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Neuer COVID-19-Impfstoff von Pfizer und BioNTech an Omikron KP.2 angepasst

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BioNTech
Symbolbild BioNTech | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Am 20. September 2024 gaben Pfizer Inc. und BioNTech SE bekannt, dass der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) eine positive Bewertung für ihren an Omikron KP.2 angepassten COVID-19-Impfstoff ausgesprochen hat. Diese wichtige Empfehlung ist ein entscheidender Schritt in Richtung Marktzulassung in der Europäischen Union und bedeutet, dass die Unternehmen bald mit der Lieferung des Impfstoffs an die Mitgliedstaaten beginnen können.

Geplante Verfügbarkeit des Impfstoffs

Nach der endgültigen Zulassung durch die Europäische Kommission wird der an Omikron KP.2 angepasste Impfstoff für Personen ab einem Alter von 6 Monaten verfügbar sein. Pfizer und BioNTech haben erklärt, dass die Impfstoffdosen nach der Genehmigung so schnell wie möglich für den Versand bereitstehen, um die Impfkampagnen in den verschiedenen EU-Mitgliedstaaten zu unterstützen, die diesen spezifischen Impfstoff bestellt haben.

Verbesserte Immunantwort festgestellt

Die jüngsten klinischen Daten belegen, dass der an Omikron KP.2 angepasste Impfstoff eine signifikant verbesserte Immunantwort gegen mehrere zirkulierende Omikron JN.1-Sublinien generiert. Diese Ergebnisse sind besonders wichtig, da sie die Wirksamkeit des neuen Impfstoffs im Vergleich zu den bereits zugelassenen Impfstoffen zeigen. Der an Omikron JN.1 angepasste Impfstoff, der im Juli 2024 von der Europäischen Kommission zugelassen wurde, hat ebenfalls eine ähnliche Immunantwort demonstriert, was die robuste Entwicklung dieser Impfstoffe unterstreicht.

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Grundlage der CHMP-Empfehlung

Die Empfehlung des CHMP vom 19. September 2024 basiert auf einer umfassenden Analyse nicht-klinischer und klinischer Daten, die aus der Herstellung und Anwendung des an Omikron KP.2 angepassten Impfstoffs gewonnen wurden. Diese Daten belegen nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Wirksamkeit der bisherigen Impfstoffe von Pfizer und BioNTech. Insbesondere zeigte der an Omikron KP.2 angepasste Impfstoff im Vergleich zu dem an Omikron XBB.1.5 angepassten Impfstoff eine wesentlich bessere Immunantwort gegen die derzeit zirkulierenden Omikron JN.1-Sublinien, darunter die Varianten KP.2, LB.1, KP.3 und KP.3.1.1.1.

Zulassung in den USA bereits erfolgt

In den USA erhielt der an Omikron KP.2 angepasste COVID-19-Impfstoff bereits am 22. August 2024 die Zulassung für Personen ab 12 Jahren und eine Notfallzulassung für Kinder im Alter von 6 Monaten bis 11 Jahren von der U.S.-amerikanischen Arzneimittelbehörde (FDA). Diese frühzeitige Genehmigung zeigt das Vertrauen in die Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffs und die Dringlichkeit, den Bevölkerungsschutz gegen COVID-19 zu erhöhen. Pfizer und BioNTech haben zudem angekündigt, die sich ständig verändernde epidemiologische Situation weiterhin genau zu beobachten und gegebenenfalls angepasste Impfstoffformeln zu entwickeln, wenn die Daten dies rechtfertigen und die Arzneimittelbehörden entsprechende Empfehlungen aussprechen.

Technologischer Hintergrund der Impfstoffe

Die COVID-19-Impfstoffe, bekannt als COMIRNATY®, basieren auf der innovativen mRNA-Technologie von BioNTech, die es ermöglicht, die Immunantwort des Körpers gezielt zu stimulieren. Diese Technologie hat sich als äußerst effektiv erwiesen, um Immunität gegen SARS-CoV-2 zu fördern. BioNTech hält die Marktzulassung für COMIRNATY sowie für die an Varianten angepassten Impfstoffe in den Vereinigten Staaten, der Europäischen Union und anderen Ländern. Gemeinsam mit Pfizer ist BioNTech auch Inhaber von Notfallzulassungen und weiteren Zulassungen in verschiedenen Ländern, was die globale Zusammenarbeit in der Bekämpfung der Pandemie unterstreicht.

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Wiesn-Feeling über den Wolken: Lufthansa bringt das Oktoberfest zu den Passagieren

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Wiesn-Feeling über den Wolken: Lufthansa bringt das Oktoberfest zu den Passagieren | Foto: newsroom.lufthansagroup.com

Einen Tag vor dem offiziellen Beginn des Münchner Oktoberfests hieß es erneut „Take-off“ für die Lufthansa Trachtencrew. Am 20. September 2024 starteten die Lufthansa Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter von München nach Osaka, gefolgt von einem Trachtenflug nach Johannesburg am 30. September. Auch auf zahlreichen europäischen und deutschen Strecken ist das Tragen der Tracht zum Oktoberfest ab München seit vielen Jahren eine geschätzte Tradition. In der Wiesn-Zeit empfangen zudem die Mitarbeiter der Fluggastbetreuung im Terminal 2 ihre Gäste in Tracht, anstelle der klassischen Lufthansa-Uniform tragen die Damen Dirndl und die Herren Trachtenanzüge.

Nachhaltige Trachtenmode aus München

Die Tracht der Langstreckencrew wurde auch in diesem Jahr vom Münchner Trachtenspezialisten Angermaier entworfen und maßgeschneidert. Wie im Vorjahr ist die Kollektion nach „STANDARD 100 by OEKO-TEX“ zertifiziert, was bedeutet, dass alle Bestandteile und Materialien nachhaltig produziert und verarbeitet wurden.

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Bayerische Genüsse in den Lounges

Mit dem offiziellen Beginn des Oktoberfestes wird auch in den festlich geschmückten Lounges des Terminal 2 das Motto „O’zapft is“ gefeiert. Neben traditionellen bayerischen Bieren sorgen köstliche Speisen für eine authentische Atmosphäre. In den Business- und Senator-Lounges reicht die Auswahl von Münchener Kartoffelsuppe über Schweinsbraten bis zu Dampfnudeln mit Vanillesauce.

Wiesn-Spezialitäten über den Wolken

Pünktlich zur Wiesn-Zeit bietet Lufthansa an Bord ihrer Flugzeuge beliebte Oktoberfest-Spezialitäten an. Bis Ende September servieren die Crews auf ausgewählten Langstreckenflügen ab Frankfurt und München in allen Klassen bayerische Schmankerl, darunter Brathendl, Schwammerlragout mit Breznknödel und Oktoberfest-Pralinen. In der Premium Economy und Economy Class gibt es Nürnberger Rostbratwürstchen mit bayerischem Kraut und Kartoffelpüree. Zudem wird in allen Klassen Bayerisch Creme mit Himbeeren gereicht.

Ein unvergessliches Erlebnis für die Gäste

Zum Oktoberfest gehören auch an Bord die passenden Getränke. Neben beliebten bayerischen Biersorten wird auf Europastrecken eine besondere Neuerung serviert: Der Lufthansa Cocktail erscheint in limitierter Auflage als „Avionic Wiesn Edition“ – ein Aperitif mit fruchtiger Pfirsichnote und einem Hauch von Wildkräutern. Als kleine Erinnerung an das Oktoberfest können die Passagiere auch nützliche Artikel wie Zahnbürsten in kleinen, herzförmigen Wiesn-Taschen mit nach Hause nehmen, die sich hervorragend für einen Oktoberfest-Besuch eignen.

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EuGH-Urteil gegen Aldi: Revolution der Preiswerbung in Deutschland droht

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Symbolbild Aldi | Foto: Aldi

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) wird in dieser Woche über eine Klage gegen Aldi entscheiden, was potenziell weitreichende Konsequenzen für die Preiswerbung in deutschen Prospekten haben könnte. Die Klage dreht sich um die Angabe von Rabatten und wie diese gegenüber den Kunden dargestellt werden. Im Zentrum des Falles steht die Frage, ob Aldi in einem Prospekt mit irreführenden Preisnachlässen geworben hat.

Streit um Fairtrade-Bananen und vermeintliche Preisnachlässe

Aldi bewarb in einem Prospekt Fairtrade-Bananen zu einem Preis von 1,29 Euro pro Kilogramm und gab an, dies sei 23 Prozent günstiger als der vorherige Preis von 1,69 Euro. Doch im Kleingedruckten wies der Discounter darauf hin, dass der günstigste Preis der letzten 30 Tage ebenfalls bei 1,29 Euro lag. Dies wirft die Frage auf, ob es sich tatsächlich um ein Schnäppchen handelt oder ob der angegebene Rabatt die Kunden täuscht.

Klärung durch den EuGH

Seit Mai 2022 müssen Händler laut Preisangabenverordnung den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage als Referenz angeben. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg argumentiert, dass Rabattangaben sich auf diesen Referenzpreis beziehen sollten. Im Fall von Aldi würde dies bedeuten, dass der Rabatt bei null Prozent liegt und nicht, wie beworben, bei 23 Prozent. Der EuGH wird nun darüber entscheiden, ob diese Regelung korrekt angewendet wurde.

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Mögliche Folgen für die Preiswerbung in Deutschland

Ein Urteil zugunsten der Verbraucherzentrale könnte die Art und Weise, wie Rabatte in Prospekten und anderen Werbematerialien dargestellt werden, grundlegend verändern. Neben den Bananen stört sich die Verbraucherzentrale auch an der Werbung für Ananas, die als „Preis-Highlight“ beworben wurden, obwohl der Angebotspreis dem Referenzpreis entsprach. Sollten die Luxemburger Richter den Verbraucherschützern zustimmen, könnte dies weitreichende Auswirkungen auf Preiswerbung und Rabattaktionen in Deutschland haben. Verbraucher würden dann besser erkennen können, ob sie tatsächlich ein Schnäppchen machen.

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Biden besucht Deutschland im Oktober – Letzte Auslandsreise vor dem Ende seiner Präsidentschaft

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Symbolbild Joe Biden | Foto: Pixabay.com

Wenige Monate vor dem Ende seiner Präsidentschaft wird US-Präsident Joe Biden am 10. Oktober zu einem Besuch nach Deutschland reisen. Laut einer Mitteilung des Weißen Hauses werden bei den Gesprächen mit den deutschen Partnern vor allem die Themen Ukraine und Nato im Vordergrund stehen. Nach seinem Aufenthalt in Deutschland wird Biden weiter nach Angola reisen, wo er sich vom 13. bis 15. Oktober aufhalten wird.

Letzter Besuch als amtierender US-Präsident

Dieser Besuch markiert Bidens letzten Aufenthalt in Deutschland als amtierender US-Präsident. Während seiner Amtszeit bemühte sich der 81-Jährige, die durch seinen Vorgänger Donald Trump geschwächte transatlantische Partnerschaft wieder zu stärken. Trump, der von 2017 bis 2021 Präsident war, kandidiert erneut bei der Präsidentschaftswahl am 5. November. Seine Politik gegenüber Europa und Deutschland war von Spannungen und Kritik geprägt, insbesondere in den Bereichen Verteidigungsausgaben und Handelspolitik.

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Biden dankt Deutschland für Unterstützung der Ukraine

In einer Erklärung von Karin Jean-Pierre, der Sprecherin des Weißen Hauses, wurde betont, dass Biden Deutschland für seine Rolle in der Nato und die Unterstützung der Ukraine im Krieg gegen Russland danken wolle. Zudem hebt die US-Regierung die Bedeutung Deutschlands als Gastgeber für seit Jahrzehnten stationierte US-Truppen hervor. Die enge Partnerschaft zwischen beiden Ländern soll durch Bidens Besuch weiter gestärkt werden.

Kamala Harris kandidiert für die Demokraten

Für die bevorstehende Präsidentschaftswahl am 5. November tritt Vizepräsidentin Kamala Harris für die Demokraten an. Sie liefert sich in den Umfragen ein enges Rennen mit Donald Trump. Ursprünglich sollte Biden erneut kandidieren, verzichtete jedoch nach massiven Zweifeln an seiner physischen und mentalen Fitness nach einem schwachen Auftritt in einem TV-Duell mit Trump im Juni. Am 21. Juli zog Biden seine Kandidatur offiziell zurück.

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Jeans-Diebstahl in Mainz: Täter flüchtet im roten BMW

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Symbolbild | Foto: BYC-News

Am Freitagnachmittag, 20.09.2024, ereignete sich gegen 17:40 Uhr ein Ladendiebstahl in einem Modegeschäft in der Schusterstraße, mitten in der Mainzer Innenstadt. Der Fahrer eines auffällig roten BMW mit dem Teilkennzeichen „GG“ für den Kreis Groß-Gerau hielt am Beginn der Fußgängerzone, nahe der Modefiliale, an der Ecke zur Quintinsstraße.

Täter stiehlt Jeans und flüchtet im PKW

Ein Mann stieg aus dem BMW aus, betrat den Verkaufsbereich und griff sich einen großen Stapel grau-schwarzer Jeans von einem Verkaufstisch. Mit der Beute verließ der Täter das Gebäude und stieg schnell wieder in das Fluchtfahrzeug. Die Täter flüchteten anschließend durch die Quintinsstraße in Richtung Rhein. Trotz Fahndungsmaßnahmen konnte das Fahrzeug nicht mehr lokalisiert werden.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizeiinspektion Mainz 1 bittet um Mithilfe bei der Aufklärung des Vorfalls. Ein bislang unbekannter Zeuge hat dem Personal des Modegeschäfts unmittelbar nach der Tat sachdienliche Hinweise gegeben, jedoch ohne seine Kontaktdaten zu hinterlassen. Personen, die Hinweise zum Ladendiebstahl oder dem Fluchtfahrzeug geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06131/6541-10 bei der Polizeiinspektion Mainz 1 zu melden.

Golfer sammeln 22.500 Euro für Clowndoktoren: Benefizturnier im Golfclub Nahetal ein voller Erfolg

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„Benefizturnier zugunsten der Clowndoktorenvisiten“ Fotograf: Mario Diener | mariodiener.de

90 Golferinnen und Golfer trotzten einem regenreichen Turniertag und schwangen ihre Golfschläger für die Clowndoktoren im Golfclub Nahetal bei Bad Münster am Stein. Am Ende des sportlichen Tages konnte sich der Verein DIE CLOWN DOKTOREN E.V über 22.500 Euro für seine Projekte in den Kinderkliniken und Senioreneinrichtungen der Region freuen.

Benefizturnier für die Clowndoktoren

Felix Gaudo, Vorstandsmitglied von DIE CLOWN DOKTOREN E.V dankte allen Sportlerinnen und Sportler, die eigens für das Turnier in den Golfclub Nahetal gekommen sind und so ihre Wertschätzung gegenüber der Arbeit der Clowndoktoren ausdrückten. „Unser großer Dank gilt aber auch Organisator Dirk Mündel, der mit unglaublichem Engagement und Herzblut im Hintergrund erneut ein so schönes Benefizturnier für die Clowndoktoren auf die Beine stellte.“

Golfer sammeln 22. 500 euro für clowndoktoren: benefizturnier im golfclub nahetal ein voller erfolg 3
„Benefizturnier zugunsten der Clowndoktorenvisiten“
Fotograf: Mario Diener | mariodiener.de

Neben den Sportlerinnen und Sportlern unterstützten zahlreiche Privatpersonen und Unternehmen – bis hin zum Lions Club Bad Kreuznach – mit weiteren Spenden die Veranstaltung, die unter der Schirmherrschaft der Sparkasse Rhein-Nahe stand. „Es ist immer wieder beeindruckend, was eine Gemeinschaft Gutes zu leisten vermag. Umso mehr freut es uns, dieses Benefizturnier nach besten Kräften zu unterstützen und eine solch wunderbare Spendensumme verkünden zu dürfen“, erklärte Steffen Roßkopf, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rhein-Nahe, anlässlich der Spendenübergabe im Golfclub.

Auch Dr. Reinhard Bullman, Oberarzt am Diakonie Krankenhaus Bad Kreuznach, zeigt sich über diese großartige Förderung der Clowndoktorenbesuche in der Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin begeistert. „Wenn die Clowndoktoren über unsere Station wirbeln, dann sorgen sie nicht nur bei unseren kleinen Patienten für Lachen und Leichtigkeit. Auch für uns selbst sind die Humorvisiten immer wieder eine große Freude!“

Erlebniswelt Dampflok Meiningen: Neue Besucherattraktion öffnet ihre Türen

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Am ersten Augustwochenende 2024 wurde die Dampflok Erlebniswelt in Meiningen feierlich eröffnet und zog sofort zahlreiche Besucher an. Zu Spitzenzeiten bildeten sich lange Schlangen am Eingang, und die über 1.200 Interessierten zeigten sich beeindruckt von der aufwendig gestalteten Ausstellung. Die Stadt bietet damit eine neue Attraktion für Jung und Alt: Auf über 900 Quadratmetern können Besucher in die faszinierende Welt der Dampflokomotiven eintauchen. Eine Lokomotive, die entlang der Längsachse in drei Teile geteilt ist, veranschaulicht auf einzigartige Weise die Funktionsweise dieser Technik. Der Führerstand kann betreten werden, und interaktive Medienstationen demonstrieren, wie Feuer, Kohle, Wasser und Dampf eine Lok antreiben. An vielen Stationen können große und kleine Entdecker selbst aktiv werden. Ergänzend gibt es auf weiteren 300 Quadratmetern Sonderausstellungen.

Die Wiege des Regietheaters

Doch Meiningen hat nicht nur Eisenbahnenthusiasten viel zu bieten. Die Kreisstadt im fränkisch geprägten Süden Thüringens ist auch als „Theaterstadt“ bekannt und hat eine reiche Kulturgeschichte. Im Staatstheater Meiningen wurde Ende des 19. Jahrhunderts europäische Theatergeschichte geschrieben. Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen entwickelte damals historisierende Inszenierungen als Gesamtkunstwerke und schickte seine Schauspieltruppe auf Tourneen durch ganz Europa.

Diese innovative Regieform erregte weltweit Aufmerksamkeit und beeinflusste maßgeblich die Entwicklung der Filmindustrie, insbesondere in Hollywood. Heute begeistert das Meininger Staatstheater jährlich bis zu 160.000 Zuschauer mit rund 550 Aufführungen. Das Programm umfasst Ballett, Schauspiel und Musiktheater und bietet für jeden Geschmack etwas. Der aktuelle Spielplan sowie weitere Angebote und Veranstaltungen sind unter www.meiningen.de zu finden.

Geschichte und Architektur erleben

Auch abseits der kulturellen Highlights lohnt sich ein Spaziergang durch die Stadt mit ihren malerischen Fachwerkhäusern und dem imposanten Schloss Elisabethenburg. Das Schloss erzählt viele interessante Geschichten, darunter die der Meininger Prinzessin Adelheid, die als Queen Adelaide von Großbritannien in die Geschichte einging. Ihre Verlobung mit dem „Silly Billy“ genannten Wilhelm Heinrich von Großbritannien ermöglichte ihr den Weg zur britischen Krone.

Wer nach einer Stadtbesichtigung Ruhe im Grünen sucht, kann den idyllischen Schlosspark besuchen, eine der Wanderstrecken in der Umgebung erkunden, mit dem Fahrrad durch die schöne Landschaft zwischen Thüringer Wald und Rhön fahren oder auf der Werra paddeln.

Ingelheim: Vollsperrung der Unteraue in Heidenfahrt

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Ab Montag, 30. September 2024, wird die Unteraue im Stadtteil Heidenfahrt an der Hausnummer 8 voll gesperrt. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis 25. Oktober an. Die Umleitung der Buslinie erfolgt über die Straße Heidenfahrt. Hier werden in Höhe der Hausnummer 11 und in der Auxonner Straße/Ecke Heidenfahrt zwei Ersatzhaltestellen eingerichtet. Die Stadtverwaltung bittet alle Betroffenen um Verständnis.

Vollsperrung in der Budenheimer Straße für mehrere Tage

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Vollsperrung Frankfurt

Stadt Mainz: Vom 25.09.24 ab 09:00 Uhr bis voraussichtlich 04.10.24 wird die Budenheimer Straße zwischen Grabenstraße und Klosterstraße im Mainzer Stadtteil Gonsenheim voll gesperrt. Grund ist die Behebung eines Wasserrohrbruchs. Der motorisierte Individualverkehr unter 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht, kann die Sperrung über die Heidesheimer Straße – Gutenbergstraße – Klosterstraße umfahren. Für Fahrzeuge über 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht erfolgt eine Umleitung über die Breite Straße – Weserstraße – Koblenzer Straße – Am Leichborn – An der Ochsenwiese – An der Oberpforte – Klosterstraße. Der Fuß- und Radverkehr ist nicht von der Sperrung betroffen.

Achtung! Neue Betrugswelle trifft mehrere Banken – Diese E-Mail sollten Sie auf keinen Fall öffnen!

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Immer häufiger werden neue Betrugsmaschen aufgedeckt, die die Sicherheit von Bankkunden bedrohen. Eine der gängigsten Methoden ist das sogenannte Phishing. Dabei versenden Betrüger gefälschte E-Mails, die oft täuschend echt aussehen und dazu auffordern, persönliche Daten preiszugeben. Betroffen sind Kunden großer Banken wie DKB, ING, Sparkasse, Commerzbank oder Postbank.

Betrüger wenden diese Maschen an

Diese E-Mails vermitteln den Eindruck, dass dringender Handlungsbedarf besteht, etwa zur Sicherung von Konten oder zur Aktualisierung von Daten. Doch in Wirklichkeit versuchen die Betrüger, an sensible Informationen wie Passwörter oder TAN-Codes zu gelangen. Die Verbraucherzentralen warnen daher verstärkt vor diesen Angriffen und raten, E-Mails von Banken immer kritisch zu hinterfragen.

Commerzbank: Gefälschte Mitteilungen zu Gerätestatus

Besonders Kunden der Commerzbank sollten derzeit vorsichtig sein. In gefälschten E-Mails mit dem Betreff „Wichtige Mitteilung: Aktualisierung Ihres Gerätestatus“ wird behauptet, dass die Gültigkeit des verwendeten Gerätes abgelaufen sei und eine sofortige Handlung notwendig sei. Es wird ein Link zur vermeintlichen Kontoaktualisierung bereitgestellt, der jedoch direkt zu den Betrügern führt. Empfänger sollten diesen Link unter keinen Umständen anklicken.

Sparkasse: Phishing durch angebliche Terminvereinbarungen

Bei einer weiteren Masche, die Sparkassenkunden betrifft, fordern Betrüger die Empfänger auf, einen Telefontermin zu vereinbaren, um Sicherheitsmaßnahmen und neue Services zu besprechen. Der Termin soll über einen beigefügten Link gebucht werden. Auch hier handelt es sich um eine Falle.

Gefährliche Sicherheitsprüfungen bei HypoVereinsbank und Volksbanken

Auch bei der HypoVereinsbank und den Volksbanken Raiffeisenbanken sind Phishing-Mails im Umlauf. Diese geben vor, dass Kontoinformationen für eine Sicherheitsprüfung aktualisiert werden müssen. Besonders heimtückisch ist die Tatsache, dass die Mails optisch sehr professionell gestaltet sind und den offiziellen Auftritt der Banken imitieren.

ING und Comdirect: Dringende Aufforderungen zur Kontoaktualisierung

Kunden der ING und Comdirect sind ebenfalls im Visier der Betrüger. Hier wird in den E-Mails behauptet, dass die Sicherheit des Kontos gefährdet sei, und zur Aktualisierung der Daten über einen bereitgestellten Link aufgefordert. Doch auch hier gilt: Den Link nicht anklicken! Denn dieser führt auf gefälschte Webseiten, auf denen die Betrüger die eingegebenen Daten abgreifen können.

Klarna: Phishing durch falsche Lastschriftmandate

Sogar Zahlungsdienstleister wie Klarna sind betroffen. In einer Phishing-Mail wird behauptet, dass das SEPA-Lastschriftmandat ablaufe und eine Verlängerung notwendig sei. Auch hier sollen Betroffene über einen eingebauten Link ihre Daten bestätigen, was direkt in die Hände der Betrüger führt.

DKB: Gefälschte Kontosperrungen und Sicherheitsnachweise

DKB-Kunden werden in Phishing-Mails darauf hingewiesen, dass ihr Konto vorübergehend eingeschränkt wurde. Um es wieder freizuschalten, sollen sie über einen Link einen Freischaltcode eingeben. Verbraucherzentralen warnen, dass auch diese E-Mail eine Täuschung ist. Eine namentliche Ansprache fehlt oft, und Schriftgröße und -art sind inkonsistent.

Wie Sie Phishing erkennen können

Phishing-Mails wirken oft auf den ersten Blick seriös. Sie verwenden echte Logos und sind in den Farben der jeweiligen Banken gestaltet. Doch bereits kleine Rechtschreibfehler oder unpersönliche Anreden („Sehr geehrter Kunde“) können darauf hinweisen, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt.

Um sicherzugehen, sollten Kunden niemals Links in verdächtigen E-Mails anklicken, sondern die Website der Bank direkt im Browser aufrufen. Banken kontaktieren ihre Kunden bei wichtigen Angelegenheiten eher per Brief oder direkt über das Online-Banking-Portal.

Was tun, wenn Sie auf Phishing hereingefallen sind?

Wer versehentlich auf eine Phishing-Mail reagiert hat, sollte sofort seine Zugangsdaten ändern und die Bank informieren, um weiteren Schaden zu verhindern. Zudem sollten Betroffene die E-Mail als Beweismittel aufbewahren und eine Strafanzeige erstatten.

Die Bedrohung durch Phishing nimmt stetig zu. Bankkunden sollten daher wachsam bleiben und im Zweifel lieber einmal mehr nachfragen, bevor sie auf verdächtige Nachrichten reagieren.

Vollsperrung nach Unfall in Mainz-Gonsenheim

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Rettungsdienst und Feuerwehr
Rettungsdienst und Feuerwehr

Am Montagmorgen (23. September 2024) kam es gegen 9:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Auffahrt zur A643 bei Mainz-Gonsenheim. In Folge dessen musste die Auffahrt vorübergehend voll gesperrt werden.

Auf stehendes Pannenfahrzeug aufgefahren

Ein Transporter stand mit offener Ladefläche auf der rechten der beiden Fahrspuren, da ein Reifen geplatzt war. Ein 41-jähriger Autofahrer befuhr ebenfalls die rechte Spur und bemerkte das stehende Fahrzeug zu spät. Er konnte einen Zusammenstoß nicht verhindern. Der Transporter wurde dabei auf die linke Spur geschoben, sodass die Auffahrt vorübergehend voll gesperrt werden musste.

Da am Auto des 41-jährigen die Airbags ausgelöst hatten, wurde der Rettungsdienst hinzugezogen, jedoch war keine weitergehende ärtzliche Behandlung notwendig. Nachdem die Fahrzeuge abgeschleppt wurden und die Feuerwehr die ausgelaufene Betriebsstoffe von der Fahrbahn entfernt hatte, konnte die Straße gegen 11:10 Uhr wieder freigegeben werden.

Flughafen Frankfurt verzeichnet starke Verkehrszahlen im August 2024

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Vorfeld

Der Flughafen Frankfurt hat im August 2024 rund 6,1 Millionen Passagiere abgefertigt und damit ein Wachstum von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnet. Besonders begünstigt wurde der Passagierstrom durch die Sommerferien in den umliegenden Bundesländern. An 13 Tagen wurden mehr als 200.000 Fluggäste gezählt – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum August 2023, wo diese Marke nur an fünf Tagen überschritten wurde.

Reiseziele ab Frankfurt

Beliebte Reiseziele im inner-europäischen Verkehr waren die Urlaubsregionen in Italien, Spanien, Portugal und Griechenland. Auf interkontinentalen Strecken verzeichneten vor allem China (+48,5 Prozent), Indien (+36,5 Prozent) und Singapur (+14,5 Prozent) einen starken Zuwachs. Dagegen sank das Passagieraufkommen aufgrund der angespannten Sicherheitslage im Nahen Osten um 25,8 Prozent.

Trotz dieser positiven Entwicklung lag das Passagieraufkommen noch 12,1 Prozent unter dem Niveau von 2019.

Neben dem Passagieraufkommen konnte auch das Cargo-Volumen mit einem Plus von 10,1 Prozent auf 172.718 Tonnen im Vergleich zum August 2023 zulegen. Die Anzahl der Flugbewegungen stieg um 1,1 Prozent auf 40.359 Starts und Landungen, während die Summe der Höchststartgewichte um 2,6 Prozent auf rund 2,5 Millionen Tonnen wuchs.

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Internationale Flughäfen zeigen gemischte Ergebnisse

Die internationalen Beteiligungen von Fraport verzeichneten mehrheitlich Zuwächse, jedoch auch einige Rückschläge. Der Flughafen Ljubljana in Slowenien konnte im August mit einem Anstieg von 13,8 Prozent auf 166.593 Passagiere aufwarten. Deutlich negativ entwickelte sich hingegen die Situation in Brasilien. Die Flughäfen Fortaleza und Porto Alegre verzeichneten mit 600.187 Passagieren einen Rückgang von 49,5 Prozent. Hauptgrund hierfür ist der seit Mai 2024 eingestellte Flugbetrieb in Porto Alegre, verursacht durch schwere Überschwemmungen in der Region. Derzeit wird lediglich ein Notfallflugplan von einer Militärbasis aus durchgeführt.

Positiver fiel die Entwicklung am Flughafen in Lima, Peru, aus, der mit 2,2 Millionen Fluggästen ein Plus von 11,4 Prozent verbuchte. Auch die griechischen Regionalflughäfen begrüßten insgesamt 6,5 Millionen Passagiere, was einem Zuwachs von 6,1 Prozent entspricht. Gemischte Ergebnisse zeigten sich an den Flughäfen Burgas und Varna in Bulgarien, die mit 801.868 Reisenden einen Rückgang von 4,1 Prozent verzeichneten. Am türkischen Flughafen Antalya stieg das Passagieraufkommen geringfügig um 0,2 Prozent auf rund 5,8 Millionen Fluggäste. Insgesamt lag das Passagieraufkommen an allen von Fraport gemanagten Flughäfen im August 2024 bei 22,2 Millionen Fluggästen – ein Anstieg um 1,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Die verborgenen Schätze des Siegerlands: Eine Reise in die Bergbaugeschichte

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Die Natur und ihre sichtbaren und verborgenen Schätze waren für die Menschheit schon in vorgeschichtlicher Zeit von großer Bedeutung. Eine der Gebiete, in der dies besonders deutlich wird, ist das Siegerland. Hier, in Siegen-Wittgenstein, vereinen sich die Wälder mit einer jahrtausendealten Bergbaugeschichte. Diese Gegend, eine der waldreichsten in Deutschland, blickt auf eine beeindruckende 2.500-jährige Tradition zurück. Obwohl der Bergbau in der Region seit 1965 eingestellt wurde, ist das Erbe dieser Ära noch vielerorts sichtbar. Sowohl untertage als auch oberirdisch, im ländlichen Raum und inmitten der Stadt.

Museum mit Tiefgang

In Siegen, der Universitätsstadt der Region, befindet sich eine bemerkenswerte Verbindung von Historie und Natur. Das Obere Schloss, das auf dem 307 Meter hohen Siegberg thront, beherbergt nicht nur das Siegerlandmuseum, sondern auch ein einzigartiges Schaubergwerk. Dieses wurde 1938 angelegt und ermöglicht den Besuchern einen Blick 14 Meter unter die Erdoberfläche. Hier wird die Arbeit in einem traditionellen Siegerländer Grubenbetrieb anschaulich dargestellt. Wer sich noch weiter in die Vergangenheit begeben möchte, sollte den EisenZeitReiseWeg erkunden.

In der Nähe der Ausgrabungsstätte am „Gerhardsseifen“ haben Archäologen eines der größten keltischen Verhüttungsensembles in Mitteleuropa entdeckt. Hier wurde nicht nur zu Zeiten der Kelten Metall verarbeitet, sondern auch im Mittelalter erneut geschmolzen. Weitere Informationen zu den zahlreichen Schaubergwerken und Museen der Region sind unter www.siegen-wittgenstein.info zu finden.

Geschichte und Technik zum Anfassen

Für Abenteuer unter und auf der Erde ist der Wodanstolln in Neunkirchen eine beliebte Anlaufstelle. Der Schaubergwerkstollen lässt sich hervorragend mit dem acht Kilometer langen Bergmannspfad kombinieren, der über den Steimelskopf bis zum Pfannenberger Aussichtsturm führt. Eine weitere beliebte Wanderroute verbindet das Besucherbergwerk des Stahlbergmuseums Müsen in Hilchenbach mit der mittelalterlichen Bergbausiedlung Altenberg in Kreuztal. Hier befand sich einst eine Stadt, die durch ihre Silber- und Goldvorkommen zu Reichtum gelangte und um die sich viele Mythen und Legenden ranken.

Schieferschaubergwerk

Wie die Rohstoffe verarbeitet wurden, lässt sich im Schieferschaubergwerk Raumland in Bad Berleburg erkunden. Hier und auf dem benachbarten 14 Kilometer langen Premiumwanderweg „Wittgensteiner Schieferpfad“ erfahren Besucher mehr über den Umgang mit den Ressourcen der Region. Das Technikmuseum Freudenberg, das die größte Sammlung alter Werkzeugmaschinen in Deutschland besitzt, bietet nicht nur Einblicke in die Technikgeschichte, sondern auch eine interaktive Erfahrung. Hier dürfen die Besucher Maschinen selbst ausprobieren und hautnah erleben, wie es zischt, rattert und kracht.

Das Siegerland zeigt auf beeindruckende Weise, wie Geschichte und Natur miteinander verwoben sind. Die Region Siegen-Wittgenstein ist nicht nur ein Paradies für Naturfreunde, sondern auch für alle, die die Bergbaugeschichte Deutschlands hautnah erleben möchten.

Mainz: Acht Verletzte nach Unfall in Abwasserbetrieb

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Am späten Montagnachmittag, dem 23. September 2024, kam es im Mainzer Stadtteil Gonsenheim zu einem Vorfall, der zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auf den Plan rief. Der Zwischenfall ereignete sich in einem Unternehmen für Abflusstechnik im Gewerbegebiet „Am Hemel“. Die Einsatzkräfte waren mehrere Stunden vor Ort, um die Situation zu bewältigen. BYC-News war ebenfalls vor Ort.

Chemische Reaktion löst Einsatz aus

Gegen 16:20 Uhr kam es bei der Zusammenführung von mehreren Flüssigkeiten auf einem Betriebsgelände eines Kanalservices zu einer chemischen Reaktion. Die Feuerwehr, die als erste am Ort des Geschehens eintraf, erkundete die Lage mit einem Trupp unter Atemschutz. Mitarbeiter berichteten, dass es bei der Kombination mehrerer Komponenten, die zur Rohrreinigung eingesetzt werden, zu einer chemischen Reaktion gekommen sei.  Um die Situation zu bewältigen, wurden weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks (THW) und ein Fachberater Chemie des Pharmaunternehmens Boehringer aus Ingelheim angefordert.

Evakuierungen und Warnungen für Anwohner

Da die chemische Reaktion durch das Mischen der Substanzen in den Behältern bereits eingeleitet worden war und ein Transport nicht mehr möglich war, musste der Prozess unter ständiger Temperaturüberwachung und Kühlung der Behälter in einem Wasserbad abgewartet werden. In unmittelbarer Nähe des Vorfalls, insbesondere in den angrenzenden Gebäuden der etwa 120 Quadratmeter großen Halle, wurden Evakuierungen der Anliegenden Wohnhäuser durchgeführt. Zudem wurde die Straße für den Verkehr und Fußgänger gesperrt. Anwohner im weiteren Umfeld wurden gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten, da es zu einer Geruchsbelästigung kam. Ein Messfahrzeug kontrollierte die Luftqualität rund um die Einsatzstelle. Zusätzlich wurde gegen 17:50 Uhr die Warnapp KATWARN und NINA ausgelöst, um die Bevölkerung über den Vorfall zu informieren. Die Feuerwehr versicherte jedoch, dass keine direkte Gefahr für die Anwohner und das umliegende Umfeld bestand. Mehrere Leser dieser Online-Zeitung berichteten, dass selbst in der über 1,5 Kilometer entfernten Elsa-Brändström-Straße ein auffallend unangenehmer Geruch in der Luft wahrnehmbar war.

Acht Verletzte Personen

Beim Vorfall wurden insgesamt acht Personen verletzt, wobei nur eine ins Marienhaus Klinikum Mainz gebracht werden musste. Aufgrund der hohen Anzahl an Betroffenen wurde die Abschnittsleitung Gesundheit des Rettungsdienstes zur Koordination der Versorgung alarmiert. Im weiteren Verlauf übernahm die nachalarmierte Abschnittsleitung Gesundheit, unterstützt von den Schnelleinsatzgruppen der Hilfsorganisationen, die Versorgung und Betreuung der Personen, die während des Einsatzes nicht in ihre Räumlichkeiten zurückkehren konnten. Um 21:25 Uhr gaben die Warnapps Entwarnung in Bezug auf die Geruchsbelästigung. Der Einsatz dauerte bis etwa 22:00 Uhr, als die Lage vollständig unter Kontrolle war und die Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr die Einsatzstelle im Gonsenheimer Gewerbegebiet verließen. Zur weiteren Aufklärung haben die Polizei und das Gewerbeaufsichtsamt ihre Ermittlungen aufgenommen.

Niederlande brechen mit EU-Asylpolitik – weitere Länder ziehen nach

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Grenze
Grenze

In den Niederlanden zeichnet sich ein drastischer Wandel in der Asylpolitik ab. Die neue rechtsgerichtete Regierung unter Führung des Populisten Geert Wilders (61) hat bei der Europäischen Kommission eine Ausnahmeregelung beantragt, um aus den EU-weiten Asylregeln auszutreten. Dies markiert den Beginn eines rigiden Kurses in der Migrationspolitik, der das Land in eine Vorreiterrolle in Europa bringen könnte.

Zeiten in Europa ändern sich

Auf der Plattform X, dem Nachfolger von Twitter, verkündete Wilders provokant: „Die Zeiten in Europa ändern sich!“. In einem weiteren Beitrag machte er deutlich, dass die niederländische Regierung Notstandsgesetze vorbereite, um die „Asyl-Krise“ zu bewältigen. Durch diese Gesetze sollen ohne parlamentarische Beteiligung die Einreise und der Aufenthalt von illegalen Migranten drastisch eingeschränkt werden.

Wilders sieht die Niederlande als Vorreiter einer europäischen Bewegung, die gegen illegale Migration vorgeht. Mit Verweis auf andere Länder sagte er: „Die deutsche Regierung hat strengere Grenzkontrollen eingeführt, Ungarn strebt ebenfalls einen Ausstieg an, Italien schickt Illegale sofort zurück, Schweden hat seine Asylpolitik verschärft. Die Zeiten ändern sich!“ Tatsächlich lassen sich in mehreren europäischen Ländern ähnliche Tendenzen beobachten.

Schärfere Kontrollen in Deutschland und Ungarn

In Deutschland hat die Ampel-Koalition trotz des Scheiterns eines Asyl-Gipfels mit der CDU verschärfte Grenzkontrollen eingeführt. Seit Mitte September wurden bereits Hunderte Menschen an den Grenzen zurückgewiesen. Wilders wertet dies als Bestätigung für seine These, dass Europa sich in Richtung einer restriktiveren Migrationspolitik bewegt.

Auch Ungarn hat nach dem niederländischen Vorstoß angekündigt, bei der EU eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen. Laut Ungarns EU-Minister Janos Boka (46) sind „drastische Maßnahmen erforderlich“, um die illegale Migration einzudämmen. Das Land strebt, wie die Niederlande, nach mehr nationaler Kontrolle über seine Einwanderungspolitik, losgelöst von den gemeinsamen Regelungen der EU.

Italien plant Lager in Albanien

Italien verfolgt unterdessen einen ähnlichen Ansatz und plant, Migranten, die in internationalen Gewässern aufgegriffen werden, in Auffanglager nach Albanien zu schicken. Bereits auf den Rettungsschiffen soll über die Möglichkeit eines Asylverfahrens entschieden werden. So soll künftig schneller über den Verbleib der Menschen entschieden werden, ohne dass sie europäischen Boden betreten.

Schweden verfolgt strikten Kurs

Auch Schweden hat seine Migrationspolitik erheblich verschärft. Durch Kürzungen von Sozialleistungen und eine Begrenzung der Aufenthaltsmöglichkeiten hat das Land sich für Zuwanderer zunehmend unattraktiv gemacht. Erstmals seit 50 Jahren verzeichnet Schweden mehr Auswanderer als Einwanderer.

Geert Wilders sieht darin eine Bestätigung seines politischen Kurses. „Der Wahlsieg macht tatsächlich einen Unterschied. Die Stimme des Volkes wird gehört“, schrieb er auf X. „Wir werden mit jeder Neuwahl stärker und verstärken unseren Kampf gegen illegale Einwanderung.“

Europäische Konsequenzen?

Mit dem niederländischen Vorstoß und den Entwicklungen in anderen EU-Staaten könnte sich die Migrationspolitik in Europa grundlegend ändern. Während einige Länder an der gemeinsamen Asylpolitik der EU festhalten, rücken andere immer weiter davon ab. Die kommenden Monate werden zeigen, ob Wilders und seine Verbündeten erfolgreich sein werden oder ob die EU-Kommission diese Bewegungen eindämmen kann. Die Debatte um Migration bleibt ein zentrales Thema in Europa – und die Niederlande scheinen entschlossen, hier einen neuen, harten Weg einzuschlagen.