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Hessische Spezialitäten: Kulinarische Highlights von Äbbelwoi bis Handkäs

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Frankfurt am Main
Frankfurt am Main

Hessen, das Land zwischen Rhein und Thüringer Wald, ist nicht nur für seine landschaftliche Vielfalt bekannt, sondern auch für seine kulinarischen Spezialitäten. Die hessische Küche vereint deftige Aromen mit regionalen Traditionen und bietet sowohl Herzhaftes als auch Süßes. Wer sich in Hessen auf kulinarische Entdeckungsreise begibt, kommt an einigen Klassikern einfach nicht vorbei.

Äbbelwoi: Der hessische Apfelwein

Kein Gericht, keine Mahlzeit, keine gesellige Runde in Hessen kommt ohne den berühmten Äbbelwoi aus. Der Apfelwein ist weit mehr als ein Getränk – er ist ein Lebensgefühl. Besonders im Raum Frankfurt wird der Äbbelwoi, der traditionell aus regionalen Äpfeln hergestellt wird, in vielen Gaststätten serviert. Die Bewohner von Hessen trinken ihn stolz aus dem typischen „Gerippte“, einem krugartigen Glas mit Rillen.

Der Apfelwein hat einen kräftigen, säuerlichen Geschmack und passt perfekt zu den deftigen Gerichten der Region. Wer Äbbelwoi in geselliger Runde genießt, wird schnell merken, dass dieser Apfelwein nicht nur als Getränk, sondern als fester Bestandteil des hessischen Lebensstils gilt.

Neben dem klassischen Äbbelwoi gibt es zahlreiche Varianten, wie zum Beispiel den „Stöffche“, der etwas süßer im Geschmack ist. Aber auch der „Handkäs mit Musik“, eine weitere hessische Spezialität, passt hervorragend zu einem Glas Äbbelwoi. Wer eine Pause vom Essen braucht, kann sich mit ein paar erotischen Sexstories ablenken – so wird die Zeit zwischen den Mahlzeiten noch unterhaltsamer.

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Handkäs mit Musik: Ein typisches Hessisches Gericht

Der „Handkäs mit Musik“ ist ein weiteres kulinarisches Highlight der Region und darf in keiner hessischen Gaststätte fehlen. Bei diesem Gericht handelt es sich um einen Sauermilchkäse, der mit Zwiebeln, Essig, Öl und Gewürzen mariniert wird – die sogenannte „Musik“.

Der Handkäs ist in seiner ursprünglichen Form recht mild, doch durch die Marinade bekommt er einen intensiveren Geschmack, der oft mit einer Scheibe Brot oder Kartoffeln serviert wird. Die Kombination aus der milden Säure des Käses und den kräftigen Aromen der Marinade macht diesen Snack zu einem echten Gaumenschmaus. Ein Muss für jeden, der die Region kulinarisch entdecken möchte.

Der Handkäs hat dabei auch eine lange Tradition und gehört zu den klassischen Gerichten, die in den ländlichen Gebieten Hessens seit Jahrhunderten zubereitet werden. In vielen Gaststätten ist er nach wie vor ein beliebtes Gericht, besonders in der kalten Jahreszeit, wenn die Menschen in geselliger Runde zusammenkommen.

Frankfurter Rippchen: Deftig und würzig

Ein weiteres Highlight in der hessischen Küche sind die Frankfurter Rippchen. Diese gehören zu den bekanntesten Fleischgerichten der Region und werden traditionell mit Sauerkraut und Kartoffelpüree serviert. Die Rippchen werden über mehrere Stunden langsam gegart und mit einer speziellen Gewürzmischung mariniert. Dadurch erhalten sie ihren charakteristischen Geschmack und eine zarte Konsistenz, die den Fleischgenuss perfekt abrundet.

Die Frankfurter Rippchen haben ihren Ursprung in der Stadt Frankfurt und sind heute auch weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Sie sind in vielen traditionellen Gaststätten und Restaurants zu finden und haben sich als Symbol der hessischen Kochkunst etabliert. Besonders in den Wintermonaten wird dieses Gericht gerne gegessen, wenn die Tage kälter werden und der Appetit auf deftige Speisen wächst.

Kalte Hesse: Ein erfrischender Genuss für den Sommer

An warmen Sommertagen gibt es kaum etwas Erfrischenderes als eine „Kalte Hesse“. Diese kühle Mahlzeit besteht meist aus einer Kombination von frischen, regionalen Zutaten wie Gurken, Tomaten und Zwiebeln. Oft wird die Kalte Hesse mit einem Schuss Apfelwein oder Mineralwasser aufgepeppt, was das Gericht besonders erfrischend macht. Es ist die perfekte Mahlzeit für heiße Tage und eignet sich auch hervorragend als Vorspeise. Wer sich in Hessen im Sommer aufhält, sollte sich diese erfrischende Spezialität nicht entgehen lassen.

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Unfall Mainz: Renault Clio kollidiert mit Lucid-Air

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Foto: BYC-News

Nachrichten Mainz: Am Freitagabend, den 13. Dezember 2024, ereignete sich gegen 21:40 Uhr ein Verkehrsunfall am Europakreisel in Mainz. Ein Autofahrer aus Ingelheim, der mit seinem Lucid Air unterwegs war, fuhr aus Richtung der Mewa Arena in den Kreisverkehr ein, um anschließend in die Isaac-Fulda-Allee abzubiegen.

Vorfahrt missachtet

Während des Abbiegevorgangs kam eine Renault-Fahrerin aus Richtung der Mainzer Innenstadt und missachtete die Vorfahrt des Lucid-Fahrers. Es kam zu einer Kollision, bei der der Renault Clio seitlich gegen das rechte Heck des Lucid Air prallte.

Die Mainzer Polizei wurde umgehend informiert und nahm den Unfall vor Ort auf. Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Während der Lucid Air fahrbereit blieb, war der Renault Clio aufgrund der Beschädigungen nicht mehr fahrtauglich und musste abgeschleppt werden.

Unfall mainz: renault clio kollidiert mit lucid-air
Foto: BYC-News
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Neugierige Autofahrer

Noch bevor die Polizei Mainz vor Ort eintraf, mussten mehrere Autofahrer stark abbremsen und schalteten sogar die Warnblinker ein, um Fotos vom Unfall zu machen. Von etwa 30 vorbeifahrenden Fahrzeugen hielt nur ein Fahrer an und erkundigte sich, ob Hilfe benötigt werde und ob alle Beteiligten unverletzt seien.

Die Unfallursache wurde auf das Missachten der Vorfahrt zurückgeführt. Der Renault-Fahrerin droht nach Angaben der Polizei vor Ort nun ein Bußgeldverfahren.

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Feuerwerk an Silvester: Diese Fehler können Sie teuer zu stehen kommen!

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Silvester Feuerwerk
Symbolbild Feuerwerk | Foto: Pixabay/lsc2jesus

Nachrichten Deutschland: Der Jahreswechsel rückt näher, und viele freuen sich auf das traditionelle Feuerwerk. Doch welche Feuerwerkskörper sind in Deutschland eigentlich erlaubt? Die Antwort: Kleinst- und Kleinfeuerwerke der Kategorien F1 und F2 dürfen gezündet werden. Für den sicheren und gesetzeskonformen Umgang gibt es jedoch einiges zu beachten.

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Gültiges CE-Zeichen ist Pflicht

Beim Kauf von Raketen und Böllern sollten Verbraucherinnen und Verbraucher darauf achten, dass die Produkte mit einem gültigen CE-Zeichen versehen sind. Dieses Zeichen bestätigt, dass die Feuerwerkskörper von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) zugelassen sind. Bei einem Kauf in Deutschland ist das in der Regel sichergestellt.

Vorsicht bei Feuerwerk aus dem Ausland

Wer Feuerwerkskörper aus dem Ausland mitbringen möchte, sollte besonders vorsichtig sein. Auf ausländischen Märkten oder bei Händlern sind oft Feuerwerkskörper der Kategorien F3 und F4 erhältlich. Diese sind in Deutschland ohne eine spezielle sprengstoffrechtliche Erlaubnis verboten. Der Zoll ist bei der Kontrolle streng: Wird solches Feuerwerk ohne die erforderlichen Papiere eingeführt, drohen Beschlagnahmung und Anzeige. Auch bei bestimmten Feuerwerkskörpern der Kategorie F2, wie etwa Blitzknallsätzen, ist eine Genehmigung erforderlich. Die Einfuhr nicht zugelassener Feuerwerkskörper ist generell untersagt und kann schwerwiegende Konsequenzen haben. Laut Zoll kann bei Vergehen eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe verhängt werden.

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Transportbeschränkungen beachten

Auch beim Transport von in Deutschland zugelassenem Feuerwerk gibt es Vorschriften. Privatpersonen dürfen Feuerwerkskörper der Kategorien F1 und F2 mit der Gefahrenklasse 1.4 bis zu einem Bruttogewicht von 50 Kilogramm transportieren. Bei den Gefahrenklassen 1.1 bis 1.3 liegt die Grenze deutlich niedriger: Hier sind maximal fünf Kilogramm erlaubt.

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Sicherer Umgang am Silvesterabend

Neben den gesetzlichen Bestimmungen ist auch der verantwortungsvolle Umgang mit Feuerwerk entscheidend. Verbraucher sollten die Gebrauchsanweisung genau lesen, einen ausreichenden Sicherheitsabstand einhalten und auf alkoholisierten Umgang mit Pyrotechnik verzichten. So lässt sich ein sicheres und spektakuläres Feuerwerk genießen.

Wer sich an die Regeln hält, kann den Jahreswechsel sorgenfrei feiern und ein farbenfrohes Spektakel erleben.

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Insolvenz der Communikom Mainz GmbH eröffnet

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Insolvenz Bischofsheim

Nachrichten Mainz – Über das Vermögen der Communikom Mainz GmbH, mit Sitz in der Großen Bleiche 15, 55116 Mainz, wurde am 10. Dezember 2024 um 9:45 Uhr das Insolvenzverfahren eröffnet. Das Amtsgericht Mainz (Aktenzeichen: 280 IN 128/24) hat Rechtsanwalt Dr. Robert Schiebe, Hindenburgstraße 32, 55118 Mainz, als Insolvenzverwalter bestellt. Gläubiger können sich mit ihren Anliegen unter der Telefonnummer 06131/61923-0 oder per E-Mail an mainz@schiebe.de an den Verwalter wenden. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite des Insolvenzverwalters unter www.schiebe.de.

Aufforderungen an Gläubiger und Schuldner

Gläubiger des Unternehmens sind aufgefordert, ihre Forderungen gemäß § 38 Insolvenzordnung (InsO) bis spätestens 6. Februar 2025 schriftlich beim Insolvenzverwalter anzumelden. Dabei ist § 174 InsO zu beachten. Zusätzlich müssen Gläubiger etwaige Sicherungsrechte an beweglichen Sachen oder Rechten der Schuldnerin unverzüglich mitteilen. Die Mitteilung muss Art, Entstehungsgrund und den Gegenstand des Sicherungsrechts sowie die gesicherte Forderung genau bezeichnen. Bei schuldhafter Unterlassung oder Verzögerung drohen Schadenersatzansprüche nach § 28 Abs. 2 InsO.

Schuldner, die Verpflichtungen gegenüber der Communikom Mainz GmbH haben, werden aufgefordert, ausschließlich an den Insolvenzverwalter und nicht mehr an das Unternehmen selbst zu leisten (§ 28 Abs. 3 InsO).

Fristen und Verfahren

Das Insolvenzverfahren wird schriftlich gemäß § 5 Abs. 2 Satz 1 InsO durchgeführt. Der Berichtstermin, der gleichzeitig als Prüfungstermin dient, ist auf den 6. März 2025 festgelegt. Bis zu diesem Datum müssen alle relevanten Schriftstücke bei Gericht eingegangen sein.

Spatenstich für Neubaugebiet in Schornsheim

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Nachrichten Alzey-Worms: Erster Spatenstich für das rund drei Hektar große Baugebiet mit 42 Grundstücken für Einzel- oder Doppelhausbebauung – Als erste Gemeinde der Verbandsgemeinde Wörrstadt wird Schornsheim klimaneutrale Erdwärme als Wärmequelle nutzen.

In der Ortsgemeinde Schornsheim entsteht jetzt das innovative Neubaugebiet „Gänsweide“

Mit dem symbolischen Spatenstich von Bürgermeister Markus Conrad, Heiko Schmittbetz, Ortsbürgermeister von Schornsheim, den Vorständen der Abwasserbeseitigung Wöllstein-Wörrstadt, Dennis Sartorius und Rudolf Hasselberg, dem Vorstand des Energie- und Servicebetriebs Wörrstadt, David Schott, sowie Dr. Alexander Kuhn, Geschäftsführer von MVV Regioplan, begannen heute offiziell die Erschließungsarbeiten.

In den nächsten zwölf Monaten entstehen am östlichen Ortsrand der Gemeinde am Ende der Mühlerstraße/Weiherstraße auf dem insgesamt drei Hektar (brutto) großen Areal 42 Grundstücke zwischen 300 und 600 Quadratmetern. Die Vermarktung der gemeindeeigenen Grundstücke sowie auch nicht selbstgenutzter privater Grundstücke ist in Vorbereitung.

Den Auftrag für die Erschließungsträgerschaft vergab die Ortsgemeinde Schornsheim an die MVV Regioplan GmbH, die auf Stadt- und Ingenieurplanung spezialisierte Tochtergesellschaft des Mannheimer Energieunternehmens MVV. Mit der Durchführung der Tiefbauarbeiten wurde das Bauunternehmen Knebel Baugesellschaft mbH beauftragt.

Erdwärme als Wärmequelle

Der Gemeinderat hatte bereits in seiner Sitzung am 4. Dezember 2019 den Beschluss zum Standort des Neubaugebietes und zur Aufstellung des Bebauungsplans „Gänsweide“ gefasst. Der Vertrag über die Erschließungsträgerschaft wurde im Dezember 2021 von den Partnern unterzeichnet.

„Die Ortsgemeinde Schornsheim bietet nicht nur neuen dringend benötigten Wohnraum, sondern ist gleichzeitig eine Pilotgemeinde für eine klimafreundliche Wärmeversorgung. Schornsheim wird die erste Ortsgemeinde der Verbandsgemeinde Wörrstadt, die in einem neuen Wohngebiet Erdwärme als Wärmequelle nutzt“, sagte Bürgermeister Markus Conrad beim symbolischen Spatenstich. „Zur Wärmeversorgung im Winter und Kühlung im Sommer ist ein Kaltes Nahwärmenetz mit einem Erdsondenfeld geplant, welches in einem geschlossenen Kreislauf durch Erdwärme gespeist und durch private Photovoltaik unterstützt wird.“ Die Umsetzung des Kalten Nahwärmenetzes erfolgt über den Energie- und Servicebetrieb Wörrstadt in Kooperation mit der Energiedienstleistungsgesellschaft Rheinhessen-Nahe.

„Die Nachfrage nach Bauplätzen im gesamten Einzugsgebiet der Rhein-Main-Region sowie in Schornsheim ist sehr groß. Nachdem die Nachverdichtung im Ort weitgehend abgeschlossen ist, freuen wir uns, dass wir vor allem für Familien bald im Neubaugebiet, Gänsweide‘ Baugrundstücke anbieten können“, sagte der langjährige und derzeit noch geschäftsführende Ortsbürgermeister Heiko Schmittbetz.

Außergewöhnlicher Planungsprozess und zahlreiche Herausforderungen

„Gemeinsam haben wir den aufwändigen und außergewöhnlichen Planungsprozess mit zahlreichen Herausforderungen gemeistert. Jetzt freuen wir uns, das innovative Neubaugebiet ,Gänsweide‘ im Auftrag der Ortsgemeinde Schornsheim erschließen zu dürfen“, dankte Dr. Alexander Kuhn, Geschäftsführer der MVV Regioplan, beim Spatenstich für das Vertrauen.

Dem Start der Erschließungsarbeiten war eine lange Planungshistorie vorausgegangen. Im angestrebten schnellen Bauleitplanverfahren mit nur einem Verfahrensschritt musste das Vorkommen artenschutzrechtlich relevanter Tierarten berücksichtigt werden. Für die Klärung, Abstimmung und Integration notwendiger Schutz- und Umsiedlungsmaßnahmen war deshalb eine qualifizierte Bearbeitung und erneute Offenlage erforderlich. Des Weiteren verzögerte und verteuerte das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum §13b BauGB die Erschließung.

Auch die Integration eines zweiten Rückhaltebeckens zur Verbesserung der Situation bei Starkregenereignissen im Bereich der Mühlerstraße bei dort von Norden ankommendem Außengebietswasser bedurfte intensiver Prüfungen, bevor es in den Bebauungsplan aufgenommen werden konnte. Nicht zuletzt ergab die Auswertung historischer Luftbilder überraschenderweise zwei Bombentrichter im Nordwesten, die eine Detektoruntersuchung des Umfeldes erforderten.

Gute Zusammenarbeit der Beteiligten Parteien

MVV Regioplan hat für die Erschließung des Neubaugebietes „Gänsweide“ in enger Abstimmung mit der Verbandsgemeindeverwaltung und der Ortsgemeinde das Verfahren zur Bauleitplanung betreut und die Erschließungsträgerschaft mit technischer und kaufmännischer Projektsteuerung übernommen. Außerdem hat der Mannheimer Erschließungsträger die Gemeinde beim Bodenordnungsverfahren begleitet, hat die Koordination bei der Versorgung mit Wasser, Energie, Beleuchtung und Breitband übernommen, die Entwässerungs- und Verkehrsanlagen geplant. Darüber hinaus verantwortet das Unternehmen die technische sowie die kaufmännische Projektsteuerung, die Ausschreibung, die Bauüberwachung und die Kostenkontrolle.

MVV Regioplan hat zusammen mit der Verbandsgemeinde Wörrstadt im Auftrag der Ortsgemeinden in den vergangenen Jahren bereits mehrere Projekte zur Erschließung von Bauland realisiert: Beispielsweise das Gewerbegebiet „An der B420“ in Schornsheim, den Gewerbepark Teil III in Saulheim sowie das Sulzheimer Neubaugebiet „Im Breiteweg“.

Mainz: Polizei Rheinland-Pfalz startet Kontrollwoche

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Verkehrskontrollen in Rüsselsheim
Symbolbild Polizeikontrolle

Nachrichten Mainz: Im Zeitraum vom 16. bis 22. Dezember 2024 wird es in Mainz und Umgebung besonders brenzlig für alle, die sich am Steuer unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen befinden. Das Polizeipräsidium Mainz startet eine verstärkte Kontrollwoche im Rahmen der europaweiten Roadpol-Kampagne „Alkohol & Drogen“ – und der Ernst der Lage könnte kaum deutlicher sein. Während dieser Woche werden sämtliche Verkehrsteilnehmer auf den Prüfstand gestellt, wobei besonders alkohol- und drogenbeeinflusste Fahrer ins Visier genommen werden.

Zahlen der Unfälle unter Drogeneinfluss gestiegen

Die Zahl der Verkehrsunfälle, die durch berauschte Fahrer verursacht werden, ist in den letzten Jahren beunruhigend gestiegen. Immer wieder kommt es zu tragischen Ereignissen, bei denen unschuldige Menschen verletzt oder sogar getötet werden – und das nur, weil jemand unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen hinter dem Steuer saß. Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Mainz ist ein alarmierender Anstieg der verletzten und getöteten Personen zu verzeichnen, und dieser Trend muss gestoppt werden.

Konsumcannabisgesetz schützt vor Strafe nicht

„Jeder Unfall, bei dem Menschen zu Schaden kommen, ist einer zu viel“, erklärt ein Sprecher der Polizei Mainz. Umso wichtiger ist es, dass die Polizei nun entschlossen und mit verstärkter Präsenz auf die Gefahren des Fahrens unter Drogen und Alkohol aufmerksam macht. Bei den intensiven Kontrollen werden nicht nur die klassischen Verdächtigen, wie Feierabendtrinker und Party-Gänger, ins Visier genommen, sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmer, die möglicherweise nicht den nötigen Überblick über ihre eigene Fahrtüchtigkeit haben. Ein weiteres brisantes Thema in diesem Jahr: das neue Konsumcannabisgesetz, das am 1. April 2024 in Kraft trat. Viele erhoffen sich durch die Teillegalisierung von Cannabis mehr Freiheit und weniger Kontrolle, doch die Polizei macht unmissverständlich klar: „Fahren unter Drogen bleibt verboten – und zwar unabhängig davon, ob Cannabis legal konsumiert wurde oder nicht!“ Schon der kleinste Einfluss von berauschenden Substanzen auf das Fahrverhalten kann verheerende Folgen haben.

Erweiterte Kontrollmaßnahmen im Mainzer Raum

Neben den flächendeckenden Kontrollmaßnahmen im gesamten Mainzer Raum, bei denen Verkehrskontrollen deutlich sichtbarer durchgeführt werden, sollen auch die alltäglichen Streifen der Polizei verstärkt in den Fokus auf mögliche Drogen- oder Alkoholfahrten rücken. Die Polizei setzt dabei auf Prävention und möchte nicht nur durch Strafen, sondern auch durch Aufklärung den Menschen die Gefahren vor Augen führen. Denn die Wahrheit ist: Fahren unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol gefährdet nicht nur das Leben des Fahrers, sondern auch das aller anderen Verkehrsteilnehmer.

Verantwortung übernehmen – für sich und für andere

Was bleibt, ist ein klarer Appell der Polizei: „Lassen Sie den Wagen stehen, wenn Sie konsumiert haben! Die Risiken sind nicht nur für Sie, sondern auch für andere lebensbedrohlich.“ Denn die traurige Wahrheit bleibt: Jeder Unfall, der durch Drogen oder Alkohol verursacht wird, könnte auch der letzte sein. Wer sicher nach Hause kommen möchte, sollte Verantwortung übernehmen – für sich und für andere.

Weihnachtszirkus Wiesbaden: Hochkarätige Artisten und spektakuläre Sensationen

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Wiesbadener Weihnachtszirkus

Vom 19. Dezember 2024 bis zum 5. Januar 2025 heißt es wieder „Manege frei“ für das neue Spektakel des Wiesbadener Weihnachtscircus. Freuen Sie sich auf eine hochkarätige Show mit spektakulärer Artistik, faszinierenden Darbietungen und erfrischender Comedy auf dem Festplatz Gibber Kerb.

Beste Unterhaltung für die ganze Familie

Zu sehen gibt es in der neuen Show des Wiesbadener Weihnachtscircus unter anderem die spektakuläre Sensation auf der russischen Schaukel der Truppe Cheban aus Moldawien. Exakte Körperbeherrschung ist bei dieser Darbietung ebenso Pflicht wie absolute Präzision und perfektes Timing.

Abgerundet wird der 2,5-stündige Show-Cocktails von vielen weiteren faszinierenden Darbietungen in der Luft und auf dem Manegenboden. Freuen Sie sich schon jetzt auf eine völlig neu zusammengestellte Show und beste Unterhaltung für die ganze Familie zum schönsten Fest des Jahres.

 

Traditionelle und moderne Elemente

Das Show-Ballett wird in wunderschönen, einmaligen Kostümen und mit neuen Tanzeinlagen wieder den “roten Faden” durch das diesjährige Programm bilden.

Traditionelle Elemente und moderne Lichteffekte machen unsere Circus Show für Jung und Alt zu einem besonderen Erlebnis. Eine vielfältige Gastronomie in gemütlicher, weihnachtlicher Atmosphäre mit Weihnachtsbuden, vielen dekorierten Weihnachtsbäumen in dem großen, beheizten Foyer-Zelt, laden schon eine Stunde vor, während und nach Veranstaltungsbeginn zum Verweilen ein.

Vorstellungen:

  • 19.12.2024: 19:30 Uhr (Premiere – alle Plätze 15,- Euro (außer Loge))
  • 20.12.2024: 15:00 Uhr (Familientag)
  • 21.12.2024: 15:00 Uhr und 19:30 Uhr
  • 22.12.2024: 15:00 Uhr und 19:30 Uhr
  • 23.12.2024: 15:00 Uhr (Familientag)
  • 24.12.2024: 15:00 Uhr
  • 25.12.2024: 15:00 Uhr und 19:30 Uhr
  • 26.12.2024: 15:00 Uhr und 19:30 Uhr
  • 27.12.2024: 15:00 Uhr (Familientag)
  • 28.12.2024: 15:00 Uhr und 19:30 Uhr
  • 29.12.2024: 15:00 Uhr und 19:30 Uhr
  • 30.12.2024: 15:00 Uhr und 19:30 Uhr
  • 31.12.2024: 15:00 Uhr und 19:30 Uhr (Abendvorstellung mit Silvestergala mit Sektempfang)
  • 01.01.2025: Spielfrei
  • 02.01.2025: 15:00 Uhr (Familientag)
  • 03.01.2025: 15:00 Uhr (Familientag)
  • 04.01.2025: 15:00 Uhr und 19:30 Uhr
  • 05.01.2025: 15:00 Uhr und 19:30 Uhr

Adresse: 
Wiesbadener Weihnachtszirkus
Festplatz Gibber Kerb
Wiesbaden

Weitere Infos und Tickets gibt es hier: Wiesbadener Weihnachtszirkus

Feuerwehr Worms kämpft ganze Nacht gegen Flammen!

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Brandserie in Worms: Feuerwehr kämpft die ganze Nacht gegen Flammen! | Foto: Feuerwehr Worms

Nachrichten Worms: In der Nacht zum Freitag, 13. Dezember, kam es in mehreren Stadtteilen zu Bränden, die die Feuerwehr in Alarmbereitschaft versetzten. Der erste Einsatz begann um 1:30 Uhr, als die Leitstelle einen Brand an einem Altkleidercontainer am Festplatz meldete. Noch während die Einsatzkräfte den Brand dort löschten, ging bereits die nächste Meldung ein.

Mehrere Einsatzstellen während der Anfahrt entdeckt

Um 2:15 Uhr brannte auf dem Gelände des DRK Berufsbildungswerks in der Von-Steuben-Straße ein weiterer Müllcontainer in voller Ausdehnung. Aufgrund der Schwere des Brandes wurden zusätzliche Fahrzeuge nachalarmiert. Bei der Anfahrt berichteten die ersten Einsatzkräfte von weiteren Brandstellen in unmittelbarer Nähe. So standen dort drei weitere Altkleidercontainer in Flammen.

Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

Die Polizei war mit zwei Fahrzeugen vor Ort, um das Umfeld nach weiteren Brandherden und verdächtigen Personen zu durchsuchen. Nach erfolgreichen Löscharbeiten und der Sicherstellung der Brandstellen kehrten die Feuerwehrkräfte zur Wache zurück. Die Ursache für die Brände ist bislang unbekannt und wird durch die Polizei weiter untersucht. Die Feuerwehr war bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz, um alle Feuer zu löschen und weitere Gefahren abzuwenden.

Polizei Mainz: Unbekannte klauen wertvolle Rassehühner

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Zeugen Polizei Blaulicht
Zeugen Polizei Blaulicht

Nachrichten Mainz: Zwischen dem 10. Dezember 2024, 16:00 Uhr, und dem 12. Dezember 2024, 16:00 Uhr, ereignete sich ein ungewöhnlicher Diebstahl im Geflügelzuchtverein in der Mainzer Straße „Am Ostergraben“.

Loch in den Zaun geschnitten

Unbekannte Täter schnitten ein Loch in den Zaun des Hühnergeheges und entwendeten sechs wertvolle Rassehühner. Darunter befanden sich ein prächtiger Hahn sowie fünf Hennen. Der Wert der gestohlenen Tiere wird auf mehrere hundert Euro geschätzt.

Polizei ermittelt und bittet um Zeugenhinweise

Die Polizeiinspektion Mainz 3 ermittelt und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 06131/65-34350 zu melden. Jede Beobachtung, die zur Aufklärung des Vorfalls beitragen kann, ist von Bedeutung. Die Ermittler prüfen zudem, ob ein Zusammenhang mit ähnlichen Vorfällen in der Region besteht.

Brutaler Überfall in Mainz: Dealer schlagen zu

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Waldalgesheim

Mainz News: Am frühen Freitagmorgen gegen 5 Uhr wurden zwei Freunde (24 und 25 Jahre alt) auf ihrem Heimweg von einem Club in Richtung Hauptbahnhof in Mainz Opfer eines Raubüberfalls. Kurz vor dem Bahnhofsvorplatz, in der Bahnhofstraße 17, trafen sie auf drei Männer, die ihnen Marihuana verkaufen wollten.

Situation Eskaliert nach Ablehnung

Nachdem die Freunde das Angebot mehrfach ablehnten, eskalierte die Situation: Einer der Männer schlug dem 24-Jährigen aus Rheinhessen mehrfach ins Gesicht. In der Folge raubte der Täter das Smartphone und das Portemonnaie des Opfers. Anschließend flüchteten die drei Männer in Richtung Schillerplatz.

Opfer ins Krankenhaus transportiert

Der verletzte 24-Jährige wurde mit Schmerzen im Gesichtsbereich vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Sein Begleiter blieb unverletzt. Die Kriminalpolizei Mainz bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 06131/65-33999 zu melden. Hinweise könnten entscheidend für die Ermittlungen sein.

Mainz: Helfer wird Opfer brutaler Attacke vor Club

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Symbolbild Blaulicht| Foto: BYC-News

Nachrichten Mainz: Ein couragierter Einsatz endete für einen 55-jährigen Mann mit einer Verletzung: In den frühen Morgenstunden des 13. Dezember 2024, gegen 03:50 Uhr, kam es vor einem Club in der Großen Bleiche zu einem Gewaltausbruch. Der Mann wollte einen Streit zwischen einer Frau und zwei jungen Männern schlichten – doch statt Dankbarkeit erntete er Gewalt. Einer der Männer schlug ihm plötzlich mit der Faust ins Gesicht, sodass der Helfer stürzte und zu Boden fiel.

Täter fliehen von Tatort

Die beiden mutmaßlichen Täter flohen zunächst in unbekannte Richtung. Dank eines aufmerksamen Passanten, der die Männer wenig später im Bereich des Hauptbahnhofs entdeckte und die Polizei verständigte, konnte das Duo schließlich gestellt werden. Der Hauptverdächtige, ein 21-jähriger Mainzer, wurde vorläufig festgenommen und muss sich nun wegen Körperverletzung verantworten.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizeiinspektion Mainz 1 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht dringend weitere Zeugen des Vorfalls. Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 06131/65-34150 zu melden. Hinweise können auch anonym abgegeben werden.

Mörfelden-Walldorf: Gebührenerhöhungen für Trink- und Abwasser

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Nachrichten Mörfelden-Walldorf: Die Stadt Mörfelden-Walldorf aktualisiert die Entwässerungssatzung aus dem Jahr 1998 und die Wasserversorgungssatzung von 2015. In diesem Zuge steigen ab dem 1. Januar 2025 die Gebühren für Trinkwasser und Abwasser. Grund hierfür sind umfangreiche Investitionen, die zur Modernisierung der Wasser- und Abwasserinfrastruktur notwendig sind. Die Anpassung stellt sicher, dass die gesetzlich vorgeschriebene Kostendeckung erreicht wird. Gleichzeitig sollen die neuen Gebühren bis 2028 stabil bleiben.

Neue Gebühren im Überblick

Die Gebührenanpassung basiert auf Kalkulationen eines externen Fachdienstleisters und den gesetzlichen Vorgaben. Die Änderungen im Detail:

  • Trinkwasser: von 1,89 Euro auf 2,28 Euro pro Kubikmeter (+20 % inkl. Umsatzsteuer)
  • Abwasser: von 3,01 Euro auf 4,11 Euro pro Kubikmeter (+37 %)
  • Niederschlagswasser: von 0,88 Euro auf 0,90 Euro pro Quadratmeter entwässerte Fläche (+2 %)

Erster Stadtrat und Stadtwerkedezernent Karsten Groß betont, dass die Berechnungen auf den Jahresabschlüssen 2021 bis 2023 sowie den Ansätzen des Wirtschaftsplans 2025 basieren. „Die notwendigen Investitionen fanden in den zuständigen Gremien breite Zustimmung. Es wurde stets darauf hingewiesen, dass diese Maßnahmen mit Gebührenanpassungen verbunden sind.“

Modernisierung der Kläranlage

Ein Schwerpunkt der Investitionen ist der Ausbau der Kläranlage zur Integration einer vierten Reinigungsstufe. Mit Technologien wie Pulveraktivkohle, Ozonung und Tuchfiltration können Arzneimittelrückstände, Chemikalien und andere Spurenstoffe effektiv entfernt werden. „Damit setzen wir neue Standards für den Gewässerschutz und tragen nachhaltig zur Sicherung der Trinkwasserqualität im Hessischen Ried bei“, erklärt Groß.

Sanierung des Trinkwassernetzes

Auch das Trinkwassernetz wird umfassend modernisiert. Viele Leitungen sind bis zu 100 Jahre alt und müssen ausgetauscht werden. Seit 2020 wurden bereits neun Kilometer veralteter Asbestzementrohre durch moderne Leitungen ersetzt. Diese Arbeiten werden fortgeführt, um die Versorgung langfristig zu sichern. Jochen Göbel, Betriebsleiter der Stadtwerke, hebt hervor: „Unsere unabhängige Trinkwasserversorgung schützt uns vor externen Preissteigerungen und macht uns zukunftsfähig.“

Gebührenanpassung trotz Kosteneinsparungen

Die ursprünglich für das Abwasser prognostizierten Gebührensteigerungen konnten durch Einsparungen beim Bau der Kläranlage abgemildert werden. Statt der 2020 prognostizierten 4,76 Euro pro Kubikmeter beträgt die Abwassergebühr nun 4,11 Euro – trotz gestiegener Projektkosten.

Mit der geplanten Modernisierung investiert Mörfelden-Walldorf gezielt in eine zukunftssichere und nachhaltige Wasserwirtschaft, die langfristig stabile Versorgung und Umweltstandards garantiert.

Am 08. März startet die Frühjahrsaktion für mehr Sauberkeit in der Stadt.

Bedrohungslage in Bingen durch Personen mit Messer

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Festnahme Symbolbild
Festnahme Symbolbild

Nachrichten Bingen: Ein Vorfall nahe dem Weihnachtsmarkt in Bingen am Rhein führte am Donnerstagnachmittag zu einem größeren Polizeieinsatz. Gegen 14:50 Uhr ging bei der Binger Polizei die Meldung ein, dass zwei Männer in der Basilikastraße mit einem Messer hantieren würden.

Personenbeschreibung durch Zeugen

Dank einer präzisen Personenbeschreibung konnten die Beamten die Verdächtigen schnell ausfindig machen und widerstandslos festnehmen. Nach Zeugenaussagen führte einer der Männer, ein 36-jähriger Frankfurter, wahllos Stichbewegungen aus. Dabei hielt er jedoch mehrere Meter Abstand zu anderen Passanten, sodass keine unmittelbare Gefahr bestand.

Die Polizei stellte ein Messer sicher, das bei dem Mann gefunden wurde. Er wurde nach den polizeilichen Maßnahmen vom Rettungsdienst in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Der zweite Mann, ein Bekannter des Täters, war nach bisherigen Erkenntnissen nicht an der Tat beteiligt.

Gegen den Frankfurter wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung eingeleitet. Die Polizeiinspektion Bingen bittet mögliche Zeugen, sich unter der bekannten Telefonnummer zu melden. Die Sicherheitsvorkehrungen rund um den Weihnachtsmarkt in Bingen sind hoch, um Besuchern ein ungestörtes Erlebnis zu ermöglichen. Die Polizei betonte, dass trotz des Vorfalls keine konkrete Gefährdung für die Öffentlichkeit bestand.

Raus aus der Metropole: Warum kleinere Städte im Rhein-Main-Gebiet boomen

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Frankfurt

Der Rhein-Main-Raum gehört zu den dynamischsten Regionen Deutschlands. Besonders Frankfurt, als internationale Finanzmetropole, zieht Jahr für Jahr Menschen aus aller Welt an.

Doch parallel zu diesem Zuzug zeichnet sich ein weiterer Trend ab: Immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst dafür, die Großstadt zu verlassen und in die kleineren Städte oder ländlicheren Gebiete der Region zu ziehen. Dieser Wandel hat weitreichende Folgen für Wohnqualität, Infrastruktur und das soziale Miteinander – sowohl in den Städten als auch in deren Umgebung.

Lebensqualität im Fokus

Frankfurt gilt mit seiner beeindruckenden Skyline, dem pulsierenden Nachtleben und den zahlreichen kulturellen Angeboten zweifelsfrei als attraktiver Wohnort.

Doch die ständige Hektik, die hohen Lebenshaltungskosten und das angespannte Wohnungsangebot machen das Leben in der Großstadt nicht für jeden ideal. Besonders Familien, die sich nach mehr Raum für sich und ihre Kinder sehnen, sowie Berufstätige, die vorrangig moderne Homeoffice-Möglichkeiten nutzen, orientieren sich zunehmend um.

Kleinere Städte wie Wiesbaden, Mainz und Darmstadt punkten mit ihrer guten Verkehrsanbindung, attraktiven Freizeitmöglichkeiten und einer vergleichsweise ruhigeren Lebensatmosphäre. Gleichzeitig bieten sie weiterhin die Nähe zur Großstadt – ein entscheidender Vorteil für Pendler, die ihre Jobs in Frankfurt nicht aufgeben möchten.

Der Umzug in eine neue Lebensrealität

Die Entscheidung für einen Umzug von Frankfurt in eine der umliegenden Städte oder das ländlichere Umland fällt oft nach längerer, sorgfältiger Abwägung − schließlich ist sie mit großen Veränderungen im Alltag verbunden: neue Schulwege, längere Pendelzeiten oder auch die Integration in eine kleinere Gemeinschaft.

Doch für viele überwiegen die Vorteile. Städte wie Wiesbaden oder Bad Homburg bieten großzügigere Wohnmöglichkeiten, niedrigere Mietpreise und oft eine höhere Lebensqualität, die vor allem Familien anspricht.

Die Abwanderung in kleinere Städte bedeutet zudem keinesfalls das Ende der Bindung zur Metropole. Viele Menschen bleiben beruflich oder kulturell eng mit Frankfurt verbunden und nutzen dafür die hervorragenden Verkehrsnetze der Region. Besonders die S-Bahn- und Regionalzugverbindungen ermöglichen es, die Vorteile des Stadtlebens zu genießen, ohne dauerhaft im Trubel verweilen zu müssen.

Neue Herausforderungen für die Region

Der Trend verändert jedoch nicht nur das Leben der Umziehenden, sondern hat auch spürbare Auswirkungen auf die betroffenen Städte und Gemeinden.

Während kleinere Städte von einem Zustrom neuer Einwohner profitieren, wachsen gleichzeitig die Herausforderungen, die dieser Wandel mit sich bringt. Besonders der Wohnungsbau steht in diesem Zusammenhang im Fokus, da viele Orte ihre Kapazitäten ausbauen müssen, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden.

In Frankfurt wiederum bleibt der Wohnungsmarkt angespannt. Die Abwanderung allein kann den Druck auf die Mietpreise kaum mindern, da die Nachfrage durch Zuzüge aus dem Ausland und anderen Teilen Deutschlands konstant hoch bleibt. Dennoch hat die Abwanderung auch positive Effekte: Sie schafft Raum für junge Berufseinsteiger, die in der Stadt Fuß fassen möchten − und liefert langfristig Impulse für eine durchdachte Stadtplanung.

Die Perspektiven für die Zukunft

Der Trend zum Leben in kleineren Städten wirft Fragen nach den Lebensmodellen der Zukunft auf.

Wollen wir weiterhin dicht gedrängt in Großstädten wohnen oder bieten die kleineren Städte mit ihren besseren Lebensbedingungen eine nachhaltige Alternative? Klar ist, dass der Rhein-Main-Raum als eine der wirtschaftlich stärksten Regionen Deutschlands für beide Optionen das Potential bietet.

Die Verschiebung der Wohnpräferenzen im Rhein-Main-Gebiet zeigt deutlich: Lebensqualität hat viele Facetten. Der persönliche Wunsch nach einem harmonischen Alltag bleibt jedoch ein zentraler Faktor bei der Wahl des Wohnorts. Es bleibt spannend, wie sich diese Entwicklung in den kommenden Jahren fortsetzen wird.

Warnung vor falschen Polizisten in Wiesbaden

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Frankfurt
Polizei Hessen

Wiesbaden Aktuell: Am Mittwochmittag (11. Dezember 2024) war ein falscher Polizeibeamter in Wiesbaden-Naurod zugange. Gegen 13:00 Uhr klingelte der Fake-Polizist an der Haustür einer Anwohnerin eines Mehrfamilienhauses in der Straße „Am Ruhrweg“ und gab sich als Polizeibeamter aus. Die arglose Frau gewährte daraufhin dem Mann Einlass in ihre Wohnung, wo er unter anderem Informationen über Vermögenswerte einholte. Ohne etwas zu entwenden, verließ der Unbekannte letztlich die Wohnung. Er wird im Alter von 40 bis 50 Jahren und in einer Größe von circa 1,80 m beschrieben. Der falsche Polizeibeamte hatte kurze, dunkle Haare und dunkelbraune Augen. Hinweise zum Täter werden von der Kriminalpolizei Wiesbaden unter der Rufnummer (0611) 345-0 entgegengenommen.