BYC-News Blog Seite 240

Veranstaltung der Polizei Mainz in Klein-Winternheim

Veranstaltung in Klein-Winternheim – Ob Enkeltrick, falsche Polizeibeamte, Schockanrufe oder Love-Scamming: Telefonbetrug nimmt immer perfidere Formen an und betrifft zunehmend Menschen aller Altersgruppen. Besonders gefährdet sind jedoch lebensältere Mitbürgerinnen und Mitbürger, die häufig gezielt von Kriminellen ins Visier genommen werden.

Um aufzuklären und zu sensibilisieren, lädt das Polizeipräsidium Mainz zu einer wichtigen Informationsveranstaltung ein. Am Mittwoch, den 2. Juli 2025, um 15 Uhr informiert Frau Eva Koch, Polizeihauptkommissarin, in der Kulturstätte Klein-Winternheim (Raiffeisenstraße 17, 55270 Klein-Winternheim) über die neuesten Betrugsmaschen am Telefon.

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Teilnehmerinformationen Prävention in Klein-Winternheim

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Seniorinnen und Senioren sowie deren Angehörige. Thematisiert werden typische Vorgehensweisen von Betrügern, wie man diese frühzeitig erkennt und wie man sich im Ernstfall richtig verhält. Ziel ist es, das Bewusstsein für Gefahren zu schärfen und das Vertrauen in die eigene Handlungssicherheit zu stärken.

„Wissen schützt – wir möchten, dass Sie vorbereitet sind und nicht zum Opfer werden“, so Eva Koch. Die Polizei gibt konkrete Tipps und zeigt anhand von Beispielen aus der Praxis, wie einfach Betrüger an persönliche Informationen gelangen und Menschen manipulieren können. Der Eintritt bei der Veranstaltung in Klein-Winternheim ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Artikelempfehlung:

Radfahrtag Klein-Winternheim: Am Pfingstmontag, den 9. Juni 2025, lädt der Rad- und Sportverein 1921 Klein-Winternheim e.V. erneut zum beliebten Radfahrtag in Rheinhessen ein. Der traditionelle Fahrradausflug erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit und verbindet sportliche Betätigung mit geselligem Beisammensein. Beginn ist um 10:00 Uhr an der Radsporthalle in der Waldstraße. Weiterlesen unter Radfahrtag Klein-Winternheim

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Bundespolizei durchsucht acht Objekte und nimmt Tatverdächtige fest

Meldung der Bundespolizei: Das Amtsgericht Darmstadt hat am Freitag (06.06.) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt gegen einen 17-jährigen Jugendlichen aus Dreieich sowie einen 19-jährigen Heranwachsenden aus Rüsselsheim einen Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts der gemeinschaftlichen gefährlichen Körperverletzung erlassen und den Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet.

Hintergrund nach Angaben der Bundespolizei

Die Beschuldigten sollen am Morgen des 06.04. am Regionalbahnhof des Flughafens Frankfurt am Main gemeinsam mit weiteren Tatbeteiligten zwei Fahrscheinkontrolleuren unter Verwendung eines Gegenstandes, mutmaßlich eines Schlagrings, ins Gesicht geschlagen und sie dabei erheblich verletzt haben. Die beiden Beschuldigten stehen im Verdacht, weitere gleichgelagerte Taten begangen zu haben.

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt ermittelt die Inspektion III der Bundespolizei Flughafen Frankfurt am Main seit April gegen die Beschuldigten wegen des Verdachts der gemeinschaftlichen gefährlichen Körperverletzung. Am gestrigen Donnerstag (05.06.) durchsuchten über 80 Einsatzkräfte der Bundespolizei insgesamt acht Objekte in Hessen und Bayern. Der Schwerpunkt der Maßnahme lag im Großraum Frankfurt am Main. Hierbei kamen auch Spezialkräfte der Bundespolizei zum Einsatz.

Im Rahmen der Durchsuchungen konnten neben der aufgefundenen Täterbekleidung und verbotener Waffen auch Hinweise auf zurückliegende Taten sowie DNA-Spuren gesichert und beweissicher dokumentiert werden.

Aufgaben der Bundespolizei

Die Bundespolizei ist unter anderem für den Schutz von Bahnanlagen, den grenzpolizeilichen Dienst sowie die Luftsicherheit an Flughäfen zuständig. Darüber hinaus unterstützt sie Länderpolizeien bei besonderen Einsatzlagen und ist für die Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität verantwortlich. Im vorliegenden Fall übernahm die Bundespolizei die Ermittlungen aufgrund des Tatorts am Flughafen Frankfurt am Main und setzte ihre spezialisierten Einheiten zur Aufklärung der Straftaten sowie zur Durchsetzung richterlicher Beschlüsse ein.

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Sommerwandern im Weinland Rheinhessen: Unterwegs auf der Hiwweltour Aulheimer Tal

„Hiwwel“ ist der rheinhessische Mundartbegriff für Hügel. Im größten Weinbaugebiet Deutschlands gibt es neun Prädikatswanderwege, die alle den Vornamen „Hiwweltour“ führen und damit gleich einen Hinweis auf ihren abwechslungsreichen Charakter geben. Wie es sich für Premiumwege gehört, ist die Beschilderung gut; ein kleines „h“ auf blau-grünem Hintergrund ist immer in Sichtweite.

Einer dieser Prädikatswege ist die „Hiwweltour Aulheimer Tal“. Der reizvolle Rundweg führt auf 13 km Länge durch die Rheinhessische Schweiz zwischen Alzey und Bad Kreuznach. Den Einstieg findet man im schönen Weindorf Flonheim.

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Durch die Steppe zum Wein

Der erste Abschnitt der Wanderung führt durch das idyllische Wiesbachtal bis zur Geistermühle, einem geschichtsträchtigen Mühlengehöft mit herrlichem Fachwerk, das inzwischen ein renommiertes Weingut ist. Das Wiesbachtal geht langsam ins Aulheimer Tal über.

Klimatisch gesehen eine andere Welt. Man mag es nicht vermuten, aber das Aulheimer Tal ist quasi eine Steppe. Die Vegetation überrascht: Wolfsmilch, Thymian, Edel-Gamander – hier gedeihen diverse Pflanzen, die es im übrigen Rheinhessen schwer haben.

Das Wahrzeichen von Rheinhessen

Entlang vulkanischer Andesit-Steinbrüche folgt der Weg dem Aulheimer Graben zwischen Wiesen und Weinbergen auf den Adelberg hinauf. Auf dem Berg wartet der Flonheimer Trullo, das Wahrzeichen Rheinhessens, auf die Wanderer.

Der Trullo ist ein weißes Rundhaus mit Spitzdach und wurde 1756 im Stil der apulischen Trulli errichtet. Es hält sich das Gerücht, dass italienische Gastarbeiter, die in den Steinbrüchen rund um Flonheim tätig waren, den Trullo gebaut haben. Der Blick von hier oben ist fantastisch.

Den weiteren Weg prägen unzählige Reben, urwüchsige Hecken, wogende Gräser das Bild. Es geht auf und ab und wieder auf – so wie es sich für eine Hiwweltour gehört. Jeder Aufstieg wird mit einem wunderbaren Ausblick über das rheinhessische Hügelland belohnt.

Berühmter Sandstein

Gegen Ende passiert der Weg beeindruckende, aufgelassene Sandsteinbrüche. Der helle Sandstein entstand übrigens am Grund eines Süßwassersees vor etwa 290 Millionen Jahren.

Bereits in römischer Zeit wurde auf der Flonheimer Gemarkung ein Steinbruch betrieben. In der Neuzeit entwickelte sich ein lebhaftes Geschäft mit dem Flonheimer Sandstein. Nicht nur für große Gebäude in Flonheim oder die Flonheimer Kirche wurde der helle Sandstein gebrochen, sondern auch für Bauten wie den Mainzer Hauptbahnhof oder den Kölner Dom.

Der ehemalige Sandsteinbruch Schneider wurde zum „SCHAUsteinbruch Flonheim“ entwickelt. An der beeindruckenden Steinwand sind noch Bearbeitungsspuren zu sehen. Zunächst wurden mühsam kleine Spalten hineingemeißelt, danach schlug man einen Keil immer weiter hinein, bis der Stein auseinanderbrach.

Die großen Brocken wurden mit Loren beiseitegeschafft, und Steine wurden in einem Unterstand bearbeitet. All das vermitteln die Informationstafeln und die Nachbildung einer Steinhauerhütte mit alten Werkzeugen.

Am Ende der Tour sortiert ein Besuch in der „Infothek“ die Fülle der Eindrücke aus Natur und Geschichte. Die Infothek ist eine Kombination aus Touristinformation und Ortsmuseum im Gebäude des Rathauses.

Den Flonheimer Wein lernt man dann am besten in einer der fünf besonderen Vinotheken kennen, die das Gütesiegel „Rheinhessen-AUSGEZEICHNET“ tragen dürfen. Dort ist probieren ausdrücklich erwünscht. Mehr Informationen: https://www.rheinhessen.de/hiwweltouren

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Anwohner übergangen – Mainzer FDP fordert neue Verkehrspolitik für Mainz

FDP Mainz Mitteilung – Die FDP-Stadtratsfraktion fordert angesichts der aktuellen Vorlagen des Amts für Verkehrswesen und der zuletzt bekannt gewordenen Maßnahmen der Stadt zur weiteren Reduzierung von öffentlichem Parkraum eine sofortige Aussetzung solcher Maßnahmen, solange die betroffenen Anwohner nicht umfassend einbezogen worden sind, sich einzubringen und auf kommende Änderungen einzustellen.

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Dazu gehört auch längerfristig Information an die Ortsbeiräte, dass auch diese Möglichkeit haben, sich damit zu befassen und Lösungen zu beraten.

„Was wir derzeit erleben, ist wieder ein übereiltes und einseitiges Vorgehen der Verwaltung, ohne die Betroffenen und Ortsbeiräte und ihre Bedürfnisse einzubinden und ernst zu nehmen“, kritisiert Susanne Glahn, Vorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion. „Niemand ist gegen Verkehrsberuhigungen, wo sie geboten sind — aber diese werden nun instrumentalisiert, um seit Jahrzehnten genutzte und auch benötigte Parkflächen abzuschaffen. Wer heute noch vor seiner Tür parkt, sollte wissen, dass das nach der Verkehrsberuhigung und den neuen Regelungen unzulässig sein wird und künftig mit Knöllchen geahndet wird. Das steht im klaren Widerspruch zu aufwendig inszenierten Bürgerbeteiligungen — wie im Regierungsviertel oder bei der Umgestaltung der Schusterstraße. Echter Wille zur Bürgerbeteiligung sieht anders aus.“

Ein aktuelles Beispiel liefert der Artikel der Allgemeinen Zeitung vom 4. Juni 2025: In der Oberen Zahlbacher Straße wird kurzfristig eine neue Einbahnstraßenregelung eingeführt. Angeblich im Zusammenhang mit dem geplanten Fernwärmeausbau — faktisch aber erneut ohne vorherige Einbindung der Anwohner und des Ortsbeirates. Wie am Fichteplatz zeigt sich auch hier das Muster: Unter einem technischen Vorwand werden langfristige Veränderungen für den ruhenden Verkehr durchgesetzt, ohne die Auswirkungen transparent zu machen. Die Folge wird zusätzlicher Stau sein, weil der Verkehr nach Ende der TRON-Baustelle nicht mehr geordnet in Richtung Bretzenheim abfließen kann.

Die FDP-Fraktion hat mit Anwohnern und Mitgliedern aus den Ortsbeiräten Bretzenheim, Oberstadt, Hartenberg/Münchfeld und Gonsenheim gesprochen, die bestätigen, dass sie von den Maßnahmen und den zugrundeliegenden Plänen neuer Verkehrsberuhigungen und ihren Folgen keine Kenntnis hatten. In einzelnen Straßen und Quartieren, etwa um die katholische Kirche in Gonsenheim, haben sich in den engen historischen Strukturen nachbarschaftliche Parklösungen etabliert, die nun ohne Beteiligung der Bürger und ohne Not abgeschafft werden.

„Das darf auch nicht als Auftragsangelegenheit an den Bürgern und Gremien vorbei praktiziert werden. Es gibt kein ‚Muss‘, sondern es bleibt immer eine Ermessensentscheidung der Verwaltung“, so Glahn (FDP Mainz)

„Die neue Praxis der Verwaltung, aus rechnerisch ‚null‘ Stellplätzen durch Markierung von fünf Plätzen plötzlich einen Gewinn von fünf Parkplätzen zu verkünden, ist Augenwischerei“, so Thomas A. Klann, bau- und wohnungspolitischer Sprecher der FDP. „Tatsächlich gehen an vielen Stellen lang genutzte Stellflächen und deutlich mehr Parkraum verloren. Einmal gesetzte Markierungen und Schilder schaffen Fakten, die sich nicht mehr so einfach zurückdrehen lassen. Wir haben in Bretzenheim bereits erlebt, wohin das führt – das Vertrauen der Bürger in Verwaltung und Politik wird nachhaltig beschädigt.“

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Die FDP Mainz fordert deshalb:

  1. Einen sofortigen Stopp weiterer Maßnahmen zur Neuordnung des Parkens in Mainz, solange keine umfassende Information und Einbindung der betroffenen Ortsbeiräte und Anwohner erfolgt ist.

  2. Transparenz über die tatsächliche Entwicklung von Stellplatzkapazitäten, ohne beschönigende Rechenmodelle.

  3. Berücksichtigung der baulichen Gegebenheiten in den betroffenen Stadtteilen und Respektierung gewachsener nachbarschaftlicher Lösungen.

  4. Erarbeitung eines gesamtstädtischen Masterplans für den ruhenden und stehenden Verkehr, der statt kleinteiliger Einzellösungen eine umfassende, tragfähige und sozial gerechte Strategie für ganz Mainz bietet und die Interessen der Bürger ernsthaft berücksichtigt.

„Wir sagen klar: Mainz braucht endlich einen Masterplan für den ruhenden und stehenden Verkehr, nicht kleinteilige Einzelmaßnahmen, die in der Summe nur für Frust bei den Anwohnern sorgen“, so Glahn abschließend.

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Fahrplanwechsel am 15. Juni: Änderungen im RNN Busverkehr

Am Sonntag, den 15. Juni, steht ein Fahrplanwechsel an.
Im Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund (RNN) gibt es Anpassungen im Busverkehr in den Landkreisen Bad Kreuznach, Mainz-Bingen und Alzey-Worms.

Im Zuge des turnusmäßigen Fahrplanwechsels ändern sich einzelne Fahrpläne. Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

Landkreis Alzey-Worms

  • Die Linie 491 bedient künftig zusätzlich die Haltestelle „Wörrstadt, Kindergarten“ in beiden Fahrtrichtungen.

  • Die Linie 492 bedient zusätzlich in beiden Fahrtrichtungen die Haltestelle „Wallertheim, Mainzer Straße“.

Landkreis Bad Kreuznach

  • An Wochenenden gibt es mit der Linie 247 eine neue Rufbusanbindung zum Walderlebniszentrum Soonwald. Weitere Informationen folgen in einer separaten Pressemitteilung.

  • Die Haltestelle „Hochstetten, Schule“ wird von der Linie 281 nicht mehr bedient. Der Schulverkehr bleibt davon unberührt.

  • In Fahrtrichtung Simmertal wird bei der Linie 284 zusätzlich die Haltestelle „Kellenbach, Schiefersteinstraße“ angefahren.

  • In Fahrtrichtung Kirn wird bei der Linie 286 künftig auch die Haltestelle „Kirn, Krebsweiler Straße“ bedient.

Landkreis Mainz-Bingen

  • Der Halt der Linie 223 am Bahnhof in Welgesheim in Fahrtrichtung Gensingen entfällt aufgrund der straßenbaulichen Situation bis auf Weiteres.

  • Im Abendverkehr gibt es bei der Linie 233 eine neue Abfahrtszeit um 23:40 Uhr ab Bingen, statt wie bisher um 22:40 Uhr. Zwischen Bingen und Sponsheim übernimmt die Linie 601 die Verbindung.

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Stadtverkehr Bingen

  • Im Bereich der Stadtwerke Bingen wird ein neues Konzept für die Buslinien 601 bis 607 umgesetzt. Dies bringt veränderte Linienwege und angepasste Fahrpläne mit sich.

  • Die Linie 602 fährt ab dem 15. Juni nicht mehr.

  • Detaillierte Informationen zu den Änderungen sind in einer gesonderten Pressemitteilung enthalten, die am 4. Juni 2025 versandt wurde.

  • Zudem werden zur besseren Orientierung zahlreiche Haltestellen umbenannt. Eine vollständige Liste wird unter www.rnn.info veröffentlicht.

Der RNN bittet Fahrgäste, vor Fahrtantritt ihre Verbindungen auf Änderungen zu überprüfen. Die ab dem 15. Juni gültigen Fahrpläne sind ab sofort auf der RNN-Webseite einsehbar.

Informationen

Weitere Informationen zu Bus und Bahn erhalten Interessierte online auf der RNN-Website oder telefonisch unter 06132 / 78 96 22 (Mo–Do 9–18 Uhr, Fr 9–16 Uhr).

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Bald spukt es wieder – warum Halloween längst mehr ist als nur ein Kürbisfest

In weniger als vier Monaten steht Halloween wieder an und viele Menschen freuen sich darauf, in schaurigen Kostümen durch die Straßen zu ziehen und an Häusern zu klingeln, um Süßigkeiten zu sammeln. Doch Halloween ist weit mehr als nur ein Fest für Kinder. Es ist eine Tradition mit langer Geschichte, die sich im Laufe der Zeit zu einem kulturellen Phänomen entwickelt hat. Die Bräuche und Feiern rund um den 31. Oktober haben eine tiefe Bedeutung und sind eng mit unserer Kultur verwoben.

Die Ursprünge von Halloween – Ein Blick in die Vergangenheit

Halloween hat seine Wurzeln in der keltischen Tradition des Samhain-Festes. Die Kelten glaubten, dass am Abend des 31. Oktobers die Grenzen zwischen der Welt der Lebenden und der Toten verschwimmen. An diesem besonderen Tag, so die Überlieferung, kehrten die Geister der Verstorbenen auf die Erde zurück, um ihre Ahnen zu besuchen.

Um die Geister zu besänftigen und sich vor bösen Mächten zu schützen, verkleideten sich die Menschen als Dämonen und Hexen. Sie entzündeten Feuer und stellten Opfergaben bereit, um die Ahnen zu ehren und die Geister gnädig zu stimmen. Aus diesen Bräuchen entwickelten sich im Laufe der Jahrhunderte viele der Halloween-Traditionen, die wir heute kennen, wie zum Beispiel das Verkleiden in einem gruseligen Halloween Kostüm für Damen, Herren und Kinder.

Mit der Christianisierung Europas vermischten sich die keltischen Bräuche des Samhain-Festes mit christlichen Traditionen. So wurde aus dem ursprünglichen Fest Allerheiligen, ein Tag, an dem man der Heiligen und Märtyrer gedenkt. Der Abend zuvor, der 31. Oktober, wurde als Allerseelen oder eben Halloween gefeiert – eine Zeit, in der die Grenzen zwischen Dies- und Jenseits fließend sind und die Geister der Verstorbenen auf die Erde zurückkehren.

Halloween Tradition: Bräuche und Symbole, die wir heute kennen

Halloween ist ein Fest, das von vielen beliebten Bräuchen und Symbolen geprägt ist. Eines der bekanntesten Rituale ist das Kürbisse schnitzen. Dabei werden Gesichter oder andere Motive in ausgehöhlte Kürbisse geschnitzt und mit Kerzen beleuchtet. Diese Jack-O‘-Lanterns dienen als Dekoration und sollen böse Geister abschrecken.

Ein weiterer wichtiger Brauch ist das Verkleiden in gruselige Kostüme. Ob als Hexe, Vampir oder Zombie – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Besonders beliebt sind Halloween Kostüme für Damen, die oft aufwendig gestaltet und dekoriert sind. Die Kostüme werden nicht nur auf Partys getragen, sondern auch beim Trick-or-Treating.

Trick-or-Treat ist ein beliebter Brauch, bei dem Kinder von Haus zu Haus ziehen und um Süßigkeiten bitten. Dabei drohen sie schelmisch mit dem Spruch „Süßes oder Saures“, um die Bewohner zu animieren, ihnen Leckereien zu geben. Dieser Brauch geht auf alte Traditionen zurück, bei denen Essen und Getränke an Geister und Seelen gespendet wurden.

Zu guter Letzt dürfen bei Halloween natürlich die passenden Gruseldekorationen nicht fehlen. Häuser und Vorgärten werden mit Spinnweben, Skeletten, Fledermäusen und anderen schaurigen Elementen geschmückt. Diese Dekorationen tragen zur unheimlichen Atmosphäre bei und versetzen Jung und Alt in Halloween Stimmung.

Die Kommerzialisierung von Halloween – Ein lukratives Geschäft

Halloween hat sich in den letzten Jahren zu einem wahren Wirtschaftsfaktor entwickelt. Die Halloween-Industrie boomt und setzt jährlich Millionen um. Ob gruselige Kostüme, aufwendige Dekorationen oder süße Leckereien – für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Vor allem der Verkauf von Halloween Kostümen hat sich zu einem lukrativen Geschäft entwickelt. Viele Erwachsene legen großen Wert darauf, an Halloween perfekt gestylt zu sein. Besonders beliebt sind dabei Halloween Kostüme für Damen, die oft aufwendig gestaltet und detailreich sind.

Auch die Hersteller von Süßigkeiten profitieren von dem Fest. Schätzungen zufolge werden allein in Deutschland jedes Jahr rund 3.000 Tonnen Süßigkeiten für Halloween produziert. Die beliebtesten Naschereien sind dabei:

  • Schokoladentafeln in Form von Kürbissen oder Fledermäusen
  • Gummibärchen in gruseligen Farben
  • Bonbons in Form von Augen oder Zähnen

Doch nicht nur die Lebensmittelindustrie profitiert von Halloween. Auch Einzelhändler und Dekorateure freuen sich über steigende Umsätze. Aufblasbare Skelette, flackernde Kürbisse und spukende Geister sind nur einige der Dekorationen, die in der Halloweenzeit die Schaufenster und Vorgärten zieren.

Kritiker bemängeln jedoch, dass die zunehmende Kommerzialisierung dem ursprünglichen Charakter des Festes widerspricht. Sie befürchten, dass der eigentliche Sinn von Halloween, nämlich die Ehrung der Toten, in den Hintergrund gerät und stattdessen der Konsum in den Vordergrund rückt.

Fazit

Halloween hat sich über die Jahrhunderte hinweg zu einem vielseitigen Fest entwickelt, das weit mehr als nur das Schnitzen von Kürbissen umfasst. Die Halloween Tradition vereint Bräuche aus verschiedenen Kulturen und Epochen, die sich zu den heutigen Feierlichkeiten mit kreativen Kostümen und ausgelassener Stimmung entwickelt haben. Obwohl die Kommerzialisierung zugenommen hat, bleibt der Kern des Festes erhalten: Menschen kommen zusammen, um gemeinsam zu feiern, sich zu verkleiden und Spaß zu haben. Halloween bietet eine willkommene Gelegenheit, dem Alltag für eine Nacht zu entfliehen und in eine andere Rolle zu schlüpfen.

Die Einheitliche Ansprechstellen für Arbeitgeber: Ihr Schlüssel zur erfolgreichen Inklusion

In Zeiten des Fachkräftemangels und demografischer Veränderungen wird Inklusion zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil für Unternehmen. Die Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA) Wiesbaden und Rheingau-Taunus-Kreis fungieren als kompetente Lotsen, die Unternehmen umfassend und neutral in allen Fragen rund um die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen beraten. Sie bieten gebündeltes Wissen zu Gesetzen, Fördermöglichkeiten und praktischen Anpassungen des Arbeitsplatzes.

Inklusion als Erfolgsfaktor: Mit der EAA praxisnah und unkompliziert zur vielfältigen Arbeitswelt

Die EAA Fachberatenden Susanne Tölzel und Sascha Holthaus unterstützen Unternehmen dabei, Vorbehalte abzubauen und die vielfältigen Kompetenzen von Menschen mit Behinderungen zu erkennen. Sie begleiten den gesamten Prozess von der Einstellung bis zur Integration und helfen beim Aufbau relevanter Netzwerke. Dabei zeigen sie auf, dass Inklusion oft mit einfachen Mitteln realisierbar ist und erhebliche Vorteile mit sich bringt: die Erschließung neuer Talente, die Förderung von Innovation und Teamgeist, eine positive Außenwirkung und eine stärkere Kundenbindung.

Viele Schritte zu einer inklusiveren Arbeitswelt sind unkompliziert umzusetzen: klare Kommunikation, flexible Arbeitsmodelle und eine wertschätzende Unternehmenskultur sind entscheidend. Die EAA vermitteln praxisnahe Lösungen und helfen Unternehmen, bürokratische Hürden zu überwinden. Nutzen Sie die Expertise der EAA, um Ihr Unternehmen zukunftsfähig zu gestalten und das volle Potenzial einer vielfältigen Belegschaft zu entfalten. Kontaktieren Sie Ihre lokale EAA und erfahren Sie, wie Inklusion zu einem einfachen und wirkungsvollen Erfolgsfaktor werden kann.

Weitere Informationen sind auf der Homepage zu finden: Einheitliche Ansprechstelle für Arbeitgeber in Wiesbaden und im Rheingau-Taunus-Kreis

Hans im Glück Mainz im Insolvenzverfahren

Das Amtsgericht Mainz hat am 23. Mai 2025 ein vorläufiges Insolvenzverfahren über das Vermögen der Systemgastronomie P. van der Broeck GmbH & Co. KG mit Sitz am Gutenbergplatz 6, 55116 Mainz, eröffnet. Das Unternehmen ist im Handelsregister unter der Nummer HRA 43999 geführt. Gegenstand ist der Betrieb mehrerer Systemgastronomischer Restaurants innerhalb des Franchisesystems „Hans im Glück“.

Vorläufiger Insolvenzverwalter für das in Mainz ansässige Unternehmen bestellt

Im Rahmen des Beschlusses wurde Rechtsanwalt Dr. jur. Alexander Jüchser von der Kanzlei Lieser Rechtsanwälte (An den Grachten 3–17, 55120 Mainz) zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Er ist unter der Telefonnummer 06131/9729380 sowie per E-Mail unter a.juechser@lieser-rechtsanwaelte.de erreichbar.

Der Antrag auf Insolvenz wurde offenbar von der Gesellschaft selbst gestellt. Verfügungen über das Vermögen der Antragstellerin dürfen ab sofort nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters erfolgen.

Persönlich haftende Gesellschafterin der betroffenen Kommanditgesellschaft ist die Systemgastronomie P. van der Broeck Verwaltungs-GmbH, ebenfalls mit Sitz am Gutenbergplatz in Mainz.

Die Unternehmensgruppe ist im Bereich Systemgastronomie tätig und betreibt mehrere Standorte im Raum Mainz und Umgebung. Über Gründe der wirtschaftlichen Schieflage ist derzeit noch nichts bekannt.

Aufforderung an Schuldner und Gläubiger

Das Insolvenzgericht weist darauf hin, dass alle Schuldner der Antragstellerin gemäß § 23 Abs. 1 Satz 3 InsO nur noch unter Beachtung des gerichtlichen Beschlusses leisten dürfen.

Gläubiger können gemäß Art. 5 Abs. 1 der EU-Verordnung 2015/848 eine sofortige Beschwerde einlegen, falls sie das Fehlen der internationalen Zuständigkeit rügen möchten. Die Notfrist beträgt zwei Wochen ab Zustellung oder öffentlicher Bekanntmachung des Beschlusses.

Rechtliche Hinweise und Fristen

Beschwerden gegen den Beschluss sind beim Amtsgericht Mainz, Diether-von-Isenburg-Straße, 55116 Mainz einzureichen. Die Beschwerdefrist beginnt je nach Art der Zustellung mit der Verkündung oder mit Ablauf von zwei Tagen nach öffentlicher Bekanntmachung.

Die Beschwerde muss schriftlich eingereicht oder zu Protokoll eines Amtsgerichts gegeben werden und bedarf der Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Bevollmächtigten. Es ist anzugeben, gegen welchen Beschluss Beschwerde eingelegt wird und in welchem Umfang die Anfechtung erfolgen soll.

Artikelempfehlung: Über 150 Jahre Müllabfuhr in Mainz

Schaulustige und Einsatz von Pfefferspray in Bingen

Polizeieinsatz Bingen – Am frühen Freitagmorgen, dem 06.06.2025, um 05:28 Uhr meldete ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn bei der zuständigen Bundespolizeistation einen Fahrgast ohne gültigen Fahrausweis.

Fluchtversuch am Bahnhof Bingen

Beim Eintreffen der Streife der hinzugerufenen Polizei Bingen auf dem Bahnhofsgelände flüchtete eine Person, südländisches Aussehen, bekleidet mit einer blauen Jacke, vom Gelände. Die Beamten konnten die Person jedoch ergreifen und zunächst festhalten.

Nach Rücksprache mit dem Zugbegleiter handelte es sich um die gemeldete Person. Diese konnte sich gegenüber den Polizeibeamten ausweisen.

Auffälliges Verhalten und Widerstand

Die Person versuchte wiederholt, an ihren Rucksack zu greifen. Ein Beamter wies mehrfach deutlich darauf hin, dass die Sachen zunächst durchsucht würden. Trotzdem versuchte der spätere Beschuldigte weiterhin, etwas aus dem Rucksack zu holen.

Aufgrund des zunehmend aufgeregten Verhaltens sollte der Beschuldigte gefesselt werden. Beim Versuch, ihn an beiden Armen zu ergreifen, riss er sich jedoch los. Trotz massiven Kraftaufwands gelang es den Beamten nicht, ihn sofort zu fixieren.

Einsatz von Pfefferspray in Bingen

Da sich der Beschuldigte weiterhin heftig zur Wehr setzte, wurde der Einsatz von Pfefferspray angedroht und letztlich auch angewendet. Anschließend konnte die Person zu Boden gebracht, gefesselt und durchsucht werden.

Behandlung und Drogentest

Der Beschuldigte wurde zur Polizeiinspektion nach Bingen verbracht, wo er sich beruhigte. Aufgrund der Reizung seiner Augen wurde er behandelt. Ein durchgeführter Drogenschnelltest reagierte positiv – vermutlich die Ursache für sein aggressives Verhalten.

Die Polizeibeamten blieben bei dem Vorfall unverletzt. Der Beschuldigte konnte die Dienststelle nach Abschluss der Maßnahmen wieder verlassen.

Störung durch Schaulustige in Bingen

Während des Einsatzes wurden die Maßnahmen am Bahnhof durch zwei Schaulustige gestört, die das Geschehen videografierten.

Illegales Autorennen in Grolsheim – Polizei sucht Zeugen

Grolsheim (VG Sprendlingen-Gensingen) – Am frühen Mittwochabend gegen 17:00 Uhr wurde die Polizeiinspektion Bingen über ein mutmaßliches illegales Autorennen im Industriegebiet Grolsheim informiert. Ein aufmerksamer Zeuge meldete, dass zwei hochmotorisierte Pkw sich in der Albert-Schweitzer-Straße ein gefährliches Rennen geliefert haben sollen.

Polizei zu Autorennen in Grolsheim alarmiert

Eine sofort entsandte Polizeistreife traf zwar keine der beteiligten Fahrzeuge mehr an, konnte aber mit dem Zeugen sprechen. Dank seiner detaillierten Angaben gelang es den Beamtinnen und Beamten, zumindest einen der beteiligten Fahrer sowie dessen Fahrzeug zu identifizieren.

Laut Polizei stellt das Veranstalten und Durchführen illegaler Kraftfahrzeugrennen im öffentlichen Straßenverkehr nicht nur ein hohes Risiko für unbeteiligte Verkehrsteilnehmer dar, sondern ist auch eine Straftat gemäß § 315d des Strafgesetzbuches (StGB).

Illegale Autorennen stellen eine massive Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar

Bei hohen Geschwindigkeiten auf öffentlichen Straßen kann es jederzeit zu schweren Verkehrsunfällen kommen – insbesondere dann, wenn andere Fahrer, Fußgänger oder Radfahrer plötzlich die Fahrbahn kreuzen. Die Kontrolle über das Fahrzeug kann durch riskante Fahrmanöver leicht verloren gehen, was oft zu schweren oder gar tödlichen Verletzungen führt. Neben dem Risiko für Leib und Leben drohen den Beteiligten empfindliche Strafen: von hohen Geldbußen über den Entzug der Fahrerlaubnis bis hin zu Freiheitsstrafen, insbesondere wenn Menschen verletzt oder getötet werden. Auch Unbeteiligte können durch das rücksichtslose Verhalten der Raser in tragische Situationen geraten.

Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei Bingen bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Zeugen, die weitere sachdienliche Hinweise geben können oder Beobachtungen zum Vorfall gemacht haben, werden gebeten, sich unter der bekannten Rufnummer mit der Polizeiinspektion Bingen in Verbindung zu setzen.

Feuerwehr Rüsselsheim verhindert Schlimmeres

Ein Brand im Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in der Eisenstraße hat am Donnerstagabend einen Großeinsatz der Feuerwehr in Rüsselsheim ausgelöst. Gegen 18:19 Uhr wurden sowohl die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr Rüsselsheim als auch die Freiwillige Feuerwehr Rüsselsheim-Stadt alarmiert.

Während der Anfahrt wurde durch die Leitstelle Groß-Gerau bestätigt, dass es sich um einen Brand im Dachbereich eines fünfgeschossigen Wohngebäudes in der Eisenstraße handelt. Die rechte Seite des Daches stand in einem kleinen Bereich in Flammen.

Zum Zeitpunkt des Brandes waren Dachdeckerarbeiten an dem Gebäude im Gange. Mitarbeiter der Dachdeckerfirma reagierten schnell und versuchten, das Feuer mit mehreren Feuerlöschern einzudämmen – mit Erfolg: Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Brand bereits weitgehend unter Kontrolle. Die Einsatzkräfte führten Nachlöscharbeiten und umfassende Kontrollen durch, um eine Ausbreitung oder ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

Großeinsatz mit zahlreichen Kräften

Zur Unterstützung wurden auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Haßloch und Königstädten hinzugezogen. Insgesamt waren 10 hauptamtliche Einsatzkräfte mit drei Fahrzeugen sowie 34 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren aus Rüsselsheim, Haßloch und Königstädten mit sieben Fahrzeugen im Einsatz. Auch der Rettungsdienst war vorsorglich mit 20 Fahrzeugen und 45 Einsatzkräften vor Ort.

Alle Bewohner des betroffenen Gebäudes wurden vorsorglich evakuiert. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 50.000 Euro.

Feuerwehr zieht Bilanz

Dank des schnellen Eingreifens der Dachdecker und der zügigen Koordination aller Einsatzkräfte konnte Schlimmeres verhindert werden. Der Vorfall zeigt einmal mehr die Bedeutung des Zusammenspiels von haupt- und ehrenamtlichen Kräften im Katastrophen- und Brandschutz.

Eingesetzte Kräfte:

  • Hauptamtliche Feuerwehr Rüsselsheim: 10 Personen

  • Freiwillige Feuerwehr Rüsselsheim-Stadt: 10 Personen

  • Freiwillige Feuerwehr Haßloch: 9 Personen

  • Freiwillige Feuerwehr Königstädten: 15 Personen

Eingesetzte Fahrzeuge:

  • Hauptamtliche Feuerwehr: 3 Fahrzeuge

  • Freiwillige Feuerwehr Rüsselsheim-Stadt: 3 Fahrzeuge

  • Freiwillige Feuerwehr Haßloch: 2 Fahrzeuge

  • Freiwillige Feuerwehr Königstädten: 2 Fahrzeuge

Kultursommer Bischofsheim: Vielseitige Veranstaltungen genießen

Bereits zum vierten Mal lädt der Bischemer Kultursommer unter dem Motto „Umsonst und draußen“ zu zehn abwechslungsreichen Veranstaltungen aus den Bereichen Musik, Heimatkunde und Unterhaltung ein. Das Programm läuft vom 21. Juni bis 14. September – alle Details sind unter www.bischemer-kultursommer.de abrufbar.

Wie gewohnt, eröffnet die Mittsommernacht am 21. Juni, um 17 Uhr, den Kultursommer


Die Besucher erwartet ein bunter Flohmarkt der Bücherei, eine Bastelstation für Kinder sowie Ballontiere mit Rita Wiebe. Um 19 Uhr eröffnet die Kulturkommission offiziell die Feierlichkeiten, begleitet vom Gesangverein Liederkranz. Eine Tombola mit fair gehandelten Produkten sowie spektakuläre Luftakrobatik an der Palazzo-Brücke runden das Programm ab.

Ab 20 Uhr sorgt die Jazz-Band „Sigi’s Jazz Men“ für entspannten Sommerjazz und lädt zum Verweilen ein. Alle Veranstaltungen finden auf dem Platz vor dem Palazzo, Schulstraße 32, statt. Für Speisen und Getränke sorgt die „Pinseria Delizie“.

Am 28. Juni, um 14 Uhr, lädt der Kunst-Würfel e.V. zu einer spannenden „Kult-Tour“ ein:
Dabei werden die sieben künstlerisch gestalteten Litfaßsäulen in Bischofsheim erkundet. Start und Ziel der Tour ist der Kunst-Würfel in der Hans-Dorr-Allee.

Für die kleinen Besucher gibt es am 29. Juni, um 15 Uhr, eine farbenfrohe Kinder-Show mit Seiltanz und Zirkusrequisiten von Artistin Annette Will auf der Klinker-Wiese, zwischen den Straßen Auf dem Wörth und Auf dem Farrweg.

Der Juli steht ganz im Zeichen der Heimatkunde: Vom 7. bis 11. Juli veranstaltet der Heimat- und Geschichtsverein eine Geschichtswerkstatt für Kinder von sechs bis zwölf Jahren zum Thema „Bahn“. Eine Präsentation für Eltern und andere Interessierte findet am Freitag, 11. Juli, um 14 Uhr, im Museum statt.

Am 14. Juli lädt die Siedlergemeinschaft gemeinsam mit den Alten Herren der Sportvereinigung 07 zum Boule-Turnier „Boulen bei Böckler“ in den Biergarten der Böckler-Siedlung in der Ulmenstraße ein. Spielbeginn ist um 14 Uhr, Teams können sich unter www.bischemer-kultursommer.de anmelden.

Am 23. August, ab 17 Uhr, heißt es im Rosengarten in der Schulstraße „Zwischen Nierentisch & kleiner Kneipe“: Sängerinnen und Sänger des Bischofsheimer Projektchores animieren zum Mitsingen von Hits der 60er und 70er Jahre.

Sommerlicher Flair

Für sommerliches Flair sorgt am 24. August, um 14 Uhr, die „Bateria Caipirinha“ mit brasilianischen Samba-Rhythmen im Seniorenpark – ein kleines Stück Copacabana in Bischofsheim.

Am 28. August, um 19.30 Uhr, folgt ein literarischer Abend auf dem Friedrich-Ebert-Platz an der Schillerstraße: Texte und Lieder des großen deutschen Dichters Friedrich Schiller werden präsentiert. Mit dabei ist das Weingut Bott, Friseurmeisterin Sonja Süßmann legt Bürgermeisterin Lisa Gößwein eine Schillerlocke und Professor Dr. Wolfgang Schneider arrangiert mit Musiklehrer Albrecht Schmidt ein unterhaltsames Programm.

Der 5. September, Freitag vor der Kerb, markiert den traditionellen Kerbe-Auftakt im Rosengarten vor dem Rathaus. Es werden historische „Kerwe-Sprüche“ vorgetragen von Rolf Maixner, Reinhard Bersch und Bürgermeisterin Lisa Gößwein. Beginn ist um 18 Uhr.

Zum großen Finale lädt der Heimat- und Geschichtsverein am Tag des offenen Denkmals, 14. September, ab 11 Uhr, ins Museum ein.
Neben den Dauerausstellungen gibt es Musik, Speisen und Getränke im Hof.

Brutale Attacke auf 11-Jährigen – Polizei fahndet nach dem Täter

Fahndung der Polizei: Am Montagabend (2. Juni 2025) kam es am Rathausplatz in Dietzenbach zu einem schockierenden Vorfall: Ein elfjähriger Junge wurde gegen 19:40 Uhr in Höhe einer Bankfiliale von einem bislang unbekannten Mann körperlich angegriffen und schwer verletzt. Staatsanwaltschaft Darmstadt – Zweigstelle Offenbach – und die Kriminalpolizei Offenbach ermitteln nun wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag und bitten die Öffentlichkeit um dringende Mithilfe bei der Identifizierung des Täters.

Junge schwer verletzt – Täter trat auf das am Boden liegende Opfer ein

Ersten Erkenntnissen zufolge schlug der Täter den Jungen zunächst nieder und trat ihm anschließend gezielt gegen den Kopf, während dieser bereits am Boden lag. Der Unbekannte bedrohte das Kind zusätzlich. Nur durch das Eingreifen couragierter Zeugen ließ der Angreifer von seinem Opfer ab und flüchtete zu Fuß vom Tatort. Der Junge erlitt unter anderem eine Gehirnerschütterung und wurde ins Krankenhaus gebracht, das er mittlerweile wieder verlassen konnte.

Polizei veröffentlicht Täterbeschreibung und bittet um Hinweise

Trotz einer groß angelegten Fahndung mit mehreren Streifenwagen am Montagabend konnte der Täter bisher nicht festgenommen werden. Die Polizei setzt nun auf die Öffentlichkeit – auch Videoaufzeichnungen der städtischen Überwachungskamera liegen vor.

Die Ermittler hoffen auf Hinweise zu dem Mann, der wie folgt beschrieben wird:

Fahndung der polizei
Quelle: Polizeipräsidium Südosthessen
  • etwa 25 bis 35 Jahre
  • schlank
  • dunkles, kurzes Haar
  • dunkler Vollbart
  • dunkelblaue Jacke
  • hellblaues T-Shirt
  • dunkelblaue Hose
  • schwarze Schuhe

Die Ermittler gehen derzeit zahlreichen Spuren nach und prüfen auch, ob der Täter möglicherweise ein Fluchtfahrzeug benutzt hat oder ihm vor der Tat bereits jemand aufgefallen ist.

Öffentlichkeitsfahndung läuft – Polizei fragt:

  • Wer kennt den abgebildeten Mann?
  • Wer hat den Täter vor oder nach der Tat gesehen?
  • Ist der Mann in ein Fahrzeug gestiegen oder auf andere Weise geflüchtet?

Zeugen werden gebeten, sich umgehend bei der Kriminalpolizei in Offenbach unter der Rufnummer 069 8098-1234 zu melden. Jeder Hinweis kann zur Aufklärung dieses schweren Verbrechens beitragen.

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Neuer Schnellladestandort für E-Autos in Ockenheim

E-Ladesäulen Ockenheim: Die Gemeinde Ockenheim verfügt ab sofort über einen weiteren öffentlichen Schnellladestandort für Elektroautos. Direkt auf dem Parkplatz des REWE-Markts in den Weiden 1–3 hat das Energieunternehmen EnBW vier moderne Schnellladepunkte mit einer Leistung von bis zu 100 Kilowatt in Betrieb genommen. Die Station ist Teil des bundesweiten EnBW HyperNetz und wird – wie alle EnBW-Ladepunkte – zu 100 % mit Ökostrom betrieben.

Neuer Standort in Ockenheim: EnBW und REWE Group bauen Schnellladenetz weiter aus

Der neue Standort in Ockenheim ist Teil einer großangelegten Kooperation zwischen der EnBW und der REWE Group, in deren Rahmen deutschlandweit 1.000 Schnellladestandorte an REWE- und PENNY-Märkten entstehen sollen. Ziel ist es, die Schnellladeinfrastruktur flächendeckend auszubauen und so die alltagstaugliche Elektromobilität für alle zugänglich zu machen.

„Unser engmaschiges Schnellladenetz ermöglicht es Fahrerinnen und Fahrern, ihr E-Auto dort zu laden, wo sie ohnehin einkaufen oder parken – wie hier in Ockenheim“, erklärt Volker Rimpler, Leiter Bau & Rollout E-Mobilität bei der EnBW.

Auch Sebastian Engels, Head of Real Estate Asset Management bei der REWE Group, betont die Bedeutung für den Einzelhandel: „Schnellladestationen steigern nicht nur die Aufenthaltsqualität, sondern bieten auch einen echten Mehrwert für unsere Kundinnen und Kunden – besonders im ländlichen Raum wie Ockenheim.“

Schnellladen mit Zukunft: Leistungsausbau geplant

Die aktuell installierten Ladepunkte ermöglichen das zügige Laden von Reichweite während eines Einkaufs. Langfristig plant EnBW, die Leistung des Standorts noch weiter auszubauen, um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden. Dank der hohen Ladeleistung verkürzt sich die Wartezeit im Vergleich zum Normalladen deutlich – ein zentraler Vorteil im Alltag.

Meilenstein für E-Mobilität im ländlichen Raum

Der neue Schnellladestandort in Ockenheim stärkt die lokale Infrastruktur und ist ein wichtiger Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität im Alltag. EnBW betreibt bereits heute das größte Schnellladenetz Deutschlands mit über 6.000 Ladepunkten. Bis 2030 sollen es deutschlandweit rund 20.000 Schnellladepunkte sein – ein bedeutender Beitrag zur Elektromobilitätswende in Deutschland.

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Amokalarm an zwei Schulen in Ingelheim

Amokalarm Ingelheim: Am Donnerstagvormittag wurde gegen 12:00 Uhr an zwei Schulen in Ingelheim Amokalarm ausgelöst. Betroffen waren laut Angaben der Polizei die Berufsbildende Schule (BBS) sowie die Kaiserpfalz-Realschule Plus. Die Polizei war mit starken Kräften vor Ort, das gesamte Schulgelände wurde systematisch durchsucht.

Keine Verletzten – Schüler der Ingelheimer Schulen blieben in Klassenräumen

Laut Polizei gab es keine Hinweise auf verletzte Personen. In einer offiziellen Mitteilung hieß es: „Schüler und Lehrer befinden sich weiterhin sicher in ihren Klassenräumen.“ Das Gelände sei abgeriegelt, die Gebäude konnten zu diesem Zeitpunkt weder betreten noch verlassen werden.

Appell an Eltern: Nicht zur Schule fahren!

Die Polizei bat alle Eltern eindringlich, nicht zum Schulgelände zu kommen, um ihre Kinder abzuholen. Stattdessen wurde eine Sammelstelle für Eltern und Schüler am Freibad-Parkplatz/Im Blumengarten in Ingelheim eingerichtet, an der Schüler später betreut werden konnten. Die Einsatzkräfte sorgten vor Ort für eine sichere Koordination und Kommunikation.

Darüber hinaus bat die Schulen alle Eltern darum, nicht im Sekretariat anzurufen und die Leitungen unbedingt frei zu halten.

Entwarnung – technischer Defekt als Auslöser

Die Polizei gab gegen 14:00 Uhr Entwarnung: Das Schulgelände wurde vollständig durchsucht, es handelte sich um einen Fehlalarm, der durch einen technischen Defekt ausgelöst wurde. Glücklicherweise befanden sich die Schülerinnen und Schüler zu keinem Zeitpunkt in Gefahr und blieben alle unverletzt. Schüler und Lehrkräfte wurden sicher aus den Gebäuden begleitet und zu der nahegelegenen Sammelstelle geführt.

Bereits vor zwei Wochen war es im Zuge von Bauarbeiten zu einer unbeabsichtigten Auslösung des Alarmsystems gekommen.

Polizei dankt für die gute Zusammenarbeit

Wie die Polizei mitteilt, konnte der Einsatz dank des vorbildlichen und disziplinierten Verhaltens aller Beteiligten zügig und reibungslos erfolgen. Während des Einsatzes arbeiteten die Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, die Kreisverwaltung, Schulleitung sowie die Stadt Ingelheim eng zusammen, um die Sicherheit aller Anwesenden zu gewährleisten.

Außerdem dankt die Polizei allen Schülern, Lehrkräften und auch Eltern für ihre Ruhe und vorbildliches Verhalten in dieser Situation.

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