BYC-News Blog Seite 237

Versuchter Einbruch in Oppenheimer Sonderpostenmarkt

Nachrichten Oppenheim: In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 11. Juni 2025, ist es in Oppenheim zu einem versuchten Einbruchdiebstahl gekommen. Gegen 00:36 Uhr meldete ein aufmerksamer Zeuge der Polizei verdächtige Geräusche im Bereich der Fundgrube – offenbar der Beginn eines Einbruchs, der schließlich abgebrochen wurde.

Zeuge hört Klirren – Täter flieht

Der Zeuge berichtete, das Klirren von Glas gehört zu haben. Kurz darauf beobachtete er eine dunkel gekleidete Person, die sich zügig vom Tatort entfernte. Ebenfalls bemerkte er ein Fahrzeug, das mit erhöhter Geschwindigkeit aus Richtung der Fundgrube davonfuhr. Die Polizei traf wenige Minuten später am Tatort ein und stellte eine zerbrochene Fensterscheibe sowie ein geöffnetes Fenster fest.

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Täter offenbar bei Einbruch in Oppenheim gestört

Nach aktuellem Stand der Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass der unbekannte Täter bei der Tatausführung gestört wurde – möglicherweise durch den Zeugen – und daraufhin ohne Beute flüchtete. Ein Eindringen in das Gebäude ist wahrscheinlich, es konnte jedoch bislang kein Diebstahl festgestellt werden.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizeiinspektion Oppenheim bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Wer hat zur Tatzeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Fundgrube gesehen? Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Oppenheim unter der Telefonnummer 06133 – 933 100 entgegen

Artikelempfehlung: Polizei verhaftet Fahrer nach Verfolgungsfahrt in Mainz

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Inklusiver Spielplatz an der MEWA-Arena in Mainz eröffent

Ein Ort für Begegnung, Miteinander und gelebte Inklusion: Am Dienstagnachmittag (10. Juni 2025) feierten die Partner der Initiative „Stück zum Glück“ gemeinsam mit dem 1. FSV Mainz 05 die feierliche Eröffnung eines neuen inklusiven Spielplatzes direkt neben der MEWA ARENA. Mit dabei waren Vertreter von Procter & Gamble (P&G), REWE, Aktion Mensch, Repräsentanten der Stadt Mainz sowie Para-Leichtathletik-Weltmeister und Initiativen-Botschafter Mathias Mester. Über 70 Kinder mit und ohne Behinderung durften als Erste die vielfältigen Spielmöglichkeiten entdecken – ganz im Sinne von Inklusion, Fair Play und Chancengleichheit.

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Spielplatz mit Vorbildfunktion an der MEWA-Arena in Mainz: Inklusion erlebbar machen

Mit dem neuen Spielplatz setzt die Initiative „Stück zum Glück“ ein starkes Zeichen: In Deutschland sind rund 80 Prozent aller Spielplätze nicht barrierefrei – ein Zustand, der viele Kinder mit Behinderung von gemeinschaftlichem Spielen ausschließt. Der nun eröffnete Spielplatz in unmittelbarer Nähe des Stadions zeigt, wie es anders geht. Hier spielen Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam, gleichberechtigt und ohne Barrieren – ein Ort, an dem Inklusion aktiv gelebt wird.

„Fair Play ist ein zentraler Wert – im Sport wie im Leben“, betont Stefan Hofmann, Vereins- und Vorstandsvorsitzender des FSV Mainz 05. „Im Stadion entstehen Begegnungen, wachsen Freundschaften. Dasselbe gilt jetzt auch für den Spielplatz direkt nebenan. Kinder und ihre Familien können sich unvoreingenommen begegnen – und das ist ein großer Schritt hin zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe.“

Inklusiver spielplatz an der mewa-arena eröffnet | quelle: 1. Fsv mainz05

Ganzheitliche Förderung durch inklusives Spieldesign

Der Spielplatz wurde mit einem besonderen Augenmerk auf die ganzheitliche Entwicklung von Kindern konzipiert. Die modernen Spielgeräte fördern motorische, kognitive, soziale und koordinative Fähigkeiten – unabhängig von körperlichen Einschränkungen. Die integrative Gestaltung ermöglicht es allen Kindern, ihre Fähigkeiten zu entdecken, zu stärken und voneinander zu lernen.

„Stück zum Glück“: Erfolgreiche Initiative mit wachsendem Einfluss

Seit dem Start der Initiative „Stück zum Glück“ im Jahr 2018 haben P&G, REWE und Aktion Mensch bundesweit bereits 55 inklusive Spielplätze realisiert – mit wachsender Resonanz und Unterstützung. Das Erfolgsmodell basiert auf einem einfachen Prinzip: Mit jedem Kauf eines P&G-Produkts in REWE-Märkten fließt ein Cent in den Ausbau inklusiver Spielplätze. Bisher kamen so über 3,6 Millionen Euro für das Projekt zusammen. Weitere Spielplatzprojekte sind bereits in Planung.

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Para-Leichtathletik-Weltmeister Mathias Mester weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig Inklusion von Kindesalter an ist:

„Bei mir war es zwar nicht der Fußball, aber letztendlich doch der Sport, der ganz wesentlich dazu beigetragen hat, dass ich heute selbstbewusst durchs Leben gehe. Gerade deswegen finde ich das Motto der heutigen Spielplatzeröffnung ‚Fair Playʻ so toll, denn es ist wichtig, dass Kinder zusammenkommen und gemeinsam tolle Dinge erleben können. Damit werden Erinnerungen geschaffen, die sie vielleicht ein Leben lang begleiten. Ein Fußballstadion, aber eben auch ein Spielplatz sind Orte, wo all das passiert. Ein Ort, der offen sein sollte für alle. Ein Ort ohne Barrieren.“

Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch: „In Deutschland gibt es einen erheblichen Mangel an inklusiven Spielplätzen – und genau das wollen wir mit ‚Stück zum Glück‘ ändern. Denn Orte für gemeinsames und gleichberechtigtes Spielen sind wichtig, damit Kinder von Anfang an lernen: Vielfalt ist vollkommen normal. Davon profitieren nicht nur die Kinder, sondern es profitiert letztlich unsere gesamte Gesellschaft.“

Peter Maly, Mitglied des REWE Group Vorstandes, ergänzt: „Kinder tragen maßgeblich zur Gestaltung unserer Zukunft bei. Deshalb ist es uns wichtig, dass wir alle Kinder fördern und sie in ihrer Entwicklung unterstützen. Wir freuen uns, zusammen mit P&G, der Aktion Mensch und im Falle dieses außergewöhnlichen Spielplatzes direkt neben der Arena mit Mainz 05 einen wichtigen Teil zur Freizeitgestaltung sowie zur motorischen und sozialen Entwicklung der Kinder beizutragen, indem wir den Bau inklusiver Spielplätze fördern.“

Gabriele Hässig, Geschäftsführerin Kommunikation & Nachhaltigkeit P&G betont: „Gemeinsame Abenteuer und Erlebnisse in der Gruppe haben die Kraft, individuelle Unterschiede spielend aufzuheben und Erfahrungen von Gleichberechtigung und Zusammenhalt zu schaffen, die nachhaltig prägen. Viele dieser Erfahrungen machen Kinder auf Spielplätzen. Deshalb setzen wir uns auch weiterhin dafür ein, dass es möglichst viele inklusive Spielplätze gibt, die für alle Kinder gestaltet sind. Der Spielplatz neben dem Stadion von Mainz 05 ist ein tolles Projekt, weil es wie kein anderes das Motto ‚Fair Play‘ verkörpert. Es ist ein Ort, an dem alle Kinder gemeinsam spielen können.“

Stefan Hofmann, Vorstandsvorsitzender des 1. FSV Mainz 05 erklärt abschließend: „Mainz 05 setzt sich aktiv für Vielfalt, Gleichberechtigung und Teilhabe ein. Diese Werte sind fest in unserer Vereins-DNA verankert, sie prägen unser tägliches Handeln und sind auch in unserer Vereinssatzung festgeschrieben. Wir sehen uns in der Verantwortung, den Sport als verbindendes Element zwischen allen Menschen zu fördern, ganz gleich welcher Nationalität, Kultur, Religion oder sozialer Schicht. Und er bietet auch Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Menschen mit Behinderung eine sportliche Heimat. Daher haben wir den Bau des inklusiven Spielplatzes hier in direkter Nähe zu unserem Stadion angestoßen und gefördert und es ist ganz fantastisch, heute das Ergebnis der langen Vorbereitungsphase sehen zu können. Was dabei essenziell war: Alle Beteiligten haben sich von Anfang an gemeinsam für diesen Spielplatz eingesetzt und an einem Strang gezogen – echtes Team-Play eben, wie im Sport.“

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Werner & Mertz Mainz – Neue Kooperation für bessere Kreislaufwirtschaft

Zum Auftakt des „Tags der Kreislaufwirtschaft“ des Bundesverbands der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft (BDE) geben der Mainzer Reinigungsmittelhersteller Werner & Mertz und der Umweltdienstleister PreZero, Teil der Schwarz Gruppe, ihre neue strategische Partnerschaft bekannt. Gemeinsam setzen sie ein starkes Zeichen für Ressourcenschonung und zukunftsfähige Verpackungslösungen – mit einem klaren Bekenntnis zur hochwertigen Wiederverwertung von Kunststoffabfällen aus dem Gelben Sack.

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Werner & Mertz setzt Maßstäbe im Bereich nachhaltiger Kunststoffverpackungen

Im Mittelpunkt der Kooperation steht die von Werner & Mertz bereits 2012 initiierte Recyclat-Initiative, die seit Jahren Maßstäbe im Bereich nachhaltiger Kunststoffverpackungen setzt. Ab sofort übernimmt PreZero die Verantwortung für die Lizenzierung der mehrfach ausgezeichneten, vollständig recycelbaren Verpackungen aus Post-Consumer-Recyclat (PCR). Ziel der Partnerschaft ist es, dem Mangel an Rezyklaten gezielt entgegenzuwirken, den Einsatz von Recyclingkunststoffen deutlich auszuweiten und die industrielle Kreislaufwirtschaft weiter zu etablieren.

Best Case: Waschmittelflasche aus 100 % rHDPE aus dem Gelben Sack

Ein erstes erfolgreich realisiertes Projekt stellt das Potenzial der neuen Partnerschaft unter Beweis: Die 3-Liter-Waschmittelflasche der Marke Frosch – in Frankreich unter dem Namen Rainett bekannt – besteht vollständig aus 100 Prozent recyceltem HDPE (rHDPE), das aus dem Gelben Sack stammt.

In einer hochmodernen Sortieranlage im rheinland-pfälzischen Grünstadt trennt PreZero geeignete Kunststofffraktionen aus dem Haushaltsabfall. Diese werden anschließend vom Verpackungsspezialisten Frielinghaus zu neuen Flaschen verarbeitet, die in Mainz von Werner & Mertz mit den bewährten Frosch-Rezepturen befüllt werden.

„Mit PreZero haben wir einen tatkräftigen und kompetenten Partner gefunden, der unsere Vision einer echten Kreislaufwirtschaft teilt und umsetzt. Der geschlossene Kreislauf – vom Gelben Sack zur neuen Verpackung – wird damit zur Realität“, erklärt Timothy Glaz, Leiter Corporate Affairs bei Werner & Mertz.

Zukunftsstrategie: Verfügbarkeit von Rezyklaten sichern, digitale Tools nutzen

Die Kooperation soll nun deutlich ausgeweitet werden. PreZero plant, künftig gezielt größere Mengen an HDPE-Rezyklat bereitzustellen. Das schafft nicht nur Planungssicherheit, sondern ermöglicht die Skalierung nachhaltiger Verpackungslösungen über die gesamte Produktpalette hinweg.

„Eine gesicherte Rohstoffversorgung beginnt für uns bereits bei der Sammlung und Sortierung – nicht erst in der Produktion“, betont Dietmar Böhm, Vorstand Dual, Intragroup Services & New Business bei PreZero International. „Mit Werner & Mertz verbindet uns eine gemeinsame Vision von ganzheitlich geschlossenen Stoffkreisläufen.“

Ergänzend setzen beide Unternehmen auf digitale Innovationen: Mithilfe von SPOT, dem Digitalisierungs-Tool von PreZero in Kooperation mit Packaging Cockpit, sollen Verpackungsdaten transparent erfasst und ausgewertet werden. Diese datenbasierte Zusammenarbeit fördert nicht nur die Optimierung innerhalb der Lieferkette, sondern ermöglicht auch branchenweiten Wissenstransfer und Innovationen.

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1 Milliarde Flaschen aus 100 % PCR: Recyclat-Initiative feiert Meilenstein

Die Recyclat-Initiative von Werner & Mertz feiert im Juni 2025 einen historischen Erfolg: Am 23. Juni 2025 erreicht das Unternehmen den Meilenstein von 1 Milliarde Flaschen, die aus 100 Prozent Post-Consumer-Recyclat (PCR) hergestellt wurden – ein bedeutender Beitrag zur nachhaltigen Transformation der Verpackungsindustrie.

Bereits 2014 kamen erste Spülmittelflaschen der Marke Frosch mit rPET aus 100 % PCR auf den Markt, darunter 20 % aus Gelbem Sack. Seitdem wurde der Anteil kontinuierlich gesteigert – zuletzt 2023 auf 75 % Gelber-Sack-Anteil in rPET-Flaschen. Auch andere Marken des Unternehmens wie emsal oder Green Care Professional profitieren von Flaschen aus 100 % rHDPE.

Ausblick: Weitere Meilensteine geplant

Mit PreZero als starkem Partner an der Seite plant Werner & Mertz bereits die nächsten Schritte: Die Entwicklung weiterer nachhaltiger Verpackungen, der Ausbau digitaler Infrastrukturen zur Erfassung und Analyse von Verpackungsdaten sowie die Stärkung der gesamten Wertschöpfungskette sind zentrale Bausteine auf dem Weg zu einer funktionierenden, ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft.

Die Partnerschaft zwischen Werner & Mertz und PreZero ist damit mehr als nur ein Zusammenschluss zweier Unternehmen – sie ist ein wegweisendes Beispiel für nachhaltige Industriekooperationen im Zeichen der Kreislaufwirtschaft.

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Polizei geht gegen Drogenhandel in Mainz vor

Nachrichten Mainz: In der vergangenen Woche hat die Polizei in der Grünanlage an der Kaiserstraße in Mainz gezielte Kontrollen zur Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität durchgeführt. Insgesamt wurden rund 100 Personen überprüft – überwiegend Männer, von denen viele bereits polizeibekannt waren.

Mehrere Drogenfunde und Bargeld in szenetypischer Stückelung

Die Beamten durchsuchten sowohl Kleidung als auch mitgeführte Gegenstände. Dabei stellten sie in mehreren Fällen Marihuana in vorbereiteten Verkaufseinheiten sicher. In einem Fall wurde zudem Kokain entdeckt. Auffällig war, dass viele der kontrollierten Personen größere Bargeldbeträge in kleinen Scheinen bei sich trugen – ein klares Indiz für möglichen Drogenhandel.

Waffenfunde und Minderjährige in Mainz betroffen

Neben Drogen und Bargeld wurden auch Waffen gefunden: Zwei Personen hatten Messer bei sich. Besonders brisant war der Fall eines 17-jährigen Jugendlichen. Die Kontrolle wurde durch den Vollzugsdienst der Stadt Mainz durchgeführt, jedoch musste die Polizei zur Unterstützung hinzugezogen werden. Das Jugendamt wurde ebenfalls informiert. Der Jugendliche ist kein Unbekannter: Gegen ihn liegt bereits ein Aufenthalts- und Betretungsverbot für das Stadtgebiet Mainz vor.

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Mehrfache Verstöße führen zu Ingewahrsamnahmen

Insgesamt vier Personen, darunter auch der 17-Jährige, verstießen erneut gegen bestehende Aufenthaltsverbote in Mainz. Ein Bereitschaftsrichter ordnete daraufhin ihre Ingewahrsamnahme an. Drei weiteren Personen wurde ein dreimonatiges Aufenthalts- und Betretungsverbot ausgesprochen.

Polizei kündigt weitere Maßnahmen an

Darüber hinaus erhielten 18 Personen einen Platzverweis, während gegen 13 Personen Ermittlungsverfahren wegen Ordnungswidrigkeiten und Straftaten eingeleitet wurden. Die Polizei plant, auch in den kommenden Wochen weitere Kontrollen durchzuführen, um den illegalen Drogenhandel konsequent zu bekämpfen.

Stadt und Polizei setzen auf konsequentes Vorgehen

Die jüngsten Maßnahmen zeigen: Stadt Mainz und Polizei gehen entschlossen gegen die Drogenkriminalität im öffentlichen Raum vor. Die Kontrollen sollen nicht nur abschrecken, sondern auch das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken.

Artikelempfehlung: Großangelegte Kontrollaktion der Polizei in Rüsselheim

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Mehrere Einsätze für die Feuerwehr Mainz

Feuerwehr Mainz: Der 10. Juni 2025 stellte die Feuerwehr Mainz vor vielfältige Herausforderungen. Zwischen dem späten Vormittag und den Nachtstunden rückten die Einsatzkräfte zu zahlreichen Einsätzen aus – darunter Tierrettungen, Rauchentwicklungen und ein gemeldeter CO₂-Austritt. Auch mehrere Fehlalarme, ausgelöst durch automatische Brandmeldeanlagen, forderten die Feuerwehr zusätzlich und hielten die Teams in Atem.

Mehrere Tierrettungen in Oberstadt und Weisenau

Im Laufe des Tages kam es für die Feuerwehr Mainz in den Stadtteilen Oberstadt und Weisenau zu mehreren Einsätzen zur Rettung von Tieren. Zunächst wurde eine verletzte Taube gefunden und ins Tierheim gebracht. Kurz darauf übergab die Feuerwehr einen kleinen, hilflosen Vogel zur tierärztlichen Versorgung. Schwieriger gestaltete sich der dritte Einsatz: Eine Jungkatze auf einem Baustellengelände ließ sich trotz aller Bemühungen nicht einfangen. In allen drei Fällen waren jeweils zwei Feuerwehrleute mit einem Fahrzeug im Einsatz.

Rauchentwicklung in Wohnung

Gegen 13:23 Uhr wurde die Feuerwehr nach Gonsenheim gerufen. Ein Backofen hatte eine Rauchentwicklung in einer Wohnung verursacht. Beim Eintreffen der Feuerwehr Mainz war die Lage bereits entschärft – die Bewohner hatten eigenständig gelüftet. Trotzdem wurde eine Person vorsorglich durch den Rettungsdienst untersucht. Der Einsatz war nach knapp 25 Minuten beendet. Sechs Einsatzkräfte und ein Fahrzeug waren vor Ort.

Zwei Kilometer lange Ölspur sorgt für Verkehrsgefahr

Am Abend zog sich eine ausgedehnte Ölspur durch mehrere Straßen im Stadtteil Gonsenheim. Über eine Strecke von rund zwei Kilometern verunreinigte ausgetretenes Öl die Fahrbahn – eine erhebliche Gefahr für den Verkehr. Die Feuerwehr sicherte die Strecke und übergab die Reinigung an eine Spezialfirma. Auch hier waren sechs Einsatzkräfte mit einem Fahrzeug im Einsatz. Der Einsatz endete um 21:51 Uhr.

CO₂-Gasaustritt im Keller eines Mehrfamilienhauses

Kurz darauf folgte ein weiterer Großeinsatz: Gegen 21:22 Uhr wurde der Feuerwehr ein CO₂-Austritt in einem Keller in der Mainzer Altstadt gemeldet. Vor Ort bestätigten Messungen eine geringe Konzentration des Gases. Ein Mitarbeiter einer angrenzenden Gaststätte hatte jedoch schnell reagiert und die undichte Flasche noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte verschlossen. Die Feuerwehr belüftete den Keller gründlich und übergab die Einsatzstelle anschließend an den Betreiber. Auch bei diesem Einsatz blieb glücklicherweise niemand verletzt. Insgesamt waren vier Fahrzeuge und zehn Feuerwehrleute im Einsatz.

Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen häufen sich

Zwischen 11:55 Uhr und 19:16 Uhr mussten die Einsatzkräfte zusätzlich zu vier Fehlalarmen ausrücken. In einem Kaufhaus, einem Hotel, einem Industriebetrieb sowie einem Fachmarktzentrum hatten automatische Brandmeldeanlagen ausgelöst – jedoch ohne tatsächlichen Brand. In allen Fällen führten harmlose Ursachen wie technische Störungen oder Wasserdampf zur Alarmierung. Die Feuerwehr war jeweils mit drei Fahrzeugen und rund zehn Einsatzkräften vor Ort und konnte die Situationen rasch klären.

Bilanz eines arbeitsreichen Tages

Am 10. Juni war die Mainzer Feuerwehr stark gefordert. Zahlreiche Einsätze hielten die Einsatzkräfte auf Trab – von der Rettung eines Tieres bis hin zu einem Alarm wegen erhöhter CO₂-Werte. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr, das besonnene Verhalten der Anwohner und die reibungslose Zusammenarbeit innerhalb der Einsatzteams konnten alle Situationen zügig und professionell bewältigt werden. Glücklicherweise gab es weder Verletzte noch größere Sachschäden.

Artikelempfehlung: Feuer in Mainzer Döner-Imbiss

Feuer in Mainzer Döner-Imbiss

Feuerwehr Mainz: Am Dienstagabend (10. Juni 2025) kam es gegen 18:30 Uhr zu einem Einsatz der Feuerwehr in der Forsterstraße in Mainz. Glücklicherweise kamen dabei keine Personen zu Schaden und größere Schäden konnten verhindert werden. BYC-News war vor Ort. Erste Löschmaßnahmen bei Brand in Mainz v...


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Großangelegte Kontrollaktion der Polizei in Rüsselheim

Nachrichten Rüsselsheim: Am Freitagabend, dem 6. Juni 2025, führten Einsatzkräfte der Polizeistation Rüsselsheim, Mitarbeiter der Stadtpolizei sowie Beamte der Hessischen Bereitschaftspolizei eine großangelegte Kontrollaktion in der Rüsselsheimer Innenstadt durch. Zwischen 17:00 und 0:00 Uhr standen insbesondere Kioske und Gaststätten im Fokus der Überprüfung – insgesamt wurden 115 Personen und mehrere Lokale genauer unter die Lupe genommen.

Illegale Spielautomaten und weitere Verstöße

Dabei stellten die Kontrolleure in Rüsselsheim mehrere gravierende Ordnungsverstöße fest. In zwei Betrieben wurden vier Geldspielautomaten aufgrund von Verstößen gegen die Spielverordnung versiegelt. Drei der Geräte waren illegal, da sie mit Glücksspielsoftware betrieben wurden. Darüber hinaus ahndeten die Ordnungshüter Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz, das Tabaksteuergesetz sowie den Brandschutz.

Fehlendes Aufsichtspersonal in Rüsselsheim

Besonders kritisch: In zwei kontrollierten Gaststätten in der Innenstadt von Rüsselsheim war keinerlei Aufsichtspersonal anwesend. Dieser Umstand stellt einen klaren Verstoß gegen die gesetzlichen Auflagen dar und hat nun entsprechende Bußgeldverfahren für die Betreiber zur Folge.

Zwei polizeilich gesuchte Männer aufgegriffen

Im Rahmen der Personenkontrollen stießen die Einsatzkräfte zudem auf zwei Männer, die von der Staatsanwaltschaft gesucht wurden. Einer der beiden war per Haftbefehl zur Zahlung einer Geldstrafe von über 800 Euro aufgefordert worden. Nachdem er den Betrag beglich, wurde er wieder entlassen. Der andere Mann war Teil eines laufenden Ermittlungsverfahrens. Da seine aktuelle Wohnanschrift festgestellt werden konnte, durfte auch er nach der Kontrolle weitergehen.

Kontrollen zeigen Wirkung

Die Polizei zieht eine positive Bilanz der Aktion. „Die Kontrollen in Rüsselsheim zeigen, dass unsere Präsenz Wirkung zeigt und wir Verstöße effektiv aufdecken können“, so ein Sprecher der Polizei. Die Maßnahmen im Rahmen des Programms „Sichere Innenstadt“ sollen fortgesetzt werden, um die Lebensqualität und Sicherheit in Rüsselsheim nachhaltig zu verbessern.

Artikelempfehlung: Verzögerung der Bauarbeiten durch Vandalismus an der Schiersteiner Brücke

Neue RufBuslinie 247 Ingelheim – Soonwald geht an den Start

Rufbus RNN – Sie bietet eine direkte Anbindung des Walderlebniszentrums Soonwald an Stromberg und sorgt damit für eine komfortable und nachhaltige Möglichkeit, das beliebte Ausflugsziel am Wochenende zu erreichen.

Die neue Verbindung ermöglicht es Besuchern erstmalig, das Walderlebniszentrum Soonwald unkompliziert mit dem Nahverkehr zu erreichen. Die Fahrtzeiten sind zeitlich optimal auf die ankommenden Buslinien aus Bad Kreuznach und Simmern in Stromberg abgestimmt. Fahrgäste können die Linie 247 an Samstagen und Sonntagen im Zwei-Stunden-Takt abrufen.

Die erste Fahrt ab Stromberg „Gerbereiplatz“ erfolgt planmäßig um 9:45 Uhr, die letzte mögliche Rückfahrt verlässt die Haltestelle „Walderlebniszentrum Soonwald“ um 18:05 Uhr.

„Wir setzen mit der neuen Ausflugslinie auch eine Anregung der Forstamtsleitung um. Denn das Walderlebniszentrum wird häufig von Jugendgruppen besucht. Ich freue mich, dass deren Anreise durch die neue Anbindung jetzt erheblich erleichtert wird“, stellt die Landrätin des Kreises Bad Kreuznach Bettina Dickes (CDU) heraus.

Buchung vom Rufbus RNN

Sämtliche RufBusse im RNN-Gebiet können bequem über die Preis- und Fahrplanauskunft gebucht werden. Dabei geben Fahrgäste einfach Start- und Zielhaltestelle sowie die gewünschte Uhrzeit an.

Alternativ kann der RufBus telefonisch unter 06132-789616 gebucht werden. Wichtig: Die Anmeldung muss mindestens 60 Minuten vor Abfahrt erfolgen.

Artikelempfehlung:

Am Sonntag, den 15. Juni, steht ein Fahrplanwechsel an.
Im Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund (RNN) gibt es Anpassungen im Busverkehr in den Landkreisen Bad Kreuznach, Mainz-Bingen und Alzey-Worms. Weiterlesen unter Fahrplanwechsel der RNN

Polizei verhaftet Fahrer nach Verfolgungsfahrt in Mainz

Nachrichten Mainz: Am Pfingstmontag, dem 9. Juni 2025, kam es zu einer spektakulären Verfolgungsfahrt über die A643. Gegen 9:30 Uhr wollte die Polizei im Rahmen einer Verkehrskontrolle mit Schwerpunkt auf Alkohol- und Drogenmissbrauch einen weißen Geländewagen anhalten. Doch der 38-jährige Fahrer aus Bingen ignorierte sämtliche Anhaltezeichen und setzte seine Fahrt unbeirrt fort.

Polizei nimmt Verfolgung auf

Die Einsatzkräfte reagierten sofort und nahmen die Verfolgung auf. Der Geländewagen fuhr in Richtung Wiesbaden, wo die Polizei ihn kurz vor der Anschlussstelle Mombach zunächst einholen konnte. Doch anstatt anzuhalten, versuchte der Fahrer gleich zweimal erneut zu entkommen – unter anderem, indem er vorgab abzufahren, um dann einfach weiterzufahren.

Flucht endet auf Supermarktparkplatz in Mainz

Erst in Wiesbaden, auf dem Parkplatz eines Supermarkts, kam der Wagen schließlich zum Stehen. Hier gelang es den Beamten, den Mann endgültig zu stellen. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer weder im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war noch seinen echten Führerschein bei sich hatte – stattdessen führte er ein gefälschtes Dokument mit.

Drogeneinfluss und Wiederholungstaten

Ein Drogenschnelltest bestätigte zudem den Verdacht: Der 38-Jährige stand unter dem Einfluss von Methadon. Damit nicht genug – laut Polizei Mainz ist der Mann kein unbeschriebenes Blatt. Bereits fünfmal war er wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis auffällig geworden, zudem hatte er sich in der Vergangenheit schon einmal einer Verkehrskontrolle entzogen.

Fahrzeug sichergestellt, Blutprobe entnommen

Das Fahrzeug wurde von der Polizei sichergestellt. Auf der Dienststelle wurde dem Fahrer eine Blutprobe entnommen. Ihn erwarten nun mehrere Anzeigen – unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, Fahren unter Drogeneinfluss sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Die Polizei betont erneut, wie wichtig regelmäßige Kontrollen im Straßenverkehr sind – nicht zuletzt, um andere Verkehrsteilnehmer vor solchen Risiken zu schützen.

Artikelempfehlung: Vollsperrung der B44 bei Mörfelden-Walldorf ab 13. Juni

Vollsperrung der B44 bei Mörfelden-Walldorf ab 13. Juni

Die Arbeiten auf der Bundesstraße B44 (Gerauer Straße) in der Ortsdurchfahrt Mörfelden-Walldorf gehen in eine weitere Bauphase. Im Laufe dieser Woche werden die Arbeiten im Streckenabschnittzwischen der östlichen Seite des Kreisverkehrsplatzes bis auf Höhe der Gerauer Straße 36a fertiggestellt.

Am Freitag, den 13. Juni ziehen die Arbeiten in den nächsten Teilabschnitt 4 b zwischen der Gerauer Straße 36 a und dem örtlichen DRK-Ortsverband weiter. Dann wird der Kreisverkehr wieder normal befahrbar sein (siehe Abbildung).

Im Zuge des kommenden Bauabschnittes werden die Einmündungen Daimlerstraße und Annastraße vollgesperrt, so dass hier nicht mehr auf die Gerauer Straße ausgefahren werden kann.

Umleitung über „Vitrolles-Ring“ und „Wageninger Straße“

Der Durchgangsverkehr wird bis zum Bauende über „Vitrolles-Ring“ und „Wageninger Straße“ zurück zur B44 geführt (siehe Abbildung).

Das umliegende, innerörtliche Straßennetz bleibt zudem wie bisher befahrbar. Das bestehende LKW-Durchfahrtsverbot in der Rüsselsheimer Straße und im Gärtnerweg im Zuge der Arbeiten aufgehoben. Das Durchfahrtsverbot für den Schwerlastverkehr (ausgenommen Busverkehr) über 3,5 t in der Straße „Am Schwimmbad“ bleibt hingegen weiterhin bestehen.

Grundhafte Erneuerung der Asphaltfahrbahn B44

Im Zuge der Baumaßnahme wird die Fahrbahn der Bundesstraße B 44 (Gerauer Straße) auf einer Länge von rund 1.600 Metern grundhaft erneuert. Außerorts werden Asphalttrag-, Binder-, und Deckschicht bis in eine Tiefe von rund 38 Zentimeter instandgesetzt, innerorts betrifft der Austausch zusätzlich die Frostschutzschicht bis in eine Tiefe von etwa 70 Zentimetern.

Die umfangreichen Arbeiten in Teilabschnitten betreffen den gesamten Streckenabschnitt zwischen den Straßen „Am Schwimmbad“ und „Bachgasse“ und dauern nach derzeitiger Planung voraussichtlich bis Oktober 2025 an.

Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten, der Art der umfangreichen Arbeiten und der geringen Fahrbahnbreite muss die Gerauer Straße im Zuge der Arbeiten abschnittsweise vollgesperrt werden. Um die Beeinträchtigungen für die Anlieger im jeweiligen Ausbaubereich möglichst zu minimieren, wurde die Maßnahme daher in sechs Hauptbauabschnitte unterteilt.

Die Stadtwerke Mörfelden-Walldorf begleiten hier innerorts (von Kreisel Gärtnerweg bis Bachgasse den Bauabschnitten III bis VI folgend) das Projekt mit der Erneuerung teils fast hundert Jahre alter Trinkwasserleitungen – dazu werden in der Straße noch tiefergehende Gräben ausgehoben, um die neuen Leitungen darin einzubetten.

Erneuerung der Trinkwasserleitungen an der B44

Zeitgleich zum Ausbau der Asphaltfahrbahn durch Hessen Mobil erneuern die Stadtwerke Mörfelden-Walldorf ab Ende September 2024 (bis Oktober 2025) im Streckenabschnitt Gerauer Straße zwischen den Hausnummern 42 und 2 (Bauabschnitte III bis VI) rund 1.100 Meter Trinkwasserleitungen. Alte Hausanschlüsse werden ausgetauscht und funktionsfähige Hausanschlüsse an die neuen Hauptleitungen angeschlossen.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 3,4 Millionen Euro. Rund 2,5 Millionen Euro werden vom Bund getragen. Etwa 780.000 Euro entfallen auf die Stadtwerke für die Erneuerung der Trinkwasserleitungen. Die Stadt Mörfelden-Walldorf trägt einen Anteil von rund 120.000 Euro – im Wesentlichen für die Erneuerung der Fahrbahndecken in den Parkbuchten.

Frankfurter MMA-Star tritt in Hamburg zum Titelkampf an

MMA-News: Am 28. Juni 2025 verwandelt sich die Barclays Arena in Hamburg in den Schauplatz für eines der größten MMA-Events des Jahres: OKTAGON 73: Eckerlin vs. Pukač. Zehn hochkarätige Kämpfe, darunter ein Titelduell und zahlreiche Starbegegnungen, versprechen Adrenalin pur – im Käfig wie auf den Rängen.

Eckerlin vs. Pukač: Kampf der Könige

Im Main Event des Abends trifft Christian Eckerlin, Deutschlands MMA-Aushängeschild, auf den formstarken Slowaken Robert Pukač. Für Eckerlin ist es das Comeback nach acht Monaten Pause. In Frankfurt noch als „König von Deutschland“ gefeiert, will er nun in Hamburg an seine Erfolgsserie anknüpfen. Doch Pukač kommt nicht als Statist. Mit drei Siegen in Folge – darunter ein spektakulärer Knockout gegen David Kozma – fordert „Bratislavas Prinz“ den Champion heraus. Dieser Hauptkampf verspricht nicht nur technische Raffinesse, sondern pure Käfiggewalt. Das Faceoff auf der FIBO in Köln im April 2025 zwischen Eckerlin und Pukač war bereits vielversprechend. Die Zusammenfassung zum Kampf findet ihr hier.

Fliegengewichtstitel auf dem Spiel

Unmittelbar nach dem Hauptkampf wird es erneut spannend: Beno Adamia, amtierender Champion, stellt sich dem kasachischen UFC-Veteranen Zhalgas Zhumagulov. Letzterer galt einst als Top-10-Kämpfer weltweit und will sich mit diesem Fight an Europas Spitze zurückmelden. Adamia hingegen will seine Krone mit aller Macht verteidigen.

Schlachtplan der Stars: Diese Duelle sorgen für Feuer

Neben den beiden Top-Fights ist die Fight Card mit weiteren prominenten Namen gespickt. Darunter:

  • Niklas Stolze vs. Jessin Ayari – zwei UFC-erprobte Kämpfer treffen auf Augenhöhe aufeinander.

  • Kaik Brito vs. Joilton Lutterbach – ein brasilianischer Mega-Fight mit 41 Finishes in Summe.

  • Vojto Barborík vs. Richie Smullen – Barboríks Rückkehr trifft auf irischen Bellator-Finish-Power.

  • Jonas Mågård vs. Farbod Nezhad – technische Finesse trifft auf unerschrockene Härte.

  • Wahed Nazhand vs. Ioannis Palaiologos – der afghanische Instagram-Star mit Kampfgeist und Fankultur.

  • Tomáš Cigánik vs. Ahmad Halimson – Newcomer-Duell mit explosivem Potenzial.

Die Vielfalt der Gewichtsklassen und Stile garantiert einen abwechslungsreichen Kampfabend.

Hamburg wird zur Kampfsportmetropole

Zum ersten Mal macht OKTAGON MMA Halt in Hamburg. Die norddeutsche Metropole mit ihrem kulturellen Flair und sportbegeisterten Publikum ist wie geschaffen für ein Event dieser Größenordnung. Die Veranstalter rechnen mit einer ausverkauften Arena – so wie zuletzt in Frankfurt, wo 60.000 Fans ein historisches Event feierten.

RTL Plus überträgt live

Für alle, die nicht vor Ort dabei sein können, überträgt RTL Plus das Event live aus der Barclays Arena. Damit steht dem MMA-Fest auch auf dem heimischen Bildschirm nichts im Wege – perfekte Sicht auf Knockouts, Takedowns und Siege durch Aufgabe inklusive.

Letzte Tickets – Wer zuerst kommt, jubelt live

Der Andrang auf die Tickets ist groß. Laut OKTAGON sind nur noch wenige Restkarten verfügbar. Wer sich das Spektakel live ansehen möchte, sollte schnell handeln – denn die vergangenen Shows waren bereits nach kurzer Zeit ausverkauft.

OKTAGON MMA – Mehr als nur ein Kampf

OKTAGON MMA zählt heute zu den führenden MMA-Ligen Europas. Mit spektakulären Events in Prag, Bratislava, Manchester – und nun auch Hamburg – begeistert die Organisation ein internationales Publikum. Kämpferinnen und Kämpfer aus aller Welt liefern nicht nur sportliche Höchstleistungen, sondern auch packende Geschichten.

Was steckt hinter MMA?

Mixed Martial Arts (MMA) vereint verschiedene Kampfsportarten wie Boxen, Kickboxen, Jiu-Jitsu, Ringen und Karate. Kämpfe finden sowohl im Stand als auch am Boden statt. Gewonnen wird durch Knockout, Aufgabe oder Punkteentscheidung. Trotz der Härte: MMA ist heute ein professionell regulierter Sport mit klaren Regeln und hoher sportlicher Anerkennung.

Ein Muss für alle Fight-Fans

Mit Top-Stars, Titelkämpfen und einem elektrisierenden Rahmenprogramm wird OKTAGON 73 zu einem absoluten Sommerhighlight – nicht nur für eingefleischte MMA-Fans, sondern für alle, die echten Sport erleben wollen. Am 28. Juni in Hamburg heißt es: Licht aus, Spotlight auf – der Käfig ruft!

Artikelempfehlung: Alle Infos zur Fête de la Musique 2025 in Oppenheim

Insolvenzverfahren der LIVV GmbH in Mainz eröffnet

Über das Vermögen der LIVV GmbH, mit Sitz in der Große Bleiche 15, 55116 Mainz, wurde am 6. Juni 2025 um 08:45 Uhr das Insolvenzverfahren eröffnet. Das Unternehmen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mainz unter der Nummer HRB 50697 eingetragen. Gegenstand des Unternehmens:  Die Entwicklung von Software und Elektronik.

Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Robert Schiebe bestellt. Seine Kanzlei befindet sich in der Hindenburgstraße 32, 55118 Mainz. Gläubiger können ihn telefonisch unter 06131/61923-0, per Fax unter 06131/61923-11, oder per E-Mail unter mainz@schiebe.de erreichen. Weitere Informationen sind auf der Website www.schiebe.de abrufbar.

Forderungsanmeldung bis 5. August 2025

Gläubiger der LIVV GmbH werden ausdrücklich dazu aufgefordert, ihre Insolvenzforderungen gemäß § 38 InsO unter Beachtung von § 174 InsO bis spätestens 5. August 2025 beim Insolvenzverwalter schriftlich anzumelden.

Darüber hinaus sind Gläubiger, die Sicherungsrechte an beweglichen Sachen oder Rechten der Schuldnerin beanspruchen, verpflichtet, diese unverzüglich dem Insolvenzverwalter mitzuteilen. Dabei müssen sowohl der Gegenstand als auch die Art und der Entstehungsgrund des Sicherungsrechts sowie die damit verbundene Forderung genau bezeichnet werden. Ein schuldhaftes Versäumnis dieser Mitteilung kann eine Haftung für entstehenden Schaden nach sich ziehen (§ 28 Abs. 2 InsO).

Zahlungen nur noch an den Insolvenzverwalter

Personen, die noch Verbindlichkeiten gegenüber der LIVV GmbH haben, sind angehalten, keine Zahlungen mehr an das Unternehmen, sondern ausschließlich an den Insolvenzverwalter zu leisten (§ 28 Abs. 3 InsO).

Das Verfahren wird schriftlich durchgeführt (§ 5 Abs. 2 Satz 1 InsO). Der Stichtag, der dem Berichts- und Prüfungstermin entspricht, wurde auf den 5. September 2025 festgelegt.

Fristen für Anträge und Widersprüche

Bis zu diesem Datum müssen beim zuständigen Insolvenzgericht schriftlich eingereicht werden:

  • Widersprüche gegen angemeldete Forderungen

  • Anträge zur Person des Insolvenzverwalters (§ 57 InsO)

  • Anträge zur Einsetzung oder Besetzung eines Gläubigerausschusses (§ 68 InsO)

Weitere Informationen zum Verfahren erhalten betroffene Gläubiger direkt beim Insolvenzverwalter oder über die öffentlichen Bekanntmachungen des Amtsgerichts Mainz.

Radarmessungen im Stadtgebiet von Ingelheim

Radarmessungen – Verkehrsprävention ist vorrangiges Ziel der Geschwindigkeitsüberwachung seitens des Ordnungsamtes der Stadt Ingelheim. Durch Geschwindigkeitsüberwachung sollen Unfällen vorgebeugt und Unfallfolgen gemindert werden.

Dr. Christiane Döll, zuständige Dezernentin für Verkehrsangelegenheiten

„Da eine lückenlose Verkehrsüberwachung nicht möglich ist, werden Prioritäten gesetzt und Schwerpunkte gebildet“, erklärt Dr. Christiane Döll, zuständige Dezernentin für Verkehrsangelegenheiten. Überwachungsmaßnahmen werden an sogenannten „Gefahrenstellen“ konzentriert, wo die Wahrscheinlichkeit besteht, dass sich Unfälle ereignen werden, oder wo sich häufig Unfälle infolge erhöhter Geschwindigkeit ereignen. Letzteres trifft in Ingelheim erfreulicherweise nicht zu.

Besonders schutzwürdige Bereiche sind Schulwege, Nahbereiche von Kindergärten, Schulen, Seniorenheimen, Bürgerhäusern, Friedhöfen sowie verkehrsberuhigte Bereiche. Außerdem wird ein Augenmerk auf unterschiedliche Straßen mit Tempo 30 oder Straßen, die infolge einer Baustelle als Umleitungsstrecke ausgeschildert sind, gelegt.

2024 wurden im Stadtgebiet Ingelheim durch die Außendienstmitarbeitenden des Ordnungsamtes 112 Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Hierbei wurden insgesamt 28.812 Fahrzeuge gemessen. Es wurden 1.289 Verwarnungen erteilt und 133 Bußgeldbescheide erlassen. Im Durchschnitt waren 4,9 Prozent aller gemessenen Fahrzeuge zu schnell unterwegs. Der Spitzenreiter der Geschwindigkeitsüberschreitung im Jahr 2024 war ein Fahrzeug in der Albrecht-Dürer-Straße mit einer erfassten Geschwindigkeit von 63 Kilometer pro Stunde (km/h) in einem 30 km/h-Bereich. Dies hatte ein Bußgeld in Höhe von 180 Euro sowie einen Punkt im Bundeszentralregister zur Folge

Standorte der Radarmessungen im Jahr 2024 waren:

  • Binger Straße (Ingelheim-West) – 30 km/h
  • Mainzer Straße (Heidesheim) – 30 km/h
  • Friedrich-Ebert-Straße – verkehrsberuhigter Bereich, 10 km/h
  • Rheinstraße/Bürgerhaus – 30 km/h
  • Talstraße/Schule – 30 km/h
  • Im Herstel – 30 km/h
  • Obentrautstraße – 30 km/h
  • Hans-Fluck-Straße/Schule – 30 km/h
  • Mühlstraße (Wackernheim) – 30 km/h

Die Geschwindigkeitsmessungen erfolgen zu unterschiedlichen Zeiten, meistens zwischen 7 und 20 Uhr. Es finden aber auch Messungen nach 20 Uhr sowie an Samstagen und Sonntagen statt. Zudem erfolgen Messungen bewusst in unterschiedlichen Straßen, sodass Autofahrer damit rechnen müssen, nicht nur in Schwerpunktstraßen, sondern überall in Ingelheim geblitzt zu werden.

Das Ordnungsamt informiert in Monatsübersichten über die erfolgten Messungen und Messergebnisse auf der städtischen Internetseite www.ingelheim.de unter dem Suchbegriff „Geschwindigkeitsmessungen“.

Verzögerung der Bauarbeiten durch Vandalismus an der Schiersteiner Brücke

Baustelle A643: Die Fertigstellung des abgehängten Geh- und Radwegs unterhalb der Schiersteiner Brücke im Zuge der A643 gerät ins Stocken – und das aus ärgerlichem Grund: Unbekannte Täter haben Anfang dieser Woche mehrere tonnenschwere Betonelemente mutwillig verschoben. Dabei wurden Geländer und Bodenbelag massiv beschädigt. Die Elemente dienten eigentlich der Sicherung des Baustellenbereichs.

Geplanter Eröffnungstermin gefährdet

Ursprünglich sollte der komplette Weg – einschließlich des bislang gesperrten Abschnitts zwischen Rettbergsaue und Mainz – Ende Juni 2025 für Radfahrer:innen und Fußgänger:innen freigegeben werden. Dieser Zeitplan ist nun nicht mehr zu halten. Die Autobahn GmbH teilte mit, dass sich der Termin auf unbestimmte Zeit verschiebt. Zuerst müsse der Umfang der Reparaturen ermittelt werden, erst dann könne ein neuer Eröffnungstermin genannt werden.

Bereits mehrfach Vandalismus im Baustellenbereich

Der aktuell gesperrte Teil des Wegs war in den letzten Wochen schon mehrfach Ziel von Vandalismus. Um unbefugtes Betreten zu verhindern, wurden dort gezielt schwere Betonelemente aufgestellt – genau diese wurden nun zur Gefahrenquelle. Aktuell ist der Weg nur zwischen Wiesbaden und der Rettbergsaue nutzbar.

Konsequenzen an der Schiersteiner Brücke

Die Autobahn GmbH reagiert mit deutlichen Worten: Man werde zukünftig verstärkt überwachen, um weitere Vorfälle zu verhindern. Zudem kündigt das Unternehmen an, strafrechtlich gegen die Täter vorzugehen, sobald sie ermittelt werden. Vandalismus an Infrastruktur stelle nicht nur eine Behinderung der Bauarbeiten, sondern auch eine Gefahr für andere Menschen dar.

Ärgerliche Verzögerung durch Rücksichtslosigkeit

Was als umweltfreundliche Verbindung zwischen Mainz und Wiesbaden gedacht ist, wird durch mutwillige Zerstörung unnötig verzögert. Die Autobahn GmbH appelliert eindringlich an die Bevölkerung, Schäden an Baustellen und Verkehrswegen zu unterlassen – nicht zuletzt aus Rücksicht auf alle, die sich auf eine baldige Eröffnung des beliebten Verbindungswegs gefreut hatten.

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Bingen erhält Förderung in Höhe von 1,3 Millionen Euro

Volkshochschule Bingen: Ab Mitte Juni 2025 beginnt das Nachfolgeprojekt „Lernraum 2.0“, das auf den Erfolgen seines Vorgängers aufbaut. Über fünf Jahre hinweg hatte das ursprüngliche Projekt hunderten Menschen mit Migrationsgeschichte beim Deutschlernen geholfen – nun wird die Erfolgsgeschichte fortgeschrieben. Für weitere drei Jahre ist die Finanzierung gesichert. Möglich macht das die Europäische Union, die über den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) eine Förderung in Höhe von 1,3 Millionen Euro bereitstellt.

Große Freude bei allen Beteiligten

Die Nachricht über die Weiterförderung wurde bei der Volkshochschule (vhs) Bingen mit Begeisterung aufgenommen. Besonders Projektleiterin Petra Fleischmann und ihr Team sowie die Teilnehmenden der Integrationskurse zeigten sich erleichtert und motiviert. Denn ab Sommer können sie erneut auf die Unterstützung von sieben Lernberatenden zählen, um Leseverständnis, Schreibkompetenz, mündliche Kommunikation sowie die Vorbereitung auf Prüfungen gezielt zu trainieren.

Sprachförderung auf neuem Niveau

Ein besonderes Merkmal des neuen Projekts ist der Einsatz moderner künstlicher Intelligenz (KI). Mithilfe digitaler Tools werden individuelle Lerninhalte erstellt, etwa maßgeschneiderte Übungsblätter, bildgestützte Kommunikationshilfen oder simulierte Gesprächssituationen. Damit gelingt es, den Lernprozess noch besser auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden abzustimmen und mehr Flexibilität im Sprachunterricht zu ermöglichen.

Offenes Angebot für Drittstaatenangehörige in Bingen

Das Angebot des „Lernraum 2.0“ richtet sich ausdrücklich an Menschen aus Drittstaaten, also Herkunftsländern außerhalb der EU. Wer zusätzlich zum regulären Deutschkurs weitere Hilfe benötigt, findet hier eine kostenlose, niedrigschwellige Unterstützung. Das Projekt versteht sich als Ergänzung zum bestehenden Kursangebot und bietet einen wertvollen Raum für vertiefendes, individuelles Lernen.

Starke Infrastruktur und engagiertes Personal

vhs-Leiter René Nohr betont: „Wir schaffen die Rahmenbedingungen für erfolgreiches Lernen und setzen unser qualifiziertes Personal dabei gezielt ein.“ Außerdem sieht er in der individuellen Betreuung einen zentralen Erfolgsfaktor und erklärt weiter: „Gerade diese enge Begleitung ist es, die unsere vhs im Bereich Integration besonders stark macht.“

Neuer Standort ab Sommer 2025

Ein weiterer Schritt nach vorn: Der Lernraum 2.0 zieht mit dem Start des neuen Förderzeitraums nun in den neuen vhs-Standort in der Schultheiß-Kollei-Straße in Bingen-Büdesheim um. Damit verbunden wird auch räumlich ein neues Kapitel aufgeschlagen, denn der neue Standort bietet eine moderne Ausstattung sowie deutlich mehr Platz für Lerngruppen.

Lob von höchster Stelle

Oberbürgermeister Thomas Feser, zugleich Vorsitzender der vhs, lobt das Projekt: „Der Lernraum 2.0 schafft ein nachhaltiges Angebot, das mit 90 Prozent EU-Förderung den Menschen in Bingen konkret hilft.“ Die Stadt Bingen übernimmt die restliche Finanzierung. So sichert sie nicht nur den Fortbestand des Angebots, sondern stärkt es gezielt – sehr zur Freude aller, die sprachliche Integration anstreben und dabei Unterstützung erhalten.

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