BYC-News Blog Seite 218

Morgenroutine für ein bewusstes Leben: So startest du kraftvoll in den Tag

Der erste Moment nach dem Aufwachen entscheidet oft darüber, wie wir uns durch den restlichen Tag fühlen. Wer direkt in Hektik verfällt, Nachrichten checkt oder To-do-Listen im Kopf durchgeht, nimmt diesen Stress meist mit in jede weitere Stunde. Bewusst und achtsam in den Tag zu starten, ist deshalb ein echter Gamechanger für mentale Klarheit, Fokus und innere Stärke.

Eine gut durchdachte Morgenroutine muss nicht kompliziert sein – im Gegenteil: Schon 20 bis 30 Minuten reichen aus, um den Tag mit Energie und Bewusstsein zu beginnen. Unterstützung auf dem Weg zu einem bewussteren Lebensstil bietet AcadeMe, ein spezialisierter Coaching-Anbieter, der Seminare rund um Persönlichkeitsentwicklung, Achtsamkeit und innere Balance anbietet. Die praxisorientierten Formate helfen dabei, neue Routinen zu etablieren und mehr Verbindung zu sich selbst zu finden.

Hier zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du dir eine kraftvolle Morgenroutine aufbaust – individuell, alltagstauglich und mit echtem Mehrwert für Körper und Geist.

1. Starte ohne Handy

Der Griff zum Smartphone direkt nach dem Aufwachen bringt dich sofort in den Reaktionsmodus. Nachrichten, Social Media oder E-Mails bombardieren dich mit Reizen, bevor du überhaupt richtig wach bist. Besser: Gönn dir mindestens 30 Minuten ohne digitale Ablenkung und schenke dir stattdessen bewusste Aufmerksamkeit.

2. Trinken und Atmen

Nach acht Stunden Schlaf braucht dein Körper Wasser. Trinke ein großes Glas lauwarmes Wasser – gerne mit Zitrone – um deinen Stoffwechsel zu aktivieren. Nimm dir anschließend zwei Minuten für bewusste Atemzüge. Einfach tief ein- und ausatmen, ohne zu analysieren. Diese Atempräsenz bringt dich sofort ins Hier und Jetzt.

3. Bewegung für Körper und Geist

Sanfte Dehnübungen, Yoga oder ein paar Mobilisationsbewegungen helfen dir, Verspannungen zu lösen und deine Energie in Fluss zu bringen. Auch ein kurzer Spaziergang oder bewusstes Barfußstehen am offenen Fenster kann schon viel bewirken. Es geht nicht um Leistung – sondern darum, dich selbst zu spüren.

4. Journaling: Gedanken ordnen, Klarheit schaffen

Ein kurzes Morgenjournal kann wahre Wunder wirken. Schreibe ein paar Minuten frei von der Leber weg: Wie fühlst du dich? Was möchtest du heute erleben? Was ist dir wichtig? Diese Praxis hilft, innere Klarheit zu gewinnen und Prioritäten zu setzen – bevor äußere Anforderungen übernehmen.

5. Setze eine Intention für den Tag

Anstatt dich von äußeren Einflüssen treiben zu lassen, kannst du deinem Tag bewusst eine Richtung geben. Formuliere eine Intention wie „Ich begegne heute allem mit Geduld“ oder „Ich bleibe in Verbindung mit mir selbst“. Diese bewusste Ausrichtung wirkt wie ein innerer Kompass.

6. Optional: Meditation oder Stille

Wenn du magst, gönne dir fünf Minuten Stille – entweder in Form einer geführten Meditation oder einfach sitzend, mit geschlossenen Augen. Beobachte deine Gedanken, ohne sie festzuhalten. Du musst nichts „richtig“ machen – die Wirkung zeigt sich, wenn du es regelmäßig übst.

Fazit: Der Morgen gehört dir

Eine bewusste Morgenroutine ist keine Pflicht, sondern ein Geschenk an dich selbst. Sie stärkt deine innere Stabilität, erhöht deine Konzentration und hilft dir, gelassener mit äußeren Anforderungen umzugehen. Wenn du tiefer einsteigen und dein Leben ganzheitlich achtsamer gestalten möchtest, findest du bei AcadeMe wertvolle Unterstützung. Die Seminare dort verbinden fundiertes Wissen mit praktischer Umsetzung und helfen dir dabei, neue Gewohnheiten nachhaltig zu verankern – für mehr Präsenz, Fokus und Lebensfreude.

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Bobby-Car-Rennen für Kinder in Mainz-Finthen

Bobby-Car-Rennen in Mainz-Finthen: Am 20. Juli 2025 heißt es wieder „Start frei!“ für kleine Rennfahrer. Der Motor Sport Club Mainz-Finthen lädt zum beliebten Bobby-Car-Rennen auf den Jungenfeldplatz ein. Das familienfreundliche Event beginnt um 11 Uhr und verspricht ein actiongeladenes Rennen für Kinder und ein buntes Rahmenprogramm für die ganze Familie. Die Teilnahme ist kostenfrei.

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Bobby-Car-Rennen für Kinder bis 10 Jahre in Mainz-Finthen

Startberechtigt sind alle Kinder bis zu 10 Jahren, die sich mit ihren Bobby-Cars auf die Rennstrecke wagen. Für zusätzliche Spannung sorgt in diesem Jahr ein besonderes Highlight: Mamas und Papas dürfen außer Konkurrenz mit ihren mitgebrachten Bobby-Cars oder kreativen Eigenbauten an den Start gehen – ein Spaß für die ganze Familie!

Verpflegung und geselliges Miteinander

Neben den spannenden Rennen erwartet die Besucher ein kulinarisches Angebot mit Grillspezialitäten, Kaffee, Kuchen und kühlen Getränken. So wird das Bobby-Car-Rennen nicht nur zum sportlichen, sondern auch zum geselligen Sommer-Highlight in Mainz-Finthen.

Teilnahmebedingungen und Anmeldemöglichkeiten finden Interessierte unter gp-finthen.de

Sponsoren gesucht

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Sie wird ausschließlich durch Sponsoren und den Zuschuss des Motor Sport Club Mainz-Finthen finanziert. Die Veranstalter sind demnach immer auf der Suche nach Weiteren Sponsoren, damit die Veranstaltung zukünftig auch weiterhin stattfinden und kostendeckend durchgeführt werden kann. Weitere Infos hierzu können per Mail unter info@gp-finthen.de angefragt werden.

Artikelempfehlung: Alle Infos zum Ingelheimer Hafenfest 2025

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Alle Infos zum Ingelheimer Hafenfest 2025

Hafenfest in Ingelheim: Vom 25. bis 27. Juli 2025 verwandelt sich das Rheinufer rund um die Jungau wieder in eine bunte Festmeile. Das Ingelheimer Hafenfest lädt auch in diesem Jahr mit einem abwechslungsreichen Programm zu Musik, Kulinarik und Unterhaltung ein. Trotz besonderer Vorkehrungen wegen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) findet das Traditionsfest in gewohntem Umfang statt.

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Das Hafenfest in Ingelheim lockt mit einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm

Auf der Hauptbühne und der Leinpfadbühne sorgen verschiedene Livebands für beste Stimmung. Wer durch das Fest flaniert, kann außerdem den Künstlermarkt entdecken, der mit handgefertigten Unikaten begeistert. Auch für Familien ist gesorgt – mit einem bunten Kinderunterhaltungsprogramm.

Lokale Ingelheimer Weingüter präsentieren sich am Rheinufer und laden mit stimmungsvoller Beleuchtung und gemütlichen Sonnensegeln zum Verweilen ein. Hier lässt sich ein Glas Wein bei herrlicher Aussicht auf den Rhein genießen.

Das Hafenfest ist barrierefrei zugänglich. Direkt am Eingang sind ausgewiesene Behindertenparkplätze vorhanden. Bitte beachten: Ein Großteil des Festbereichs befindet sich auf Wiesenfläche, was für Rollstuhlfahrer unter Umständen uneben sein kann.

Offizielle Eröffnung mit „Vater Rhein“

Das Fest startet am Freitag, 25. Juli 2025, um 18 Uhr mit der offiziellen Eröffnung auf der Hauptbühne. Den symbolischen Startschuss gibt der amtierende „Vater Rhein“ Philipp Weitzel, bevor das Hafenfest mit Musik, Unterhaltung und regionalen Genüssen in die erste von drei Festnächten startet.

Neues Highlight für Jugendliche

Für junge Besucher wird das Bürgerhaus in diesem Jahr zum Hotspot. Das Jugend- und Kulturzentrum Yellow schafft hier eine entspannte Chillout-Zone, perfekt für alle, die gute Musik in lockerer Atmosphäre genießen möchten.

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Programm:

Freitag, 25.07. 2025

  • 17:00 – 1:00 Uhr Festplatz Jungau geöffnet
  • 18:00 Uhr Eröffnung durch Vater Rhein (Hauptbühne)
  • 19:30 – 23:30 Uhr Daylight Music (Hauptbühne)
  • 19:30 – 23:30 Uhr TopUsed (kleine Bühne)

Samstag, 26.07.2025

  • 14:00 – 1:00 Uhr Festplatz Jungau geöffnet
  • 15:00 – 17:00 Uhr Shanty Chor (Hauptbühne)
  • 19:30 – 23:30 Uhr TONIC Partyband (Hauptbühne)
  • 19:30 – 23:30 Uhr Ben Kyle (kleine Bühne)

Sonntag, 27.7. 2025

  • 11:00 – 22:00 Uhr Festplatz Jungau geöffnet
  • 18:00 – 21:30 Uhr Daddy-L (Hauptbühne)
  • 18:30 – 21:30 Uhr Reverb (kleine Bühne)

Erstmals gibt es einen extra für das Hafenfest verlängerten Fährbetrieb zwischen Ingelheim und Oestrich-Winkel. Die Fährzeiten für das Wochenende sind:

  • Freitag 25.07.2025 Fährbetrieb bis 01:00 Uhr
  • Samstag 26.07. 2025 Fährbetrieb bis 01:00 Uhr
  • Sonntag 27.07.2025 Fährbetrieb bis 22:00 Uhr

Vorsichtsmaßnahme: Schutzzäune wegen ASP am Festgelände

In diesem Jahr steht das Hafenfest Ingelheim unter besonderen Bedingungen: Das Veranstaltungsgelände befindet sich in einer offiziellen ASP-Schutzzone, die sich von Bingen bis Mainz und bis nach Bubenheim erstreckt. Zum Schutz vor einer möglichen Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest wurde das Areal bereits weiträumig eingezäunt.

„Die Sicherheit steht an erster Stelle“, erklärt Matthias Becker, Geschäftsführer der Ingelheimer Kultur und Marketing GmbH (IkUM). „Die Einzäunung soll verhindern, dass Wildtiere – insbesondere Wildschweine – vor dem Fest Zugang zum Gelände erhalten. Wir bitten alle Besucherinnen und Besucher, die Absperrungen zu respektieren und das Gelände erst ab dem offiziellen Festbeginn zu betreten.“

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Verlängerter Fährbetrieb für das Hafenfest

Erstmals wird der Fährbetrieb zwischen Ingelheim und Oestrich-Winkel speziell für das Fest verlängert – ideal für Gäste von beiden Rheinseiten:

Freitag, 25. Juli: bis 01:00 Uhr
Samstag, 26. Juli: bis 01:00 Uhr
Sonntag, 27. Juli: bis 22:00 Uhr

Anreise leicht gemacht – mit Bus, Bahn oder Auto

Öffentliche Verkehrsmittel:

Mit dem kostenlosen E-Ticket Ingelheim (FAIRTIQ-App) reisen Besucher freitags ab 18 Uhr sowie samstags und sonntags ganztägig kostenfrei mit dem ÖPNV innerhalb Ingelheims. Ab dem Bahnhof bringt Sie die Buslinie 611 direkt zum Veranstaltungsgelände. Die nächstgelegene Haltestelle heißt:
„Frei-Weinheim, Talstraße (Fähre)“.

Anfahrt mit dem Auto:

Nutzen Sie die A60 Ausfahrt Ingelheim-West und folgen Sie der Beschilderung zur Fähre. Für Ihr Navigationsgerät: Jungau Ingelheim, Rheinstraße 257, 55218 Ingelheim. Am Veranstaltungsort stehen Parkplätze zur Verfügung.

Alternativ sind auch öffentliche Parkhäuser in der Innenstadt nutzbar (kostenpflichtig):

  • Neue Mitte
  • Rathaus
  • Gartenfeldstraße

Von dort bringt Sie der kostenfreie Busverkehr bequem zum Festgelände.

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Turm der ehemaligen Wilhelmskirche in Bad Kreuznach erstrahlt in neuem Glanz

Nachrichten Bad Kreuznach: Seit August 2024 wurde am Turm der ehemaligen Wilhelmskirche am Kornmarkt in Bad Kreuznach intensiv gearbeitet – nun sind die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen. Die Sparkasse Rhein-Nahe als bisherige Eigentümerin übergab den restaurierten Turm feierlich an die Stadt. Damit wird ein bedeutendes Stück Stadtgeschichte in öffentliche Hand überführt.

Sandstein, Schiefer und ein neuer Wetterhahn

Im Rahmen der Restaurierung wurde das historische Sandsteinmauerwerk in enger Abstimmung mit dem Amt für Denkmalpflege instand gesetzt. Darüber hinaus erfolgte eine vollständige Sanierung der vier markanten Turmecken sowie der acht Giebel. Anschließend erhielt das Dach eine neue Eindeckung mit hochwertigem Naturschiefer, wobei gleichzeitig alle acht Fensteröffnungen erneuert wurden. Als krönender Abschluss wurde schließlich ein kupferfarbener Wetterhahn auf der Turmspitze montiert, der nun weithin sichtbar über den Dächern der Innenstadt thront.

Ein bedeutendes Stadtbild prägendes Bauwerk

„Die Arbeiten am Turm der früheren Wilhelmskirche sind nun abgeschlossen – und der Turm sieht jetzt wieder richtig schön aus“, sagt Holger Wessling, Chef der Sparkasse Rhein-Nahe. Deshalb freue man sich sehr, den Turm nun offiziell an die Stadt zu übergeben. Damit komme ein wichtiges Stück Stadtgeschichte in gute Hände – und bleibe auch für die Zukunft erhalten. Auch Oberbürgermeister Emanuel Letz zeigt sich erfreut über die gelungene Sanierung: „Der Turm ist einer von vier alten Kirchtürmen in unserer Innenstadt – und somit ein bedeutender Teil unseres Stadtbilds. Aus diesem Grund danken wir der Sparkasse Rhein-Nahe herzlich für die erfolgreiche Sanierung sowie ihr nachhaltiges Engagement für unsere Kultur.“

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Ein Turm mit Geschichte und Höhe in Bad-Kreuznach

Der Turm der ehemaligen Wilhelmskirche steht auf einer Grundfläche von 8,17 mal 8,17 Metern. Von dort aus ragt er bis zur Giebelspitze 35,60 Meter in die Höhe. Inklusive seiner 15 filigranen Turmspitzen und dem weithin sichtbaren Wetterhahn erreicht er sogar beeindruckende 52,00 Meter. Bereits in der Zeit von Juni 2018 bis Mai 2019 wurden im Inneren des Bauwerks umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt. Im Zuge dieser Maßnahmen wurde unter anderem der hölzerne Treppenaufgang bis zur Turmebene vollständig erneuert.

Sanierung als Teil eines größeren Plans

Die Sanierung des Turms war fester Bestandteil der Vereinbarungen rund um den Ankauf des Sparkassengebäudes durch die Stadt Bad Kreuznach. Im Kaufvertrag verpflichtete sich die Sparkasse, die äußere Instandsetzung des Bauwerks noch vor der Übergabe an die Stadt durchzuführen. Dieses Versprechen hat sie nun eingelöst – sehr zur Freude aller Beteiligten.

Ein Wahrzeichen kehrt zurück

Nach der Sanierung zeigt sich der Turm der ehemaligen Wilhelmskirche wieder in seiner alten Stärke. Er ist ein stolzes, weithin sichtbares Zeichen der Stadtgeschichte. Die Übergabe an die Stadt ist ein weiterer Schritt. Sie steht für die behutsame Weiterentwicklung des Kornmarkts – dem kulturellen und historischen Herz von Bad Kreuznach.

Artikelempfehlung: Bauarbeiten am Alten Jüdischen Friedhof in Mainz gehen in die nächste Phase

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Welches Holz sollte man für Hochbeete verwenden?

Die Wahl des passenden Holzes für Hochbeete entscheidet maßgeblich über die Langlebigkeit und Funktionalität der Konstruktion. Verschiedene Holzarten bieten unterschiedliche Eigenschaften in Bezug auf Witterungsbeständigkeit, Haltbarkeit und Preis.

Während manche Hölzer von Natur aus gegen Feuchtigkeit und Verrottung geschützt sind, benötigen andere zusätzliche Schutzmaßnahmen. Darüber hinaus beeinflusst die Materialwahl nicht nur die Lebensdauer des Hochbeets, sondern auch den Pflegeaufwand und die langfristigen Kosten. Eine durchdachte Entscheidung berücksichtigt sowohl die natürlichen Eigenschaften des Holzes als auch die spezifischen Anforderungen des geplanten Standorts. Feuchtigkeit im Garten, Sonneneinstrahlung und Temperaturwechsel spielen dabei eine entscheidende Rolle für die optimale Materialauswahl. Die folgenden Abschnitte liefern einen Überblick.

Lärche als beliebtes Material für Hochbeete

Lärche gilt als das hochwertigste Holz für den Hochbeetbau und überzeugt durch außergewöhnliche natürliche Eigenschaften. Der hohe Harzgehalt verleiht dem Holz einen natürlichen Schutz gegen Feuchtigkeit und macht es besonders witterungsbeständig. Diese Harze wirken als natürliche Barriere und sorgen für eine deutlich längere Lebensdauer von 15-20 Jahren im Vergleich zu anderen Holzarten. Hochbeete von Mega Holz nutzen diese bewährte Lärche und deren natürliche Resistenz gegen Verrottung optimal aus. Die dichte Struktur der Lärche – ihre kompakte Faserstruktur – ermöglicht bereits bei geringeren Wandstärken eine hohe Stabilität und Haltbarkeit.

Obwohl Lärche in der Anschaffung teurer ist, rechtfertigt die deutlich längere Nutzungsdauer die höheren Kosten durch einen besseren Gesamtwert. Die Investition in Lärche zahlt sich langfristig aus.

Weichhölzer: Fichte und Kiefer als günstige Alternative

Fichte und Kiefer stellen kostengünstige Alternativen für den Hochbeetbau dar, bringen jedoch spezifische Anforderungen mit sich. Diese Weichhölzer verrotten deutlich schneller als Lärche und benötigen daher eine stärkere Materialstärke für ausreichende Stabilität.

Während Lärche bereits mit 25-40mm Wandstärke auskommt, sollten Weichhölzer mindestens 80mm stark sein. Der niedrigere Anschaffungspreis macht diese Hölzer besonders für temporäre Projekte oder bei begrenztem Budget attraktiv.

Die kürzere Lebensdauer von 3-5 Jahren bedeutet jedoch häufigeren Austausch und damit höhere langfristige Kosten. Dennoch können Weichhölzer für Hobbygärtner, die ihre ersten Schritte im Hochbeet-Bau machen und als Selbstversorger so etwas nachhaltiger leben (und kochen) möchten, eine sinnvolle Einstiegslösung darstellen.

Auch wichtig: Wandstärke und Materialdicke richtig wählen

Die erforderliche Wandstärke variiert erheblich je nach gewählter Holzart. Lärche benötigt aufgrund ihrer hohen Dichte und natürlichen Resistenz lediglich 25-40mm Materialstärke für ausreichende Stabilität. Weichhölzer wie Fichte und Kiefer erfordern hingegen mindestens 80mm Wandstärke, um den gleichen Widerstand gegen Wettereinflüsse zu bieten.

Eine zu geringe Dimensionierung führt zu frühzeitigen Schäden der Konstruktion. Überdimensionierte Wandstärken verursachen unnötige Kosten. Daher optimiert die richtige Balance zwischen Materialstärke und Holzqualität sowohl Haltbarkeit als auch Wirtschaftlichkeit des Hochbeets gleichermaßen.

Nicht vergessen! Das Holz von innen vor Feuchtigkeit schützen

Eine fachgerechte Innenauskleidung mit Noppenfolie stellt eine essenzielle Schutzmaßnahme für alle Holzarten dar. Diese Auskleidung verhindert den direkten Kontakt zwischen Holz und feuchter Erde, was die Haltbarkeit erheblich verlängert. Selbst das widerstandsfähigste Holz profitiert von diesem zusätzlichen Schutz gegen permanente Feuchtigkeit.

Die Noppenfolie ermöglicht Luftzirkulation zwischen Holz und Erdreich, wodurch Staunässe und Verrottung vermieden werden. Besonders bei Weichhölzern ist diese Maßnahme unverzichtbar, da sie deren natürliche Schwächen kompensiert. Die Investition in eine hochwertige Innenauskleidung zahlt sich durch verlängerte Nutzungsdauer bei allen Holzarten aus und sollte daher nicht vernachlässigt werden.

Verschiedene Holzarten vor der Witterung schützen: So geht’s!

Die natürlichen Schutzmechanismen verschiedener Holzarten unterscheiden sich erheblich und beeinflussen deren Eignung für den Außeneinsatz.

  • Lärche besitzt durch ihren hohen Harzgehalt einen integrierten Schutz gegen Feuchtigkeit und Schädlinge, da das Harz als biologische Barriere wirkt.
  • Weichhölzer wie Fichte und Kiefer verfügen über deutlich geringere Resistenz und sind folglich anfälliger für Verrottung.

Diese biologischen Eigenschaften erklären die unterschiedlichen Lebensdauern im praktischen Einsatz. Harthölzer entwickeln oft eine natürliche Patina – eine schützende Oberflächenschicht -, die zusätzlichen Schutz bietet. Weichhölzer verlieren ohne Behandlung schnell an Substanz. Daher ermöglicht dieses Verständnis die Auswahl des optimalen Materials für die jeweiligen Anforderungen und Standortbedingungen. Wer Punkte wie diese beachtet, kann sicherstellen, dass sich der Außenbereich vielleicht noch ein wenig mehr zur Wohlfühloase entwickelt.

Fest steht: Die Entscheidung für das geeignete Holzmaterial hängt von individuellen Prioritäten ab. Dabei spielen Rahmenbedingungen eine wichtige Rolle. Die richtige Holzwahl für Hochbeete stellt für langfristige Projekte die beste Lösung dar, wenn Lärche gewählt wird.

Sie kombiniert natürlichen Schutz, Langlebigkeit und gute Wirtschaftlichkeit optimal. Weichhölzer eignen sich für Budget-bewusste Gärtner oder temporäre Anwendungen, erfordern jedoch stärkere Dimensionierung und häufigeren Austausch.

Wie finde ich heraus, welche Holzart besser zu mir als Hobbygärtner passt?

Die Wahl der richtigen Holzart für ein Hochbeet hängt von verschiedenen Faktoren ab, die vor allem durch die individuellen Bedürfnisse und Rahmenbedingungen beeinflusst werden. Zunächst ist zu überlegen, ob das Hochbeet als langfristige Investition oder als temporäres Projekt geplant ist. Für Hobbygärtner, die ihr Hochbeet über viele Jahre hinweg nutzen möchten, stellt Lärche die beste Wahl dar. Sie bietet aufgrund ihrer natürlichen Resistenz gegen Feuchtigkeit und Schädlinge eine lange Lebensdauer und benötigt weniger Pflege. Wer also Wert auf Langlebigkeit und geringe Wartungskosten legt, wird mit Lärche langfristig zufrieden sein.

Für diejenigen, die mit einem begrenzten Budget arbeiten oder das Hochbeet nur für eine Saison oder wenige Jahre nutzen möchten, sind Weichhölzer wie Fichte und Kiefer eine attraktive Alternative. Sie sind deutlich günstiger in der Anschaffung, erfordern aber eine stärkere Wandstärke und regelmäßigen Austausch. Ein weiterer Aspekt ist der Pflegeaufwand: Während Lärche nahezu pflegefrei ist, müssen Weichhölzer häufiger nachbehandelt oder ersetzt werden.

Die Standortbedingungen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. In einem feuchteren Gartenbereich, der häufigen Regenfällen oder einer höheren Luftfeuchtigkeit ausgesetzt ist, sollte die Wahl auf ein widerstandsfähigeres Holz wie Lärche fallen. Wer also als Hobbygärtner langfristig Erfolg und ein dauerhaft stabiles Hochbeet anstrebt, sollte die Investition in Lärche in Erwägung ziehen, um ein robustes und langlebiges Ergebnis zu erzielen.

Für ein harmonisches Gesamtbild: Das Hochbeet an Sitzecke, Möbel und Co. anpassen

Für ein harmonisches Gesamtbild im Garten sollte das Hochbeet gut in die bestehende Umgebung integriert werden. Es empfiehlt sich, das Design des Hochbeets an die Sitzecke und Möbel anzupassen, um eine visuelle Einheit zu schaffen.

Die Materialwahl des Hochbeets, etwa in Holz, kann dabei mit den Möbeln in der Nähe harmonieren, während die Farbgestaltung die bestehenden Gartenmöbel aufgreift. Auch die Form des Hochbeets sollte zu den Formen der Sitzecke und des gesamten Gartenlayouts passen. Durch eine gezielte Platzierung neben der Sitzecke oder entlang von Wegen wird das Hochbeet nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch in den Gartenraum eingebunden. So entsteht ein ansprechendes, durchdachtes Gesamtbild, das sowohl die praktische Nutzung als auch die optische Wirkung berücksichtigt.

Wer zusätzlich Pflanzen im Hochbeet so arrangiert, dass sie den Blick auf Sitzmöbel und Gartenaccessoires nicht stören, sorgt für eine ausgewogene Raumwirkung. Auch die Wahl von dezenten oder komplementären Pflanzenfarben unterstützt die harmonische Verbindung zwischen Hochbeet und Sitzbereich. Damit wird der Garten nicht nur zu einem Ort der Erholung, sondern auch zu einem visuellen Genuss.

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Rüsselsheim: Opel-Partner „Segula Technologies“ beantragt Insolvenz

Rüsselsheim: Schock für den traditionsreichen Automobilstandort Rüsselsheim: Die Segula Technologies GmbH, deutscher Ableger des französischen Ingenieurdienstleisters und Partner von Opel, hat Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt.

Rund 300 hochqualifizierte Mitarbeiter bangen nun um ihre Jobs

Die Nachricht traf die Standorte Rüsselsheim und Rodgau-Dudenhofen wie ein Donnerschlag. Beide gelten als Herzstücke der deutschen Automobilentwicklung – jahrzehntelang stand hier das Opel-Entwicklungszentrum, einst auf Augenhöhe mit den Test- und Entwicklungsstandorten von Mercedes (Untertürkheim) und Porsche (Weissach).

Segula Technologies übernahm die Anlagen im Rahmen der Überführung von Opel an den heutigen Auto-Konzern Stellantis im Jahr 2017. Damals wechselten viele Opel-Ingenieure zum französischen Unternehmen, mit dem Versprechen einer stabilen Zukunft. Diese scheint nun in Gefahr.

Vergangene Woche stellte die Segula Technologies GmbH beim Amtsgericht einen Antrag auf Eigenverwaltungsverfahren. Ziel sei eine geordnete und sichere Restrukturierung, wie eine Unternehmenssprecherin auf Nachfrage der BILD erklärte. Als Grund nennt das Unternehmen das „herausfordernde wirtschaftliche Umfeld der Automobilbranche“.

Der renommierte Auto-Experte Prof. Ferdinand Dudenhöffer sieht in der Insolvenz keinen Zufall, sondern Strategie. Gegenüber der BILD-Zeitung erklärt er: „Der Automobilstandort Rüsselsheim hat weniger Bedeutung für Stellantis, als Rüsselsheim denkt. Die Entwicklung ist ausgelagert. Segula steht mit dieser Insolvenz nicht vor einer großen Zukunft. Es sind harte Zeiten für die Mitarbeiter.“

Bedeutungsverlust für Opel-Stadt Rüsselsheim?

Die Insolvenz von Segula ist ein weiterer Tiefschlag für die Stadt Rüsselsheim, die einst als Hochburg der deutschen Autoindustrie galt. Bereits in den letzten Jahren hatte sich abgezeichnet, dass Entwicklung und Innovation zunehmend aus dem Rhein-Main-Gebiet abwandern. Die betroffenen Ingenieure am Standort stehen nun vor einer ungewissen Zukunft.

Während die Unternehmensführung von Segula betont, man prüfe im Rahmen der Eigenverwaltung alle Möglichkeiten zum Erhalt, blicken viele Mitarbeiter mit Sorge auf die kommenden Wochen. Die Gewerkschaften fordern Transparenz und Unterstützung von Stellantis, doch ein klares Bekenntnis zum Standort bleibt bisher aus.

Zahlreiche Verstöße auf der A643 bei Mainz-Mombach festgestellt

Nachrichten Mainz: Am Dienstagmorgen, 15. Juli 2025,  führte die Polizeiautobahnstation Heidesheim gezielte Verkehrskontrollen an der Anschlussstelle (AS) Mombach der Bundesautobahn A643 durch. Ziel der Maßnahme war die Überprüfung der Einhaltung des bestehenden Durchfahrtsverbots für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen.

Schutzmaßnahme wegen Brückenschäden

Hintergrund der Kontrollen ist eine Verkehrsbeschränkung, die aufgrund von Brückenschäden eingeführt wurde. Sowohl die Zufahrt in Richtung Bingen als auch die Abfahrt aus Wiesbaden kommend in Richtung Mombach ist aktuell für schwere Fahrzeuge gesperrt. Diese Regelung soll die angeschlagene Infrastruktur entlasten und gleichzeitig die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer gewährleisten. Die Polizei appelliert deshalb an betroffene Fahrer, die ausgeschilderten Umleitungsstrecken über die AS Mainz-Gonsenheim oder die AS Äppelallee zu nutzen.

24 Verstöße an nur einem Vormittag auf der A643

Trotz klarer Beschilderung und bestehender Hinweise stellten die Einsatzkräfte im Laufe des Vormittags 24 Verstöße gegen das Durchfahrtsverbot auf der A643 fest. Die jeweiligen Fahrzeugführer erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro. Noch alarmierender: In der vergangenen Woche registrierte die Polizei etwa 180 weitere Verstöße. Diese hohe Zahl zeigt, dass viele Fahrer die Regelung offenbar ignorieren – sei es aus Unkenntnis oder aus Bequemlichkeit.

Polizei mahnt zur Vorsicht

Wer Durchfahrtsbeschränkungen missachtet, gefährdet nicht nur sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer, sondern riskiert auch weitere Schäden an bereits geschwächten Brückenkonstruktionen. Die Polizei kündigte an, die Kontrollen in den kommenden Tagen fortzusetzen. Verstöße sollen konsequent geahndet werden.

Artikelempfehlung: Feuerwehr befreit Arbeiter aus misslicher Lage auf der Theodor-Heuss-Brücke in Mainz

Universitätsmedizin Mainz: Neue Leiterin der Kinderklinik

Die Universitätsmedizin Mainz begrüßt Univ.-Prof. Dr. Corinna Grasemann als neue Direktorin der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin sowie Inhaberin der W3-Professur für Kinder- und Jugendmedizin.

Die renommierte Pädiaterin mit ausgewiesener Expertise in der Versorgung von Seltenen Erkrankungen kommt von der Ruhr-Universität Bochum an den traditionsreichen Mainzer Standort. Dort hatte sie zuletzt eine W2-Professur für Seltene Erkrankungen inne und leitete ärztlich die Abteilungen für Kinder-Endokrinologie, Diabetologie und Rheumatologie am Katholischen Klinikum Bochum.

Ein Profil, das hervorragend zur Mainzer Kinderklinik passt

Mit dem Wechsel nach Mainz tritt Prof. Dr. Grasemann die Nachfolge von Univ.-Prof. Dr. Fred Zepp an, der die Klinik bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2021 leitete. Seither führte Univ.-Prof. Dr. Joachim Pohlenz, Leiter der Pädiatrischen Endokrinologie, die Klinik kommissarisch. Der Vorstand der Universitätsmedizin Mainz dankte ihm ausdrücklich für seinen engagierten Einsatz.

Im Fokus von Prof. Grasemanns klinischer und wissenschaftlicher Arbeit stehen endokrinologische und seltene Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen – ein Profil, das hervorragend zur Mainzer Kinderklinik passt. Die Klinik genießt bundesweit einen exzellenten Ruf in der Versorgung seltener Krankheiten und engagiert sich seit Jahrzehnten in Netzwerken und Zentren wie der Villa Metabolica, dem Zentrum für Seltene Erkrankungen und in zwei europäischen ERN (European Reference Networks).

„Ich begrüße Professorin Grasemann ganz herzlich als neue Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und Professorin an unserer Universitätsmedizin. Dass sie dem Ruf nach Mainz gefolgt ist, freut mich sehr. Mit ihrer ausgeprägten Expertise bei Seltenen Erkrankungen und ihrer hohen Netzwerkkompetenz wird Corinna Grasemann wichtige neue Impulse setzen, um die Kinderklinik weiterzuentwickeln und ihre Stärken auszubauen. Ihr persönliches ebenso wie ihr klinisches und wissenschaftliches Profil bietet viel Potential, um die hier geleistete universitäre Spitzenmedizin und die Zukunft der Universitätsmedizin Mainz erfolgreich mitzugestalten“, betont Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz.

Neben der Patientenversorgung engagiert sich Prof. Grasemann auch stark in der Versorgungs- und Grundlagenforschung

Ihr wissenschaftlicher Fokus liegt insbesondere auf der endokrin-immunologischen Forschung, etwa bei Begleiterkrankungen von Krebs oder psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter. Sie ist in mehrere nationale und internationale Forschungsverbünde eingebunden, die sich für bessere Diagnostik- und Versorgungspfade sowie Leitlinien für seltene Erkrankungen einsetzen.

Versorgungsforschung zu Seltenen Erkrankungen

„Als Wissenschaftlerin hat Univ.-Prof. Dr. Corinna Grasemann ihren Fokus insbesondere auf die Versorgungsforschung zu Seltenen Erkrankungen und die endokrin-immunologische Forschung gelegt. Ihre Expertise passt gut zu unseren Schwerpunkten wie beispielsweise der Immunologie und zu unserer translationalen Ausrichtung. Mit Corinna Grasemann kommen gleich mehrere nationale und internationale hochrangige Projekte im Bereich der Seltenen Erkrankungen an die UM, was uns sehr freut“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Bilal Al-Nawas, Prodekan für Studium und Lehre an der Universitätsmedizin Mainz. „Dass sie zudem ein hohes Interesse daran hat, Lehre und Nachwuchsförderung attraktiv und zukunftsorientiert zu gestalten, spricht ebenfalls für die hochkompetente Kinderärztin.“

Die neue Klinikdirektorin freut sich auf die kommende Aufgabe: „Eine universitäre pädiatrische Klinik zu leiten, bietet ganz besondere Herausforderungen und Chancen. Hierher zu wechseln war für mich sehr reizvoll, weil die Klinik insbesondere über eine exzellente Expertise und einen herausragenden Ruf in der Versorgung und Erforschung von Seltenen Erkrankungen verfügt“, so Prof. Dr. Corinna Grasemann. „Ich freue mich sehr auf meine Zeit an der Universitätsmedizin Mainz und die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der verschiedenen Berufsgruppen und Disziplinen. Bei den Vorgesprächen habe ich fachlich exzellente und persönlich sehr beeindruckende Menschen an der Kinderklinik und der UM kennengelernt. Mit ihnen gemeinsam die Pädiatrie und den Standort Mainz zukunftsfähig weiterzuentwickeln und die universitäre Medizin in der Kinderheilkunde auch für die Menschen in Mainz erlebbar zu machen, ist mein erklärtes Ziel.“

Über Corinna Grasemann

Sie wurde 1970 in Castrop-Rauxel geboren und studierte von 1989 bis 1997 an der Universität Gesamthochschule Essen, wo sie 1997 auch promovierte. Als DAAD-Stipendiatin ging sie als Post-Doc für zwei Jahre (1997 bis 1999) in die USA und arbeitete in einer endokrinologischen Forschergruppe der Harvard Universität am Beth Israel Deaconess Medical Center in Boston. Zudem war sie für die Jahre 2006 bis 2010 am Hospital for Sick Children in Toronto, Canada tätig und erhielt ein Post-Doc Stipendium für ihre Forschungstätigkeit in dieser Zeit.

An der Universitätsmedizin Essen durchlief Corinna Grasemann bis 2006 ihre Ausbildung als Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin und erlangte nach ihrer Rückkehr aus Canada 2012 die Zusatzbezeichnung pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie. Ihre Habilitation erfolgte 2015 an der Universität Duisburg-Essen.

Nach fast einem Jahrzehnt (2010 bis 2019) am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Essen wechselte sie 2019 an das Katholische Klinikum Bochum, einem der acht Standorte des Universitätsklinikums der Ruhr-Universität Bochum, um das dortige Centrum für Seltene Erkrankungen Ruhr, CeSER weiterzuentwickeln. Dort wurde sie im Jahr 2022 zur außerplanmäßigen Professorin ernannt und 2023 mit der Ärztlichen Leitung der Pädiatrischen Endokrinologie, Diabetologie und Rheumatologie der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin betraut. 2024 wurde sie zur ordentlichen Professorin (W2) für Seltene Erkrankungen an der Ruhr-Universität Bochum berufen.

Neben weiteren Förderungen und Preisen wurde Corinna Grasemann unter anderem 2021 von der Elsbeth Bonhöff Stiftung für ihre „Kli-BONE study“ ausgezeichnet, in dessen Rahmen sie Osteopathologien bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Klinefelter Syndrom untersuchte. Die heute 55-jährige ist engagiertes Mitglied in verschiedenen Gremien der akademischen Selbstverwaltung sowie in nationalen und internationalen Fachgesellschaften. Die Mutter von vier inzwischen erwachsenen Söhnen übt zudem Reviewtätigkeiten aus und wirkt an der Strukturarbeit zu Seltenen Erkrankungen mit.

Polizei beendet Schlägerei in der Altstadt von Mainz

Nachrichten Mainz: Am Samstag, den 12. Juli 2025, kam es gegen 15 Uhr in der Gärtnergasse zu einem handfesten Streit nach einem verkehrsrechtlichen Disput. Zwei Autofahrer gerieten zunächst während der Fahrt aneinander und hielten anschließend in der Gärtnergasse an, wo die Situation eskalierte. In der Folge kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der ein 36-jähriger Beifahrer eine blutende Kopfplatzwunde erlitt.

Polizeikräfte beenden die Auseinandersetzung

Zufällig in der Nähe befindliche Polizeistreifen, die ursprünglich zu einem anderen Einsatz unterwegs waren, griffen schnell ein und konnten dadurch die erste Auseinandersetzung beenden. Trotz dieses schnellen Eingreifens blieb die Lage weiterhin angespannt. Denn etwa zehn Personen, die dem verletzten Beifahrer bekannt sein sollen, trafen kurze Zeit später am Einsatzort ein. Diese Personen stellten sich demonstrativ auf seine Seite und versuchten anschließend, den 40-jährigen Fahrer des anderen Fahrzeugs körperlich anzugreifen.

Gärtnergasse in Mainz gesperrt

Nur durch den zügigen Einsatz weiterer Polizeikräfte verhinderten die Beamten eine Eskalation. Sie brachten zwei Personen mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden und fesselten sie vorübergehend. Zahlreiche Umstehende filmten das gesamte Geschehen mit ihren Smartphones. Um den Einsatz sicher durchzuführen, sperrten die Einsatzkräfte die Gärtnergasse zeitweise vollständig. Auch der 40-jährige Autofahrer erlitt im Handgemenge leichte Verletzungen.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizeiinspektion Mainz 1 bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Geschehen oder zur Eskalation vor Ort geben können, sich unter der Telefonnummer 06131/65-34150 zu melden.

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Weinfest Oppenheim 2025: Buntes Programm zum 800-jährigen Jubiläum

Weinfest Oppenheim: Die Stadt Oppenheim lädt vom 8. bis 11. August 2025 zum traditionellen Weinfest ein – und das in diesem Jahr mit einem ganz besonderen Anlass: 800 Jahre Stadtrechte werden gefeiert! An vier Festtagen erwartet Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit über 100 erlesenen Weinen, Live-Musik, einem großen Festumzug, einer Jubiläumsweinprobe, einem Familiensonntag und vielem mehr – direkt rund um das historische Rathaus und unterhalb der imposanten Katharinenkirche.

Historischer Festumzug & feierliche Eröffnung mit „Kaiser“

Ein Höhepunkt des Oppenheimer Weinfests 2025 ist der große Festumzug am Freitag, 9. August. Zahlreiche Vereine und Bürger der Stadt ziehen ab 18 Uhr von der IGS bis in die Altstadt, begleitet von einer historischen Inszenierung: Ein als Kaiser verkleideter Darsteller wird symbolisch die Stadtrechte an Oppenheim überreichen – ein einzigartiger Moment vor der feierlichen Eröffnung um 19:30 Uhr auf dem Marktplatz. Mit dabei: zahlreiche Ehrengäste wie der Rheinhessische Weinkönig Levin McKenzie sowie Vertreter der italienischen Partnerstadt Sant’Ambrogio di Valpolicella.

Erstmals sorgt ein Gebärdensprachdolmetscher bei der Eröffnungsfeier für mehr Inklusion und Barrierefreiheit – eine Initiative des Oppenheimer Inklusionsbeirats.

100 Weine und kulinarische Vielfalt auf der Festmeile

Entlang der Festmeile und rund um den Marktplatz präsentieren zahlreiche Weingüter und Gastronomiebetriebe ihre Produkte. Gäste können aus über 100 Weinen wählen – von spritzigem Riesling über kräftige Spätburgunder bis zu regionalen Raritäten. Ergänzt wird das Angebot durch regionale Speisen, Feinkost und Weinspezialitäten.

Zur Feier des Jubiläums wurde außerdem ein neues Weinfestglas mit dem offiziellen „800 Jahre“-Logo gestaltet, das für 3,50 Euro als symbolischer Eintritt an allen Ständen erhältlich ist. Es ist auch ganzjährig in der Tourist-Info Oppenheim erhältlich – ebenso wie die offizielle Jubiläumsfahne.

Weinprobe zum Stadtjubiläum von Oppenheim am 7. August

Bereits am Donnerstag, 7. August, startet das Festprogramm mit einer exklusiven Jubiläumsweinprobe im Hof des Deutschen Weinbaumuseums. Ab 19 Uhr führen die Weinexperten Thomas Ehlke und René Harth durch eine Auswahl hochwertiger Weine aus der Region. Tickets sind online unter stadt-oppenheim.de/buchen erhältlich.

Familiensonntag mit Kinderprogramm & Musik für Senioren

Am Sonntag, 10. August, liegt der Fokus auf der ganzen Familie:

  • Kinderprogramm ab 14 Uhr mit Liedermacherin Anna Philoan, die bereits bei der „Fête de la Musique“ begeisterte.
  • Musikalisches Programm für Seniorinnen und Senioren ab 15 Uhr mit dem beliebten Trio Spätlese und den Oppenheimer Küfertöchtern auf dem Platz unterhalb der Katharinenkirche.

Ein Tag zum Mitsingen, Mitfeiern und Mitfühlen für alle Generationen.

Live-Musik an allen Tagen – von Pop bis Tradition

Die musikalische Vielfalt ist garantiert: An allen vier Tagen sorgen Künstler wie Tschau Johnny, DJ Dominik Remers, Petting Only, Salt & Vinegar, Two an a Box, Stadtkapelle Oppenheim, Mika Gutenkunst am Saxophon, Kilian Music und Pineapple Jukebox für ausgelassene Stimmung auf den Bühnen der Altstadt.

Auf einen Blick – Programm Oppenheimer Weinfest 2025

Freitag, 8. August

  • 18:00 Uhr: Festumzug zum Marktplatz (Start: Parkplatz IGS) und Öffnung der Stände

  • 19:30 Uhr: Offizielle Eröffnung des Weinfestes durch Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg auf dem Marktplatz

  • 20:00 Uhr: DJ Dominik Remers am Platz vor der Katharinenkirche

  • 20:30 Uhr: Live-Musik auf dem Marktplatz mit Tschau Johnny

Samstag, 9. August

  • 15:00 Uhr: Öffnung der Stände am Marktplatz

  • 16:00 Uhr: Musik auf dem Marktplatz mit Mika Gutenkunst

  • 17:00 Uhr: Öffnung der Stände am Platz vor der Katharinenkirche

  • 20:00 Uhr: DJ Dominik Remers am Platz vor der Katharinenkirche

  • 20:30 Uhr: Live-Musik auf dem Marktplatz mit Petting Only

Sonntag, 10. August

  • 13:00 Uhr: Öffnung der Stände am Marktplatz

  • 14:00 Uhr: Musik für Kinder zum Mitsingen und Mitmachen mit Anna Philoan auf dem Marktplatz

  • 15:00 Uhr: Öffnung der Stände am Platz vor der Katharinenkirche

  • 15:00 Uhr: Trio Spätlese mit Wein- und Rheinliedern zum Mitsingen am Platz vor der Katharinenkirche

  • 17:00 Uhr: Musik auf dem Marktplatz mit der Stadtkapelle Oppenheim

  • 18:30 Uhr: Kilian Music am Platz vor der Katharinenkirche

  • 20:00 Uhr: Live-Musik auf dem Marktplatz mit Pineapple Jukebox

Montag, 11. August

  • 18:00 Uhr: Öffnung der Stände

  • 18:30 Uhr: Salt and Vinegar am Platz vor der Katharinenkirche

  • 19:00 Uhr: Live-Musik auf dem Marktplatz mit Two and a Box

Transporter rammt mehrere Fahrzeuge in Ingelheim und flüchtet

Nachrichten Ingelheim: Gegen 03:15 Uhr am Dienstag, dem 15. Juli 2025, ging bei der Polizei ein Notruf ein: Ein Augenzeuge meldete, dass ein Transporter mehrere Fahrzeuge gerammt habe und anschließend einfach weitergefahren sei. Dank der schnellen Reaktion der Einsatzkräfte konnte das flüchtige Fahrzeug wenig später gestoppt und der Fahrer kontrolliert werden.

Fahrer nicht alkoholisiert

Bei der anschließenden Kontrolle ergaben sich keinerlei Hinweise auf den Einfluss von Alkohol oder Drogen. Dennoch musste der Fahrer seinen Führerschein vorerst abgeben – dieser wurde von der Polizei sichergestellt. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern derzeit noch an.

Unfallserie beginnt in der Mainzer Straße in Ingelheim

Nach bisherigen Erkenntnissen nahm die Unfallfahrt ihren Anfang auf der Mainzer Straße. Der Transporter war aus Richtung Wackernheim kommend in Richtung Ingelheim unterwegs. In der Kurve zur Einmündung Steingasse verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und krachte in eine Grundstücksmauer. Doch anstatt anzuhalten, setzte er seine Fahrt in der Steingasse fort. Nur wenige Meter später rammte er einen am Fahrbahnrand geparkten Pkw. Der Aufprall verursachte erheblichen Sachschaden. Der Fahrer stieg zwar kurz aus, begutachtete die Schäden – doch dann stieg er wieder ein und fuhr weiter.

Weitere Kollisionen in der Unteren Stiftsstraße

In der Unteren Stiftsstraße kam es schließlich zu einem weiteren Unfall: Der Transporter prallte gegen einen weiteren geparkten Pkw, der durch die Wucht des Aufpralls auf ein davor abgestelltes Fahrzeug geschoben wurde. Auch hier entstanden erhebliche Schäden. Trotz der massiven Schäden – am Transporter waren unter anderem erhebliche Blechverformungen sowie eine gebrochene Vorderachse festzustellen – fuhr der Mann weiter, bevor ihn die Polizei schließlich stoppen konnte.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizeiinspektion Ingelheim bittet nun weitere Zeugen oder mögliche Geschädigte des Vorfalls, sich dringend zu melden. Hinweise können telefonisch oder persönlich bei der Dienststelle abgegeben werden.

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Bauarbeiten am Alten Jüdischen Friedhof in Mainz gehen in die nächste Phase

Die Stadt Mainz treibt die Bauarbeiten am neuen Besucherzentrum des UNESCO-Weltkulturerbes Alter Jüdischer Friedhof „Judensand“ planmäßig voran. Aktuell liegt der Schwerpunkt der Arbeiten auf der Neugestaltung der Außenanlage sowie auf der Sanierung des Verbindungswegs zwischen der Mombacher Straße und der Paul-Denis-Straße. Die Stadtverwaltung hat die Maßnahmen gezielt in die Sommerferien 2025 gelegt, um die Einschränkungen für Anwohnerinnen, Passanten und Besucherinnen des Friedhofs so gering wie möglich zu halten.

Vorbereitungsarbeiten abgeschlossen

Bereits abgeschlossen sind verschiedene vorbereitende Maßnahmen, die für die künftige Gestaltung des Geländes notwendig waren. Dazu gehören die Fundamentierung wichtiger Bereiche, die Anböschung der historischen Mauer sowie die Verlegung eines modernen Bewässerungssystems, das die geplante Heckenbepflanzung künftig effizient versorgen soll. Mit der Montage der Zaunelemente entlang der Mombacher Straße, die am 7. Juli 2025 begann, hat eine neue Phase der Bauarbeiten begonnen.

Kommende Bauarbeiten am Alten Mainzer Friedhof

Ab dem 29. Juli 2025 startet die eigentliche Sanierung des Verbindungswegs zwischen Mombacher Straße und Paul-Denis-Straße. In der Zeit vom 25. August bis zum 12. September 2025 werden die neuen Asphaltarbeiten ausgeführt. Ziel ist es, den wichtigen Durchgangsweg ab dem 22. September 2025 wieder vollständig für die Öffentlichkeit freizugeben. Damit sollen die gewohnten Wegeführungen rund um den Alten Mainzer Friedhof möglichst schnell wiederhergestellt werden.

Das neue Besucherzentrum wird in Zukunft als zentrale Anlaufstelle für alle dienen, die sich für die Geschichte, Architektur und kulturhistorische Bedeutung des Alten Mainzer Friedhofs interessieren. Es soll nicht nur moderne Ausstellungsflächen bieten, sondern auch Service- und Informationsbereiche für Touristinnen, Schulklassen und Interessierte bereithalten. Mit diesem Projekt verfolgt die Stadt das Ziel, das historische Areal besser zugänglich und gleichzeitig nachhaltig erlebbar zu machen.

Die Stadt Mainz bittet in diesem Zusammenhang um Verständnis für eventuell entstehende Einschränkungen während der laufenden Bauphase. Gleichzeitig betont sie die langfristige Bedeutung des Vorhabens für die kulturelle Infrastruktur der Stadt und die Stärkung eines der bedeutendsten historischen Orte im Stadtgebiet.

Wie man sich heute das Kochen und Backen erleichtert

Gutes Essen braucht Zeit, Konzentration und ein gewisses Maß an Leidenschaft. Doch wer regelmäßig kocht oder backt, weiß auch: Der Aufwand kann im Alltag zur Herausforderung werden. Zwischen Einkauf, Vorbereitung und Reinigung bleibt wenig Raum für Kreativität oder Genuss. Genau hier setzt ein durchdachter Umgang mit Abläufen, Werkzeugen und Technik an. Wer sich das Kochen und Backen erleichtert, spart nicht nur Zeit, sondern reduziert auch Stress und Fehlerquellen. Der Unterschied liegt oft nicht im Rezept, sondern in der Herangehensweise. Kleine Veränderungen in der Küchenorganisation, präzise Planung und gut gewählte Geräte können den gesamten Prozess spürbar vereinfachen. Kochen und Backen wird dadurch nicht zur Pflicht, sondern zur angenehmen Tätigkeit mit Raum für neue Ideen.

Abläufe vereinfachen durch gute Vorbereitung

Der erste Schritt zur Vereinfachung liegt in der Vorbereitung. Wer die benötigten Zutaten vor dem Kochen griffbereit hat, spart sich das ständige Suchen und Nachmessen. Eine strukturierte Mise en Place – also das systematische Bereitlegen aller Komponenten – hilft, Abläufe flüssig zu gestalten. Auch die Reihenfolge der Arbeitsschritte lässt sich im Vorfeld durchdenken, um unnötige Wege und Wartezeiten zu vermeiden. Die Vorratshaltung spielt dabei ebenfalls eine wichtige Rolle. Gut organisierte Grundzutaten wie Mehl, Zucker, Öl oder Gewürze machen spontane Gerichte möglich, ohne lange Planungsphasen. Auch die Reinigung geht leichter von der Hand, wenn während des Kochens bereits systematisch aufgeräumt und gespült wird. Checklisten oder magnetische Wochenpläne auf dem Kühlschrank unterstützen dabei, regelmäßig für Übersicht zu sorgen.

Werkzeuge nutzen die echte Unterstützung leisten

Nicht jedes Küchenutensil muss eine Multifunktion erfüllen – entscheidend ist, dass es den jeweiligen Arbeitsschritt zuverlässig unterstützt. Hochwertige Schneidwerkzeuge, gut beschichtete Pfannen oder hitzebeständige Schüsseln erleichtern die Zubereitung erheblich. Statt auf viele Einzelteile zu setzen, lohnt sich die Investition in bewährte Grundausstattung, die dauerhaft genutzt wird. Auch kleine Hilfsmittel wie digitale Thermometer, Teigkarten oder flexible Silikonunterlagen erhöhen Präzision und Sauberkeit. Besonders hilfreich sind Geräte, die mehrere Arbeitsschritte übernehmen, ohne dabei an Kontrolle einzubüßen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Kitchenaid Artisan, die nicht nur durch Leistung, sondern auch durch Vielseitigkeit überzeugt. Ob Teigkneten, Schlagen oder Mixen – sie übernimmt gleichmäßige Aufgaben zuverlässig, spart Zeit und schafft Raum für kreative Feinheiten. Das richtige Werkzeug entscheidet nicht nur über den Aufwand, sondern auch über das Ergebnis.

Technik integrieren für Präzision und Vielfalt

Technik in der Küche dient längst nicht mehr nur der Bequemlichkeit, sondern erweitert konkret die Möglichkeiten bei der Zubereitung. Elektronische Waagen, Sous-vide-Geräte, Kombidämpfer oder smarte Kochfelder unterstützen die präzise Steuerung von Zeit, Temperatur und Garpunkt. Diese Genauigkeit führt zu gleichbleibenden Ergebnissen und macht komplexe Rezepte auch im Alltag realisierbar. Gleichzeitig öffnet sie neue Wege in der Rezeptentwicklung – von fermentierten Teigen bis hin zu raffinierten Texturen. Die richtige Technik ersetzt dabei keine Erfahrung, sie ergänzt sie um Reproduzierbarkeit und Effizienz. Besonders beim Backen zeigt sich der Vorteil: Gleichmäßige Rührbewegungen, exakte Temperaturen und konstante Knetkraft machen den Unterschied zwischen durchschnittlich und herausragend. Technik wird zur Verlängerung der Hand, nicht zu ihrem Ersatz. Sie hilft, Fehler zu vermeiden und Arbeitsphasen besser zu strukturieren.

Organisation schaffen für entspannten Küchenalltag

Ordnung ist kein Selbstzweck – sie schafft Voraussetzungen für entspanntes Arbeiten. Offene Regale, klar beschriftete Behälter und übersichtliche Schubladen verringern Suchzeiten und minimieren Störungen im Ablauf. Auch der Arbeitsplatz selbst profitiert von Struktur: Eine feste Fläche für Vorbereitung, ein Bereich zum Anrichten, ein sauberer Übergang zum Kochfeld – all das erhöht die Effizienz. Wer regelmäßig kocht oder bäckt, profitiert zudem von festen Routinen. Dazu gehört das wöchentliche Reinigen häufig genutzter Zonen genauso wie die Kontrolle der Vorräte. Auch der Umgang mit Rezepten lässt sich optimieren: Digitale Sammlungen, eigene Notizen oder markierte Standardrezepte erleichtern die Auswahl und Anpassung. Wer seine Arbeitsmittel griffbereit, das Equipment vollständig und die Abläufe durchdacht hält, erlebt den Küchenalltag nicht als Belastung, sondern als Raum für Genuss.

 

Bischofsheim: Insolvenzantrag der ConSigma Hausverwaltungen GmbH

Insolvenz Bischofsheim: Die ConSigma Hausverwaltungen GmbH mit Sitz in der Kasteler Straße 16, 65474 Bischofsheim, hat ein Insolvenzverfahren beantragt. Das Amtsgericht Darmstadt (Geschäfts-Nr.: 9 IN 466/25) ordnete am Montag, den 14. Juli 2025 um 09:45 Uhr die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Gesellschaft an.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Ulrich Bert von der Kanzlei Trebing & Bert Rechtsanwälte PartGmbB, Wilhelminenstraße 30, 64285 Darmstadt, bestellt. Die Kanzlei ist unter Tel.: 06151-520144-0 sowie online unter www.trebing-bert.de erreichbar.

Verfügungsbeschränkung angeordnet

Gemäß § 21 Abs. 2 Nr. 2 InsO dürfen Verfügungen durch die Antragsgegnerin ab sofort nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters erfolgen. Zudem wurde verfügt, dass Zahlungen an die ConSigma Hausverwaltungen GmbH in Bischofsheim untersagt sind. Stattdessen ist der vorläufige Insolvenzverwalter befugt, Bankguthaben sowie sonstige Forderungen einzuziehen und eingehende Gelder zu verwalten.

Zur ordnungsgemäßen Abwicklung ist die Einrichtung eines Insolvenzsonderkontos angeordnet worden. Dieses wird gemäß den Vorgaben des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 07.02.2019, Az. IX ZR 47/18) geführt, um die spätere Insolvenzmasse zu sichern.

Behörden und Finanzinstitute zur Auskunft verpflichtet

Das Amtsgericht Darmstadt hat sämtliche Finanzbehörden, Banken, Sparkassen, Kreditinstitute sowie das Kraftfahrt-Bundesamt angewiesen, dem vorläufigen Insolvenzverwalter alle relevanten Auskünfte über die Geschäftsbeziehungen mit dem Schuldner zu erteilen. Bei Bedarf sind auch Abschriften zu erstellen. Der vorläufige Verwalter hat dieselben Auskunftsrechte, wie sie auch dem Insolvenzschuldner zustehen würden.

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Mann attackiert Passanten und Kinder in Mainz

Polizei Mainz: Ein aggressiver Mann sorgte am Montagnachmittag (14. Juli 2025) gegen 15:15 Uhr in der Mainzer Altstadt für einen umfangreichen Polizeieinsatz. In der Emmeranstraße fiel ein 63-jähriger Passant durch aggressives und verwirrtes Verhalten auf. Er beschimpfte Passanten mit vulgären Ausdrücken und schien stark desorientiert.

Passanten und Kinder angegriffen

Die Situation eskalierte, als zwei etwa achtjährige Kinder mit einem E-Scooter an dem Mann vorbeifuhren. Der Mann reagierte zunehmend aggressiv auf die Kinder. Als ein couragierter unbeteiligter Zeuge eingreifen wollte, schlug ihm der 63-Jährige unvermittelt mit der Faust ins Gesicht.

Doch damit nicht genug: Der Mann zog eines der Kinder vom E-Scooter, sodass es zu Boden stürzte, und stieß den Roller anschließend auf das am Boden liegende Kind. Glücklicherweise griff ein weiterer Zeuge beherzt ein, brachte den Angreifer zu Boden, wo dieser benommen liegen blieb. Die beiden Kinder nutzten den Moment zur Flucht – bei Eintreffen der Polizei waren sie bereits nicht mehr vor Ort.

Polizei Mainz bringt Mann in psychiatrische Einrichtung – Ermittlungen laufen

Die hinzugezogenen Polizeibeamten trafen vor Ort auf einen desorientierten und verwirrten Täter, der den Beamten ebenfalls wirres Verhalten zeigte. Aufgrund seines Zustands wurde der 63-Jährige in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Gegen ihn wird nun wegen Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Kinder und Passanten ermittelt.

Mögliche Zeugen, insbesondere die beteiligten Kinder oder deren Erziehungsberechtigte, werden gebeten, sich bei der Polizei Mainz zu melden, um weitere Informationen zum Tathergang zu erhalten.

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