Start Blog Seite 217

Die Karriere von Max Giesinger: Vom Straßenmusiker zum deutschen Chartstürmer

Im beschaulichen Busenbach, einem Ortsteil von Waldbronn im Landkreis Karlsruhe, begann die Reise von Max Giesinger, der am 3. Oktober 1988 das Licht der Welt erblickte. Als Sohn getrennt lebender Eltern fand Giesinger in der Musik eine beständige Zuflucht, die ihn von seiner ersten Band im zarten Alter von 13 bis hin zu nationaler Bekanntheit führte.

Die frühen Jahre von Giesingers musikalischer Laufbahn waren geprägt von einer intensiven Konzerttätigkeit und der ständigen Suche nach seiner eigenen musikalischen Stimme. Seine Zeit in Bands wie den Deadly Punks und der Bud Spencer Group sowie sein Soloprojekt Maxville boten ihm eine Bühne, seine Fähigkeiten zu schärfen und ein breiteres Publikum zu erreichen. Trotz eines straffen Terminplans mit 70 Auftritten jährlich neben der Schule, vernachlässigte Giesinger nie seine akademische Laufbahn und schloss sein Abitur am Gymnasium in Karlsbad ab.

Nach dem Abitur zog es Giesinger in die Ferne:

Australien und Neuseeland wurden zu seinen musikalischen Spielwiesen, auf denen er als Straßenmusiker Erfahrungen sammelte, die seinen künstlerischen Ausdruck nachhaltig prägen sollten. Zurück in Deutschland, wagte Giesinger den Schritt auf eine größere Bühne und bewarb sich bei der Gesangs-Castingshow „The Voice of Germany“. Sein bemerkenswerter Weg durch die Show, gekrönt durch eine herausragende Interpretation von Coldplays „Fix You“, verhalf ihm zu einem vierten Platz und legte den Grundstein für seine professionelle Karriere.

Mit der Single „Dach der Welt“ setzte Giesinger nach „The Voice of Germany“ ein starkes Zeichen und katapultierte sich in die deutschen Charts. Doch der wahre Durchbruch gelang ihm mit seinem zweiten Album „Der Junge, der rennt“ und der Hit-Single „80 Millionen“, die insbesondere während der Fußball-EM 2016 zu einem landesweiten Phänomen wurde.

Debütalbum über Crowdfunding-Kampagne finanziert

Max Giesingers musikalische Reise ist jedoch nicht nur von kommerziellem Erfolg gezeichnet, sondern auch von persönlichen Herausforderungen und künstlerischer Selbstfindung. Seine Entscheidung, sich von seinem ersten Label zu trennen und sein Debütalbum „Laufen lernen“ über eine Crowdfunding-Kampagne zu finanzieren, zeugt von einem Künstler, der bereit ist, für seine kreative Vision einzustehen.

Abseits der Bühne engagiert sich Giesinger als Botschafter für „Herzenssache“, eine Kinderhilfsaktion, und zeigt damit, dass sein Herz nicht nur für die Musik, sondern auch für soziale Belange schlägt. Seine Teilnahme an „The Masked Singer“ und „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ unterstreicht seine Vielseitigkeit und Präsenz in der deutschen Unterhaltungslandschaft.

Musik, die die Menschen berührt

Mit seinem vierten Studioalbum „Vier“ beweist Giesinger erneut seine Fähigkeit, tiefgründige Themen mit eingängigen Melodien zu verbinden, und untermauert seinen Status als einer der führenden Singer-Songwriter Deutschlands. Seine Musik, die von persönlichen Erlebnissen und Beobachtungen inspiriert ist, spricht eine universelle Sprache, die Menschen unabhängig von ihrem Hintergrund erreicht und berührt.

Max Giesingers Werdegang von den bescheidenen Anfängen in Waldbronn bis hin zu den großen Bühnen Deutschlands ist eine Inspirationsquelle und ein Beleg dafür, dass Träume mit Talent, Hingabe und einem unerschütterlichen Glauben an sich selbst verwirklicht werden können. Seine Reise, geprägt von Höhen und Tiefen, zeugt von der unendlichen Kraft der Musik, Leben zu verändern und Menschen zusammenzubringen.

Artikelempfehlung: Vermögen von Katja Krasavice 


 

Feuerwehr Bad Kreuznach besucht die Kinderstation der Diakonie

An Heiligabend, 24. Dezember 2025, hielten die Feuerwehrkameraden des Löschzugs Süd aus Bad Kreuznach an einer liebgewonnenen Tradition fest. Wie in jedem Jahr besuchten sie die Kinderstation des Diakonie-Krankenhauses, um den jungen Patientinnen und Patienten eine Freude zu bereiten. Doch diesmal verlief der Besuch anders als gewohnt.

Rücksicht auf erkrankte Kinder

Aufgrund einer ansteckenden Influenza mussten neun der zehn Kinder auf der Station in ihren Betten bleiben. Ein weiteres Kind stand kurz vor einer Operation. Aus Rücksicht auf die Gesundheit der kleinen Patienten verzichteten die Feuerwehrleute daher auf ihren sonst üblichen Rundgang über die Station.

Geschenke statt Vorführung in Bad Kreuznach

Normalerweise gehört es zu den Höhepunkten des Besuchs, wenn ein Feuerwehrmann den Kindern seine komplette Schutzausrüstung vorführt. In diesem Jahr beschränkten sich Jeffrey Mitchell, André Göbel und Julien Schmitzdorf jedoch auf die Übergabe der Geschenke. Die Spielsachen, darunter Brettspiele, Traktoren mit Anhänger und Ausstechformen, wurden von Kaufland gespendet.

Stellvertretende Übergabe am Weihnachtsbaum

Die Geschenke überreichten die Feuerwehrkameraden stellvertretend an die kleine Mariam. Im Beisein von Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger Christian fand die Übergabe vor dem festlich geschmückten Weihnachtsbaum auf der Station statt. Von dort aus wurden die Präsente an die übrigen Kinder weitergeleitet.

Weihnachtsgrüße und Genesungswünsche

Zum Abschied wünschten die Feuerwehrleute allen Kindern eine schnelle Genesung, frohe Weihnachten und die baldige Rückkehr zu ihren Familien. Mit ihrem Besuch zeigten sie einmal mehr, dass es gerade in schweren Momenten kleine Gesten sind, die Hoffnung und Zuversicht schenken.

Artikelempfehlung: Neuer Leiter der Feuerwehr Mainz

Die Burgruine Landskron in Oppenheim – Ein historisches Juwel

Über den Dächern von Oppenheim erhebt sich majestätisch die Ruine der Burg Landskron, ein Monument, das die Zeiten überdauert hat und noch heute Geschichten aus einer längst vergangenen Epoche erzählt. Die Burgruine Landskron, eine ehemalige Reichsburg, welche strategisch auf dem Berg von Oppenheim in Rheinland-Pfalz positioniert wurde, verkörpert nicht nur die Geschichte der Region, sondern ist auch ein lebendiges Zeugnis der architektonischen und gesellschaftlichen Entwicklungen über die Jahrhunderte.

Die Ursprünge der Burg Landskron, ursprünglich bekannt als Reichsburg Oppenheim, sind in den Nebeln der Geschichte verborgen

Vermutungen zufolge stand bereits im 11. Jahrhundert an dieser Stelle eine Festung, die 1118 im Zuge von Machtkämpfen zerstört wurde. Der eigentliche Bau der Burg, wie wir sie heute kennen, wird auf das frühe 13. Jahrhundert datiert, wobei die erste schriftliche Erwähnung aus dem Jahr 1244 stammt. Dieser historische Ort war Schauplatz zahlreicher Konflikte und Zerstörungen, insbesondere durch die Bürger von Oppenheim, die sich gegen die Herrschaft und Privilegien der Burgmannen wehrten.

Die wechselvolle Geschichte der Burg ist geprägt von Zerstörung und Wiederaufbau. So mussten die Bürger von Oppenheim auf Geheiß Rudolfs von Habsburg die Burg bis 1281 wieder errichten. Später, im 14. Jahrhundert, erfuhr die Burg durch Ruprecht von der Pfalz eine bedeutende Erweiterung, die ihren Einfluss und ihre Bedeutung weiter festigte. Doch die Blütezeit der Burg war von kurzer Dauer. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Anlage schwer beschädigt und verlor im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch die Handlungen französischer Truppen endgültig ihre strategische Bedeutung.

Die Ruine, die einst als Steinbruch von den Bürgern genutzt wurde, ging im 19. Jahrhundert in das Eigentum der Stadt Oppenheim über. Mit der Errichtung einer Aussichtsplattform auf dem Stumpf des Bergfrieds im Jahr 1875 begann eine neue Ära der Wertschätzung dieses historischen Denkmals. Die umfassenden Sanierungs- und Untersuchungsarbeiten, die zwischen 1990 und 1994 vom Land Rheinland-Pfalz durchgeführt wurden, haben die Burg Landskron zu einem kulturellen Mittelpunkt und einer touristischen Attraktion gemacht.

Schauplatz für Veranstaltungen

Heute dient die malerische Kulisse der Burgruine als Bühne für die Theaterfestspiele der Stadt Oppenheim, Sommerkonzerte und weitere kulturelle Veranstaltungen. Besonders hervorzuheben ist der mittelalterliche Markt, der alljährlich Besucher aus nah und fern anzieht. Die historischen Mauern der Burg, einst Zeugen von Glanz und Elend, sind nun Schauplatz für Freude und Gemeinschaft.

Neben dem kulturellen Reichtum bietet die Burgruine Landskron auch einen atemberaubenden Ausblick über die Rheinebene und die umliegende Landschaft. Von den Überresten der einst mächtigen Burganlage aus können Besucher bis nach Frankfurt und in den Odenwald blicken und sogar bei klarem Wetter die Hornisgrinde im Schwarzwald erspähen.

Mainz 05 verpflichtet Phillip Tietz als neuen Stürmer

Der 1. FSV Mainz 05 steht offenbar kurz vor einem wichtigen Transfercoup. Medienberichten zufolge wechselt Angreifer Phillip Tietz vom FC Augsburg an den Bruchweg. Die Rheinhessen sollen bereit sein, eine höhere Ablösesumme zu zahlen, um den Stürmer noch vor dem Trainingsauftakt zu verpflichten. Damit könnte Mainz seinen Kader rechtzeitig und prominent verstärken.

Transfer vor dem Abschluss

Kommt Phillip Tietz bereits zum Trainingsstart als neuer Mainzer Offensivspieler? Vieles deutet darauf hin. Der 1,90 Meter große Stürmer galt intern schon länger als Wunschlösung für den Angriff. Nun scheint der Deal perfekt: Wie die „Bild“ berichtet, ist der Transfer bereits abgeschlossen. Demnach überweist Mainz 05 rund vier Millionen Euro an den FC Augsburg. Hinzu sollen Bonuszahlungen von bis zu 750.000 Euro kommen. Mit dieser Investition setzen die Rheinhessen ein klares Zeichen und stärken gezielt ihre Offensive für die Rückrunde.

Wenig Einsatzzeit, aber wertvolle Erfahrung

In Augsburg kam Tietz zuletzt nur sporadisch zum Einsatz. In der laufenden Bundesliga-Saison absolvierte er zehn Spiele und erzielte ein Tor. Dennoch bringt der Angreifer wichtige Erfahrung mit. In der Region ist er kein Unbekannter, denn mit Darmstadt 98 feierte er den Aufstieg in die Bundesliga. Genau diese Erfahrung sucht Mainz 05: einen körperlich robusten Stürmer, der im Strafraum präsent ist und im Abstiegskampf Verantwortung übernimmt.

Solide Bilanz in Augsburg

Im Sommer 2023 wechselte Tietz von Darmstadt 98 zum FC Augsburg und entwickelte sich dort schnell zu einer festen Größe. In 85 Pflichtspielen erzielte er 17 Tore. Auch in der aktuellen Saison sammelte er in zehn Bundesliga-Partien 189 Einsatzminuten. Zwar blieb seine Rolle zuletzt begrenzt, doch seine Qualitäten sind unbestritten.

Einvernehmliche Lösung für alle Beteiligten

Nach intensiven Gesprächen einigten sich Verein und Spieler auf den Wechsel. FCA-Sportdirektor Benni Weber erklärte: „Phillip hat den Wunsch nach einer neuen sportlichen Perspektive geäußert. Gemeinsam mit Mainz 05 haben wir eine Lösung gefunden, die für alle passt.“ Gleichzeitig dankte Weber dem Stürmer für dessen Einsatz und Professionalität.

Abschied mit gemischten Gefühlen

Auch Tietz blickt emotional auf seine Zeit in Augsburg zurück. „Mir fällt der Schritt nicht leicht, weil ich hier eine sehr schöne Zeit hatte“, sagte der Angreifer. Dennoch sei nun der richtige Moment für einen Neuanfang gekommen. In Mainz hofft er auf neue Impulse und eine größere sportliche Rolle.

Verletzungssorgen beim Trainingsauftakt

Parallel zum Transfer kämpft Mainz 05 weiterhin mit personellen Problemen. Mehrere Stammkräfte wie Robin Zentner, Phillipp Mwene, Anthony Caci, Maxim Leitsch und Sota Kawasaki laborierten zuletzt an Muskelverletzungen. Ob sie rechtzeitig zurückkehren, zeigt sich am Freitag, 2. Januar 2026, ab 14 Uhr beim öffentlichen Trainingsauftakt auf dem WOLFGANG FRANK CAMPUS.

Blick auf den Rückrundenstart

Viel Zeit zur Vorbereitung bleibt nicht. Bereits am Samstag, den 10. Januar (15:30 Uhr), steht auswärts beim 1. FC Union Berlin der erste Pflichtspieltermin des neuen Jahres an. Mainz 05 will dann wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln – möglicherweise schon mit Phillip Tietz als neuer Sturmhoffnung im Zentrum.

Artikelempfehlung: Neuer Leiter der Feuerwehr Mainz

Mehrmonatige Vollsperrung in Mainz-Kostheim

Autofahrerinnen und Autofahrer in Kostheim müssen sich auf erhebliche Einschränkungen einstellen: Die Herrenstraße wird zwischen der Hausnummer 70 und der Münchhofstraße von Montag, 12. Januar, bis voraussichtlich Freitag, 3. April, vollständig gesperrt. Grund für die Maßnahme sind umfangreiche Kanalarbeiten sowie die Erneuerung von Versorgungsleitungen.

Verkehrsbehinderungen in Kostheim

Von der Vollsperrung ist auch der Radverkehr betroffen. Eine Durchfahrt ist in dem genannten Abschnitt während der gesamten Bauzeit nicht möglich. Fußgängerinnen und Fußgänger können die gewohnten Wege hingegen weiterhin nutzen.

Die Stadt weist darauf hin, dass es während der Bauarbeiten zu Verkehrsbehinderungen kommen kann, und bitt um Verständnis für die notwendigen Maßnahmen. Ziel der Arbeiten ist es, die Infrastruktur langfristig zu verbessern und die Versorgungssicherheit in dem Bereich zu gewährleisten.

Verkehrsteilnehmende werden gebeten, den gesperrten Bereich weiträumig zu umfahren und mehr Zeit für ihre Wege einzuplanen.

Artikelempfehlung: Weihnachtsbaum-Entsorgung in Wiesbaden

Lufthansa feiert 100-jähriges Jubiläum

Im Jahr 2026 begeht die Lufthansa ein außergewöhnliches Jubiläum. Am 6. Januar 1926 – vor genau 100 Jahren – wurde die erste „Luft Hansa“ gegründet, nur wenige Monate später, am 6. April 1926, absolvierte sie ihren Erstflug. Das Jubiläum markiert nicht nur einen Rückblick auf ein Jahrhundert Luftfahrtgeschichte, sondern steht zugleich für den Aufbruch in das zweite Jahrhundert eines der bekanntesten Luftfahrtunternehmen der Welt.

Seit ihrer Gründung prägt Lufthansa der Pioniergeist, der Wille zur Innovation sowie der Anspruch, Menschen, Kulturen und Volkswirtschaften miteinander zu verbinden. Diese Werte ziehen sich wie ein roter Faden durch die bewegte Unternehmensgeschichte.

Von der Gründung bis zu den ersten internationalen Erfolgen

Die Geschichte der Lufthansa beginnt mit dem Zusammenschluss von Junkers Luftverkehr und Deutscher Aero Lloyd. Diese Fusion legte den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte der internationalen Luftfahrt. Gleichzeitig war der Weg des Unternehmens von Herausforderungen, politischen Umbrüchen und Neuanfängen geprägt – Erfahrungen, die die Widerstandsfähigkeit und den Innovationswillen der Lufthansa bis heute prägen.

Historische Verantwortung: Kritische Aufarbeitung der NS-Zeit

Das dunkelste Kapitel der Unternehmensgeschichte liegt in der Zeit des Nationalsozialismus. Lufthansa war damals Teil des Regimes und übernahm eine aktive Rolle. Das 100-jährige Gründungsjubiläum nimmt das Unternehmen bewusst zum Anlass, diese Phase kritisch zu beleuchten und auf Grundlage historischer Forschung weiter aufzuarbeiten. Lufthansa beschränkt sich dabei nicht auf die Nachkriegsgeschichte, sondern bezieht auch die Jahre von der Gründung bis zum Niedergang der ersten Lufthansa ausdrücklich in die historische Verantwortung ein.

Neuanfang nach dem Krieg: Die zweite Lufthansa

Mit der Neugründung im Jahr 1953 wurde das rechtliche Fundament der heutigen Lufthansa geschaffen. Der Neustart erforderte erneut großen Pioniergeist. Zwei Jahre später, 1955, nahm die neu gegründete Deutsche Lufthansa AG den Flugbetrieb wieder auf – der Beginn einer neuen Ära, die das Unternehmen zu einer der führenden Airline-Gruppen weltweit machte.

Jubiläumsmotto: „We are the Journey“

Das Jubiläum steht unter dem Motto „We are the Journey“. Es rückt die gemeinsame Reise von Mitarbeitenden, Fluggästen und Fans der Marke in den Mittelpunkt. Seit dem ersten Flug vor 100 Jahren hat Lufthansa nicht nur ihre eigene Geschichte geschrieben, sondern die Entwicklung der Luftfahrt maßgeblich mitgestaltet. Das Jubiläum ist zugleich eine Hommage an die Kundinnen und Kunden, deren Loyalität und Vertrauen die Erfolgsgeschichte erst möglich gemacht haben.

Eine besondere Rolle spielen dabei die Mitarbeitenden: die Lufthanseatinnen und Lufthanseaten. Sie verbindet seit der Gründung ein gemeinsamer Spirit aus Pioniergeist, Leidenschaft für das Fliegen und hohem Qualitätsanspruch. Heute arbeiten rund 40.000 Menschen aus 122 Nationen für die Kernmarke Lufthansa, insgesamt etwa 100.000 Mitarbeitende aus mehr als 160 Nationen für die Lufthansa Group.

Ein Jubiläumsjahr mit Ausstellungen, Events und Aktionen

Das Jubiläumsjahr 2026 wird mit zahlreichen Aktivitäten und Veranstaltungen gefeiert. Geplant sind unter anderem eine permanente Ausstellung im Lufthansa Group Hangar One, besondere Events, ein Geschichtsbuch, Film- und Videoproduktionen, Mitarbeiterfeste sowie Kundenveranstaltungen. Ergänzt wird das Programm durch Marketing- und Produktaktionen.

Bereits ab Januar 2026 wird das Jubiläum für Kundinnen und Kunden sichtbar: Das spezielle „100 Jahre Lufthansa“-Signet erscheint auf Bordkarten, an Flughäfen und an Bord der Flugzeuge. Zusätzlich wird eine groß angelegte Poster-Kampagne in Innenstädten mit ikonischen Bildern die Geschichte der Lufthansa erzählen.

Fliegende Botschafter: Die Lufthansa Jubiläumsflotte

Ein besonderes Highlight des Jubiläums sind die Sonderlackierungen der Jubiläumsflotte. Insgesamt sechs Flugzeuge aus den wichtigsten Teilflotten der Kernmarke erhalten das exklusive 100-Jahre-Design: darunter ein Airbus A380, zwei Airbus A350 (-1000 und -900), ein Airbus A320 sowie eine Boeing 747-8.

Angeführt wird die Jubiläumsflotte von der Boeing 787-9 mit dem Taufnamen „Berlin“. Das Flugzeug wurde kurz vor Weihnachten aus dem Boeing-Werk im US-Bundesstaat Washington nach Deutschland überführt und landete an seinem neuen Heimatflughafen Frankfurt. In Kürze wird die Maschine mit der Kennung D-ABPU in den regulären Liniendienst gehen.

Zusätzlich plant Lufthansa zwei Retro-Lackierungen, die Tradition und Fortschritt miteinander verbinden. Jedes Flugzeug wird damit zu einem fliegenden Botschafter der Marke. Der ikonische Kranich, entworfen von Otto Firle im Jahr 1918, bleibt dabei das weltweit bekannte Symbol der Lufthansa.

Wie bedient man eine Notrufsäule an der Autobahn?

Eine Notrufsäule ist eine Einrichtung, die dazu dient, in Notfällen schnell Hilfe zu rufen. Die genaue Bedienung kann je nach Ort und Modell der Notrufsäule variieren, aber im Allgemeinen folgen die meisten Notrufsäulen ähnlichen Schritten.

Die Bedienung funktioniert wie folgt:

  1. Erkennen des Notfalls: Falls sich ein Notfall ereignet hat, wie beispielsweise ein Unfall, medizinischer Zwischenfall oder eine andere gefährliche Situation, suchen Sie die nächstgelegene Notrufsäule auf.
  2. Aktivieren der Säule: Die Notrufsäule ist oft mit einer auffälligen Farbe gekennzeichnet und gut sichtbar platziert. Sie verfügt über eine Sprecheinrichtung und/oder eine Gegensprechanlage, mit der Sie direkt mit einer Notrufzentrale oder einem Ansprechpartner verbunden werden können.
  3. Drücken des Notrufknopfs: In den meisten Fällen gibt es einen deutlich gekennzeichneten Notrufknopf an der Säule. Drücken Sie diesen Knopf, um den Notruf zu initiieren.
  4. Warten auf eine Antwort: Nachdem Sie den Notrufknopf gedrückt haben, werden Sie wahrscheinlich direkt mit einer Notrufzentrale oder einem geschulten Operator verbunden. Bleiben Sie ruhig und erklären Sie die Situation so klar wie möglich. Folgen Sie den Anweisungen des Operators und beantworten Sie eventuelle Fragen.
  5. Beenden des Anrufs: Sobald der Notfall behandelt wurde und Sie keine weiteren Anweisungen oder Informationen benötigen, können Sie den Anruf beenden. Ein Operator kann Ihnen möglicherweise mitteilen, dass Hilfe unterwegs ist oder weitere Maßnahmen ergriffen werden.

Es ist wichtig zu beachten, dass die genaue Vorgehensweise je nach Region und Art der Notrufsäule variieren kann. In einigen Fällen könnte die Notrufsäule auch über eine Videokamera verfügen, die es dem Operator ermöglicht, die Situation zu visualisieren. In jedem Fall ist es ratsam, so ruhig wie möglich zu bleiben und klar und präzise Informationen über den Notfall bereitzustellen, um eine effektive und schnelle Hilfe zu gewährleisten.

Einbruchserie in Mainz – Zeugen gesucht

Zum Jahreswechsel kam es im Stadtgebiet von Mainz zu mehreren versuchten und vollendeten Wohnungseinbruchsdiebstählen. Betroffen waren sowohl Einfamilienhäuser als auch Wohnungen in Mehrparteienhäusern. Die Polizei ermittelt in allen Fällen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Versuchter Einbruch in Mainz-Ebersheim an Silvester

In der Silvesternacht versuchten bislang unbekannte Täter, in ein Wohnhaus im Harxheimer Weg im Stadtteil Ebersheim einzubrechen. Am Donnerstag, 1. Januar 2026, gegen 1 Uhr meldete der Hauseigentümer der Polizei den Vorfall. Er befand sich zu diesem Zeitpunkt im Urlaub und beobachtete über seine Videoüberwachungsanlage zwei augenscheinlich männliche, möglicherweise jugendliche Personen in dunkler Kleidung, die sich an einem Fenster auf der Rückseite des Hauses zu schaffen machten.

Nach bisherigem Ermittlungsstand klingelten die Täter zunächst an der Haustür, bevor sie auf der Gebäuderückseite ein Fenster samt Rollladen beschädigten. In das Haus gelangten sie nicht und flüchteten anschließend. Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung verlief ohne Erfolg. In Tatortnähe stellten die Einsatzkräfte einen Rucksack mit mutmaßlichem Einbruchswerkzeug sicher, zudem wurden Spuren gesichert.

Einbruch in Wohnhaus in Mainz-Mombach

Zwischen Mittwoch, 31. Dezember 2025, 17.45 Uhr, und Donnerstag, 1. Januar 2026, 2 Uhr, brachen unbekannte Täter in ein Wohnhaus im Bereich An der Wieslücke im Stadtteil Mombach ein. Die Täter hebelten im rückwärtigen Bereich eine Terrassentür auf und durchsuchten anschließend mehrere Räume. Dabei wurden unter anderem Bargeld und Schmuck entwendet.

Einfamilienhaus in Mainz-Gonsenheim betroffen

Ein weiterer Einbruch ereignete sich zwischen Dienstag, 30. Dezember 2025, 14 Uhr, und Donnerstag, 1. Januar 2026, 16 Uhr, im Kehlweg in Mainz-Gonsenheim. Über ein aufgehebeltes Fenster verschafften sich der oder die Täter Zugang zu dem Einfamilienhaus. Die Räume wurden durchsucht, gestohlen wurde unter anderem Schmuck. Zum Tatzeitpunkt befand sich niemand im Haus.

Wohnungseinbruch in der Mainzer Altstadt

Am Mittwoch, 31. Dezember 2025, zwischen 17 Uhr und 22 Uhr, drangen bislang unbekannte Täter in eine Wohnung in einem Mehrparteienhaus in der Großen Bleiche in der Mainzer Altstadt ein. Die Räumlichkeiten wurden durchwühlt. Ob und was entwendet wurde, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Zwei versuchte Einbrüche in der Uferstraße

Zwischen Mittwochabend, 31. Dezember 2025, 20 Uhr, und Donnerstagvormittag, 1. Januar 2026, 11 Uhr, versuchten Unbekannte, in zwei Wohnungen eines Mehrparteienhauses in der Uferstraße in der Mainzer Altstadt einzubrechen. Eine Bewohnerin verständigte nach ihrer Rückkehr am Neujahrstag die Polizei, nachdem sie Beschädigungen an ihrer Wohnungseingangstür festgestellt hatte. An einer weiteren Wohnung im selben Gebäude wurden ebenfalls Hebelspuren festgestellt. In beiden Fällen blieb es nach aktuellem Stand beim Versuch.

Die Kriminalpolizei Mainz hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft mögliche Tatzusammenhänge. Zeuginnen und Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den genannten Einbrüchen geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06131/65-33999 bei der Kriminalpolizei Mainz zu melden.

Artikelempfehlung: Neuer Leiter der Feuerwehr Mainz

Neuer Leiter der Feuerwehr Mainz

Die Feuerwehr der Landeshauptstadt Mainz hat eine neue Führungsspitze: Oberbrandrat Stefan Behrendt übernimmt seit dem 31. Dezember 2025 offiziell die Leitung der Mainzer Feuerwehr. Die Personalentscheidung gab Nino Haase, Oberbürgermeister der Stadt Mainz bekannt. Behrendt tritt damit die Funktion des Amtsleiters der Feuerwehr der Mainz an.

Bewährte Führungskraft aus den eigenen Reihen

Stefan Behrendt ist innerhalb der Mainzer Feuerwehr kein Unbekannter. Bereits zuvor hatte er sich als Abteilungsleiter Einsatzlenkung einen Namen gemacht. Gemeinsam mit Holger Hagen, Abteilungsleiter Vorbeugender Brandschutz, und Mark Jüliger, Abteilungsleiter Technik, war Behrendt seit dem 21. Mai 2024 kommissarischer Amtsleiter der Feuerwehr. Darüber hinaus nimmt er die Funktion des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs für die Stadt Mainz gemäß dem Landesgesetz über den Brandschutz, die allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz wahr.

Oberbürgermeister Haase würdigt Erfahrung und Engagement

Oberbürgermeister Nino Haase betonte die Bedeutung einer starken und verlässlichen Feuerwehrführung in herausfordernden Zeiten: „Dem Brand- und Katastrophenschutz kommt in diesen Zeiten eine besondere Bedeutung zu. Dazu benötigt es eine stabile Berufsfeuerwehr mit einem langfristig planenden und gemeinsam mit den Hilfsorganisationen kooperierenden Führungsteam. Stefan Behrendt ist ein hocherfahrener und -engagierter Feuerwehrmann, der sich bereits als kommissarischer Leiter der Mainzer Feuerwehr gemeinsam mit Holger Hagen und Mark Jüliger bestens bewährt hat“, so Haase.

Weiter hob der Oberbürgermeister die Leistungen des bisherigen Führungsteams hervor: „In dieser Zeit hat das Leitungsteam Verantwortung übernommen, wichtige Neuerungen auf den Weg gebracht und erheblich zu einem guten Arbeitsklima beigetragen. Dafür danke ich den Dreien sehr, und dies hat zu dieser Personalentscheidung erheblich beigetragen.“

Große Aufgaben für die kommenden Jahre

Auf den neuen Leiter der Mainzer Feuerwehr warten umfangreiche Aufgaben. Dazu zählt insbesondere die Integration der neuen Abteilung Bevölkerungsschutz, die Erstellung und Umsetzung der Bedarfsplanung sowie die Errichtung der Integrierten Leitstelle am Standort Weisenau. Ein weiterer Meilenstein ist der Start des neuen Ausbildungsberufs Berufsfeuerwehrfrau/-mann, den Mainz als erste Kommune in Rheinland-Pfalz im Jahr 2026 einführen wird.

Beruflicher Werdegang

Der 50-jährige Stefan Behrendt ist Diplom-Ingenieur für Sicherheitstechnik und lebt gemeinsam mit seiner Frau in Nierstein. Seit September 2020 ist er bei der Feuerwehr der Landeshauptstadt Mainz tätig. Zuvor war er als Abteilungsleiter Aus- und Fortbildung sowie Rettungsdienst bei der Werkfeuerwehr der Fraport AG in Frankfurt am Main beschäftigt.

Mit der Ernennung von Stefan Behrendt setzt die Stadt Mainz auf Kontinuität, Fachkompetenz und eine langfristig ausgerichtete Führung im Brand- und Katastrophenschutz.

Weihnachtsbaum-Entsorgung in Wiesbaden

Nach den Feiertagen beginnt in Wiesbaden wieder die organisierte Entsorgung der Weihnachtsbäume. Die Entsorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden (ELW) holen die ausgedienten Tannen im Zeitraum von Montag, 12. Januar, bis Freitag, 23. Januar, direkt an den Grundstücken ab. Für jedes Grundstück ist dabei ein fester Abholtermin vorgesehen. Dieser ist im persönlichen Abfallkalender zu finden und dort durch ein Tannenbaumsymbol gekennzeichnet. Am Abholtag muss der Weihnachtsbaum bis spätestens 6 Uhr morgens am Behälterstandplatz bereitliegen.

Diese Weihnachtsbäume werden abgeholt

Abgeholt werden ausschließlich Weihnachtsbäume aus privaten Haushalten. Die Bäume dürfen eine maximale Länge von drei Metern sowie einen Stammdurchmesser von höchstens 15 Zentimetern nicht überschreiten. Wichtig ist außerdem, dass der Baum vollständig von Baumschmuck befreit ist. Der Grund: Die eingesammelten Weihnachtsbäume werden anschließend zu Kompost verarbeitet, Fremdmaterialien würden diesen Prozess stören.

Kostenlose Abgabe an Wertstoffhöfen

Wer seinen Weihnachtsbaum bereits vor dem regulären Abholtermin entsorgen möchte oder ihn noch etwas länger behalten will, hat ebenfalls eine unkomplizierte Alternative. Die Abgabe ist kostenfrei an einem der Wiesbadener Wertstoffhöfe oder an der Kleinannahmestelle möglich. So lässt sich der Baum flexibel und umweltgerecht entsorgen.

Jugendfeuerwehren sammeln am 10. Januar

Bereits am Samstag, 10. Januar, übernehmen die Jugendfeuerwehren in vielen Stadtteilen die Sammlung der Weihnachtsbäume. In diesem Fall müssen die Bäume gut sichtbar an den Straßenrand gelegt werden. Die Sammlung findet in Auringen, Biebrich, Breckenheim, Delkenheim, Dotzheim, Erbenheim, Frauenstein, Hessloch, Igstadt, Kastel, Kloppenheim, Kostheim, Medenbach, Naurod, Nordenstadt, Rambach, Schierstein und in der Stadtmitte statt. Bierstadt und Sonnenberg beteiligen sich nicht an dieser Aktion.

Artikelempfehlung: Alle Infos zur Weihnachtsbaum-Abholung in Mainz

Der Mainzer Dom – Zerstört und immer wieder aufgebaut

20In seinem Lied „Heile heile Gänsje“ besingt Ernst Neger (*14. Januar 1909 in Mainz; † 15. Januar 1989) in einer Strophe von Georg Zimmer-Emden, die Zerstörung seiner goldisch Heimatstadt Mainz.  Was für seine Heimatstadt in der jüngsten Vergangenheit gilt, ist gewiss auch auf die über 1000-jährige Geschichte des Mainzer Doms übertragbar.


Schauplatz von Krönungen und Reichstagen

Der genaue Baubeginn des Mainzer Dom kann heute nicht genau belegt werden. Erste Erkenntnisse gehen jedoch auf die Zeit von 975 zurück. In dieser Zeit begann die Amtszeit des damaligen Erzbischofs Willigis, der zugleich Reichserzkanzler war. Als Motiv für den Bau eines neuen Domes wird gemutmaßt, dass sich Willigis damit das Krönungsrecht zum Römisch-Deutschen Königs sichern wollte.

Foto: Thorsten Lüttringhaus

Als Schauplatz von Krönungen und Reichstagen, galt der Mainzer Dom über Jahrhunderte hinweg als religiöses und politisches Zentrum des römisch-deutschen Reiches. So war der neue Dom weniger den Gläubigen als Gemeindekirche gewidmet, sondern sollte eher den Status des Erzbischofs als Reichserzkanzler und Königskröner repräsentieren. Als „zweites Rom“ sollte das Bauwerk die Bedeutung der Mainzer Kirche im ottonischen Imperium deutlich machen. So wurde die Bauausführung auch deutlich erkennbar an die alte Peterskirche in Rom angelegt.

Zerstörung bei der ersten Weihe

34 Jahre nach der Grundsteinlegung durch Willigis im Jahre 975, ist die erste Zerstörung des Domes bekannt. Genau am Tag der Weihe, am 30.August 1009, wurde der Dom durch einen Brand zerstört. Da zu solchen Anlässen die Kirchen im Mittelalter oftmals mit Fackeln beleuchtet wurden, geht man davon aus, dass diese Festillumination ursächlich für den verheerenden Brand war. Der Wiederaufbau dauerte 27 Jahre. Am 10. November 1036 wurde der Dom in Gegenwart von Kaiser Konrad II dann geweiht. Im Jahre 1081 wurde der Dom zum zweiten Mal durch ein Feuer stark beschädigt.

Foto: Thorsten Lüttringhaus

In den nachfolgenden 150 Jahren, wurde der Dom unter anderem während des Aufstandes gegen Erzbischof Arnold verwüstet. Nach dem Wideraufbau, der bis zum Jahre 1239 dauerte, wurde das romanische Bauwerk in seiner bis heute erhaltenen Grundform vollendet.

Am 22. Mai 1767 wurde durch einen Blitzeinschlag und dadurch ausgelösten Brand, die westliche Turmgruppe, das Nordquerhaus und die Gotthard-Kapelle zerstört. Nur 26 Jahre später wurde am 28.Juni 1793, während der Belagerung von Mainz, der Dom erneut durch Brandgeschosse Opfer der Flammen. Betroffen waren diesmal die Dächer vom Langhaus.

Letzte Zerstörung im Zweiten Weltkrieg

Während des Zweiten Weltkrieges stand der Dom erneut in Flammen. In Folge der Luftangriffe vom 11./12 August 1942 gerieten die Domdächer vom Langhaus und der Kreuzgang in Flammen. Zwei Jahre später wurden am 8./9. September weitere Teile des Kreuzgangs, sowie die Seitenkapellen durch Sprengbomben zerstört. Auch die Gotthard-Kapelle wurde bei dem Bombenangriff stark beschädigt.

Foto: Thorsten Lüttringhaus

Die umfassenden Wiederaufbau- und Renovierungsarbeiten durch die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges konnten bis zur 1000-Jahr-Feier im Jahre 1975 abgeschlossen werden. So hat die Außenfassade einen einheitlichen und schützenden Anstrich in abgestuften Rottönen erhalten.

Seit dem Jahr 2000 hat die umfassende Domrenovierung mit der Renovierung der Nassauer Kapelle begonnen.

Foto: Thorsten Lüttringhaus

Der Dom in Zahlen:

Länge über alles: 109 m innen, 116 m außen
Länge des Mittelschiffs: 53 m
Breite des Mittelschiffs: 13,60 m
Höhe des Mittelschiffs: 28 m
Breite des Langhauses (ohne Kapellen): 31,55 m
Breite der Seitenschiffe (licht): 6,51 m – 6,56 m
Durchmesser des Trikonchos im Westen (von Norden nach Süden): 24,25 m
Höhe des Westturms: 83,50 m (mit Wetterhahn)
Lichte Höhe der Ostkuppel: 38 m
Lichte Höhe der Westkuppel: 44 m
Höhe der östlichen Treppentürme: 55,50 m

Vermögen von iCrimax: Der Erfolg eines deutschen YouTube-Phänomens

Mit über 2,7 Millionen Abonnenten auf seinem Hauptkanal bei YouTube gehört iCrimax zweifellos zu den einflussreichsten Persönlichkeiten der deutschen Online-Unterhaltungsszene. Doch was verbirgt sich hinter dem Erfolg dieses geheimnisvollen YouTubers?

Im Jahr 2013 eröffnete er seinen ersten YouTube-Kanal

Maximilian Schuster, besser bekannt als iCrimax, geboren am 9. Oktober 1997, wuchs in Rheinland-Pfalz auf und gab wenig preis über seine persönliche Geschichte. Dennoch gelang es ihm, durch sein Talent und seine Hingabe an die Welt der Videospiele und Online-Unterhaltung eine enorme Fangemeinde aufzubauen. Bereits im Jahr 2013 eröffnete er seinen ersten YouTube-Kanal und begann, Inhalte zu veröffentlichen, die sich schnell verbreiteten und ihn zum Star machten.

Die Zahl seiner Abonnenten wuchs stetig, und 2020 überraschte iCrimax seine Fans mit einem weiteren Talent: der Musik. Neben seinem erfolgreichen YouTube-Kanal startete er einen eigenen Musikkanal und veröffentlichte mehrere Songs und eine EP, die von Millionen von Menschen gestreamt wurden.

Doch wie viel verdient iCrimax eigentlich mit seinem Erfolg? Es wird geschätzt, dass sein Vermögen etwa 3 Millionen Euro beträgt. Sein Hauptverdienst kommt aus der Werbung, die auf seinen Kanälen geschaltet wird, sowie aus Kooperationen mit bekannten Unternehmen wie Yamaha, Electronic Arts und Ubisoft. Auch Merchandising-Produkte und Einnahmen aus seinen Musikveröffentlichungen tragen zu seinem Vermögen bei.

Vielseitigkeit als Content Creator und Musiker

Trotz seines Erfolgs blieb iCrimax nicht von Rückschlägen verschont. Im September 2020 wurde er Opfer eines bewaffneten Überfalls, bei dem wertvolle Uhren gestohlen wurden. Dieser Vorfall verdeutlichte die Schattenseiten des Ruhms und zeigte, dass auch erfolgreiche Persönlichkeiten nicht vor Kriminalität geschützt sind.

Trotz dieser Herausforderungen bleibt iCrimax eine faszinierende Figur der deutschen YouTube-Szene. Sein Erfolg und seine Vielseitigkeit als Content Creator und Musiker machen ihn zu einem Vorbild für viele junge Menschen, die davon träumen, in der digitalen Unterhaltungsbranche Fuß zu fassen. Mit seinem anhaltenden Einfluss und seiner ständig wachsenden Fangemeinde ist iCrimax zweifellos einer der einflussreichsten YouTuber Deutschlands und darüber hinaus.

Artikelempfehlung: Vermögen von MontanaBlack


 

Unfall mit Linienbus in Mainz endet glimpflich

Am Dienstagabend, dem 30. Dezember 2025, kam es in der Hattenbergstraße nahe dem Bismarckplatz zu einem Zusammenstoß zwischen einem weißen Renault-Kastenwagen und einem Linienbus der Mainzer Mobilität. Aufgrund zunächst unklarer Angaben zur Anzahl der Betroffenen sowie zum Schweregrad möglicher Verl...


Dieser Artikel ist exklusiv für BYC-Plus-Nutzer. Lesen Sie mit unserem Wochenzugang oder Monats-Abo weiter und erhalten Sie uneingeschränkten Zugriff auf alle Plus-Inhalte.

 

 

Böllerverbot in Mainz – Ortsvorsteher handeln zum Schutz von Wildpark und Tierheim

Während die Stadt Mainz weiterhin vor allem auf Aufklärung und freiwillige Rücksichtnahme setzt, gingen die Ortsvorsteher von Mainz-Gonsenheim und Mainz-Mombach gemeinsam mit engagierten Unternehmern einen entscheidenden Schritt weiter. Ihr Ziel ist eindeutig: weniger Lärm, mehr Schutz für Tiere rund um den Wildpark und das Tierheim Mainz. Deshalb trafen sie sich am Dienstagnachmittag, 30. Dezember 2025, am Wildpark Mainz-Gonsenheim, um konkrete Maßnahmen für die Silvesternacht festzulegen.

Zwei Ortsvorsteher, ein gemeinsames Ziel

Josef Aron (Grüne), Ortsvorsteher von Mainz-Gonsenheim, und Christian Kanka (SPD), Ortsvorsteher von Mainz-Mombach, machten deutlich, dass Tierschutz keine Parteigrenzen kennt. Gemeinsam setzten sie sich aktiv dafür ein, das bestehende Böllerverbot in sensiblen Bereichen zumindest praktisch umzusetzen. Dabei betonten beide, dass Ortsvorsteher eine besondere Verantwortung tragen. Sie kennen die örtlichen Gegebenheiten, stehen im engen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern und können schnell reagieren, wenn Hilfe nötig ist. Genau diese Nähe zur Bevölkerung machte ihr gemeinsames Engagement möglich.

Unternehmer unterstützen mit Personal und Know-how in Mainz

Zusätzliche Unterstützung erhielten die Ortsvorsteher von zwei Unternehmern aus dem Rhein-Main-Gebiet. Alex Ott, Geschäftsführer der Mainzer Firma Soundline, sowie Jonas Stadler vom Wächter Sicherheitsdienst aus Mainz, sorgten dafür, dass aus guten Absichten konkrete Maßnahmen wurden. Die Gesamtkosten von rund 2.000 Euro tragen gemeinschaftlich die Firma Soundline aus Mainz, die Halle 45 sowie das Frankfurter Unternehmen Wächter. Am Gonsenheimer Wildpark kommen in der Silvesternacht vier Sicherheitsmitarbeiter zum Einsatz, die im näheren Umfeld des rund 3,1 Hektar großen Areals auf das Böllerverbot hinweisen. Zusätzlich postiert der Sicherheitsdienst zwei Mitarbeiter am Tierheim in der Zwerchallee, die gezielt das Gespräch suchen und auf die besondere Schutzbedürftigkeit der Tiere aufmerksam machen.

Engagement aus Überzeugung

Dabei steht nicht Kontrolle, sondern Prävention im Vordergrund. Die eingesetzten Sicherheitskräfte informieren, sensibilisieren und deeskalieren. Ziel ist es, Konflikte zu vermeiden und zugleich ein klares Zeichen für Rücksichtnahme zu setzen. Auch Manuela Müller-Horn, Vorsitzende des Fördervereins Wildpark Mainz-Gonsenheim, begrüßte das Engagement ausdrücklich. Sie wies darauf hin, dass zusätzlich zwei Mitarbeiter des Grünamtes in Bereitschaft stehen, falls es im Wildpark zu Zwischenfällen kommen sollte. Das Zusammenspiel von Ehrenamt, Wirtschaft und Kommunalpolitik sende ein starkes Signal.

Grenzen des Rechts – Stärke des lokalen Handelns

Ein gesetzlich bindendes, umfassendes Feuerwerksverbot ist derzeit nicht umsetzbar, da die bestehende Rechtslage ein solches Verbot allein aus Gründen des Tierschutzes nicht zulässt. Aus diesem Grund entschieden sich die Ortsvorsteher und Unternehmer bewusst für ein freiwilliges und eigenverantwortliches Vorgehen. Josef Aron betonte zudem, dass Bund und Länder künftig stärker gefordert seien, um den rechtlichen Rahmen zu ändern. Mit ihrem Handeln zeigen die Beteiligten jedoch, dass auch ohne rechtliche Verpflichtungen viel erreicht werden kann – vorausgesetzt, Verantwortliche ergreifen die Initiative. Das gemeinsame Engagement verdeutlicht: Tierschutz beginnt auf lokaler Ebene und lebt vom Einsatz der Menschen vor Ort.

Appell an die Bürgerinnen und Bürger

Abschließend richten die Ortsvorsteher und Unternehmer einen klaren Appell an die Bevölkerung: Feuerwerk ist ausschließlich am 31. Dezember 2025 und am 1. Januar 2026 erlaubt. Außerhalb dieses Zeitraums drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro. Vor allem aber bitten sie um freiwillige Rücksichtnahme. Wer rund um Wildpark und Tierheim auf Böller verzichtet, schützt Tiere vor Stress und Angst – und trägt zu einem ruhigeren, verantwortungsvolleren Start ins neue Jahr bei.

Artikelempfehlung: Hoher Sachschaden durch Feuer in Mainz

Aus für Ingelheimer Beratungsfirma: Insolvenzantrag der FaRo Beratung GmbH abgewiesen

Das Ende der FaRo Beratung GmbH mit Sitz in der Bahnhofstraße 69 in Ingelheim scheint besiegelt. In dem am 29. Dezember 2025 durchgeführten Insolvenzantragsverfahren (Aktenzeichen 4 IN 58/25) hat das zuständige Amtsgericht Bingen am Rhein die Eröffnung des Insolvenzverfahrens offiziell abgelehnt. Grund für diese Entscheidung ist die sogenannte Abweisung mangels Masse gemäß § 26 Abs. 1 der Insolvenzordnung (InsO).

Bedeutung der Abweisung mangels Masse

Die Entscheidung des Gerichts, den Antrag der FaRo Beratung GmbH mangels Masse abzuweisen, bedeutet im juristischen Sinne, dass das vorhandene Vermögen des Unternehmens voraussichtlich nicht einmal ausreicht, um die Kosten des Insolvenzverfahrens selbst zu decken. In solchen Fällen wird auf die Durchführung eines geordneten Verfahrens verzichtet, da keine Mittel zur Verteilung an die Gläubiger oder zur Bezahlung der Gerichtskosten und des Insolvenzverwalters zur Verfügung stehen. Das Unternehmen, welches unter der Geschäftsführung von Roland Fallert beim Amtsgericht Mainz (HRB 42859) geführt wird, steht damit vor der endgültigen Abwicklung.

Details zum Beschluss und Rechtsmittel

Der vollständige Beschluss des Insolvenzgerichts kann von Berechtigten in der Geschäftsstelle des Amtsgerichts Bingen eingesehen werden. Das Gericht hat zudem eine Rechtsmittelbelehrung veröffentlicht: Die Entscheidung kann von der Schuldnerin und der Antragstellerin mit der sofortigen Beschwerde angefochten werden. Hierfür gilt eine Notfrist von zwei Wochen, die mit der Zustellung bzw. der öffentlichen Bekanntmachung beginnt. Die Beschwerde müsste beim Amtsgericht Bingen am Rhein in der Mainzer Straße 52 eingelegt werden.

Fristen für Gegenstandswerte

Zusätzlich zu der Entscheidung in der Hauptsache besteht die Möglichkeit, gegen die Festsetzung des Gegenstandswertes Beschwerde einzulegen. Dies ist binnen einer Frist von sechs Monaten möglich, sofern der Wert des Beschwerdegegenstands den Betrag von 200 Euro übersteigt. Auch hier ist der fristgerechte Eingang beim Amtsgericht Bingen maßgebend.