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Gewerkschaft warnt vor wachsender Armut im Kreis Mainz-Bingen

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Rundfunkbeiträge

Im Kreis Mainz-Bingen leben rund 8.860 Bürgergeld-Empfänger. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit. Darunter seien viele Arbeitslose und Alleinerziehende. Nach Angaben der NGG Darmstadt und Mainz leben allein rund 3.150 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Haushalten, die Bürgergeld beziehen. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Zahlen der Arbeitsagentur.

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NGG warnt vor wachsender Armut im Kreis Mainz-Bingen

„Wer im Kreis Mainz-Bingen auf Bürgergeld angewiesen ist, der droht jetzt noch tiefer in die Armut zu rutschen“, sagt Guido Noll, Geschäftsführer der NGG Darmstadt und Mainz. Grund seien die Pläne der Bundesregierung zur Kürzung des Bürgergeldes.

„Die Bundesregierung will damit Menschen zwingen, den Gürtel noch enger zu schnallen. Dabei ist das letzte Gürtelloch längst erreicht – gerade auch bei den Aufstockern, also bei Menschen, die für einen Niedriglohn arbeiten und Bürgergeld als Ergänzung zum Lohn dringend brauchen, um überhaupt über die Runden zu kommen“, so Noll weiter.

Nullrunde bedeutet reales Minus

Die Gewerkschaft warnt die schwarz-rote Koalition vor Einschnitten beim Bürgergeld. Schon die Ankündigung der Bundesregierung, in diesem und im kommenden Jahr eine Nullrunde zu fahren – also keinen Inflationsausgleich zu zahlen – bedeute ein reales Minus von rund fünf Prozent, rechnet die NGG Darmstadt und Mainz vor.

„Letztlich ist jede Kürzung beim Bürgergeld mehr oder weniger eins zu eins auch das Geld, das weniger ausgegeben wird – das also im Kreis Mainz-Bingen als Kaufkraft fehlt“, erklärt Noll.

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Appell an Bundestagsabgeordnete

Die NGG appelliert nun an die Bundestagsabgeordneten aller demokratischen Parteien aus dem Landkreis Mainz-Bingen und der Region, den Sparplänen der Bundesregierung einen Riegel vorzuschieben.

„Es ist unsozial, unfair und es bringt wenig, denen noch etwas wegnehmen zu wollen, die sowieso wenig haben. Stattdessen sollten die, die viel Geld haben, davon wenigstens etwas abgeben. Dann kommt unterm Strich auch mehr Geld für alle dabei heraus“, so Guido Noll.

Forderung nach Reform der Erbschaftssteuer

Die NGG Darmstadt und Mainz spricht sich für eine Reform der Erbschaftssteuer aus. „Millionenerben, die keine Erbschaftssteuer zahlen, darf es nicht mehr geben“, fordert Noll. Außerdem sei ein höherer Spitzensteuersatz längst überfällig.

„In der Ära von Bundeskanzler Kohl (CDU) lag der Spitzensteuersatz bei 56 Prozent. Heute liegt er bei 42 Prozent – und es gibt nicht einmal eine Vermögenssteuer“, so Noll.

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Schärferes Vorgehen gegen Steuerbetrug gefordert

Darüber hinaus fordert die NGG Darmstadt und Mainz die heimischen Bundestagsabgeordneten auf, den Fokus der Bundesregierung stärker auf den Steuerbetrug zu lenken, um zusätzliche Einnahmen für den Bundeshaushalt zu sichern.

„Die wirklichen Sozialschmarotzer sind nämlich die Steuerhinterzieher“, sagt Noll. Der jährliche Schaden durch Steuerhinterziehung werde vom Bundesrechnungshof auf 30 bis 50 Milliarden Euro geschätzt. Steuer-Experten gingen sogar von weit über 100 Milliarden Euro jährlich aus, die dem Staat entgingen.

„Es ist höchste Zeit, Steuerbetrug intensiver zu bekämpfen“, so Noll. Auch Missbrauch beim Bürgergeld müsse der Staat konsequent verfolgen.

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Messerangriff am Bahnhof – Polizei Hessen sucht zwei Tatverdächtige

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Berlin

Messerangriff – Am Abend des 6. Oktober 2025 kam es am Bahnhof Griesheim zu einem Messerangriff, bei dem ein Mann verletzt wurde. Nach Angaben der Polizei waren mehrere Personen an der Auseinandersetzung beteiligt.

Demnach sollen der bislang unbekannte Täter und eine Begleitperson versucht haben, den Geschädigten davon abzuhalten, weitere Angaben zu einer früheren Messerattacke am Frankfurter Hauptbahnhof zu machen. Während des Gesprächs zog der Täter ein Messer aus dem Hosenbund und verletzte den Mann. Anschließend flüchteten beide Verdächtigen in unbekannte Richtung.

Zeugenaufruf der Polizei

Der Geschädigte erlitt Verletzungen und wurde vor Ort medizinisch versorgt. Die Polizei fahndet derzeit nach den beiden Männern, die laut Zeugenaussagen zwischen 25 und 30 Jahre alt sind. Beide sollen schwarze Kleidung getragen haben, einer von ihnen trug zudem eine auffällige grüne Camouflage-Weste. Weitere Angaben zu den Tatverdächtigen machte die Polizei Hessen nicht.

Gegen den Hauptverdächtigen wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar und Gegenstand der laufenden polizeilichen Ermittlungen.

Zeugen, die Hinweise zu dem Messerangriff oder den flüchtigen Personen geben können, werden gebeten, sich telefonisch unter 069/130 145 0 zu melden oder sich an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

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Was steckt hinter dem verrückten Trend „Pudding mit Gabel“?

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Pudding mit Gabel
Pudding mit Gabel - BYC-News.de

Pudding mit Gabel – In deutschen Parks versammeln sich seit Spätsommer Tausende — mit einem kleinen, absichtlich unpraktischen Accessoire: einem einfachen Dessert-Becher Pudding und einer Gabel. Das als „Pudding mit Gabel“ bekannte Phänomen begann offenbar lokal in Karlsruhe und verbreitete sich binnen Wochen über Instagram und TikTok in Städte wie Frankfurt, Berlin, Köln und sogar international. Die Treffen haben wenig Zweck außer dem gemeinsamen Tun der Absurdität — und genau darin liegt ihre virale Kraft.

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Wo kommt das Ganze her?

Nach derzeitigen Recherchen begann die Bewegung Ende August in Karlsruhe — zunächst als kleine Einladung auf sozialen Kanälen, die wie ein Scherz wirkte und schnell Aufmerksamkeit gewann. Eine Reihe von Meme-Accounts und lokalen Instagram-Seiten teilten die Idee, darauf folgten organisierte Treffpunkte in Parks. Hinweise in Posts und Diskussionen auf Plattformen wie Reddit deuten darauf hin, dass lokale Meme-Seiten (unter anderem aus Karlsruhe) als Katalysator fungierten. Dabei handelt es sich nicht um eine klar geplante Kampagne, sondern um die klassische virale Verkettung: ein Bild / Reel / Flyer, viele Nachahmer.

Was passiert bei einem „Pudding mit Gabel“-Treffen?

Das Format ist simpel und ritualisiert: Teilnehmende bringen je einen Puddingbecher und eine Gabel mit (BYOP, BYOG/BYOF — bring your own pudding / fork). Zu einem festgelegten Zeitpunkt versammeln sich Menschen an einem Parkort, es gibt häufig kurze Countdown-Momente, rhythmisches Klopfen auf Plastikdeckel, laute Musik und dann das kollektive Beginnen, den Pudding mit einer Gabel zu verzehren. Videos zeigen eine ausgelassene, oft techno-ähnliche Hintergrundmusik und ein Party-ähnliches Klima — trotz des eigentlich banalen Inhalts. Die Treffen variieren in Größe und Stimmung, sind aber durchweg offen, unorganisiert und ohne kommerziellen Anspruch.

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Wie groß ist das Phänomen — und wie weit hat es sich verbreitet?

Die Zahlen sind schwer exakt zu fassen, doch Berichte sprechen von Hunderten bis Tausenden Teilnehmenden in größeren Städten: In Berlin zogen Treffen mehr als 1.000 Personen an, in Köln kursieren Video-Clips mit Schätzungen um 800 Anwesende. Zudem liegen Meldungen vor, dass das Format über Deutschland hinaus in Städte wie Wien und sogar in Teile der USA getragen wird, wo Studierendengruppen und Meme-Communities ähnliche Versammlungen planten. Die Verbreitung geschieht überwiegend über TikTok, Instagram-Reels und lokale Meme-Seiten; jeder neue Clip steigert die Nachahmerzahl.

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Soziale Medien und die Mechanik der Verbreitung

Die Bewegungsdynamik entspricht einem typischen Meme-Verlauf: ein überraschendes Bild/Videoschnipsel, schnelle Verbreitung über Kurzvideo-Formate, Nachahmung durch regionale Meme-Accounts und schließlich reale Treffen, die selbst wieder als Content zurück auf die Plattformen fließen. TikTok-Hashtags und Instagram-Reels sind der Motor: kurze Clips vom gemeinsamen „Gabel-Stich“, rhythmischem Klopfen auf den Deckeln oder dem kollektiven Gelächter garantieren hohe Teilbarkeit. Lokale Meme-Seiten dokumentieren Abläufe, teilen Flyer und mobilisieren so innerhalb weniger Stunden bis Tagen Hunderte Menschen.

Warum funktioniert ausgerechnet „Pudding mit Gabel“?

Die Analysen von Beobachtern und Journalisten verweisen auf mehrere Gründe: Erstens deckt der Akt eine Form von absurder, kollektiv erlebter Heiterkeit ab — ein simpler Bruch mit Alltagsroutinen, der ohne Sinnzusammenhang trotzdem Gemeinschaft stiftet. Zweitens trifft das Format das Gen-Z-Moment: Ironie, performative Absurdität und die Suche nach offline-Erlebnissen, die sich digital teilen lassen. Drittens sind die Teilnahme-Hürden extrem niedrig (keine Kosten, keine Mitgliedschaften, keine Vorbereitungen), was spontane Massen- oder Großgruppeneffekte fördert. Kulturjournalisten nennen solche Phänomene „kollektive, nicht-instrumentelle Aktionen“ — sie sind Protest gegen nichts Bestimmtes, aber Ausdruck eines Bedürfnisses nach gemeinsamem Unsinn.

Reaktionen: Öffentlichkeit, Medien, Behörden

Die Reaktionen fallen überwiegend wohlwollend oder amüsiert aus. Medien berichten mit einer Mischung aus Staunen und Ironie, Lokalpolitiker und Ordnungsämter beobachten die Treffen meist aufmerksam, greifen aber nur bei konkreten Störungen ein. Bislang gibt es keine breit dokumentierten Berichte über Gewalt oder systematische Störungen infolge der Veranstaltungen; Probleme, die auftreten können, sind eher Lärm, Müll und kurzfristige Fußweg-Behinderungen. Manche Anwohner empfinden die Aktionen als lästig, andere begrüßen die neue Lebendigkeit in zuvor ruhigen Stadtteilen.

Hygiene, Umweltsorgen und gutes Benehmen

Kritische Stimmen weisen auf Müll und Hygieneprobleme hin: viele Teilnehmende nutzen Einwegplastikbecher und -deckel, was bei Tausenden Teilnehmern schnell zu sichtbarem Abfall führen kann. Verantwortungsvolles Verhalten — Müll mitnehmen, keine Flächen verschmutzen — wird von Organisatoren und Beobachtern deshalb immer wieder eingefordert. Einige Berichte und Ratgeber-Posts im Netz geben konkrete Tipps, wie man mitmachen kann, ohne „die Stimmung zu töten“ oder die Aufenthaltsqualität für andere zu vermindern.

Wie ein Treffen praktisch abläuft (Kurz-Checkliste)

• Bring eine Portion Pudding (fertig im Becher).
• Bring eine Gabel — bewusst unpraktisch, das ist Teil des Spiels.
• Nimm Müllbeutel mit oder sorge dafür, dass du deinen Abfall wieder mitnimmst.
• Komm pünktlich zum Treffpunkt, folge den Organisator-Hinweisen in Reels/Posts.
• Verhalte dich rücksichtsvoll gegenüber Grill-, Spiel- oder Ruhebereichen anderer Parknutzenden.

Praktische Hinweise und Verhaltensregeln finden sich vielfach in den erklärenden Beiträgen zu den Treffen.

Wo steht „Pudding mit Gabel“ im Kontinuum viraler Offline-Phänomene?

Das Format reiht sich ein in eine Historie absurder, offline getragener Internet-Phänomene — von Flashmobs über „planking“ bis zu TikTok-Challenges, die reale Begegnung erzwingen. Der Unterschied liegt weniger im Akt selbst als in der social-mediagetriebenen Rückkopplungsschleife: reale Zusammenkunft erzeugt Content, Content generiert Nachahmung, Nachahmung erzeugt reale Zusammenkunft. Anders als manche früheren Challenges erzeugt „Pudding mit Gabel“ bislang wenig echten Schaden; seine Attraktivität liegt in der harmlosen, leicht subversiven Komik.

Solche Bewegungen sind oft kurzlebig — sie schwellen rasch an, erreichen einen Peak und verblassen wieder, wenn der Reiz der Neuheit schwindet. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, dass sich aus dem phänomenalen Impuls dauerhaftere Gemeinschaftsformate entwickeln: lokale Food-Meetups, Open-Air-Gemeinschaftsaktionen oder kreative Straßenfeste. Ob „Pudding mit Gabel“ ein nostalgischer Kuriositätsfleck in den Archiven der Meme-Geschichte bleibt oder in veränderter Form überdauert, hängt davon ab, ob Teilnehmende und Communities ihm einen weiterführenden Sinn geben.

Die Rolle von Ernährung und Nahrungsergänzung für eine aktive Lebensweise im Alter

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Wandern, Spazieren gehen,
Bildquelle: pixabay.com

Mit zunehmendem Alter gewinnen Themen wie Gesundheit, Energie und Mobilität an Bedeutung. Manche nennen diese Lebensphase »Goldene Jahre«, in denen eine ausgewogene Ernährungsweise unverzichtbar ist, um körperliche und geistige Vitalität zu erhalten. Insbesondere ältere Menschen profitieren von einer flexiblen Zusammenstellung der Mahlzeiten und gezielter Nährstoffzufuhr. Gleichzeitig kann die regelmäßige Bewegung dazu beitragen, Muskulatur und Wohlbefinden zu verbessern. Doch welche Komponenten einer alltagsgerechten Ernährung sind essenziell – und wie tragen Nahrungsergänzungsmittel dazu bei?

Hintergrund einer ausgewogenen Ernährung

Auch im fortgeschrittenen Alter sollte der kulinarische Genuss nicht zu kurz kommen. Eine harmonische Kombination aus frischem Gemüse, proteinreichen Lebensmitteln und reichlich Flüssigkeit steht dabei im Fokus. Von traditioneller Hausmannskost bis zu originellen Rezeptideen… gibt es zahlreiche Möglichkeiten, schmackhafte Speisen auf den Tisch zu bringen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der lokalen Gastronomie, die nicht nur hochwertige Produkte bietet, sondern häufig auch regionaltypische Spezialitäten. Wer genau hinschaut, entdeckt vielfältige Zutaten, die wertvolle Vitamine und Mineralstoffe liefern und so zu einer umfassenden Versorgung beitragen.

Rolle von Mineralstoffen und Spurenelementen

Wichtigkeit im reiferen Alter

Besonders der Bedarf an ausgewählten Mineralstoffen steigt häufig mit den Lebensjahren. So kann beispielsweise ein Mangel an Kalzium, Eisen oder Zink negative Folgen für das Immunsystem und die Knochendichte haben. Auch Magnesium nimmt eine Schlüsselrolle bei der Unterstützung von Muskelfunktionen und Herzgesundheit ein. Eine ausreichende Aufnahme über die Nahrung allein ist jedoch nicht immer garantiert. Daher greifen viele Menschen zu entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln, um Defizite zu vermeiden und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Ein ausbalanciertes Verhältnis dieser Spurenelemente trägt erheblich zur allgemeinen Agilität im Alter bei.

In diesem Zusammenhang ist es relevant, die körpereigenen Prozesse zu betrachten, die eng zur Nährstoffaufnahme über den Verdauungstrakt beitragen. Dabei spielen verschiedene Faktoren wie Darmflora und Stoffwechselgeschwindigkeit eine zentrale Rolle, die sich im Laufe der Jahre verändern können. Die gezielte Zufuhr von Mikronährstoffe kann helfen, individuelle Engpässe auszugleichen und die Gesundheit ganzheitlich zu unterstützen. Gerade für ältere Menschen ist eine enge Abstimmung zwischen Ernährung und körperlicher Belastung ratsam, um eine Über- oder Unterversorgung mit bestimmten Inhaltsstoffen zu verhindern. Ein gesundes Gleichgewicht resultiert dann in mehr Energie und Lebensqualität, die bis ins hohe Alter erhalten bleibt.

Ausbalancierte Ernährungsstrategien

Wer sich aktiv und voller Tatendrang fühlt, legt in der Regel Wert auf eine ganzheitliche Ernährung, die Energiereserven auffüllt und gleichzeitig den Körper nicht überlastet. Eine sinnvolle Tagesstruktur beginnt oft mit einem ausgewogenen Frühstück, das komplexe Kohlenhydrate, Proteine und gesunde Fette enthält. Mit steigendem Alter empfiehlt es sich, häufiger kleine Portionen zu sich zu nehmen, da der Stoffwechsel meist nicht mehr so effizient arbeitet wie in jüngeren Jahren.

Ebenso sind ausreichende Pausen zwischen den Mahlzeiten wichtig, damit der Körper Zeit zur Regeneration hat. Auf diese Weise kann man seinen Organismus vor einer unnötigen Beanspruchung schützen und langfristig vital bleiben. Wer zudem auf eine schonende Zubereitung achtet, kann den Nährstoffgehalt seiner Gerichte bewahren und einen wichtigen Beitrag für die Gesundheit schaffen.

Regelmäßige Mahlzeiten und Aktivität

Eine optimale Kombination aus Bewegung und strukturierter Ernährung kann das Risiko für altersbedingte Beschwerden deutlich senken. Leichte körperliche Übungen, etwa Spaziergänge, Dehnübungen oder Gymnastik, fördern die Mobilität und stärken die Muskulatur. Dabei ist es empfehlenswert, auf den eigenen Körper zu hören: Zu intensives Training kann zu Beschwerden führen, während sanfte, aber konsequente Bewegungsabläufe langfristig mehr Stabilität bringen.

Essenziell ist zudem ein adäquater Flüssigkeitskonsum, da Dehydration zu Leistungsabfall und Kreislaufproblemen führen kann. Vor allem in den wärmeren Monaten empfiehlt es sich, immer ein Getränk griffbereit zu haben und regelmäßig kleine Schlucke zu sich zu nehmen. Wer dabei zusätzlich auf seinen Mineralstoffhaushalt achtet, beugt Ermüdung vor und erhält sich eine konstante Leistungsfähigkeit. Durch sanfte Bewegungsreihen lassen sich Kreislauf, Muskulatur und Gelenke fördern.

Sinnvolle Ergänzungen für Stabilität

Zusätzlich zur klassischen Ernährung kann das Einbinden ausgewählter Nahrungsergänzungsmittel die Gesundheit stabilisieren und das allgemeine Lebensgefühl anheben. Dabei sollten die individuellen Bedürfnisse des Körpers stets im Vordergrund stehen. Einige Personen benötigen vermehrt Vitamine, andere konzentrieren sich auf bestimmte Aminosäuren oder sekundäre Pflanzenstoffe, die das Immunsystem unterstützen. Eine fachkundige Beratung hilft dabei, geeignete Präparate auszuwählen und eine Überdosierung zu vermeiden.

So lässt sich ein harmonisches Zusammenspiel zwischen natürlicher Ernährung und ergänzenden Mitteln realisieren, das nicht nur den Organismus entlastet, sondern oftmals auch die Lebensfreude erhöht und den Alltag ein Stück unbeschwerter gestaltet. Bei richtiger Dosierung und Umsetzung kann diese Kombination aus Ernährung und Supplementierung die Vitalität aufrechterhalten.

Wer die unterschiedlichen Facetten einer bewussten Ernährung entdeckt, erkennt rasch, dass sie weit mehr ist als reine Kalorienzufuhr ist. Vielmehr formen hochwertige Zutaten, maßvolle Portionen und ein bedachter Umgang mit Nahrungsergänzungsmitteln ein solides Fundament für eine nachhaltige Vitalität. Ob man gemeinsam mit Gleichgesinnten kocht, neue Rezepte testet oder gemütlich zu Fuß die ländliche Umgebung erkundet – eine gewissenhafte Abstimmung von Speisen und Bewegung kann das Lebensgefühl im Alter maßgeblich beeinflussen.

Dabei lohnt es, immer aufmerksam zu bleiben und den eigenen Körper bei allen Entscheidungen zu berücksichtigen. So gelingt es, aktiv, selbstbestimmt und mit frohem Gemüt in die nächsten Lebensabschnitte zu schreiten. Es ist wirklich niemals zu spät dafür.

Apotheke der Universitätsmedizin Mainz unter neuer Leitung

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Dominic Fenske | Foto: Peter Pulkowski
Dominic Fenske | Foto: Peter Pulkowski

Wechsel an der Spitze der Apotheke der Universitätsmedizin Mainz: Seit dem 1. Oktober 2025 leitet Dr. Dominic Fenske eine der größten und modernsten Krankenhausapotheken Deutschlands. Er tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Irene Krämer an, die nach 34 Jahren als Direktorin in den Ruhestand gegangen ist.

Neuer Direktor mit langjähriger Erfahrung in der Krankenhauspharmazie

Dr. Dominic Fenske ist Fachapotheker für Klinische Pharmazie und bringt umfassende Erfahrung in der Organisation und Optimierung der Arzneimittelversorgung in Kliniken mit. Von 2006 bis 2025 leitete er die Apotheke des Helios Klinikums Erfurt und war zusätzlich seit 2015 für den Zentralen Dienst Apotheke der Helios Kliniken GmbH verantwortlich.

Für Dr. Fenske ist die neue Position auch eine Rückkehr an eine vertraute Wirkungsstätte: Während seiner Promotion an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz arbeitete er bereits in der Krankenhausapotheke der damaligen Universitätsklinik und leitete dort zwischen 2002 und 2006 die Arzneimittelausgabe.

Zentrale Rolle der Apotheke in der Patientenversorgung

Die Apotheke der Universitätsmedizin Mainz übernimmt eine Schlüsselrolle in der pharmazeutischen Logistik und sichert die Arzneimittelversorgung aller Patient:innen. Sie stellt nicht nur marktverfügbare Medikamente bereit, sondern produziert auch eigene Präparate – etwa für klinische Studien oder wenn spezielle Medikamente am Markt nicht erhältlich sind. Zudem bietet das Apothekenteam umfassende Beratung und Information für Ärzt:innen, Pflegekräfte und Patient:innen.

Fokus auf Digitalisierung, Arzneimittelsicherheit und Nachhaltigkeit

Dr. Fenske will die Arbeit der Apotheke in den Bereichen Arzneimittel-Logistik, Herstellung und pharmazeutische Dienstleistungen konsequent weiterentwickeln.

„Mein Ziel ist es, die Versorgungsqualität und Sicherheit unserer Patient:innen weiter zu steigern, Abläufe effizienter zu gestalten und die interprofessionelle Zusammenarbeit auszubauen“, so Fenske.

Besonderes Augenmerk legt der neue Direktor auf die Digitalisierung und die Umsetzung des Krankenhauszukunftsgesetzes. Geplant sind unter anderem die Einführung moderner elektronischer Verordnungssysteme zur Steigerung der Arzneimitteltherapiesicherheit sowie die Verbesserung der Interoperabilität zwischen klinischen IT-Systemen.

Dank und Anerkennung für Prof. Dr. Irene Krämer

Prof. Dr. Irene Krämer, die seit 1991 an der Spitze der Apotheke stand, hat die Entwicklung der Klinischen Pharmazie an der Universitätsmedizin Mainz maßgeblich geprägt. Unter ihrer Leitung wurden innovative Prozesse wie das „Closed Loop Medication Management“, die digitale Verordnung und Dokumentation sowie die patientenbezogene Zytostatikazubereitung etabliert.

Für ihre Verdienste erhielt sie 2016 das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Universitätsmedizin Mainz begrüßt neuen Direktor

Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Medizinischer Vorstand und Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Mainz, begrüßte Dr. Fenske offiziell im Team: „Mit Dominic Fenske konnten wir einen erfahrenen Experten gewinnen, der die beeindruckende Entwicklung unserer Apotheke fortführt und neue Impulse setzen wird. Ich freue mich auf die kommende Zusammenarbeit – herzlich willkommen im #TeamUM!“

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Unbekannte verursachen in Rüsselsheim Schaden von 50.000 Euro

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Geisterfahrer A643
Zeugenaufruf der Polizei

Ein derzeit nicht genutztes Fitnessstudio in der Marktstraße in Rüsselsheim am Main wurde im Zeitraum zwischen Mitte Juni und Ende September zum Ziel von Vandalen und Dieben. Der Vorfall wurde inzwischen bei der Polizei zur Anzeige gebracht.

Die Polizei Rüsselsheim sucht nach Zeugen

Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude. Im Inneren richteten sie erheblichen Schaden an: Fenster, Türen, Spiegel und Fitnessgeräte wurden beschädigt und beschmutzt. Außerdem entwendeten die Eindringlinge diverses Fitnesszubehör.

Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt. Die Polizei bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung: Wer im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Marktstraße bemerkt hat oder sonstige sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich beim Einbruchskommissariat K 21/22 in Rüsselsheim unter der Telefonnummer 06142/6960 zu melden.

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Mainz: Niedrigere Ultrafeinstaubwerte als gedacht

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Symbolbild

Nachrichten Mainz: Die Belastung durch Ultrafeinstaub in Mainz-Hechtsheim ist deutlich geringer als bislang vermutet – und stammt nicht vom Flugverkehr. Das zeigen neue Messergebnisse des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums, die am Montag (6. Oktober) veröffentlicht wurden. Der Abschlussbericht ist das Ergebnis gemeinsamer Untersuchungen des Landesamtes für Umwelt Rheinland-Pfalz und des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie.

Messungen über ein Jahr

Zwischen März 2023 und April 2024 wurde die Konzentration ultrafeiner Partikel (UFP) in der Luft von Mainz-Hechtsheim systematisch erfasst. Das Ergebnis: Die Werte liegen deutlich unter denen anderer Messpunkte im Rhein-Main-Gebiet. Sie entsprechen dem Niveau typischer städtischer Wohngebiete. Kurzfristige Spitzenbelastungen, wie sie in stärker betroffenen Orten wie Raunheim oder Frankfurt-Schwanheim auftreten, wurden in Hechtsheim nur selten gemessen.

Verursacher vor allem im Stadtgebiet

Die Studie identifiziert die Hauptquellen der Partikel im lokalen Umfeld: Straßenverkehr, Heizungen im Winter sowie saisonale Aktivitäten wie Grillen, Gartenarbeit oder landwirtschaftliche Arbeiten. Der Bericht macht zudem deutlich, dass Überflüge von Flugzeugen in rund 1.000 Metern Höhe keinen messbaren Einfluss auf die Ultrafeinstaubwerte am Boden haben. Damit widerlegt die Untersuchung die bisherige Annahme, dass der nahegelegene Flughafen Frankfurt eine wesentliche Rolle bei der Feinstaubbelastung in Mainz spiele.

WHO sieht dennoch Verbesserungspotenzial in Mainz

Trotz der vergleichsweise geringen Belastung liegt Mainz noch nicht im „grünen Bereich“. An elf Prozent der gemessenen Tage wurde der Orientierungswert der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für hohe Partikelkonzentrationen überschritten. Im Vergleich zu Frankfurt-Schwanheim, wo dies an mehr als jedem zweiten Tag vorkommt, schneidet die Landeshauptstadt jedoch deutlich besser ab.

Land setzt auf dauerhafte Messungen

Rheinland-Pfalz will die Luftqualität dauerhaft überwachen und richtet dafür ein Messnetz für Ultrafeinstaub ein. Die winzigen Partikel gelten als gesundheitlich riskant, da sie tief in die Lunge und sogar in den Blutkreislauf gelangen können. Umweltministerin Katrin Eder kündigte an, dass zunächst drei Messstationen im Land mit entsprechender Technik ausgerüstet werden. Ab Mitte 2026 sollen dort kontinuierliche Messungen starten. „Zum Schutz von Mensch und Umwelt müssen alle relevanten Luftschadstoffe dauerhaft überwacht werden – auch Ultrafeinstaub“, betonte Eder. In Mainz sollen die Messstationen so stehen, dass sie typische Belastungen durch Verkehr und Heizungen realistisch erfassen.

Mit den neuen Erkenntnissen wird deutlich: Die Ultrafeinstaubbelastung in Mainz ist zwar nicht völlig unbedenklich, doch der Flugverkehr spielt dabei eine weit geringere Rolle als bisher angenommen.

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Fahrbahnsanierung auf der B9 in Nierstein

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Alzeyer Innenstadt

Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms lässt am Wochenende von Freitag, 10. Oktober, 17 Uhr, bis Sonntag, 12. Oktober, umfangreiche Sanierungsarbeiten auf der B9 (Mainzer Straße) in Nierstein durchführen. Grund sind Fahrbahnschäden zwischen den Hausnummern 50 und 62 sowie im Bereich der Hausnummer 116.

Arbeiten in Nierstein werden nachts durchgeführt

Die Arbeiten erfolgen unter laufendem Verkehr in Nachtarbeit, um die Einschränkungen für Pendlerinnen und Pendler so gering wie möglich zu halten. Insgesamt werden in zwei getrennten Abschnitten auf einer Länge von rund 130 Metern in Fahrtrichtung Mainz Teile des Fahrbahnbelags abgefräst und neu asphaltiert.

Während der Maßnahme wird der Verkehr mithilfe von Baustellenampeln geregelt. Die Zufahrt von der Breitgasse (Einbahnstraße) auf die B9 bleibt aus Sicherheitsgründen gesperrt. Für Anwohnerinnen und Anwohner wird während der Bauzeit die Einbahnstraßenregelung in der Breitgasse aufgehoben, um die Erreichbarkeit sicherzustellen.

Der LBM Worms weist darauf hin, dass der neue Asphaltbelag nach dem Einbau mindestens 24 Stunden auskühlen muss, bevor die Fahrbahn wieder vollständig freigegeben werden kann. Die Verkehrsfreigabe ist daher erst am Sonntagnachmittag vorgesehen.

Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens auf der B9 müssen Verkehrsteilnehmer in diesem Zeitraum mit Beeinträchtigungen und Verzögerungen rechnen. Die Kosten der Sanierungsarbeiten belaufen sich laut LBM auf rund 100.000 Euro.

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Mainz: Stadt verabschiedet sich vom „Weinfrühstück“

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Marktfrühstück Mainz | Foto: BYC-News

Nachrichten Mainz: Nach nur einer Saison zieht die Stadt Mainz die Reißleine: Das im März umbenannte „Mainzer Weinfrühstück“ heißt wieder so, wie es alle kennen – Mainzer Marktfrühstück. Damit kehrt die beliebte Samstagsveranstaltung zu ihrem traditionellen Namen zurück, der über Jahre fest im Stadtleben verankert war.

Entscheidung fiel im Stadtrat

Die Rückkehr zum alten Titel gab Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz (CDU) am 1. Oktober während der Stadtratssitzung bekannt – eher beiläufig, im Rahmen einer SPD-Anfrage zur umstrittenen Namensänderung. Sie hob hervor, dass das Marktfrühstück ein bedeutender touristischer Anziehungspunkt sei, der auch internationale Besucherinnen und Besucher anlocke. Dann die klare Ansage: „Der Veranstalter, die Winzer, hat die Bezeichnung Weinfrühstück wieder zurückgenommen. Es heißt wieder Marktfrühstück. Also muss sich niemand mehr umgewöhnen.“ Auch Matz selbst bekannte: „Für mich war es immer das Marktfrühstück – und das bleibt es auch.“

Mainzer Winzer reagieren auf Kritik

Der Verein Mainzer Winzer, Veranstalter des beliebten Events, bestätigte die Entscheidung. Laut Vereinsreferentin Anja Wenzel war die vorübergehende Namensänderung ursprünglich aus organisatorischen Gründen erfolgt: Aufgrund der Baustelle am Gutenberg-Museum konnte der traditionelle Standort auf dem Marktplatz nicht genutzt werden. Der Hauptausschank war deshalb auf den Tritonplatz zwischen Staatstheater und „Kleinem Haus“ verlegt worden.

Neuer Name fand wenig Anklang

Doch die Umbenennung kam bei den Bürgern kaum an. „Schnell zeigte sich: Der neue Name konnte sich nicht etablieren“, erklärte Wenzel. Das Marktfrühstück habe einen hohen Wiedererkennungswert und gehöre für viele fest zum Lebensgefühl der Stadt. „Da wir als Mainzer Winzer für Offenheit stehen, kehren wir nun zum ursprünglichen Namen zurück – denn in den Herzen der Mainzerinnen und Mainzer war und bleibt es immer das Mainzer Marktfrühstück“, so Wenzel weiter.

Tradition siegt über Veränderung

Mit der Rückkehr zum alten Namen endet ein kurzer, aber intensiver Versuch, dem Traditionsformat ein neues Etikett zu geben. Viele Bürgerinnen und Bürger zeigen sich erleichtert über die Entscheidung – denn für sie gilt: Mainz bleibt Mainz, und das Marktfrühstück bleibt Marktfrühstück.

Artikelempfehlung: Polizei Mainz ermittelt nach mehreren Diebstählen und Einbrüchen

Mehrere Einsätze im Rheingau-Taunus-Kreis

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Polizei Frankfurt2 1
Polizei Hessen

In den vergangenen Tagen kam es im Rheingau-Taunus-Kreis zu mehreren Polizeieinsätzen. Bei Festen in Eltville und Taunusstein eskalierten Auseinandersetzungen, bei denen mehrere Personen verletzt wurden. Zudem registrierte die Polizei Einbrüche in Geisenheim und Hohenstein sowie einen Trickdiebstahl in Niedernhausen. Die Ermittlungsbehörden bitten in mehreren Fällen um Hinweise aus der Bevölkerung.

Auf Veranstaltung randaliert und Polizisten gebissen

Eltville-Erbach, Boden – Donnerstag, 02.10.2025, 23:00 Uhr

Am Donnerstagabend hat ein Mann während des Oktoberfests in Eltville-Erbach mehrere Gäste attackiert und schließlich einen Polizeibeamten gebissen. Gegen 23:00 Uhr wurde die Polizei über den Randalierer informiert, der nach einem Streit mehrere Personen angegriffen haben soll. Beim Eintreffen der Streife wurde der 22-Jährige bereits von einem Rettungssanitäter, einem Sicherheitsmitarbeiter und einer weiteren Person fixiert. Die Beamten übernahmen die Sicherung und fesselten den stark alkoholisierten Mann, der sich weiterhin aggressiv verhielt. Schließlich biss er einem Polizisten in den Finger, als er zur Trage des Rettungswagens gebracht werden sollte. Der Mann wurde ins Polizeigewahrsam gebracht und muss sich nun in mehreren Verfahren verantworten.

Einbruch in Gaststätte

Geisenheim-Johannisberg, Schulstraße – Donnerstag, 02.10.2025, 02:00 Uhr

In der Nacht zum Donnerstag ist ein Einbrecher in einen Gutsausschank in Geisenheim-Johannisberg eingestiegen. Gegen 02:00 Uhr hebelte der Täter ein Fenster im Erdgeschoss auf und durchsuchte sämtliche Räume. Er entwendete mehrere Elektronikgeräte, darunter zwei Tablets, und flüchtete anschließend.
Hinweise nimmt die Polizeistation Rüdesheim unter der Telefonnummer (06722) 9112-0 entgegen.

Einbruch in Wohnhaus

Hohenstein-Breithardt, Wolfenborn – Festgestellt: Freitag, 03.10.2025, 11:30 Uhr

Am Freitagmittag wurde ein Einbruch in ein Wohnhaus in Hohenstein-Breithardt festgestellt. Den Spuren zufolge versuchten die Täter zunächst, die Hauseingangstür aufzubrechen, scheiterten jedoch. Über ein Badfenster gelangten sie schließlich ins Gebäude, durchsuchten die Räume und flüchteten anschließend unerkannt. Der Sachschaden wird auf rund 5.000 Euro geschätzt.
Zeuginnen oder Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeidirektion Rheingau-Taunus unter der Telefonnummer (06124) 7078-0 zu melden.

Trickdiebe stehlen Banknote

Niedernhausen, Fritz-Gontermann-Straße – Donnerstag, 02.10.2025, 12:50 Uhr

Ein Diebesduo hat am Donnerstagmittag eine Seniorin bestohlen. Gegen 12:50 Uhr sprachen ein Mann und eine Frau die 84-Jährige auf einem Parkplatz in der Fritz-Gontermann-Straße an. Während eines Gesprächs ließen sie sich das Bargeld der Frau zeigen und entwendeten dabei unbemerkt einen 100-Euro-Schein. Erst später bemerkte die Geschädigte den Diebstahl.
Der Mann war etwa 35 bis 40 Jahre alt, schlank, trug eine dunkelblaue Hose und sprach gebrochen Deutsch. Seine Begleiterin hatte lange dunkle Haare und trug einen blau-grün gestreiften Pullover. Beide wurden als südländisch aussehend beschrieben.
Hinweise nimmt die Polizei in Idstein unter der Telefonnummer (06126) 9394-0 entgegen.

Auseinandersetzung während Fest

Taunusstein-Neuhof, Limburger Straße – Sonntag, 05.10.2025, 20:30 Uhr

Am Sonntagabend kam es auf einem Fest der Feuerwehr in Taunusstein-Neuhof zu einer handfesten Auseinandersetzung. Ein 29-jähriger Mann geriet dort mit zwei Frauen und einem weiteren Mann in Streit. Er beleidigte die beiden Frauen und schlug dem 41-Jährigen mit der Faust ins Gesicht, sodass dieser ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Der stark alkoholisierte Angreifer wurde festgenommen, erhielt einen Platzverweis und muss sich nun wegen Körperverletzung und Beleidigung verantworten.

Mit Weingläsern zugeschlagen

Eltville am Rhein-Hattenheim, Rheinallee – Freitag, 03.10.2025, 22:00 Uhr

In einem Hattenheimer Weingut kam es am Freitagabend zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern im Alter von 44 und 36 Jahren. Im Verlauf des Streits schlugen sich beide gegenseitig mit Weingläsern und wurden verletzt. Beide kamen in Krankenhäuser. Es wurden wechselseitige Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.
Zeuginnen oder Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeistation Eltville unter der Telefonnummer (06722) 9112-0 zu melden.

Von Apfelkuchen bis Sidra: Wiesbadens Schlossplatz wird zum Apfelfest

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Wiesbaden lädt am Freitag und Samstag, 10. und 11. Oktober, zum Äpplerfest auf den Schlossplatz ein. Zwei Tage lang dreht sich alles von 12 bis 19 Uhr rund um das vielseitige, heimische und meistverzehrte Obst.

Die Besucherinnen und Besucher erwarten vielfältige Marktstände lokaler Erzeuger, die mit besonderen Angeboten aufwarten: So wird eine Apfel-Sortenverkostung angeboten, und auch an den anderen Ständen gibt es köstliche Angebote rund um den Apfel zum Probieren. Zu trinken gibt es an den Kelterei-Ständen aus der Region frischen Most und „Äppelwoi“. Zudem runden viele Mitmachaktionen, Vorträge und Musikauftritte das Programm ab.

Apfelkuchenwettbewerb

Der beliebte Apfelkuchenwettbewerb wird den „schmackhaftesten Wiesbadener Apfelkuchen“ prämieren. Wer daran teilnehmen möchte, sendet eine Anmeldung dafür per E-Mail an projektpalastpromotionde bis zum 7. Oktober und erhält weitere Informationen.

Kinderprogramm

Mitmachaktionen und Bastelspaß für die jüngsten Gäste wie das Basteln von kleinen Insektenhotels, Kastanientieren und herbstlichen Windlichtern laden zum Kreativwerden ein. Das beliebte Kinderschminken und Tattoos komplementieren das Angebot an beiden Tagen. Apfelmost kann von Groß und Klein auf dem Fest selbst hergestellt werden.

Musikauftritte

Für Unterhaltung an beiden Tagen sorgen Auftritte regionaler Bands wie das „Männerquartett Nordend“ und „Moosbach-Kehlchen“ mit Schlagern und Evergreens. Ebenso spielen „die Bergstreet Boys“ und „S’Kappelsche“.

Vorträge rund um das Thema Apfel

Das Fest wartet darüber hinaus mit interessanten Vorträgen auf: So wird die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Reinhild Link über gesunde Ernährung und die Superpower des Apfels informativ berichten. Die in Wiesbaden beheimatete Heinz-Schenk-Stiftung wird sich präsentieren, und das Hanauer „gerippte Museum“ wird über seinen besonderen Ort informieren, der Heimatgefühl und Identifikation der Menschen dank der Apfelweinkultur stiftet.

Sidra beim Äpplerfest

Der Partnerschaftsverein Wiesbaden-San Sebastián schenkt am Stand Nummer 12 vor dem Landtag an beiden Tagen von 10 bis 17 Uhr den „Sidra“ aus – den „Äppler“ aus dem Baskenland. Wie der Sidra im Vergleich zum Apfelwein schmeckt? Auf alle Fälle anders.

Führung im Stadtmuseum zum Äpplerfest

Apfelwein, Bembel und Humpen gehören untrennbar zusammen – aber aus welchem Material und mit welcher Technik entstanden eigentlich diese Gefäße? Am Samstag, 11. Oktober, um 11 und 12 Uhr bietet das Stadtmuseum am Markt Führungen durch die Sonderausstellung „Grau, Blau, Geritzt – Westerwälder Steinzeug“ an.

Organisiert wird das Äpplerfest von der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH (WICM) im Auftrag des Citymanagements.

Lebensretter für Finia (14) aus Hargesheim gesucht

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Finia, 14 Jahre alt und aus Hargesheim (Kreis Bad Kreuznach), leidet an Blutkrebs. Sie benötigt dringend eine Stammzellspende. Um einen passenden Spender zu finden, setzen Familie und Freunde gemeinsam mit der DKMS alle Hebel in Bewegung und organisieren eine Registrierungsaktion.

Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahren alt ist, hat jetzt die Chance, ein Leben zu retten: Einfach über www.dkms.de/finia ein Registrierungsset nach Hause bestellen oder am Freitag, den 10.10.2025, zur Aktion in Hargesheim kommen.

Finias Alltag und Leidenschaften

Lebensretter für finia (14) aus hargesheim gesuchtFinia liebt es, Zeit mit Freunden zu verbringen, Klavier zu spielen und zu lesen. In ihren Büchern kann sie sich vollkommen verlieren. Ein Mittag in der Buchhandlung ist für die 14-Jährige wie ein kleines Paradies.

Wenn Finia draußen ist, liegt das Glück der Erde für sie auf dem Rücken der Pferde. Auf dem Pferdehof und beim Reiten blüht sie auf. Ebenso gibt ihr der gemeinsame Spaziergang mit dem Familienhund viel Kraft – Kraft, die sie seit einiger Zeit dringend benötigt, denn Finia ist schwer krank.

Die Diagnose: Non-Hodgkin-Lymphom

Die Diagnose Non-Hodgkin-Lymphom stellt das Leben der 14-jährigen Finia und ihrer Familie völlig auf den Kopf. Sie kann die Krankheit nur besiegen, wenn es – irgendwo auf der Welt – einen passenden Spender gibt, die dieselben Gewebemerkmale hat.

Um Finias genetischen Zwilling zu finden, müssen möglichst viele Menschen registriert sein. Deshalb rufen Familie und Freunde gemeinsam mit der DKMS dazu auf, sich als potenzielle Stammzellspender zu registrieren.

Appell der Eltern

„Wir können aktuell nichts planen. Jeden Tag aufs Neue schauen wir, wie es Finia geht. Manchmal müssen wir auf direktem Weg in die Klinik fahren. Es kam sogar schon vor, dass ihre kleine Schwester aus der Schule kam und niemand zu Hause war. Im Moment kann Finia viele Dinge, die sie vorhatte, nicht tun. Das macht uns sehr traurig. Bitte registriert euch und schenkt unserer Tochter Hoffnung“, sagen Finias Eltern.

So können Sie helfen

Wer helfen möchte, gesund und zwischen 17 und 55 Jahren alt ist, kann sich vor Ort als Stammzellspender:in registrieren lassen:

DKMS gemeinnützige GmbH
Laura Jenter
Tel.: 07071 943-2119
E-Mail: Jenter@dkms.de
Web: dkms.de | mediacenter.dkms.de

Registrierungsaktion „Alles Glück der Erde für Finia“

  • Datum: Freitag, 10.10.2025

  • Uhrzeit: 13 bis 17 Uhr

  • Ort: Alfred-Delp-Schule, Kirchstraße 54, 55595 Hargesheim

Wer keine Zeit hat vorbeizukommen, kann sich in nur wenigen Minuten über www.dkms.de/finia das Registrierungsset nach Hause schicken lassen.

Registrierung leicht gemacht

Die Registrierung geht ganz einfach und schnell:

  • Wangenabstrich mithilfe der drei Wattestäbchen durchführen

  • Einwilligungserklärung unterschreiben

  • Set per Post schnellstmöglich an die DKMS zurücksenden, am besten innerhalb von 14 Tagen

Anschließend werden die Gewebemerkmale im Labor bestimmt.

Hinweis: Spender, die bereits registriert sind, müssen nicht erneut teilnehmen. Eine Stammzellspende ist ab dem 18. Geburtstag und bis zum 61. Lebensjahr möglich.

Finias Wunsch: Gesund werden

„Finia hat noch so viele Träume. Ihr größter Wunsch ist eine Reise nach Island, um dort auf Islandpferden zu reiten. Doch dieser und viele andere Wünsche können nur in Erfüllung gehen, wenn ihr passendes Match gefunden wird. Wir setzen alles daran, dass Finia wieder gesund wird. Aber alleine schaffen wir das nicht. Bitte registriert euch“, sagen die Organisatoren der Aktion.

Auch Spenden helfen

Auch eine Geldspende kann Leben retten, denn dem gemeinnützigen DKMS entstehen für die Neuaufnahme jeder Spenderin oder jedes Spenders Kosten in Höhe von 50 Euro.

Kur, Wellness, Naturerlebnis: Bad Schlema als perfektes Reiseziel

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Der historische Kurort Bad Schlema im Erzgebirge ist bekannt für seine heilkräftige Radonquelle. Eingebettet in Wälder, sanfte Hügel und weite Wiesen bietet der Ort perfekte Bedingungen für aktive Erholung und Entspannung in der Natur.

Radon: Natürliches Heilmittel mit Wirkung

Radon gilt heute als eines der effektivsten natürlichen Heilmittel in der Bäderkunde. Es regt die körpereigenen Selbstheilungskräfte an, stärkt das Immunsystem und kann schmerzlindernd wirken. Darüber hinaus fördert es den Abbau krankhafter Schmerzempfindungen und wirkt entzündungshemmend – eine natürliche Unterstützung für Körper und Geist.

Bad Schlema: Historische Bedeutung als Radonheilbad

Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts erkannte man die heilende Wirkung der Radonquelle in Bad Schlema. Das damalige Radiumbad Oberschlema entwickelte sich bis zum Zweiten Weltkrieg zu einem der bedeutendsten Heilbäder Deutschlands. Nach der politischen Wende 1989 wurde die Bädertradition wiederbelebt, und im Oktober 2004 erhielt Bad Schlema offiziell das Prädikat „Radonheilbad“.

Actinon: Wellness und Gesundheit vereint

Das Gesundheitsbad Actinon bietet sowohl Innen- als auch Außenbereiche mit radon- und solehaltigen Therapiebecken. Luft- und Wasserattraktionen sowie ein Whirlpool sorgen für Entspannung. Ein besonderes Highlight ist die multimediale Solewelt mit Solebad und -inhalation. Der hohe Solegehalt von sechs Prozent lässt den Körper nahezu schwerelos im warmen Wasser schweben.

Ayurveda für Körper und Geist

Ergänzend zum Gesundheitsbad bietet das authentische Ayurveda-Center in Bad Schlema ein ganzheitliches Wellnessprogramm. Behandlungen wie Massagen, Dampfbäder und Ölgüsse stehen im Fokus, begleitet von spezieller Ernährungslehre. Ziel ist die Entgiftung und Harmonisierung des Körpers.

Aktivurlaub inmitten der Natur

Bad Schlema ist auch für Aktivurlauber ideal. Die abwechslungsreiche Landschaft des Erzgebirges lädt zu Wanderungen und Radtouren ein. Ein gut ausgebautes Wegenetz führt durch malerische Natur, während Lehrpfade wie der Planetenwanderweg oder der Bergbaulehrpfad zusätzlich Wissenswertes über die Region vermitteln. Weitere Informationen unter Bad Schlema

Insolvenzverfahren über Seniorenresidenz Gau-Odernheim eröffnet

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Gau-Odernheim – Über das Vermögen der Seniorenresidenz Gau-Odernheim GmbH mit Sitz in der Bahnstraße 20, 55239 Gau-Odernheim, hat das Amtsgericht Mainz am 1. Oktober 2025 das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist im Handelsregister Mainz unter HRB 50755 eingetragen.

Zum Insolvenzverwalter bestellte das Gericht den Mainzer Rechtsanwalt Dr. Robert Schiebe (Hindenburgstraße 32, 55118 Mainz, Tel. 06131/619230).

Forderungsanmeldung und Sicherungsrechte

Gläubiger sind aufgefordert, ihre Forderungen gemäß § 38 InsO bis spätestens 26. November 2025 beim Insolvenzverwalter anzumelden. Zudem müssen Sicherungsrechte an beweglichen Sachen oder Rechten der Schuldnerin unverzüglich angezeigt werden. Wer eine solche Mitteilung unterlässt oder verspätet vornimmt, haftet nach § 28 Abs. 2 InsO für mögliche Schäden.

Zahlungsverpflichtungen gegenüber der Gesellschaft sind ab sofort ausschließlich an den Insolvenzverwalter zu leisten.

Gläubigerversammlung in Alzey

Das Insolvenzgericht hat eine Gläubigerversammlung für Mittwoch, 12. November 2025, 13:00 Uhr, Saal 107 im Hauptgebäude Schlossgasse 32, 55232 Alzey angesetzt.

Im Rahmen dieses Berichtstermins informiert der Insolvenzverwalter über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens und den bisherigen Verlauf des Verfahrens. Die Gläubiger entscheiden zudem über:

  • die Person des Insolvenzverwalters (§ 57 InsO),
  • die Einrichtung oder Beibehaltung eines Gläubigerausschusses (§ 68 InsO),
  • die mögliche Veräußerung des Betriebes.

Darüber hinaus können weitere Beschlüsse gefasst werden, etwa zu Unternehmensfortführung, Insolvenzplan, Verwertung der Insolvenzmasse oder einer möglichen Betriebsveräußerung.

Hier kommst du zu weiteren Insolvenzmeldungen.

Ortsumgehung Dornheim: CDU fordert klare Finanzierungszusage

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ortsumgehung

Täglich fahren rund 15.000 Fahrzeuge, darunter ein erheblicher Anteil an Schwerlastverkehr, durch die Ortsmitte von Dornheim (Kreis Groß-Gerau). Der Verkehrslärm, die Abgasbelastung und die ständigen Staus sind für die Anwohnerinnen und Anwohner längst nicht mehr tragbar.

Seit Jahrzehnten gilt die Ortsumgehung der B44 als vordringliches Infrastrukturprojekt, das die Menschen vor Ort deutlich entlasten soll. Daher war das Aufatmen in Dornheim groß, als das Projekt nach vielen Jahren der Planung endlich auf einem sicheren Weg schien. Doch nun kommt erneut Unruhe auf, denn im Bundeshaushalt ist die Finanzierung der baureifen Projekte derzeit nicht gewährleistet.

„Seit über 50 Jahren kämpfen die Menschen“

„Seit über 50 Jahren kämpfen die Menschen in Dornheim für eine Ortsumgehung, die den Verkehrslärm und die Belastungen durch den Verkehr spürbar reduzieren soll. Es ist bedauerlich, dass die Finanzierung dieses wichtigen Vorhabens aktuell nicht gesichert scheint“, erklärt der CDU-Kreisvorsitzende Stefan Sauer, der sich schon zu seiner Zeit als Bürgermeister und Bundestagsabgeordneter für die Ortsumgehung eingesetzt hat.

Haushaltsentwurf sorgt für Unsicherheit

Grundsätzlich gilt: Die Koalition hat mit dem Beschluss zum „Sondervermögen Infrastruktur“ den Weg für umfangreiche Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur geebnet. Mit dem Haushaltsentwurf 2026 ist jedoch noch nicht ausreichend sichergestellt, dass alle bereits baureifen Straßenneubauprojekte auch umgesetzt werden können.

„Alles, was bei Straße und Schiene baureif ist, muss auch finanziert werden können. Genau das sollte in den Haushaltsberatungen in den kommenden Wochen sichergestellt werden. Die Signale, die ich dazu aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion bekomme, stimmen mich zuversichtlich“, sagt die CDU-Landtagsabgeordnete des Wahlkreises, Ines Claus.

Unterstützung aus Kreistag und Bundestagsfraktion

Der Fraktionsvorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Marcus Kretschmann, der seit der Bundestagswahl auch in der Hessengruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion kooptiert ist, ergänzt:

„Es ist enttäuschend, dass die Einwohnerinnen und Einwohner von Dornheim erneut das Gefühl haben, dass ihre Ortsumgehung zur Disposition steht. Ich werde mich innerhalb der Bundestagsfraktion dafür einsetzen, dass es im Rahmen der Haushaltsberatungen doch noch eine Finanzierungszusage gibt, damit das Projekt endlich realisiert werden kann. Zusätzlich wird die CDU-Kreistagsfraktion einen Antrag in den Kreistag einbringen, der den Kreisausschuss bittet, sich bei der Bundesregierung für die Ortsumgehung einzusetzen.“