BYC-News Blog Seite 181

34-jährige Frau stirbt nach Gewalttat in Südhessen

Tötungsdelikt in Südhessen – Am Sonntagabend (31. August) kam es in einem Mehrfamilienhaus in der Blütenstraße in Heppenheim zu einer tödlichen Gewalttat. Gegen 20:15 Uhr wurde die Polizei alarmiert. Einsatzkräfte nahmen den mutmaßlichen Täter, einen 56-jährigen Mann, noch am Tatort fest.

Zeuge griff ein

Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Mann seine 34 Jahre alte Ehefrau angegriffen haben. Ein Zeuge, der den Vorfall offenbar mitbekommen hatte, überwältigte den Tatverdächtigen und hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest.

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Opfer erlag Verletzungen noch vor Kliniktransport

Die Frau erlitt schwere Verletzungen. Trotz sofortiger medizinischer Versorgung erlag sie noch in einem Rettungswagen ihren Verletzungen, bevor sie mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik hätte gebracht werden können.

Ermittlungen laufen „Tötungsdelikt in Südhessen“

Die Staatsanwaltschaft Darmstadt und die Kriminalpolizei in Heppenheim haben die Ermittlungen aufgenommen. Der Bereich um das Mehrfamilienhaus wurde am Sonntagabend weiträumig abgesperrt, um Spuren zu sichern und den Tatort zu untersuchen.

Keine weiteren Angaben

Zu den Hintergründen der Tat sowie zu möglichen Motiven machten Polizei und Staatsanwaltschaft bislang keine weiteren Angaben. Auch Informationen zum persönlichen Umfeld des Tatverdächtigen oder zu seinem aktuellen Aufenthaltsstatus nach der Festnahme wurden zunächst nicht veröffentlicht.

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Veranstaltungsreihe ab dem 2. September im Rheingau-Taunus

Unter dem Motto „dafür!“ startet im September die bundesweite Interkulturelle Woche (IKW) 2025. Sie setzt ein Zeichen für Respekt, Zusammenhalt und gegen Diskriminierung. Auch der Rheingau-Taunus-Kreis beteiligt sich erneut mit einer eigenen Veranstaltungsreihe, die vom 2. September bis 4. Oktober rund 30 Programmpunkte umfasst.

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Interkulturelle Woche 2025 im Rheingau-Taunus-Kreis

Den Beginn markiert am 2. September eine Kinderlesung in der Kita Sausewind in Bad Schwalbach. Am 5. September folgt eine Jubiläumsfeier in der Gemeinschaftsunterkunft Lorch.
Zu den weiteren Angeboten zählen unter anderem:

  • der Vortrag „Der Kampf um die Köpfe – Wie Rechtsextremisten unsere Demokratie in der digitalen Welt angreifen“ in Taunusstein,

  • die Filmvorführung „Die Unbeugsamen“ im Kulturbahnhof Idstein,

  • Workshops beim DreamSharing-Festival in Eltville am Rhein.

Den Abschluss bildet am 4. Oktober ein gemeinsames Fest in Idstein. Dazwischen finden im gesamten Kreisgebiet Lesungen, Ausstellungen, Sportveranstaltungen, Feste und Informationsangebote statt. Organisiert wird das Programm von der WIR-Koordination des Rheingau-Taunus-Kreises in Zusammenarbeit mit zahlreichen lokalen Initiativen.

50 Jahre Interkulturelle Woche

Die IKW feiert in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum: Seit 1975 steht sie bundesweit für gelebte Vielfalt, interkulturellen Dialog und den Einsatz gegen Rassismus. Im Rheingau-Taunus-Kreis ist die Veranstaltungsreihe seit acht Jahren fester Bestandteil des Kultur- und Gesellschaftskalenders.

Die WIR-Koordination betont: „Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Herausforderungen wollen wir verdeutlichen, wie wichtig Vielfalt ist und welchen Beitrag sie für den Zusammenhalt leistet.“

Begegnung und Teilhabe

Im Mittelpunkt der Interkulturellen Woche stehen die Werte Verständnis, Respekt und Miteinander. Die Veranstaltungen sollen nicht nur zum Austausch anregen, sondern Begegnungen ermöglichen und neue Perspektiven eröffnen. Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger – auch über die Kreisgrenzen hinaus.

Hier geht es zum Programmheft

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Herbstprogramm „Frau & Job“ startet im Main-Taunus-Kreis

Das Herbstprogramm der Weiterbildungsreihe „Frau & Job“ beginnt am 10. September. Teilnehmende können aus mehr als 30 Angeboten wählen – darunter Präsenz- und Online-Workshops, Bildungsurlaube sowie Vorträge. Ein thematischer Schwerpunkt liegt erneut auf dem Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI).

Vielfältige Themen und Formate beim Programm Frau & Job

Neben KI greift das Programm weitere zentrale Fragestellungen auf. Dazu gehören die Entwicklung beruflicher Kompetenzen, Altersvorsorge und Geldanlage, Gesundheitsförderung sowie Kommunikation. Auch eine Jobbörse speziell für Alleinerziehende ist Teil des Angebots.

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Unterstützung für Wiedereinsteigerinnen

Die Veranstaltungsreihe existiert seit 2010 und wird vom Büro für Chancengleichheit in Kooperation mit verschiedenen Partnern – unter anderem dem Kommunalen Jobcenter – organisiert. Im Fokus stehen insbesondere Frauen, die nach einer Familienpause wieder in den Beruf einsteigen möchten.

Teil der Arbeitsmarktstrategie

Landrat (Main-Taunus-Kreis) Michael Cyriax betont die Bedeutung des Programms für den Main-Taunus-Kreis:
„Wir möchten Frauen dabei unterstützen, durch unterschiedliche Lebensphasen erfolgreich im Berufsleben zu sein.“

Weitere Informationen

Das vollständige Programm steht online unter www.mtk.org/frauundjob zur Verfügung. Auskünfte erteilt zudem das Büro für Chancengleichheit unter Tel. 06192 201-1845 oder per Mail an chancengleichheit@mtk.org.

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Mehrere Verletzte bei Unfall auf der A61

Unfall A61 – Am Sonntagvormittag (31. August 2025) kam es auf der Bundesautobahn 61 in Fahrtrichtung Ludwigshafen zu einem schweren Verkehrsunfall. Der Unfall ereignete sich gegen 11:37 Uhr zwischen den Anschlussstellen Gundersheim und Worms-Mörstadt.

Ein 85-jähriger Mercedes-Fahrer musste aufgrund stockenden Verkehrs bis zum Stillstand abbremsen. Ein nachfolgender 76-Jähriger erkannte die Situation zu spät und fuhr mit seinem Audi auf das stehende Fahrzeug auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mercedes auf die Fahrbahnmitte zwischen zwei Spuren geschoben.

Kurz darauf stieß ein 64-jähriger VW-Fahrer hinzu, der die Unfallstelle zu spät bemerkte. Sein Wagen kollidierte zunächst seitlich mit dem Audi und prallte anschließend ebenfalls auf den Mercedes. Der Mercedes wurde durch diesen zweiten Aufprall auf die Standspur geschleudert und prallte dort gegen die Schutzplanke.

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Alle Beteiligten konnten ihre Fahrzeuge selbstständig verlassen

Die drei Fahrer erlitten leichte Verletzungen. Die Beifahrer im Mercedes und im Audi wurden teils schwer verletzt. Sie wurden ebenso wie die übrigen Verletzten in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Da die beteiligten Fahrzeuge stark beschädigt waren und nicht mehr fahrbereit auf der Fahrbahn standen, musste die A61 in Richtung Ludwigshafen bis 13:02 Uhr voll gesperrt werden. Im Anschluss konnte eine Spur freigegeben werden, bevor die Fahrbahn gegen 14:45 Uhr wieder vollständig befahrbar war.

Im Einsatz waren neben der Polizei auch die Feuerwehr und der Rettungsdienst.

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16-Jähriger stirbt nach Unfall mit U-Bahn

Unfall Frankfurt: Am Samstagabend (30. August 2025) kam es gegen 20:00 Uhr im Frankfurter Stadtteil Bonames zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 16-jähriger E-Scooterfahrer tödliche Verletzungen erlitt.

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Mit E-Scooter in Frankfurt unterwegs und von U-Bahn verfasst

Der Jugendliche befuhr mit seinem E-Scooter die Straße „Homburger Hohl“ aus Richtung Homburger Landstraße in Richtung Schwertmannstraße. Beim Überqueren des dortigen Bahnübergangs wurde er von einer einfahrenden U-Bahn erfasst.

Rettungs- und Polizeikräfte waren schnell vor Ort und leisteten sofort Erste Hilfe. Der junge Fahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht, wo er jedoch kurze Zeit später seinen Verletzungen erlag.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei zeigte die Ampel am Bahnübergang zum Zeitpunkt des Unfalls Rot. Die Unfallermittlungen wurden eingeleitet und dauern derzeit an.

Artikelempfehlung: Motorradfahrer bei Unfall in Aarbergen schwer verletzt

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Sönke Krützfeld wird neuer Bürgermeister von Stadecken-Elsheim

Die Bürgerinnen und Bürger von Stadecken-Elsheim haben gewählt: Sönke Krützfeld (SPD) übernimmt ab dem 1. Oktober 2025 das Amt des Ortsbürgermeisters. Bei der Wahl am Sonntag, 31. August 2025, setzte er sich gegen Alexandra Stabel (CDU) durch.

Wahlergebnis im Überblick

  • Alexandra Stabel (CDU): 1.086 Stimmen (44,7 %)
  • Sönke Krützfeld (SPD): 1.341 Stimmen (55,3 %)
  • Wahlbeteiligung: 62,9 %

Die Wahl war notwendig geworden, da der bisherige Ortsbürgermeister Thomas Barth (CDU) ab Oktober das Amt des Landrats im Landkreis Mainz-Bingen übernimmt.

Glückwünsche und Dank

Die Verbandsgemeinde Nieder-Olm gratulierte Krützfeld herzlich zur erfolgreichen Wahl und wünschte ihm viel Erfolg für die bevorstehenden Aufgaben. Gleichzeitig dankte sie Alexandra Stabel für ihren engagierten Wahlkampf.

Artikelempfehlung: Essenheim lädt zur Kerb ein – 4 Tage Tradition, Wein und Geselligkeit

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Motorradfahrer bei Unfall in Aarbergen schwer verletzt

Am Samstag (30. August 2025) kam es auf der Bundesstraße B54 bei Aarbergen-Michelbach zu einem schweren Motorradunfall. Ein 28-jähriger Mann aus dem Kreis Alzey-Worms verlor gegen 16:22 Uhr in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Motorrad der Marke BMW und stürzte.

Motorradfahrer nach Unfall in Aarbergen in Klinik gebracht

Der Motorradfahrer erlitt bei dem Sturz so schwere Verletzungen, dass er nach einer Erstversorgung am Unfallort in eine Klinik eingeliefert werden musste. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Unfallgutachter hinzugezogen.

Für die Unfallaufnahme, bei der auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz war, musste die B54 mehrfach kurzzeitig voll gesperrt werden. Das verunglückte Motorrad wurde durch die Polizei sichergestellt.

Der entstandene Sachschaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt. Die Polizei Bad Schwalbach hat ein Ermittlungsverfahren zur Klärung des Unfallhergangs eingeleitet.

Polizei sucht Zeugen

Mögliche Zeuginnen oder Zeugen, die den Unfall in Aarbergen beobachtet haben und sich bislang noch nicht gemeldet haben, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Bad Schwalbach unter der Telefonnummer (06124) 7078-0 zu melden.

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Vollsperrungen wegen Bauarbeiten in Harxheim und Lörzweiler

Autofahrer im Landkreis Mainz-Bingen müssen sich in den Herbstferien 2025 auf Verkehrseinschränkungen einstellen. Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms informiert, dass vom 13. bis 24. Oktober 2025 gleich zwei Abschnitte der Kreisstraße K46 saniert werden.

Vollsperrung am Ortseingang Harxheim

Zunächst wird am Ortseingang von Harxheim der Einmündungsbereich K46 (Bahnhofstraße) / K47 (Am Küchelberg) erneuert. Auf einer Fläche von 250 Quadratmetern wird die Fahrbahn abgefräst und mit neuem Asphalt versehen.

Während dieser Bauphase ist die K46 in Richtung Harxheimer Ortsmitte voll gesperrt. Die Verbindung K46/K47 zwischen Gau-Bischofsheim und Lörzweiler bleibt befahrbar, die Verkehrsregelung erfolgt über eine Baustellenampel.

Die Umleitung führt in Harxheim über die K47 (Am Küchelberg, Lörzweiler Straße, Pfarrstraße) zur L413 (Steigstraße) und weiter zur L425 zurück nach Harxheim.

Teil- und Vollsperrung in Lörzweiler

Im Anschluss rücken die Bauarbeiten nach Lörzweiler. Dort wird der Fahrbahnbelag der K46 (Mainzer Straße) auf einer Länge von rund 50 Metern – bis zur Bushaltestelle – erneuert.

Das Baufeld liegt an der Einmündung K34 (Bahnhofstraße) / K46 (Mainzer Straße) in Richtung Harxheim. Die K34 (Bahnhofstraße) bleibt in beiden Richtungen befahrbar, die Verkehrsregelung erfolgt ebenfalls per Baustellenampel.

Die Umleitung führt über die K34 (Bahnhofstraße) nach Mommenheim und über die L425 wieder nach Harxheim.

Baukosten und Daten im Überblick

  • Ausbaufläche: 500 Quadratmeter
  • Baukosten: rund 80.000 Euro
  • Bauzeit: 13. bis 24. Oktober 2025 (Herbstferien)

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Neue Kita in Wiesbaden eingeweiht

Wiesbaden wächst – und mit der Stadt auch der Bedarf an moderner, hochwertiger Kinderbetreuung. Am Freitag, 29. August 2025, wurde die neue Kindertagesstätte St. Georg in Frauenstein feierlich eingeweiht. Trägerin bleibt die katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul, gebaut wurde in Zusammenarbeit mit der Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden (SEG). Der Neubau ersetzt den bisherigen Standort und erweitert gleichzeitig das Angebot.

Ein wichtiger Baustein für Familien in Wiesbaden

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende betonte bei der Eröffnung: „Die Einweihung einer neuen Kita ist wichtig und notwendig für die Stadt, für Eltern und insbesondere die Kinder. Wir freuen uns im Namen der Landeshauptstadt Wiesbaden sehr, dass wir den Eltern und Kindern solch ein Angebot zur Verfügung stellen können. Sanierung und Neubau von Schulen und Kitas verbessern die Chancengleichheit aller Kinder und erfüllen die Bedarfe von Familien. Eine Kita bedeutet nicht nur Betreuung, sondern Beisammensein, Miteinander und gemeinsames Wachstum. Ich hoffe, dass sich die Kinder sowie die Erzieherinnen und Erzieher in den neuen, schönen Räumlichkeiten gut einleben werden.“

Die neue Kita bietet Platz für bis zu 80 Kinder in insgesamt vier Gruppen – darunter erstmals auch eine Krippengruppe für Kinder unter drei Jahren, eine Mischgruppe sowie zwei Elementargruppen.

„Ein gutes Beispiel für unseren Anspruch“

Auch Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher hob die Bedeutung hervor: „Dass wir heute in einer der ältesten Kitas Wiesbadens neue Krippenplätze einweihen, ist ein gutes Beispiel für unseren Anspruch: historisch Gewachsenes behutsam weiterentwickeln – und dabei neue Bedürfnisse konsequent mitdenken. In Frauenstein wurde lange auf diesen Neubau gewartet – umso mehr freut es mich, dass wir ihn jetzt gemeinsam realisieren konnten. Erstmals gibt es hier auch Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Damit stärken wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und machen deutlich: Der Ausbau von Betreuungsplätzen hat für uns höchste Priorität.“ Sie dankte zugleich der katholischen Kirchengemeinde, dem Ortsbeirat sowie allen Planerinnen, Planern, Handwerkerinnen und Handwerkern.

Nachhaltig, modern und kindgerecht

Der Neubau wurde nach modernsten Standards errichtet:

  • Energiestandard KfW-Effizienzhaus 40
  • Photovoltaikanlage, Wärmepumpen, nachhaltiges Regenwassermanagement
  • Streuobstwiese und Haferwiese als ökologische Ausgleichsflächen für Zauneidechse und Äskulapnatter

Baudezernent Andreas Kowol erklärte: „Die Kita St. Georg zeigt, wie sich architektonische Qualität, Funktionalität und Klimaschutz verbinden lassen. Die hohen Energie- und Technikstandards sowie die naturnahe Gestaltung der Außenanlagen mit vielfältigen Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten sind ein Vorbild für zukünftige Bauprojekte hier in Wiesbaden. Wir schaffen in Wiesbaden öffentliche Bauten, die ökologisch wie ökonomisch zukunftsfähig sind.“

Die Kita überzeugt zudem mit großzügigen Gruppenräumen voller Tageslicht, barrierefreien Zugängen, Personalräumen, Spielfluren mit Garderobenflächen sowie einem naturnah gestalteten Außengelände mit altersgerechten Spielgeräten.

In den Bau der Kita St. Georg flossen 6,83 Millionen Euro, davon 1 Million Euro Fördermittel aus dem Landesinvestitionsprogramm „Kinderbetreuung“. Weitere Zuschüsse gab es für Klimaschutzmaßnahmen.

Essenheim lädt zur Kerb ein – 4 Tage Tradition, Wein und Geselligkeit

Vom 12. bis 15. September 2025 steht der Weinort Essenheim wieder ganz im Zeichen von Tradition, Gemeinschaft und guter Laune: Die Kerb 2025 wird gefeiert. An vier Tagen erwartet Besucherinnen und Besucher ein buntes Programm mit Musik, regionalen Weinen und Unterhaltung für die ganze Familie.

Auftakt mit Gottesdienst und Eröffnung in Essenheim

Los geht es am Freitag, 12. September, um 17:00 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Mauritiuskirche. Im Anschluss eröffnet Bürgermeister Schnurbus offiziell die Kerb, bevor die Feierlichkeiten rund um den Dalles starten.

Wein, Musik und gute Laune am Dalles

Die Essenheimer Winzer schenken während der gesamten Kerb ihre ausgezeichneten Weine aus – schließlich gilt Essenheim als „Capital of Wine“. Neben edlen Tropfen gibt es selbstverständlich auch Bier und alkoholfreie Getränke. Auf dem Dalles wird gelacht, getanzt und gefeiert – ganz im Sinne der Essenheimer Tradition.

Programm für Groß und Klein

Nicht nur Erwachsene kommen auf ihre Kosten: Die Kerbe-Oldies und die Kerbe-Jugend haben ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Für die Jüngsten gibt es einen Kinderflohmarkt.

Die Gemeinde Essenheim lädt alle Bürgerinnen, Bürger und Gäste herzlich ein, mitzufeiern und den Organisatoren durch ihre Teilnahme Danke zu sagen.

Betrunkener baut Unfall in Biebelnheim und flüchtet

Unfallflucht in Biebelnheim – Durch eine aufmerksame Verkehrsteilnehmerin konnte eine Verkehrsunfallflucht in Biebelnheim (Landkreis Alzey-Worms) aufgeklärt werden. Die Frau hatte den Vorfall beobachtet und wichtige Hinweise zum flüchtenden Fahrzeug an die Polizei weitergegeben. Dank ihrer genauen Angaben gelang es den Einsatzkräften, den verantwortlichen Fahrer ausfindig zu machen und zu ermitteln.

Tathergang nach Angaben der Polizei

Am Abend des 29.08.2025 gegen 21:30 Uhr meldete die Zeugin, dass eine größere Ölspur durch Biebelheim verlaufen würde. Zudem sei die Verkehrsinsel samt Beschilderungen am Ortseingang überfahren worden. Während die Polizei die Spurenlage vor Ort dokumentierte und die Fahrbahn durch eine Spezialfirma gereinigt wurde, konnte die Zeugin auf ihrem Nachhauseweg erneut einen wichtigen Hinweis – diesmal zu dem flüchtigen Fahrer – geben. Ihr sei auf dem Mitfahrerparkplatz an der Anschlussstelle Bornheim zur A61 ein Opel Corsa aufgefallen, der mitten in der Zufahrt des Parkplatzes parkte.

Bei der Kontrolle des besagten Opel Corsa konnte dieser mit korrespondierenden Schäden und einer beschädigten Ölwanne festgestellt werden. Der Corsa war in Folge des Ölverlustes dort liegen geblieben. Bei dem 24-jährigen Fahrer wurde zudem leichter Alkoholgeruch wahrgenommen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,31 Promille.

Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Auf seine Fahrerlaubnis muss der 24-Jährige ab nun zunächst verzichten, sie wurde ihm vorläufig entzogen.

Aktueller Polizeibericht aus dem Main-Taunus-Kreis

Polizeibericht Main-Taunus-Kreis – Im MTK hat die Polizei in den vergangenen Tagen mehrere Einsätze verzeichnet. Dabei ging es unter anderem um gescheiterte Einbruchsversuche, einen Verkehrsunfall mit einem verletzten Kind sowie einen berauschten Autofahrer, der mit mehreren Mitfahrern kontrolliert wurde. Nachfolgend ein Überblick über die aktuellen Fälle.

Einbrecher in Bad Soden auf frischer Tat gestört

In Bad Soden wurden in der Nacht zum Freitag Einbrecher während eines versuchten Diebstahls überrascht. Gegen 2:55 Uhr entwendeten bislang unbekannte Täter zunächst einen Garagentoröffner aus einem verschlossenen Pkw, der vor einem Wohnhaus in der Straße Am Reitplatz abgestellt war. Anschließend versuchten sie, in die dazugehörige Garage einzudringen und weitere Gegenstände zu stehlen. Ein aufmerksamer Nachbar bemerkte die Tat und störte die Einbrecher, die daraufhin in einem weißen Mercedes flüchteten. Ermittlungen ergaben, dass das Fahrzeug zuvor in Königstein entwendet worden war. Die Kriminalpolizei des Main-Taunus-Kreises hat die Ermittlungen aufgenommen.

Einbruchsversuch in Schwalbach scheitert

Zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen versuchten Unbekannte, die Eingangstür eines Kosmetikstudios am Schwalbacher Marktplatz aufzuhebeln. Trotz mehrfacher Hebelversuche gelang es den Tätern nicht, in die Räume einzudringen. Sie verließen den Tatort unerkannt. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise unter der Rufnummer (06196) 2073-0.

Kind bei Verkehrsunfall in Flörsheim schwer verletzt

Ein 11-jähriger Junge ist am Freitagabend in Flörsheim am Main bei einem Verkehrsunfall verletzt worden. Der Junge wollte gegen 19:25 Uhr mit seinem Fahrrad die Werner-von-Siemens-Straße überqueren, als es zu einem Zusammenstoß mit einem Pkw kam. Der Autofahrer konnte trotz Bremsversuch den Unfall nicht verhindern. Das Kind erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.

Polizei stoppt berauschten Fahrer in Hattersheim

In Hattersheim stoppte eine Polizeistreife am frühen Samstagmorgen einen Pkw mit fünf Insassen. Der 19-jährige Fahrer aus Hattersheim zeigte deutliche Anzeichen von Alkohol- oder Drogenkonsum und verweigerte jegliche Tests. Auf der Polizeistation wurde eine Blutentnahme angeordnet. Zudem fanden die Beamten bei ihm ein Einhandmesser. Gegen den jungen Mann wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Bei einem 20-jährigen Mitfahrer stellten die Polizisten Betäubungsmittel sicher. Auch er muss sich in einem gesonderten Verfahren verantworten.

Flohmarkt in Mainz-Finthen am 6. September

Flohmarkt in Mainz-Finthen – Am Samstag, 6. September, laden Anwohnerinnen und Anwohner des Finther Kakteenwegs von 11:00 bis 15:00 Uhr zu einem Flohmarkt ein. Auf dem gemeinsamen Garagenhof am Ende der Straße „An der Steige“ bieten sie verschiedenste Waren an.

Der Flohmarkt richtet sich nicht nur an Nachbarn, sondern an alle Interessierten aus Mainz und Umgebung. Besucherinnen und Besucher können in entspannter Atmosphäre stöbern und nach besonderen Fundstücken suchen.

Wer selbst einen Stand betreiben möchte, kann sich bei Dagmar Seitz-Klippel unter der Telefonnummer 0179-1265588 anmelden. Die Zufahrt zum Garagenhof erfolgt über den „Katzenberg“ mit Abzweigung nach rechts.

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Nach Beschwerden: Polizei fliegt mit lautlosem E-Hubschrauber

Realität: In den letzten Jahren gingen mehrfach Anrufe und E-Mails bei der Redaktion ein, in denen Anwohner ihren Unmut über den Lärm der Polizeihubschrauber äußerten. Viele fragten, ob man nicht bei der Polizei nachhaken könne, ob solche nächtlichen Einsätze unbedingt nötig seien. Die Redaktion hat diese Hinweise ernst genommen und wiederholt versucht, den Zweck der Einsätze zu erklären – mit dem klaren Hinweis, dass Sicherheit und Menschenleben stets Vorrang haben.

Satire: Es ist ein historischer Tag für die Polizeiluftfahrt: Rheinland-Pfalz hat seinen ersten anwohnerfreundlichen Hubschrauber vorgestellt. Das futuristische Modell fliegt elektrisch, nahezu lautlos – und weitgehend nutzlos. Innenminister Michael E. Schorle sprach bei der feierlichen Enthüllung von einer „neuen Ära der Rücksichtnahme“. Kritiker nannten es hingegen schlicht „die teuerste Drohne ohne Funktion“.

Lärm war gestern

Auslöser für die Entwicklung waren jahrelange Beschwerden von Anwohnern, die sich durch die lauten Rotoren gestört fühlten. Mit dem neuen Elektroantrieb gehört dieses Problem der Vergangenheit an. „Früher haben die Menschen den Hubschrauber schon von weitem gehört. Heute bemerken sie ihn nicht mehr – und wir ehrlich gesagt auch nicht immer“, erklärte Einsatzleiterin Renate F. mit hörbarem Stolz.

Suchscheinwerfer gestrichen

Auch die Scheinwerfer mussten auf Drängen der Anwohner weichen. Viele Menschen fühlten sich durch die Lichtkegel beim Schlafen gestört. „Die Rückmeldungen waren eindeutig: Kein Licht mehr am Himmel“, so die offizielle Polizeimitteilung. Bei Vermisstensuchen soll nun die betroffene Person selbst aktiv werden – etwa mit einer Warnweste oder durch das Schwenken des Handy-Displays.

Ein Journalist wollte wissen, wie das bei bewusstlosen Vermissten funktionieren solle. Der Innenminister antwortete knapp: „Dann möchten diese Menschen offenbar nicht gefunden werden.“

Verbrecher auf leiser Spur: Luftkontrolle wird zum Ratespiel

Auch bei der Verbrechensbekämpfung stellt der neue Hubschrauber eine Herausforderung dar. Dank Elektroantrieb und abgeschalteter Technik müssen Täter künftig quasi „mitspielen“, um entdeckt zu werden. Die Polizei setzt nun auf klassische Bodenarbeit und Zufallstreffer: Fenster offenlassen, Lichtsignale geben oder im Idealfall freiwillig auf der Straße herumlaufen. „Wer sich unauffällig verhält, hat gute Chancen, unentdeckt zu bleiben“, erklärt ein Sprecher trocken. „Der Hubschrauber ist leise, unsichtbar – und sehr, sehr rücksichtsvoll.“

Privatsphäre hat Vorrang

Auch die Nachtsichttechnik fiel dem Anwohnerdialog zum Opfer. Datenschützer hatten bemängelt, dass die Polizei unbeabsichtigt Menschen beobachten könnte, die sich aus guten Gründen im Dunkeln bewegen – etwa beim nächtlichen Spaziergang oder beim heimlichen Rauchen auf dem Balkon. „Wir wollen keine privaten Bewegungen dokumentieren, die nichts mit Polizeiarbeit zu tun haben“, heißt es aus dem Ministerium.

Damit sei sichergestellt, dass niemand in seiner Privatsphäre gestört werde – auch wenn gleichzeitig niemand mehr gefunden werden könne.

Politik zufrieden, Einsätze offen

Innenminister Schorle Michel verteidigte die Entscheidung: „Wir haben gezeigt, dass wir auf die Sorgen der Bürger hören. Der Hubschrauber ist leise, er blendet nicht und er sieht nichts. Genau das wollten die Menschen.“

Ob damit auch Einsätze erfolgreich durchgeführt werden können, bleibt unklar. Schorle blieb gelassen: „Das hängt nun vom Engagement der Vermissten ab. Wer gefunden werden möchte, muss eben aktiv mitarbeiten.“

Appell der Redaktion

Abschließend weist die Redaktion darauf hin, dass viele der Beschwerden (Reallität) über nächtliche Polizeihubschrauber aus Sicht der öffentlichen Sicherheit wenig nachvollziehbar sind. „Die nächtlichen Einsätze dienen dem Schutz von Menschenleben und der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit. Wer sich in sozialen Medien oder im direkten Umfeld über Lärm und Lichtkegel beschwert, sollte bedenken, dass hier täglich Verantwortung übernommen wird, die weit über Komfortfragen hinausgeht. Sicherheit geht vor – und das muss allen bewusst sein.

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Sonderausstellung im Museum Alzey am 8.September

Museum Alzey – Die Künstlerin Lena Frumin, Enkelin vertriebener Alzeyer Juden, verknüpft persönliche Erinnerung mit künstlerischer Gestaltung. In kunstvoll gearbeiteten Strickbildern verarbeitet sie Familienfotos von 1901 bis 2024 – eine Hommage an Herkunft, Flucht und Neubeginn. Acht dieser Werke sind ab Montag, 8. September 2025, im Museum Alzey zu sehen. Die Eröffnung beginnt um 19:30 Uhr.

„A Jewish Family’s Life after Alzey“

Unter diesem Titel dokumentiert Frumin das Schicksal ihrer Familie. Die Ausstellung spiegelt den Bruch durch die Vertreibung vor dem nationalsozialistischen Terror wider und zeigt zugleich das Leben nach Alzey in den USA.

Inspiration durch einen Besuch in Alzey

Der Besuch Frumins in Alzey im Jahr 2024 gemeinsam mit Familienmitgliedern war Auslöser für die Ausstellung. Die Künstlerin, ausgebildete Kunststrickerin, greift in ihrer Arbeit auf die Familientradition als Textilhändler zurück und überträgt historische Familienfotos mithilfe der Strickmaschine in detailreiche Strickbilder.

Vortrag zur Erinnerungskultur

Die Eröffnung der Sonderausstellung findet im Anschluss an den Museumsabend statt. Vortragende des Abends ist Renate Rosenau, die die Strickbilder ins Museum vermittelt hat. Sie wird über Aspekte der Erinnerungskultur und das ganz persönliche Erinnern an die Familiengeschichte sprechen.

Kostenfreier Zugang
Die Sonderausstellung in der Vitrine des Museums Alzey ist kostenfrei zugänglich. Hier gibt es weitere Informationen zum Alzeyer Museum