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Arzneimittelversorgung zu jeder Zeit und in höchster Qualität

  • Internationaler Tag der Patientensicherheit am 17. September
  • Zuverlässige Versorgung der Patienten seit fast 40 Jahren
  • Biomanufacturing mit neuester Produktionstechnologie

Der Grundstein ist gelegt: In Rhode Island im Osten der Vereinigten Staaten errichtet Amgen eine der modernsten Anlagen zur Herstellung von biotechnologischen Arzneimitteln. Damit werden in Zukunft fast ein Dutzend Produktionsanlagen von Amgen weltweit für eine sichere und kontinuierliche Lieferbarkeit von Biopharmazeutika sorgen. Seit seiner Gründung engagiert sich das Biotech-Unternehmen sowohl in der Forschung und Entwicklung als auch in der Herstellung innovativer Arzneimittel. Auf fast 40 Jahre zuverlässige Versorgung der Patienten kann der Pionier der Biotechnologie zurückblicken. Anlässlich des „Internationalen Tages der Patientensicherheit“ am 17. September macht Amgen auf die Bedeutung einer adäquaten Arzneimittelversorgung der Patienten aufmerksam.

Lieferverzögerungen von Arzneimitteln können die Behandlung von Patienten negativ beeinflussen. Daher setzt Amgen einen besonderen Fokus auf ausreichende Produktionsmöglichkeiten. Das Biotech-Unternehmen investiert in innovative Produktionsanlagen, um konstante Bedingungen, gleichbleibende Qualität und eine ständige Lieferbarkeit zu gewährleisten. „Wir hatten noch nie einen Lieferengpass. Dank der lückenlosen Überwachung der kompletten Herstellungs- und Lieferkette konnten wir bislang unsere Patienten jederzeit mit den Arzneimitteln versorgen, die sie benötigen“, sagt Dr. Roman Stampfli, Geschäftsführer der Amgen GmbH.

Biomanufacturing der nächsten Generation

Die neue Produktionsanlage in den USA wird zu den modernsten Anlagen zur biotechnologischen Herstellung gehören und das von Amgen gesammelte technologische Know-How der letzten 40 Jahre nutzen. Die Biomanufacturing-Prozesse der nächsten Generation sind mit einem geringeren Energie- und Wasserverbrauch umweltfreundlicher und zugleich produktiver, weil sie eine größere Zelldichte und somit einen höheren Ertrag ermöglichen. Die Besonderheit der neuen Produktionsstätte ist es, dass sie aus kleineren, flexibleren und effizienteren Anlagen besteht, die schnell an die Herstellung weiterer Biopharmazeutika angepasst werden können.

Die große Herausforderung: eine Produktion ohne Qualitätsschwankungen Die Herstellung von biotechnologischen Arzneimitteln ist eine hochkomplexe Angelegenheit. In großen Stahltanks, den sogenannten Bioreaktoren, produzieren lebende, gentechnisch veränderte Zellen, insbesondere Bakterien, Hefen, aber auch einige Säugetierzellen, den gewünschten Wirkstoff. Die Produktion findet innerhalb einer optimalen, kontrollierten Umgebung für die sehr empfindlich reagierenden Zellstämme statt. Die Bedingungen werden hinsichtlich Nährstoffe, Temperatur, pH-Wert und Druck in den Bioreaktoren permanent überwacht. „Bei der Produktion von Biopharmazeutika ist es essentiell, trotz der vielen beeinflussenden Faktoren jegliche Art von Qualitätsschwankungen zu vermeiden“, erläutert der Amgen-Geschäftsführer. „Jeder Patient soll zu jeder Zeit mit den gleichen, hochwertigen Arzneimitteln behandelt werden. Das ist unser Versprechen zum internationalen Tag der Patientensicherheit.“

Zukunftsgerichtete Aussagen

Dieses Dokument enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den aktuellen Erwartungen und Einschätzungen von Amgen basieren. Alle Aussagen, mit Ausnahme von Aussagen über Fakten aus der Vergangenheit, sind zukunftsgerichtete Aussagen. Dies gilt auch für Aussagen über Ertragsprognosen, Betriebsergebnismargen, Investitionsaufwendungen, liquide Mittel oder andere Finanzkennzahlen, erwartete gerichtliche, schiedsgerichtliche, politische, regulatorische oder klinische Ergebnisse oder Praktiken, Verhaltensmuster von Kunden und Verschreibern, Entschädigungsaktivitäten und -ergebnisse sowie andere ähnliche Prognosen und Ergebnisse.

Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit beträchtlichen Risiken und Unwägbarkeiten behaftet, einschließlich der nachfolgend genannten und in den von Amgen eingereichten Security and Exchange Commission-Berichten näher beschriebenen. Dazu gehört auch unser jüngster Jahresbericht auf dem Formblatt 10-K sowie nachfolgende Periodenberichte auf den Formblättern 10-Q und Form 8-K. Sofern nichts anderes angegeben ist, trifft Amgen diese Aussagen zum vermerkten Datum und verpflichtet sich nicht dazu, in diesem Dokument enthaltene zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren, wenn neue Informationen vorliegen, Ereignisse eintreten oder aufgrund anderer Gründe.

Für zukunftsgerichtete Aussagen kann keine Garantie übernommen werden und tatsächliche Ergebnisse können von den erwarteten abweichen. Unsere Ergebnisse werden dadurch beeinflusst, wie erfolgreich wir neue und bestehende Produkte im In- und Ausland vermarkten. Sie hängen von klinischen und regulatorischen Entwicklungen ab, die aktuelle und zukünftige Produkte betreffen, von der Umsatzsteigerung bei kürzlich eingeführten Produkten, vom Wettbewerb mit anderen Produkten (einschließlich Biosimilars), von Problemen oder Verzögerungen bei der Herstellung unserer Produkte sowie von globalen Wirtschaftsbedingungen. Darüber hinaus wird der Vertrieb unserer Produkte vom Preisdruck, der Wahrnehmung in der Politik und der Öffentlichkeit und von den Erstattungsrichtlinien der privaten und gesetzlichen Krankenkassen sowie Behörden und Managed Care Provider beeinflusst und kann zudem von Entwicklungen bei gesetzlichen Bestimmungen, klinischen Studien und Richtlinien sowie nationalen und internationalen Trends zur Eindämmung von Kosten im Gesundheitswesen beeinflusst werden. Überdies unterliegen unsere Forschungs- und Testarbeit, unsere Preisbildung, unser Marketing und andere Tätigkeiten einer starken Regulierung durch in- und ausländische staatliche Aufsichtsbehörden. Wir oder andere könnten nach der Markteinführung unserer Produkte Sicherheits- oder Herstellungsprobleme oder Nebenwirkungen feststellen. Unser Unternehmen könnte von behördlichen Untersuchungen, Rechtsstreitigkeiten und Produkthaftungsklagen betroffen sein. Darüber hinaus könnte unser Unternehmen von neuen Steuergesetzen betroffen sein, die zu erhöhten Steuerverbindlichkeiten führen. Für den Fall, dass wir unseren Verpflichtungen aus der mit den US-Regierungsbehörden geschlossenen Vereinbarung zur Unternehmensintegrität nicht nachkommen, drohen beträchtliche Sanktionen. Außerdem könnte der Schutz der für unsere Produkte und unsere Technologie angemeldeten und erteilten Patente von unseren Mitbewerbern angegriffen, außer Kraft gesetzt oder unterlaufen werden. Zudem könnten wir in aktuellen oder zukünftigen Rechtsstreitigkeiten unterliegen. Wir führen einen Großteil unserer kommerziellen Fertigung in wenigen Schlüsselbetrieben durch und sind darüber hinaus bei unseren Herstellungsaktivitäten teilweise von Dritten abhängig. Lieferengpässe können den Vertrieb bestimmter aktueller Produkte und die Entwicklung von Produktkandidaten beschränken. Zudem stehen wir bei vielen der von uns vermarkteten Produkte sowie in Bezug auf die Entdeckung und Entwicklung neuer Produkte in Konkurrenz zu anderen Unternehmen. Die Entdeckung oder Identifizierung neuer Produktkandidaten kann nicht garantiert werden, und der Schritt vom Konzept zum Produkt ist nicht gesichert. Daher kann nicht dafür garantiert werden, dass ein bestimmter Produktkandidat erfolgreich sein und vermarktet werden wird. Des Weiteren werden manche Rohstoffe, Medizinprodukte und Komponenten für unsere Produkte ausschließlich von Drittanbietern geliefert. Die Entdeckung signifikanter Probleme mit einem Produkt, das einem unserer Produkte ähnelt, kann auf eine gesamte Produktklasse zurückfallen und den Vertrieb der betreffenden Produkte, unser Unternehmen und unser Betriebsergebnis stark beeinträchtigen. Die Akquisition anderer Unternehmen oder Produkte unsererseits sowie unsere Anstrengungen zur Eingliederung aufgekaufter Betriebe kann fehlschlagen. Möglicherweise gelingt es uns nicht, Geld zu günstigen Konditionen am Kapital- und Kreditmarkt aufzunehmen oder überhaupt Geld aufzunehmen. Wir sind immer stärker von IT-Systemen, Infrastruktur und Datensicherheit abhängig. Unser Aktienkurs schwankt und kann von unterschiedlichsten Ereignissen beeinflusst werden. Unser Geschäftserfolg kann die Zustimmung unseres Verwaltungsrats zur Ausschüttung einer Dividende sowie unsere Fähigkeit zur Zahlung einer Dividende oder zum Rückkauf unserer Stammaktien beschränken. Die wissenschaftlichen Informationen, die in dieser Medianote besprochen sind, und die in Verbindung zu unseren sich in der klinischen Prüfung befindlichen Produktkandidaten stehen sind vorläufig und investigativ. Solche sich in der klinischen Prüfung befindlichen Produktkandidaten sind nicht von der U.S. Food and Drug Administration zugelassen und es können keine Rückschlüsse hinsichtlich Sicherheit und Wirksamkeit der sich in der klinischen Prüfung befindlichen Produktkandidaten gezogen werden.

Audi setzt Wachstum im August fort

  • Weltweit rund 153.900 Auslieferungen, plus 10,9 Prozent im Monat
  • Steigende Nachfrage in allen Regionen, weiterhin positive Sondereffekte in Europa
  • Interims-CEO und Vertriebschef Bram Schot: „Läuten mit erstem rein-elektrischen Audi neue Ära ein“

Die Marke Audi hat im August mit rund 153.900 verkauften Premium-Automobilen ihr Ergebnis aus dem Vorjahr um 10,9 Prozent übertroffen. Unter den Kernregionen stieg die Zahl der Auslieferungen in Europa am stärksten (+21,5%). Hier wirken sich weiterhin die Auslieferungen bevorrateter Modelle im Zuge der WLTP-Umstellung sowie Modellwechsel positiv auf die Verkaufsbilanz aus. Im vergangenen Monat verzeichneten auch Nordamerika (+5,1%) und China (+6,0%) positives Wachstum. Seit Januar übergab Audi weltweit mehr als 1.268.550 Automobile an Kunden (+5,5%).

„Das erneute Plus bei den Auslieferungen unterstreicht die Attraktivität der Marke Audi. Gleichzeitig haben wir die schwierigen nächsten Monate mit der Umstellung auf WLTP und die Modelloffensive weiter im Blick“, sagt Bram Schot, kommissarischer Vorstandsvorsitzender und Vorstand für Vertrieb und Marketing der AUDI AG. „Darüber hinaus läuten wir mit unserem ersten Elektroauto, dem Audi e-tron, eine neue Ära für unser Unternehmen ein.“ Der Audi e-tron feiert seine Weltpremiere am 17. September in San Francisco. Bis 2025 ergänzen mehr als 20 neue elektrifizierte Automobile das Portfolio der Vier Ringe.

Die Monatsbilanz fiel in der Region Nordamerika positiv aus: Rund 25.400 Auslieferungen stehen für ein Plus von 5,1 Prozent. Kumuliert liegen rund 183.550 Verkäufe für Audi um 4,6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. In den USA sind weiterhin SUV-Modelle von Audi bei den Kunden hoch im Kurs. Die Nachfrage über alle sportlichen Geländewagen hinweg stieg im vergangenen Monat um 20,9 Prozent. Besonders positiv hervorzuheben ist dabei der Audi Q5, dessen Verkäufe im August um 42,9 Prozent auf 6.812 Einheiten zulegten. Außerdem lieferte Audi seit Januar rund jeden dritten produzierten Audi Q7 an einen amerikanischen Kunden aus. Über die gesamte Produktpalette entwickelte sich die Nachfrage von Audi of America im August positiv (+5,5% auf 20.907 Autos).

In Europa profitiert der Premiumhersteller weiterhin von dem Sondereffekt durch den Auslieferung bevorrateter Modelle im Rahmen der Umstellung auf den WLTP-Prüfzyklus sowie die Modelloffensive (+21,5% auf rund 60.200 Einheiten). Mit zunehmender Leerung der Lager flaut der Trend nun wieder ab. Seit 1. September gilt der neue WLTP-Prüfzyklus. Hersteller dürfen nun ihre Automobile je nach Gesetzgebung des jeweiligen Landes nur noch mit Sondergenehmigungen nach dem bisherigen NEFZ-Prüfzyklus zulassen.

Die drei größten europäischen Märkte melden bei den Auslieferungen im August starke Zuwächse. Großbritannien erzielte ein Plus von 19,5 Prozent auf 7.523 Autos, Spanien ein Plus von 66,1 Prozent auf 5.305 Autos und Deutschland ein Plus von 17,7 Prozent auf 22.216 Autos. In China profitierte Audi im vergangenen Monat von seinem lokalen Premium Kompaktsegment: Die Händler lieferten 8.299 Modelle des Audi A3 und damit 15,3 Prozent mehr als vor einem Jahr aus. 14.857 chinesische Kunden entschieden sich im August für den ebenfalls im Reich der Mitte produzierten A4L, das entspricht einem Zuwachs von 38,4 Prozent.

Die Verkäufe aller Audi Modelle in China stiegen im vergangenen Monat um 6,0 Prozent auf 57.453 Einheiten. Damit erzielte das Unternehmen das stärkste August-Ergebnis seiner Geschichte. Im Jahresverlauf erreicht Audi mit 417.234 ausgelieferten Autos und einer Steigerung von 15,8 Prozent ebenfalls einen neuen Bestwert.

Stressfrei Parken mit der Handy App „trive.park“

Das die vernetzte automobile Welt bereits heute die Mobilität einfacher und vor allem kom-fortabler gestalten kann, beweist trive.me – das Startup-Unternehmen des weltweit größten unabhängigen Engineering-Dienstleister EDAG – mit ihrer eigenentwickelten Parkhaus-App „trive.park“. Der Fahrer kann bereits vor Fahrtantritt einen Parkplatz in seinem Parkhaus reservieren, bezahlen und direkt mit der Schrankenanlage via Bluetooth aus der App heraus kommunizieren. Nach einer ersten Pilotphase in München wird die App nun auch in der Hauptstadt Berlin in vier weiteren Parkhäusern des Parkhausbetreibers „Park One“ getestet.

Stressfrei Parken mit der Handy App „trive.park“

Meilenstein für die Serienentwicklung: Das EDAG Startup „trive.me“ startet in Berlin eine weitere Pilotphase ihrer App „trive.park“

Wiesbaden, 13.9.2018 Das die vernetzte automobile Welt bereits heute die Mobilität einfacher und vor allem komfortabler gestalten kann, beweist trive.me – das Startup-Unternehmen des weltweit größten unabhängigen Engineering-Dienstleister EDAG – mit ihrer eigenentwickelten Parkhaus-App „trive.park“. Der Fahrer kann bereits vor Fahrtantritt einen Parkplatz in seinem Parkhaus reservieren, bezahlen und direkt mit der Schrankenanlage via Bluetooth aus der App heraus kommunizieren. Nach einer ersten Pilotphase in München wird die App nun auch in der Hauptstadt Berlin in vier weiteren Parkhäusern des Parkhausbetreibers „Park One“ getestet.

Mit der App „trive.park“, die aktuell exklusiv für iPhone-Nutzer im App-Store zum kostenlosen Download bereitsteht, kann der Kunde mit ein paar Klicks spezielle Parkhaus-Angebote und Parkplatzrabatte in einem von ihm präferierten Parkhaus tagesgenau buchen.

Diese Reservie-rung wird unmittelbar in die Software des Parkhauses eingespielt und hält garantiert einen Parkplatz für den gewählten Zeitraum frei. Der Bezahlvorgang erfolgt direkt per Kreditkarte. Hierzu hat trive.me ein zertifiziertes Bezahlsystem in die App integriert. „Zentrales Element un-seres smarten Parksystems ist die Kommunikation der trive.park-App mit der Schrankenanlage des Parkhauses“, unterstreicht Alexander Süssemilch, Product Owner (trive.me). Das Öffnen und Schließen der Schrankenlagen erfolgt via Bluethooth direkt aus der App heraus. Das oft umständliche Hantieren mit Parkkarten entfällt dank der App-Lösung gänzlich.

Diese neue Form des smarten Parkens wird seit Anfang des Jahres 2018 im Rahmen eines ersten Feldversuchs in ausgewählten Parkhäusern getestet. Nach den Städten München und Fürth werden nun vier Parkhäuser in Berlin des Parkhausbetreibers „ParkOne“ in den Feldversuch mitaufgenommen.

„Das Produkt trive.park zeigt auf, das durch die zunehmende Digitalisierung in der Automobilindustrie zusätzlich neue Geschäftsfelder mit einem enorm großen Potential entstehen. Als internationaler Engineering-Spezialist setzen wir neben der Entwicklung von Fahrzeugen und Pro-duktionsanlagen unser Wachstum für neue Mobilitätsdienstleistungen weiter deutlich fort wie das aktuelle Projekt „trive.park deutlich unterstreicht“, erläutert Cosimo De Carlo, CEO der EDAG Gruppe.

Über EDAG

EDAG ist ein unabhängiger Ingenieurdienstleister für die globale Automobilindustrie. Das Unternehmen bedient führende nationale und internationale Fahrzeughersteller sowie technologisch anspruchsvolle Automobilzulieferer mit einem globalen Netzwerk von rund 60 Standorten in bedeutenden Automobilzen-tren auf der ganzen Welt.

EDAG bietet komplementäre Ingenieurdienstleistungen in den Segmenten Vehicle Engineering (Fahr-zeugentwicklung), Electrics/Electronics (Elektrik/Elektronik) und Production Solutions (Produktionslösungen). Diese umfassende Kompetenz erlaubt es EDAG, ihre Kunden von der ursprünglichen Idee zum Design über die Produktentwicklung und den Prototypenbau bis hin zu schlüsselfertigen Produktionssystemen zu unterstützen. Zudem betreibt das Unternehmen als Technologie- und Innovationsführer Kompetenzzentren für wegweisende Zukunftstechnologien der Automobilbranche: Leichtbau, Elektromobilität, Car-IT, integrale Sicherheit sowie neue Produktionstechnologien.

Das Unternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 717 Millionen Euro und ein bereinigtes EBIT von 32,6 Millionen Euro. Zum 31. Dezember 2017 beschäftigte EDAG 8.404 Mitarbeiter (einschließlich Auszubildenden) in 19 Ländern.

Über trive.me, eine Marke der EDAG Engineering GmbH

Die Vision von trive.me ist das Fahren 4.0 – das geniale Vernetzen von Fahrer, Fahrzeug und Umwelt. trive.me tritt an, um die Automobilbranche und die digitale Welt zusammenzubringen. Das Startup-Unternehmen des weltweit größten unabhängigen Engineering-Dienstleister EDAG verbindet die Exper-tise von gestandenen Automotive Entwicklern mit dem Spirit und Ideenreichtum von Programmierern, Designern und Netzmenschen. Für trive.me ist Software im Auto nicht nur Beiwerk, sondern beschreibt die entscheidende Schnittstelle zwischen Fahrer und Mobilität. Sie ist essentiell für die Vision vom Fahren 4.0.

Autofahren ohne Rückenschmerzen: Auf den richtigen Autositz kommt es an

Mehr als jeder zweite Erwerbstätige pendelt täglich zur Arbeit. Der Großteil davon nutzt nach wie vor das eigene Auto. Laut einer Studie des Versicherers CosmosDirekt verbringt jeder dritte Autofahrer an einem normalen Werktag mehr als eine Stunde im Auto. Problematisch daran ist, dass die meisten Autositze gar nicht für so langes Sitzen ausgelegt sind. Die Folge: Hartnäckige Verspannungen, Rückenschmerzen und andere Beschwerden. Durch die Wahl eines ergonomischen Sitzmodells können Autofahrer solchen Rückenleiden vorbeugen. Immer mehr Hersteller reagieren und bieten ihren Kunden die Möglichkeit, einen rückengerechten Autositz zu wählen. Besonders rückenfreundliche Modelle erkennen Verbraucher am Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V.

Viele Autofahrer klagen regelmäßig über schmerzhaft zwickende Verspannungen und weitere Rückenbeschwerden. Nach wie vor muss sich viel zu oft der Körper des Autofahrers an den in seinem Auto verbauten Sitz anpassen. Rückenexperten der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. fordern seit Langem genau das Gegenteil: „Der Sitz muss sich individuell so einstellen lassen, dass er den Bedürfnissen des jeweiligen Insassen bestmöglich gerecht wird.“

Hohe Anforderungen an rückengerechte Autositze mit AGR-Gütesiegel

Bevor ein Autositz das begehrte AGR-Gütesiegel tragen darf, wird er von einem unabhängigen medizinischen Expertengremium auf verschiedene Mindestanforderungen geprüft. Seine Grundstruktur soll fest sein und die natürliche Form der Wirbelsäule unterstützen. Sowohl Rückenlehne, als auch Sitzfläche und Kopfstütze müssen ausreichend groß bemessen sein. Letztere muss sich optimal auf den jeweiligen Nutzer einstellen lassen. Auch der Sitz selbst muss sich in seiner Höhe, Neigung und Längseinstellung verstellen und seine Sitzfläche in ihrer Tiefe anpassen lassen. Die Ausstattung mit einer Vier-Wege-Lordosenstütze, die den Bereich des unteren Rückens stabilisiert, ist ebenso Pflicht wie die gute Erreichbarkeit aller Bedienelemente während der Fahrt. Nicht zwingend erforderlich, aber dennoch empfehlenswert sind darüber hinaus weitere Ausstattungsmerkmale wie ein Klimapaket mit Sitzheizung und Ventilationsfunktion, ein verstellbarer Lehnenkopf, einstellbare Seitenwangen an Rückenlehne und Sitzfläche, ein Sitzdynamiksystem, eine Massagefunktion und eine Komfortkopfstütze. AGR-Geschäftsführer Detlef Detjen ergänzt: „Sinnvoll ist auch eine Memoryfunktion, mit der sich die individuellen Einstellungen verschiedener Fahrer abspeichern und auf Knopfdruck aktivieren lassen.“

Welche Hersteller bieten rückengerechte Sitze mit AGR-Gütesiegel ab Werk?

Vorreiter Opel gilt als Pionier für rückenfreundliches Autofahren. Bereits 2003 verbaute der Rüsselsheimer Autohersteller den weltweit ersten Autositz mit AGR-Gütesiegel. 15 Jahre später sind die Sitze in so gut wie jedem Modell verfügbar – auch in der Kompaktklasse.

Auch Mercedes-Benz hat sich auf die Fahne geschrieben, den Rücken seiner Kunden zu unterstützen: Als erster Hersteller der Welt statten sie alle Neuwagen auf Wunsch mit rückengerechten Fahrer- und Beifahrersitzen aus. Bei der S-Klasse und der Luxusmarke Maybach sind sogar die Rücksitze zertifiziert. Und auch im Nutzfahrzeugbereich finden sich im Mercedes-Sprinter rückengerechte Sitze. Als besonderen Service bietet Mercedes-Benz jedem Kunden die Möglichkeit, die Sindelfinger Sitzwerkstatt aufzusuchen und sich dort mit Experten zu beraten. Die Sitze können vor Ort nach individuellen Erfordernissen angepasst werden, solange keine sicherheitstechnisch relevanten Maßnahmen erforderlich sind.

Vervollständigt wird das deutsche Dreigestirn des rückengerechten Autofahrens von Volkswagen. Die Wolfsburger setzen ihre ergonomischen Sitze „ErgoComfort“ und „ErgoActive“ in einer breiten Modellpalette ein. Zudem spendiert VW auch seinen Nutzfahrzeugen, wie dem Amarok und dem Crafter, zertifizierte Autositze. In einigen Modellen sind nicht nur die Fahrer-, sondern auch die Beifahrersitze zertifiziert.

Peugeot war lange Zeit die einzige französische Automarke mit AGR-zertifizierten Sitzen. Neben den Modellen 3008 und 5008 verfügt auch der neue Peugeot 508 über die rückenfreundlichen AGR-Sitze. Je nach Bedarf fährt in beiden Modellen nicht nur der Fahrer, sondern auch der Beifahrer ergonomisch.

Als zweiter französischer Hersteller bietet nun auch DS Automobiles, die Premium-Marke des Automobil-Konzerns PSA, im DS 7 CROSSBACK rückenfreundliche Sitze an. In dem sportlichen SUV sind optional sowohl ergonomische Fahrer- als auch Beifahrersitze wählbar.

Der bisher einzige Autohersteller außerhalb Europas, bei dem zertifizierte ergonomische Sitze erhältlich sind, ist Hyundai aus Südkorea. In den Premium-Limousinen Genesis G90 und Genesis EQ 900 sind sowohl Front als auch Rücksitze auf Wunsch mit dem zertifizierten „Genesis Modern Ergo Seat“ erhältlich.

Nachrüst-Variante für viele weitere Hersteller

Sie wollen auch mit Ihrem Gebrauchtwagen rückenfreundlich durch die Lande fahren? Kein Problem: Recaro bietet ergonomische Autositze zum Nachrüsten einer großen Zahl weiterer PKW an. Die Sitzmodelle „Recaro Ergomed“ und „Recaro Style“ wurden für ihre besonders rückenfreundliche Bauweise ausgezeichnet.

TIPP: So stellen Sie Ihren Autositz richtig ein

Ein ergonomischer Autositz ist zwar die Grundvoraussetzung, bietet alleine jedoch noch keine Garantie für rückengerechtes Autofahren. Entscheidend ist die Einstellung der Sitze auf die individuellen Bedürfnisse der Autoinsassen, die sich in Größe, Gewicht und Gesundheitszustand stark unterscheiden können. So stellen Sie ihren Autositz optimal ein:

  • Rutschen Sie mit dem Gesäß bis an die Sitzlehne und stellen den Sitz so ein, dass Ihre Beine bei durchgetretenen Pedalen leicht angewinkelt sind.
  • Neigen Sie die Rückenlehne so, dass das Lenkrad mit leicht angewinkelten Armen erreichbar ist (110 Grad-Winkel) und der Schulterkontakt zur Lehne auch bei Lenkbewegungen erhalten bleibt.
  • Sitzen Sie so hoch wie möglich: Zwischen Kopf und Dachhimmel sollte aber noch eine Hand breit Platz sein.
  • Stellen Sie die Sitzflächenneigung so ein, dass die Oberschenkel locker auf der Sitzfläche aufliegen und die Pedale ohne großen Kraftaufwand durchgetreten werden können.
  • Stellen Sie die Sitzflächenlänge so ein, dass zwischen Kniekehle und Sitzvorderkante 2-3 Finger breit Freiraum vorhanden ist.
  • Justieren Sie die Kopfstütze so, dass zwar der Kopf geschützt, der Nacken jedoch nicht gestützt wird. Idealerweise enden die Oberkanten von Kopfstütze und Kopf bündig. Vorsicht: Bei einem Heckaufprall kann eine zu tief eingestellte Kopfstütze schwerste Kopf- und Halswirbelverletzungen hervorrufen.
  • Die verstellbaren Seitenwangen sollten am Körper anliegen ohne einzuengen. – Die Lordosenstütze unterstützt die natürliche Form der Lendenwirbelsäule: Der wichtigste Abstützbereich ist der des Beckens (Gürtellinie)
  • führen Sie daher die Anpassung immer von unten nach oben durch.

Über die AGR

Seit über 20 Jahren widmet sich die Aktion Gesunder Rücken der Prävention und Therapie der Volkskrankheit Rückenschmerzen. Wichtiger Teil der Arbeit ist die Vergabe des AGR-Gütesiegels „Geprüft & empfohlen“, mit dem besonders rückengerechte Alltagsgegenstände ausgezeichnet werden können. Weiterführende Informationen zum AGR-Gütesiegel und zertifizierten Produkten gibt es unter www.ruecken-produkte.de.

Kurz & Bündig

Die Wahl des richtigen Autositzes kann schmerzhaften Rückenbeschwerden vorbeugen. Immer mehr Hersteller erkennen den Handlungsbedarf und entscheiden sich für rückenfreundliche, ergonomische Sitzmodelle. Besonders rückengerechte Sitze bieten Opel, Mercedes-Benz, Volkswagen, Peugeot, DS Automobiles, Hyundai und Recaro an. Verbraucher erkennen sie am Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V.

BAM forscht an neuen, leichteren Tanks für Wasserstoffautos

Ein neues Forschungsprojekt, an dem die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) beteiligt ist, will einen besonders leichten Tank für Wasserstofffahrzeuge entwickeln. Ziel ist es, neue Werkstoffe und Fertigungsverfahren so zu optimieren, dass diese Speicher sicherer und gleichzeitig kosteneffizienter werden. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 1,45 Mio. Euro über 3 Jahre.

Wasserstoff betriebene Elektrofahrzeuge gelten als besonders umweltfreundlich. Brennstoffzellen wandeln gasförmigen Wasserstoff in Strom um, der dann einen Elektromotor antreibt. Die dafür erforderlichen Wasserstoffspeicher können genauso schnell befüllt werden wie die Tanks von Benzin- oder Dieselfahrzeugen. Momentan sind Wasserstoffspeicher aber noch recht schwer und in der Herstellung teuer. Das Forschungsvorhaben der BAM will einen besonders leichten, günstig produzierbaren und sicheren Wasserstofftank aus Carbonfasern und einem Kunststoffliner entwickeln.

Dazu arbeitet die BAM als Expertin für die Sicherheit von Druckgasbehältern zusammen mit Autoherstellern, Experten für Carbonfaserverarbeitung und Kunststoffentwicklung. Im Fokus der BAM-Forschung steht die sogenannte Impactbelastung der Wasserstoffspeicher. Dabei wird die Berstsicherheit der Fahrzeugtanks nach Unfällen untersucht. Auf einem neuen speziell entwickelten Prüfstand können die Belastungen der Tanks mit und ohne Gasfüllung nachgestellt werden.

„Weil innere Schäden wie gebrochene Carbonfasern nicht immer äußerlich sichtbar sind, werden die Tanks außerdem mit Hilfe der Schallemissionsanalyse, der Computertomographie und hydraulischer Restfestigkeitsprüfungen untersucht“, erklärt Projektleiter Dr. Georg Mair aus der Abteilung Gefahrgutumschließungen. Dafür arbeiten in der BAM Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus drei Fachbereichen zusammen.

Überstehen die neuen Druckbehälter die Impactbelastungen, werden sie noch auf ihre Rest-Berstfestigkeit getestet. Dann zeigt sich, ob die Speicher sicher betrieben werden können und ihre Widerstandsfähigkeit durch die angestrebte Materialeinsparung nicht schlechter oder sogar besser geworden ist.

Das Forschungsvorhaben der BAM gehört zum BMBF-Forschungsschwerpunkt DELFIN (Dienstleistungen für Elektromobilität – Förderung von Innovation und Nutzerorientierung) und ist Teil der 2. Stufe des „Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie“ (NIP II). Die Partner der BAM sind unter anderem die BMW AG, die Elkamet Kunststofftechnik GmbH, die ETC Ltd. Deutschland, die Ford-Werke GmbH, das Institut für Kunststoffverarbeitung, die ISATEC GmbH, die NuCellSys GmbH und die Teijin Carbon Europe GmbH.

Fünf Campingbusse im Vergleichstest des ADAC

Der ADAC hat die fünf gängigsten Campingbus-Modelle einem Vergleichstest unterzogen. Das Ergebnis: Zweimal vergaben die Tester die Note „Gut“, dreimal ein „Befriedigend“. Der Klassiker VW California sowie der Mercedes Marco Polo haben mit der Gesamtnote 2,5 die Nase vorn. Knapp dahinter platziert sich der Citroen Pössl Campster (2,7). Ebenso ein „Befriedigend“ erhalten der Ford Nugget Westfalia (2,8) sowie der Newcomer Opel Womondo Wave. Allerdings schneidet dieser mit einer Gesamtbewertung von 3,5 deutlich schlechter ab als seine Konkurrenten.

Verglichen wurden unter anderem Praktikabilität der Aufstelldächer, Schlaf- und Wohnkomfort sowie Fahrdynamik und Sicherheit. Erstmals kam eine neue Messtechnik zum Einsatz, um die Objektivität bei der Bewertung des Fahrkomforts zu erhöhen. Gemessen wurden unter anderem die Dauer und die Stärke der Schwingungen, die sich beim Überfahren von Bodenwellen, Gullydeckeln und Straßen-Querfugen auf die Karosserie übertragen. Der subjektive Eindruck des Fahrspaßes wurde somit durch objektive Daten ergänzt. Dabei zeigte jeder Campingbus Stärken und Schwächen. Am besten schnitt der Marco Polo (2,5) ab, am schlechtesten der Womondo Wave (3,5).

Fazit: Der VW California (57.310 Euro) überzeugt mit einer guten Fahrdynamik, ausreichendem Schlafkomfort oben wie unten, einem durchdachten Küchenkonzept und viel Stauraum. Der Marco Polo ist das komfortabelste Fahrzeug im Testvergleich. Es glänzt mit einer hochwertigen Ausstattung und bietet den besten Fahrkomfort. Das hat mit 60.863 Euro auch seinen Preis – er ist das teuerste Fahrzeug im Test.

Der Campster bietet mit 39.999 Euro ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und lässt sich mit geringem Aufwand zum Transporter umbauen. Negativ: Die Dachverriegelung ist umständlich zu bedienen und zeitaufwendig. Der Westfalia Nugget (52.598 Euro) hat als einziger Testkandidat eine geräumige Heckküche und öffnet deshalb das Aufstelldach nach hinten. Dadurch verliert er allerdings Stauraum im Heck.

Der Womondo Wave (52.000 Euro) vermittelt im Vergleich zur Konkurrenz deutlich mehr Transporter-Feeling. Dieser Eindruck verstärkt sich durch die beispielsweise schlechte Verarbeitung des laminierten Hubdachs. Zudem erhält der Opel in der Kategorie aktive und passive Sicherheit (Assistenzsysteme und Insassen-Fußgängerschutz) als einziger ein „Mangelhaft“ (4,6). Damit kann der Newcomer im ADAC Vergleichstest weder beim Fahren noch beim Wohnen wirklich überzeugen.

Den ausführlichen Test und eine detaillierte Tabelle gibt es in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Freizeit mobil, eine Sonderbeilage der ADAC Motorwelt.

50 Jahre SKODA 1203 | Der Allround-Transporter mit Kultstatus

Der SKODA 1203, das am weitesten verbreitete tschechoslowakische Nutzfahrzeug des 20. Jahrhunderts, feiert seinen 50. Geburtstag. Seine Premiere erlebte der als Frontlenker konzipierte Kleintransporter am 14. September 1968 auf der Maschinenbaumesse in Brünn. Der SKODA 1203 war zu seiner Zeit allgegenwärtig und begleitete die Tschechen und Slowaken buchstäblich von der Wiege bis zur Bahre – denn es gab ihn als Krankentransporter ebenso wie als Leichenwagen und in zahllosen Varianten als Mikrobus, Liefer- und Pritschenwagen, Werkstattfahrzeug und vieles mehr.

Die Geschichte des SKODA 1203 spiegelt viele Besonderheiten der zentral gesteuerten Planwirtschaft in der Tschechoslowakei der Nachkriegszeit wider. Bereits in der zweiten Hälfte der 1950er-Jahre startete in Vrchlabí die Entwicklung eines leichten Nutzfahrzeugs mit fortschrittlicher selbsttragender Karosserie im praktischen One-Box-Design – doch erst 1968 begann die Produktion. Seine Premiere feierte der SKODA 1203 am 14. September 1968 auf der Internationalen Maschinenbaumesse in Brünn.

Das Debüt stand im Schatten der Besetzung der Tschechoslowakei durch die Armeen von fünf Staaten des Warschauer Pakts, die am 21. August 1968 als Reaktion auf die Freiheitsbewegung des ‚Prager Frühlings‘ einmarschiert waren. Als einzige Neuerscheinung der heimischen Automobilindustrie sorgte der SKODA 1203 dennoch für großes Aufsehen.

Kleintransporter im One-Box-Design

Im Werk Vrchlabí entstanden in den späten 1950er-Jahren die leichten Nutzfahrzeuge SKODA 1201 und 1202. Allerdings basierten sie auf Pkw-Modellen und boten daher nur beschränkten Laderaum und Nutzlast. Auch ihr Zentralrohrrahmen galt als nicht mehr zeitgemäß. So begannen die Ingenieure im Frühling 1956 mit der Entwicklung eines modernen Kleintransporters. Vom Anfang an verfolgten sie ein Frontlenker-Karosseriekonzept, bei dem der Motor auf Höhe der Vordersitze platziert ist. Der Transporter besitzt also keinen vorstehenden Motorraum – was heute als One-Box-Design bezeichnet wird. Dieses Konzept ermöglichte eine optimale Nutzung des umbauten Raums.

Die Karosserie des SKODA 1203 war selbsttragend, kam also ohne den bis dahin üblichen Rahmen aus. Da für das gesamte Modellprogramm möglichst viele Gleichteile benutzt werden sollten, erhielt der SKODA 1203 zahlreiche bewährte Komponenten anderer Modelle der Marke. Der 1.221 ccm große OHV-Vierzylindermotor etwa wurde aus dem 1202 abgeleitet und leistete 49 PS (39 kW). Die Cockpitinstrumente und die Rückleuchten wiederum stammten unverkennbar vom SKODA 1000 MB. Die hohe Nachfrage nach dem beliebten Stufenheckmodell 1000 MB im In- und Ausland führte dazu, dass ab Mitte 1967 der Motorenbau für den 1202 und den kommenden 1203 sukzessive vom SKODA Stammwerk Mladá Boleslav zum Unternehmen Kovosmalt im slowakischen Trnava verlagert wurde, das dann in Trnavské automobilové závody (Automobilwerke Trnava) umbenannt wurde.

Vom Krankentransporter bis hin zum Werkstattfahrzeug

Die Serienfertigung des SKODA 1203 startete am 20. November 1968 im umfassend modernisierten Werk Vrchlabí, parallel zu dem bis 1973 gebauten Vorgänger 1202. Zunächst wurde der SKODA 1203 ausschließlich als Kastenwagen ausgeliefert. Bei kompakten Außenmaßen von 4.520 mm Länge, 1.800 Breite und 1.900 mm Höhe bot er einen 5,2 Kubikmeter großen Laderaum. Die erlaubte Nutzlast entsprach mit beachtlichen 950 Kilogramm fast dem Leergewicht von 1.170 Kilogramm. Als Höchstgeschwindigkeit wurden 90 km/h angegeben, der Verbrauch – damals gemessen bei konstanten 60 km/h – lag bei 11 Liter Benzin auf 100 Kilometer. Eine Blechwand mit Sichtfenster trennte die zweisitzige Fahrerkabine vom Laderaum. Eine breite seitliche Schiebetür an der rechten Seite sowie die horizontal geteilte Heckklappe gaben einen großzügigen und flexiblen Zugang zum Laderaum frei.

Bis zum 31. Dezember entstanden 192 Exemplare dieser Lieferwagen – und zusätzlich drei Mikrobusse mit Rundumverglasung. Später erweiterte SKODA das Angebot um zahlreiche Versionen vom Pritschenwagen über Werkstattfahrzeuge und Leichenwagen bis zu den sehr häufig im Straßenverkehr anzutreffenden Krankenwagen.

Der SKODA 1203 wurde ausschließlich an den ’sozialistischen Sektor‘ verkauft, also an staatseigene Unternehmen oder Genossenschaften. Privatkunden mussten sich gedulden, bis diese Fahrzeuge ausgemustert und als Gebrauchtwagen angeboten wurden. Der Grund dafür war nicht nur der Mangel an Fahrzeugen, sondern vor allem deren Nutzfahrzeugcharakter: Privates Gewerbe war in der sozialistischen Tschechoslowakei unerwünscht.

Monopolstellung auf dem tschechoslowakischen Nutzfahrzeugmarkt

Außer für den heimischen Markt und weitere Ostblockländer war der SKODA 1203 auch in Frankreich und Belgien sowie in einigen exotischen Märkten wie Ägypten homologiert. Zahlreiche Auslandsauftritte erlebten ab 1971 zwei verlängerte Sonderanfertigungen: Sie dienten als Renntransporter für die SKODA 100 L, die in der Tourenwagen-Europameisterschaft starteten.

Im Werk Vrchlabí endete die Produktion des SKODA 1203 nach 69.727 gebauten Fahrzeugen im Jahr 1981. In den Automobilwerken in Trnava in der Slowakei wurde der Allround-Transporter mit vielen technischen Optimierungen noch bis in die zweite Hälfte der 1990er-Jahre weitergebaut.

In seiner Heimat gilt der 1203 als Ikone der Automobil- und Popkultur – und das nicht nur, weil er fast ein Vierteljahrhundert lang praktisch eine Monopolstellung auf dem heimischen Nutzfahrzeugmarkt einnahm. Vielmehr wurde er auch dank vieler ‚Rollen‘ in tschechoslowakischen Film- und Fernsehproduktionen unsterblich.

Pressekontakt: Ulrich Bethscheider-Kieser
Leiter Produkt- und Markenkommunikation

Die große bissige Winkelspinne erobert Wohnungen

Mit Beginn der milden und kalten Jahreszeit kommt die Winkelspinne in unsere Wohnungen. Das Wetter wird herbstlich und die Nächte werden kühler, wer möchte sich da noch großartig im freien aufhalten? Das denkt sich auch die Winkelspinne bundesweit, sie sucht sich jetzt schon ein Winterquartier und das ist: Richtig! Eure Wohnung

Experte Rüdiger Frondorf teilte Boost your City mit, das gerade in diesem Jahr viele Winkelspinnen in Rheinhessen unterwegs sind und einen Platz im warmen suchen. Obwohl die Große Winkelspinne (Tegenaria atrica) nicht giftig ist, hat der Anblick dieser heimischen Art vielen Menschen das Verhältnis zu Spinnen verleidet.

Die Winkelspinne nistet sich gerne in warmen Wohnungen ein, bevorzugt mit viel Lichteinfall. Das ist eigentlich nicht dramatisch, denn sie sind nicht gefährlich, sagen Experten. Winkelspinnen, die bei uns in Rheinhessen leben, sind für den Menschen nicht gefährlich. Sie sind selten aggressiv und beißen auch nur sehr selten. Ein Biss ist auch nicht besonders schmerzhaft, da die Spinnen meistens nur die oberen Hautschichten durchbeissen.

Die Spinne hat einen schlechten Ruf als großes bissiges Tier? „Die Große Winkelspinne ist kein bissiges Tierchen, sie ist nützlich für uns“ Rüdiger Frondorf

Die Winkelspinne hat eine bräunliche Färbung und acht lange, behaarte, kräftige Beine. Sie sind recht groß, können eine Beinspannweite von etwa 10cm erreichen und bauen ein trichterförmiges Netz, in dem sie auf potenzielles Futter warten. Die Winkelspinne frisst in erster Linie kleine Insekten, wie zum Beispiel Mücken oder Fliegen, was uns Menschen eigentlich recht gelegen kommt.

3 schnelle effektive Tipps gegen Spinnen im Haus vom Experten:

-Montieren Sie Fliegengitter an Fenster und Türen
-Installieren Sie Duftbarrieren. Lavendel und Minze sind besonders geeignet
-nutzen Sie Ultraschall-Stecker in der Steckdose (Vorsicht: Für Haustierbesitzer ungeeignet)

BMW kollidiert mit Gartenzaun und überschlägt sich mehrfach

Kottweiler-Schwanden: Am Samstagabend befährt ein BMW 316 die Reichenbacher Straße und kommt in Höhe der Hausnummer 86 aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Der Wagen beschädigt einen Zaun, mehrere Betonpfosten und kommt erst, nachdem er sich mehrfach überschlagen hat, auf einem Wiesengrundstück zum Stehen. Der scheinbar unverletzte, mit schwarzem T-Shirt und Jeans bekleidete, Fahrer flüchtet danach zu Fuß von der Unfallstelle in Richtung Dorfmitte.

Das Fahrzeug wird sichergestellt und von einem Abschleppunternehmen geborgen. Weiterhin können im Wagen mehrere persönliche Gegenstände des flüchtigen Fahrers aufgefunden werden.

Hinweise an die Polizei Landstuhl unter 06371-92290 oder pilandstuhl@polizei.rlp.de

Mainzer Polizei im TV | Jetzt schon online anschauen

Jeder ist dankbar dass es sie gibt, denn im Notfall ist schnelle Hilfe wichtig – doch keiner weiß eigentlich genau, wer hinter den schnellen Helfern in den Notrufzentralen steckt. Seit 05.02.2018 gibt es Donnerstags, immer nach dem Spielfilm, die Doku-Reihe “Die Notrufzentrale” auf VOX zu sehen, die authentische Einblicke in die Arbeit dieser Menschen liefert.

UPDATE: Jetzt schon online die Folge der Mainzer Polizei sehen unter : TV NOW

Nun wurde auch im Polizeipräsidium Mainz gedreht. Rinaldo Roberto – Leiter der Pressestelle – erklärte gegenüber unserer Redaktion, dass die Mainzer Polizei solchen “Reality-Soaps” und Dokus bisher nicht viel abgewinnen konnte, jedoch habe das Konzept dieser Doku-Reihe überzeugt und man habe eine Ausnahme gemacht.

Die Notrufzentrale

Jetzt immer donnerstags: Neue Folgen von "Die Notrufzentrale" 🚓🚒🚑Heute um 22:35 Uhr geht's los. 🚨

Gepostet von VOX am Donnerstag, 10. Mai 2018

Alle Fälle seien authentisch, es wurde nichts “geskriptet”, so Roberto – der Zuschauer würde also alles so erleben, wie es tatsächlich passierte.
“Einzig die Notrufe selbst wurden aus datenschutzrechtlichen Gründen nochmals nachgesprochen (jedoch textlich 1:1) – um keine Rückschlüsse auf die Personen machen zu können.” erklärte Roberto 

Die Folgen selbst sollen wohl im Sommer ausgestrahlt werden, einen festen Sendetermin gäbe es jedoch noch nicht – dies bestätigte auch die Produktionsfirma auf Anfragen von Boost your City.

Nachbarschaftsstreit endet mit Feuerwehreinsatz

Am Samstag, den 15.09.2018, gegen 19.50 Uhr, trafen im Krummen Kranz (Bad Kreuznach) zufällig zwei ehemalige Nachbarn aufeinander, deren Nachbarschaftsverhältnis im Streit endete. Nach Provokationen und verbalen Streitigkeiten flogen dann auch noch die Fäuste. Ein 52-Jähriger wurde durch die Auseinandersetzung am Kopf verletzt. Er gab an, dass ihn sein Kontrahent, ein 34-jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Rüdesheim, mit einer Flasche auf den Kopf schlug.

Der Jüngere bestritt mit der Flasche geschlagen zu haben, gab aber ebenfalls an verletzt worden zu sein. Aufgrund einer Kopfplatzwunde musste der 52-Jährige in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Beide Beteiligte standen unter Alkoholeinfluss. In der ganzen Aufregung vergaß der Verletzte den Polizeibeamten und dem Rettungsdienst mitzuteilen, dass sein Essen noch auf dem Herd steht. Kurze Zeit später schlug der Rauchmelder in der Wohnung aufgrund starker Rauchentwicklung an. Die herbeigerufene Feuerwehr öffnete die Tür, stelle das verbrannte Essen vom Herd und lüftete die Wohnung durch.

Verkehrsunfall mit verletzten Polizeibeamten nach Einsatzfahrt

Am Donnerstag, den 13.09.2018, gegen 16:29 Uhr befuhr die 25-jährige Fahrerin eines Funkstreifenwagens auf den Weg zu einem anderen Unfall mit einer Verletzten Person mit eingeschalteten Sondersignalen den Kreuzungsbereich Goethestraße / Mombacher Straße in Mainz. Hierbei übersah die 25-jährige Fahrerin des Streifenwagens einen Kleintransporter, welcher aufgrund einer „Grün“ zeigenden Lichtzeichenanlage ebenfalls in den Kreuzungsbereich einfuhr. Durch den Verkehrsunfall wurden die beiden 25- und 27-jährigen Polizeibeamten leicht verletzt. Der 46-jährige Fahrzeugführer des Kleintransporters blieb glücklicherweise unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 35.000 Euro.

Foto: Polizei Mainz

Neuwied: Verkehrsunfall mit PKW Vollbrand

Vettelschoß – Am Mittwoch den 12.09.2018 kam es auf der K19 in Vettelschoß zu einem Auffahrunfall zweier PKW. Hierbei fuhr ein 18-jähriger nahezu ungebremst mit seinem PKW der Marke Ford auf den Jaguar eines 62-jährigen auf. Durch den Aufprall kam es binnen Sekunden zu einem Vollbrand des Fords. Der Fahrer konnte sich eigenständig und unverletzt aus dem Fahrzeug befreien, bevor er von Ersthelfern versorgt werden konnte und der PKW komplett ausbrannte. Die freiwillige Feuerwehr Vettelschoß mit Unterstützung der freiwilligen Feuerwehr St. Katharinen befand sich schnell mit 30 Einsatzkräften vor Ort und konnte den Vollbrand zeitnah löschen. Die K19 musste während der Unfallaufnahme / der Löscharbeiten für ca. 60min voll gesperrt werden.

Glasfaser-Ausbau: Mehr Tempo für Heidesheim und Großwinternheim

Die Stadt Ingelheim teilt mit: Wer gerne schnell im Internet unterwegs ist, kann sich doppelt freuen: Die Telekom baut ihr Netz im Vorwahlbereich 06132 weiter aus und erhöht zugleich das Tempo. Rund 4.200 Haushalte in Heidesheim, Heidenfahrt, Uhlerborn, Wackernheim und Ingelheim-Großwinternheim erhalten bis Mitte 2019 schnelles Internet. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und UHD-Fernsehen gleichzeitig möglich sein werden. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud wird bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 250 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s. Dazu wird das Unternehmen rund 20 Kilometer Glasfaser verlegen und 28 Verteiler aufstellen oder mit moderner Technik ausstatten. Mit der gleichen Maßnahme werden auch noch drei weitere Verteiler im Ingelheimer Stadtbereich ertüchtigt, die rund 400 weitere Haushalte versorgen.

„Wir bringen Jahr für Jahr mehr Menschen ins schnelle Internet als jedes andere Unternehmen“, sagt Gerd Schäfer, Regionalmanager der Deutschen Telekom. „Dafür investieren wir allein in Deutschland jährlich bis zu vier Milliarden Euro in den Netzausbau.“ Ralf Claus, Oberbürgermeister der Stadt Ingelheim betont, dass der Schritt eine positive Entwicklung ist. „Somit gelingt es uns, fast flächendeckend Breitband anzubieten“, so Claus. Kerstin Klein, Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Heidesheim und Sybille Vogt, Ortsbürgermeisterin Wackernheim zeigten sich froh und erleichtert, dass es jetzt auch in der die Verbandgemeinde Heidesheim vorangeht. Denn die Nachfrage ist groß. Auch die Umsetzungszeit von einem Jahr finden Klein und Vogt überschaubar.

So kommt das schnelle Netz ins Haus
Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Um die Kupferleitung schnell zu machen, kommt Supervectoring zum Einsatz. Diese Technik beseitigt elektromagnetische Störungen. Dadurch werden beim Hoch- und Herunterladen höhere Bandbreiten erreicht. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.

Weitere Informationen
Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren. Das Ausbaugebiet ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht auf der Karte abgebildet. Es besteht aber die Möglichkeit sich als Kunde einzutragen und eine frühzeitige Info zu erhalten, wenn der Ausbau abgeschlossen ist. Vor Ort stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Telekom Shops in Ingelheim, Binger Straße 50 B oder telefonisch unter 06132 434 49 63 zur Verfügung.

Rhine Cleanup Day Mainz am kommenden Samstag

Rhine Cleanup Team Mainz: Rund eine Million Kilogramm Müll werden jedes Jahr mit dem Rhein in die Nordsee gespült. Dieser Umweltverschmutzung hat jetzt die Initiative RhineCleanUp den Kampf angesagt. Konkret: Am Samstag, 15. September, soll das Ufer des 1233 Kilometer langen Flusses von der Quelle bis zur Mündung gesäubert werden.
Freiwillige Helfer aus mehr als 20 Städten haben bereits signalisiert, dass sie mitmachen möchten. Darunter auch Mainz.

Mitmachen können Freunde, Familien, Kollegen, Vereine, anderen Gruppen und Einzelpersonen. Der Mainzer Entsorgungsbetrieb wird die Aktion mit „Hardware“ unterstützen, sprich mit Säcken und Handschuhen. Das Material kann ab Montag, 3. September, in den Ortsverwaltungen der am Rheinufer gelegenen Stadtteile (Mombach, Neustadt, Altstadt, Weisenau und Laubenheim) zu den jeweiligen Öffnungszeiten abgeholt werden.

Kurzentschlossene können auch direkt 15. September in den Ortsverwaltungen Neustadt und Laubenheim sowie an der Pforte im Rathaus von 9 bis 11 Uhr Säcke und Handschuhe abholen. Folgende Sammelpunkte für den Müll schlägt der Entsorgungsbetrieb vor: ehemaliger Campingplatz Laubenheim (am Ende des Zauns in Richtung Bodenheim), Natorampe Laubenheim (an den Abfalleimern und am Radweg entlang), Bootshaus Weisenauer Ruderverein, Rhoischnok, Adenauer-Ufer (an den Grünanlagen), Zollhafen, Kanufreunde 1929 Mainz-Mombach (Vereinsheim).

Sollten die ehrenamtlichen Helfer größere Objekte wie einen Fernseher oder einen ausrangierten Kühlschrank finden, können sie diesen liegen lassen und beim Entsorgungsbetrieb per E-Mail an abfallberatung@stadt.mainz.de melden.

Das fünfköpfigen Organisationsteam und der Entsorgungsbetrieb bitten um Anmeldungen per Mail. So können die Helfer*innen gleichmäßig verteilt werden. Außerdem kann sich die Stadt einen Überblick verschaffen, wie viel Material sie zur Verfügung stellen sollte.
Für jeden „Rhein-Stadtteil“ gibt es Ansprechpartner*innen:

Mombach: germic@t-online.de
Neustadt: michael.lange@xyleminc.com
Altstadt: gutenberg@kohl-mainz.de
Weisenau: annestege@gmx.de
Laubenheim: carsten.doebel@gmx.de

Das Cleanup Mainz Team wird auch eine Anlaufstation an diesem Tag haben. Wir sammeln uns an der Fußgängerbrücke beim Winterhafen. Der Partysommer hat dort deutliche Spuren hinterlassen und es gibt einiges zu tun. Säcke geben wir auch vor Ort aus, also wer sich nicht anmelden will oder es vergessen hat, kann kurzfristig auch zu uns an den Winterhafen kommen und helfen.

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