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Bei Bluthochdruck empfohlen: Kräuter statt Salz

Menschen mit Bluthochdruck sollten ihr Essen mit Kräutern statt mit Salz würzen. „Genießen Sie die Vielfalt von Kräutern und Gewürzen. Sie helfen, Salz zu sparen“, empfiehlt die Apothekerin Margit Schlenk im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Empfehlenswert ist auch, lieber warm zu essen: Brot mit Wurst enthält oft mehr Salz. Auch Fertiggerichte sind meist salzreich – daher lieber selber kochen. Auch beim Alkohol sollten Menschen mit hohem Blutdruck zurückhaltend sein. Am gesündesten: kein Alkohol.

Wer abnehmen will, spart dadurch viele Kalorien. Fünf Kilogramm weniger – und der Blutdruck sinkt im Mittel um 6/3 mmHG. Zugreifen heißt es dagegen bei Gemüse und Obst. Sie enthalten Kalium, das zu besseren Blutdruckwerten beitragen kann. Beim Fett gilt es, Pflanzenöle wie Raps-, Lein-, Walnuss- oder Olivenöl zu bevorzugen. Bei Milch, Käse und Wurst sollte man zu fettarmen Produkten greifen.

Viele Hochdruckkranke haben gleichzeitig zu viel LDL-Cholesterin im Blut. Daher sollten sie nur zwei kleine Fleischmahlzeiten pro Woche einplanen und zwar Geflügel oder magere Stücke von rotem Fleisch. Zweimal pro Woche sollte Seefisch auf den Tisch kommen. Diese Regeln zu beachten hilft, besser mit Bluthochdruck zu leben. Einen Arztbesuch ersetzt das aber nicht.

Weitere Ratschläge für Ihre Gesundheit? Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 9/2018 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus.

Hausmeister findet Menschliche Knochen im Keller

Im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Schloßstraße (Frankfurt-Bockenheim) ist bei Aufräumarbeiten am vergangenen Freitag ein menschliches Skelett gefunden worden. Der völlig vermüllte Kellerverschlag sollte neu vermietet werden. Dazu musste der Hausmeisterservice diesen erstmal leerräumen. Hierbei wurden dann die menschlichen Knochen freigelegt.

Die Ermittler der Kriminalpolizei kamen vor Ort und bestätigten, dass es sich bei dem Skelett hochwahrscheinlich um echte menschliche Knochen handelt. Diese wurden dann abtransportiert und müssen nun gerichtsmedizinisch begutachtet werden. Wer die Person war oder ob es sich um einen Mann oder ein Frau handelt ist noch nicht bekannt.

Die Kriminalpolizei hat die entsprechenden Todesermittlungen aufgenommen.

Vollsperrung der Äppelallee am Wochenende

Die Stadt Wiesbaden teilt mit: Aufgrund des Neubau der Radverkehrsanlage in der Äppelallee Wiesbaden wird in dem Bereich zwischen der Friedrich-Bergius-Straße und der südlichen Autobahnauffahrt die Fahrbahndecke erneuert und die fehlende Radmarkierung zum Neubau angepasst. Dafür muss die Fahrbahn für den Verkehr vollgesperrt werden. Die Arbeiten werden von Samstag, 22. September, 20 Uhr, bis Montagmorgen, 24. September, 5 Uhr, durchgeführt.

Es wird eine entsprechende Umleitungsbeschilderung während der Sperrung eingerichtet:
von der Autobahn kommend über die Rheingaustraße, Fritz-Haber-Straße, Carl-Bosch-Straße, Otto-Wallach-Straße, Friedrich-Bergius-Straße, dann wieder zur Äppelallee; aus Richtung Biebrich kommend in die Friedrich-Bergius-Straße, Hagenauer Straße, Saarbrücker Allee zur Rheingaustraße.

Alle Anlieger und Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die auftretenden Verkehrsbehinderungen gebeten.


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Ford S-MAX und Ford Galaxy mit neuen Technologien und Antrieben

Der Ford S-MAX und der Ford Galaxy bieten ab sofort mehr Leistung, eine verbesserte Kraftstoffeffizienz und weitere Verbesserungen in Detail: Die beiden Baureihen sind nun erstmals mit dem hochmodernen 2,0-Liter-EcoBlue-Euro 6d-TEMP-Dieselmotor von Ford erhältlich, wahlweise in vier verschiedenen Leistungsstufen: mit 88 kW (120 PS), 110 kW (150 PS), 140 kW (190 PS) oder mit 177 kW (240 PS)*. Auf Wunsch ist zudem für die Motorisierungen mit 110, 140 und 177 kW ein neues 8-Gang-Automatik-Wandlergetriebe erhältlich, das über einen ergonomisch angeordneten Drehschalter in der Mittelkonsole gesteuert wird. Das verbesserte Technologieangebot umfasst unter anderem – in Kombination mit dem 8-Gang-Automatikgetriebe – die Geschwindigkeitsregelanlage mit Stop-and-Go-Funktionalität sogar bei einer Haltedauer von unter drei Sekunden, sowie eine erweiterte Version des Toter-Winkel-Assistenten, der Fahrzeuge nun bereits ab einer Entfernung von 18 Metern erkennen kann. Ebenfalls neu: die „Clearview“-Scheibenwischer – sie reinigen die verschmutzte Frontscheibe dank zahlreicher Düsen im Wischerarm, die das Wischwasser gleichmäßig auf der Scheibe verteilen, noch effektiver.

„Der stylische S-MAX und der äußerst geräumige Galaxy sind dank ihrer weiterentwickelten Antriebe und der fortschrittlichen Fahrer-Assistenzsysteme, die das Fahren in jeder Situation weniger stressig machen, jetzt noch attraktiver“, sagt Roelant de Waard, Vice President, Marketing, Sales & Service, Ford of Europe. „Unser 2,0-Liter-EcoBlue-Dieselmotor bringt Dynamik und Leistung auf die Straße – bei zugleich optimierter Kraftstoffeffizienz. Dafür sorgt auch das für beide Baureihen auf Wunsch erhältliche 8-Gang-Automatikgetriebe“.

Beide Baureihen bieten hochentwickelte Technologien wie etwa die adaptiven LED-Scheinwerfer, die den Winkel und die Helligkeit des Lichtkegels automatisch der Fahrsituation und dem Straßenverlauf anpassen, oder der Park-Assistent mit Ein- und Ausparkfunktion. Mit dem Kommunikations- und Entertainmentsystem Ford SYNC 3 können S-MAX- und Galaxy-Fahrer die Audio-, Navigations- und Klimafunktionen sowie angeschlossene Smartphones über einfache Sprachbefehle steuern. Gut erreichbar ist darüber hinaus der 8-Zoll-Farb-Touchscreen. Ford SYNC 3 ist mit Apple CarPlay und Android Auto[TM] kompatibel.

EcoBlue-Diesel mit 177 kW: Bi-Turbo, 500 Nm Drehmoment für souveräne Kraftentfaltung

Für welche der Motorisierungen sich Kunden entscheiden: Der für den S-MAX und Galaxy nun erstmals verfügbare 2,0-Liter-EcoBlue-Dieselmotor überzeugt durch Effizienz und Drehmoment. Bei der Version mit 177 kW (240 PS)* kommt ein Bi-Turbo zum Einsatz – ein kleiner Hochdruck-Turbolader und ein größerer Niederdruck-Turbolader, die bei niedrigen Drehzahlen in Reihe geschaltet sind, um ein besseres Ansprechverhalten bereits im Drehzahlkeller zu erzielen. Bei höheren Motordrehzahlen arbeitet der größere Turbo alleine, was zu einer sanften und linearen Beschleunigung und somit zu einem insgesamt komfortableres Fahrerlebnis führt. Unter dem Strich steht eine souveräne Leistungsentfaltung (Drehmoment: 500 Nm bei 2.000 U/min).

Die NOx-Abgasnachbehandlung übernimmt bei allen EcoBlue-Dieseln für S-MAX und Galaxy nun ein SCR-Kat mit AdBlue-Einspritzung.

Neues, lernendes 8-Gang-Automatikgetriebe

Das neue 8-Gang-Automatikgetriebe (Wandler) wurde von Ford entwickelt, um die Kraftstoffeffizienz weiter zu verbessern und um ebenso sanfte wie schnelle Gangwechsel zu ermöglichen. Hierzu kommen unter anderem folgende Technologien zum Einsatz:

– „Adaptive Shift Scheduling“ bewertet den individuellen Fahrstil mit dem Ziel, die Schaltvorgänge dem Fahrstil des Fahrers anzupassen. Das System erkennt zum Beispiel auch Steigungen und Gefällestrecken sowie sportliches Kurvenfahren.

– „Adaptive Shift Quality Control“ bewertet Fahrzeug- und Umgebungsinformationen, um den Kupplungsdruck für gleichmäßig glatte Gangwechsel anzupassen.

Serienmäßig verfügen der Ford S-MAX und der Ford Galaxy über ein manuelles 6-Gang-Schaltgetriebe. Beide Baureihen können außerdem mit dem Intelligenten Allradantrieb (AWD) von Ford bestellt werden – das System verteilt das Drehmoment stufenlos zwischen allen vier Rädern und sorgt vor allem bei rutschigen Bedingungen für Grip auf der Straße.

Active Noise Cancellation und neue Außenfarben

Beim Ford S-MAX in der Ausstattungsvariante „Vignale“ zählt die Active Noise Cancellation-Technolgie zur Serienausstattung. Diese äußerst effektive elektronische Geräuschreduzierung gehört nun ab sofort zebenfalls zur Serienausstattung bei allen S-MAX und Galaxy-Modellen der Ausstattungslinien „Titanium“ und „ST-Line“ in Kombination mit dem 177 kW (240 PS) starken EcoBlue-Diesel.

Weiterhin stehen für beide Baureihen ab sofort zwei neue Außenfarben zur Auswahl: Chroma-Blau Metallic und Pyrit-Silber Metallic. Und als zusätzliches optisches Merkmal verfügen die Ford S-MAX „ST-Line“-Modelle nun optional über sportliche rote Bremssättel.

Die aktualisierten Fahrzeuge sind ab sofort beim Ford Händler erhältlich.

Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (World Harmonised Light Vehicle Test Procedure, WLTP), einem neuen, realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird das WLTP den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ), das derzeitige Prüfverfahren, ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen.

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925 haben die Ford-Werke mehr als 46 Millionen Fahrzeuge produziert.

Schwerer Unfall – Fünf Verletzte, Polizeimotorrad Totalschaden

Polizei Worms: Ein 52-jähriger Mann und seine Ehefrau befuhren gestern, gegen 16:50 Uhr mit ihrem Audi die L455 aus Richtung Hohen-Sülzen kommend. Als der Fahrer im Einmündungsbereich der L455 zur B47 nach links in Richtung Monsheim abbiegen wollte, übersah er einen auf der B47 befindlichen Toyota. Im Einmündungsbereich kam es in der Folge zum Zusammenstoß, der Toyota prallte dem Audi in die Fahrerseite, wobei der 52-jährige Fahrer des Toyota sowie dessen gleichaltrige Beifahrerin schwer verletzt wurden. Zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz und verbrachten die Schwerverletzten in die Unfallklinik nach Ludwigshafen. Der Unfallverursacher und dessen Beifahrerin wurden leicht verletzt und ins Klinikum nach Worms verbracht. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden im Gesamtwert von ca. 30.000 Euro.

Im Rahmen des Einsatzes kam es zu einem weiteren Verkehrsunfall mit einem Polizeimotorrad, wobei der 56-jährige Fahrer leicht verletzt wurde. Auf der Anfahrt zu dem schweren Unfall fuhr der Beamte mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn an einer absperrungsbedingt, wartenden Reihe von Pkw vorbeifuhr. Plötzlich scherte ein 59 jähriger Audi-Fahrer aus der Reihe aus, um auf der Fahrbahn zu wenden. Der Pkw Fahrer achtete hierbei nicht auf den rückwärtigen Verkehr und übersah das Dienstmotorrad. Der Polizeibeamte konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, kollidierte mit der vorderen linken Fahrzeugseite des Pkw, flog über dessen Motorhaube und kam auf der Straße zum Liegen. Hierbei zog er sich diverse Prellungen zu. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von ca. 12.000 Euro.

Die B47 musste für die Unfallaufnahme, Bergungs- und Aufräumarbeiten ca. 3 Stunden voll gesperrt werden.

Weltpremiere am Flughafen Frankfurt mit Gefahrgut der Firma Abbott aus Wiesbaden

Lufthansa Cargo hat in Zusammenarbeit mit der Plattform „INFr8” die weltweit erste Gefahrgutsendung mit digitaler Gefahrgutdeklaration (eDGD) am Flughafen Frankfurt abgefertigt. Eine Sendung des weltweit tätigen Gesundheitsunternehmens Abbott aus Wiesbaden wurde am Donnerstag an Bord des Frachtflugs LH8222 nach Mexiko-Stadt geflogen.

Lufthansa Cargo hat den weltweiten eDGD-Standard im Rahmen der IATA-Initiative eFreight maßgeblich miterarbeitet. In enger Verzahnung entlang der gesamten Transportkette, der Plattform INFr8-eDGD und der IATA wurde dafür ein völlig neuer Ansatz erarbeitet und evaluiert. IT und Prozesse der Frankfurter Fracht-Airline sind nun auf die papierlose Abfertigung von Gefahrgut-Sendungen abgestimmt. Lufthansa Cargo ist damit die erste und bislang einzige Fluglinie, die den eDGD-Standard unterstützt.

„Wir freuen uns, dass eDGD bei Lufthansa Cargo Weltpremiere feiert. Damit unterstreichen wir unseren Anspruch als Branchenvorreiter in Sachen Digitalisierung. Gemeinsam mit Versendern, Spediteuren und Flughäfen können wir hier noch viel erreichen“, sagte Sören Stark, Vorstand Operations und COO von Lufthansa Cargo.

Damit ist auch das Versenderportal „INFr8“ erfolgreich in den Pilotbetrieb gestartet. Daran sind alle Pilotpartner digital angeschlossen und können darüber die Transportdokumente bearbeiten – auch die gesetzlich vorgeschriebene Dangerous Goods Declaration (DGD). „Wir lösen mit dem Versenderportal eine große Herausforderung der Air Cargo Supply Chain. Allen Beteiligten ermöglichen wir mehr Zuverlässigkeit und Transparenz. Insgesamt erreichen wir eine deutliche Vereinfachung der Prozesse über die Unternehmensgrenzen hinweg“, freut sich Ulrich Wrage, Vorstand der DAKOSY AG über den Pilotstart von „INFr8“.

Wichtiger Prozesspartner für den Entwickler DAKOSY war neben Lufthansa Cargo der Logistikdienstleister Panalpina. Für beide Unternehmen spielt der Flughafen Frankfurt eine bedeutende Rolle bei der Abwicklung von Gefahrgut. Die Fraport AG hat die Entwicklung des Portals als Infrastrukturgeber des Flughafens maßgeblich unterstützt. „Die Plattform integriert erstmals den Versender in die elektronische Informationskette der klassischen Luftfracht. Wir erwarten dadurch kürzere Check-in-Zeiten für Gefahrgüter und damit deutlich beschleunigte Abfertigungszeiten“, begrüßt Anke Giesen, Vorstand Operations der Fraport AG den Start des Versenderportals.

Herkömmlich verläuft der Gefahrgutprozess papierbasiert, da es bisher keine digitalen Standards gab. Papierbasierte Gefahrgutdeklarationen des Versenders treffen gemeinsam mit der Ware am Flughafen ein. Die Überprüfung der Dokumentation durch die Airline kann so erst nach Anlieferung beginnen. Im neuen digitalen System können Fehler in den Begleitdokumenten dagegen bereits vor Anlieferung der Sendung entdeckt und korrigiert werden. So müssen künftig weniger Sendungen abgelehnt werden. Zudem werden Abläufe beschleunigt und Ressourcen gehoben.

Der Pilotbetrieb der Plattform „INFr8“, erreichbar unter www.infr8.de, ist für einen Zeitraum von sechs Monaten geplant. Danach wird die Plattform mit dem Übergang in den Regelbetrieb für alle interessierten Marktteilnehmer nutzbar. Eine Ausweitung des Portals um weitere Produktgruppen ist bereits geplant.

Start für elektronische Gesundheitsakte Vivy bei IKK Südwest

Anlässlich des Internationalen Tages der Patientensicherheit stärkt die regionale Krankenkasse die Rolle der Patienten in der Versorgung in Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Ab sofort können Versicherte der IKK Südwest über Vivy Gesundheitsdaten intuitiv über das Smartphone verwalten. Beispielsweise Befunde, Laborwerte, Medikationspläne, Notfalldaten und Impfinformationen können in der Gesundheits-App genutzt werden. Erste gesetzliche und private Krankenversicherungen starten heute gemeinsam die systemübergreifende elektronische Gesundheitsakte Vivy. Versicherte der IKK Südwest können dieses neue Angebot von Anfang an nutzen und haben die Möglichkeit, über ihre persönlichen Gesundheitsdaten in der App zu verfügen. Anlässlich des Internationalen Tages der Patientensicherheit, gab es den heutigen offiziellen Startschuss bei der IKK Südwest mit einer Live-Vorführung in Landau, Rheinland-Pfalz. Das Geschehen wurde live bei der IKK Südwest auf Facebook übertragen und steht dort im Nachgang als Video zur Verfügung.

Gebündeltes Gesundheitswissen auf dem Smartphone

IKK Südwest-Vorstand Roland Engehausen stellte Vivy in Landau vor und sagte: „Wir haben bewusst eines unserer regionalen Kundencenter für den Startschuss ausgewählt, denn wir verstehen das Gesundheitswesen in erster Line als regionale Dienstleistung von Menschen für Menschen“. Die Einführung der neuen digitalen Gesundheitsassistentin sei ein wegweisender Schritt zu mehr Gesundheitsbewusstsein und Patientenautonomie. Dazu Engehausen weiter: „Auch als regionale Krankenkasse möchten wir unseren Versicherten ein digitales Werkzeug anbieten, um erstmals eigenständig wertvolles Gesundheitswissen zu bündeln. Unser Ziel ist es, die Rolle des Patienten in seiner Gesundheitsversorgung zu stärken.“ Dabei seien die Krankenkasse und das Vivy im Dialog mit regionalen Partnern und Leistungserbringern, um die Nutzung der elektronischen Gesundheitsakte für alle beteiligten Akteure so einfach wie möglich zu gestalten.

Die Datenhoheit liegt jederzeit bei dem Versicherten: Er kann seine Daten über Vivy auf dem Smartphone anzeigen lassen und er entscheidet, ob und mit wem er diese teilen möchte. Medizinische Daten können direkt bei Ärzten angefordert und über einen sicheren Web-Upload oder per Fax schreibgeschützt in die Gesundheitsakte übertragen werden.

Zukünftig sollen auch Anbindungen von Arztpraxen über die digitale Schnittstelle KV-Connect erfolgen. Ergänzend kann der Anwender eigene Daten über die Gesundheit speichern.

Die Gesundheitsakte speichert jedoch nicht nur Daten, sondern soll auch eine gesunde Lebensweise unterstützen. Digitale Medizinprodukte, welche die IKK Südwest über das IKK-Digitalkonto anbietet, können hierfür in einem nächsten Schritt angebunden werden.

Sichere Datenverwahrung durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

In Vivy sind alle Daten verschlüsselt. Nur der Nutzer kann Informationen anzeigen oder teilen. Die Datensicherheit wird durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gewährleistet. Auf dem Smartphone wird ein privater Schlüsselcode generiert, der ausschließlich dem Anwender eine Entschlüsselung seiner Daten ermöglicht. Die Informationen sind auf ausfallsicheren, deutschen Servern hinterlegt. Weder Krankenkassen noch Vivy haben Zugriff auf die gespeicherten Daten der elektronischen Gesundheitsakte.

Digitale Ergänzung für gute Versorgung

Die regional in Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland tätige IKK Südwest ermöglicht den Versicherten als eine der ersten Krankenkassen in Deutschland einen Zugang zu einer elektronischen Gesundheitsakte. „So sehr Digitalisierungsprozesse im Gesundheitswesen notwendig sind, wird das persönliche Gespräch mit einem vertrauten Ansprechpartner in Krankenkassen, Praxen und Krankenhäusern in der Gesundheitsversorgung immer entscheidend bleiben. Digitale Angebote stellen eine kluge und sichere Ergänzung dar“, so Vorstand Roland Engehausen über die Bedeutung von Digital-Health-Anwendungen.

Die IKK Südwest

Aktuell betreut die IKK Südwest mehr als 640.000 Versicherte und über 90.000 Betriebe in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Versicherte und Interessenten können auf eine persönliche Betreuung in unseren 20 Kundencentern in der Region vertrauen. Darüber hinaus ist die IKK Südwest an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr über die kostenfreie IKK Service-Hotline 0800/0 119 119 oder unter www.ikk-suedwest.de zu erreichen.

Kranker Joshua sucht seinen Teddybär in Wiesbaden

Wer Kinder oder Enkelkinder hat, der kennt diese Situation sicherlich und kann sich in die Lage versetzen. Der Teddybär Wuschel ist der beste Freund des 3-jährigen Joshua und sein liebstes Kuscheltier. Dem kleinen Joshua steht eine Operation bevor in den nächsten 2 Wochen, als Wegbegleiter bekam er den süßen Teddybären geschenkt. Dieser hat auch eine Operation hinter sich und auch einen Verband – wie bald der kleine Joshua. Als würde das mit dem Krankenhausaufenthalt nicht reichen, ging Wuschel wohl am Hauptbahnhof in Wiesbaden verloren. Joshuas Mutter schreibt uns dazu:

„Mir ist der Verlust im Zug aufgefallen, als wir von Wiesbaden nach Ingelheim gefahren sind am Freitag Mittag (14.09.2018). Ich habe natürlich das gesamte Zugabteil abgesucht und alle befragt, leider ohne Erfolg. Mein Sohn sagte mir noch im Zug das Wuschel am Bahnhof sich ausruhen wollte und dort wohl noch schläft.“

„Hat jemand Wuschel gefunden? Leider habe ich kein Bild von Ihm aber ich kann Ihn sehr gut beschreiben:

  • Er ist ca 40cm Groß
  • Hat ein hellbraunes Fell und eine rote Schleife am Hals mit Punkten
  • Große trollige braune Augen
  • am rechten Fuß hat er einen kleinen Verband aus Mullbinde

Wenn jemand den Teddybär gefunden hat, dann schreibt uns bitte eine Nachricht an: redaktion@boostyourcity.de oder über Facebook bei Rhein-Main Nachrichten

Sirenenalarm im ganzen Stadtgebiet von Mainz

Um die Funktionsfähigkeit der stadtweit vorhandenen Sirenenanlagen zu prüfen, findet am kommenden Mittwoch den 19.September 2018 um 18:00Uhr ein Probealarm statt. Für den Probelauf wird das Signal „Warnung der Bevölkerung“, ein einminütiger auf- und abschwellender Signalton zu hören sein. Aktuell befinden sich 55 betriebsbereite Sirenen in Mainz. Die meisten sind in der Umgebung des von Mainz-Mombach installiert und entlang der Hauptverkehrsachsen, der Bahnstrecken sowie dem am Rheinufer in Mainz.

Folgende Verhaltensregeln sollten in einem Ernstfall eingehalten werden. Diese sind einheitlich durch das Bundesministerium des Innern geregelt und gelten auch in der Landeshauptstadt Mainz:

  • Sofort Türen und Fenster schließen
  • Aufenthalt im Freien vermeiden
  • Radio einschalten und auf Durchsagen achten
  • Aktuelle Meldungen der Feuerwehr beachten unter www.feuerwehr-wiesbaden.de
  • Nachbarn verständigen
  • Klimaanlagen ausschalten

Motorradfahrer tödlich verunglückt zwischen Fischbach und Salzwoog

Ein 47-jähriger Motorradfahrer aus dem Kreis Südliche Weinstraße wurde bei einem Verkehrsunfall am 16.09.2018, gegen 15.30 Uhr getötet. Er hatte die L 487 von Fischbach kommend in Richtung Salzwoog befahren, als er aus bisher unbekannter Ursache in einer langgezogenen Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abkam und dort mit der Leitplanke kollidiert. Der Krad-Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle. Da keine Zeugen vor Ort angetroffen werden konnten, wurde zur Rekonstruktion des Unfallhergangs ein Gutachter hinzugezogen. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 2000,– Euro.

Platz vier für Teemu Suninen mit dem M-Sport Ford Fiesta WRC

Titelverteidiger M-Sport Ford hat einen möglichen Sieg beim Comeback der Rallye Türkei im WM-Kalender verpasst, freut sich aber über den beeindruckenden vierten Rang von Nachwuchstalent Teemu Suninen und Beifahrer Mikko Markkula beim bislang härtesten Schotterlauf der Saison. Die Weltmeister Sébastien Ogier/Julien Ingrassia mussten mit dem Fiesta WRC, der auf dem in Köln-Niehl produzierten Kleinwagen basiert, trotz kämpferisch großartiger Vorstellung alle Chancen auf Platz eins nach einem seltenen Fahrfehler aufgeben. Er hätte sie in der WM-Tabelle zurück auf die Spitzenposition gebracht. Die Franzosen erreichten das Ziel auf Rang zehn vor ihren Teamkollegen Elfyn Evans/Daniel Barritt auf der zwölften Position, konnten den Abstand zu den Meisterschaftsführenden Thierry Neuville/Guy Coulsol bei drei noch ausstehenden WM-Läufen aber konstant halten.

„Wir sind vom Ausgang dieser Rallye etwas enttäuscht, denn wir haben eine große Gelegenheit verpasst“, räumt M-Sport-Teamchef Malcolm Wilson ein. „Sébastien Ogier hatte das Potenzial zu gewinnen und die Spitze der Fahrerwertung zurückzuerobern, ein für ihn sehr untypischer Fehler vereitelte dies jedoch. Ich kann mich nicht erinnern, wann es auf WM-Ebene zuletzt so eng zuging – im Kampf um die Titel ist weiterhin alles offen, drei Rallyes stehen uns noch bevor. Das ist fantastisch für den Sport. Unser gesamtes Team wird auch weiterhin alles dafür geben, bis zum Ende der Saison das bestmögliche Resultat zu erzielen. Eine sensationelle Performance hat dafür Teemu Suninen an diesem Wochenende abgeliefert. Ich bin mir ganz sicher, dass er schon in naher Zukunft um Siege und Titel kämpfen kann. Für einen jungen Fahrer seines Alters fuhr er eine sehr besonnene und erwachsene Rallye mit einem perfekten Team im Rücken. Auch Elfyn Evans blieb hier in der Türkei nicht vom Pech verschont, aber er hat sich wieder nach vorne gearbeitet und dann unter Beweis gestellt, dass er ein Mannschaftsspieler ist.“

Teemu Suninen / Mikko Markkula (Ford Fiesta WRC, Startnummer 3); Platz: 4; WM-Rang: 8

Der 24 Jahre junge Teemu Suninen hat auf den besonders groben Geröllpisten der Rallye Türkei einmal mehr gezeigt, dass er besonders schnell und besonders clever zugleich Autofahren kann. Der Finne fand auf den extrem schwierigen Wertungsprüfungen schnell in einen Rhythmus, der konkurrenzfähige Zeiten und einen ausreichend schonenden Umgang mit der Technik des Ford Fiesta WRC verband – und dies, obwohl das Nachwuchstalent zumeist als einer der Ersten auf der Piste mit schwierigeren Bedingungen konfrontiert war als die nachfolgenden Teilnehmer.

„Dies war definitiv die brutalste WM-Rallye meiner bisherigen Karriere“, bestätigt Suninen. „Platz vier ist entsprechend großartig und das zweitbeste Resultat, das ich bislang mit einem World Rally Car erzielen konnte. Damit bin ich durchaus zufrieden und freue mich, dem Team in Form von WM-Punkten etwas zurückzahlen zu können – die Jungs haben es wirklich verdient. Am Freitag konnten wir auf der langen Wertungsprüfung 5 eine richtig schnelle Zeit vorlegen, die nur zwei Sekunden langsamer war als der Bestwert. Am Samstag hat uns der lose Schotter wirklich vor eine schwierige Aufgabe gestellt. Angesichts der immer wieder stark durchdrehenden Räder konnten wir nicht viel mehr machen. Vermutlich war dies aber eine gute Übung für die Zukunft.“

Ford-Werke GmbH/M-Sport Ford

Sébastien Ogier / Julien Ingrassia (Ford Fiesta WRC, Startnummer 1); Platz: 10; WM-Rang: 3

Sébastien Ogier und Julien Ingrassia trauern am Ende der Rallye Türkei um eine goldene Chance. Zweimal hatte das französische Duo die besten Aussichten auf den Sieg, zweimal kam ihnen im Kampf um die Tabellenspitze in der Fahrerwertung etwas dazwischen. Kaum hatten sie auf der ersten Wertungsprüfung (WP) des Samstag die Rallye-Führung übernommen, mussten sie den ersten Rückschlag hinnehmen: Eine beschädigte Radaufhängung vorne rechts kostete auf der WP 9 wertvolle Zeit. Anschließend mussten die beiden Weltmeister den Defekt am Straßenrand der Verbindungsetappe nach besten Kräften mit Bordmitteln selbst reparieren – unter fachmännischer Anleitung ihres Teamkollegen Elfyn Evans sowie des Rallye-Urgesteins Henning Solberg, die selbst aber keine Hand anlegen durften. Wegen Verspätung an der folgenden Zeitkontrolle kassierten Ogier/Ingrassia zudem eine Zeitstrafe von 60 Sekunden.

Mit dem eher notdürftig geflickten Fahrwerk vollbrachte Ogier anschließend eine heroische Glanztat und setzte auf der über 20 Kilometer langen WP 10 eine souveräne Bestzeit, bevor sich im Service-Park die M-Sport-Mechaniker mit dem Fiesta WRC beschäftigen konnten und innerhalb von nur 30 Minuten neben dem Fahrwerk auch die vordere Kraftübertragung tauschten. Mit 46,1 Sekunden Rückstand nahm der Titelverteidiger die zweite Schleife des Tages als Viertplatzierter in Angriff, die Attacke auf die Führung fand jedoch ein vorzeitiges Ende: Ogier überhörte eine Ansage seines Beifahrers und rutschte an einer Stelle von der Strecke, die ein Fortsetzen der Fahrt unmöglich machte. Am Sonntag kämpfte sich das Duo noch auf Rang zehn nach vorne und setzte auf der abschließenden Power Stage die zweitschnellste Zeit, was mit weiteren vier WM-Zählern belohnt wurde. Zwar fielen beide in der Fahrertabelle auf die dritte Position hinter Thierry Neuville/Guy Coulsol und die Türkei-Sieger Ott Tänak/Martin Järveoja zurück, der Abstand zum Erstplatzierten blieb mit 23 Punkten jedoch unverändert.

„Wirklich ein frustrierendes Wochenende, aber das gehört mit zum Spiel und wir müssen es akzeptieren“, ärgert sich Ogier. „Wir haben alles gegeben, aber es blieb unbelohnt. Immerhin konnten wir auf der letzten WP noch einige Punkte einsammeln, die machen sich vielleicht noch bezahlt. Tatsächlich erleben wir jetzt einen Dreikampf um den Titel, und entschieden ist noch gar nichts!“

Elfyn Evans / Daniel Barritt (Ford Fiesta WRC, Startnummer 2); Platz: 12. WM-Rang: 9

Auch das britische Duo im Ford Fiesta WRC kam bei der materialmordenden Rallye Türkei nicht ungeschoren davon, ließ sich davon aber nicht beeindrucken. Elfyn Evans und Daniel Barritt schlugen bestmöglich zurück und bewiesen darüber hinaus auch noch echte Teamplayer-Eigenschaften: Als Sébastien Ogier und Julien Ingrassia einen gebrochenen Querlenker am Straßenrand reparieren mussten, standen sie den Franzosen mit Rat und Tat zur Seite. Damit nicht genug: Als sich im Service-Park die M-Sport-Mechaniker mehrheitlich um den Ford Fiesta der Titelverteidiger kümmerten, legten sie an ihrem eigenen Turbo-Allradler mit Hand an. Evans – als einer der geschicktesten Mechaniker unter den Fahrer bekannt – wechselte das Fahrwerk, sein Beifahrer justierte die Fahrzeughöhe.

Nach ihrem Ausfall am Freitag hatten sich die beiden Briten bereits wieder bis auf Rang sieben nach vorne gearbeitet, als sie am Sonntag erneut ihren Teamkollegen zu Hilfe eilten und an einer Zeitkontrolle bewusst fünf Minuten zu spät stempelten. Dadurch fielen sie hinter Ogier und Ingrassia zurück, die hierdurch einen weiteren WM-Punkt verbuchen konnten.

„Der Freitag verlief für uns sehr enttäuschend, wir mussten mit zahlreichen Problemen kämpfen, bis wir schlussendlich einem Stein nicht aus dem Weg gehen konnten, der mitten auf der Fahrbahn lag“, erläutert Evans. „Der Samstag spielte uns deutlich besser in die Karten und wir konnten uns aus allen Schwierigkeiten heraushalten. Auf der letzten Etappe haben wir dann Zeit verschenkt, um Sébastien im Kampf um die Weltmeisterschaft zu unterstützen.“

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925 haben die Ford-Werke mehr als 46 Millionen Fahrzeuge produziert. Für weitere Informationen zu den Produkten von Ford besuchen Sie bitte www.ford.de

Rückenschmerzen und die Wichtigkeit von Bewegung

Wiesbaden: Mit dem Auto zur Arbeit, vom Schreibtisch kurz um die nächste Ecke zur Besprechung und am Abend nach der einen oder anderen Überstunde wieder mit dem Auto nach Hause. Da bleibt so manches auf Strecke und so haben viele Hessen auch Rücken, wie der DAK Gesundheitsreport 2018 belegt. 2,3 Millionen Hessen leiden regelrecht unter Rückenschmerzen und damit ist nicht ein kleines Ziepen gemeint. Aber egal ob akute, subakute oder chronische Schmerzen – die Heilbäder und Kurort ein Hessen haben das richtige Angebot, um den Rücken wieder zu stärken.

Im Büro am Schreibtisch, im Auto oder zu Hause auf dem Sofa: Die meisten Menschen sitzen im Alltag zu viel und bewegen sich zu wenig. Die Folgen sind früher oder später Rückenschmerzen. Die beiden hessischen Kurorte Gersfeld und Bad Sooden-Allendorf haben sich besonders auf das Thema Rücken spezialisiert, um ein Bewusstsein für die Leistung von Wirbelsäule und Co. zu entwickeln und die Gründe für die Leiden zu identifizieren. Die schlaffe Muskulatur ist dabei der Hauptgrund für die Schmerzen, neben Haltungsschäden, falschem Gehen, Stehen oder Heben. Jedoch können sich auch persönliche Belange wie Stress, berufliche und private Konflikte auf das Wohl des Rückens auswirken. Angst und Depressionen können ebenso starke Verspannungen verursachen.

Die aktuelle Generation der modernen „Sitzmenschen“ hat besonders eine Aufgabe, um ihren Rücken etwas Gutes zu tun: Mehr Bewegung und bessere Haltung im Alltag. Jedoch müssen Haltungsfehler erst erkannt werden. In der Gemeinde Gersfeld befolgt das Team der Rhön-Klinik deshalb die Devise: Gesundheits-Bildung statt Gesundheits-Erziehung. „Die Menschen haben nicht gelernt, ihre Wirbelsäule zu pflegen“, weiß Dr. Bassram Keilani, Oberarzt der Rhön-Klinik. Erst wer versteht, wie viel Druck auf der Brustwirbelsäule beim Sitzen und Heben liegt, ist im Alltag auf der Hut. Durch Krankengymnastik und Rückenschule soll schließlich der schlechte Zustand der Muskulatur gestärkt werden. Das richtige Stehen, Gehen und Heben wird neu erlernt und praxisnah geübt. Dabei soll der Spaß an der Bewegung beim Nordic Walking oder bei Wanderungen in der intakten Natur der Rhön wiederentdeckt werden. Für Dr. Carl Bartholomäus, Chefarzt der Kurhessen-Klinik Bad Sooden-Allendorf, ist es wichtig, einzugreifen, bevor die Schmerzen chronisch werden. Dabei legt er großen Wert auf persönliche Gespräche mit den Patienten, um alle möglichen Gründe für die Schmerzen zu besprechen. „Durch Entspannungsübungen wie autogenes Training oder Muskelentspannung ist es oft möglich, den Teufelskreis aus Verspannung und Schmerzen dauerhaft zu durchbrechen. Vor Ort werden die Patienten dabei von einem Team aus Psychologen und Sozialpädagogen betreut, damit sie nach ihrem bis zu fünfwöchigen Aufenthalt beim Wieder-Einstieg in den Alltag schmerzfrei bleiben.“

Tipps aus den Heilbädern und Kurorten für einen gesunden Rücken:

Wer Rückenschmerzen vorbeugen oder bekämpfen will, muss bei der Rückenmuskulatur beginnen und das klappt auch in den eigenen vier Wänden. Die richtigen Übungen sind dabei das A und O. Die Verbindung aus Kräftigung, Dehnung und Mobilisierung stärkt dabei den gesamten Körper. Regelmäßig ein paar Minuten können bereits Großes bewirken.

1. Planks sind wahre Ganzkörperwunder. Bei der Übung, auch Unterarmstütz genannt, liegt der Körper am Boden und wird auf den Ellenbogen und Fußspitzen aufgestützt. Die Ellenbogen sind dabei direkt unter den Schultern und die Beine durchgestreckt. Der Po wird angespannt und bildet einer Linie mit dem Rücken.

2. Während der Schulterbrücke aus dem Yoga, liegt der Körper auf dem Boden, mit Blick zur Decke, die Beine sind angewinkelt und die Füße berühren das Gesäß. Um in die Übung zu kommen, wird das Becken vom Boden weggedrückt, das Gewicht liegt auf den Schultern und Füßen.

3. Im Vierfüßlerstand beginnt die Übung auf allen Vieren. Anschließend abwechselnd und diagonal einen Arm und ein Bein ausstrecken.

4. Rollen/Liegen auf der Faszienrolle oder „Blackroll“ genannt. Damit werden verklebte Faszien gelöst und Verhärtungen (Triggerpunkte) effektiv aufgelockert.

Über die Heilbäder und Kurorte in Hessen

Der Hessische Heilbäderverband e.V. ist die Interessenvertretung der 30 Heilbäder und Kurorte in Hessen. Diese Kompetenz-Zentren für Vorsorge, Rehabilitation und medizinische Versorgung bieten vielfältige gesundheitstouristische Angebote. „Heilbad“ und „Kurort“ sind Prädikate, die eine hohe Qualität sowie eine wissenschaftlich fundierte medizinische Kompetenz in Verbindung mit Natürlichen Heilmitteln sicherstellen. Nachhaltigkeit und der Schutz beziehungsweise die Pflege der Umwelt sowie der Natürlichen Heilmittel sind daher eine wichtige Säule der Arbeit der Heilbäder und Kurorte. Als regionale Versorgungszentren mit ausgezeichneter Infrastruktur sichern sie die Grundversorgung an Gesundheitsangeboten in Hessen, die den Lebensraum der Bürgerinnen und Bürger positiv beeinflussen. Weitere Informationen sind unter www.hessische-heilbaeder.de erhältlich.

Der BNK warnt: Körperkult kann aufs Herz gehen

Immer mehr Freizeitsportler nehmen herzschädigende Arzneimittel zur Verbesserung von Fitness und Körperoptik. Vor allem der Anteil weiblicher User steigt an. Über 10 Millionen Menschen in Deutschland sind aktuell Mitglied in Fitness-Studios – Tendenz steigend (1). Bis zu 16 Prozent von ihnen verfügen über Erfahrungen mit dem Konsum von Dopingsubstanzen (2). Dieser Medikamentenmissbrauch im Freizeitsport ist mit großen Risiken für die Herzgesundheit verbunden.

Körperoptik zu verbessern wird zu gesundheitsschädigendem Zwang

Körperkult ist in. Für immer mehr Menschen ist ein modellierter Körper identitätsstiftend. Doch nicht jeder kommt mit seinem Training zu gewünschtem Aussehen oder Fitness. Immer mehr Sportler greifen daher zu Maßnahmen, um dem Trainingserfolg künstlich auf die Sprünge zu helfen. Aktuelle Zahlen ergeben allein für Deutschland hunderttausende bis möglicherweise über eine Million User, die über Erfahrungen mit dem Konsum von Dopingsubstanzen verfügen (3). Unter den Usern sind zunehmend Frauen: Ein aktueller Studienvergleich ergab ein Wachstum von 1% mehr männlichen, aber 6% mehr weiblichen Usern (4).

Der klassische Einstieg erfolgt in einer Gemeinschaft mit Gleichgesinnten vor allem in Fitness-Studios oder in Trainingsgruppen. Langsam bildet sich dort eine Gruppenmentalität heraus, in der das Zuführen von Stoffen zur Leistungssteigerung zur Normalität wird. Zu Beginn sind es vermeintlich harmlose Nahrungsergänzungsmittel, mit denen trainingsbegleitete Diäten gemacht werden. Es folgen auf der nächsten Ebene dann Arzneimittel aus der Humanmedizin wie Ephedrin, Clenbuterol, Anabolika oder Wachstumshormone. Nicht selten werden – preisgünstigere – Tierarzneien konsumiert. Der Körper gewöhnt sich zunehmend an diese Substanzen, eine Steigerung der Dosis ist die Folge. Am Ende resultiert dann nicht selten neben der Sucht nach leistungssteigernden Substanzen eine Betäubungsmittelsucht (z.B. Cocain, Marihuana).

„Sehr häufig kommt es bei der Einnahme dieser Substanzen nicht nur zu einer Suchtentwicklung, sondern auch zu schweren Schädigungen des Herzens, die teilweise nicht umkehrbar sind“, warnt Dr. Angelika Guth, Kardiologin im Bundesverband Niedergelassener Kardiologen (BNK).

Auswirkungen von Dopingsubstanzen auf das Herz

Der Langzeitgebrauch von anabolen Steroiden hat beträchtliche Folgen für das Herz. Testosteron zum Beispiel führt in Verbindung mit Sport zu einem krankhaften Wachstum von Herzmuskelzellen (Hypertrophie). Gleichzeitig werden aber nicht mehr Blutgefäße gebildet, so dass eine relative Unterversorgung mit Sauerstoff für die jetzt verdickten Herzmuskelzellen die Folge ist. Dies bereitet besonders im Rahmen von Belastungen (Sauerstoffmangel im Gewebe) Probleme. Es kommt zum Gewebsuntergang (Nekrose) und zu einer verminderten Pumpleistung des Herzens (Herzinsuffizienz). Diese Veränderungen konnten im Tiermodell nachgewiesen werden. Außerdem wird durch Testosteron das Verhältnis von gutem zu schlechtem Cholesterin nachteilig verändert. Dies mündet in einer Zunahme der Arteriosklerose, die wiederum das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle erhöht. Beide Erkrankungen werden auch durch die blutdrucksteigernde Wirkung von Testosteron begünstigt.

Herzinfarkt auch bei jungen Menschen möglich

Cocain kann schwere Verkrampfungen (Spasmen) der Herzkranzgefäße hervorrufen. Dadurch können schon ganz junge Menschen einen Herzinfarkt erleiden. Das bekannte Dopingmittel Clenbuterol begünstigt wie auch Testosteron Herzrhythmusstörungen. Darüber hinaus sind beim missbräuchlichen Konsum von Steroiden und anderen Dopingsubstanzen zahlreiche weitere Nebenwirkungen hoch wahrscheinlich. Dazu zählen Steroidakne und Schäden der Leben (Gelbsucht, Leberzirrhose) sowie Hodenschrumpfung bei Männern oder Klitorishypertrophie bei Frauen. Hinzu kommen bei vielen Betroffenen psychische Veränderungen wie Depression oder zunehmende Aggressivität sowie Schlafstörungen.

Dauert der Konsum von Steroiden und anderer Dopingmittel an, entwickelt der Körper eine Toleranz. In der Folge steigern die User sukzessive die Dosierung und konsumieren zunehmend mehrere Präparate gleichzeitig. Damit setzen sie die Missbrauchsspirale weiter in Gang.

Gefahr für junge Frauen durch körperfettsenkende Substanzen

Ernährung spielt im Fitness-Training eine große Rolle mit teils drastischen Ausmaßen. KörpermodelliererInnen ernähren sich im Verlauf ihres sportbiographischen Werdegangs immer funktionaler. Appetitzügler und Abführmittel sind weit verbreitet. Um den Stoffwechsel im Rahmen der Diät weiter anzuheizen, greifen die SportlerInnen zu Fatburnern, Grünteekapseln, L-Carnitin und anderen Nahrungsergänzungspräparaten.

„Der Einsatz von Diäten zusammen mit bestimmten Dopingsubstanzen ergibt zudem vermeintlich verführerische Synergieeffekte“, erklärt Dr. Mischa Kläber, Ressortleiter für Präventionspolitik und Gesundheitsmanagement beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). „Der Körper baut gleichzeitig Muskeln auf und Fett ab. Wir beobachten aktuell besonders unter jungen Frauen den vermehrten Konsum von körperfettsenkenden Substanzen wie Clenbuterol und Ephedrin.“

Die Gefahr: Die Sporternährung kann komplett aus dem Ruder laufen mit einem erhöhten Risiko für Frauen, an Anorexie (Magersucht) bzw. an Buli-mie (Ess-Brecht-Sucht) zu erkranken.

Wer bietet Betroffenen eine seriöse Hilfestellung an?

Es gibt Beratungsmöglichkeiten in der Präventionsabteilung der NADA – Nationale Anti Doping Agentur (nada.de oder Kontakt Medizin medi-zin@nada.de / Tel.: 0228-812 92-132) sowie zahlreiche Infomaterialien zur Prävention von Doping und Medikamentenmissbrauch im Breiten- und Freizeitsport vom DOSB (http://ots.de/pH1ScU oder gesundheit@dosb.de). Hier können Betroffene professionelle Hilfestellung für ihren Weg aus dem Medikamentenmissbrauch erhalten. Wer jedoch Schmerzen hat oder sich krank fühlt, sollte unbedingt seinen Hausarzt aufsuchen und sich bei Herzbeschwerden an einen Kardiologen überweisen lassen.

Opel GT X Experimental: Die mutige Vision der Opel-Zukunft

Opel blickt mit einer neuen Konzeptstudie in die aufregende Zukunft der eigenen Marke. Ihr Name: Opel GT X Experimental – ein mutiges, gerade einmal 4,06 Meter langes, kompaktes, vollelektrisches SUV mit fünf Türen, Coupé-Anmutung und voller innovativer Ideen. Der GT X Experimental verkörpert dabei die Opel-Werte und Visionen und gibt einen Ausblick auf die künftigen Modelle von Opel. Schon in dem vergangenen November präsentierten Strategieplan PACE! hatte Opel angekündigt, das Markenprofil weiter zu schärfen. Der GT X Experimental ist das erste greifbare Ergebnis dieses Prozesses.

„Wir haben eine klare Vision, wie wir mit unserem PACE!-Plan die Zukunft von Opel erfolgreich gestalten wollen. Wir richten den Fokus auf ein starkes Markenprofil, das von unseren Werten – deutsch, nahbar, aufregend – bestimmt wird. Dies spielt eine wichtige Rolle dabei, wieder nachhaltig erfolgreich zu werden. Unsere Konzeptstudie zeigt, wie wir diese Werte in unseren zukünftigen Produkten umsetzen werden. Unsere Entwicklungs- und Design-Teams haben dies mit dem Opel GT X Experimental beeindruckend verwirklicht. Er gibt einen klaren Ausblick darauf, wie wir bei Opel die künftige Mobilität sehen“, sagt Opel CEO Michael Lohscheller.

Mit leidenschaftlichem Pioniergeist technische Innovationen erschwinglich machen

In der Konzeptphase für den GT X Experimental startete Opel einen intensiven Prozess, das eigene Unternehmen und die eigenen Werte grundlegend zu reflektieren. Opel kann auf eine 156-jährige Tradition zurückblicken: Diese begann mit der Nähmaschinenproduktion, ging in die Fahrradherstellung über und mündete im nunmehr fast 120 Jahre bestehenden Automobilbau – immer davon angetrieben, spannende und wichtige innovative Technologien für alle verfügbar zu machen. Über alle Jahrzehnte hinweg lässt sich dieser spezifische „Opel-Weg“ in drei Werten zusammenfassen: deutsch, nahbar, aufregend. Für die Zukunft entwickelt die Marke diese Werte weiter: Opels „New Germanness“ beruft sich auf das Beste der traditionellen deutschen Werte – ausgezeichnete Ingenieurskunst, die Faszination für präzise ausgearbeitete Produkte, der unbedingte Fokus auf Funktionalität, Qualität und Zuverlässigkeit – und verknüpft dies mit einer warmen und weltoffenen Haltung. Von diesem innovativen Opel-Geist inspiriert, trägt der neue GT X Experimental das reichhaltige Erbe der Marke in sich und führt dies in eine spannende Zukunft. Er kombiniert deutsche Ingenieurskunst, Präzision und Qualität mit visionären Innovationen – und gibt damit einen Ausblick auf die Opel-Modelle Mitte der 2020er Jahre: mutig und klar im Erscheinungsbild, dabei extrem ansprechend, nahbar und kundenfokussiert.

Opel hat sich für die Vision seiner zukünftigen Modelle das Erscheinungsbild eines kompakten SUVs von gerade einmal 4.063 Millimetern Länge (Radstand: 2.625 mm, Breite: 1.830 mm, Höhe inkl. Antenne: 1.528 mm) ausgesucht: Denn SUVs sind die beliebtesten Fahrzeuge auf dem Markt – und Opel will diese aufregenden Autos für die breite Öffentlichkeit noch attraktiver machen. Doch dazu müssen SUVs auch effizienter als je zuvor werden. Deshalb basiert der Opel GT X Experimental auf einer Leichtbau-Architektur, hat einen kleineren ökologischen Fußabdruck und fährt auf 17-Zoll-Rädern, die optisch größer erscheinen – gut für Fahrkomfort und Außenwirkung gleichermaßen. Gemäß dem Versprechen im PACE!-Plan, dass Opel bis 2024 für alle seine Modelle eine elektrifizierte Variante anbieten wird, ist der GT X Experimental ein vollelektrisches Fahrzeug. Die Leistung liefert eine kompakte 50 kWh-Lithium-Ionen-Batterie der nächsten Generation – induktives Laden inklusive.

Der GT X Experimental gibt nicht vor, vollautonomes Fahren zu ermöglichen. Dafür bietet er Level 3-Funktionen des autonomen Fahrens, das heißt, er kann in jeder Hinsicht selbstständig fahren, der Fahrer muss aber auf Nachfrage reagieren und eingreifen können.

Klar und mutig: So sieht das Opel-Design der Zukunft aus

Der GT X Experimental präsentiert innovative Technologien in einer ausgewiesenen Schlichtheit. Vice President Design Mark Adams und sein Team haben eine Philosophie für das charakteristische, deutsche Opel-Design entwickelt, die Klarheit mit mutiger Ausdrucksstärke kombiniert. Beim GT X Experimental wurde jede gewohnte Funktion, jeder Baustein hinterfragt. Immer mit dem Ziel, ein klares Design zu schaffen, das auf alle unnötigen Elemente verzichtet. Dies versteht das Design-Team unter „visueller Entschlackung“.

Der Opel GT X Experimental zeigt mutige Proportionen kombiniert mit schön strukturierten, fließenden Oberflächen. Seine charakteristische Silhouette wird von einer kraftvollen Grafik bestimmt, welche den unteren und den oberen Fahrzeugbereich voneinander trennt. Der untere Teil erscheint in hellem Grau, während der obere Bereich samt Motorhaube, Scheiben und Dach in einem fast schwarzen Nachtblau gehalten ist. Dazwischen fließt eine strahlend gelbe Signaturlinie von vorne nach hinten, die dem Fahrzeug Struktur und Dynamik verleiht. Das Farbschema stellt eine Reminiszenz an die traditionelle Opel Farbgebung grau/schwarz/gelb dar – in einem frischen und modernen Look. Dank der gegenläufig im 90-Grad-Winkel öffnenden Türen heißt der GT X Experimental seine Passagiere mit einem freien, ungehinderten Zutritt Willkommen. Die sich nach hinten erstreckende Panorama-Windschutzscheiben-Dach-Konstruktion reicht bis zu den Rücksitzen und unterstreicht die Helligkeit und Geräumigkeit des SUVs.

Die Opel-Designer haben auch die traditionellen so genannten „Schnittlinien“ in der Karosserie – die aufgrund unterschiedlicher Öffnungen wie Türen und Motorhaube nötig sind – auf das absolute Minimum reduziert. Die obere Kante der Türen wird von der gelben Signaturlinie verborgen; die der Fondtüren trifft mit der Kofferraumöffnung zusammen. Darüber hinaus haben die Designer auf konventionelle Elemente wie Türgriffe und Außenspiegel bewusst verzichtet. Die Karosserie legt sich stattdessen wie eine glatte Leinwand um überraschende Details wie die kleinen Kameras, die aus der gelben Grafiklinie an den Seiten der Motorhaube hervortreten und traditionelle Außenspiegel ersetzen.

Ausgleichend zu dieser visuellen Entschlackung beleben sparsam integrierte grafische Details das Erscheinungsbild des GT X Experimental. Am Schweller der Fahrerseite finden sich unterhalb der Fondtür eingravierte beschnittene Dreiecke. Eines davon beherbergt einen kleinen, sechseckigen LED-Bildschirm, der den elektrischen Ladestatus der Batterie angibt. Die 17-Zoll-Räder muten dank ihrer robusten Gummiummantelung, die über den Felgenrand hinausgeht und die dunkelblauen Reifen so optisch vergrößert, viel voluminöser an. Die gelben Design-Linien an den Reifen greifen wiederum die Signatur der Karosserie auf. Sie umrahmen den elektronischen Opel-Blitz, der für den Betrachter bei Reifenrotation waagerecht im Lot bleibt. Um den SUV-Charakter des Fahrzeugs zu betonen, verläuft im unteren Bereich eine Schutzverkleidung um das Auto, die dem GT X Experimental einen festen, robusten Stand und einen rauen Look verleiht.

„Der Opel GT X ist Ausdruck unserer zentralen Markenwerte – deutsch, nahbar, aufregend. Er ist eine Studie, mit der sich die Menschen identifizieren können. Er verbindet eine klare und mutige Designgestaltung mit fortschrittlichen Technologien, die das Leben leichter machen. Dieses Fahrzeug steht für die spannende Zukunft der Marke“, sagt Mark Adams.

Opel-Kompass und Opel-Vizor: Die optische Identität der künftigen Opel-Modelle

Der GT X Experimental offenbart dazu erstmals das neue Leitmotiv für die Front- und die Rückansicht künftiger Opel-Modelle: Beim „Opel-Kompass“ kreuzen sich zwei Achsen mit dem Opel-Blitz in der Mitte. Das legendäre Markenemblem wird so mehr als je zuvor zum zentralen Merkmal. Die vertikale Achse wird durch die nun noch schärfere und klarere Bügelfalte in der Motorhaube bestimmt, die unterhalb des Blitzes weitergeführt wird. Die charakteristische flügelförmige Grafik des Tagfahrlichts, die auch in allen künftigen Opel-Modellen beibehalten wird, symbolisiert die horizontale Achse. Das Thema spiegelt sich ebenso in der Rückansicht wider und zeigt den Opel-Kompass in Reinform: Der Blitz in der Mitte verbindet auch hier die horizontale Linie der flügelförmigen Rückleuchten mit der vertikalen Linie, die sich von der Dachantennen-Finne bis hinab zur akzentuierten Bügelfalte im Stoßfänger zieht.

In einem ebenso puren Design wie den Opel-Kompass haben die Designer das neue Opel-Gesicht gezeichnet, das den Pioniergeist des Unternehmens ausdrückt: Der „Opel-Vizor“ umrahmt Hightech- und Markenfeatures wie den LED-Blitz, der in verschiedenen Farben über den Betriebszustand des Fahrzeugs informiert, die LED-Matrix-Scheinwerfer, das Tagfahrlicht sowie die Kameras und Sensoren, die für Assistenzsysteme und autonome Fahrfunktionen benötigt werden. Sie alle liegen unter dunkel getöntem Plexiglas. Das elegante Modul erstreckt sich über die gesamte Fahrzeugfront unterhalb der Motorhaube. Der neue, unverwechselbare Opel-Vizor wird als Designelement alle Opel-Modelle im weiteren Verlauf der 2020er Jahre kennzeichnen.

Pure Panel: Visuelle und digitale Entschlackung schafft Wohlfühl-Interieur

Nach denselben Prinzipien wurde auch das luftige Interieur des Opel GT X Experimental gestaltet. Visuelle und digitale Entschlackung lautete hier die Maßgabe. Umgeben von der Panorama-Windschutzscheiben-Dach-Konstruktion und der durchgängigen Seitenfenster verbirgt der klar designte Innenraum so zunächst die Innovationen, die er zu bieten hat. Dreh- und Angelpunkt ist der Armaturenträger – das „Pure Panel“, das als Modul die Gestaltung des Opel-Vizors imitiert. Ein einziger breiter Bildschirm begrüßt die Fahrer und zeigt, dass die Vielzahl an Monitoren, Knöpfen und Bedienelementen der gegenwertigen Serienmodelle schon bald überflüssig werden könnte. Das Pure Panel hält die neuesten Technologien und entscheidenden Informationen für die Fahrer bereit, während alle störenden optischen Reize außen vor bleiben. Die klare Innenraumgestaltung wird auch an der durchdachten Positionierung der Belüftungsdüsen deutlich: Sie liegen hinter dem Bildschirm verborgen und ermöglichen so eine klare, saubere Oberflächengestaltung. Das Pure Panel zeigt darüber hinaus, wie Opel mit Technologien das Leben der Kunden leichter macht. Zwei im durchgängigen Bildschirmmodul integrierte Ansichten – eine ganz links und eine ganz rechts – ermöglichen den Blick nach hinten, den die kleinen ausklappbaren Kameras an den Fahrzeugseiten einfangen. Auch das Lenkraddesign ist klar und schlicht; die zentrale horizontale Achse gibt ebenfalls die Form des Opel-Vizors wieder. Und genauso wie in den Rädern bleibt der LED-Opel-Blitz in der Mitte unabhängig vom Lenkradeinschlag stets horizontal ausgerichtet.

Das klare Hightech-Design findet sich im gesamten Innenraum wieder. So scheinen beispielsweise die vier Sitze zu schweben und unterhalb der Kopfstützen befestigte abnehmbare Lautsprecher erlauben Musikgenuss auch außerhalb des Fahrzeugs. Grafische Details unterstreichen den klaren, schnörkellosen Charakter: So wird das Dreieck-Motiv auch auf den Sitzflächen in Schulterhöhe sowie an Gas- und Bremspedal aufgenommen.

Seit mehr als 50 Jahren: Opel-Studien präsentieren die Opel-Zukunft

Der GT X Experimental weist mit seinem Namen klar auf das erste und richtungsweisende Konzeptfahrzeug von Opel, den Experimental GT von 1965, hin – ein erschwingliches Coupé, das als erste Designstudie eines europäischen Herstellers Eingang in die Serienproduktion fand. Der Zusatz „X“ unterstreicht den Plan von Opel, sich im SUV-Markt noch stärker zu positionieren: 2021 sollen 40 Prozent aller verkauften Opel-Fahrzeuge SUVs sein.

Über die Jahrzehnte hinweg hat Opel mit seinen Konzeptfahrzeugen stets einen Blick in die eigene Zukunft geworfen. Die meisten Studien waren dabei nie für die Serienproduktion bestimmt. Vielmehr erlaubten sie es der Marke, Leitlinien für künftige Modelle zu erstellen. In dieser Tradition stehen auch die drei jüngsten Opel-Studien: Der Monza Concept von 2013 bildete das Thema Effizienz bei Leichtbauweise, Packaging und Antrieb visuell mit seinem schlanken Design ab. Der GT Concept aus dem Jahr 2016 hob die Effizienz auf die nächste Stufe – mit einem Design, das mehr denn je die zentralen Ideen von Offenheit, Schlichtheit und Klarheit umsetzte. Der GT X Experimental setzt diesen Weg nun entschieden fort und spiegelt die Opel-Markenwerte – deutsch, nahbar und aufregend – in seinem klaren und mutigen Design wider.

Eltern-Hack: Wie nimmt mein Baby die Medizin?

Auch wenn man mit Engelszungen auf sie einredet: Manchmal spucken Babys alles aus was man ihnen gibt. Das ist beim Spinat weniger tragisch als nervenraubend, im Fall von Arzneimitteln aber ein echtes Problem. Unser Experte Dr. Matthias Wilken, Apotheker beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) weiß vier Tricks zum richtigen Umgang und zur richtigen Anwendung von Arzneimitteln bei Babys.

1. Flüssige Arzneimitteln: Mit dem Sauger klappt’s

Eine Spritze ohne Nadel eignet sich am besten zur Dosierung von flüssigen Arzneimitteln. Tee- oder Esslöffel sind zu ungenau. Damit die Kleinen die Arznei auch schlucken, gibt es einen Trick: Stecken Sie die Spritze in den Sauger eines Fläschchens. Durch dessen Form wird der Saugreflex ausgelöst und das Medikament runtergeschluckt.

2. Zäpfchen: Andersrum stimmt’s

Zäpfchen sollten nach dem Stuhlgang verabreicht und, entgegen der Intuition, mit dem stumpfen Ende voran eingeführt werden, da sie sonst leicht wieder herausgleiten. Halten Sie das Zäpfchen kurz unter warmes Wasser, dann lässt es sich einfacher einführen. Cremes sind dafür tabu, denn sie beeinflussen die Aufnahme des Medikaments durch den Körper.

3. Cremes: Sparsam cremen

Die Haut von Babys ist viel durchlässiger für Wirkstoffe als die Haut von Erwachsenen. Daher nur Präparate anwenden, die speziell für Säuglinge entwickelt wurden, und nur dünn auftragen. Das gilt auch für Cremes ohne Wirkstoff, wie beispielsweise Feuchtigkeitscreme.

4. Den Geschmack überdecken

Arzneimittel, die einen bitteren Geschmack haben, stoßen meist nicht auf Begeisterung. Daher kann man sie mit Pudding, Apfelmus oder Jogurt vermischen und so den Geschmack überdecken. Mit Süßigkeiten zusammen sollte man Arzneimittel jedoch nie verabreichen, das kann bei Kindern zu falschen Assoziationen führen – Medikamente sind keine Belohnung!

Unabhängig von diesen Ratschlägen gilt: Versuchen Sie nie eigenmächtig das richtige Medikament oder die richtige Dosierung für ihr Kind zu finden! Ziehen Sie immer einen Arzt zu Rate.

HINWEIS: Die hier genannten allgemeinen Ratschläge bieten keine Grundlage zur medizinischen Selbstdiagnose oder -behandlung. Sie können keinen Arztbesuch ersetzen.