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Tödlicher Verkehrsunfall von Kirchheimbolanden nach Rockenhausen

Auf der Landesstraße 386 aus Richtung Kirchheimbolanden/ Bastenhaus kam ca. 2 km vor dem Ortsteil Marienthal / Rockenhausen ein Pkw, Ford C-Max, vermutlich aufgrund der regennassen Fahrbahn und nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern und nach links von der Fahrbahn ab. Anschließend überschlug sich das Fahrzeug mehrfach in einer Böschung. Der Fahrer, ein 65-jähriger Mann aus dem Donnersbergkreis erlag am Unfallort seinen schweren Kopfverletzungen. Die Umliegenden Feuerwehren waren mit 28 Mann und 6 Fahrzeugen im Einsatz.

Bulle auf der Autobahn | Tier musste erschossen werden

Gemarkung Hochheim / A671: Am 21.09.2018, gegen 08:05 Uhr, meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer einen freilaufenden Bullen, der über den Mittelstreifen der Autobahn 671 gesprungen ist. Das Tier wurde anschließend von den Einsatzkräften auf einer Freifläche neben der Autobahn gesichtet, konnte jedoch nicht eingefangen werden.

Noch bevor der Durchgangsverkehr auf der Autobahn gesperrt, und der ermittelte Besitzer an sein Tier herangeführte werden konnten, lief der Bulle auf Höhe der Anschlussstelle Hochheim-Nord, Fahrtrichtung Wiesbaden, auf die Fahrbahn. Ein herannahender Transporter-Fahrer konnte dem Tier nicht ausweichen und kollidierte mit dem Bullen.

Der Fahrer des Transporter blieb unverletzt, sein Fahrzeug wurde erheblich beschädigt. Der verletzte Bulle versuchte mehrmals aufzustehen und auf die Nebenfahrbahn zu springen.

Zur Verhinderung weiterer Gefahren für die anwesenden Personen, sowie für weitere Verkehrsteilnehmer, wurde der Bulle von Kollegen hiesiger Autobahnstation erschossen.

Der Kadaver wurde durch den Besitzer beseitigt. Die Autobahn 671 wurde kurzfristig gesperrt.

Metin Syulyuman aus Wiesbaden gesucht | Der 22jährige ist verschwunden

Seit Donnerstagmittag wird der 22-jährige Metin Syulyuman aus Wiesbaden vermisst. Herr Syulyuman wurde an diesem Tag, gegen 13.00 Uhr, zuletzt im Bereich der Alfred-Schumann-Straße von seiner Mutter gesehen. Seit diesem Zeitpunkt ist sein Aufenthaltsort unbekannt. Nach der Auskunft von Familienangehörigen besteht aufgrund gesundheitlicher Probleme die Gefahr, dass sich der 22-Jährige möglicherweise selbst in Gefahr bringen könnte. Alle bisher von der Wiesbadener Kriminalpolizei durchgeführten Maßnahmen haben nicht zum Auffinden des Vermissten geführt.

Daher wird um Mitfahndung der Bevölkerung gebeten. Herr Syulyuman ist 1,75 Meter groß, schlank, wiegt ca. 80 Kilogramm, hat dunkle Haare, einen dunklen Vollbart und spricht deutsch mit Akzent. Zuletzt war er mit einer grünen Kapuzenjacke, schwarzen, kurzen Hosen mit weißen Streifen, Sportschuhen und einem roten Rucksack bekleidet. Möglicherweise führt er ein grünes Fahrrad bei sich. Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten nimmt die Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Mainz: Triumph Daytona 675 entwendet | Zeugen gesucht

In der Nacht von Mittwoch, 19.09.2018, auf Donnerstag, 20.09.2018, entwenden zwischen 22:00 Uhr und 07:00 Uhr unbekannte Täter eine Triumph Daytona 675, welche auf dem Gehweg der Richard-Schirrmann-Straße geparkt stand. Eine Yamaha YZFR 3, die direkt neben der Triumph stand, wird ebenfalls versucht zu entwenden. Hier scheitern die Täter jedoch.

Aktuell liegen keine Täterhinweise vor. Die Ermittlungen dauern derzeit noch an. Die bundesweite Fahndung wurde eingeleitet.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.

Diabeteszentrum am Katholischen Klinikum Mainz erneut zertifiziert

KKM: Die unabhängige Gutachterkommission der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) bestätigt erneut, dass im Katholischen Klinikum Mainz (kkm) Patienten mit Typ 1- und Typ 2- Diabetes mellitus nach den aktuell gütigen Standards eines zertifizierten Diabeteszentrum DDG behandelt werden. Damit weist das Diabeteszentrum in der Klinik für Innere Medizin 2, unter der Leitung von Dr. med. Colline Nittel, ein gutes diabetologisches Qualitätsniveau für eine flächendeckende Versorgung dieser Patienten nach. So sind sowohl personelle Anforderungen, die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern, die laborchemischen Voraussetzungen sowie Schulungen, Behandlungszahlen und die Qualitätssicherung erfüllt.

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Diabeteszentrum am Katholischen Klinikum Mainz erneut als zertifizierte Behandlungseinrichtung für Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 bestätigt

Diabetes mellitus, im Volksmund auch Zuckerkrankheit genannt, ist ein Überbegriff für verschiedene Störungen des Stoffwechsels und die Volkskrankheit Nr. 1 in Deutschland. Allein in Deutschland leben rund 6,5 Millionen Menschen mit dieser chronischen Erkrankung.

Der Typ-1-Diabetes wird durch einen Mangel des Hormons Insulin verursacht. Die Insulin bildenden Zellen der Bauchspeicheldrüse versagen, so dass der Zucker nicht mehr in die Zellen transportiert werden kann. Diese Diabetesform ist bislang nicht heilbar. Betroffene sind ihr Leben lang auf eine Insulin-Spritztherapie angewiesen. Beim Diabetes Typ-2 reagieren die Körperzellen nicht mehr ausreichend auf das Insulin. Es tritt eine so genannte Insulinresistenz auf. Dabei kann der Körper den Zucker nicht vollständig verwerten, der Zuckerspiegel steigt. Der Erkrankungsprozess beginnt bei Typ-2-Diabetes meist schleichend – über Jahre. Als Ursachen gelten, neben der erblichen Veranlagung, Übergewicht und Bewegungsmangel. Eine exakte Blutzuckereinstellung durch Medikamente, gesunde Ernährung und Bewegung, können es Betroffenen ermöglichen ein Leben ohne größere Einschränkungen zu genießen und schwere Folgen zu vermeiden.

Gerade diese Spätfolgen sind für Diabeteskranke kritisch. Herz und Gefäße, Augen, Nerven und Nieren können durch einen auf Dauer gestörten Blutzuckerstoffwechsel oft nicht korrigierbare Schäden nehmen. Daher benötigen die Betroffenen eine regelmäßige Anbindung an ihren Hausarzt oder ihren Diabetologen. Bei Problemfällen erfolgt eine zusätzliche fächerübergreifende Behandlung in spezialisierten Einrichtungen oder in zertifizierten Diabeteszentren, wie dem am Katholischen Klinikum Mainz (kkm).

Das Diabeteszentrum des kkm gehört zur Klinik für Innere Medizin II, Chefarzt Prof. Dr. med. Michael Jung, FRCP. Es wird von Dr. Colline Nittel geleitet und ist durch die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) zertifiziert. Hier lernen die Patienten unter anderem ihren Blutzucker selbst zu kontrollieren und mit der abgestimmten Ernährung sowie notwendigen Medikamenten ins Gleichgewicht zu bringen. Auch Patienten mit speziellen Behandlungen wie Insulinpumpen werden vom Team des Diabeteszentrums betreut. Dabei sind die Diabetologen des kkm eng mit Angiologen, Gefäßmedizinern und Kardiologen sowie Ernährungsberatern und Wundmanagern in der eigenen Klinik, aber auch mit zahlreichen niedergelassenen Ärzten eng vernetzt. Im Diabeteszentrum werden neben Typ-1 und Typ-2 auch die anderen Diabetesformen, der Typ 3 (z.B. bei chronischen Bauchspeicheldrüsenerkrankungen sowie Schwangerschaftsdiabetes (Typ4), behandelt.

„Unsere Patienten kompetent und menschlich zu behandeln ist unser tägliches Ziel. Durch die nachweisliche Einhaltung von Standards und Qualitätskriterien geben wir ihnen zusätzliche Sicherheit. Die erneute Zertifizierung ist für mich und mein Team daher eine Anerkennung unserer täglichen Arbeit“, freut sich die Leiterin des Diabeteszentrums (DDG) am Katholischen Klinikum Mainz, Dr. med. Colline Nittel.

Ludwigshafen: Mann schwingt mit Schwert um sich

Am frühen Abend des 20.09.2018 gerieten in der Goethestraße, im Ludwigshafener Stadtteil „Hemshof“, ein 60- und ein 64-Jähriger in einen Streit. Der 60-Jährige holte daraufhin ein Schwert aus seiner Wohnung, drohte damit und schlug mehrmals gegen einen Baum, um seinen Ärger Luft zu machen.

Bei Eintreffen der Polizei, welche zwischenzeitlich von Passanten verständigt worden war, befand sich der 60-Jährige bereits wieder in seiner Wohnung. Dort konnte er ohne weitere Zwischenfälle angetroffen und das Schwert sichergestellt werden. Es wurde niemand verletzt.

Radarfallen der kommenden Woche | Schiersteiner Brücke

Das Polizeipräsidium Westhessen veröffentlicht wöchentlich Messstellen zur Geschwindigkeitsüberwachung. Dies ist ein Beitrag im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit. Nachfolgend finden Sie die Messstellen für die kommende Woche:

  • Montag: A66 Baustelle Schierstein
  • Dienstag: Aarstraße Wiesbaden
  • Mittwoch: A3 Niedernhausen – Idstein
  • Samstag: A3 Raunheim

Das Polizeipräsidium Westhessen weist ausdrücklich darauf hin, dass es neben den veröffentlichten auch unangekündigte Messstellen geben kann.

Verkehrsunfall mit schwerverletztem Motorradfahrer bei Mayen

Am Donnerstagabend, gegen 17:26 Uhr, kollidierte auf der Kreisstraße 39 zwischen Bengen und Kirchdaun der PKW Toyota eines 20-jährigen Fahrzeugführers aus dem Ahrkreis im Gegenverkehr mit dem Motorrad eines 70-jährigen aus dem Rhein-Sieg-Kreis. Nach derzeitigem Ermittlungsstand, übersah der PKW-Führer in Fahrtrichtung Bengen fahrend beim Überholvorgang eines vorausfahrenden Fahrradfahrers den entgegenkommenden Motorradfahrer.

Das Motorrad und der PKW berührten sich in der Folge, wodurch der Kradfahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und zu Fall kam. Er musste anschließend schwer-, jedoch nicht lebensbedrohlich verletzt durch den Rettungsdienst in ein hiesiges Krankenhaus eingeliefert werden. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von ca. 5000 EUR. Unfallzeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Ahrweiler (02641/9740) in Verbindung zu setzen.

Sperrung der A63 bei Wörrstadt nach Unfall

Am Donnerstag, 20.09.2018, gegen 17:00 Uhr, kommt es auf der A63, in Fahrtrichtung Mainz, Höhe der Anschlussstelle Wörrstadt zu einen Verkehrsunfall zwischen einem BMW und einem Mercedes Sprinter mit Anhänger. Zunächst befährt das Gespann den rechten Fahrstreifen der Autobahn und wechselt in Höhe des Beschleunigungsstreifens der Anschlussstelle Wörrstadt auf den linken Fahrstreifen. Hierbei übersieht der 54-Jährige den auf dem linken Fahrstreifen fahrenden BMW. Nach eigenen Angaben sei der 51-jährige PKW-Fahrer etwa 170km/h schnell gewesen. Der Rüsselsheimer konnte den BMW nicht mehr rechtzeitig abbremsen und ist nahezu ungebremst auf den Anhänger aufgefahren. Durch die Wucht des Aufpralls wird der BMW nach rechts über die Leitplanke in die Böschung geschleudert und kommt dort auf der Seite liegend zum Stillstand. Der Alleininsasse kann sich selbstständig befreien und bleibt unverletzt.

Der doppelachsige Anhänger mit Kastenaufbau reist von dem Sprinter ab und bleibt quer zur Fahrbahn auf beiden Fahrstreifen liegen. Der Mercedes kann durch den Völklinger unbeschädigt auf den Seitenstreifen abgestellt werden. Nach eigenen Angaben bleibt der Fahrer unverletzt. Durch die eintreffende Feuerwehr kann bei dem Sprinter-Fahrer ein Verdacht auf einen Schlaganfall festgestellt werden. Ob dieser ursächlich für den Unfall ist, kann derzeit nicht gesagt werden. Beide Unfallbeteiligten werden vorsorglich in umliegende Krankenhäuser verbracht. Aufgrund der Bergung der Fahrzeug bleibt die Autobahn in Fahrtrichtung Mainz für eine Stunde gesperrt. Anschließend kann der Verkehr über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbei geleitet werden. Die Fahrbahn kann erst gegen 20:00 Uhr wieder für den Verkehr komplett frei gegeben werden. Es entsteht Sachschaden in Höhe von etwa 45.000EUR.

Bildungschancen chronisch kranker Kinder an die von gesunden angleichen

In welchem Umfang lassen sich chronisch kranke Kinder im Schulalltag mithilfe von Schulgesundheitsfachkräften besser versorgen? Das ist die zentrale Frage eines nächsten Teilprojekts der ikidS (ich komme in die Schule)-Studie, die vor fünf Jahren an der Universitätsmedizin Mainz gestartet ist. IkidS zielt darauf ab, die typischen schulischen Probleme und Benachteiligungen von chronisch kranken Kindern zu identifizieren. Mit Beginn des neuen Schuljahrs 2018/2019 sind jetzt die ersten beiden Schulgesundheitsfachkräfte an zwei Mainzer Schulen im Einsatz. Eine der beiden Schulgesundheitsfachkräfte hat ihre Arbeit an der Goethe-Grundschule in der Mainzer Neustadt aufgenommen, die andere an der Maler-Becker-Grundschule.

Chronisch kranken Kindern im Schulalltag gerecht zu werden, erfordert von den Eltern viel Zeit – Zeit, die heute oft nicht zur Verfügung steht. Vor diesem Hintergrund lautet die ganz zentrale Fragestellung des neuen ikidS-Projekts: Wie lassen sich die Bildungschancen chronisch kranker Kinder an die von gesunden Kindern angleichen? Wie lässt sich die Wissensvermittlung für Kinder auf ein gleiches Level bringen? „Um diese Frage zu beantworten, könnte den Schulgesundheitsfachkräften eine Schlüsselrolle zufallen. Denn sie werden vor Ort Maßnahmen erproben, die darauf abzielen, die Bildungschancen der chronisch kranken Kinder entscheidend zu verbessern“, so Univ.-Prof. Dr. Michael Urschitz, der Initiator der ikidS-Studie und Mitarbeiter des Instituts für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) der Universitätsmedizin Mainz. Die Aufgaben der Schulgesundheitsfachkräfte reichen unter anderem von der Assistenz bei Medikamenteneinnahmen über individuelle Pflegeleistungen bis hin zum Brückenbauen zu Kinder- und Schulärzten, Schulpsychologen, Schulsozialarbeitern und Jugendhilfeträgern. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt darin, eventuelle Versorgungslücken der Kinder zu identifizieren und zu schließen.

„In einem guten gesundheitsförderlichen Umfeld gelingt das Lernen und Lehren viel besser. In rheinland-pfälzischen Schulen spielt der Aspekt der Gesundheit an Körper und Seele deshalb eine wichtige Rolle – und zwar für Schülerinnen und Schüler genauso wie für Lehrkräfte. Das Land unterstützt die Schulen darin, Konzepte für eine gute und gesunde Schule zu finden und sie erfolgreich umzusetzen. Dazu gehört auch der Umgang mit chronischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Im Rahmen der Kindergesundheitsstudie iKidS erwarten wir uns wichtige neue Erkenntnisse über die Bedürfnisse und Unterstützungsbedarfe von Kindern mit chronischen Erkrankungen, um noch besser darauf reagieren zu können“, so Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.

Die chronisch erkrankten Grundschulkinder leiden häufig beispielsweise an Diabetes, Allergien, einer Atemwegserkrankung wie Asthma, Epilepsie, ADHS oder einer Entwicklungsstörung. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler profitieren ganz konkret von den Schulgesundheitsfachkräften, indem diese ihnen Medikamente verabreichen, auf Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten achten, psychosoziale Belastungen wahrnehmen oder eben einfach in die Rolle des „Kümmerers vor Ort“ schlüpfen. Zudem prüfen sie medizinische Förder- und Fürsorgemaßnahmen sowie Behandlungspläne auf Vollständigkeit und begleiten deren Umsetzung. Das, was die Schulgesundheitsfachkräfte auszeichnet, ist, dass sie in der Lage sind, bei Bedarf notwendige medizinisch-pflegerische Maßnahmen einzuleiten und die einzelnen Elemente der medizinischen Versorgung fachgerecht zu vernetzen. Damit entlasten sie auch die Lehrkräfte im Umgang mit chronisch erkrankten Schülerinnen und Schülern. „In diesem Zusammenhang gilt es aber festzuhalten, dass die Schulgesundheitsfachkräfte keine Konkurrenz zu beispielsweise Inklusionshelfern oder Schulsozialarbeitern darstellen“, sagt Professor Urschitz.

Handlungsbedarf, um die Situation gesundheitlich beeinträchtigter Kinder in den Schulen zu verbessern, sei in jedem Fall auch aufgrund der in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommenen Anzahl chronisch kranker Schulkinder gegeben, weiß Professor Urschitz. So ergab eine aktuelle repräsentative Erhebung in der Stadt Mainz und im Landkreis Mainz-Bingen einen Anteil von 15 Prozent chronischer Erkrankungen mit erheblichem Versorgungsaufwand bei Schülern des Einschulungsjahres 2015/2016. Diese zeigten dann auch relevante Einschränkungen ihrer schulischen Leistungen.

Dass der Einsatz von Schulgesundheitsfachkräften sich tatsächlich auszahlen könnte, zeigt der Blick ins Ausland: In den USA, Australien, Kanada, in skandinavischen Ländern und in einigen wenigen Schulen Deutschlands gibt es bereits das Modell der Schulgesundheitsfachkraft. Sie fungiert als Case-Manager, indem sie die betroffenen chronisch kranken Schüler, deren Eltern und die Lehrkräfte im Schulalltag begleitet und unterstützt.

„Was mich an der Aufgabe als Schulgesundheitsfachkraft reizt, ist, direkt vor Ort in einem neuen Berufsfeld, den Schülern und Schülerinnen in gesundheitlichen Angelegenheiten im Schulalltag helfen zu können, sie zu unterstützen und ihnen Sicherheit zu geben, mit der Chance bestehende Versorgungslücken zu schließen und somit einen Beitrag zur Verbesserung der Chancengleichheit leisten zu können“, sagt Jana Fischer, die an der Goethe-Grundschule in der Mainzer Neustadt ihren Dienst kürzlich aufgenommen hat. Ihre Kollegin Anja Heß, die an der Maler-Becker-Grundschule tätig ist, ergänzt: „Eine der größten Herausforderungen im Umfeld Grundschule ist, das Vertrauen der Grundschüler, Eltern und dem Schulteam zu gewinnen. Nur so ist eine gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten möglich. Vertrauen und gegenseitiger Respekt ist mir hier sehr wichtig, gerade in Schulen mit verschiedenen Nationalitäten und Religionen.“

Der Einsatz der Schulgesundheitsfachkräfte wird mit einer Machbarkeitsstudie begleitet. „Konkret resultiert daraus, dass wir unter anderem herausfinden wollen, ob Eltern, Kinder und Lehrkräfte Schulgesundheitsfachkräfte akzeptieren, ob diese sich nahtlos in den Schulalltag integrieren lassen und ob sie in ausreichendem Maße genutzt werden. Bei entsprechender positiver Evaluation soll in einem zweiten Schritt geprüft werden, ob Schulgesundheitsfachkräfte mit einem für chronisch kranke Kinder maßgeschneiderten Programm tatsächlich einen zentralen Beitrag dazu leisten können, dass diese Kinder die gleichen Bildungschancen wie gesunde Kinder haben“, betont die langjährige Schulärztin und Studienkoordinatorin Dr. Martina Franziska Schmidt aus dem Team von Professor Urschitz.

Exhibitionist in Saulheim unterwegs

Am Dienstag, 18.09.2018, wurde ein Exhibitionist in Saulheim gemeldet. Eine 56-jährige Saulheimerin war gegen 12.30 Uhr im Renaturiergungsgebiet hinter dem Sportplatz Saulheim mit ihrem Hund unterwegs, als sie einen jungen Mann mit offener Hose und freiliegendem Geschlechtsteil sah. Nachträglich wurde bekannt, dass sich ein ähnlicher Vorfall bereits am Sonntag, 16.09.2018, an derselben Örtlichkeit ereignete. Hier war eine 62-jährige aus Saulheim in ähnlicher Weise belästigt worden.

Eine Zivilstreife der Polizeiwache Wörrstadt konnte am Mittwoch, 19.09.2018, gegen Mittag, an der beschriebenen Stelle einen jungen Mann feststellen, der den Zeugenbeschreibungen entsprach. Es handelte sich um einen 22-Jährigen aus der Region. Dieser wurde nach erkennungsdienstlicher Behandlung entlassen. Die Kriminalpolizei Alzey bittet um Mitteilung von gleichgelagerten Fällen unter 06731/9110

Rettungshubschrauber im Einsatz nach Fahrradunfall

Ein 21-jähriger PKW-Führer befährt mit seinem PKW die Ludwigstraße und biegt an der entsprechenden Kreuzung nach links in die Herzogenstraße ab. Der 45-jährige Radfahrer (E-Bike) befährt die Ludwigstraße in entgegengesetzter Richtung und überquert die beschriebene Kreuzung. Beim Abbiegevorgang übersieht der PKW-Führer den Radfahrer und stößt mit diesem im Kreuzungsbereich zusammen. An dem PKW entstehen diverse Schäden im Bereich der Front.

Außerdem entsteht ein Riss in der Windschutzscheibe. Der Radfahrer wird bei dem Unfall schwer verletzt, so dass anfänglich von lebensbedrohlichen Verletzungen ausgegangen werden muss. Zum Transport der schwer verletzten Person in ein Krankenhaus, wird daher ein Rettungshubschrauber durch die eingesetzten Rettungskräfte angefordert. Aufgrund der Unfallaufnahme und dem Einsatz des Hubschraubers wird der Bereich um die Unfallörtlichkeit für ungefähr 45 Minuten komplett gesperrt. Nach später erlangten Informationen besteht für den verunfallten Fahrradfahrer zurzeit keine Lebensgefahr mehr. Der Sachsachen beläuft sich auf geschätzte 11.000EUR.

Komfortabler Beitrag zum Klimaschutz Digitale Heizungssteuerung

Wer seine Heizungsanlage mit einer digitalen Steuerung ausrüstet, kann bis zu 15 Prozent Energie einsparen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des ITG Dresden im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), welche die Einsparpotenziale der digitalen Heizungsoptimierung wissenschaftlich untersucht. Demnach könnten alleine durch die digitale Ausstattung von 100.000 Heizanlagen pro Jahr rund 284.000 Megawattstunden Heizenergie gespart werden. Bei der Sanierung einer veralteten Heizungsanlage liegen die Einsparpotenziale bei bis zu 30 Prozent. In Kombination mit einer digitalen Steuerung wird der Betrieb der Anlage weiter optimiert, das bedeutet, es wird nur so viel Wärme bereitgestellt, wie benötigt wird. Die intelligente Steuerung bindet dazu zum Beispiel die aktuelle Wetterlage sowie die Wetterprognosen ein. Viele Produkte bieten zusätzlich eine Anwesenheitserkennung, welche die Heizung automatisch hochfährt, bevor die Bewohner zuhause sind. Dabei passen sich die lernenden Systeme den Gewohnheiten der Bewohner an.

Digitale Heizung steigert den Komfort

Inzwischen bieten fast alle Hersteller digitale Steuerungen an. Moderne Kessel sind heutzutage standardmäßig bereits ab Werk internetfähig und können mit einfachen Plug-and-Play-Lösungen mit dem Internet verbunden werden. Auch für ältere Modelle bieten die meisten Hersteller Nachrüst-Sets an. Bei allen Lösungen wird das Thema Datensicherheit von den deutschen Herstellern großgeschrieben. Sie setzen deshalb auf neueste Verschlüsselungstechnologien sowie höchste Sicherheitsstandards bei der Netzinfrastruktur.

Eine digitale Heizung ermöglicht aber nicht nur Energieeinsparungen, sie erhöht vor allem auch den Komfort. Mit speziellen Apps der Hersteller für Tablet und Smartphone kann die Anlage von unterwegs oder bequem vom Sofa gesteuert werden. Besonders angenehm ist zudem die optionale Vernetzung mit dem SHK-Fachbetrieb. Ist eine Wartung erforderlich oder kündigen sich Fehler an, können diese frühzeitig vom Fachbetrieb erkannt und behoben werden. Ausfälle der Anlage können so vermieden werden.

Digitale Heiztechnik: Wichtiger Baustein der Energiewende

Mit Blick auf die Zukunft kommt der digitalen Heiztechnik eine entscheidende Rolle zu. So soll künftig Strom aus erneuerbaren Energien über die Wärmepumpe verstärkt zum Heizen genutzt werden. Strom aus erneuerbaren Energien ist jedoch volatil, er unterliegt Schwankungen. Mittels digitaler Vernetzung erkennt die Wärmepumpe, wann besonders viel erneuerbarer Strom verfügbar und somit ein möglichst umweltfreundlicher und kosteneffizienter Betrieb möglich ist. Realisiert wird dies durch so genannte Home Energy Management Systems (HEMS). In ein solches HEMS können auch andere Erzeuger und Verbraucher wie eine PV-Anlage, eine Ladestation für das E-Auto, ein thermischer oder elektrischer Speicher sowie weitere Verbraucher eingebunden werden. Dadurch profitiert der Verbraucher von einem Höchstmaß an energetischer Unabhängigkeit. Diese und andere heiztechnische Lösungen zeigt die Weltleitmesse ISH vom 11. bis zum 15. März im kommenden Jahr in Frankfurt.

BDH: Verband für Energieeffizienz und erneuerbare Energien

Die im Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH) organisierten Unternehmen produzieren Heizsysteme wie Holz-, Öl- oder Gasheizkessel, Wärmepumpen, Solaranlagen, Lüftungstechnik, Steuer- und Regelungstechnik, Klimaanlagen, Heizkörper und Flächenheizung/-kühlung, Brenner, Speicher, Heizungspumpen, Lagerbehälter, Abgasanlagen und weitere Zubehörkomponenten. Die Mitgliedsunternehmen des BDH erwirtschafteten im Jahr 2017 weltweit einen Umsatz von ca. 14,5 Mrd. Euro und beschäftigten rund 73.800 Mitarbeiter. Auf den internationalen Märkten nehmen die BDH-Mitgliedsunternehmen eine Spitzenposition ein und sind technologisch führend.

Sicherheit fürs Dach – und den Dachdecker | Bauprofis-RheinMain

Wenn Dachhandwerker großformatige Ziegel verarbeiten, steigt für sie das Unfallrisiko. Denn die Lattenabstände sind dann meist zu groß, um sie bei einem Fehltritt vor dem Durchstürzen zu bewahren. Hier kommt die neue Unterdeck- und Unterspannbahn SOLITEX MENTO ULTRA ins Spiel. Mit ihrer besonders reißfesten Armierung erfüllt sie die Vorgaben der DIN 4426 an die Absturzsicherung und eignet sich damit speziell fürs Verlegen unter großformatigen Dachziegeln. Gleichzeitig besitzt sie die von pro clima-Außendichtungsprodukten bekannten Vorzüge.

Ob Dach oder Fassade: Bahnen für die Außendichtung müssen echte Multitalente sein. Einerseits sollen sie Konstruktion und Wärmedämmung jahrzehntelang zuverlässig vor Wind und Wetter schützen. Andererseits soll Feuchtigkeit aus dem Bauteil schnell nach außen abtrocknen können. Dabei sind die Bahnen oft schon während der Bauzeit starken mechanischen Belastungen ausgesetzt.

Typisch für die SOLITEX MENTO-Familie:

wasserdicht, diffusionsoffen, alterungsbeständig

„Unsere Dachbahnen aus der SOLITEX MENTO-Familie meistern solche Aufgaben problemlos. Dafür sorgt vor allem ihre spezielle Funktionsmembran aus monolithischem TEEE-Kunststoff“, erklärt pro clima Anwendungstechniker Martin Großekathöfer.

Der Wind- und Luftdichtungsspezialist hat sämtliche Materialien für die sichere Außendichtung im Sortiment, bis hin zu Lösungen für Konstruktionsdetails. Die Besonderheit der TEEE-Membran: Sie hat keinerlei Poren. Deshalb können selbst winzigste Wassertröpfchen, wie sie etwa bei starkem Schlagregen vorkommen, nicht durchdringen. Dennoch ist die Membran hoch diffusionsoffen und transportiert im Bauteil vorhandene Feuchtigkeit sogar aktiv nach außen ab – und das umso schneller, je feuchter es ist. Weil der Kunststoff außerdem besonders hitze- und damit auch alterungsbeständig ist, bleibt die Funktionsweise auf Dauer erhalten.

Zusätzliche Sicherheit geben die beiden robusten Vliesschichten, zwischen denen die Membran liegt. Sie schützen den Funktionsfilm vor Beschädigung von außen, etwa wenn Dachhandwerker über die Bahnen laufen, und vor UV-Einstrahlung. So gerüstet halten SOLITEX MENTO-Bahnen unbeschadet mehrere Monate bei freier Bewitterung aus und lassen sich auch als Behelfseindeckung nutzen. Im Fall der neuen SOLITEX MENTO ULTRA gilt dies für einen Zeitraum von vier Monaten.

Arbeitsschutz wird großgeschrieben

Als vierte Lage besitzt SOLITEX MENTO ULTRA ein extra reißfestes Polypropylen-Gelege. Es schützt Handwerker auf Dächern mit großen Lattenabständen vor dem Abstürzen. Nebeneffekt: Durch die zusätzliche Armierung eignet sich die Bahn auch für Einblasdämmstoffe. Zur Arbeitssicherheit tragen weiterhin die Wabenstruktur sowie die blendfreie Färbung des Deckvlieses aller SOLITEX MENTO-Bahnen bei. Das eine sorgt auch bei Nässe für hohe Rutschfestigkeit, das andere macht die Arbeit angenehmer und dadurch sicherer.

Sämtliche pro clima Unterdeck- und Unterspannbahnen lassen sich als regensichernde Zusatzmaßnahmen nach den Vorgaben des Zentralverbands des deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) einsetzen. Im Online-Systemfinder unter https://de.proclima.com/winddichtung-aussen/dach reichen drei Angaben aus, um die für den jeweiligen Anwendungsfall passende Systemlösung zu finden. Gefragt wird nach Dachneigung, Abweichung von der Regeldachneigung sowie der Anzahl erhöhter Anforderungen gemäß ZVDH. Man kann die geeigneten Produkte auch über entsprechende Tabellen im pro clima Handbuch WISSEN 2018/19 sowie in einer gesonderten Broschüre ermitteln.

Handwerk im 2. Quartal 2018 mit Plus von 5,9 % | Bauprofis-RheinMain

Im zweiten Quartal 2018 stiegen die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk in Deutschland gegenüber dem zweiten Quartal 2017 um 5,9 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren Ende Juni 2018 im zulassungspflichtigen Handwerk 0,4 % mehr Personen tätig als Ende Juni 2017.

In sechs der sieben Gewerbegruppen gab es im zweiten Quartal 2018 höhere Umsätze als im zweiten Quartal 2017. Die größten Umsatzsteigerungen erzielte das Bauhauptgewerbe (+7,9 %). In den Handwerken für den privaten Bedarf stiegen die Umsätze am geringsten (+0,3 %). Niedrigere Umsätze als im Vorjahresquartal wurden im Lebensmittelgewerbe erwirtschaftet (-0,8 %).

In fünf der sieben Gewerbegruppen waren Ende Juni 2018 mehr Personen tätig als Ende Juni 2017. Im Gesundheitsgewerbe nahm die Beschäftigung mit +1,3 % am stärksten zu. Um 1,1 % stieg die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe. Auch im Ausbaugewerbe (+1,0 %), in den Handwerken für den gewerblichen Bedarf (+1,0 %) und im Kraftfahrzeuggewerbe (+0,9 %) waren mehr Personen tätig. Demgegenüber sank die Zahl der Beschäftigten im Lebensmittelgewerbe (-1,4 %) und in den Handwerken für den privaten Bedarf (-3,5 %).