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Wiesbaden | 35-Jähriger schwer zusammen geschlagen

Ein 35-jähriger Mann hat am Samstagabend bei einer Körperverletzung schwere Kopfverletzungen erlitten. Die Hintergründe der Tat konnten von der Polizei bisher nicht ermittelt werden.

Den Angaben des Geschädigten zufolge wurde dieser gegen 22:25 Uhr in der Walramstraße vor einer Gaststätte von dem Täter mehrfach ins Gesicht geschlagen. Dabei erlitt der 35-Jährige Verletzungen, aufgrund derer er in ein Krankenhaus transportiert wurde.

Wegen der Schwere der Verletzungen ist nicht auszuschließen, dass der Täter ein Schlagwerkzeug benutzt hat.

Er wurde als

  • etwa 1,80 Meter groß
  • dünn
  • rote Haare
  • einem Dreitagebart

beschrieben und flüchtete nach der Tat in unbekannter Richtung.

Die Ermittlungsgruppe des 1. Polizeireviers bittet um Hinweise von Zeugen unter der Telefonnummer (0611) 345-2140.

Wiesbaden | Antrittsbesuch des neuen Oberbürgermeister bei der Feuerwehr

Der neue Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden Gert-Uwe Mende ist am Mittwoch, 17. Juli,  auf der Feuerwache 1 im Kurt-Schumacher-Ring 16 begrüßt worden.Zu den Aufgaben des neuen Oberbürgermeisters gehört neben der Repräsentation der Landeshauptstadt auch die Leitung der Verwaltung.

Als Leiter des Dezernates I wird das Amt 37 – Feuerwehr – ihm auch zukünftig direkt unterstellt sein. Als oberster Dienstherr ist er für die Sicherstellung des Brandschutzes und der Allgemeinen Hilfe im Stadtgebiet verantwortlich und nimmt als Oberbürgermeister immer direkt die Aufgabe des Katastrophenschutzes als Auftragsangelegenheit wahr.

Persönliche Einsatzkleidung übergeben

Um bei größeren Ereignissen direkte Eindrücke zu erhalten und nah am Geschehen und der Entscheidungsfindung zu sein, ist die Möglichkeit der persönlichen Anwesenheit vor Ort von hoher Bedeutung. Um darauf optimal vorbereitet zu sein, bekam Herr Mende im Rahmen seines Antrittsbesuchs auf der Feuerwache 1 seine persönliche Schutzausrüstung mit Stiefeln und Helm und Einsatzjacke überreicht.

„Mir obliegt die politische Gesamteinsatzleitung im Wiesbadener Stadtgebiet, daher ist es mir wichtig, dass die Feuerwehr in meinem Dezernat angesiedelt ist. So kann ich nicht nur im Katastrophenfall schnell und unbürokratisch tätig werden, sondern bin auch über das alltägliche Einsatzgeschehen informiert. Als Oberbürgermeister und Dezernent habe ich unmittelbaren Einfluss auf die zukünftige Entwicklung der Feuerwehr Wiesbaden.“, so Mende.

Vielfältige Aufgaben

Foto: Stadt Wiesbaden

Beim Rundgang durch die Feuerwache konnte Oberbürgermeister Mende die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr kennen lernen. Der öffentlichkeitswirksame, abwehrende Brandschutz ist dabei nur ein kleiner Bestandteil. Die Verwaltung und Ausbildung des Personals der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehren, die Aufrechterhaltung der Infrastruktur, die Wartung der Fahrzeuge, die Sicherstellung des Notrufs, die Einsatzplanung und –vorbereitung, sowie der Vorbeugende Brandschutz und viele weitere Bestandteile erfordern einen hohen fachlichen, finanziellen und personellen Aufwand.

Von der Vielfältigkeit der Aufgaben und der hohen Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Feuerwehr zeigte sich der neue Feuerwehrdezernent sichtlich beeindruckt.

„Die Feuerwehr Wiesbaden mit all ihren Kräften von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr ist hochengagiert, wie gerade die letzten Wochen mit hohen Temperaturen, Flächenbränden, Unwettern, Verkehrsunfällen und Bränden in Gebäuden gezeigt haben. Die Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger können sich voll auf dieses Team verlassen. Dafür möchte ich meinen tiefsten Dank aussprechen“, stellt Mende fest. „Ich werde die Arbeit und Entwicklung der Feuerwehr Wiesbaden mit voller Kraft unterstützen.“

Mainz | Am Samstag startet der 1. Conrad RC-Racing Cup

„Please start the engine“ – BoostyourCity und Conrad Electronic Mainz laden am Samstag, 27.07.2019 zum 1. Conrad RC-Racing-Cup in den Conrad Electronc Fachmarkt Mainz ein. Auf der Indoor-Rennstrecke des Marktes in der Binger Straße 14-16, suchen wir den RC-Car-Racing Champion.

14 Teilnehmer werden an dem Tag in zwei Gruppen gegeneinander Rennen fahren. Nach Abschluss der Gruppen-Vorrunde wird dann in den Finalrennen der Sieger ausgefahren.

Foto: Conrad Electronic

Für die drei Erstplatzierten hält Conrad Electronic Mainz tolle Preise bereit. Ebenso erhält derjenige, der die Rundenbestzeit erzielt hat, einen zusätzlichen Bonuspreis. Für alle anderen Rennteilnehmer hält Conrad Electronic Trostpreise bereit.

Bevor um 13:00 Uhr die Startampel auf Grün umspringt, erfolgt um 12:30 Uhr für alle Teilnehmer die Unterweisung. Die Siegerehrung ist für 17:00 Uhr geplant.

Interessenten, die an dem 1. Conrad RC-Racing Cup mitmachen wollen, schicken bitte eine mail an vertrieb@boostyourcity.de. Anmeldeschluss ist Mittwoch, 24.07.2019, 20:00 Uhr. Mindestalter ist 16 Jahre. Die Teilnahme ist Kostenlos.

Warum das Saarland viele Minister stellt

Saarbrücken. Das Saarland dominiert die Bundesregierung. Drei von 16 Ministern kommen aus dem Land, das einen von 80 Bundesbürgern stellt. Warum ist das so?

„Damit hatte ich nicht gerechnet“

Eppelborn. Vor knapp zehn Jahren hat Alwin Theobald (CDU) als Kommunalpolitiker seinen Eppelblog ins Leben gerufen. Auf der Internetseite verknüpft er Buntes mit Politischem, Nachrichtliches mit eigenen Positionen – das Konzept funktioniert: Theobald, der mittlerweile Landtagsabgeordneter ist, ist mit einem Beitrag sogar schon auf 10 000 Abrufe gekommen.

75-Jährige aus Eltville vermisst

Seit dem gestrigen Donnerstag (18.07.2019) wird die 75-jährige Jutta Sajelian aus Eltville vermisst. Zuletzt gesehen wurde sie gestern, gegen 10:00 Uhr am Schiersteiner Hafen.

Frau SAJEILIAN leidet unter einer Erkrankung und kann in Folge dessen, je nach Gesundheitszustand, Gefahren nicht richtig einschätzen.

  • Sie ist von normaler Gestalt
  • circa 165 cm groß
  • hat weißgraue schulterlange, etwas schüttere Haare

Vermutlich war sie zum Zeitpunkt des Verschwindens mit einem dunkelblauen Blazer, gelben Schal, einer Stoffhose und dunklen Schuhen bekleidet.

Sie hat einen etwas unsicheren, breitbeinigen Gang.

Hinweise auf den Verbleib von Frau SAJELIAN erbittet die Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Rufnummer (0611) 345-3333.

Bundesumweltministerium: 1740 Co² schädliche Dienstflüge zwischen Bonn und Berlin 2019

Klimaschutz, CO²-Steuer, Dieselfahrverbote, alles Schlagwörter die in den vergangenen Monaten immer stärker in den Focus der Diskussionen gerückt sind. So überlegen Politiker welche Maßnahmen getroffen werden können, um den Klimawandel zu stoppen. Gute Ideen machen nur dann Sinn, wenn die Politik selbst mit guten Beispielen vorangeht.

Doch schaut man auf das letzte halbe Jahr zurück, so muss man feststellen, dass gerade die Gremien, die sich politisch der Umwelt verschrieben haben, eher Grund zur Negativdiskussion liefern.

1740 Dienstflüge von Berlin nach Bonn

So bestätigte das Bundesumweltministerium dem RedaktionsNetwerk Deutschland gegenüber, dass in der Zeit von Januar bis Juli 2019, Minister, Staatssekretäre, Beamte und Angestellte des Bundesumweltministeriums zwischen den Standorten Bonn und Berlin 1740 mal dienstlich hin und her geflogen sind

Im kompletten Vorjahr (2918), kam es nach Auskunft des Ministeriums zu etwa 2755 Flügen zwischen Bonn und Berlin. So flogen die Mitarbeiter des Umweltressorts schon jetzt hochgerechnet deutlich öfter zwischen den Dienststätten hin und her.

Die Anzahl wächst nach Angaben des Ministeriums sogar im Jahr 2018 auf etwa 3200 dienstliche Flugreisen an, wenn man alle angefallenen Inlandsflugreisen dazurechnet.

Anweisung umweltfreundliche Verkehrsmittel zu nutzen

Unverständlich ist dieser Anstieg, wenn man überlegt, dass die Mitarbeiter angehalten sind, bei gleichem Preis das umweltfreundlichere Verkehrsmittel Bahn vorzuziehen. Eine Zugverbindung zwischen Berlin und Bonn dauert knapp 5 Stunden.

Wenn die Vorschläge der eigenen Ministerien umgesetzt werden würden, kämen auf Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) erhebliche Mehrkosten zu.  „Ich bin der Meinung, dass auch der Flugverkehr die Kosten der Klimagasemissionen tragen und sich dies in den Flugpreisen abbilden muss“, forderte Schulze in der „Rheinischen Post“.

Weiter sagte sie, dass eine Lektion der vergangenen Jahre sei, „das wir uns beim Klimaschutz ehrlich machen müssen“.

Rettungsgassen Chaos | LKW-Fahrer weigert sich Platz zu machen und bespuckt Feuerwehr

Nach einem schweren Verkehrsunfall am Mittwochabend auf der A6, bei dem ein 55-jähriger Fahrer eines Transporters verstarb, kam es zu chaotischen und unglaublichen Verhältnissen im Stau vor der Unfallstelle.

Ein nachgeordertes Fahrzeug der Feuerwehr wollte zur Unfallstelle durchfahren, doch der Fahrer eines serbischen Sattelzuges sah nicht ein, dass er nach rechts fahren muss um eine Rettungsgasse zu bilden.

Feuerwehr beschimpft und bespuckt

Die Besatzung des Einsatzfahrzeugs musste die Spiegel einklappen und versuchte an dem Lkw vorbeizukommen. Hierbei wurden sie durch den LKW-Fahreraus dem Führerhaus heraus beschimpft und auch bespuckt.

Bei der späteren Kontrolle war der Abdruck des Speichels noch deutlich zu sehen. Der Fahrer musste noch vor Ort eine Sicherheitsleistung als Strafe bezahlen.

Rettungsgasse genutzt um schneller zum Flughafen zu kommen

Eilig hatte es der Fahrer eines Ford Fiesta, der die Rettungsgasse bis zur Unfallstelle dazu nutzte um schneller ans Ziel zu kommen. Dort von den Beamten angehalten, gaben sie an zum Flughafen zu müssen. Die Rettungsgasse zu nutzen, sei auf Weisung ihres Reiseleiters „Wenn man der Polizei Flugtickets vorzeigt, wird man durchgelassen“, so die Antwort gegenüber den verduzten Beamten.

Zwischen 19.30 Uhr und 20.15 Uhr wurde die Einhaltung der Rettungsgasse zwischen Bad Rappenau und Heilbronn mit einem Videofahrzeug überwacht. Circa 100 Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer müssen im Nachgang, wegen des Nichteinhaltens der Rettungsgasse sowie der Missachtung des Überholverbots durch den Schwerlastverkehr, mit einer Anzeige rechnen.

Hat der Fluglärm im Saarland bald ein Ende?

St. Wendel. Die ehemalige saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) ist die neue Verteidigungsministerin. Nun hoffen die Fluglärmgegner auf ihre Hilfe. Die Opposition spottet schon.

A61 Armsheim | Schrottreifer LKW mit 20 Tonnen Gemüse gestoppt

Mit einem wahren Seelenverkäufer war ein 44-Jähriger aus Sofia (Bulgarien) am Donnerstag auf der A61 bei Armsheim unterwegs. Geladen hatte er 20 Tonnen Gemüse, die er aus den Niederlanden nach Süddeutschland zu bringen wollte.

Schon bei einer ersten Inaugenscheinnahme stand für die Beamten der Verkehrsdirektion Wörrstadt fest, dass an eine Weiterfahrt nicht zu denken ist.

Horror-Reparaturen

Nicht nur die Bremsanlage war defekt, darüber hinaus waren zwei defekte Fahrzeugachsen des Sattelaufliegers notdürftig repariert und ein dritte nur noch lose am Fahrgestell befestigt. Und da sich der Auflieger auch nicht mehr richtig am Zugfahrzeug ankuppeln ließ, hatte der findige Fahrer aus ein paar Eisen kurzerhand eine Eigenkonstruktion gebastelt.

Ein hinzugezogener Gutachter fand noch weitere Mängel. Die Spedition musste ein Ersatzfahrzeug organisieren, damit die Ware nicht verdirbt und schickte auch ein firmeneigenes Werkstattfahrzeug aus Bulgarien für die Reparatur zur Kontrollstelle.

Die Weiterfahrt wird erst nach Abnahme durch eine Prüforganisation gestattet, Fahrer und Speditionen müssen darüber hinaus noch mit Bußgeldern rechnen.

Jogger nach Unfall im Koma – Identität des Opfers ungeklärt

Nach einem Unfall am Mittwochvormittag, bei dem ein Jogger schwer verletzt wurde, steht die Identität eines Unfallopfers noch immer nicht fest. Die Polizei bittet daher um Hinweise auf den Mann.

Am Mittwochmorgen joggte der Mann auf der L3351 von Dorheim kommend am rechten Fahrbahnrand nach Fauerbach. Kurz vor dem Ortseingang erfasste ihn laut Zeugenaussagen gegen 11:30 Uhr eine 70-jährige Friedbergerin mit ihrem PKW.

Jogger immer noch nicht ansprechbar

Durch den Aufprall schleuderte der Jogger durch die Luft und kam schwer verletzt und nicht ansprechbar auf der Fahrbahn zum Liegen. Ein Rettungshubschrauber brachte den Mann in eine Klinik, wo er noch immer befindet.

Da der Mann nach wie vor im Koma liegt, konnte er selbst noch nicht zu seiner Person befragt werden. Er führte keine Dokumente mit sich oder andere Gegenstände, die auf seine Identität schließen lassen. Bislang liegt keine Vermisstenanzeige vor, die sich mit dem Aussehen des Mannes deckt.

Die Polizei in Friedberg, Tel. 06031-601-0, bittet daher um Mithilfe.

  • Wer kennt den Mann, der am Mittwoch am Ortseingang von Fauerbach joggte oder kann aufgrund seiner Beschreibung Angaben machen.
  • Etwa 50 Jahre alt und 1.70 m wird der Jogger geschätzt.
  • Er hat ein südeuropäisches Erscheinungsbild und möglicherweise italienische Wurzeln.
  • Weiterhin hat er graue Haare, einen Drei-Tage-Bart und eine schlanke hagere Figur.

Bodenheim | „Wir testen die Besten“ – Vorentscheid zu den Bodenheimer Top3

Bevor die öffentliche Weinprobe Bodenheim Top3 am 15. September 2019 starten kann, müssen zunächst die aktuellen Weine der Bodenheimer Winzer in einer Vorprobe von eingeladenen Weinexperten getestet werden. Nach dem Schulnotenprinzip wurden dabei in drei Kategorien jeweils fünf Weine ermittelt, die sich dann am Finaltag, dem 15. September (Kerbesonntag) ab 15 Uhr, dem kritischen Geschmackssinn von rund 300 Weininteressierten stellen müssen. Keine leichte Aufgabe.

In der verdeckten Vorprobe haben die Weinexperten aus über 100 eingereichten Weinen zunächst 15 Final-Weine herausgeschmeckt, aufgeteilt in drei Kategorien: Weißwein (Burgundersorten), Rotwein (alles Sorten außer Burgunder) und Rosé (Weißherbst, Blanc de Noir etc.).

Wein-Asse in der Jury

Foto: Christine Klann

Wie schon im vergangenen Jahr wirkten zur Winzerprobe auch die Wein-Asse mit. Wein-Asse sind Wettbewerbs-Teilnehmer der Vorjahre, welche die späteren Top3-Sieger in allen drei Kategorien richtig erkannt haben.

Qualifiziert für die Endrunde 2019 haben sich Weine der folgenden Bodenheimer Winzer: Thilo Acker (Martinushof), Heinz Josef Gabel (Sonnenhof), Patrick Sauer, Stephan Kirch, Stephan Leber (Kilianshof), Steffen Gruber, Dominic Leber (Kastanienhof), Thomas Lorch (Westerheymer Hof) und Jacob Gauer (Potsdamer Hof).

Finale am Kerbesonntag

„Am Kerbesonntag ist dann der Verbraucher gefragt“, ergänzt Michael Bonewitz, Leiter des Arbeitskreises Bodenheim Top3 im Bodenheimer Verkehrsverein, „das wird für uns alle eine ungeheuer spannende Angelegenheit. Auch dieses Jahr suchen wir wieder das Wein-Ass. Und natürlich hat das Top3-Team für die Besucher einige Überraschungen parat.

“ So gilt in diesem Jahr das Motto: „Wir stechen in See“. Entsprechend hat sich der Arbeitskreis passende Namen ausgesucht: Die Kategorie „Poseidon“ präsentiert den Weißwein, beim Rosé steht eine „Meerjungfrau“ Pate und der Rotwein verlässt sich auf „Neptun“. Dazu wird es einige kulinarische Überraschungen geben.

Vorverkauf ab 26. August

Der Vorverkauf startet ab Montag, den 26. August 2019, in der Tourist-Info und Geschäftsstelle des Verkehrsverein Bodenheim e.V., Obergasse 22, in Bodenheim. Während der allgemeinen Geschäftszeiten (Mo, Di und Do von 9 bis 13 Uhr) können sich alle Interessierten ihren Platz als Weintester sichern. Die Teilnahme kostet 8 Euro. Eintrittskarten für Kurzentschlossene sind an der Tageskasse für 9 Euro erhältlich. Getestet wird in den Räumen des Bürgerhauses Dolles.

Foto: Christine Klann

Unter dem Slogan „Wir testen die Besten“ wird dann wieder gemeinsam mit den Bodenheimer Winzern gefachsimpelt, probiert und schließlich die besten Tropfen in einer Blindprobe ausgewählt. Bewertet wird nach dem Schulnotenprinzip. Jeder Verkoster hat nur ein Stimmrecht.

„Bodenheim Top3 ist bei vielen Weininteressierten fest im Terminkalender eingeplant“, so Bonewitz, „die Tester lernen neue Weine kennen und die Winzer können ihre Weine öffentlich bewerten lassen.“ Zur öffentlichen Probe am 15. September hat auch bereits eine rheinhessische Weinmajestät ihr Kommen zugesagt.

 

 

Fotos sind honorarfrei. Copyright: Christine Klann.

Blumen für die Polizei

Saarbrücken. Eine Fahrradstreife der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt hat am Mittwoch eine Frau überführt, die mit Haftbefehl gesucht wurde – zum Dank schenkte sie den Polizisten einen Blumenstrauß.

Ausbau der Schienenstrecke Mainz Alzey Kirchheimbolanden sinnvoll

Verspätete Züge, lange Wartezeiten an Bahnsteigen und auf Gleisen sind für Fahrgäste nicht nur ein Ärgernis, sondern insbesondere für Berufspendlerinnen und -pendler sowie für die auf den Schienenverkehr angewiesenen Schulpflichtigen und Studierenden ein erhebliches Hindernis im Alltag. Bereits seit Jahren sorgt die Problematik auf der Strecke zwischen Mainz, Alzey und Kirchheimbolanden für Diskussionsstoff in den politischen Gremien.

Geschlossen richteten jüngst die Landräte Ernst Walter Görisch (Alzey-Worms), Rainer Guth (Donnersbergkreis), Landrätin Dorothea Schäfer (Mainz-Bingen) und der Oberbürgermeister Michael Ebling (Mainz) ihr Anliegen an das Land Rheinland-Pfalz und betonten dabei die dringende Notwendigkeit eines zweigleisigen Schienenausbaus.

Frühzeitige Entwicklung eines entsprechenden Ausbaukonzeptes

In dem Schreiben an den rheinland-pfälzischen Verkehrsminister Volker Wissing forderten die Verantwortlichen von der Landesregierung und dem Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd die frühzeitige Entwicklung eines entsprechenden Ausbaukonzeptes, um zumindest eine anteilige Realisierung spätestens für den Rheinland-Pfalz-Takt 2030 herbeiführen zu können.

Nur mit der Zweigleisigkeit und der Option elektrifizierter bzw. alternativer Antriebe könne dauerhaft ein zuverlässiger, leistungsstarker und damit attraktiver Schienenbetrieb zwischen der Landeshauptstadt, der Volkerstadt und der Kleinen Residenz sichergestellt werden, sind sich die Kommunalpolitiker einig.

„Im Rahmen der anlaufenden Arbeiten zum Projekt Rheinland-Pfalz-Takt 2030 (wird das Land) das derzeitige Angebot überprüfen und auf der Basis gemeinsam mit der Region entscheiden, wie ein zukünftiges Ausbaukonzept aussehen kann“, stellt nun Wissing in seinem an die betroffenen Kommunen gerichteten Antwortschreiben in Aussicht.

Ausbau der Strecke in Etappen

Denkbar und nach Auffassung des Verkehrsministers auch zielführend sei unter anderem mit Blick auf die Investitionskosten der zweigleisige Ausbau der Strecke in Etappen. Eine Option, die auch die Verantwortlichen der Kommunen begrüßen, um Verspätungen deutlich eingrenzen, Zusatzleistungen anbieten und die Flexibilität der Fahrplananpassungen steigern zu können.

Auch das Land sehe den weiteren Ausbau sowie eine Elektrifizierung der Strecke Mainz-Alzey grundsätzlich als sinnvoll an – und das gerade auch aufgrund der guten Nachfrage. Insgesamt bleibe ab-zuwarten, wie sich möglicherweise auch die im Koalitionsvertrag auf Bundesebene geplante Anhebung der Bundesmittel zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden auf Projekte dieser Kategorie auswirken wird.

Zeugen helfen, mutmaßlichen Brandstifter zu überführen

Bexbach. Die Polizeiinspektion Homburg hat einen 54-jährigen Mann überführt. Er ist der mutmaßliche Brandstifter, der in den letzten beiden Jahren in Bexbach immer wieder mutwillig Container in Brand gesetzt haben soll. Zeugen beobachteten ihn bei seiner letzten Tat.