BYC-News Blog Seite 1617

Zum Jahresabschluss knallt es gewaltig auf dem Eis

Ein Spiel das man nicht so schnell vergessen wird. Acht Tore und gleich mehrere Schlägereien auf dem Eis sorgten beim 6:2 (3:1, 1:1, 2:0), noch vor Silvester, für eine Bomben- Stimmung. Max Faber, Mathieu Tousignant, Carter Proft, Eddie Lewandowski und zwei Mal Adam Mitchell schossen die Tore für die Löwen. Die Löwen stehen somit auf dem 2. Tabellenplatz.

Unangenehme Falken

Im neuen Jahr wäre vielleicht der Vorsatz, in der Anfangsminute ihrer Spiele keine Gegentreffer zu kassieren. Wie auch an diesem letzten Sonntag 2018 war es der Gegner der den ersten Treffer erzielte. Doch die Löwen ließen sich davon nicht beeindrucken und gingen am Ende der Partie mit 3 Punkten vom Eis. Es dauerte gerade mal 34 Sekunden im Spiel gegen die Falken, bis die Gäste den Puck ins Tor brachten. Nach einem recht harmlos wirkenden Schuss von Derek Damon, den Löwen-Keeper Ilya Andryukhov nicht festhalten konnte, war Liga-Topscorer Roope Ranta zur Stelle, um für die frühe Gästeführung zu sorgen.

Die Falken versuchten im Anschluß mit teils überhartem Körpereinsatz, die Löwen von der Aufholjagt abzuhalten. Nach einem Check musste Magnus Eisenmenger 2 Minuten vom Eis. Trotz der harten und teilweise überharten Gangart der Falken blieben die Löwen souverän und behielten die Nerven. Im Gegenteil, die Löwen konterten zunächst mit zwei Treffern in den daraus resultierenden Überzahlspielen.

Die Antwort 

Erst war es Faber, der davon profitierte, dass die Falken selbst in Unterzahl noch die Zweikämpfe an der Bande suchten. Lewandowski und Mitchell behaupteten den Puck an der rechten Außenbande, so dass Faber auf der linken Seite nach einem langen Querpass des Löwen-Kapitäns ohne Gegnerdruck seine Direktabnahme ins Ziel bringen konnte (7. Spielminute).

Den Führungstreffer für Frankfurt erzielte dann Tousignant ebenfalls bei numerischer Überlegenheit. Dan Spang war von rechts kommend vors Tor gezogen. Zwei Schüsse des Löwen-Verteidigers konnte Falken-Goalie Mirko Pantkowski noch parieren, ehe die Scheibe zu Tousignant gelangte, der komplett freistehend einschob (16.).

Dass sie auch bei gleicher Spielerzahl torgefährlich sind, bewiesen die Hausherren kurz vor Drittelende, als Proft nach Zuspiel von Max Eisenmenger mit einem Handgelenkschuss ins kurze Eck traf, nachdem Lewandowski dem Falken Goalie erfolgreich die Sicht nahm (19.).

Es fallen die Tore

Im Mittelabschnitt erwischten die Löwen den besseren Start. Nach einem Schuss Kevin Maginots servierte Pantkowski den Puck mit einer Schonerabwehr direkt auf die Kelle von Lewandowski, der sich die Gelegenheit aus spitzem Winkel ins offene Tor zu treffen nicht nehmen ließ (26.).

Die Gäste aus Heilbronn gaben trotz des Drei-Tore-Rückstandes nicht auf, sondern suchten ihr Heil in der Flucht nach vorne. Dies brachte auch Konterchancen für die Löwen, die jedoch mehrfach scheiterten. Und so konnten plötzlich die Falken wieder jubeln. Dank der guten Vorarbeit Damons, der zunächst die Scheibe von Lukas Koziols Schläger stibitze und anschliessend Löwen-Torhüter Andryukhov weit aus dem Tor lockte, durfte Teamkollege Ranta sein Torkonto nach kurzem Zuspiel und freier Schussbahn weiter in die Höhe schrauben (34.).

Der Treffer beflügelte die Falken weiter. Mit aller Macht drängten sie die Löwen nun in die Defensive und es folgte Angriff auf Angriff aufs Frankfurter Tor, wo sich Andryukhov jedoch als unüberwindbarer Gegner zeigte. Für die Löwen ergaben sich durch den Offensivdrang der Gäste einige Kontergelegenheiten. Die größte vereitelte Pantkowski, als Tim Schüle kurz vor Drittelende nach einem langen Pass alleine aufs Falkentor stürmte (38.).

Es fliegen die Fäuste

Im letzten Drittel wollten die Löwen ihren Torhunger zeigen. Es waren drei Minuten gespielt, als Löwen-Kapitän Mitchell Tousignant sich in Szene setzte. Pantkowskis verhinderte den direkten Torerfolg unserer Nummer 7, doch Mitchell verwertet den Nachschuss bei angezeigter Strafe (44.).

Die Falken erwiesen sich angesichts des Spielstandes und ihrer kräfteraubenden Spielweise des Anfangsabschnittes nun zunehmend als flügellahm, während die Löwen ihre gesamte Kadertiefe nutzten, um Spiel und Gegner souverän zu kontrollieren.

Für das letzte spielerische Highlight des Jahres sorgte der Löwen-Kapitän persönlich, als er mit dem Rücken zum Tor stehend zunächst noch per Rückhand an Pantkowski scheiterte, dann aber seinen eigenen Nachschuss zum 6:2 Endstand in Überzahl verwertete (58.).

In der Schlussphase ist dann auch bei den Löwen der Geduldsfaden gerissen und sie hatten genug von der übertriebenen Härte der Falken. Erst platzte Leon Hüttl und Maginot der Kragen, als sie sich mit Richie Gelke und Brad Ross duellierten. Wenig später entlud Carter Proft all seinen aufgestauten Frust an Markus Eberhardt.

Die 80er Jahre Kultband „Tears for Fears“ kommt nach Mainz

Die Zitadelle Mainz gehört zu den bedeutendsten Baudenkmälern in der Landeshauptstadt und wird als Veranstaltungsort für Konzerte jeder Art genutzt. Im Sommer kommt die 80er Jahre Kultband „Tears for Fears“ an die Zitadelle in Mainz mit Ihrer Rule the World Open Air Tour. Am 14.07.2019 ab 19:00 Uhr geht es  los, Tickets erhaltet hier bei Eventim.

Gegründet wurde Tears for Fears von Roland Orzabal und Curt Smith. Den Bandnamen entnahmen sie einem Buch des amerikanischen Psychotherapeuten und Begründers der Primärtherapie Arthur Janov. Janovs Themen sind die Grundlage für viele Liedertexte der Band.

Mit Ihrem zweiten Album erreichte die Band Ihren grüßten Erfolg. Das Album machte sie beiderseits des Atlantiks berühmt. Die beiden Single-Auskoppelungen Shout und Everybody Wants to Rule the World werden bis heute von Radiosendern ausgestrahlt. Letzteres Lied wurde in den USA zum bekanntesten Lied des Jahres gewählt und knapp zehn Jahre später für zwei Millionen Radioeinsätze ausgezeichnet.

 

Bingen: Aggressive 57-Jährige muss zweiten Tag in Gewahrsam verbringen

In der Nacht vom 28.12. auf den 29.12.2018 nächtigte eine 57-Jährige Dame aus Bacharach in einem Hotel in Bingen und beschädigte über Nacht dort eine Kommode. Einige Stunden später (am 29.12.2018) begab sie sich in das Binger Krankenhaus und fiel dort durch Pöbeln auf. Da sie der Aufforderung das Gebäude zu verlassen nicht nachkam, musste die Polizei ihr einen Platzverweis erteilen. Kurz darauf erschien die Dame aber erneut im Krankenhaus, sodass sie dem Polizeigewahrsam zugeführt werden musste.

Unbeeindruckt davon, schlug die Verantwortliche am Folgetag, den 30.12.2018, in einer Bäckereifiliale auf und hielt sich nicht an das dortige Rauchverbot. Weiterhin pöbelte sie das Personal an, sodass sie erneut durch die Polizei einen Platzverweis erhielt. Da die Störerin einige Stunden später erneut dort negativ auffiel, wurde sie wieder dem Polizeigewahrsam zugeführt. Als sie gegen 18:00 Uhr aus dem Gewahrsam entlassen wurde, schlug sie erneut im Krankenhaus auf, da die Bäckereifiliale geschlossen hatte. Sie erhielt darauf erneut einen Platzverweis. Es bleibt abzuwarten, wann die Dame wieder auffällt.

Ergebnis der Einsätze: Vier Strafanzeigen (Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung, Beleidigung) und zwei Ordnungswidrigkeiten

Mehrere Fahrzeuge bei Löhr Automobile Mainz in Flammen

In der heutigen Nacht von Sonntag auf Montag, wurde der Feuerwehr Mainz gegen 02:30 Uhr ein Fahrzeugbrand auf dem Firmengelände (Parkplatz) der Löhr Automobile Gmbh – Hechtsheimerstraße in der Mainzer Oberstadt gemeldet. Bei Eintreffen der Feuerwehrkräfte standen bereits mehrere Automobile der Marke Volkswagen in Brand. Nach ersten Erkenntnissen der Polizeibeamten vor Ort, handelt es sich um 7 Fahrzeuge die durch das Feuer beschädigt wurden.

Der Sachschaden kann aktuell noch nicht genau beziffert werden, dieser beläuft sich jedoch nach ersten Schätzungen mindestens auf einen 6-stelligen Betrag. Ein Gutachter ist zur Ermittlung der Schadenshöhe beauftragt worden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei sowie Feuerwehr zur Brandursache dauern aktuell noch an, bislang kann noch keine Aussage getroffen werden.

Wer hat etwas beobachtet oder kann Hinweise geben? Mögliche Zeugen werden gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131-65-3633 in Verbindung zu setzen.

Fotos: Polizei Mainz

Kind in Rüsselsheim mit Auto angefahren

Zu einem Verkehrsunfall mit anschliessender Flucht kam es in Rüsselsheim am Samstag dem 29.12.2018 gegen 13:15 Uhr am Europaplatz. Eine Personengruppe mit 3 Personen (2 Jugendliche und ein Kind) aus der Ortschaft Kelsterbach wollten die Straße überqueren. Nach Betreten der Straße durch die Fußgänger kam eine 33-jährige PKW-Fahrerin aus Rüsselsheim herangefahren und bremste erst kurz vor diesen bewusst ab.

Die Fußgänger wurden nun aus dem Auto heraus angeschrien von der Fahrerin. Als die beiden Kinder und die Heranwachsende dann die Straße hinübergingen, fuhr die PKW-Fahrerin erneut an und verletzte hierbei das 13-jährige Kind am rechten Fuß. Anschliessend setzte die PKW-Fahrerin aus Rüsselsheim ihre Fahrt fort, ohne ihren Pflichten nach einem solchen Unfall nachzukommen.

Die Polizei in Rüsselsheim hat nun die Ermittlungen aufgenommen und die Fahrerin ermittelt. Sachdienliche Angaben von Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und bei der Aufklärung helfen können, melden sich bitte bei der Polizei in Rüsselsheim.

Verkehrsunfall mit 3 Fahrzeugen in Richtung Kaiserslautern

Am Abend vom vergangenen Freitag kam es auf der Autobahn 63 in Fahrtrichtung Kaiserslautern, kurz nach der Anschlussstelle Sembach, zu einem Unfall mit 3 Kraftfahrzeugen. Nach einem Spurwechsel durch eine 49-jährige Ford-Fahrerin kam es zum Zusammenstoß mit einem sich auf dem linken Fahrstreifen befindlichen 22-jährigen Audi-Fahrer.

Eines der beiden beteiligten Fahrzeuge prallte dann auf einen dritten PKW der Marke Honda, der den rechten Fahrstreifen auf der A63 nutzte. Durch den Zusammenstoß schleuderten der Ford und der Audi in die Mittelleitplanke. Die drei Insassen des Audi sowie der Honda-Fahrer wurden leicht verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht.

Der entstandene Sachschaden dürfte 25.000 Euro betragen. Während der Bergungsmaßnahmen musste die Richtungsfahrbahn Kaiserslautern für eine Stunde vollgesperrt werden.

Mutmaßlicher Syrischer Terrorist in Mainz Marienborn festgenommen

Die Polizei Mainz hat heute Nachmittag mit einem Sondereinsatzkommando auf Hinweis der Niederländischen Polizei in Mainz-Marienborn einen 26-jährigen Syrer festgenommen. Der Festnahme liegt ein Auslieferungsersuchen der niederländischen Justizbehörden zugrunde, dem zufolge der Festgenommene im dringenden Verdacht steht, sich an Vorbereitungen zur Begehung eines terroristischen Anschlags in den Niederlanden beteiligt zu haben.

Der mutmaßliche Terrorist verfügt über keinen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland und ist hier auch noch nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten. Die Wohnung, in der er angetroffen wurde, wurde im Zuge der Festnahme durch die Beamten durchsucht.

Weitere Details können derzeit nicht von den Behörden nicht bekannt gegeben werden. Darüber entscheidet die ermittlungsführende Polizeidienststelle in Rotterdam. Die Ermittlungen dauern derzeit noch an. Die deutschen und holländischen Polizeibehörden stehen in engem Kontakt.

Das Auslieferungsverfahren führt die Landeszentralstelle Rheinland-Pfalz zur Bekämpfung von Terrorismus und Extremismus, die bei der Generalstaatsanwaltschaft ansiedelt ist, unterstützt durch das rheinland-pfälzische Landeskriminalamt.

Der Festgenommene wird morgen dem Haftrichter in Mainz vorgeführt werden. Über die Zulässigkeit der Auslieferung hat das Oberlandesgericht Koblenz zu entscheiden, über die Bewilligung der Generalstaatsanwalt in Koblenz.

Innenminister Roger Lewentz hat der rheinland-pfälzischen Polizei und deren Spezialkräfte für ihren erfolgreichen Einsatz im Rahmen eines internationalen Ermittlungsverfahrens in Mainz gedankt. „Die gelungene Festnahmeaktion hat gezeigt, dass die Kooperation mit der niederländischen Polizei länderübergreifend funktioniert hat und die rheinland-pfälzische Polizei für solche Einsätze gut vorbereitet ist“, so Lewentz.

Frankfurter Löwen gewinnen in Freiburg mit 4:6

Gegen den Tabellen-Zwölften sollte es in Freiburg eine klare Sache sein. Die Erfolgsspur liegt da auf der Hand. Doch die Freiburger machten es den Löwen nicht leicht, dass kennt man von den Spielen aus der Vergangenheit. Gleich zu Anfang in der zweiten Minute gelang es den Wölfen den Puck ins Tor zu schießen. Doch die Löwen geben bekanntermaßen nicht das Spiel aus der Hand.

So gelang es den Frankfurter Löwen am 31. Spieltag der DEL2-Saison 2018/2019 vor 2.811 Zuschauern in der Freiburger Franz-Siegel-Halle der sehr wichtige Auswärtssieg. Die überragenden Spieler Carter Proft / Eddie Lewandowski / Max Eisenmenger, die an fünf Toren beteiligt war, egalisierten die Löwen noch im 1. Drittel einen 0:2-Rückstand durch Tore von Mathieu Tousignant und Carter Proft. Erneut Tousignant, dazu Max Faber, erneut Proft und letztlich Lewandowski per Empty Netter führten die Löwen am Ende zu einem 6:4-Sieg über die Wölfe.

Passend zum Jahres-Endspurt

Die Freiburger stehen aktuell auf dem 12. Rang, sie Fuhren seit Mitte November in 13 Spielen elf Niederlagen ein. Also setzte man sich in den Tagen um Weihnachten in Freiburg zusammen und den Berichten zufolge war es der bis dato Coach Leos Sulak höchst selbst, der seiner Mannschaft die Notwendigkeit eines neuen Impulses diagnostizierte. In beiderseitigem Einvernehmen trat Sulak von der Bande zurück und sein Co-Trainer Jan Melichar übernahm das Team.

Die Freiburger zeigten in den ersten Minuten die Motivation auf dem Eis (man hatte den Eindruck die Mannschaft hat sich neu geordnet) und wollten mit einem Sieg gegen die Löwen die Negativserie beenden. Ein starker Wechsel in der 2. Minute und ein geduldig gespieltes Powerplay vier Minuten später und die Wölfe hatten nach knapp sechs Spielminuten zwei Treffer auf der Anzeigentafel:

In der 2. Minute brachte Marc Wittfoth die frühe Führung mit einem Direktschuss von rechts. Im Powerplay konnte dann Tobias Kunz auf 2:0 (6.) die Führung ausbauen. Die Löwen hatten zuvor eine gute Chance in Unterzahl, welche sie aber nicht verwerten konnten und die Wölfe dadurch gegen nur zwei Verteidiger kontern durften. Der erste Schuss konnte Andryukhov noch mit einem Reflex abwehren, der zweite ging ins Tor.

Die Aufholjagd

Freiburgs Euphorie nach der Führung wich jedoch schnell der Erkenntnis, vor allem noch defensiv gefordert zu werden. Speziell die Reihe um Proft, Lewandowski und Max Eisenmenger sorgte auf Seiten der Löwen immer wieder für Gefahr. Von Minute zu Minute rückte Mathias Nemec im Tor der Wölfe mehr in den Mittelpunkt der Partie.

Gegen die eher aus Einzelaktionen resultierenden Abschlüsse von Adam Mitchell (6.), Tousignant (7.) und Lewandowski (9.) hatte Nemec noch stets eine Antwort – beim Anschlusstreffer der Löwen in der 12. Minute war er machtlos. Dan Spang fing den Puck im Powerplay ab, passte quer durch die Zone auf den verwaist tief im rechten Bullykreis lauernden Tousignant, und der überwand den früh am Boden befindlichen Nemec mit einem überlegten Schuss in den oberen Winkel.

Kontrollierten die Löwen das Spielgeschehen schon in den Minuten vor dem Anschluss, übernahmen sie mit dem Momentum aus Tousignants Treffer nun das Diktat der Partie und erzwangen immer häufiger Fehler der Wölfe. Vor allem in den Zweikämpfen waren die Löwen deutlich stärker als Freiburg. So stoppte Max Eisenmenger in der 15. Minute den spielaufbauenden Wolf noch im Freiburger Drittel und eroberte den Puck. Mit einem schnellen Pass ins Zentrum kam die Scheibe zu Proft, der keine Mühe hatte den Ausgleich zu erzielen. Freiburg schien nun völlig von der Rolle und konnte auch in einem Powerplay ab der 17. Minute kaum mehr für Gefahr sorgen.

Die Führung

Tousignant brachte die Löwen im Powerplay erstmals in Führung in der 29. Minute. Diesmal gleich mit zwei Querpässen von Faber über Lewandowski, so dass Tousignant erneut am rechten Bullykreis frei wurde und den Puck ins Tor lenkte.

Eine Kombination ließ Faber in der 35. Minute noch eine schöne Einzelaktion folgen, als er nach dem von Proft gewonnenen Offensivbully an den Puck kam, die gesamte Freiburger Hintermannschaft von rechts nach innen ziehend durchkurvte und mit einem perfekten Backhander auf 4:2 für die Löwen erhöhte.

Als den Löwen zu Beginn des 3. Drittels gar das 5:2 glückte, schien die Partie entschieden. Proft konterte über die linke Seite, wollte den Puck vor dem Tor in die Mitte zu Matt Pistilli stecken, doch der sich in den Passweg werfende Radek Havel fälschte den Schuss maximal unglücklich für seinen Goalie ins eigene Tor ab.

Brenzlig in den letzten Minuten

Doch wie Tiilikainen beschrieb: „Der glückliche 5:2-Treffer hat die Jungs etwas schlampig werden lassen und so wurde es am Schluss nochmal eng. In den Schlussminuten haben uns gute Verteidigung und einige starke Saves von Andryukhov der Sieg gerettet.“

Die Wölfe hatten nichts mehr zu verlieren, so kämpften sie weiter und kamen durch einen Schlagschuss von Alexander Brückmann, bei dem Andryukhov komplett die Sicht versperrt war, zum 3:5 (48.). Die Wölfe haben Blut geleckt und kämpften weiter und konnten in der 58. Minute sich auf 4:5 rantasten. Die Freiburger wollte jetzt den Ausgleich erzwingen um sich in die Verlängerung zu retten.

Doch rechtzeitig zum Showdown in den Schlussminuten waren die Löwen wieder „sharp“ und verhinderten nicht nur den Ausgleich der Wölfe, sondern erzielten in Person von Lewandowski auch noch den 6:4 Endstand ins leere Tor (60.). Lewandowski krönte mit dem Tor einen für ihn überragenden Abend mit drei Vorlagen und dem Empty Netter.

Frankfurter Löwen bei den Freiburger Wölfen

Heute am 28.12.2018 geht es Auswärts gegen die Wölfe in der Franz-Siegel-Halle in Freiburg. Es ist das letzte Auswärtsspiel der Frankfurter Löwen in diesem Jahr. Spielbeginn ist in Freiburg um 19:30 Uhr. Im Live-Ticker, Facebook, Instagram und Twitter halten Euch die Löwen auf dem Laufenden. Die Partie wird auch Live auf SpardeTV übertragen.

Situation der Löwen: Der Sieg in den Breisgau war wichtig

Mit dem Sieg der Löwen am 2. Weihnachtsfeiertag gegen die Eispiraten in Crimmitschau konnten die Löwen den Anschluss an die Tabellenspitze halten. Bastian Kucis im Tor der Löwen ist in der Verlängerung und dem anschließenden Penaltyschießen überragend aus sich rausgegangen und machte den Weg frei zum Siegestreffer. Eddi Lewandowski machte dann den Sack zu und brachte den Puck souverän in den Kasten.

Durch sein Game-Winning-Goal konnte sich Lewandowski wieder leicht an Adam Mitchell, den Topscorer der Löwen, heranarbeiten, liegt allerdings weiterhin mit sieben Punkten Rückstand auf Platz zwei des Löwen-Rudels (33 Punkte). Der Kapitän führt die Scorerliste der Löwen mit 16 Toren und 24 Assists weiter an (40 Punkte).

Die Wölfe: Überraschung am 2. Weihnachtag

Es gab bei den Breisgauern am 2. Weihnachtstag eine Überraschung, mit der anscheinend keiner gerechnet hat. Nachdem die Wölfe aus 14 Spielen nur acht Punkte sammeln konnten, trennte man sich von Head Coach Leos Sulak und beendete die Zusammenarbeit, die 2013 begonnen hatte. Interimsmäßig übernehmen Jan Melichar und Rawil Khaidarow die Freiburger Wölfe bis zum Jahresende. Ihr erstes Spiel an der Bande war eine 2:4-Niederlage gegen Bietigheim.

Topscorer der Wölfe ist Nikolas Linsenmaier. Der gebürtige Freiburger hat in der bisherigen Saison genau 17 Tore und 17 Vorlagen gesammelt und ist mit seinen 34 Punkten unangefochtener Topscorer. Auf Platz zwei liegt mit 19 Punkten Alexander Brückmann.

Löwen gewinnen in der Verlängerung

Crimmitschau  – Eishockey und der 2. Weihnachtstag – eine seit vielen Jahren im deutschen Eishockey etablierte Tradition, die zu Weihnachten ebenso dazu gehört, wie der alljährliche Familienbesuch und festliche Menüs. Dass dies jedoch keine automatische Garantie für einen Augenschmaus auf Eis bedeutet, zeigten am diesjährigen Stephanstag die Löwen Frankfurt und Eispiraten Crimmitschau.

In einer über weite Strecken sehr zähen und von den Defensivreihen geprägten Partie beider Teams war ein Dreier für die Löwen Frankfurt nach Treffern von Matt Pistilli und Leon Hüttl schon zum Greifen nahe, am Ende reichte es aufgrund eines extrem späten Ausgleichtreffers jedoch noch zu einem Sieg nach Penaltyschießen. Dank dreier Paraden von Bastian Kucis, der in Abwesenheit von Ilya Andryukhov erneut im Löwen-Gehäuse startete, reichte der Treffer von Eddie Lewandowski für den Zusatzpunkt und den 3:2 (0:0, 1:1, 1:1, 1:0)-Sieg.

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Hausmannskost statt Festtagsschmaus

Beide Teams waren sichtlich bemüht das vorangegangene, sieglose Wochenende vergessen zu machen, taten sich jedoch schwer, die eigenen Offensivbemühungen zu strukturieren. So wechselte der Puckbesitz in Folge von Stockfehlern zwar häufig die Seiten, Torchancen hatten jedoch Seltenheitswert.

Rob Flick vergab die einzig wirklich gute Gelegenheit für die Hausherren in der 5. Spielminute, als er gegen den bereits geschlagenen Kucis vor dem leeren Tor mit seiner Rückhand verzog. Insgesamt hatten die Gastgeber nur drei Abschlüsse im ersten Spielabschnitt. Da auch die Südhessen in Person von Antti Kerälä (16.) und Lukas Koziol (19.) es nicht vermochten, die Scheibe ins freie Tor einzuschieben, musste das Zeitgericht mehr als die Hälfte der Spielzeit warten, ehe es erstmalig eine der beiden Nullen auf der Anzeigetafel tilgen konnte.

Pistilli schloss einen Konter gegen den verdutzten Brett Kilar ab, der auf einen Querpass auf den mitgelaufenen Adam Mitchell spekuliert hatte (32.). Doch die Gastgeber antworteten schnell. Vincent Schlenker fälschte einen Schlagschuss des Ex-Eisbären-Spielers Julien Talbot von der blauen Linie unhaltbar zum 1:1 ab (37.).

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Last-Minute-Ausgleich für die Eispiraten

Beide Teams waren nun aber in der Partie angekommen und setzten auch vermehrt offensiv Akzente. Die Löwen erarbeiteten sich mit zunehmender Spielzeit Feldvorteile, hatten bei einem Lattentreffer von Talbot (51.) allerdings das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite.

Die Gäste drängten in der zweiten Hälfte des 3. Drittels stark auf die erneute Führung und wurden durch Hüttl (55.) schließlich auch belohnt. Hatte Kilar wenige Augenblicke zuvor noch gegen den aussichtsreich postierten Koziol parieren können, war der Keeper der Westsachsen beim Schuss des frisch gebackenen U20-Weltmeisters der Division I auch aufgrund des gut gesetzten Screens von Lewandowski machtlos.

In der Folge spielten die Löwen sehr sicher. Sie machten vor dem eigenen Tor dicht, störten früh und setzten immer wieder Nadelstiche. Nichts deutete auf ein Comeback der Eispiraten hin. Als Crimmitschau dann noch den Goalie für einen sechsten Feldspieler vom Eis nahm, hätte Frankfurt eigentlich kurzen Prozess machen können. Mehrfach verpassten es die Hessen das leere Tor der Hausherren zu treffen. Die beste Chance hatte Dalton Yorke, der in der Schlussminute nur den Pfosten traf. Und so kam Crimmitschau rund 11 Sekunden vor dem Abpfiff doch noch zum 2:2-Ausgleich. Erneut war es Schlenker, der Kucis keine Abwehrchance ließ (60.).

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Kucis ebnet Lewandowski den Weg

Für mehr sollte es bei den Hausherren an diesem Abend aber dennoch nicht reichen, da Kucis im Löwen-Tor in der Verlängerung und dem sich anschließenden Penaltyschießen einmal mehr über sich hinauswuchs.

Der DEL2-Spieler des Monats November versagte Schlenker mit einer Dreifachparade in der Verlängerung (64.) nicht nur seinen Hattrick, sondern entzauberte im Penaltyschießen auch Topscorer Carl Hudson, Ex-DEL-Profi Talbot sowie Ex-Löwe Christoph Kabitzky. So reichte der Treffer Lewandowskis, um den Frankfurtern den Zusatzpunkt zu sichern.

Mehrere Einbrüche in Mainz und Weihnachtsgeschenke gestohlen

Freitag, 21.12.2018, 16:30 Uhr bis 18:15 Uhr: Am vergangenen Freitag Nachmittag hebelt ein unbekannter Täter die Terrassentür eines Hauses in Ebersheim auf und gelangt so in das Innere des Hauses. Er durchwühlt das Schlafzimmer und entwendet Schmuck und Bargeld im niedrigen vierstelligen Bereich. Es liegen keine Täterhinweise vor.

Freitag, 21.12.2018, 19:15 Uhr bis 23:00 Uhr: Am Freitagabend ist es zu einem Einbruchdiebstahl in einem Haus in der Kapellenstraße gekommen. Der unbekannte Täter freut sich über die Geschenke, die unter dem Weihnachtsbaum liegen. Er packt sie aus und entwendet unter anderem ein Smartphone, Kleidung, Champagner und Bücher. Es liegen keine Täterhinweise vor.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.

Samstag, 22.12.2018, 17:00 Uhr bis 20:15 Uhr: Am Samstagabend ist es zu einem Einbruchsdiebstahl in der Mainzer Oberstadt gekommen. Der unbekannte Täter gelangt vermutlich in das Mehrfamilienwohnhaus indem er ein Fenster aufhebelt. Er durchwühlt das Schlafzimmer und entwendet Schmuck. Es liegen keine Täterhinweise vor.

Samstag, 22.12.2018, 01:45 Uhr bis 14:00 Uhr: Am Samstagmorgen ist es in der Weisenauer Straße zum Diebstahl von diversen Geräten aus einem Festzelt gekommen. Es liegen keine Täterhinweise vor.

Montag, 24.12.2018, 00:00 Uhr bis 07:30 Uhr: Am frühen Heiligabend ist es in Mainz-Finthen zu einem Einbruchsdiebstahl in einem Reihenhaus gekommen während der Bewohner schläft. Der unbekannte Täter hebelt die Terrassentür auf und durchsucht alle Räume des Hauses. Der 52-jährige Hausbesitzer befindet sich während des Einbruchs im Schlafzimmer und schläft. Zwischen 03:30 und 04:30 Uhr nimmt er zwar ein Geräusch wahr, schreibt dieses jedoch dem Wind zu. Der unbekannte Täter entwendet Wertgegenstände und Bargeld. Es liegen keine Täterhinweise vor.

Montag, 24.12.2018, 15:30 Uhr bis Mittwoch, 26.12.2018, 18:10 Uhr: Zwischen Montag und Mittwoch gelangen unbekannte Täter über ein Fenster in eine Wohnung in Budenheim. Nach derzeitigem Stand wird nichts entwendet. Es liegen keine Täterhinweise vor.

Mittwoch, 26.12.2018, 17:00 Uhr bis 21:00 Uhr: Am Gonsenheimer Spieß ist es am Mittwochabend ebenfalls zu einem Einbruchsdiebstahl gekommen. Der unbekannte Täter klettert auf die Terrassenüberdachung und wirft einen Ziegelstein in die Scheibe des Wohnzimmerfensters. Durch das Loch gelangt er in das Haus und durchsucht mehrere Räume. Nach derzeitigem Ermittlungsstand entwendet er ein Kleidungsstück.

Wer sachdienliche Hinweise zu einem der genannten Fälle geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.

Unfallverursacher lässt seinen Beifahrer schwer verletzt zurück

In der vergangenen Nach ist es gegen 02:45 Uhr in der Lützelsoonstraße in Hennweiler zu einem Verkehrsunfall mit einem Motorroller gekommen. Der Fahrer wie auch sein Beifahrer waren ohne Motorradhelme unterwegs. Der 21-jährige Zweiradfahrer ist nach Angaben eines  Zeugen einem parkenden Auto ausgewichen, und beim wieder Einscheren gegen einen Bordstein gestoßen.

Nach dem Ausweichmanöver kam der Motorroller mit beiden Personen zu Fall. Der Fahrer verletzte sich beim Sturz an der Schulter, der 28-jährige Beifahrer prallte mit dem Kopf ohne Schutzhelm gegen einen Baum am Fahrbahnrand und verletzte sich dabei schwer. Der Notarzt vor Ort schätze die Verletzung jedoch als nicht lebensgefährlich ein.

Der Fahrer verließ kurz nachdem Crash die Unfallstelle und flüchtete zu Fuß, konnte aber nach Erstversorgung des Verletzten durch Rettungskräfte vor Ort, von der Polizei an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Wie von den Beamten festgestellt wurde, hatte der Fahrer des Kleinkraftrades keine erforderliche Fahrerlaubnis.

Außerdem waren er und der Beifahrer alkoholisiert. Den Fahrer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Verkehrsunfallflucht und Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Mainz Hauptbahnhof: Unfall mit Person legt aktuell Bahnverkehr lahm

In der Nähe vom Mainzer Hauptbahnhof ist es in der Nacht zu einem Zugunfall mit Personenschaden gekommen. Die Ursache ist bislang noch unbekannt. Wie die Rettungskräfte vor Ort Boost your City mitteilten, ist es am Eingang Bahntunnel Nord (alter Tunnel) gegen 00:35 Uhr zu dem noch bislang ungeklärten Unfall zwischen einer Bahn und einer auf den Gleisen befindlichen Person gekommen.

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Der Bahnverkehr war für mehrere Stunden in beiden Richtungen voll gesperrt.

Die Person wurde mit einem Rettungswagen in das Universitätsklinikum Mainz gebracht, über den aktuellen Gesundheitszustand gibt es aktuell keine weitere Informationen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zoll stellt 120 Soft-Air-Pistolen aus Hongkong sicher

Zollbeamte haben 120 Soft-Air-Pirstolen am Frankfurter Flughafen sichergestellt. Wie das Hauptzollamt mitteilte, kamen die Waffen in einer Frachtsendung aus Hongkong, bei der die vorgeschriebene Prüfkennzeichnung fehlte – deswegen werden die Pistolen wie scharfe Schusswaffen behandelt. Empfänger der Sendung war eine Firma in Belgien. Da die nach dem Waffengesetz vorgeschriebene „Verbringungsgenehmigung“ zum Zeitpunkt der Einfuhr nicht vorlag, wurde die Sendung zur weiteren Prüfung beschlagnahmt. Ermittlungen wurden eingeleitet.

Zusatzinformation: Im Jahr 2017 kam es am Frankfurter Flughafen in 282 Fällen zur Sicherstellung von 807 einzelnen Waffen und Munition. Darunter waren 477 erlaubnispflichtige Schusswaffen, 208 verbotene Waffen und 32 Stück Munition. Dabei handelte es sich meistens um gewerbliche Durchfuhrsendungen, bei denen die waffenrechtlichen Genehmigungen zunächst fehlten. Die verbotenen Waffen wurden zumeist in der Kurierfracht oder per Postsendung im Internet bestellt, darunter unter anderem Elektroschockgeräte, die wie Taschenlampen aussahen, Butterflymesser, Schlagringe und Würgehölzer.

77-Jährige bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall auf der Ludwigstraße in Worms hat eine 77-jährige Fußgängerin schwere Verletzungen erlitten. Wie die Polizei mitteilte, wurde die Frau notärztlich erstversorgt und in ein Krankenhaus gebracht.

Eine 21-jährige Autofahrerin war am Freitagabend gegen 20:40 Uhr mit ihrem Wagen auf der Ludwigstraße in Richtung Ludwigshafen unterwegs. Auf Höhe der Hagenstraße erfasste sie mit ihrem Auto die Seniorin, als diese die Straße überquerte. Nach derzeitigem Ermittlungsstand zeigte die Fußgängerampel Rot.