BYC-News Blog Seite 1554

Drogen rund ums Festival – Zehn Fahrer werden in Polizeikontrolle erwischt

Völklingen. Vom „Elektro Magnetic“-Festival sind nicht alle mit dem Auto nach Hause gekommen. Allein zehn Fahrer mussten ihren Wagen wegen Drogenkonsums stehen lassen. Das hat die Polizeiinspektion Saarbrücken-Burbach mitgeteilt.

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Piraten: Gäste müssen Berichte über Hygienekontrolle lesen dürfen

Saarbrücken. Schmutzige Gabeln, stinkende Toiletten. Ein schmutziges Restaurant würden die allermeisten Gäste meiden. Das Problem ist nur: Nicht jeder Verstoß gegen Hygieneregeln fällt dem Besucher sofort ins Auge. Dabei wird die Gastronomie regelmäßig von den Gesundheitsämtern geprüft. Nur erfährt der Besucher nichts davon – das wollen die saarländischen Piraten jetzt ändern.

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Aktuelle Umfrage: Mehrheit für grün-rot-rote Koalition

Wären gestern Bundestagswahlen gewesen, hätte nach einer Meinungsumfrage von „Bild am Sonntag“ zufolge eine grün-rot-rote Koalition eine Mehrheit im Bundestag. In der Umfrage erreichten die Grünen, die SPD und die Linke zusammen knapp 48 Prozent.

Das würde dem Bericht des Medienunternehmens zufolge ausreichen, um im Bundestag mehr als die Hälfte der Abgeordneten zu stellen.

Für die Erhebung fragte das Meinungsforschungsinstitut „Emnid“ 2377 Menschen vom 4. bis 10. Juli. Welche Partei würden sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre.

  • Die CDU käme auf 26 Prozent
  • Die Grünen auf 24 Prozent
  • Die SPD auf 15 Prozent
  • Die AFD auf 13 Prozent
  • die Linke auf 9 Prozent
  • Die FDP auf 8 Prozent

 

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Wiesbaden | Nach einem Jahr „meinRad“ zieht ESWE positive Bilanz

Die orangen Fahrräder von „ESWE Verkehr meinRad“ feierten am Samstag einjährigen Geburtstag: Am 13. Juli 2018 ging das gemeinsame Fahrradvermietsystem von ESWE Verkehr und der Mainzer Mobilität in Wiesbaden an den Start.

„Wir sind mit dem ersten ‚meinRad‘-Jahr sehr zufrieden“, erklärt ESWE-Verkehr-Geschäftsführer Jörg Gerhard. Die Zahlen seien überzeugend: So habe man bislang insgesamt 52.000 Vermietvorgänge und 10.000 registrierte Nutzer gezählt, zudem die Anzahl an Vermietstationen im ganzen Stadtgebiet sukzessive auf 86 erhöht. „Die Nachfrage ist sogar so groß, dass wir noch in diesem Jahr einige weitere Vermietstationen aufstellen werden“, so Gerhard weiter. Bislang stehen 500 orange „meinRäder“ zur Verfügung, im kommenden Jahr werde sich diese Zahl auf etwa 700 Räder erhöhen.

Katharina Müller, Gruppenleitung Grundsatzplanung bei ESWE Verkehr und Projektleiterin für das Thema „meinRad“, hat eine weitere interessante Zahl parat: „Die durchschnittliche Nutzungsdauer eines Fahrrades beträgt zwölf Minuten je Kunde.“ Das lege nahe, dass „meinRad“-Kunden teilweise größere Strecken zurücklegten und so auf Fahrten mit dem Pkw verzichteten.

Dies belege auch die hohe Frequenz bei Vermietungen und Rückgaben an der „meinRad“-Station am Wiesbadener Hauptbahnhof, so die Grundsatzplanerin weiter. „Die optimale Vernetzung der unterschiedlichen Verkehrsmittel wie Bus, Bahn und Fahrrad an unseren Mobilitätsstationen wird von unseren ‚meinRad‘-Kunden sehr geschätzt“, sagt Müller.

Eine hohe Nachfrage an den orangen Fahrrädern hat man bei ESWE Verkehr auch im Rheingauviertel registriert. Das Interesse an den Stationen „Wallufer Platz“ und „Marcobrunnerstraße“ war so groß, dass man im April in der Erbacher Straße eine dritte Station in dem Quartier aufgebaut hat.

Darüber hinaus hat ESWE Verkehr in den vergangenen Monaten jede Menge Entwicklungsarbeit in sein Fahrradvermietsystem gesteckt. So ist eine komplette Fahrradwerkstatt entstanden, die sich um die Reparatur und die regelmäßige Wartung der „meinRäder“ kümmert. Seit Februar verfügt dieser Werkstattbereich zudem über einen batteriebetriebenen Streetscooter. Das Fahrzeug wird zur Umverteilung der Räder zwischen den einzelnen Stationen genutzt und hat eine Kapazität für bis zu 15 Zweiräder.

Die Systemeinführung vor genau einem Jahr sei nicht ganz reibungslos verlaufen, wie Müller einräumt: „Dies ist für die Etablierung eines Projektes in dieser Größenordnung jedoch völlig normal. Wir lernen immer noch jeden Tag dazu und arbeiten fortwährend an der Optimierung des Systems.“ So habe man das zu Beginn aufgetretene Problem mit den Bügelschlössern schnell in den Griff bekommen und den Missbrauch der Räder durch einen vorgeschalteten persönlichen Registrierungsprozess gestoppt.

Auch mit Vandalismus habe man bislang keine nennenswerten Probleme. „Aktuell haben noch vereinzelte Nutzer ein Problem mit ihrer ‚meinRad‘-Smartphone-App, die den Vermiet- beziehungsweise den Rückgabevorgang nicht ordnungsgemäß mit dem Hintergrundsystem abwickelt. Wir werden jedoch zeitnah ein Update herausbringen, das diesen Fehler behebt.“

Wie wird es in Zukunft mit „ESWE Verkehr meinRad“ weitergehen? „Aktuell arbeiten wir an der Zusammenführung der ‚meinRad‘-Systeme von Wiesbaden und Mainz. Diese wird für den Spätsommer dieses Jahres angestrebt“, berichtet Müller. Dann werde es den „meinRad“-Kunden möglich sein, ein Fahrrad in Wiesbaden anzumieten und in Mainz wieder abzugeben. Natürlich funktioniere dies dann auch umgekehrt.

Gerhard ergänzt: „Darüber hinaus erarbeiten wir derzeit ein Pilotprojekt zu batteriebetriebenen Lastenrädern, die möglichst noch in diesem Jahr in Wiesbaden unterwegs sein sollen.“ Beste Voraussetzungen also, dass die Erfolgsgeschichte von „ESWE Verkehr meinRad“ auch über das erste Jahr hinaus fortgeschrieben werden kann.

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SR3 ist beliebteste Radiowelle im Saarland

Saarbrücken. SR3 erreicht im Schnitt täglich jeden fünften Saarländer. Das ist eines der Ergebnisse der Media-Analyse Audio II, die der Verein „Arbeitsgemeinschaft Media Analyse“ vorgestellt hat. Aus Sicht der Sender gibt es keine Verlierer – die Zahlen verraten aber etwas anderes.

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Wegen Sanierungsarbeiten wird die B9 bei Mainz-Laubenheim teilweise voll gesperrt

Ab Freitag 19. Juli 2019 wird es auf der B9 zwischen Nackenheim und Mainz zu Verkehrsbehinderungen mit teilweisen Vollsperrungen der B9 in Fahrtrichtung Mainz und Worms kommen. Grund sind notwendige Sanierungsarbeiten in Höhe der Anschlussstelle Mainz-Laubenheim.

Wie der Landesbetrieb Mobilität mitteilte, werden die Sanierungsarbeiten des circa 1400 Meter langen Teilstückes etwa sechs Wochen dauern. Abgeschlossen sein sollen die Arbeiten bis zum 23. August 2019.

Die Sanierungsarbeiten sind in 6 Teilabschnitte unterteilt, in denen es teilweise zu Vollsperrung der Richtung Mainz kommt.

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Bauabschnitt 1:
Vollsperrung der B9 Richtung Mainz

  • Freitag, 19. Juli 2019, 9:00 Uhr, bis Montag, 22. Juli 2019, ca. 4:00 Uhr
  • Samstag, 27. Juli, 6:00 Uhr, bis Sonntag, 28. Juli 2019, ca. 20:00 Uhr

Umleitungsempfehlung

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Bauabschnitt 2:
Teilsperrung einzelner Fahrstreifen der B9 in Fahrtrichtung Mainz

  • Montag, 22. Juli 2019, bis Freitag, 26. Juli 2019

Umleitungsempfehlung

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Bauabschnitt 3:
Sanierung der Rampe zur B9 in Fahrtrichtung Worms

  • Montag, 29. Juli 2019, bis Freitag, 2. August 2019
    Sperrung der Auffahrt in Fahrtrichtung Worms

Umleitungsemfpehlung

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Bauabschnitt 4 :
Vollsperrung der B9 in Fahrtrichtung Worms

  • Freitag, 2. August 2019, 9:00 Uhr, bis Montag, 5. August 2019, ca. 4:00 Uhr
  • Samstag, 10. August 2019, 6:00 Uhr, bis Sonntag, 11. August, ca. 20:00 Uhr

Umleitungsempfehlung

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Bauabschnitt 5:
Teilsperrung einzelner Fahrstreifen der B9 in Fahrtrichtung Worms

  • Montag, 5. August 2019, bis Freitag, 9. August 2019

Umleitungsempfehlung

Bauabschnitt 6: Sanierung der Rampe B9 zur L 431

  • Montag, 12. August 2019, bis Freitag, 23. August 2019

Umleitungsempfehlung

Wie der LBM mitteilt, sind die sechs Bauabschnitte zeitlich eng getaktet, so dass sich der angestrebte Terminplan durch unvorhersehbare Witterungseinflüsse verlängern kann.

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Initiative für mehr Lebensqualität mit Krebs ist Online gegangen

Die Diagnose „Krebs“ überfällt Betroffene und deren Angehörige meist aus heiterem Himmel und verändert das gesamte Leben. Die Krankheit steht fortan im Mittelpunkt und der gesamte Alltag muss neu organisiert werden. Es wachsen nicht selten Unsicherheit und Ängste. Doch wo findet man zuverlässige Informationen?

„Mein Krebs, mein Weg“: Denn jede Krebserkrankung und jede Krebstherapie ist anders. Das Informationsportal, welches seit dem 01.07.2019 online ist, möchte dazu beitragen, Patienten und Angehörigen die Angst vor der Krankheit und Therapie zu nehmen und als Begleiter und Navigator in dieser schweren Zeit zur Seite zu stehen.

Hilfe für Betroffene im Alltag

Die medizinische und fachliche Expertise ist dafür unverzichtbar: Ratgeber und Expertenbeiträge sollen Betroffenen helfen, ihren Alltag mit der Krankheit besser zu bewältigen und sollen das Wissen vermitteln, wie sich während der Therapie eine möglichst hohe Lebensqualität bewahren lässt.

Besucher finden unter www.mein-krebs-mein-weg.de einen leicht nachvollziehbaren Überblick zu den möglichen Stationen der Behandlung und den zahlreichen Beratungs- und Unterstützungsangeboten. Unter den einzelnen Wegweisern Diagnose, Behandlung, Soziales und Aktuelles finden sie konkrete Hilfsmittel: Professionelle Service-Materialien helfen kostenlos bei der Vorbereitung auf die Termine, während regelmäßige Artikel über aktuelle Themen und Entwicklungen aus der Krebsforschung informieren. Anders als bisherige Patientenwebsites richtet sich „Mein Krebs, mein Weg“ nicht an einzelne Krebsarten, sondern spricht jeden Krebspatienten und dessen Angehörige an.

Das Ziel ist, bei der Diagnosestellung die vom Arzt empfohlene Erstinformationsstelle für Patienten zu werden und in „Mein Krebs, mein Weg“ einen Wegbegleiter während der Krankheit zu finden. Dazu soll das inhaltliche Angebot beständig wachsen und weitere Partner hinzukommen.

Aktueller Blitzerreport für den Bereich Wiesbaden

Das Polizeipräsidium Westhessen veröffentlicht Messstellen zur Geschwindigkeitskontrolle in der kommenden Woche. Dies ist ein Beitrag im Rahmen der Verkehrssicherheit durch das Polizeipräsidium

Nachfolgend finden Sie die Messstellen für den Zeitraum 15.07-19.07.2019:

  • Montag: BAB 66, AS Nordenstadt – AS Erbenheim
  • Dienstag: BAB 3, AS Bad Camberg – AS Idstein
  • Mittwoch: BAB 3, AK WI – AD Mönchhof
  • Donnerstag: BAB 3, AS Bad Camberg – AS Idstein
  • Freitag: BAB 66, AS Nordenstadt – AS Erbenheim

Das Polizeipräsidium Westhessen weist ausdrücklich darauf hin, dass es neben den veröffentlichten auch unangekündigte Messstellen geben kann.

Stille Gefahr – Ertrinken passiert oftmals leise und unbemerkt

Der Badespaß kann schnell zu einem Horrorszenario werden. Viele Urlauber verbringen Ihre Zeit am Badesee, Meer oder auch an einem Fluß. Fast täglich gibt es Medienberichte und Einsätze über Bade- und Schwimmunfälle, leider häufig mit Todesfolge. Viele fragen sich, wie das so häufig passieren kann. Erkennt man doch Ertrinkende von weitem. Oder etwa nicht?

„Nicht unbedingt“, sagt Michael Schnatz vom Arbeiter-Samariter-Bund, eine der größten Wasserrettungsorganisationen in Deutschland. „Eine große Gefahr geht vom sogenannten „Stillen Ertrinken“ aus – von vielen unterschätzt, nicht erkannt oder gar nicht gewusst“, erklärt der Wasserrettungsexperte vom ASB. „Viele gehen vielmehr davon aus, dass Ertrinkende wild mit den Armen wedeln, um Hilfe rufen und es somit auch nicht so schwer sein dürfte, diese auszumachen und zu retten.“ Das sei laut Schnatz aber bei weitem nicht so.

Vielmehr passiert Ertrinken häufig still und unbemerkt. Deshalb appelliert Schnatz daran, auf folgende Anzeichen im Umfeld zu achten: „Ertrinkenden fehlt die Kraft zum Winken, die Arme sind seitlich ausgestreckt. Die Person verharrt auf einer Stelle und der Körper steht senkrecht im Wasser oder treibt an der Oberfläche. Da oftmals die Kraft nur noch zum Atmen reicht, ringen Ertrinkende um Luft und rufen nicht um Hilfe. Der Kopf taucht immer wieder unter Wasser, die Augen sind geschlossen oder starren ins Leere.“ Bei diesen Anzeichen sei Gefahr in Verzug und sofort die Wasserrettung zu alarmieren, macht Schnatz deutlich.

„Wie überall gilt auch beim Schwimmen und Wassersport: Achten Sie auf Ihre Mitmenschen und gehen Sie nicht davon aus, dass eine Person in einer Notsituation laut um Hilfe ruft. Wenn mehr Menschen auch um das Phänomen des stillen Ertrinkens wissen und darauf achten, kann mit Sicherheit der ein oder andere Schwimmunfall vermieden werden“, sagt Schnatz.

Wiesbaden | Lastenrad-Kaufprämie fast aufgebraucht

Seit Inkrafttreten der städtischen Kaufprämie für Lastenräder im März dieses Jahres sind bereits 97 Anträge eingegangen. Von den 100.000 Euro Fördermitteln, die jeweils zur Hälfte von der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem Innovations- und Klimaschutzfonds der ESWE Versorgungs AG aufgebracht wurden, stehen daher nur noch rund 9.000 Euro zur Verfügung. Privatleute und Gewerbetreibende können sich die Anschaffung eines Cargo-Bikes mit 1.000 Euro, maximal 25 Prozent des Einkaufspreises, erstatten lassen.

„Diese enorme Nachfrage übertrifft unsere Erwartungen bei Weitem und zeigt deutlich, dass das Lastenrad künftig im innerstädtischen Verkehr eine zentrale Rolle einnimmt“, so Umwelt- und Verkehrsdezernent Andreas Kowol.

Aktion Radfahren neu entdecken

Parallel zur Einführung der Kaufprämie für Lastenräder konnten sich Wiesbadenerinnen und Wiesbadener zwischen Februar und Mai im Rahmen der Aktion „Radfahren neu entdecken“ des Landes Hessen kostenlos und unverbindlich neue Fahrradmodelle ausleihen. „Das Interesse an unserem Angebot an unterschiedlichen Fahrrädern mit Elektroantrieb war immens groß.

Verschiedene Lastenräder, Pedelecs und S-Pedelecs (E-Bikes bis 45 Stundenkilometer) wurden über einen Zeitraum von drei Monaten kostenlos zwei Wochen lang ausgeliehen. Wir konnten leider nur etwas über die Hälfte der Interessenten mit einem Fahrrad zum Ausprobieren versorgen. Rund 450 Personen erhielten die Möglichkeit, im Rahmen der Aktion neue Modelle zu testen“, bescheinigt Marcel Detemple von der Firma Goyago den großen Erfolg des Programms in Wiesbaden.

Die Firma hatte gemeinsam mit dem Projekt „Der Radler“ von den BauHaus Werkstätten Wiesbaden am Hauptbahnhof die Ausleihvorgänge für die Räder organisiert. Roswitha Ilsen vom „Radler“ berichtet: „Die kleinen wendigeren Lastenfahrräder waren beliebter als die großen Fahrzeuge. Und die Pedelecs waren gegenüber den S-Pedelecs, die bis 45 Stundenkilometer fahren und die Radwege nicht benutzen dürfen, bevorzugt nachgefragt.“

Bequeme Alternative

„Wir freuen uns sehr über das große Interesse an Fahrrädern mit elektrischer Unterstützung. Gerade für diejenigen, denen unsere Stadt an der einen oder anderen Stelle zu hügelig ist, gibt es nun eine bequeme Alternative. Außerdem begrüßen wir, dass verstärkt Familien und Gewerbetreibende Lastenräder nachgefragt haben; diese Modelle haben nämlich das Potenzial, ein Auto zu ersetzen“, so Kowol.

Im Luisenforum sind zurzeit verschiedene Modelle von Lastenrädern und Pedelecs ausgestellt, die während der Öffnungszeiten des Bürgerbüros (montags, dienstags, donnerstags, freitags von 8 bis 18 Uhr, mittwochs von 8 bis 20 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr) besichtigt werden können. Wer bereits ein Cargo-Bike erworben hat, kann zudem bis 31. Oktober dieses Jahres am Fotowettbewerb „Mein neues Lastenrad“ teilnehmen. Mehr Informationen hierzu sind der Webseite des städtischen Radbüros zu entnehmen: www.wiesbaden.de/radbuero.

Superstau-Wochenende steht bevor – ADAC empfiehlt Ausweichdaten

Saarbrücken. Wer sich am Wochenende ans Steuer setzen will, sollte sich das noch einmal gut überlegen. Zumindest wenn es nach dem ADAC geht. Der Automobilclub warnt vor einem „der schlimmsten Reisewochenenden.“ Im Saarland ist vor allem die A6 betroffen.

Der Soli soll künftig auch nach Westen fließen – wenigstens ein bisschen

Saarbrücken. Der Bund will künftig nicht mehr nur noch nach Osten schauen, wenn es um die Förderung strukturschwacher Regionen geht. Das müsste fürs Saarland eigentlich eine gute Nachricht sein. Doch es gibt einen Haken: Bisher sagt keiner, wann oder wie viel Geld fließen soll.

Chinesischer Investor trifft sich mit Oberbürgermeister in Bingen

Die Stadt Bingen teilt mit: Nur wenige Stunden vor seinem Urlaubsantritt traf sich Oberbürgermeister Thomas Feser mit dem Käufer der Binderer Weinkellerei St. Ursula zu einem Austausch über erste Projektideen. Investor XU informierte den Oberbürgermeister im Rahmen eines Arbeitsfrühstückes über die Fortentwicklung seines Projektes zur Umnutzung der Weinkellerei.

In einem ersten Nutzungskonzept werden Möglichkeiten wie die Einrichtung eines Weinbaumuseums, Gastronomie, Veranstaltungsräume aber auch ein Showroom für Klimatechnik und Industrie 4.0 aufgezeigt. Der Oberbürgermeister zeigte sich erfreut über die Dynamik mit der der Investor das Projekt angeht, um der Industriebrache wieder neues Leben einzuhauchen.

„Sobald entsprechende Planentwürfe vorliegen werde ich diese in die Beschlussgremien einbringen, um eine zeitnahe Entwicklung des Geländes zu ermöglichen“, versprach Oberbürgermeister Thomas Feser seinem Gesprächspartner.

Wiesbaden | Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Innenstadt

Die Feuerwehr Wiesbaden wurde am Mittwochabend um ca. 23:00 Uhr zu einem Brand auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses in die Platter Straße alarmiert.

Aus zurzeit noch unbekannter Ursache war eine Balkonüberdachung in Brand geraten. Durch das umsichtige Handeln der Bewohner und der Nachbarschaft konnte der Brand schnell durch die Feuerwehr mit einem Strahlrohr unter Kontrolle gebracht werden. Glücklicherweise wurden bei dem Einsatz keine Personen verletzt. Zur Schadenshöhe können derzeit noch keine Angaben gemacht werden, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Im Einsatz waren Kräfte der Berufsfeuerwehr Wiesbaden, der Feuerwachen 1 und 3 sowie die Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte, der Rettungsdienst und die Polizei.

Hinweise der Feuerwehr

In diesem Zusammenhang weist die Feuerwehr darauf hin, dass Personen den Brandraum sofort verlassen und hinter sich die Türen schließen sollten. Nur so kann eine eigene Gefährdung und die Ausbreitung von Feuer sowie Rauch wirksam verhindert werden.

Der Notruf über die europäische Notrufnummer 112 muss schnellst möglich abgesetzt werden. Nur durch die Angabe aller relevanten Informationen kann der Einsatzbearbeiter geeignete Hilfe entsenden.

Über die europäische Notrufnummer 112 kann nicht nur die Feuerwehr sondern auch medizinische Hilfe angefordert werden. Neben dem Notfallort, dem Namen und der Art des Geschehens, sind Angaben über eventuell verletzte Personen von großer Bedeutung. Das Gespräch beendet übrigens immer der Einsatzbearbeiter.

Neue Klimaschutz-Plattform in Wiesbaden online

Das Umweltamt der Landeshauptstadt Wiesbaden hat eine neue Klimaschutz-Plattform initiiert: proklima-wiesbaden.de. Sie stellt das gesamte bestehende städtische, unternehmerische und zivilgesellschaftliche Klimaschutz-Engagement in Wiesbaden dar und lädt zum aktiven Mitmachen ein. „ProKlima“ ist eine Plattform von und für Wiesbaden. Sie gibt dem Klimaschutz in Wiesbaden einen neuen Rahmen.

Die neue Plattform bietet diversen Zielgruppen und Interessenten Zugang zu den zahlreichen Klimaschutz-Angeboten in Wiesbaden und motiviert zum eigenen klimafreundlichen Handeln in den Bereichen Mobilität, Konsum, Ernährung, Energie, Stadtentwicklung und weiteren. Wer mag, kann sein Engagement und seine Veranstaltungen zum Klimaschutz auf der Webseite abbilden.

72 Aktionen laden ein

„Denn eins ist klar, effektiver Klimaschutz ist nur gemeinsam durch motiviertes Handeln aller Wiesbadenerinnen und Wiesbadener möglich“, so Umwelt- und Verkehrsdezernent Andreas Kowol.

Dazu laden unter anderem 72 auf der Webseite abgebildete Aktionen für den Alltag ein. Sie zeigen: Klimaschutz ist vielfältig und lässt sich leicht in den Alltag integrieren. Genau das beweisen auch die Statements der fünfzehn Wiesbadener „ProKlima“-Botschafter. Wer selbst mehr für den Klimaschutz tun möchte, findet auf der Plattform also jede Menge Tipps.

Alltag möglichst Klimaneutral gestalten

Am Samstag, 29. Juni, wurde die neue städtische Webseite im Rahmen eines bunten Aktionsprogramms vor dem Rathaus vorgestellt. Dort erwartete die Besucher unter anderem eine Live-Druckaktion mit 500 klimaneutral und fair produzierten T-Shirts aus Biobaumwolle. Für Kinder gab es neben den „#teamproklima-T-Shirts“ ein großes betreutes Aktionsmemory.

Außerdem diskutierten drei Botschafter – Lothar Pohl (Sänger der Kultband Crackers), Silas Gottwald (Vorsitzender Wiesbadener Jugendparlament) und Dirk Fellinghauer (Objektleiter Sensor Magazin) – mit Dezernent Andreas Kowol, wie es gelingen kann, den eigenen Alltag möglichst klimagerecht zu gestalten.

Weitere Informationen gibt es auch unter Facebook und Instagram