BYC-News Blog Seite 1553

Ginsheim-Gustavsburg | Mehrheit für die Ortsentlastungsstraße

Eine lange Tagesordnung galt es in der letzten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung vor der Sommerpause zu bearbeiten. Im öffentlichen Fokus stand zuletzt der Bau der Ortsentlastungsstraße. Mit Flyern und Plakaten werben die Gegner derzeit für einen Stopp der Planungen und des Baus.

Mit hanebüchenen und einseitigen Argumenten wird hier versucht, Stimmung zu machen. SPD und Grüne führten diese Diskussion auch erneut in der Stadtverordnetenversammlung. Die tatsächliche Entlastung des gesamten alten Ortskerns von Verkehrslärm, -abgasen und -gefahren blenden sie weiterhin vollkommen aus, ebenso wie da vorliegende Umweltgutachten.

-Werbeanzeige-

Die Freien Wähler stehen, unterstützt durch die jüngsten Zahlen der Verkehrsprognose 2030, weiterhin zum Bau der Ortsentlastungsstraße.

Gemeinsam mit den Stimmen CDU und FDP wurde daher ein Antrag der Grünen, das Projekt Ortsentlastungsstraße zu beenden, abgelehnt. In den kommenden Monaten werden sich die Freien Wähler intensiv mit den beteiligten Behörden auseinandersetzen, um einen schnellen Baubeginn herbeizuführen.

Unstrittig war der Beschluss, drei neue Kita-Gruppen in der Georg-August-Zinn-Schule zu verwirklichen. Die Freien Wähler sind zuversichtlich, dass durch diese Maßnahme eine deutliche Entlastung stattfinden wird.

Eine Chance wurde mit der Zustimmung von SPD, CDU und Grünen zum Entwurf der Verwaltung zum Regionalen Flächennutzungsplan vertan. Dieser sieht vor, dass es zukünftig kein Potential für Wachstum in der Stadt Ginsheim-Gustavsburg geben wird.

-Werbeanzeige-

Gerade in unserer Region sehen die Freien Wähler jedoch durchaus Potential für die Ansiedelung bspw. eines Technologieparks.

Auch der Wohndruck nimmt bei uns und im Rhein-Main-Gebiet zu. Die Innenflächen sind nahezu ausgeschöpft. Da niemand weiß, was die nächsten 15-20 Jahre bringen, hatten die Freien Wähler einen Antrag eingebracht, zumindest über Wachstumspotentiale nachzudenken. Mit der Ablehnung haben die Fraktionen von SPD, CDU und Grünen der kommenden Generation nicht nur finanziellen Handlungsspielraum genommen. Durch die Ablehnung wird es zu Stillstand kommen und Stillstand bedeutet Rückschritt!

-Werbeanzeige-

Gleichzeitig wurde mehrheitlich einem Entwicklungsplan für die Sportanlagen in Gustavsburg zugestimmt.

Die Freien Wähler hatten hier zunächst gemeinsam mit der CDU einen Änderungsantrag gestellt, der den Plan zur Kenntnis nimmt, jedoch auf Grund der unklaren Finanzlage für die kommenden Jahre eine vorsichtigere Herangehensweise wählt. Völlig unklar ist, was dieser Beschluss für die Haushalte 2020 ff. bedeutet – hier liegen noch nicht einmal Eckdaten vor. Was dieser Beschluss vornehmlich für das Bürgerzentrum Gustavsburg aber auch für die anderen anstehenden Projekte bedeutet, wird abzuwarten bleiben.

Die Freien Wähler stehen auch weiterhin für eine solide Haushaltspolitik und ein lebenswertes Ginsheim-Gustavsburg. Wir wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern eine schöne und erholsame Sommer- und Ferienzeit.

-Werbeanzeige-

81-jährige Fußgängerin tödlich verletzt | Fahrer alkoholisiert

Eine 81-jährige Frau aus Monsheim kam gestern bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Sie lief mit ihrem Rollator gegen ca. 17:15 Uhr auf dem Bürgersteig im Ahornweg, als sie von einer Mercedes A-Klasse erfasst wurde. Die Frau wurde zwischen der Fahrzeugfront und einer Straßenlaterne eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle.

Wie sich bei der Unfallaufnahme durch die Polizei herausstellte, war der Autofahrer erheblich alkoholisiert. Bereits zuvor war er mit einem Zaun kollidiert und dann verbotswidrig über den Gehweg gefahren, wo er die Fußgängerin übersah. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt und eine Blutprobe entnommen.

Im Anschluss wurde der Fahrer in eine psychiatrische Klinik eingeliefert, da er nach dem Unfallgeschehen suizidale Absichten äußerte.

-Werbeanzeige-

Bingen | 1. Serenadenkonzert „Musik&Wein“ übertrifft alle Erwartungen

Das erstmals stattgefundene Serenadenkonzert  Musik & Wein des Symphonischen Blasorchesters Dromersheim darf als Erfolg auf der ganzen Linie betrachtet werden. Das im Vorfeld doch sehr unbeständige Wetter hielt das Publikum nicht davon ab, der Einladung des Orchesters zu folgen. Knapp 300 Zuhörer strömten ins Weingut Werner Hochthurn und erlebten einen Abend der besonderen Art.

-Werbeanzeige-

Mit max. 200 Gästen geplant

Winzer und Catering hatten alle Hände voll zu tun. „Für den ersten Versuch hatten wir optimistisch auf 150-200 Gäste gehofft. Dass das neue Format so einschlägt, hätten wir selbst nicht erwartet“ sagt Vorsitzender Michael Dürk.

Das Publikum ist spürbar angetan: „Die Kombination aus toller Musik, gutem Wein, modernem Essen, das ganze Open Air hier in diesem tollen Ambiente – das ist einfach nur genial!“ so eine Konzertbesucherin.

Und so darf man gespannt sein auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr. Dieser gelungene Abend lässt ganz sicher niemanden daran zweifeln, dass sich die Konzertreihe im Veranstaltungskalender etablieren wird.

-Werbeanzeige-

Wiesbaden | 48-jährige tritt und bespuckt Polizeibeamte

Erhebliche Aggressionen richtete eine 48 Jahre alte Frau aus Wiesbaden in der vergangenen Nacht gegen 01:20 Uhr gegen einen Polizeibeamten. Die Wiesbadenerin war vor Alarmierung der Polizei bereits zuvor in einen heftigen Streit mit einer ihr Bekannten verwickelt. Der Streit verlagerte sich auf die Straße „Im Brückfeld“.

Es hatten sich mehrere Bürger telefonisch an die Polizei über den Notruf gewandt. Da die Wiesbadenerin den Streit trotz eintreffender Polizeibeamten fortsetzte und nicht gewillt war einzulenken, wurde sie in Gewahrsam genommen. Hierbei trat sie, nach Aussage der eingesetzten Beamten, mehrfach nach einem der Polizisten und versuchte auch diesen zu im Gesicht zu kratzen. Die Frau wurde schließlich fixiert und auf das Polizeirevier gebracht.

Selbst bei der Fahrt im Streifenwagen versuchte sie noch nach den Beamten zu treten und diese zu bespucken. Ein 26 Jahre alter Polizeibeamter wurde leicht verletzt, konnte seinen Dienst jedoch in der Nacht fortsetzen. Gegen die 48 Jahre alte Frau wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Zeugen werden gebeten, sich beim 2. Polizeirevier unter der Rufnummer 0611/ 345-2240 zu melden.

-Werbeanzeige-

3,92 Mio Euro für Kulturhalle Mainz-Weisenau

Der offizielle Startschuss für den Umbau des Kulturheimes Weisenau erfolgt am heutigen Tage mit der Übergabe des Förderbescheids durch Innenminister Roger Lewentz an Oberbürgermeister Michael Ebling.

In der Projektvorschlagsliste der Stadt für das Kommunale Investitionsprogramm (KI) 3.0 waren zunächst 2,8 Mio. Euro für die Sanierung der Halle vorgesehen. Notwendig waren jedoch nochmalige Erörterungen, da die vorgefundene Bausubstanz eine weitreichende Umplanung erforderlich machte.

Innenminister Roger Lewentz: „Bedingt durch die sehr marode Bausubstanz und die daher erforderliche Erneuerung der Halle mussten die Kosten auf rund 5,5 Mio. Euro fortgeschrieben werden. Nach einigen Gesprächen kamen wir überein, dass die Förderung der neuen Gesamtbaukosten im Rahmen der Gesamtzuweisung ausgeweitet wird – daher unterstützt das Land die Kulturhalle Weisenau mit dem heutigen Förderbescheid nun in einer Summe von 3,92 Mio Euro.“

-Werbeanzeige-

Stadt Mainz kauft Nachbargrundstück

Die Stadt Mainz hat das Nachbargrundstück Friedrich-Ebert-Straße 59 erworben, wodurch die zuvor nicht mögliche Erweiterung der Kulturhalle Weisenau mit der grenzständigen Bebauung zur Straße und zu den Nachbarn mit vernünftiger Andienung ermöglicht wurde. In Zukunft wird das Gebäude über ein größeres Foyer erschlossen, der große Saal kann dann geteilt und separat genutzt werden.

Barrierefrei und ein Aufzug

Außerdem wird ein zusätzlicher Mehrzweckraum geschaffen. Mit dem Einbau eines neuen Treppenhauses und eines Aufzuges sowie der Verlagerung der WC-Anlagen ist dann auch die Barrierefreiheit sichergestellt. Alle technischen Anlagen und Installationen werden erneuert. Das ursprüngliche Gebäude war zu großen Teilen in Eigenleistung der Weisenauer erstellt worden, entspricht heute nicht mehr heutigen Bauanforderungen.

Oberbürgermeister Michael Ebling: „Das Gebäude muss daher niedergelegt und in der bekannten Kubatur wiederaufgebaut werden. Dazu war jedoch das Plazet der Nachbarn erforderlich, die allesamt dem Bauvorhaben zugestimmt haben. Dafür danke ich von Herzen. Mein besonderer Dank gilt zugleich der erweiterten Unterstützung von Seiten des Landes, das seine finanzielle Zuwendung aufgrund der kritischen Situation deutlich aufgestockt hat. Das ist nicht selbstverständlich und versetzt uns in die Lage, das Bauvorhaben problemlos zu realisieren. Mit dem Förderbescheid starten die eigentlichen Bauarbeiten unverzüglich und werden bis Ende 2020 beendet sein.“

-Werbeanzeige-

Fast jede zweite Wohnung entsteht im Mehrfamilienhaus

Saarbrücken. Die Nachfrage nach Einfamilienhäuser steigt im Saarland. Das hat das Statistische Amt mitgeteilt. Allerdings würden weniger neue Wohnungen genehmigt.

17-Jähriger überschlägt sich mit Auto auf Abfahrt St. Ingbert

St. Ingbert. Eine unerlaubte Fahrt endete in der Nacht zum Dienstag mit zwei Leichtverletzten. Ein 17-Jähriger bretterte mit einem französischen Ford Focus die A6-Abfahrt St. Ingbert runter, schoss über den Grünstreifen und überschlug sich mit dem Wagen mehrfach. Das hat die Polizeiinspektion St. Ingbert mitgeteilt.

Apollo 11 – Mainzer Unternehmen war vor 50 Jahren bei der ersten Mondlandung mit dabei

16. Juli 1969 – Heute vor genau 50 Jahren starteten im Kennedy Space Center in Florida die drei Astronauten Neil Amstrong, Edwin „Buzz“ Aldrin und Michael Collins mit einer Saturn-V-Rakete zum ersten bemannten Weltraumflug mit dem Ziel auf dem Mond zu landen. Vier Tage später, am 20.07.1969 setzte um 20:17:40 Uhr UTC die Mondfähre Apollo 11 auf dem Erdtrabanten auf.

Wenige Stunden später, am 21. Julie 1969 betrat Neil Armstrong um 02:56:20 UTC, als erster Mensch den Mond und sprach die berühmten Worte:

“That’s one small step for (a) man, one giant leap for mankind!”

„Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit!“

Dass diese überhaupt von über 500 Millionen Menschen rund um den Globus verfolgt werden konnte, ist unter anderem auch dem Mainzer Unternehmen SCHOTT zu verdanken.

Der Mainzer Konzern trug mit seinen optischen Gläsern in den Objektiven der Fernseh- und Fotokameras dazu bei, dass diese spektakulärsten Momente der bemannten Raumfahrt im Sommer 1969 in faszinierenden Bildern festgehalten wurden. Bei der ersten weltweiten Fernseh-Liveübertragung konnten über 500 Millionen Menschen rund um den Globus verfolgen, wie Armstrong die legendären Worte sprach: „Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit.“

Bestückt mit optischen Gläsern von SCHOTT

Die amerikanische Weltraumbehörde NASA setzt bei ihren Weltraumfahrten stets auf die besten Materialien, Geräte und Technologien. So kamen bei der Mondmission Apollo 11 Fotokameras der schwedischen Firma Hasselblad mit Objektiven von Carl Zeiss und Filmkameras der amerikanischen Westinghouse Electric Corporation mit Objektiven der Fairchild Space and Defense Systems zum Einsatz. Alle Objektivsysteme waren bestückt mit optischen Gläsern von SCHOTT, die im Hauptwerk in Mainz hergestellt worden waren. Sie erfüllen höchste Anforderungen hinsichtlich Reinheit und Homogenität sowie Lichtbrechung und Farbenzerstreuung.

Apollo 11 - mainzer unternehmen war vor 50 jahren bei der ersten mondlandung mit dabei
Nachbildung der Westinghouse Mond-Fernsehkamera aus dem National Air and Space Museum in Washington. Mit einer baugleichen Kamera filmten Armstrong und Aldrin das Geschehen bei ihrem Mondspaziergang. Das Objektiv der Kamera ist bestückt mit optischen Gläsern von SCHOTT. Die Originalkamera ließen die Astronauten auf dem Mond zurück.
Quelle: National Air and Space Museum

Dr. Frank Heinricht, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG, sagt anlässlich des Jubiläums: „Mit der Landung auf dem Mond ging ein Menschheitstraum in Erfüllung. Wir sind bei SCHOTT sehr stolz, dass wir mit unseren hochwertigen optischen Gläsern zum Erfolg dieser beeindruckenden Mission beitragen konnten.“

Über 2 Stunden auf dem Mond

20 Minuten nachdem Neil Armstrong als erster Mensch den Mond betreten hatte, zeigten Kamerabilder, aufgenommen von Armstrong, wie sein Kollege Edwin Aldrin ebenfalls aus der Landefähre stieg. Die beiden Astronauten hielten sich über zwei Stunden auf dem Planeten auf und dokumentierten das Geschehen mit Fernseh- und Fotokameras. Sie stellten die amerikanische Flagge und wissenschaftliche Messgeräte auf, testeten die Fortbewegung unter Schwerelosigkeit, nahmen Bodenproben und sammelten Mondgestein ein.

Würde man heute im „Meer der Ruhe“, dem damaligen Landegebiet auf dem Mond, spazieren gehen, könnte man dort die eingesetzten Film- und Fotokameras mit den Gläsern von SCHOTT entdecken. Denn die Astronauten nahmen nur die Filmmagazine mit, ließen die Kameras und andere Geräte zurück, um in der engen Raumfähre Mondgestein mit zur Erde zurückbringen zu können.

Apollo 11 - mainzer unternehmen war vor 50 jahren bei der ersten mondlandung mit dabei 1
Laserreflektor mit Quarzglasprismen, die bei der Heraeus-Schott Quarzschmelze GmbH in Hanau hergestellt worden waren. Im Hintergrund die Mondlandefähre Eagle. Mit Hilfe des Mondreflektors wurden wissenschaftliche Messungen durchgeführt.
Quelle: NASA

Zu den Artefakten auf dem Mond gehört auch ein Laserreflektor, in dem ebenfalls Spezialgläser von SCHOTT zum Einsatz kamen. Herzstück des Reflektors, der heute immer noch funktioniert, sind 100 kleine Spezialprismen aus hochreinem Quarzglas, hergestellt im damaligen Joint-Venture-Unternehmen Heraeus-Schott Quarzschmelze GmbH in Hanau. Mit Hilfe dieses Laserreflektors konnten Wissenschaftler die Entfernung des Mondes zur Erde sowie die Durchmesser von Erde und Mond mit einer Genauigkeit von plus-minus 1,80 Metern bestimmen. Ebenso ermöglichte dieser Laserreflektor neue Forschungen zur Kontinentaldrift auf der Erde, also zur Verschiebung der Kontinente.

Alle Missionen mit SCHOTT Gläsern

Hasselblad-Fotokameras mit Objektiven von ZEISS aus optischen Gläsern von SCHOTT setzte die NASA erstmals 1962 bei einer Mercury Atlas Mission ein, nachdem die bei ihren ersten bemannten Weltraumfahrten verwendeten Fotokameras keine zufriedenstellenden Ergebnisse erbracht hatten. Nun waren die Bilder so brillant, dass die NASA in der Folge bei allen Mercury, Gemini und Apollo Missionen auf die hohe Qualität von Hasselblad, ZEISS und SCHOTT setzte.

Apollo 11 - mainzer unternehmen war vor 50 jahren bei der ersten mondlandung mit dabei 2
Neil Armstrong (Mitte), erster Mensch auf dem Mond, erhielt ein optisches Glas von SCHOTT, als er 1970 bei einem Deutschland-Besuch an einem Segelfliegerevent auf der Wasserkuppe teilnahm. Foto: SCHOTT / Heinz-Jürgen Göttert

Seitdem kommen optische Gläser und die Glaskeramik ZERODUR von SCHOTT immer wieder bei Weltraummissionen zum Einsatz. So auch in den letzten Jahren in der unbemannten chinesischen Mondmission Chang‘e-3, der Raumsonde Philae der Rosetta-Mission der European Space Agency (ESA) zur Erkundung des Kometen Tschurjumow-Gerassimenko und im Forschungssatelliten LISA Pathfinder der ESA zur Aufspürung von Gravitationswellen.

Wörrstadt | Smart zum Transporter umfunktioniert

Ist das wirklich wahr, fragten sich zwei Polizeibeamte, als sie am Montagnachmittag auf der B420 bei Sulzheim hinter einem Smart herfuhren. Aus dem kleinen Kofferraum ragten nicht nur zwei rustikale Schranktüren lose heraus, auf dem Dach stand auch noch ein Couchtisch.

Und der war nicht etwa auf einem Dachgepäckträger verzurrt sondern der Fahrer hatte einfach nur eine Wolldecke zum Schutz seines Glasdaches darunter gelegt. Und damit der Tisch während der Fahrt auch oben blieb, hielt er ihn durch das Seitenfenster hindurch mit einer Hand fest.

Smart (1)

Das hatten selbst die erfahrenen Beamten der Verkehrsdirektion noch nicht erlebt. Der 66-jährige Fahrer aus dem Landkreis war sich auch keiner Schuld bewusst. Was er denn sonst hätte machen sollen, war seine Frage. Irgendwie muss er ja schließlich seine Sachen wegschaffen und einen Transporter habe er nicht.

Die Fahrt war natürlich auf der Stelle zu Ende und ein Bußgeld wird den Mann an die Gefährlichkeit seines Handelns erinnern.

11 alkoholisierte LKW Fahrer bei Polizeikontrolle

Polizeibeamte der Autobahnpolizei Südhessen führten mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei erneut präventive Alkoholkontrollen entlang der verlaufenden Autobahnen durch. In der früheren Vergangenheit kam es immer wieder zur Fahrten alkoholisierter Brummifahrer, die zum Teil schwerwiegende Folgen nach sich zogen.

Auf der Tank- und Rastanlage Gräfenhausen sowie Lorsch wurden insgesamt 126 Trucker der präventiven Kontrolle durch die Beamten unterzogen. Bei insgesamt 11 Fahrern wurden so hohe Alkoholwerte festgestellt, dass die Weiterfahrten, die für den frühen Montagmorgen geplant waren, von den Beamten untersagt werden mussten.

Der absolute Spitzenreiter am Sonntagabend, war ein Fahrer aus dem Osten Europa. Dieser hatte einen Promillewert von 2,28. Die Polizisten legten zur Verhinderung der Weiterfahrt Parkkrallen an oder stellten die Fahrzeugschlüssel sicher, um einen Fahrtantritt zu unterbinden. Das Ergebnis zeigt, dass die Kontrollen erforderlich sind. Sie werden auch in Zukunft weiterhin fortgesetzt und noch verstärkt.

Udo Lindenberg gibt zweites Konzert in Lebach

Lebach. Gute Nachricht für alle Fans von Udo Lindenberg, die für das Konzert im nächsten Sommer keine Karte bekommen haben: Der Panikrocker gibt einen Tag später, am Sonntag, 28. Juni 2020, ein zusätzliches Konzert auf der Lebacher Pferde-Rennbahn. Der Vorverkauf beginnt an diesem Mittwoch.

Geldautomat in Scheuerer Volksbank aufgebrochen

Scheuern. Der Geldautomat in der Scheuerer Volksbank ist in der Nacht zum Montag ausgeraubt worden. Wie die Polizei mitteilt haben die Täter zuerst den Bewegungsmelder in der Bank manipuliert, dann hätten sie mit einem Schneidewerkzeug den Automaten aufgebrochen und die Kassetten darin geklaut. Beute und beschädigter Automaten hätten einen Schaden von über 100 000 Euro bedeutet.

Wiesbaden | 53-Jähriger durch Messerangriff seiner Noch-Ehefrau verletzt

Der „Besuch“ seiner Noch-Ehefrau in seiner Wohnung, endete für einen 53-jährigen Wiesbadener am Samstag mit einer Stichverletzung im Krankenhaus.

Die von dem 53-jährigen getrenntlebende 50-jährige Ehefrau verschaffte sich am Samstag gegen 16:00 Uhr Zutritt zu seiner Wohnung in der Kellerstraße. Als die Beiden in Streit gerieten griff die Noch-Ehefrau zu einem Küchenmesser und wollte auf 53-Jährigen einstechen.

Dieser konnte den Angriff bedingt abwehren, wurde hierbei jedoch durch die Angreiferin verletzt. Aufgrund der erlittenen Verletzung, musste der 53-Jährige in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Die flüchtige Ehefrau, konnte durch die Polizei im Zuge der Fahndung in Tatortnähe ausfindig gemacht und festgenommen werden. Die Staatsanwaltschaft wurde informiert, das Tatmesser wurde sichergestellt. Die Ermittlungen in dem Fall führt die Polizeidirektion Wiesbaden.

Auto als Mordwaffe – 18-Jähriger nach schweren Unfall wegen Mordes vor Gericht

Vor gut einem halben Jahr geschah auf der A5 bei Bensheim ein schrecklicher Unfall, bei dem eine 39-jährige Frau aus Düsseldorf getötet worden ist. Ab Donnerstag sitzt nun der 18-jährige Unfallverursacher vor dem Landgericht in Darmstadt auf der Anklagebank: Die Anklage lautet auf Mord.

Es war einen Tag vor Silvester, der 30. Dezember 2018, als gegen 17:25 Uhr einer Zivilstreife auf der A5 ein Ford Focus auffiel, dessen Kurzeitkennzeichen abgelaufen waren. Als die Beamten den Fahrer stoppen wollten, missachtet dieser alle Anhaltesignale und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen.

Mit 150 Km/h auf ein geparktes Auto gerast

Auf seiner Flucht Richtung Süden, bog der 18-Jährige mit fast 150 Km/h plötzlich auf den Parkplatz „Fuchsbuckel“ Höhe Bensheim ab und prallte mit voller Geschwindigkeit auf einen dort parkenden Mazda. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls auf einen weiteren PKW geschoben.

Eine 39-jährige Düsseldorferin erlitt so schwere Verletzungen, dass sie kurze Zeit später im Krankenhaus verstarb. Ihr 10-jähriger Sohn, der mit seiner Mutter zusammen auf der Rückbank des Mazdas saß, wurde schwer verletzt. Der Vater und Ehemann war zum Unfallzeitpunkt nicht im Fahrzeug, da er kurz Austreten war. Der 18-jährige Unfallverursacher wurde ebenfalls schwer verletzt.

Anklage lautet auf Mord

Nach Aussage einer Gerichtssprecherin muss sich der 18-Jährige jetzt wegen Mordes vor Gericht verantworten. Der Angeklagte war nicht im Besitz eines Führerscheines und mit einem nicht versicherten Fahrzeug unterwegs. Um diese beiden Straftaten zu verdecken, sei er vor der Zivilstreife geflüchtet. Durch seine rasante Flucht, habe der 18-Jährige in Kauf genommen, dass Menschen getötet werden können.

In diesem Fall sei das Auto ein Tatmittel und komme quasi einer Waffe gleich. Da der Fahrer zum Tatzeitpunkt noch keine 21 Jahre war, könnte er nach Jugendstrafrecht verurteilt werden. Hier droht ihm eine Höchststrafe von 10 Jahren Gefängnis. Sollte er nach Erwachsenenstrafrecht wegen Mordes verurteilt werden muss er lebenslänglich hinter Gittern.

Flughafen Frankfurt zählte im Juni knapp 6,6 Millionen Passagiere

Fraport AG. Der Frankfurter Flughafen zählte im Juni 2019 knapp 6,6 Millionen Passagiere. Das ist ein Zuwachs von 3,4 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres 2018. Mit 45.871 Starts und Landungen nahm der Flugverkehr der Metropole um 1,4 Prozent zu. Auch die Summe der Startgewichte stieg um 1,7 Prozent auf rund 2,8 Millionen Tonnen an.

Lediglich das Cargo-Aufkommen verringerte sich um 4,7 Prozent auf 174.392 Tonnen.

Der Rückgang basiert vor allem auf der schwachen weltweiten Konjunktur sowie der im Vergleich zum Vorjahr späteren Lage der Feiertage Pfingsten und Fronleichnam.

Zu Beginn der Sommerferien in Hessen und Rheinland-Pfalz erreichte der Flughafen Frankfurt am 30. Juni mit 241.228 Fluggästen einen neuen Tageshöchstwert (bisher 237.966 Fluggäste am 29. Juli 2018).

„Trotz des sehr hohen Passagieraufkommens zu Ferienbeginn lief der Betrieb stabil und deutlich besser als noch im vergangenen Jahr. Das zeigt, dass die Maßnahmen greifen, die wir und die beteiligten Partner getroffen haben. Auch in den kommenden Wochen wird die Auslastung in Frankfurt sehr hoch bleiben“, bilanziert Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG.

Das erste Halbjahr schloss der Flughafen Frankfurt mit einem Plus von 3,0 Prozent auf über 33,6 Millionen Fluggäste ab.

Die Flugbewegungen und auch die Höchststartgewichte nahmen jeweils um 2,1 Prozent auf 252.316 Starts und Landungen beziehungsweise auf knapp 15,6 Millionen Tonnen zu. Das Cargo-Aufkommen ging um 2,8 Prozent auf annähernd 1,1 Millionen Tonnen zurück.