BYC-News Blog Seite 1477

Erfolgsshow „The Masked Singer“ auf ProSieben kommt zurück

Welche Prominenten verbergen sich unter den kreativen Kostümen in der für den Grimme Preis nominierten besten verrücktesten Show der Welt? Und wer entschlüsselt das Rätsel, in welche Figuren die Stars Undercover-Sänger 2020 schlüpfen?

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Der ProSieben Senderchef Daniel Rosemann:

„‚The Masked Singer‘ ist Gute-Laune-Lagerfeuer-Live-TV im besten Sinne. Wir sind stolz darauf, dass sich so viele Zuschauer in die Show verliebt haben. Das ganze Team im Sender und bei EndemolShine arbeitet mit viel Leidenschaft an der zweiten Staffel von ‚The Masked Singer‘. Die Fans dürfen sich auf große Überraschungen unter den Masken gefasst machen. Ich kann den Start kaum erwarten!“

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Die Show ist ein internationaler Hit

„The King of Mask Singer“ (Originaltitel) des südkoreanischen TV-Senders MBC wurde mittlerweile in 50 Länder verkauft. ProSieben ist der erste Sender weltweit, der die Gesangs-Quiz-Show live zeigte.

Die erste Staffel in Deutschland begeisterte mit einem durchschnittlichen Marktanteil von 28,8 Prozent und ist damit die erfolgreichste ProSieben-Show seit Senderbestehen. Bei „The Masked Singer“ treten zehn Stars aus allen Lebensbereichen in aufwändigen, überdimensionalen Kostümen auf, die sie komplett verhüllen. Das Rateteam und die Zuschauer können über die Identität der Stars hinter den Masken nur spekulieren – die einzigen Anhaltspunkte: kleine Indizien in Einspielfilmen, die Bühnen-Performance und die echte, unverfremdete Stimme während ihrer Songs.

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Der Sendetermin

Zehn neue Stars unter zehn neuen Masken und ein neuer Sendetag: Moderator Matthias Opdenhövel lädt die Zuschauer ab dem 10. März 2020 immer dienstags live auf ProSieben ein, gemeinsam mit dem Rateteam das größte TV-Rätsel zu lösen.

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Wiesbaden verleiht Integrationspreis 2020

Bereits zum 14. mal wird in der hessischen Landeshauptstadt der Integrationspreis verliehen. Der Gewinner erhält 2.500 Euro. Mitmachen können Einzelpersonen, die in Wiesbaden leben, Vereine, Verbände und sonstige Institutionen und Initiativen aus Wiesbaden, welche sich bei der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund besonders engagiert haben.

 

Jeder Bewohner Wiesbadens, der das 14. Lebensjahr vollendet hat, kann Vorschläge einreichen. Eigenbewerbungen sind natürlich ebenfalls möglich. Die Pionierfunktion, die Nachhaltigkeit, der innovative Ansatz sowie Kosten und Nutzen der Maßnahme oder des Projekts sind unter anderem ausschlaggebende Kriterien für die Auswahl der Bewerbungen. Jede Maßnahme und jedes Projekt kann den Integrationspreis nur einmal verliehen bekommen.

Über den Gewinner wird dieses Jahr eine aus zwölf Personen bestehende, unabhängige Jury entscheiden. Diese besteht unter anderem aus Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung, Vertretern des Ausländerbeirats, dem für Integration zuständigen Stadtrat Christoph Manjura und Vertretern aus jüdischen und islamischen Gemeinden sowie Vertretern der evangelischen und der katholischen Kirche. Verliehen wird der Preis durch den Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende.

Bis zum 01.04.2020 können die Bewerbungen beim Amt für Zuwanderung und Integration in der Alcide-de-Gasperi-Straße 2 formlos eingereicht werden. Weitere Fragen können an die Integrationsabteilung gerichtet werden unter der Rufnummer 0611 – 313 537 oder per E-Mail an integration@wiesbaden.de

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Einzelne Schuhe auf der Autobahn | Wir erklären das Phänomen

Immer mal wieder sieht man auf der A60 vereinzelt Schuhe am Fahrbahnrand liegen. Die Theorien über den Grund hierfür sind zahllos. Grausame Motorradunfälle oder Menschen auf der Fahrbahn sind glücklicherweise nicht die Ursache dafür. Um die Frage über die Herkunft der Schuhe zu klären, haben wir für euch nachgefragt. Dieses Phänomen ist bei der Landesbetrieb-Mobilität (LBM) Rheinland-Pfalz bereits bekannt, denn die Strassenmeistereien finden oftmals einzelne Schuhe am Fahrbahnrand und sammeln diese dann ein.

 

Wieso liegen denn Schuhe auf der Autobahn?

LKW Fahrer wechseln in ihren Pausen häufig die Schuhe, da zum Beispiel bei Reparaturen am Fahrzeug festes Schuhwerk nötig ist, welches nicht während der Fahrt getragen wird.   Die meisten stellen Ihre ausgezogenen Treter dabei auf das Trittbrett aussen am LKW. Bei der Weiterfahrt vergessen sie diese schlichtweg.

„Der erste Schuh fällt meistens schon nach kurzer Wegstrecke auf die Fahrbahn, der zweite fliegt dann meist ein paar Kilometer weiter vom Trittbrett.“

Aber nicht nur Schuhe werden auf der Autobahn gefunden. Viele Autofahrer legen vor Abfahrt ihr Smartphone oder ihren Geldbeutel auf das Dach des Autos und vergessen diese Dinge dann beim losfahren. Das ist ein Grund dafür, dass häufig auch andere Gegenstände auf der Fahrbahn herrenlos herumliegen.

„Ich habe schon die kuriosesten Dinge gefunden bei Baustellenabsicherungen, vom Gebiss bis zum Sextoy“  informiert Johannes von der Firma Strabag uns über Facebook

 

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Autorin Gudrun Pausewang ist tot

Die Schriftstellerin Gurdrun Pausewang ist tot. Ihr Sohn teilte der Deutschen Presse-Agentur heute mit, dass die 91-Jährige am Donnerstagabend in der Nähe von Bamberg verstarb.

 

Pausewang arbeitete nach ihrem Studium als Lehrerin, einige Jahre sogar in Südamerika. Die ersten Bücher schrieb sie für Erwachsene. Im Jahr 1972 bildete das Märchen „Hinterm Haus der Wassermann“ den Einstieg in die Erfolgsserie als Kinder- und Jugendbuchautorin. Dabei behandelte sie oft politische Themen wie Flucht, Kriege und die Auseinandersetzung mit der NS-Ideologie.

Eines ihrer erfolgreichsten Jugendbücher ist der Roman „Die Wolke“ (1987) über die Folgen eines fiktiven Atomreaktorunfalls bei Frankfurt am Main. Das zuerst umstrittene Buch wurde nach der Katastrophe von Tschernobyl ein Bestseller und prägte als Schullektüre ganze Generationen. Die Geschichte verkaufte sich millionenfach und wurde in 13 Sprachen übersetzt. Die Verfilmung unter der Regie von Gregor Schnitzler kam 2006 in die Kinos.

Pausewang schrieb nach eigenen Angaben über 100 Bücher. Für Ihre Doktorarbeit über „Vergessene Jugendschriftsteller der Erich-Kästner-Generation“ wurde sie noch mit 70 Jahren promoviert. Sie erhielt für ihre Arbeit eine Menge Preise, unter anderem auch den Deutschen Jugendliteraturpreis. 2016 schrieb sie in ihrem letzten Buch „So war es, als ich klein war“ über ihre eigene Kindheit.

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Mindestens sechs Tote bei Schüssen | Tatverdächtiger festgenommen

Nach mehreren Schüssen in Rot am See im Nordosten von Baden-Württembergs sind nach Polizeiangaben mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Zudem seien weitere Personen verletzt worden.

Der Täter und die Opfer hätten sich gekannt, sagte ein Polizeisprecher gegenüber den Medien vor Ort. Man gehe von einem Einzeltäter aus, es gebe keine Hinweise auf weitere Tatbeteiligte. Der Tatverdächtige konnte durch Beamte der Polizei festgenommen worden. Das Motiv des mutmaßlichen Täters ist noch unbekannt.

Rot am See befindet sich in Schwäbisch Hall, etwa 120 Kilometer nordöstlich der Landeshauptstadt Stuttgart. In der Gemeinde wohnen etwa 5400 Menschen. Gegen 16:30 Uhr will die Polizei auf einer Pressekonferenz weitere Informationen bekanntgeben.

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Jo Nesbø legt mit „Messer“ Edel-Krimi vor

Lange Nächte. Draußen wartet ein Mann an der Bushaltestelle. Ist er ein Mörder? Gedanken, die Fans einer ganz bestimmten Literatur kennen. Und der Winter ist die natürliche Zeit für Krimis: Jo Nesbø hat mit „Messer“ den perfekten Stoff für die Saison geliefert, es ist der zwölfte Teil der Reihe um den Osloer Ermittler Harry Hole.

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Promillefahrt | Konsequenzen auch für die Mitfahrer

Helau und Alaaf: Die fünfte Jahreszeit hat begonnen und nähert sich langsam ihrem Höhepunkt. Für viele Narren gehört ein guter Schluck genauso zur Fastnacht wie die gute Laune. Manch einer fühlt sich nach ein, zwei Gläsern immer noch als Herr des Geschehens, doch der Eindruck täuscht. Schon geringe Alkoholmengen genügen, um die Reaktionsfähigkeit drastisch einzuschränken.

Bei Fahrauffälligkeiten – wie dem Fahren von Schlangenlinien oder zu dichtem Auffahren – drohen bereits ab 0,3 Promille ein Fahrverbot, Punkte und ein Bußgeld. Wer mit 0,5 Promille in eine Polizeikontrolle gerät, wird mit mindestens 500 Euro zur Kasse gebeten, darf sich mindestens einen Monat nicht ans Steuer setzen und kassiert zwei Punkte in Flensburg.

Ab 1,6 Promille müssen auch Radfahrer mit einem Verfahren rechnen

Ist ein Autofahrer mit mehr als 1,1 Promille unterwegs, geht der Gesetzgeber automatisch von absoluter Fahruntüchtigkeit aus. Wen die Polizei so antrifft, der muss sich für mindestens sechs Monate von seinem Führerschein verabschieden. Weitere Konsequenzen sind drei Punkte in Flensburg und eine Geldstrafe. Bei solch einer Trunkenheitsfahrt wird der Führerschein entzogen. Seine Rückgabe muss bei der Straßenverkehrsbehörde beantragt werden.

Fahranfänger sollten berücksichtigen: Bis zum 21. Geburtstag beziehungsweise während der Probezeit ist Alkohol am Steuer absolut tabu. Auch Rad fahren und Alkohol passen nicht zusammen: Wer angetrunken einen Unfall verursacht, läuft ab 0,3 Promille ebenfalls Gefahr, seinen Führerschein verlieren. Ab 1,6 Promille muss auch ein Radfahrer mit einem Verfahren rechnen – unabhängig davon, ob er einen Führerschein besitzt.

Nicht mit Versicherungsschutz spielen

Soweit die strafrechtliche Seite. War bei einem Unfall Alkohol im Spiel, kann sich das, wie die HUK-COBURG mitteilt, auch auf den Versicherungsschutz auswirken. Inwiefern hängt vom Blutalkoholspiegel und der individuellen Fahrtüchtigkeit ab. Also davon, ob der Fahrer eine Situation erkannt und angemessen reagiert hat. Wer Schlangenlinien gefahren ist, Autos gerammt hat oder von der Straße abgekommen ist, hat diese Grenze überschritten. Wie viel Alkohol zu Ausfallerscheinungen führt, ist bei jedem verschieden. Im Extremfall genügt ein Glas Sekt.

Lässt sich der Unfall eindeutig auf Alkoholkonsum zurückführen, greift in der Kfz-Haftpflichtversicherung die Trunkenheitsklausel. Sie befreit den Versicherer von seiner Leistungspflicht. Das heißt: Die Versicherung reguliert den Schaden des Opfers, nimmt aber den Unfallverursacher in Regress. Maximal 5.000 Euro kann sie sich vom Schädiger zurückholen.

In der Kasko-Versicherung kann sich der Versicherer auf Leistungsfreiheit berufen und nur einen Teil des Schadens oder gar nichts bezahlen. Bei 1,1 Promille gilt der Alkoholgenuss automatisch als unfallursächlich. Allerdings genügen auch geringere Mengen, um den Versicherungsschutz ins Wanken zu bringen. Die Gretchenfrage ist und bleibt die Ursächlichkeit für die Karambolage.

Beifahrer mit in der Verantwortung

Auch wer bei seinem alkoholisierten Trinkkumpan ins Auto steigt, muss bei einem Unfall mit Konsequenzen rechnen. Wird der Beifahrer verletzt, können seine Ansprüche gekürzt werden, die er im Normalfall gegen den Verursacher gehabt hätte. Dies gilt zum Beispiel für das Schmerzensgeld. Die Rechtsprechung unterstellt hier, dass ein Beifahrer, der sich zu einem Betrunkenen ins Auto setzt, sich selbst gefährdet und die Verletzungsfolgen dadurch mit verursacht hat.

Selbst am Morgen nach einer fröhlich durchzechten Nacht ist der Alkohol immer noch ein Thema. Schließlich dauert es um die zehn Stunden, bis ein Promille Alkohol im Körper abgebaut wird. Im Zweifelsfall empfiehlt sich der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel.

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Stellenanzeige | Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker/in (m/w/d)

Die Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker (m/w/d) verbindet zwei technische Komponenten miteinander – die Mechanik und Elektronik. Die Grundlage bilden hier die Themenbereiche Fahrzeugdiagnose-, Instandhaltungs-, Um- und Nachrüstarbeiten. Du arbeitest mit modernster Mess- und Prüftechnik, diagnostizierst Fehler und Störungen und behebst diese. Somit erlernst du Rundum alles im Bereich Kfz-, Elektro- und Systemtechnik. Über die technischen Entwicklungen und Fortschritte der Automobilbranche bist du immer bestens informiert.

 

Neben den spannenden Ausbildungsinhalten bieten wir dir eine umfassende Betreuung durch unsere Ausbildungsverantwortlichen sowie die Ansprechpartner in den Fachbereichen. In regelmäßigen Feedbackgesprächen werten wir gemeinsam deine Fortschritte aus und geben dir die Möglichkeit auch uns Hinweise zur Verbesserung unserer Ausbildung zu geben. Bei unseren regelmäßigen Azubi-Treffen erhältst du zudem die Möglichkeit, die weiteren Bereiche des Autohauses kennen zu lernen. Nach Abschluss der Ausbildung erwarten dich vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten über interne Qualifizierungsprogramme.

Idealerweise bringst du mit:

  • Realschulabschluss
  • Sehr gutes Verständnis von komplexen elektronischen Systemen
  • Handwerkliches Geschick
  • Selbstständige und gewissenhafte Arbeitsweise
  • Begeisterung für automobile Technik und Elektronik
  • Freude an Teamarbeit

Ansprechpartner und Bewerbung

Herr Shinku Kapoor
E-Mail: kapoor@honrath.de

H. Honrath Kfz. GmbH
In der Weide 5D
55411 Bingen
Telefon: +49-6721-496-0

Bitte senden Sie Ihre ausführlichen, schriftlichen Bewerbungsunterlagen per Mail zu Händen Herrn Shinku Kapoor kapoor@honrath.de (nur PDF-Dokumente, keine Word-Datei). Oder rufen Sie uns einfach an.

Homepage: https://www.honrath.de/
Facebook:

Drogendealer in Wormser Fußgängerzone „KW“ festgenommen

Schon seit längerer Zeit waren die Ermittler der Kriminalpolizeidirektion Worms einem 24-jährigen Drogendealer auf den Spuren. Jetzt konnte der junge Mann am gestrigen Donnerstagnachmittag (23.01.2020) in einer Wormser Fußgängerzone während eines Rauschgiftgeschäftes festgenommen werden.

Gegen 14:30 Uhr war der 24-jährige Dealer in der Fußgängerzone Wilhelm-Leuschner-Straße („KW“) in ein Rauschgiftgeschäft verwickelt. Nach Abschluss seines Deals griffen die Zivilfahnder der Kripo zu. Trotz dessen, dass der 24-jährige flüchtete, konnte er nach kurzer Zeit gestellt und vorläufig festgenommen werden.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, steht der Festgenommen in Verdacht, schon seit mehreren Monaten einen schwunghaften Handel mit Cannabis im Innenstadtbereich betrieben zu haben.

Nach Wohnungsdurchsuchung erfolgten weitere Festnahme

Bei der Festnahme führte der Mann unter anderem eine Vielzahl von verkaufsfertig abgepackten Marihuanaportionen mit.

Bei der anschließenden Untersuchung seiner Wohnung, sowie den Wohnungen von drei mutmaßlichen Mittätern, konnten geringe Mengen von Betäubungsmittlen, Händlerutensilien, eine geladene Schreckschußwaffe und Dealgeld sichergestellt werden.

Ein 27jähriger Mittäter wurde von den Ermittlern direkt vor seiner Wohnung in Empfang genommen, nachdem er mit seinem Auto unter Drogeneinfluss stehend direkt davor einparkte.

Ihm wurde ein Blutprobe entnommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde alle Tatverdächtigen entlassen.

 

Esel als Landschaftspfleger im Mainzer Sand

Ganz ökologisch betätigen sich derzeit mehrere Esel als Landschaftspfleger im Mainzer Sand. Der Mainzer Sand zählt zu den bedeutendsten Naturschutzgebieten in Europa. Er besitzt eine einzigartige Pflanzenwelt – ein Relikt der nacheiszeitlichen Steppenlandschaften. Der Naturschutzbereich gehört zum „Kalkflugsandgebiet Mainz-Ingelheim“ und unterliegt der Natura 2000.

Die Beweidung durch Esel

Die Beweidung mit dem vom Aussterben bedrohtem Nutztier Eseln stellt eine naturnahe Möglichkeit dar um Flächen, die entweder unwirtschaftlich oder zu empfindlich für herkömmliche Nutzungsformen sind, in ihrem Zustand zu erhalten oder gar zu verbessern. Esel schaffen wirksam Störstellen und eignen sich gut zum Zurückdrängen dominanter Gräser

Außerdem stehen einige aus Naturschutzsicht unerwünschte Pflanzen auf ihrem Speiseplan. Die Esel fressen und grasen und bauen sich auch sogenannte Wälzkuhlen. Da die gemütlichen Vierbeiner auch gerne Wurzeln ausgraben, werden in dem sandigen Boden, wieder neue Vegetationsflächen auf natürliche Art geschaffen. Durch häufige Nutzung fester Wege entstehen schnell offene Trittpfade, die Sonderlebensräume für zahlreiche Tierarten darstellen.

Was ist die Natura 2000

Natura 2000 ist die Bezeichnung für ein zusammenhängendes europäisches Netz besonderer Schutzgebiete, bestehend aus Fauna Flora-Habitat (FFH)-Gebieten und Vogelschutzgebieten (VSG). Das Netz repräsentiert die typischen, die besonderen und die seltenen Lebensräume und Vorkommen der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten Europas.

Die Auswahl der Gebiete erfolgt für alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union nach einheitlich vorgegebenen Kriterien der Vogelschutzrichtlinie von 1979 und der im Mai 1992 verabschiedeten Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie.

Diese beiden Richtlinien haben zum Ziel, die biologische Vielfalt in Europa nachhaltig zu bewahren und zu entwickeln, wobei die wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und regionalen Anforderungen berücksichtigt werden sollen. Ziel ist die Erreichung eines „günstigen Erhaltungszustandes“ der in den Richtlinien genannten Lebensraumtypen und Arten.

Das „Kalkflugsandgebiet Mainz-Ingelheim“

Das Gebiet umfasst die Binnendünen und Flugsandfelder zwischen Mainz und Ingelheim mit den Naturschutzgebieten „Mainzer Sand“, „Lennebergwald“, „Höllenberg“, „Am Rothen Sand“ und „Sandgrube am Weilersberg“. Aufgrund der trocken-warmen Klimalage kommen hier Lebensgemeinschaften vor, die ihr Hauptverbreitungsgebiet in den osteuropäischen und asiatischen Steppengebieten besitzen

 

Mahnwache gegen Altersarmut vor dem Staatstheater Mainz

Am heutigen Freitag, den 24.01.2020 findet von 12:00 bis 14:00 Uhr eine Mahnwache vor dem Staatstheater in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz statt. Dies ist eine friedliche Demonstration, bei der auf eine Situation hingewiesen werden soll, die als gesellschaftlicher Missstand wahrgenommen wird. Boost your City hat Kontakt mit Norbert Siegl, dem Verantwortlichen der Mahnwache in Mainz aufgenommen. Er hat uns für ein telefonisches Interview zur Verfügung gestanden und uns die folgenden Informationen mitgeteilt.

Die etwa 50 angemeldeten Personen werden vor dem Theater in Mainz verweilen, es findet kein Marsch statt. Sie verteilen Flyer, warnen vor der Armut im Alter und klären auf. Der Veranstalter rechnet damit, dass überwiegend Senioren und Studenten an der Mahnwache teilnehmen werden. Ihnen ist wichtig mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen.  Zudem hat sich Volker Höfner der „Elvis von Gunsenum“ für die heutige Mahnwache angekündigt.



Die 10 Forderungen von „Fridays gegen Altersarmut“

  • Die sofortige Einführung eines solidarischen Rentensystems, in dem ausnahmslos alle einzahlen müssen.
  • Die sofortige Steuerbefreiung auf ausgezahlte Rentenbeiträge, da eine Doppelbesteuerung verfassungswidrig ist.
  • Die Zweckentfremdung und Herausnahme der eingezahlten Gelder aus der Rentenkasse, ist per Gesetz unter Strafe zu stellen.
  • Gleiches Recht für EU-Bestandsrentner und Behinderte zum Thema Rente. Das gleiche gilt für Witwen- und Waisenrente.
  • Die sofortige Rücknahme der Agenda 2010
  • Die Einführung einer Reichensteuer.
  • Ein befristetes Übergangsgeld für ehemalige Landtagsabgeordnete, Bundestagsabgeordnete, Minister und Bundespräsidenten und die sofortige Abschaffung horrender Pensionen auf Lebenszeit.
  • Die Verschwendung von Steuergeldern in Amtsstuben, Behörden und Ministerien ist gesetzlich unter Strafe zu stellen. Falls Privatvermögen vorhanden ist, müssen die Verantwortlichen der Steuerverschwendungen mit ihrem Privatvermögen haften.
  • Kindergeld und Unterhalt sind nicht mehr als Einkommen bei staatlichen Hilfeleistungen anzurechnen. Es dient allein zur Versorgung des Kindes, um dieses in Würde groß zu ziehen
  • Wir fordern von der Bundesregierung ein Gesetz nach französischen Vorbild zu verabschieden, welches Supermarktketten und Einzelhändler verbietet Lebensmittel wegzuwerfen. Es ist ein Skandal Millionen Tonnen Lebensmittel wegzuwerfen, während viele andere Menschen Hunger leiden.

Ziel sei es, dass Rentner mit ihrer Rente nicht nur überleben, sondern gut damit auskommen und sich auch mal einen Theater- oder Schwimmbadbesuch leisten können, berichtet Norbert Siegl, Ansprechpartner der Mahnwache in Mainz.

Mahnwache gegen altersarmut vor dem staatstheater mainz
Foto: „Fridays gegen Altersarmut“

Die Mahnwache ist bei der Stadt Mainz angemeldet und die Polizei ist informiert. Da allerdings die letzte Demonstration der Gruppe mit rund 170 Teilnehmern am 14.12.2019 in Mainz sehr friedlich verlief, ist diesesmal ebenfalls davon auszugehen. Die Aktion in Mainz ist nur eine von vielen an diesem Tag. Bundesweit hat die Gruppe „Fridays gegen Altersarmut“ ca. 210 Mahnwachen organisiert.



Mehr über die Gruppe

„Fridays gegen Altersarmut“ ist eine Bundesweite rasant wachsende Bewegung, die unter anderem mit Mahnwachen auf das Thema Altersarmut aufmerksam machen möchte. Die Gruppe betont immer wieder, dass sie keiner Partei angehören und distanzieren sich klar gegen jede rechte und linke Bewegung. Pro Monat planen sie eine bundesweite Mahnwache, sagt Norbert Siegl. Die Resonanz bisher ist positiv – das zeigt auch die rasante Geschwindigkeit mit der die Gruppe in dem Sozialen Medium Facebook wächst. Nach nur vier Monaten sind bereits über 300.000 Mitglieder beigretreten. Ein deutliches Zeichen, dass das Thema alle Menschen angeht.

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Vermisst seit Sonntag | Wer hat Ingrid Marie Resch gesehen?

Seit vergangenen Sonntag, den 19.01.2020, wird Frau Ingrid Marie Resch aus Landau (Rheinland-Pfalz) vermisst. Sie ist auf Medikamente angewiesen. Es wird davon ausgegangen, dass Frau Resch mit ihrem Auto, einen grauen Toyota Yaris, SÜW-AS 860, unterwegs ist.

 

Die Polizei veröffentlichte das oben gezeigte Bildmaterial und gibt folgende Personenbeschreibung zu Frau Resch bekannt:

  • 77 Jahre alt
  • blonde Haare
  • ca. 165 cm groß
  • normale Statur
  • wiegt ungefähr 70 Kg
  • Über die Bekleidung von Frau Resch ist nichts bekannt

Wer hat die Vermisste gesehen oder kann Hinweise zum Aufenthaltsort geben?
Wer kann Hinweise zu dem gesuchten Fahrzeug geben?

Hinweise zu der Vermissten oder zu dem gesuchten Fahrzeug nimmt das Polizeirevier Landau, Telefon 06341-2870 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Alkohol, kein Führerschein, Fahrerflucht – „Ich hab` Scheiß gebaut“

Weiskirchen. Eine wilde Verfolgungsjagd durchs nördliche Saarland lieferte in der Nacht zum Donnerstag ein 24-Jähriger. Das Ganze endete mit einem absehbaren Unfall. Auf ihn aufmerksam hat die Polizei seine Ex-Freundin gemacht.

Höchster Wert des Waldsterbens in Hessen erreicht

Das letzte Jahr war in vielen Regionen Deutschlands zu warm und dementsprechend auch zu trocken. Die Auswirkungen auf unsere Wälder werden dabei immer deutlicher. Dichte, grüne Blätterdächer sind vielerorts schon längst Vergangenheit. Stattdessen sind die Wälder von lichten Stellen, abgeplatzer Rinde und Baumskeletten geprägt. Von einer drastischen Verschlechterung des Zustands berichten viele Bundesländer in ihren aktuellen Waldzustandsberichten.

 

In Hessen erreicht die Zahl der beschädigten Baumkronen 2019 den höchsten Wert seit Beginn des Waldsterbens im Jahr 1984. Etwa 1,8 Millionen Kubikmeter von Borkenkäfern befallenes Holz musste im südlichen Niedersachsen entfernt werden. Normalerweise wird die selbe Menge jährlich in ganz Niedersachsen nachhaltig geerntet. Auch große Waldflächen in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und im Norden Bayerns sind von Schädlingsbefall und den Folgen der Trockenheit betroffen.

Die schwierige Aufgabe der kommenden Jahre stellt die Wiederbewaldung und der Aufbau klimastabiler Wälder dar. Schon über Gereationen leisten viele Waldbesitzer und Förster hierbei einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft. Sie bewirtschaften ihre Wälder nach den strengen Richtlinien der Waldschutzorganisation PEFC. Zunehmend wird sich aber der Rest der Bevölkerung der eigenen Verantwortung und der Bedeutung gesunder Wälder bewusst. Die Frage, was man selbst tun kann um den Wäldern zu helfen, stellen sich viele Menschen immer häufiger.

Dazu hat die PEFC fünf erfahrene Förster/innen gefragt, die ihre Wälder schon lange Zeit beispielhaft und nachhaltig bewirtschaften.

Tipp 1: Teilnahme an Baumpflanzaktionen
„Viele Bürger möchten sich selbst engagieren und gerne Bäume pflanzen, um dem Wald und dem Klima etwas Gutes zu tun. Viele Forstämter und -betriebe – auch wir in Remscheid mit unserer Waldgenossenschaft – bieten im Jahr 2020 wieder Pflanzaktionen an, an denen man gerne teilnehmen kann. Infos dazu gibt es im lokalen Forstamt, in lokalen Medien oder auch unter treffpunkt-wald.de. Gepflanzt wird in der Regel in den Frühjahrsmonaten bis ca. Ende April und dann wieder im Herbst ab September.“, sagt Markus Wolff, Geschäftsbereichsleiter Technische Betriebe Remscheid / Förster im Stadtwald Remscheid (Nordrhein-Westfalen)

Tipp 2: Verantwortungsvoller Umgang mit Holz
„Manche Menschen denken, es könnte besser sein, gar keine Holzprodukte oder auch Weihnachtsbäume aus dem Wald zu nutzen und wollen auf diese Weise die Umwelt schützen. Dabei gibt es aus Klimagesichtspunkten gar keinen besseren Rohstoff als Holz. Baumstämme z.B. als Baumaterial für Häuser, Brücken, Möbel etc. binden langfristig CO2, während die Fertigung von Produkten aus Plastik oder Beton erst einmal CO2 und auch ganz andere Umweltprobleme verursacht. Die Nutzung von Holz aus nachhaltigen Quellen hilft dabei, der Atmosphäre CO2 zu entziehen und langfristig in Holzprodukten zu binden.“, so Michael Selmikat, Revierleiter Stadtforst Wernigerode (Sachsen-Anhalt)

Tipp 3: Nicht im Wald rauchen
„Es klingt eigentlich trivial, kein Feuer im Wald zu machen oder zu rauchen, aber noch immer entstehen rund 40 Prozent der Waldbrände durch unvorsichtiges Verhalten von Menschen. Und in den letzten Jahren haben wir festgestellt, dass Waldbrände sogar zu Zeiten entstehen, in denen man nicht unbedingt damit rechnet, etwa in trockenen Wintern.“, rät Philipp Bahnmüller, Bayerische Staatsforsten, Leiter Forstbetrieb Schnaittenbach (Bayern)

Tipp 4: Beim Kauf von Produkten aus Holz die Herkunft beachten
„Immer wieder schockieren Nachrichten von illegalem Tropenholz in deutscher Grillkohle oder von Morden an rumänischen Förstern, die sich für den Erhalt der letzten europäischen Urwälder einsetzen. Wer beim Einkauf auf das PEFC-Siegel achtet, egal ob bei Verpackungen, Grillkohle oder Möbeln, unterstützt die nachhaltige Waldbewirtschaftung und schützt damit Wälder vor der Haustür und rund um die Welt!“, äußert sich Björn Neugebauer, Revierleiter Gemeindewald Wehrheim (Hessen)

Tipp 5: Kommende Generationen für das Ökosystem Wald begeistern
„Geht mit Euren Kindern in den Wald! Zeigt ihnen dieses besondere Ökosystem und wie spannend es ist, in ihm zu spielen. Was Eure Kinder kennen, werden sie einmal wertschätzen. Wenn sie dann groß genug sind, werden sie sich für die Erhaltung unserer Wälder interessieren und einsetzen. Zeigt ihnen, was der Wald für uns alle tagtäglich leistet und woher das Holz für die vielen tollen Produkte kommt, die Ihr täglich nutzt.“, meint Victoria Marks, Niedersächsische Landesforsten, Forstamt Clausthal (Niedersachsen)

Frankfurter Flughafen bereitet sich auf Coronavirus vor

Der Frankfurter Flughafen bereitet sich auf den Coronavirus vor. Es handelt sich dabei um eine aus China kommende Lungenkrankheit, welche sich schnell verbreitet und zum Tod führen kann. Wie eine Sprecherin des Flughafens der Bildzeitung berichtete, existieren bereits Pläne, welche aber erst zur Anwendung kommen, wenn die Behörden in Frankfurt eine Warnung aussprechen.

Einige Maßnahmen wurden allerdings schon getroffen, um die Verbreitung in Deutschland zu verhindern. Es landen in Frankfurt keine Direktflüge mehr aus Wuhan, der Stadt, in der das Virus ausbrach. Außerdem müssen Maschinen, bei denen der Verdacht auf einen Erkrankten an Board besteht, nach den Regeln der Weltgesundheitsorganisation WHO zu einem von fünf Flughäfen in Ham­burg, Düs­sel­dorf, Frank­furt, Mün­chen und Ber­lin umgeleitet werden. Diese Flughäfen haben bestimmte Kapazitäten zur Versorgung.

Die Aufstellung von Temperaturmessgeräten hingegen ist an keinem Flughafen vorgesehen. „Das bringt gar nichts. Das haben viele Seuchen der letzten Jahrzehnte gezeigt“, sagt René Gottschalk vom frankfurter Gesundheitsamt gegenüber dem Nachrichtenmedium ntv.

Das menschliche Gespür der speziell dafür ausgebildeten Flughafenmitarbeiter sei ein weitaus besserer Indikator. Obwohl die Zahl der Todesopfer in China weiterhin steigt, wird das Risiko in Deutschland und besonders am Flughafen Frankfurt als gering eingeschätzt.

Für das Virus gibt es bislang noch kein Heilmittel, es können lediglich die Begleiterscheinungen gemildert werden.

Wie gehen Experten mit einer möglichen Infektion um?

Das Robert-Koch-Institut informiert über das Virus und gibt Tipss für den Umgang mit der Lungenkrankheit. Um eine mögliche Pandemie zu verhindern, sollen sich Ärzte daran halten.

Sollte ein Patient unter Symptomen einer schwerwiegenden Atemwegserkrankung leiden und sich im Laufe der vergangenen zwei Wochen vor Krankheitsbeginn im Risikogebiet aufgehalten haben, muss er isoliert werden. Dazu zählen Maßnahmen wie die Unterbringung in einer Nasszelle mit Schleuse. Um eine Tröpfcheninfektion zu verhindern, muss das Personal Atemschutzmaske und Schutzbrille tragen. Zudem muss das Gesundheitsamt informiert und gleichzeitig Proben des Patienten an ein Speziallabor an der Charité Berlin geschickt werden.

So schützen Sie sich

Die Prävention ist besonders wichtig, da es für den Virus noch kein Heilmittel gibt. Mediziner raten daher folgendes:

  • Große Menschenansammlungen in Risikoregionen vermeiden
  • Den Kontakt zu kranken Menschen vermeiden
  • Häufiges Händewaschen, vor allem nach der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel
  • In gefährdeten Gebieten senkt eine Atemschutzmaske Gefahr einer Ansteckung durch Tröpfcheninfektion