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Kollision in Gonsenheim: Unfall mit einer Straßenbahn sorgt für Stillstand

Ein glimpflich verlaufener, aber folgenreicher Unfall mit einer Straßenbahn der Mainzer Mobilität ereignete sich am heutigen Donnerstagvormittag, 12. März 2026, in Mainz-Gonsenheim. Gegen 11:30 Uhr kollidierten eine Tram der Linie 51 und ein silberner VW Eos im Bereich der Breiten Straße nahe der Ka...


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Fraport-Verkehrszahlen: Stagnation durch Wetter und Streik

Die Fraport AG hat heute die aktuellen Fraport-Verkehrszahlen im Februar 2026 vorgelegt. Während das Jahr im Januar noch mit einem deutlichen Passagierplus begonnen hatte, sorgten im Berichtsmonat Februar insbesondere extreme Witterungsbedingungen und Arbeitsniederlegungen für einen Dämpfer am Frankfurter Drehkreuz. In Summe wurden rund 3,9 Millionen Fluggäste begrüßt, was nahezu exakt dem Niveau des Vergleichsmonats 2025 entspricht.

Massive Annullierungen beeinflussen Fraport-Verkehrszahlen im Februar 2026

Der Februar war in Frankfurt geprägt von einer Kombination aus winterlichem Wetter und Streikmaßnahmen. Laut Unternehmensangaben führten diese Faktoren zu zahlreichen Flugausfällen, von denen insgesamt etwa 70.000 Passagiere direkt betroffen waren. Ohne diese Sondereffekte hätten die Fraport-Verkehrszahlen im Februar 2026 am Standort Frankfurt voraussichtlich ein moderates Wachstum ausgewiesen. Bei den Flugbewegungen verzeichnete der Flughafen mit 29.320 Starts und Landungen einen Rückgang von 2,9 Prozent.

Frachtgeschäft trotzt dem Abwärtstrend

Ein Lichtblick in der aktuellen Statistik ist das Cargo-Aufkommen. Trotz der wetterbedingten Einschränkungen stieg das Volumen der Luftfracht und Luftpost im Februar um 4,8 Prozent auf 159.362 Tonnen. Dies unterstreicht die Bedeutung Frankfurts als führendes Logistik-Drehkreuz in Europa, selbst wenn der Passagierverkehr durch externe Faktoren zeitweise ausgebremst wird. Die Höchststartgewichte gingen hingegen analog zu den Flugbewegungen um 2,4 Prozent auf rund 1,9 Millionen Tonnen zurück.

Internationales Portfolio wächst weiter

Während der Heimatstandort Frankfurt stagnierte, entwickelten sich die weltweiten Konzernflughäfen positiv. Das Gesamtaufkommen aller von Fraport gemanagten Airports stieg im Februar auf rund 8,7 Millionen Passagiere – ein Zuwachs von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders die Standorte im internationalen Portfolio trugen dazu bei, dass die Fraport-Verkehrszahlen im Februar 2026 konzernweit insgesamt im Plus blieben.

Tödlicher Raubüberfall in Worms: Prozess gegen 36-Jährigen

Ein Tödlicher Raubüberfall in Worms beschäftigt ab Donnerstagnachmittag, 19. März 2026, die 1. Strafkammer des Landgerichts Mainz. Die Staatsanwaltschaft wirft einem 36-jährigen Mann vor, im August vergangenen Jahres eine Seniorin in ihrem eigenen Zuhause getötet zu haben. Der Angeklagte handelte laut Anklageschrift mit der Absicht, Geld und Wertsachen aus dem Haus der Geschädigten zu stehlen.

Totschlag in einer Doppelhaushälfte in Worms

Der Vorfall ereignete sich am Abend des 30. August 2025 in Worms. Der Beschuldigte verschaffte sich Zugang zum Haus und traf im Erdgeschoss auf die 73-jährige Inhaberin. Da der Mann der Frau persönlich bekannt war, entwickelte sich die Situation schnell zu einem brutalen Übergriff. Der Angeklagte überwältigte die Seniorin und schlug ihr mit einer Vase massiv gegen den Kopf. Doch damit endete die Gewalt nicht: Der Mann zog das wehrlose Opfer in die Küche und drückte ihr ein Kopfkissen ins Gesicht, bis die Frau infolge der schweren Gewalteinwirkung verstarb.

Beutezug nach der Tat

Nachdem das Opfer leblos am Boden lag, durchsuchte der Angeklagte das Anwesen systematisch nach Beute. Er entwendete Schmuck, Münzsammlungen, Bankkarten sowie 800 Euro Bargeld. Mit den Wertgegenständen flüchtete er schließlich vom Tatort. Die Ermittlungsbehörden kamen dem Verdächtigen jedoch schnell auf die Spur. Bereits einige Tage nach dem Tödlicher Raubüberfall in Worms klickten die Handschellen. Seit seiner Festnahme befindet sich der 36-Jährige in Untersuchungshaft.

Umfangreiche Beweisaufnahme am Landgericht

Aufgrund der Schwere der Vorwürfe hat das Gericht zahlreiche Termine angesetzt, um den Tathergang lückenlos zu rekonstruieren. Die Verhandlung wird bis in den Mai hinein fortgesetzt. Die nächsten Sitzungen sind für den 31. März und den 1. April im Saal 201 geplant. Insgesamt sind elf Fortsetzungstermine vorgesehen, bei denen Sachverständige und Zeugen zu Wort kommen sollen, um das Urteil im Fall des Tödlichen Raubüberfall in Worms vorzubereiten.

Botschafter der Stadt: Landeshauptstadt Mainz ehrt Bürger

Ehrenamt ist das Fundament einer funktionierenden Stadtgemeinschaft – diese Botschaft stand im Mittelpunkt einer feierlichen Ehrung zum Botschafter der Stadt im Mainzer Rathaus. Oberbürgermeister Nino Haase zeichnete mehrere Bürgerinnen und Bürger aus, die sich über viele Jahre hinweg in besonderem Maße für das Gemeinwohl eingesetzt haben. Als Botschafter der Stadt Mainz tragen sie die Werte von Solidarität, Kultur und Zusammenhalt weit über die Stadtgrenzen hinaus.

Anerkennung für jahrelanges Engagement der Botschafter der Stadt

Die Auszeichnung mit der Ehrennadel der Stadt Mainz ist eine der höchsten Anerkennungen für ehrenamtliches Wirken. Ob im sozialen Bereich, in der Brauchtumspflege, im Sport oder im Natur- und Denkmalschutz – die Bandbreite des Engagements der geehrten Personen ist beeindruckend. In seiner Laudatio betonte der Oberbürgermeister, dass diese Menschen „das Gesicht unserer Stadt prägen“ und durch ihre uneigennützige Arbeit erst die Vielfalt ermöglichen, die Mainz auszeichnet.

Vorbilder für die nächste Generation

Neben der Würdigung der individuellen Lebensleistungen soll die Ehrung auch ein Signal an die jüngere Generation senden. Die Botschafter der Stadt Mainz zeigen auf eindrucksvolle Weise, dass Eigeninitiative und gesellschaftliche Verantwortung einen direkten positiven Einfluss auf das Lebensumfeld haben. Die Stadt Mainz sieht in den Geehrten wichtige Identifikationsfiguren, die durch ihren Einsatz Mut machen und andere dazu inspirieren, sich ebenfalls aktiv in die Stadtgesellschaft einzubringen.

Festakt im Rathaus würdigt die Botschafter der Stadt

Im Rahmen des Festaktes wurden die verschiedenen Projekte und Vereine vorgestellt, für die sich die Ausgezeichneten verdient gemacht haben. Der Tenor des Abends war eindeutig: Ohne das Engagement dieser „stillen Helden“ wäre Mainz um viele wichtige Angebote und menschliche Wärme ärmer. Die feierliche Übergabe der Ehrennadeln und Urkunden bildete den Höhepunkt einer Veranstaltung, die das Ehrenamt als unverzichtbaren Bestandteil der Mainzer Identität feierte.

Rückruf wegen Salmonellen: Penny ruft Schinken-Zwiebelmettwurst zurück

Verbraucher aufgepasst: Der Lebensmitteldiscounter Penny hat einen dringenden Rückruf wegen Salmonellen für eines seiner Wurstprodukte veröffentlicht. Betroffen ist die „Meisterklasse Schinken-Zwiebelmettwurst“. Wie der Hersteller, die OVO Vertriebs GmbH, mitteilt, ergab eine routinemäßige Qualitätskontrolle den Befund von Salmonellen in einer Probe. Vom Verzehr der Wurst wird daher dringend abgeraten, da diese schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen auslösen kann.

Details zum Rückruf wegen Salmonellen

Der Rückruf bezieht sich auf eine spezifische Produktionscharge des beliebten Brotaufstrichs. Kunden werden gebeten, ihre Bestände auf folgende Merkmale zu prüfen:

  • Produkt: Meisterklasse Schinken-Zwiebelmettwurst

  • Charge: L04804

  • Verbrauchsdatum: 12.03.2026

    Rückruf wegen salmonellen
    Foto: produktwarnung.eu

Andere Chargen oder Produkte der Marke Meisterklasse sind nach aktuellem Kenntnisstand nicht von dem Rückruf wegen Salmonellen betroffen.

Risiken einer Salmonellen-Infektion

Eine Infektion mit Salmonellen (Salmonellose) äußert sich meist innerhalb von 48 Stunden nach dem Verzehr durch Symptome wie Unwohlsein, Durchfall, Erbrechen und Fieber. Besonders für Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann der Krankheitsverlauf schwerwiegend sein. Personen, die das betroffene Produkt bereits verzehrt haben und unter entsprechenden Beschwerden leiden, sollten umgehend einen Arzt aufsuchen und auf den Verdacht hinweisen.

Rückgabe und Erstattung bei Penny

Kunden, die die betroffene Wurstpackung bereits gekauft haben, können diese in jeder Penny-Filiale zurückgeben. Die Erstattung des vollen Kaufpreises erfolgt laut Herstellerangaben auch ohne Vorlage des Kassenbons. Für weitere Rückfragen zum Rückruf wegen Salmonellen hat die OVO Vertriebs GmbH eine Service-Hotline unter der Nummer 069 / 420982 – 991 (Mo.–Fr., 08:00 bis 17:00 Uhr) eingerichtet.

Vodafone Störungen: Kunden in Heidesheim verlieren die Geduld

Im Ingelheimer Stadtteil Heidesheim häufen sich seit mehreren Tagen die Beschwerden über massive Vodafone Störungen in Heidesheim. Zahlreiche Haushalte berichten von erheblichen Einschränkungen bei den gebuchten Internet- und TV-Diensten, die den Alltag der betroffenen Bürger zunehmend belasten.

Massive Ausfälle im gesamten Stadtteil

Leser teilten der Redaktion mit, dass die Verbindung mehrfach am Tag komplett zusammenbricht. Sowohl das Internet als auch der Fernsehempfang seien von den Unterbrechungen betroffen. In den Zeitspannen, in denen eine Verbindung besteht, sei die Geschwindigkeit oft derart langsam, dass einfaches Surfen im Netz oder flüssiges Arbeiten im Homeoffice unmöglich werde. Die Vodafone Störungen in Heidesheim ziehen sich dabei über verschiedene Straßenzüge und scheinen kein punktuelles Problem zu sein.

Vodafone bestätigt Probleme ohne Angabe von Gründen

Auf Anfrage von BYC-News bestätigte ein Sprecher von Vodafone, dass dem Unternehmen die aktuelle Situation bekannt sei. Man sei bemüht, die Ausfälle so schnell wie möglich zu beheben und die gewohnte Dienstqualität wiederherzustellen. Zu den genauen Ursachen, weshalb es aktuell zu den massiven Vodafone-Störungen in Heidesheim kommt, konnte das Unternehmen zum jetzigen Zeitpunkt jedoch keine konkreten Angaben machen. Ob es sich um einen Hardware-Defekt an einem Verteiler oder um eine beschädigte Leitung handelt, bleibt somit vorerst unklar.

Frust bei den betroffenen Kunden

Für die Anwohner ist die Ungewissheit besonders ärgerlich. Viele Nutzer sind auf eine stabile Leitung angewiesen und kritisieren die mangelnde Informationspolitik des Anbieters. Da die Vodafone-Störungen in Heidesheim nun schon über einen längeren Zeitraum andauern, fordern erste Kunden bereits Entschädigungen für die ausgefallenen Leistungen. Solange die technische Ursache nicht gefunden ist, müssen sich die Heidesheimer jedoch weiterhin auf unvorhersehbare Offline-Zeiten einstellen.

Öffentliche Führung an Ostersonntag im Museum am Strom

Am Ostersonntag, den 5. April 2026, bietet das Museum am Strom in Bingen eine besondere Gelegenheit für geschichtsinteressierte Besucher. Um 11:15 Uhr startet eine öffentliche Überblicksführung, die die Highlights der umfangreichen Sammlungen präsentiert und die Gäste durch zwei Jahrtausende regionaler Kulturgeschichte führt.

Von der Antike bis zur Kirchengeschichte

Die Führung im Museum am Strom beleuchtet zunächst die bedeutenden archäologischen Funde der Region. Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf dem Leben und Wirken der Heiligen Hildegard von Bingen. Als eine der einflussreichsten Frauengestalten der Welt- und Kirchengeschichte nimmt sie einen zentralen Platz in der Dauerausstellung ein, wobei die Führung tiefere Einblicke in ihr visionäres Schaffen ermöglicht.

Die Faszination der Rheinromantik

Ein weiterer Teil des Rundgangs widmet sich der künstlerischen Auseinandersetzung mit der Umgebung des Museums. Die Besucher können die Schönheit der Flusslandschaft durch die Augen der Rheinromantiker neu entdecken. Das Museum am Strom zeigt hierbei eindrucksvoll, wie Maler und Dichter das Bild des Rheins über Jahrhunderte hinweg prägten und zu einem Symbol nationaler Identität machten.

Informationen für Besucher

Interessierte Gäste können an der Führung zum regulären Eintrittspreis von 6,50 Euro teilnehmen, für ermäßigungsberechtigte Personen beträgt der Preis 4,50 Euro. Das Museum am Strom befindet sich in der Museumstraße 3 in Bingen am Rhein. Für Rückfragen oder weitere Details zur Veranstaltung steht das Museumsteam telefonisch unter 06721-184-353 oder per E-Mail zur Verfügung.

Polizei sucht Zeugen nach Körperverletzung in Ingelheim

Polizei Ingelheim – Am Montagmorgen, den 09.03.2026, kam es gegen 09:35 Uhr zu einer tätlichen Körperverletzung in Ingelheim, die ihren Ursprung in einer gefährlichen Verkehrssituation hatte. Ein 22-jähriger Fahrradfahrer befuhr zu diesem Zeitpunkt die Bahnhofstraße in Fahrtrichtung Großwinternheim.

Gefährliches Überholmanöver als Auslöser

Während der Fahrt wurde der junge Radfahrer von einem bislang unbekannten Pkw überholt. Der Autofahrer hielt dabei einen so geringen Seitenabstand ein, dass der 22-Jährige gezwungen war, geistesgegenwärtig nach rechts auszuweichen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Die Situation eskalierte schließlich in Höhe der Bahnhofstraße 119, als beide Beteiligten zum Stehen kamen.

Eskalation und Faustschläge

Es entwickelte sich zunächst ein heftiges Wortgefecht zwischen dem Radfahrer und dem Pkw-Führer. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung verlor der Autofahrer die Beherrschung und verübte eine massive Körperverletzung in Ingelheim, indem er dem 22-Jährigen mehrfach mit der Faust ins Gesicht schlug. Im Anschluss setzte der Schläger seine Fahrt fort und flüchtete vom Tatort.

Zeugenaufruf der Polizeiinspektion Ingelheim

Da derzeit weder eine detaillierte Beschreibung des Fahrers noch Angaben zum Fahrzeug oder dessen Kennzeichen vorliegen, ist die Polizei auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Personen, die den Vorfall in der Bahnhofstraße beobachtet haben oder Hinweise zum flüchtigen Pkw geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Ingelheim unter der Rufnummer 06132/6551-0 in Verbindung zu setzen. Hinweise können zudem per E-Mail an piingelheim@polizei.rlp.de übermittelt werden.

Schaufenster eingeworfen: Hochwertige Beute bei Einbruch in Alzey

Alzey News – In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ereignete sich ein gezielter Einbruch in Alzey, bei dem Unbekannte eine teure Designer-Handtasche erbeuteten. Tatort war ein Bekleidungsgeschäft in der Antoniterstraße. Der Tatzeitraum lässt sich nach derzeitigem Ermittlungsstand auf die Zeit zwischen Mittwochabend, 19:30 Uhr, und Donnerstagnacht, 03:16 Uhr, eingrenzen.

Gewaltsames Vorgehen mit einem Stein

Die Täter gingen bei dem Einbruch in Alzey mit brachialer Gewalt vor: Sie nutzten einen Stein, um die massive Schaufensterscheibe des Modegeschäftes einzuschlagen. Durch die entstandene Öffnung verschafften sie sich unmittelbar Zutritt zu den Ausstellungsflächen im Inneren der Räumlichkeiten.

Gezielter Diebstahl einer Luxus-Tasche

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatten es die Täter auf ein ganz bestimmtes Objekt abgesehen. Sie entwendeten eine im Schaufenster präsentierte Handtasche, deren Wert auf etwa 2.500 Euro beziffert wird. Die Ermittler gehen davon aus, dass sich die Unbekannten nur sehr kurz im Ladenlokal aufhielten und den Tatort unmittelbar nach dem Zugriff auf die Beute wieder durch die zerstörte Scheibe verließen.

Kriminalpolizei bittet um Mithilfe

Die Kriminalpolizei Mainz hat die Ermittlungen zu diesem Einbruch in Alzey übernommen und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung. Personen, die in der Nacht zum 12.03.2026 verdächtige Geräusche oder Fahrzeuge im Bereich der Antoniterstraße wahrgenommen haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06131/65-33999 zu melden. Jeder Hinweis zum Fluchtweg oder zu möglichen Tatverdächtigen kann für die Aufklärung des Falls entscheidend sein.

Einbrüche und Diebstähle in Mainz – Polizei sucht Zeugen

Der Mittwoch (11.03.2026) hielt die Mainzer Polizei in Atem. Während sich in der Innenstadt die Meldungen über dreiste Taschendiebstähle häuften, kam es zu einer Serie von Einbrüchen, die sich vor allem auf den Stadtteil Finthen konzentrierten. Die Ermittler bitten nun um Zeugenhinweise.

Taschendiebe in Mainz: Seniorinnen im Visier

In der Mainzer Innenstadt und der Fußgängerzone kam es am Mittwochnachmittag zu mehreren Diebstählen. Die Täter nutzten gezielt unverschlossene Handtaschen oder leicht zugängliche Außenfächer von Rucksäcken aus.

In der Großen Bleiche verloren eine 66-jährige und eine 77-jährige Frau ihre Geldbörsen, während sie einkauften. Ähnliches passierte einer 62-jährigen Frau in der Betzelsstraße. Besonders tragisch: Eine 98-jährige Seniorin stellte beim Bezahlen in der Adolf-Kolping-Straße fest, dass ihre Geldbörse entwendet worden war. In dieser befand sich ein vierstelliger Bargeldbetrag sowie Bankkarten.

Die Polizei rät dringend:

  • Tragen Sie Taschen stets geschlossen und eng am Körper.
  • Bewahren Sie Wertsachen niemals in Außentaschen von Rucksäcken auf.
  • Seien Sie in belebten Einkaufsstraßen besonders aufmerksam.

Einbruchsserie in Mainz-Finthen und der Neustadt

Parallel dazu verzeichnete die Kriminalpolizei mehrere Einbrüche, bei denen die Täter vor allem über die Rückseiten der Gebäude eindrangen.

In der Mainzer Neustadt wurde bereits zwischen Dienstabend und Mittwochmorgen in ein Reisebüro eingebrochen. Die Unbekannten hebelten eine Hintertür auf und durchsuchten die Räume, erbeuteten jedoch nur einen geringen Bargeldbetrag.

Am Mittwochabend verlagerte sich der Schwerpunkt nach Mainz-Finthen:

  • Ludwig-Schwamb-Straße: Ein Bewohner störte gegen 19:00 Uhr einen Einbrecher an der Terrassentür, woraufhin dieser flüchtete.
  • Sertoriusring: Zwischen 17:30 Uhr und 21:30 Uhr hebelten Täter eine Terrassentür auf und entwendeten Schmuck, Uhren und Bargeld.
  • Waldthausenstraße: Hier gelangten die Täter über ein Gartentor und einen Balkon ins Haus und stahlen ein Portemonnaie.

Ein weiterer Einbruch ereignete sich im Dr.-Martin-Luther-King-Weg. Dort drangen Unbekannte über den Garten in eine Erdgeschosswohnung ein und entwendeten Schmuck. Die Schadenshöhe steht hier noch nicht fest.

Zeugen gesucht

Die Kriminalpolizei Mainz hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/65-33999 entgegen.

Vier Polizisten bei Einsatz in Rüsselsheim verletzt

Ein vermeintlich alltäglicher Einsatz in Rüsselsheim wegen eines Beziehungsstreits endete am Mittwochmorgen (11.03.2026) in einer massiven Eskalation. In der Bahnhofstraße wurden drei Polizeibeamtinnen und ein Polizeibeamter bei der Festnahme eines 20-jährigen Mannes so schwer verletzt, dass sie ihren Dienst vorzeitig beenden mussten.

Eskalation während dem Einsatz in Rüsselsheim

Gegen 9:30 Uhr waren die Einsatzkräfte alarmiert worden, um einen Streit zwischen einem Paar zu schlichten. Vor Ort zeigte sich der 20-jährige Beteiligte jedoch zunehmend renitent und unkooperativ. Als die Beamten entschieden, den Mann zur Unterbindung weiterer Störungen in Gewahrsam zu nehmen, schlug die Situation in Gewalt um.

Der junge Mann, der ein Messer bei sich führte, leistete heftigsten Widerstand. Während der Festnahme beleidigte, bespuckte und bedrohte er die Einsatzkräfte fortwährend. Den Beamten gelang es jedoch, ihm die Waffe abzunehmen und Schlimmeres zu verhindern.

Dienstunfähigkeit nach Blessuren

Der Widerstand war so massiv, dass alle vier beteiligten Polizisten Verletzungen davontrugen. Die Blessuren waren so schwerwiegend, dass die drei Beamtinnen und ihr Kollege unmittelbar nach dem Einsatz als nicht mehr dienstfähig eingestuft wurden und ihren Dienst einstellen mussten.

Die Festnahme konnte erst nach der Androhung eines Elektroimpulsgerätes (Taser) erfolgreich durchgeführt werden. Der Mann wurde daraufhin gefesselt und zur Dienststelle in Rüsselsheim gebracht.

Einweisung und Strafverfahren

Aufgrund seines psychischen Zustands und des aggressiven Verhaltens wurde der 20-Jährige nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen in eine psychiatrische Klinik eingeliefert. Auf ihn kommt nun ein umfangreiches Strafverfahren zu. Die Vorwürfe lauten unter anderem:

  • Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte

  • Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

  • Beleidigung

  • Bedrohung

Kostenfreie Schätzung von Wertgegenständen in Nieder-Olm

Am Wochenende des 30. und 31. Mai 2026 wird die Ludwig-Eckes-Halle in Nieder-Olm zum Hotspot für Sammler und Neugierige. Im Rahmen der Rheinhessen Messe bietet das Kunst- und Auktionshaus Wiesbaden eine Schätzaktion an. Besucher haben hier die seltene Gelegenheit, den wahren Marktwert ihrer Schätze von Profis bestimmen zu lassen.

Ihre Exponate im Fokus: Kostenlose Einschätzung durch Profis im Rahmen der Rheinhessen Messe

Kostenfreie schätzung von wertgegenständen in nieder-olm
Quelle: Auktionshaus Wiesbaden

Haben Sie auf dem Dachboden ein altes Gemälde gefunden, eine Uhr geerbt oder besitzen Sie Schmuckstücke, deren Wert Sie nur erahnen können?

Ob Antiquitäten, Gemälde, Schmuck, Uhren oder Sammlerstücke – das kompetente Team des Auktionshauses Wiesbaden analysiert Herkunft, Zustand und Marktwert der mitgebrachten Objekte.

Jeder Besucher darf bis zu drei Exponate zur Begutachtung mitbringen. Diese unverbindliche Beratung ist der ideale erste Schritt für alle, die über einen Verkauf nachdenken oder schlicht wissen möchten, was ihre Schätze wert sind.

Auktionshaus wiesbaden
Quelle: Auktionshaus Wiesbaden

Wer an den beiden Messetagen verhindert ist, muss nicht auf die Einschätzung verzichten: Das Auktionshaus bietet alternativ eine digitale Ersteinschätzung an. Senden Sie hierfür einfach Fotos und Kurzbeschreibungen per E-Mail an info@auktionshaus-wiesbaden.de oder bequem via WhatsApp an 0611 – 174 68 42.

Entdecken auf der Rheinhessen Messe

Die Aktion ist eingebettet in das vielfältige Programm der Rheinhessen Messe. In der Ludwig-Eckes-Halle treffen regionale Unternehmen und Dienstleister auf ein interessiertes Publikum. Neben der Wertermittlung bietet das Event somit die perfekte Plattform für Austausch und Vernetzung in der Region – ein Besuch der Rheinhessen Messe in Nieder-Olm lohnt sich an diesem Wochenende daher gleich mehrfach.

Tickets für die Messe gibt es Online im Vorverkauf für 4 Euro und an der Tageskasse für 5 Euro.

Weitere Infos unter rheinhessen-messe.de oder auf Instagram bei rheinhessen.messe.

Tauschbörse in der Sporthalle Harxheim

Wegwerfen war gestern, Tauschen ist heute. Unter dem Motto „nachhaltig, bunt und voller guter Laune“ lädt Harxheim alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste aus der Region zur nächsten Tauschbörse ein. Am Samstag, den 21. März 2026, wird die Sporthalle Harxheim zum zentralen Treffpunkt für alle, die ihren Dingen ein zweites Leben schenken möchten.

Ein Fest für Schatzsucher und Minimalisten in der Sporthalle Harxheim

Von 14:00 bis 16:00 Uhr öffnet die Sporthalle Harxheim ihre Türen für ein breites Angebot an Tauschobjekten. Das Konzept ist denkbar einfach: Jeder kann mitbringen, was er selbst nicht mehr benötigt, solange es gut erhalten ist. Willkommen sind:

  • Kleidung für Kinder, Frauen und Männer

  • Bücher und Lesestoff für alle Altersklassen

  • Spielsachen und Schmuckstücke

Besonders charmant: Man muss nicht zwingend etwas mitbringen, um teilnehmen zu dürfen. Wer einfach nur stöbern, Kleidung anprobieren oder sich mit Gleichgesinnten austauschen möchte, ist ebenso herzlich willkommen. „Komm einfach vorbei, stöbere, probier an, tausch dich aus – und lach mit uns!“, so die Einladung der Organisatorinnen.

Nachhaltigkeit im Fokus

Die Veranstaltung setzt ein klares Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft. Was dem einen nicht mehr passt oder gefällt, kann für jemand anderen ein neuer Lieblingsgegenstand sein. Und auch für die Dinge, die am Ende des Tages keinen neuen Besitzer gefunden haben, ist gesorgt: Die übriggebliebene Kleidung wird im Anschluss für gemeinnützige Zwecke gespendet, unter anderem an die Kleiderkammer Nieder-Olm oder das ZMO Bretzenheim.

Gemeinschaft erleben bei Kaffee und Kuchen

Neben dem Tauschrausch steht das gesellige Miteinander im Vordergrund. Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Kuchen bestens gesorgt, sodass der Nachmittag in entspannter Atmosphäre ausklingen kann. Eine vorherige Anmeldung ist für die Teilnahme nicht erforderlich – einfach vorbeikommen und mitmachen.

Die Eckdaten im Überblick:

  • Termin: Samstag, 21. März 2026

  • Uhrzeit: 14:00 bis 16:00 Uhr

  • Ort: Sporthalle Harxheim

  • Eintritt: Frei, ohne Anmeldung

  • Kontakt für Fragen: Simone Bastian (01575 2392833) oder Regina Christ (0177 5536533)

Betrug an der E-Ladestation in Schwabenheim

E-Auto-Fahrer in der Region sollten beim nächsten Ladestopp genau hinschauen. Am Montag (09.03.2026) wurde ein Nutzer auf dem Marktplatz in Schwabenheim Opfer einer hinterhältigen Betrugsmasche, dem sogenannten „Quishing“. Nur durch Aufmerksamkeit und Glück entstand kein finanzieller Schaden durch den versuchten Betrug in Schwabenheim.

Verwechslung mit System: RWE statt EWR

Der Vorfall ereignete sich, als ein Geschädigter sein Elektrofahrzeug an einer öffentlichen Säule laden wollte. Auf dem Gerät klebte ein täuschend echt wirkender QR-Code, der angeblich zum Anbieter „RWE“ gehörte. Tatsächlich wird die Ladesäule jedoch vom regionalen Anbieter „EWR“ betrieben.

Nach dem Scannen des Codes mit dem Smartphone wurde der Nutzer nicht auf das offizielle Portal des Betreibers geleitet, sondern auf eine professionell gestaltete Fake-Webseite. Dort wurden im Verlauf des Prozesses die Kreditkartendaten abgefragt. Kurze Zeit später erfolgte bereits der Versuch einer unberechtigten Abbuchung, die jedoch glücklicherweise scheiterte, da der Nutzer die Zahlung nicht freigab.

Was ist Quishing?

Die Polizei bezeichnet diese Masche als „Quishing“ – eine Wortschöpfung aus QR-Code und Phishing. Dabei überkleben Kriminelle reguläre Codes an öffentlichen Orten (wie Parkscheinautomaten oder Ladesäulen) mit eigenen, manipulierten Aufklebern. Ziel ist es, sensible Zahlungs- oder Login-Daten der Opfer abzugreifen.

Ermittlungen und Spurensicherung nach versuchtem Betrug in Schwabenheim

Die Polizei hat den versuchten Betrug in Schwabenheim aufgenommen und eine Spurensicherung an der betroffenen Ladesäule durchgeführt. Der Betreiber EWR wurde umgehend informiert, um die Säule zu prüfen und zu bereinigen. Bisher sind in der Region keine weiteren gleichgelagerten Fälle bekannt, dennoch ist erhöhte Wachsamkeit geboten.

Tipps der Polizei zum Schutz vor Quishing:

  • Prüfen: Achten Sie darauf, ob QR-Code-Aufkleber überklebt wirken oder Blasen werfen.

  • Abgleichen: Passt der Anbieter auf dem Aufkleber (hier „RWE“) zum tatsächlichen Betreiber der Säule („EWR“)?

  • URL-Check: Prüfen Sie nach dem Scannen die Webadresse in Ihrem Browser. Wirkt sie kryptisch oder weicht sie vom offiziellen Anbieter ab?

  • Keine Freigabe: Geben Sie niemals Zahlungen in Ihrer Banking-App frei, die Sie nicht eindeutig zuordnen können.

Lesung mit Proschat Madani in Ingelheim im Mehrgenerationenhaus

Die Stadt Ingelheim darf sich auf einen besonderen kulturellen Höhepunkt freuen: Die renommierte Schauspielerin Proschat Madani in Ingelheim wird am 31. März 2026 im Mehrgenerationenhaus zu Gast sein. Bekannt aus TV-Erfolgen wie „Der letzte Bulle“ oder der Erfolgsserie „Vorstadtweiber“, stellt sie ihr persönlich gefärbtes Buch „Leben spielen“ vor.

Ein tiefer Blick hinter die Kulissen

In ihrem Werk nähert sich Madani ihrem Beruf auf eine sehr intime und zugleich humorvolle Weise. Die im Iran geborene und in Wien aufgewachsene Künstlerin reflektiert darin ihren eigenen Weg und die Herausforderungen, die das Leben zwischen den Kulturen und auf der Bühne mit sich bringt. Bei der Lesung von Proschat Madani in Ingelheim geht es jedoch um weit mehr als nur Anekdoten aus dem Set; sie setzt sich tiefgründig mit gängigen Klischees der Schauspielbranche auseinander, von der vermeintlichen Egomanie bis hin zur Gier nach Applaus.

Die Weisheit des Spiels im Alltag

Ein zentrales Thema des Abends wird die Erkenntnis sein, dass im Schauspiel eine besondere Form der Ehrlichkeit liegt. Madani beschreibt eindrucksvoll, wie man im Spiel Facetten von sich selbst kennenlernt, die im oft durchgetakteten Alltag verborgen bleiben. Ihre Texte behandeln existenzielle Themen wie Selbstvertrauen, Empathie und das Loslassen, scheuen aber auch vor schmerzhaften Erfahrungen wie Verlust und Krankheit nicht zurück. Damit wird der Auftritt von Proschat Madani in Ingelheim zu einem Plädoyer für Authentizität und die Kunst, das Leben selbst als ein bewusstes Spiel zu begreifen.

Details zur Veranstaltung und Vorverkauf „Proschat Madani in Ingelheim“

Die Lesung wird gemeinschaftlich vom Beirat für Migration und Integration, dem Mehrgenerationenhaus sowie der Gleichstellungsbeauftragten Regina Barroso da Silva organisiert. Einlass im Mehrgenerationenhaus ist am 31. März ab 18:30 Uhr. Interessierte Bürger können Karten für 6 Euro im Vorverkauf direkt im Mehrgenerationenhaus oder in den lokalen Buchhandlungen erwerben. Da die Plätze für den Abend mit Proschat Madani in Ingelheim begrenzt sind, wird ein frühzeitiger Ticketkauf empfohlen.