BYC-News Blog Seite 1427

Update | Mann springt mit Salto von Theodor-Heuss-Brücke

Nachrichten Mainz | Update 3. April 9:15 Uhr: An diesem Donnerstagabend erhielt die Polizei die Meldung von einer Zeugin, dass ein Mann mit einem Salto in den Rhein gesprungen sei. Da sie mit dem Auto über die Brücke fuhr, konnte sie nicht weiter verfolgen, was mit dem Mann geschah. Der Vorfall soll sich auf der Wiesbadener Hälfte der Brücke ereignet haben. Nach Angaben der Zeugin soll es sich um einen jungen Mann gehandelt haben.


Die umgehend eingeleitete Suche nach dem Mann, an der die Polizei aus Wiesbaden und Mainz, die Wasserschutzpolizei, ein Polizeihubschrauber sowie die Feuerwehren aus Wiesbaden und Mainz beteiligt waren, blieb erfolglos. Gegen 21:30 Uhr brachen die Einsatzkräfte die Suche ab. Derzeit gibt es noch keine Hinweise auf die Identität des Mannes. Auch sein Motiv ist noch unklar. Im Laufe des heutigen Tages soll über das weitere Vorgehen in diesem Fall entschieden werden.

Erstmeldung 2. April 21:00 Uhr: An diesem Donnerstag fand ein Großeinsatz der Rettungskräfte in Mainz und Wiesbaden statt. Nach ersten Informationen soll eine Person in den Rhein gesprungen sein. Polizei sowie Rettungskräfte sind auf beiden Seiten der Theodor Heuss Brücke im Einsatz.

Wie ein Sprecher der Polizei Mainz bestätigt, sei gegen ca 20.15 Uhr bei der Polizei in Wiesbaden ein Notruf eingegangen. Es wurde eine Person gemeldet, die vermutlich von der Theodor Heuss Brücke in den Rhein gesprungen sei. Ein Polizeihubschrauber ist ebenfalls im Einsatz und sucht nach der Person. Die Suche erstreckt sich von der Theodor Heuss Brücke bis zum Zollhafen Mainz.

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Solltet ihr selbst von Depressionen betroffen sein, findet ihr bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr unter den kostenlosen Rufnummern 0800 – 111 011 1 oder 0800 – 111 022 2 oder 0800 – 111 011 612 3 Ansprechpartner. Natürlich auch anonym.

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Die DLRG-Jugend Nackenheim und Ihr Engagement in der Corona-Krise

DLRG ist nicht nur Schwimmen und Retten. Auch die sozialen Engagements gehören mit dazu und sind ein wichtiger Bestandteil der Arbeit der DLRG Nackenheim. Das Jugendleiter Team bestehend aus Rita Sudrow, Lena Florenkowski und Benjamin Deick ist für die zukünftigen DLRG Retter immer da.


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Den Kindern und Jugendlichen fehlt der Alltag

Den Kindern und Jugendlichen fehlt zur Zeit das Rettungsschwimmtraining und die dazugehörige Ausbildung. Gemeinsame Freizeitaktivitäten und soziale gemeinsame Stunden sind durch die Maßnahmen der Corona-Krise sehr stark eingeschränkt.

Die Ausbildungen finden aktuell teilweise per Videostream statt. Per Videostream wurde den Auszubildenden die Knotenkunde gezeigt und eine Anleitung für die vielen verschiedenen Knotentechniken übermittelt. Durch diese Maßnahme konnte man das Gezeigte und bereits Gelernte weiter üben und nochmal ausgiebig zu Hause lernen.

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Die DLRG Jugend und die Bambinis wollten helfen

Aber die Jugend und auch die kleinen Bambinis der DLRG Nackenheim wollten noch mehr. Sie wollten helfen und sich sozial engagieren.

Gerade in Zeiten, wo pflegebedürftige und ältere Menschen durch die Corona-Pandemie keinen Besuch in Alten,- und Pflegeheimen empfangen dürfen, kamen die Jugendleiter auf die Idee. „Wir möchten den Heimbewohnern im Altersheim trotz der Ausgangsbeschränkungen und des Besuchsverbot viel Freude und ein Lächeln ins Gesicht zaubern“

So malten und bastelten die Kinder liebevoll viele Bilder und Ostergrüße und erreichten ganz stolz eine Win–Win Lösung. Die Jugend hatte eine wunderschöne Beschäftigung in Heimarbeit und man freute sich etwas Gutes tun zu können und den Menschen im Altersheim eine Freude bereiten zu können.

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Frau Becker und Herr Andreas Fery vom Senioren Zentrum Nackenheim waren begeistert

Es gilt, krankheitsanfällige Mitbürgerinnen und Mitbürger bestmöglich zu schützen und so nahmen beide die Bilder und Bastelgeschenke dankend an, um diese im Heim zu verteilen. Als zukünftige Lebensretter der DLRG Ortsgruppe Nackenheim weiß die Jugend sehr genau, dass DLRG mehr als nur Schwimmen ist.

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Die Kinder zeigten auch mit einer Collage den Erwachsenen worum es geht

,, BITTE  BLEIBT  ZU  HAUSE  UND  HALTET  ABSTAND  – WEIL  ES  DENEN  HILFT  DIE  VIELEN  HELFEN „


 

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Mehrere Kilometer Styropor und Folie auf der Autobahn A65

Der Polizei wurde an diesem Donnerstag gegen 21:15 Uhr eine Gefahrenstelle auf der Autobahn A65 gemeldet. Der Anrufer meldete mehrere Styrporplatten und Plastikteile auf der Fahrstrecke zwischen Landau Zentrum und Kandel-Nord. Eine alarmierte Streife fuhr die Strecke ab und fand dort eine größere Menge an Baumaterialien und Folien.


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Das aufsammeln vom Müll dauerte 1,5 Stunden

Vor Ort wurde von den Beamten jedoch so viel Müll aufgefunden, dass die Straßenmeisterei zusätzlich zur Reinigung mit beauftragt wurde. Auch die Gegenfahrbahn in Fahrtrichtung Ludwigshafen musste von den Folien und anderen Materialien gereinigt werden. Die Reinigungsarbeiten dauerten knapp 1,5 Stunden. Insgesamt waren zwei Polizeistreifen im Einsatz sowie ein Fahrzeug der Straßenmeisterei.

Gegen den unbekannten Verursacher wurde ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr eröffnet. Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

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Günstige Sondertarife für Mainzer in PMG Parkhäusern

Nachrichten Mainz | Um den vielen Mainzer Anwohnerinnen und Anwohnern, die gerade während der Corona-Krise im Home-Office arbeiten, eine kostengünstige Alternative zu bieten ihr Auto abzustellen, gibt es in den Parkhäusern der PMG ab sofort günstige Sondertickets. Dies funktioniert ganz unbürokratisch und unkompliziert.


Nils Teske, Geschäftsführer der PMG teilt hierzu mit

„Wir haben die letzten Tage verschiedene Modelle durchgespielt und wollten eine schnelle und möglichst unbürokratische Lösung anbieten“. Das „PMG-Sonderticket-Anwohner“, welches vier Wochen gültig ist, kostet 50€ und kann direkt am Kassenautomaten gezogen und bezahlt werden. Alle Anwohner der Mainzer Innenstadt, die im Umfeld der PMG-Parkhäuser wohnen, können das Sonderticket erhalten. Um die Berechtigung prüfen zu lassen muss nur der Personalausweis, auf dem ja die Adresse aufgedruckt ist, in die Kamera des Kassenautomaten gehalten werden. Bewohnerinnen und Bewohner aus Stadtteilen mit den Postleitzahlen 55116, 55118, 55122 und 55131 sind dazu berechtigt in den PMG-Parkhäusern dieses Ticket zu ziehen. Nach derzeitigem Stand gilt das Angebot bis zum 31. Mai 2020.

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Es ist ausreichend Parkraum in den Parkhäusern vorhanden

„Da vor allem in sozialen Medien von einigen der Eindruck erweckt wurde, dass die PMG alle Parkhäuser schließen würde, will ich noch einmal deutlich machen, dass wir aktuell lediglich das Parkhaus Theater komplett geschlossen haben, da nur wenige Meter nebendran das Parkhaus Kronberger Hof über ausreichend freie Parkkapazitäten verfügt.“, so Nils Teske. Um Kosten zu sparen, wurden lediglich einzelne Parkdecks geschlossen, die seit Beginn der Corona-Krise leer standen. So können zum Beispiel in den Untergeschossen der Parkhäuser die Lüftungsanlagen ausgeschaltet werden. Dies spart Strom/Licht, Reinigung und benötigt auch weniger Sicherheitsdienste und Servicepersonal. „Sollte nun durch die Buchungen der Sondertickets mehr Parkraum benötigt werden, können wir tagesaktuell einzelne Parkdecks wieder öffnen. Wir werden dies genau beobachten und können entsprechend kurzfristig reagieren“, so Teske. Es wird auch während der Corona-Krise zu jederzeit ausreichend Parkraum zur Verfügung stehen.

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Unimedizin Mainz: Neuer Chatbot gibt Risikoeinschätzung bei Covid-19 ab

Nachrichten Mainz | In Zeiten vom Coronavirus und der ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 bietet die Universitätsmedizin der Landeshauptstadt Mainz einen neuen Service an. Ab sofort beantwortet ein Chatbot erste Fragen rund um die neue Lungenerkrankung. Interessierte und alle von der Situation betroffenen Personen erhalten vom Chatbot einführende Auskünfte.


PD Dr. Christian Elsner, Kaufmännischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz

„Der digitale Service trägt dazu bei, den massiven Zustrom von Erstanfragen zu bewältigen. Patienten können so schnell und 24 Stunden am Tag kompetente Einschätzungen erhalten. Im Chat kann sich der Patient unter anderem über Schutzmaßnahmen und Symptome informieren. Die Einrichtung eines digitalen Service ist für uns der nächste Schritt zu schnelleren Informationen für unsere Patienten.“

„Gerade jetzt ist es uns besonders wichtig, nicht nur über digitale Angebote zu sprechen, sondern sie auch sofort umzusetzen. Wir bedanken uns insbesondere für die engagierte Mitarbeit der vielen Freiwilligen und bei der Bundesregierung, die uns die technische Umsetzung in so kurzer Zeit ermöglichten“

Screenshot Gutenbot

Der Chatbot lässt sich ganz einfach bedienen

Der Chat lässt sich mit nur einem Klick auf die blaue Sprechblase unter www.unimedizin-mainz.de aktivieren. Das Online-Angebot funktioniert bequem von zu Hause aus via Handy, Tablet oder am Computer, rund um die Uhr.

Im Chat klärt der Interessierte in wenigen und einfachen Schritten, ob er Symptome des neuen Coronavirus aufweist. Nach der Eingabe aller erforderlichen Antworten erhält man am Ende eine Risikoabschätzung, ob ein Arztbesuch empfehlenswert ist.

Der Chatbot gibt eine Risikoabschätzung ab

Der neue Service der Unimedizin soll auch die massiven Erstanfragen mindern. Interessierte können vorab den Chatbot ganz einfach und bequem von der Couch oder von der Arbeit aus befragen.

 

Briefkasten und Bewegungsmelder in die Luft gesprengt

Weiskirchen. Ein oder mehrere Unbekannte haben in der Nacht zum Donnerstag in Weiskirchen einen Briefkasten und einen Bewegungsmelder in die Luft gesprengt. So entstand der Hausbesitzerin nach einer vorläufigen Schätzung ein Sachschaden von 500 Euro.

Bereitschaftspraxis in Ingelheim bleibt vorerst geöffnet

Nachrichten Ingelheim | Ursprünglich war es beschlossene Sache, dass die ärztliche Bereitschaftspraxis in Ingelheim zum 01.07.2020 schließen sollte. Dieser Beschluss wird bis auf weiteres von Seiten der Kassenärztlichen Vereinigung ausgesetzt. Das bedeutet die Bereitschaftspraxis bleibt bis auf weiteres bestehen.


Aufgrund der Corona-Pandemie werden einige Kliniken zu Corona-Zentren umgewandelt, so auch das Heilig-Geist-Hospital in Bingen. Die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz wurde daraufhin letzte Woche informiert, dass die dort befindliche Ärztliche Bereitschaftspraxis Bingen zu verlegen sei.

Seit dem werden die Patienten gebeten sich an die Bereitschaftspraxen in Bad Kreuznach oder Ingelheim zu wenden. Da aktuell nicht absehbar ist, ob und wann die Bereitschaftspraxis ihre Räume in Bingen wieder beziehen kann, hat der Vorstand der Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz den Beschluss zur Schließung der Praxis Ingelheim zum 01.07.2020 bis auf Weiteres ausgesetzt.

Die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz weist ausdrücklich darauf hin, dass sie durch den bereits vor der Corona-Krise bestehenden Ärztemangel gezwungen war eine Reform der Bereitschaftspraxen einzuleiten. Es ist davon auszugehen, dass die Corona-Krise diesen Ärztemangel noch einmal verschärfen wird. Weitere Reformen können aufgrund der unvorhersehbaren und sich überschlagenden Ereignisse nicht ausgeschlossen werden, um die ärztliche Versorgung für alle Bürger und Bürgerinnen auf einem maximalen Niveau halten zu können.

Eine Koordinierung der Patienten durch das Patientenservice-Telefon 116 117, sowie Hausbesuche für immobile Patienten parallel zu den Bereitschaftspraxen sind aus heutiger Sicht wesentliche Bestandteile der Bereitschaftsstrukturen für die Zukunft.

Mainz-Bingen | Was sind Fieber und Corona-Ambulanzen

Seit einigen Wochen hat das Corona-Virus uns und unseren Alltag fest in den Händen und bestimmt diesen weitestgehend. Doch wohin wende ich mich, und wann. Diese Unklarheit dürfte viele beschäftigen, sobald man Informationen benötigt oder sogar Symptome aufweist. Genau dafür haben wir hier in Mainz-Bingen, Fieberambulanzen und Corona-Ambulanzen, jedoch mit völlig unterschiedlichen Aufgaben.


Die Unterschiede der Ambulanzen

Fieberambulanzen beschäftigen sich vor allem mit der Diagnostik. Das bedeutet sie machen Rachenabstriche zur Testung um den Nachweis von COVID-19 zu erbringen. Meist, aber nicht zwingend, sind die Fieberambulanzen in den örtlichen Kliniken eingegliedert, können aber auch eigenständige Labore oder Arztpraxen sein.

Positive Testergebnisse werden von der Fieberambulanz direkt an das Gesundheitsamt gemeldet, welches wiederum den Kontakt zu den erkrankten Personen aufnimmt und Kontaktpersonen ermittelt, um diese zu informieren und die weitere Ausbreitung zu verringern. Ebenfalls durch das Gesundheitsamt werden Schutzmaßnahmen wie die häusliche Quarantäne oder weitere angeordnet.

Für die Testung kann eine solche Fieberambulanz aber nicht einfach angefahren werden. Man benötigt einen festen Termin und eine ärztliche Verordnung durch eine ärztliche Bereitschaftspraxis oder den behandelnden Hausarzt.

Im Landkreis Mainz-Bingen steht mit dem Labor der Bioscentia in Ingelheim eines der größten Labore in der Region als Fieberambulanz zur Verfügung. Sie untersuchen aber auch eingesandte Proben durch Hausärzte der Region. Aktuell sind die Kapazitäten dort massiv angestiegen und werden weiter ausgebaut.



Bereits am Corona-Virus erkrankte Personen werden in den sogenannten Corona-Ambulanzen durch niedergelassene Ärzte behandelt. Sie untersuchen die Patienten, erstellen benötigte Rezepte und beobachten Symptomatik und Krankheitsverlauf. Auch für eine Corona-Ambulanz wird gegebenenfalls eine Überweisung benötigt. Wesentlicher Vorteil ist die Zentrierung der Behandlung und die Entlastung der hausärztlichen Praxen.

Im Landkreis Mainz-Bingen sowie der Stadt Mainz werden aktuell an verschiedenen Orten wie zum Beispiel Ingelheim oder Bingen Corona-Ambulanzen errichtet. Die Zuständigkeit für diese Ambulanzen liegt bei der kassenärztlichen Vereinigung.

Wer akute Symptome oder Verdachtsmomente aufweist wird gebeten sich mit der Fieber-Ambulanz-Hotline unter 0800-9900 400 in Verbindung zu setzen. Dort stehen rund um die Uhr Experten rund um das Thema zur Verfügung und weisen einem durch gezielte medizinische Abfragen bei Bedarf eine Fieber-Ambulanz zu.

Zu den üblichen Praxiszeiten sollte der erste Ansprechpartner jedoch der Hausarzt oder an den Wochenenden eine der ärztlichen Bereitschaftspraxen sein.

Mainzer Polizei rettet 70-jährigen aus seiner Wohnung

Nachrichten Mainz | An diesem Donnerstag haben Polizeibeamte einen 70-Jährigen Mann aus seiner verqualmten Wohnung gerettet. Gegen 16:14 Uhr wurden die Feuerwehr und Polizei Mainz zu einem gemeldeten Zimmerbrand in die Hattenbergstraße in der Mainzer Neustadt gerufen.


Er konnte sich durch den Rauch nicht mehr selbstständig aus seiner Wohnung retten

Aus der Wohnung des 70-jährigen Bewohners kommt starker Rauch. Die Beamten der Polizeiinspektion 2 treffen als erste an dem Mehrfamilienhaus ein, öffnen gewaltsam die Wohnungstür und befreien den 70-jährigen Bewohner.

Der Bewohner hatte zuvor einen Kochtopf mit Essen aufgestellt und hatte diesen vergessen. Das Essen begann dann zu verbrennen und der 70-Jährige wurde vom Rauch eingeschlossen. Er konnte sich durch den Rauch nicht mehr selbstständig aus seiner Wohnung retten. Der 70-Jährige wurde mit einem Rettungswagen in ein Mainzer Krankenhaus gebracht. In der Wohnung wurden lediglich der Topf und die Reste des Mittagessens in Mitleidenschaft gezogen.

Corona | Analabstriche oder Blutuntersuchung bei Verdacht empfohlen

Die neuen Erkenntnisse von Prof. Dr. Christian Drosten (Charité) und seinem Kollegen Prof. Clemens Wendtner (München Klinik Schwabing) zeigen, dass die Corona Tests nicht aussagekräftig sind. Trotz negativem Befund auf Corona kann man das Virus in sich tragen und weitere Menschen anstecken.


Der Virus ist im Körper und über den Rachenabstrich nicht erkennbar

Schon lange bestand der Verdacht, dass ein aktueller Coronatest eines Rachenabstrichs nur begrenzt aussagekräftig ist und nicht das richtige Ergebnis anzeigt. Menschen die bereits negativ auf das Coronavirus getestet wurden, können trotzdem ein Überträger des Coronavirus sein. Der Virus ist im Körper und über den Rachenabstrich nicht erkennbar oder es sind nur wenige Erreger sichtbar.

„Die bei uns betreuten Patientinnen und Patienten waren jüngeren bis mittleren Alters. Sie zeigten insgesamt eher milde Symptome und grippeähnliche Symptome, wie Husten und Fieber, sowie ein gestörtes Geruchs- und Geschmacksempfinden.“, teilte der Infektiologe Wendtner in einer Charité-Mitteilung mit.

Es werden auch einige Menschen die Infektion schon hinter sich haben und diese wurde schlichtweg nicht bemerkt. Spätere Tests im Rachenraum sind dann negativ. Der Virus ist nach ca. 8 Tagen nicht mehr oder kaum im Rachen vorhanden.

Alles was über den Mund aufgenommen wird wandert durch den gesamten Körper. Deshalb kann ein Analabstrich hilfreich sein.

Viele Infizierte werden zudem gar nicht erkannt, weil sie Symptomfrei sind und der Virus keine Krankheit anzeigt. Laut Schätzungen der Experten könnten das 25 bis sogar 50 Prozent der Infizierten sein. Auch ohne Symptome können Infizierte andere anstecken. Es sind kurz nach der Infektion schlicht noch zu wenige Viren im Rachen vorhanden.

Schon chinesische Forscher hatten in einer Corona-Studie vermutet, dass die üblichen Abstriche im Rachen nicht ausreichend sein werden. Sie empfehlen zusätzliche Analabstriche oder Blutuntersuchungen bei Menschen die Kontakt mit einem bereits infizierten hatten.

Robert Koch Institut ändert Meinung zum Mundschutz

Nachrichten Corona | Das Robert Koch-Institut (RKI) hat seine Meinung zum Tragen eines Mundschutzes am heutigen Donnerstag geändert. Die Experten des RKI empfehlen dass auch Menschen ohne Anzeichen einer Infektion vorsorglich einen Mundschutz tragen sollten. Durch den Mundschutz wird das Ansteckungsrisiko vermindert und man schützt seine Mitmenschen in der näheren Umgebung. Zuvor hatten die Fachleute des RKI nur Menschen mit akuten Atemwegserkrankungen das Tragen eines Mundschutzes empfohlen. Die Landesregierungen werden sich nun mit der Empfehlung auseinandersetzen müssen.


Das Robert Koch Institut meldet am heutigen Donnerstag

„Manche Infizierte erkranken gar nicht (asymptomatische Infektion), könnten den Erreger aber trotzdem ausscheiden. In diesen Fällen könnte das vorsorgliche Tragen von Behelfsmasken dazu beitragen, das Übertragungsrisiko zu vermindern. Deshalb könnte das Tragen von Behelfsmasken durch Personen, die öffentliche Räume betreten, in denen der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann, z.B. ÖPNV, Lebensmittelgeschäften oder auch ggf. am Arbeitsplatz, dazu beitragen, die Weiterverbreitung von SARS-CoV-2 einzudämmen.“

LKW Fahrer mit 3,25 Promille auf der A3 unterwegs

Nachrichten Wiesbaden | An diesem Mittwochabend wurde auf der A3 in Richtung Frankfurt ein LKW Fahrer angehalten und kontrolliert. Ein durchgeführter Atemalkoholtest zeigte einen Wert von 3,25 Promille an.


Mit Schlangenlinien über die Autobahn A3

Zuvor war einem Zeugen ein Sattelzug aufgefallen, der in Schlangenlinien über die Autobahn A3 in Richtung Frankfurt fuhr. Daraufhin kontrollierten die verständigten Polizeibeamten der Wiesbadener Autobahnpolizei den 40 Jahre alten ukrainischen LKW-Fahrer auf der Tank- und Rastanlage Medenbach West.

Da dieser sehr stark nach Alkohol roch, sollte er einen freiwilligen Atemalkoholtest machen. Nachdem der Fahrer das Gerät aber absichtlich falsch benutzte, sahen die Beamten zunächst von dem Test ab und brachten den Mann zur Blutentnahme auf die Dienststelle. Dort wurde gegen 21 Uhr auch der Atemalkoholtest erneut durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von 3,25 Promille.

Die ukrainische Fahrerlaubnis des Mannes wurde von den Beamten sichergestellt und die Weiterfahrt mit Hilfe einer LKW-Kralle verhindert. Zudem wurde bei dem Fahrer eine Sicherheitsleistung erhoben. Die Firma, für die der Mann unterwegs war, wurde informiert. Sie mussten einen anderern Fahrer beauftragen die Fahrt fortzusetzen.

Desinfektionsmittel aus Rettungswagen geklaut

Nachrichten Iserlohn – An diesem Dienstagabend um kurz nach 20 Uhr hat ein Unbekannter während eines Einsatzes der Feuerwehr unter anderem Desinfektionsmittel und Einweghandschuhe aus einem Rettungswagen gestohlen.


Ein Rettungswagen der Feuerwehr Iserlohn stand an dem Abend während eines Einsatzes „Im Oberdorf“, als eine Zeugin beobachtete, wie ein schwankender Mann vergeblich versuchte, die Hintertür des Einsatzwagens zu öffnen. An der Fahrertür war er dann erfolgreicher. Scheinbar wusste er genau, was er wollte: Er entwendete zwei Flaschen Desinfektionsmittel und zwei Packungen Einweghandschuhe, einen Einsatzhelm, eine Warnweste, ein Brecheisen und einen Seitenschneider. Die Warnweste verlor er auf der Flucht in Höhe der Einmündung der Heinrichstraße. Der Unbekannte Dieb ist schätzungsweise 20 bis 30 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 Meter groß, hat dunkle Haare und war dunkel gekleidet.

Weitere Maßnahmen für den Wochenmarkt in Mainz

Pressemeldung der Landeshauptstadt Mainz | Die Umstrukturierungen auf dem Mainzer Wochenmarkt mit der räumlichen Entzerrung und Neuplatzierung von Ständen aufgrund der Corona-Krise ist in der finalen Umsetzung. Die Marktverwaltung nimmt weitere grundlegende Änderungen in der Standplatzierung im Marktgeschehen vor.


Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz: „Begegnungen mit zu großer Nähe strukturell vermeiden“

Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz: „Wir haben weitere Neuplatzierungen und räumliche Entzerrungen in enger Abstimmung mit den Marktbeschickern auf den Weg gebracht. Die Gesundheit der Kundinnen und Kunden, aber auch der Anbieter ist das höchste Gebot, daher wollen wir die Gefahr von persönlichen Begegnungen mit zu großer Nähe strukturell vermeiden.“

Erstmalig kommen die entzerrenden Maßnahmen beim morgigen Freitag-Wochenmarkt zum Tragen. Hier die konkreten einzelnen Maßnahmen:

1. Die ursprünglich auf dem Liebfrauenplatz platzierten Metzgerei- und Feinkostwagen sind auf der Theaterseite des Gutenbergplatzes analog der Aufstellung während des Weihnachtsmarktes umgestellt.

2. Die ursprünglich auf dem Liebfrauenplatz platzierte Käse- und Bäckereiwagen sowie ein Gemüse- und Obststand vom Markplatz bieten ihre Waren nun auf der Denkmalseite des Gutenbergplatzes an.

3. Auf den bisherigen (derzeit ungenutzten) Flächen der Wirtschaftsgärten von „Wilma Wunder“ und „Extrablatt“ (Areal Bestuhlung) werden zwei Obststände neu platziert.

4. In den Buchten des Höfchens sind Gemüsestände (Spargel), Gärtnereiprodukte und italienische Spezialitäten zu finden.

5. Der Bäckereistand aus dem Fahnenkarreé wurde ebenfalls in den Bereich des Höfchens versetzt.

6. Der Feinkoststand im Fahnenkarree wurde an die rückwärtige Hauswand verschoben.

7. Die beiden Gemüsestände im oberen Teil des Marktgeländes wurden gedreht und stehen Rücken an Rücken, um ungehinderte Anstelloptionen für Besucher/innen zu gewährleisten.

8. Der Gemüse- und Obststand (Ursprüngliche V-Form) auf dem Markt wurde auf die Hälfte verkleinert und mit dem Rücken zur Heunensäule platziert.

9. Auf dem Markt / Übergang Liebfrauenplatz wurde ein Obststand entfernt (vgl. Punkt 3), alle weiteren Stände im Übergang zum Liebfrauenplatz wurden verkürzt und an die Hausfronten zurück gesetzt.

10. Die verbleibende Wagenreihe auf dem Liebfrauenplatz (mit Beet im Rücken: Wild, Käse und Fisch) wurden soweit wie möglich an das Blumenbeet versetzt.

11. Die zweite verbleibende Wagenreihe auf dem Liebfrauenplatz steht mit dem Rücken zur Laufrichtung (mit dem Rücken Richtung Beet) und verkauft Wurst, Fisch, Brot und Brotaufstriche sowie Delikatessen. Die Aufstellung wurde großzügig geplant.

12. Im Bereich des Gutenbergmuseums stehen nun zwei Gärtnereien, ein Essig- und Ölstand sowie ein Gemüsestand.

Das Standes-, Rechts- und Ordnungsamt wird an den kommenden Markttagen verstärkt auf dem Wochenmarkt Präsenz zeigen, auch die Markverwaltung behält das Geschehen im Auge: „Sämtliche Umplatzierungen wurden unter Beachtung einer größtmöglichen Barrierefreiheit geplant, sodass nach Möglichkeit auf Kabelbrücken und Matten verzichtet werden kann“, betont Marktmeister Thomas Krebs.

Das künftige Geschehen auf dem Markt nach dieser Neuordnung werde von der Marktverwaltung weiterhin genau beobachtet, betont Dezernentin Manuela Matz: „So wie wir auf die Entwicklungen vom letzten Wochenende umgehend mit weiteren Entzerrungsmaßnahmen reagiert haben, bleibt unser Blick weiterhin geschärft. Es ist eine komplett neue Situation, daher handelt es sich um ein permanent zu hinterfragendes System mit möglichen weiteren Nachjustierungen.“

Der beliebte Mainzer Wochenmarkt versorge die Bürgerinnen und Bürger auch unter diesen veränderten Umständen weiterhin gern mit frischen Lebensmitteln. Manuela Matz: „Klar ist aber auch: Ohne die Mithilfe aller Mainzerinnen und Mainzer wird es nicht funktionieren. Daher erneut mein Appell: Halten Sie sich bitte auch beim Einkauf an die wichtigen Spielregeln. Bleiben Sie auf Distanz, halten Sie Abstand zu anderen Kunden, all dies dient unser aller und Ihrer Gesundheit!“

IKEA spendet 26 Millionen als Soforthilfe für Einrichtungen

Nachrichten Überregional | Die Möbelhauskette IKEA möchte durch die Corona-Pandemie und den vielen Herausforderungen seiner Verantwortung als großer Einzelhändler gerecht werden. Mit dem eigenen Soforthilfe-Programm „Wir packen das gemeinsam – IKEA schnürt Hilfspakete vor Ort“ stellt das Unternehmen mit deutschlandweit 53 Einrichtungshäusern Sachspenden in Höhe von 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Das Engagement ist Teil einer globalen Konzerninitiative, die Sachspenden in Höhe von insgesamt 26 Millionen Euro für 30 IKEA Märkte weltweit umfasst.


Dennis Balslev, CEO und Chief Sustainability Officer IKEA Deutschland

„In diesen unsicheren Zeiten möchten wir den Menschen den Alltag ein kleines bisschen besser machen. Hierbei haben wir vor allem Krankenhäuser im Blick, die ihre Kapazitäten erweitern müssen, um infizierte Menschen zu behandeln. Gleichzeitig sehen wir einen höheren Bedarf an Schutzräumen für Frauen und Kinder, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind, oder für obdachlose Menschen. Gerade Kinder in Gemeinschaftsunterkünften brauchen eine besondere Unterstützung.“

Um schnell und unbürokratisch zu helfen, hat IKEA eine entsprechende Sortimentsliste zusammengestellt

Konkret geht es dabei um IKEA Produkte wie beispielsweise Matratzen, Möbel, Aufbewahrung und Textilien für Behelfskrankenhäuser (zur nicht-medizinischen Verwendung) und Notunterkünfte sowie Spiel- und Bastelmaterial für Kinder in Gemeinschaftsunterkünften.

„In einem ersten Schritt gehen jetzt unsere Kolleginnen und Kollegen vor Ort auf die Kommunen, Organisationen und Vereine zu, um den konkreten Bedarf im Einzelfall abzuklären“, erläutert Christiane Scharnagl, Sustainability Managerin IKEA Deutschland. Es gibt bereits erste kleine Erfolgsgeschichten: „So haben wir die neuen Räume einer Jugendwohngruppe komplett eingerichtet, damit diese für mögliche Verdachtsfälle vorbereitet ist. Zusätzliches Geschirr ging an ein Pflegeheim, Aufbewahrungsboxen an den Katastrophenschutz. Und einer Kindernotunterkunft konnten wir gerade mit kompletten Betten und Spielsachen helfen.“