BYC-News Blog Seite 1414

Sexuelle Belästigung im Bus von Mainz nach Wackernheim | Flucht vor Polizei

Zeugenaufruf der Polizei Mainz | In der Nacht zu diesem Sonntag wurde eine 28-Jährige aus der Landeshauptstadt Mainz auf dem Heimweg verfolgt und sexuell belästigt. Die 28-jährige stieg am Samstag gegen ca. 23:00 Uhr am Hauptbahnhof Mainz in den Linienbus 91 in Richtung Wackernheim | Ingelheim ein.


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Der Tatverdächtige verfolgte die Frau

In dem Linienbus in Richtung Wackernheim wird die Frau von einem jungen Mann angesprochen und dabei mehrfach ausgefragt. Auch als die 28-Jährige dem jungen Mann zu verstehen gab, dass sie ihre Ruhe und nichts mit ihm zu tun haben möchte, redete er weiter auf sie ein und machte unsittliche und eindeutige Bemerkungen gegenüber ihr.

An der Bushaltestelle „Kisselberg“ stieg die junge Frau aus dem Linienbus und wollte nach Hause laufen. Der Tatverdächtige verfolgte die 28-Jährige. Er versucht sie mehrfach unsittlich zu berühren und festzuhalten. Daraufhin rannte die 28-jährige los und konnte im Bereich der Saarstraße, in Höhe des Europakreisels, ein vorbeifahrendes Auto anhalten und den Fahrer um Hilfe bitten.

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Autofahrer setzt Notruf ab

Der 29-Jährige Autofahrer setzte sofort einen Notruf bei der Polizei ab, worauf der Täter zunächst in unbekannte Richtung zu Fuß flüchtete. Nach Angaben der 28-Jährigen soll es sich um einen jungen Mann, ca. 175cm groß, mit normaler Statur gehandelt haben, der ein rotes Oberteil und eine blaue Hose getragen hätte.



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Tatverdächtiger greift Polizeibeamten an

Gegen 23:15 Uhr fällt einer Funkstreife der Polizei Mainz im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen, in der Isaac-Fulda-Allee ein junger Mann auf, der auf die Personenbeschreibung passt.

Als dieser die Polizeibeamten sieht flüchtet er in den Feldbereich. Von den Polizeibeamten wird sofort die Verfolgung aufgenommen. Während der Verfolgung versucht der junge Mann immer wieder die Polizeibeamten anzugreifen und sich mit Gewalt vor einer Festnahme zu entziehen. Letztlich kann der junge Mann von vier Funkstreifen des Altstadtreviers gestellt und vorläufig festgenommen werden.

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Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen

Hierbei stellen die Beamten fest, dass der junge Mann noch minderjährig ist, weshalb er nach den polizeilichen Maßnahmen einer Jugendeinrichtung zugeführt wird. Es muss nun anhand von Spurenauswertungen und Zeugenaussagen geklärt werden, ob der junge Mann auch tatsächlich der Täter des Sittlichkeitsdelikts ist.

Die Mainzer Kriminalpolizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen. Zudem muss sich der Jugendliche wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung verantworten. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.

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Stadt Frankfurt bittet Unternehmen um Unterstützung

Nachrichten Frankfurt | Die Stadt Frankfurt am Main bittet Privatunternehmen und Gewerbetreibende um Unterstützung. Während die Feuerwehr Frankfurt Schutzmasken und Desinfektionsmittel für die verschiedenen städtischen Institutionen beschaffen konnte, gibt es weiterhin einen Mangel an Schutzkleidungen. Wenn jemand Schutzkleidung abzugeben hat, nimmt bitte vorab Kontakt unter der Rufnummer 069/212-724204 auf.


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Die Schutzkleidung muss allerdings folgende Kriterien erfüllen

Schutzanzüge (flüssigkeitsdicht) Kategorie III
• Typ 4+5+6 alternativ
• Typ 3+4+5
• Möglichst nach DIN 14126 Schutzkleidung – Leistungsanforderungen und Prüfverfahren für Schutzkleidung gegen Infektionserreger (Viren und Bakterien)
• Möglichst nach CE 0624

Schutzkittel
• Einmalpflegekittel
• Unsteril
• Blut- und Virendicht

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Diebstahl aus Mainzer Fahrzeug in Bingen

Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Montag den 13. April zwischen 17.00 Uhr und 20.15 Uhr haben bislang unbekannte Täter einen Opel Insignia in der Gutenbergstraße aufgebrochen. Bei dem Opel mit Mainzer Kennzeichen wurde aus dem Handschuhfach ein Geldbeutel entwendet. Hinweise bitte an die Polizei Bingen unter der Telefonnummer 06721-9050


 

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Bayer spendet 8 Millionen Chloroquin-Tabletten an Bundesregierung

Nachrichten Überregional | Im laufenden Kampf gegen das Coronavirus setzt der deutsche Pharmakonzern Bayer auf sein bereits in den 30er Jahren entwickeltes Medikament gegen Malaria. Die Chloroquin-Tabletten (Handelsname Resochin) gelten als Hoffnungsträger gegen die Lungenkrankheit Covid-19.


Der Bayer-Konzern  wird im Laufe der Woche acht Millionen Chloroquin-Tabletten an die Bundesregierung spenden, wie die Düsseldorfer „Rheinische Post“ erfuhr. Die Lieferung an die Bundesregierung stamme von chinesischen Partnern des Pharmakonzerns.

An diesem Sonntag sei die Lieferung in das Bayer Logistikzentrum Leverkusen eingetroffen, hieß es nach Angaben des Konzerns. Bayer liefere weitere vier Millionen an Länder die besonders von der Pandemie betroffen. Wie der Konzern mitteilte sollen die ersten Lieferungen nach Italien und in die USA gehen.

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Dem Sender n-tv sagte ein Konzernsprecher: „Bestehende Medikamente sind die größte Hoffnung.“ Medikamente, die erst noch entwickelt werden müssten, würden nicht rechtzeitig und nicht in ausreichender Menge verfügbar sein. Bayer produziere das Medikament nun ausschließlich für das Gemeinwohl und gebe es in der Krise kostenlos an Regierungen weiter, teilte ein Unternehmenssprecher mit

 

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Radfahrer ab sofort bitte absteigen | Gefahr für Tiere

Nachrichten Bad Kreuznach | Die Würfelnatter ist durch das europäische Naturschutzrecht geschützt. Die Ufer der Nahe sind der Lebensraum der seltenen Schlangen. Nur noch drei Vorkommen gibt es in Deutschland, alle davon in Rheinland-Pfalz. Doch besonders das Frühjahr, wenn die Schlangen ihre Winterquartiere in Felsspalten und Mauerritzen verlassen, birgt das Gefahren für die Tiere.

 


Besonders Jungtiere werden oft übersehen

Vor allem der Naheradweg am Felseneck zwischen Bad Kreuznach und Bad Münster ist für die nur 20 bis 30 Zentimeter langen jungen Schlangen eine gefährliche Stelle. „Am Felseneck ist einer der bevorzugten Plätze der Würfelnattern. Wenn die Jungtiere dann zusammengerollt auf dem Fahrradweg in der Sonne liegen, werden sie gerne übersehen“, erklärt Rainer Michalski, Vorsitzender des NABU Bad Kreuznach. Bis zu hundert Baby-Schlangen würden so jedes Frühjahr totgefahren werden. Das sei enorm gravierend für den Bestand an der Nahe, der nur ein paar hundert der Tiere umfasst und der größte von drei Beständen in Deutschland ist. Die Stadtverwaltung und der NABU Bad Kreuznach machen daher mit neuen Hinweisschildern und Bodenmarkierungen auf die Tiere aufmerksam, um sie zu schützen.

Fahr mich nicht platt – Radfahrer bitte absteigen

Ein Arbeitskreis bestehend aus Ingrid Schulz von der städtischen Abteilung Stadtplanung und Umwelt, Rainer Michalski sowie der Biologin und Expertin für Würfelnattern Dr. Sigrid Lenz begannen mit der Planung des Projektes. Herausgekommen sind dabei zwei aussagekräftige Hinweisschilder, die vom Bauhof hergestellt und aufgestellt wurden. Mit der Aufschrift „Fahr mich nicht platt – Radfahrer bitte absteigen“ machen sie die vorbeikommenden Radfahrer aus jeder Richtung darauf aufmerksam, an dieser Stelle das Fahrrad zu schieben.



Piktogramme auf den Radwegen als zusätzliche Hinweise

Entsprechende Symbole auf dem Radweg weisen zusätzlich auf den Bereich hin, in dem die Schlangen besonders gefährdet sind. Die Schilder und Symbole wurden von der Firma „Die Schriften“ aus Weinsheim gesponsert. Dieter Schmidt, Inhaber der Firma war von der Idee so begeistert, dass er seine kostenfreie Unterstützung zusagte.

„Unser Ziel war es, die Schilder und Markierungen noch vor Ostern fertigzustellen, da bei diesem Wetter über die Feiertage mit erhöhtem Fahrradverkehr zu rechnen ist. Das hat geklappt“, erklärt sich Timo Becker, Sachgebietsleiter Straßenunterhaltung beim Bauhof, der das Projekt mit seinen Männern unterstützte.

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Mehr über die Würfelnatter

Die harmlose und ungiftige Würfelnatter st eine der seltensten unter den sieben in Deutschland heimischen Schlangenarten. Nur noch drei Vorkommen gibt es in Deutschland, alle davon in Rheinland-Pfalz. Die Schlangen ernähren sich ausschließlich von kleinen Fischen, die sie vor allem im Flachwasser im Uferbereich von Flüssen erbeuten. Würfelnattern sind gute Schwimmer, die bis zu 20 Minuten tauchen können. Die Eiablage erfolgt ab Mai in Haufen von verrottendem Schwemmgut. Die bei der Verrottung entstehende Wärme brütet die Eier aus.

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Hilfe für Bienenschwärme in Wiesbaden

Nachrichten Wiesbaden | Die warmen Temperaturen sorgen dafür, dass die Bienen in diesem Jahr besonders früh schwärmen. Doch hohle Bäume, in denen Bienen sich gerne ansiedeln, um ihre Brut aufzuziehen, gibt es in der Umgebung immer seltener. Daher kommt es immer häufiger vor, dass die Bienen sich Hohlräume in Gärten, Rolladenkästen oder Garagen suchen. Doch die Menschen fühlen sich dadurch gestört und wollen die ungebetenen Gäste eigentlich nur los werden.


Menschen fühlen sich bedroht

Ein Bienenschwarm ist ein beeindruckendes Schauspiel. Zehntausende Bienen schwirren durch die Luft und erfüllen sie mit einem lauten Brummen, doch genau davon fühlen sich viele Menschen bedroht.

Besonders im Frühjahr entwickeln sich Bienenvölker stark. Jeden Tag legt die Königin bis zu 2.000 Eier, aus denen dann nach 21 Tagen die jungen Bienen schlüpfen. Wenn es dann im Stock zu eng wird, zieht die alte Königin mit einem Teil der Besatzung aus und sucht sich eine neue Unterkunft. Eine neue Königin übernimmt das Kommando und sorgt dann für Nachwuchs.

Meist sammelt sich der Schwarm in der Nähe des verlassenen Stocks zunächst an einem Baum oder Strauch. So lange, bis Kundschafter-Bienen einen Ort gefunden haben, der als zukünftige Bleibe geeignet ist. Doch in unserer technisierten Landschaft ist es für die Tiere nicht einfach überhaupt eine Behausung zu finden. Das bedeutet dann, dass die Bienen dem sicheren Untergang geweiht sind, wenn sie nicht in die Betreuung eines erfahrenen Imkers kommen.

Wiesbadener Imkerverein richtet „Bienenschwarm-Telefon“ ein

„Bienenschwärme haben nur in der Betreuung von Imkern eine echte Überlebenschance“, erklärt der Vorsitzende des Imkervereins Wiesbaden, Siggi Schneider. „Nicht nur, dass sie so gut wie nie eine geeignete Bleibe finden, sie werden auch von Parasiten und Krankheiten bedroht. In Deutschland gibt es deshalb so gut wie keine freilebenden Honigbienenvölker, die den Winter überstehen. Eine Überlebenschance haben sie nur in der Betreuung durch einen Imker, der für die Bienengesundheit sorgt und auch dafür, dass das Volk ausreichend Futter hat, um die blütenlose Zeit gut zu überstehen“, so Schneider.

Um die Bienen zu retten, hat der Imkerverein Wiesbaden nun ein „Bienenschwarm-Telefon“ eingerichtet. Dieses ist unter der Telefonnummer 0177 – 167 11 75 zu erreichen. Erfahrene Imker werden dann vorbei kommen und die Bienen in Obhut nehmen.

Mehr über den Imkerverein

Der Imkerverein Wiesbaden hat rund 280 Mitglieder. Sie pflegen im Stadtgebiet Wiesbaden mehr als 1.300 Bienenvölker. Diese sichern die Bestäubung der heimischen Pflanzenwelt, denn etwa 80 Prozent aller Nutzpflanzen sind auf die Bestäubung durch Bienen und Insekten angewiesen.

 

Condor-Airline Übernahme endgültig geplatzt

Nachrichten Kelsterbach | Polens Airline LOT wird den Ferienflieger Condor doch nicht übernehmen. Der Verkauf ist geplatzt, denn der Käufer ist aufgrund der Corona-Krise selbst in finanzieller Schieflage und hat daher einen Rückzieher gemacht. Die Gesellschaft LOT ist seit dem Jahr 2018 eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der staatlichen Polska Grupa Lotnicza (PGL).


LOT benötigt selbst staatliche Hilfe

Eine Sprecherin der staatlichen PGL bestätigte den Rückzieher und erklärte, der Konzern habe Condor darüber am Montag informiert. Vor gut einer Woche hieß es, LOT sei selbst auf  Staatshilfe angewiesen. Sowohl die Airline Condor als auch das Bundeswirtschaftsministerium wollen die Vorgänge nicht kommentieren.

„Im Fall der Lot kommen wir sicher nicht ohne öffentliche Hilfe aus“, hatte Polens Schatzminister Jacek Sasin kürzlich dem Fernsehsender TVN24 gesagt. Er sei in ständigem Kontakt mit dem Vorstand der Fluggesellschaft LOT. Zur Zeit bereite man einen Rettungsplan für den Fall vor, dass die Flugverbindungen noch für viele Wochen und Monate unterbrochen sein werden.

Im Januar hatte PGL den Zuschlag erhalten

Im Januar hatte PGL für rund 300 Millionen Euro den Zuschlag für Condor bekommen, nachdem der Ferienflieger mit der ehemaligen Muttergesellschaft Thomas Cook in Schieflage geraten war. Mit dem Rückzieher der polnischen Gesellschaft könnte  eine vorübergehende Verstaatlichung von Condor näher rücken. Das Unternehmen ist zur Zeit mit einem Brückenkredit der Staatsbank KfW über 380 Millionen Euro finanziert. Der Kredit läuft allerdings in dieser Woche aus.

Groß-Gerau | Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten bei Riedstadt

Nachrichten Groß-Gerau | An diesem Ostermontag gegen 22:25 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen. Die Personen erlitten Prellungen, Stauchungen und ein Halswirbelsäulensyndrom (HWS).


Ein 29-jährige Mann aus Wolfskehlen ist mit seinem Mercedes die Griesheimer Straße von der Bundesstraße 26 kommend in Fahrtrichtung Ortsmitte Riedstadt-Wolfskehlen gefahren. Im gleichen Moment befuhr ein 20-jähriger aus Wolfskehlen den befestigen Feldweg von der Grillhütte kommend. Der 20-jährige wollte anschließen von dem Feldweg links auf die Griesheimer Straße abbiegen.

Bei dem Abbiegevorgang übersah er den auf der Vorfahrtsstraße befindlichen Mercedes und es kam zum Unfall. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. In beiden Fahrzeugen wurden die Fahrer und die Beifahrer verletzt. Alle Personen erlitten Prellungen, Stauchungen und HWS. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 25.000 EUR.

Frankreich verlängert Maßnahmen und Ausgangssperre

Frankreich ist von der Corona-Pandemie schwer betroffen. Bis Montag zählte das Land insgesamt 14.967 Todesfälle. Präsident Emmanuel Macron teilte in seiner dritten Fernsehansprache wegen des Coronavirus mit, dass die Ausgangssperre in Frankreich zur Eindämmung des Coronavirus noch bis zum 11. Mai verlängert wird.

 


Krankenhäuser weiterhin überlastet

Das Land habe im Kampf gegen das Virus Fortschritte gemacht und es gebe Hoffnung, sagte der Präsident in der Ansprache. Aber in der Region Grand Est und im Großraum Paris seien die Krankenhäuser noch immer überlastet. Macron gibt an zu wissen, dass die Beschränkungen noch schwieriger seien, wenn man in einer engen Wohnung lebe. Trotzdem appelliert er an die Bevölkerung, denn der 11. Mai als Ende der Ausgangsbeschränkungen sei nur möglich, wenn sich alle Menschen weiter verantwortungsbewusst verhalten.

Aufenthalt im Freien nur eine Stunde am Tag erlaubt

Damit wurden die strengen Regeln, die bereits seit dem 17. März gelten verlängert. Die Menschen dürfen das Haus nur dann verlassen, wenn es unbedingt notwendig ist. Spaziergänge, Gassigehen mit dem Hund oder Sport sind nur eine Stunde pro Tag im Umkreis von einem Kilometer zur eigenen Wohnung erlaubt.

Schulen und Kindergärten sollen danach wieder öffnen

Der 11. Mai werde den Eintritt in die nächste Phase markieren, erklärte Macron. Dann dann sollen Schulen und Kindergärten wieder Stufenweise öffnen. Restaurants, Cafés oder Hotels sollen aber vorerst weiterhin geschlossen bleiben und auch Senioren oder chronisch kranke Menschen sollen dann noch zu Hause bleiben. Es solle aber ab dem 11. Mai ausreichend Kapazitäten geben, um alle Menschen mit Symptomen auf das Coronavirus zu testen. Wer ein positives Testergebnis erhält, solle dann in Quarantäne. Zudem sprach sich der Präsident für eine anonyme Anti-Corona-App aus, dies müsse aber auf freiwilliger Basis bleiben.

Update | Mann in Tarnkleidung schießt auf Passanten in Mainz-Ebersheim

Nachrichten Mainz | Update 13. April 17:13 Uhr: An diesem Montag stellte sich der 19-jährige mutmaßliche Schütze bei der Polizei in Mainz. Der junge Mann erklärte den Grund für die Abgabe der Schüsse. Nach eigenen Aussagen habe er sich durch mehrere Personen bedroht gefühlt und sich nicht anders zu helfen gewusste. Die Pistole wurde zusammen mit der Munition durch die Polizei sichergestellt.

 


Erstmeldung 13. April 11:53 Uhr: An diesem Sonntagabend um 19 Uhr wurde der Polizei Mainz eine ein junger Mann in Tarnkleidung gemeldet. Dieser soll an der Bushaltestelle Töngeshof in Mainz-Ebersheim mit einer Schreckschusswaffe auf Personen geschossen haben. Im Anschluss sei der Mann in den Bus der Linie 66 in Richtung Mainz eingestiegen.

Zuvor soll es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen sein. Direkt an der Bushaltestelle und auf der Fahrbahn konnten insgesamt vier Patronenhülsen für Schreckschusswaffen aufgefunden und sichergestellt werden. Vor Ort sind keine weiteren Zeugen. Die Ermittlungen laufen.

Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei Mainz unter der Telefonnummer 06131 – 654 310 in Verbindung zu setzen.

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Bewaffneter Einbrecher überfällt Ehepaar in der Wohnung

Nachrichten Karlsruhe – An diesem Ostersonntag gegen 17:20 Uhr wurde ein älteres Ehepaar in Karlsruhe-Durlach Opfer eines Raubüberfalls. Über die Terrasse eines Wohnhauses nahe des Turmbergs gelang der Täter in die Wohnung der Geschädigten, wo er die 76-jährige Frau und ihren 82-jährigen Mann mit Klebeband fesselte.


Der unbekannte Einbrecher drohte dem Ehepaar mehrfach mit einer schwarzen Pistole und richtete diese auch auf ihre Körper. Etwa eine Stunde lang durchsuchte der Mann die Wohnung, wobei er auch Gegenstände beschädigte. Nachdem er mehrere hundert Euro Bargeld gefunden hatte, drohte er den Opfern in schlechtem Deutsch, dass sie nicht die Polizei rufen sollen und flüchtete gegen 18:20 Uhr.

Der 82-Jährige konnte sich schließlich befreien und die Polizei verständigen. Diese leiteten sofort eine Fahndung ein, wobei auch ein Hubschrauber eingesetzt wurde. Der Einbrecher konnte aber bislang nicht aufgefunden werden. Das ältere Ehepaar blieb unverletzt, erlitt jedoch einen Schock.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:

  • 20-25 Jahre alter Mann mit südländisch-arabischem Aussehen
  • ca. 1,80 m groß, 70-75 kg schwer und hatte eine schlanke Figur
  • graues Sweatshirt mit Reißverschluss
  • enge schwarze Hose
  • schwarze Schuhe
  • dunkle Mütze ohne Schild
  • dunkle Handschuhe, wobei die Fingerpartien etwas dunkler gefärbt waren wie der Rest
  • Während der Tatausführung hatte der Täter einen OP-Mundschutz in grünlich-blauer Farbe getragen
  • Er flüchtete mit einem Mountainbike mit einem orangefarbenen Rahmen

Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721 666-5555 entgegen.

Schulen sollen wieder geöffnet werden

Deutschlandweit sind die Schulen geschlossen, in Kindergärten läuft nur noch der Notbetrieb. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina legte an diesem Montag ihren mit Spannung erwarteten Plan zur schrittweisen Rückkehr zur Normalität vor. Unter bestimmten Voraussetzungen empfiehlt die Leopoldina so bald wie möglich Schulen wieder zu öffnen.

 


Das Gutachten ist ein wichtiger Anhaltspunkt

An diesem Mittwoch will Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer Telefonkonferenz mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder über das weitere Vorgehen beraten. Dabei soll auch entschieden werden, ob die Kontaktsperren gelockert werden können. Merkel hatte erklärt, dass das Gutachten der Akademie der Wissenschaften Leopoldina ein wichtiger Anhaltspunkt für diese Entscheidungen sein werde.

Schrittweise Öffnung der Schulen

Unter anderem spricht sich die Leopoldina für eine schrittweise Öffnung der Schulen aus. Dies soll „so bald wie möglich“ und nach Jahrgangsstufen differenziert geschehen, sodass zuerst die Grundschulen und die Sekundarstufe I schrittweise wieder geöffnet werden. Zur Sekundarstufe I gehören Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen bis zur zehnten Klasse und Gymnasien bis einschließlich der neunten beziehungsweise zehnten Klassen.

Um den Übergang auf die weiterführenden Schulen zu gewährleisten, solle mit den Schülern der vierten Klassen angefangen werden. Der Unterricht soll sich aber zunächst auf Schwerpunktfächer wie beispielsweise Mathe und Deutsch konzentrieren und in deutlich kleineren Klassen von etwa 15 Schülerinnen und Schülern begonnen werden.

Die Möglichkeiten des Fernunterrichts „können mit zunehmendem Alter besser genutzt werden“, so die Forscher. „Deshalb ist zu empfehlen, dass eine Rückkehr zum gewohnten Unterricht in höheren Stufen des Bildungssystems später erfolgen sollte.“ Das Sommersemester an den Universitäten und Hochschulen solle weitgehend von Zuhause aus zu Ende geführt werden.

Notbetrieb bei Kitas bis zu den Sommerferien

Der Betrieb von Kitas sollte „nur sehr eingeschränkt wiederaufgenommen werden“, empfehlen die Forscher der Leopoldina. Weil sich kleinere Kinder nicht an die Anstandsregeln hielten und gleichzeitig aber Überträger sein können, sollten Kindertagesstätten für die jüngeren Jahrgänge bis zu den Sommerferien weiterhin im Notbetrieb bleiben.



Empfehlungen zur Rückkehr in die Normalität

In der Stellungnahme sagen die Experten außerdem, dass auch viele weitere Teile des öffentlichen Lebens schrittweise unter bestimmten Voraussetzungen wieder normalisiert werden können. Der Einzelhandel, das Gastgewerbe und Behörden könnten zunächst wieder öffnen. Außerdem könnten auch private und dienstliche Reisen sowie gesellschaftliche, kulturelle und sportliche Veranstaltungen wieder stattfinden.

Dafür müssten jedoch zunächst „notwendige klinische Reservekapazitäten aufgebaut“ und auch andere Patienten wieder wie gewohnt aufgenommen werden. Zudem müsse sich jeder diszipliniert an die Hygieneregeln halten.

Staatliche Beteiligungen nur im äußersten Notfall

In den Empfehlungen heißt es unter dem Punkt „Wirtschafts- und Finanzpolitik zur Stabilisierung nutzen“, staatliche Beteiligungen sollten nur im äußersten Notfall zur Stabilisierung von Unternehmen eingesetzt werden. Mit dem Auslaufen der jetzigen gesundheitspolitischen Maßnahmen würden mittelfristig weitere Maßnahmen notwendig werden.

Dies könnten Steuererleichterungen wie beispielsweise das Vorziehen der Teilentlastung beim Solidaritätszuschlag oder seine vollständige Abschaffung sein. Aber es seien auch zusätzliche Mittel für öffentliche Investitionen wie etwa im Gesundheitswesen, der digitalen Infrastruktur und im Klimaschutz wichtig. Die Krise erfordere in höchstem Maße ein europäisch-solidarisches Handeln. Die Experten rufen zudem dazu auf, an der Schuldenbremse im Rahmen ihrer derzeit geltenden Regeln festzuhalten. Dies erlaube in solch besonderen Zeiten wie dieser eine deutlich höhere Verschuldung. Zusätzlich verlange es aber bei der Rückkehr zur Normalität auch wieder eine Rückzahlung der Schulden.

Mann bewirft Zug und Bahnmitarbeiter mit Steinen

Nachrichten Magdeburg – An diesem Freitag wurde der Bundespolizei gegen 23:30 Uhr von der Notfallleitstelle der Bahn eine randalierende Person gemeldet. Auf dem Bahnhof Lutherstadt Wittenberg war ein 25-jähriger Mann in eine Regionalbahn eingestiegen. Da der Zug an diesem Tag nicht mehr fuhr, bat ihn ein Lokführer, den Zug zu verlassen. Erst nach mehrmaliger Wiederholung kam der Somalier der Aufforderung nach.


Nachdem der Mann die Bahn verlassen hatte, begab er sich in das Gleisbett und warf Schottersteine auf den Zug und auch auf zwei Lokführer und eine Kundenbetreuerin. Verletzt wurde dabei niemand. Jedoch kam es an der Regionalbahn zu schweren Schäden, da mindestens acht Steine den Zug trafen und ihn dadurch beschädigten. Eine Streife der Landes- und auch der Bundespolizei begaben sich sofort zum entsprechenden Bahnsteig.

Die Landespolizisten konnten den Tatverdächtigen stellen und übergaben ihn an die Bundespolizisten, die ihn für die weiteren Maßnahmen mit auf die Dienststelle nahmen. Der Sachverhalt wurde vorab vor Ort aufgenommen und die drei geschädigten Mitarbeiter der Bahn befragt. Die Bundespolizisten fanden bei der anschließenden Durchsuchung des Somaliers noch eine Feinwaage, sowie zwei szenetypische Tütchen mit mehreren Gramm Kokain. Dies wurde beschlagnahmt. Auf den Mann kommen nun gleich mehrere Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung, einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie des unbefugten Aufenthaltes im Gleis zu.

Sicherheitsbranche appelliert an Bundesregierung und stellt Forderungen

Nachrichten Wirtschaft | Der Branchenverband der deutschen Sicherheitswirtschaft (BDSW) hat Forderungen an die Bundesregierung sowie an die Ministerpräsidenten der Landesregierungen gestellt. Der Marktführer Securitas Deutschland unterstützt die Forderung des Branchenverbands im Einklang.


Die Corona-Pandemie und die Verordnungen treffen auch die Sicherheitswirtschaft in Deutschland sehr hart. Sie ist eine der Branchen, für die die gegenwärtige Entwicklung eine besonders einschneidende und schmerzliche Veränderung ihrer Leistungsmöglichkeiten bedeutet.

Herwarth Brune der CEO Securitas Deutschland

„Die Sicherheitsbranche muss endlich als systemrelevant anerkannt werden. Unsere Mitarbeitenden zeigen mit Engagement und Qualität – vor Lebensmittelläden oder Apotheken, in Kliniken oder Flüchtlingseinrichtungen – jeden Tag, wie systemrelevant ihre Arbeit für unsere Gesellschaft ist.“

Forderungen an die Bundesregierung

In Briefen an die Bundesregierung und Ministerpräsidenten der Länder bekräftigte Marktführer Securitas, im Einklang mit dem BDSW, seine Forderungen mit der Bitte um zeitnahe Umsetzung:

  • für die Aufnahme in die KRITIS-Verordnung, denn die Sicherheitswirtschaft erbringt durch den Schutz der kritischen Infrastrukturen in den Sektoren nach den §§ 2-8 KRITIS-VO selbst kritische Dienstleistungen im Sinne von § 1 Nr. 3 dieser Verordnung und ist systemrelevant. Deshalb müssen auch die Sicherheitsmitarbeiterinnen und Sicherheitsmitarbeiter unbeschadet von Kontaktsperren Zugang zu allen Einsatzorten haben und für ihre Kinder Notdienste in Kindergärten und Schulen in Anspruch nehmen können.

 

  • für Liquiditätshilfen zur Abwendung von Insolvenzen und für Kompensationen gemäß § 65 Infektionsschutzgesetz, denn ohne solche Hilfen würden infolge der zahlreichen Kündigungen von Schutzaufträgen und des Wegbrechens eines großen Teils der Umsätze viele Sicherheitsdienstleistungsunternehmen, die auch für den präventiven Schutz der öffentlichen Sicherheit unersetzlich sind, verloren gehen. Am Beispiel von Securitas Deutschland, dessen Sicherheitsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter durch Passagier- und Gepäckkontrollen an den Flughäfen entscheidend zur Gewährleistung der Luftsicherheit beitragen, im Öffentlichen Personennahverkehr die Sicherheit der Fahrgäste stärken und bei Großveranstaltungen die öffentliche Sicherheit und Ordnung präventiv schützen, wird dies besonders deutlich.
  • für Zahlung des Krankengeldes bereits ab dem ersten Krankheitstag, denn die hohen Krankenstände als Folge der berechtigten Furcht vor Infektionen mangels Schutzausrüstung überfordern die Zahlungsfähigkeit dieser Sicherheitsdienstleistungsunternehmen.


  • für die Erhöhung der Geringfügigkeitsgrenze von 450 auf 900 Euro, denn infolge der hohen Krankheitsquoten müssen in erheblichem Ausmaß Aushilfskräfte erkrankte Beschäftigte ersetzen.
  • für die vorübergehende Regelung von Ausnahmen von der Begrenzung der Arbeitszeit nach dem Arbeitszeitgesetz, damit trotz der hohen Krankenstände fortbestehende Schutzaufträge insbesondere im KRITIS-Bereich im notwendigen Umfang wahrgenommen werden können.
  • für die Aussetzung der Voraussetzung der Unterrichtung oder der Sachkundeprüfung nach § 34a GewO und der Freischaltung der Sicherheitsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter im Bewacherregister, weil die IHKs seit Mitte März Unterrichtungskurse und Prüfungen wegen der Infektionsgefahr ausgesetzt haben und der gesetzlich vorgeschriebene Betrieb des Bewacherregisters durch die § 34a-Wohnsitzbehörden noch immer nur teilweise und unzureichend funktioniert.
  • für die Bereitstellung von Schutzausrüstung, so dass die Infektionsgefahr bei Einsätzen, bei denen sich Kontakte mit anderen Personen nicht vermeiden lassen, entscheidend gemindert wird.

Vermisster Jugendlicher mit Revolver in Hechtsheim unterwegs

Nachrichten Mainz | An diesem Sonntagabend gegen 20:30 Uhr wurden der Polizei drei Jugendliche im Bereich Mühldreieck gemeldet, die dort augenscheinlich mit einer Schusswaffe hantierten. Dabei sei vermutlich auch ein Schuss aus der Waffe abgegeben worden.

 

 


Die Polizeibeamten machten sich umgehend auf den Weg und konnten die drei Jugendlichen vor Ort antreffen und kontrollieren. Dabei fanden sie in der rechten Hosentasche eines 15-Jährigen ein Schreckschussrevolver und stellten diesen sicher.

Es wurde zunächst vermutet, dass es sich bei dem Jugendlichen um die Person handeln könnte, die gegen 19 Uhr in Ebersheim an einer Haltestelle mit einer Schreckschusswaffe geschossen hatte (wir berichteten). Eine Überprüfung ergab jedoch, dass es sich nicht um die gesuchte Person handelte und auch das Waffenkaliber nicht das gleiche wie bei dem Fall in Ebersheim war.

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Zwei der Jugendlichen wurden zuvor bereits als vermisst gemeldet und im Anschluss an die Maßnahmen in das Jugendheim zurückgebracht. Der dritte Jugendliche wurde seinem  Vater übergeben.