BYC-News Blog Seite 1336

Freizeittipp: In luftiger Höhe auf der Geierlay Brücke

Nachrichten Urlaub & Freizeit | Die atemberaubende Hängeseilbrücke Geierlay ist eine Fußgängerseilbrücke zwischen den Ortsgemeinden Mörsdorf im Rhein-Hunsrück-Kreis und Sosberg Landkreis Cochem-Zell. Nicht zuletzt wegen dem faszinierenden Ausblick, den man von der Brücke hat, ist sie ein absolut sehenswertes Ausflugsziel für Schwindelfreie und Abenteurer.


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360 Meter lang und schwindelerregend hoch

Mit einer Länge von 360 Metern und einer Höhe von 100 Metern gehört die Geierlay zu den längsten Hängeseilbrücken Europas. Die 62 Tonnen schwere Brücke kann von den Besucherinnen und Besuchern kostenfrei überquert werden. Seit ihrer Entstehung wurde die Hängeseilbrücke von mehr als einer Millionen Menschen besucht.

Sie wurde nach dem Vorbild Nepalesischer Hängeseilbrücken konstruiert und schwingt sich so von einem Brückenkopf zum anderen. Ihren Namen erhielt die Brücke in einem ausgeschriebenen Wettbewerb, er bezeichnet die Gemarkung über welche sie führt.

Zu dem Gesamtkonzept der Geierlay gehört ein Besucherzentrum mit Bistro und großem Parkplatz in Mörsdorf, auch für Reisebusse. Die Brücke selbst ist ausschließlich zu Fuß oder mit dem Rad über 1,8 Kilometer gut befestigten Weg erreichbar.

Freizeittipp: in luftiger höhe auf der geierlay brücke
Foto: Privat
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Wichtige Hinweise für den Besuch in Corona-Zeiten

Zur Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern werden die Besucher mittels einer Einbahnregelung so gelenkt, dass auf der Brücke kein Begegnungsverkehr stattfindet.

Das bedeutet:

  • In jeder geraden Stunde (beispielsweise um 12 Uhr und 16 Uhr) darf die Brücke ausschließlich aus Richtung Sosberg in Richtung Mörsdorf zur Überquerung betreten werden.
  • In jeder ungeraden Stunde (beispielsweise um 13 Uhr und 17 Uhr) darf die Brücke ausschließlich aus Richtung Mörsdorf in Richtung Sosberg zur Überquerung betreten werden.

Zudem gilt:

  • Das Abstandsgebot von 1,5 Meter muss auch bei Personenansammlungen vor und hinter der Brücke gewahrt werden.
  • Es dürfen sich nicht mehr als 30 Personen gleichzeitig auf der Brücke aufhalten
  • Ab dem Aufenthalt vor den Brückenköpfen und auf der Brücke besteht Maskenpflicht

Täglich zwischen 10 Uhr und 18 Uhr achtet ein Sicherheitsteam auf die Einhaltung dieser Regeln.



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So entstand die Brücke

Die Idee zum Bau einer Hängeseilbrücke wurde erstmals 2006 im Rahmen eines Workshops der Dorferneuerung zur Entwicklung der Ortsgemeinde Mörsdorf formuliert. Die Idee wurde jedoch zunächst als nicht realisierbar verworfen. Im Jahr 2010 griffen die drei Mörsdorfer Ingo Börsch, Hans-Peter Platten und der jetzige Ortsbürgermeister Marcus Kirchhoff die Idee allerdings wieder auf und trieben sie voran.

Im April 2010 wurde vom Gemeinderat der Grundsatzbeschluss zum Bau der Brücke gefasst und anschließend eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Anfang 2014 konnte dann mit den konkreten Planungen begonnen werden. Der Bau startete am 26. Mai 2015. In einer Rekordzeit von knapp sechs Monaten wurde die Geierlay dann errichtet.

Bis zur Errichtung der Titan RT an der Rappbode-Talsperre im Jahre 2017, galt die Geierlay als die längste Hängeseilbrücke Deutschlands.

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Müllberge am Mainstrand in Ginsheim-Gustavsburg

Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | Die letzten Wochenenden waren warm und sonnig. Viele Menschen zieht es nach draußen und in Gustavsburg ist der Mainstrand ein beliebtes Ziel. Doch besonders nach den Wochenenden häufen sich die Müllberge am Mainstrand. Auch auf dem gesamten Weg bis hin zu den Parkplätzen, die sich unter der Brücke nach Kostheim befinden, verteilt sich der Müll.


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Essensreste, Windeln und Sondermüll zieren den Strand

BYC-News-Leser meldeten sich bei unserer Redaktion und beschwerten sich über das rücksichtslose Verhalten mancher und die enormen Müllberge. Wir waren daraufhin vor Ort, um uns selbst ein Bild von der Situation zu machen. Am Mainstrand, direkt neben dem kleinen Pfad, über den man den eigentlich schönen Platz erreicht, türmt sich ein enormer Müllberg. Darin ist alles mögliche zu finden, von Essensresten und leeren Verpackungen über Windeln und Sondermüll bis hin zum Liegestuhl und Elektrogeräten. Auch Glasscherben liegen dort. Manches ist sogar noch in Müllsäcken verpackt und dann dort liegen gelassen worden. Der Müllhaufen war massiv mit Fliegen überzogen. Welche Tiere sich unter dem Abfall tümmeln – so genau wollten wir dann doch nicht schauen.

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Keine 15 Meter weiter genießen die Menschen die Sonne

Das Skurrile dabei: Direkt daneben liegen die Menschen in der Sonne, genießen die Natur oder lesen während die Kinder im Wasser plantschen. Natürlich immer mit dem Rücken zum Müllberg, denn das würde das Bild massiv zerstören. Die Fliegen und der Geruch so wie das Ungeziefer, das vermutlich durch den Müll angelockt wurde, scheinen sie nicht weiter zu stören.



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Gefährlich für Mensch, Tier und die Umwelt

Nicht nur, dass die Müllberge den schönen Strand optisch vollkommen ruinieren, es ist auch gefährlich. Die entsorgten Lebensmittel locken Tiere wie beispielsweise Ratten an. Bei verfaulten Lebensmitteln besteht zudem eine Gesundheitsgefahr für Tiere wie beispielsweise Hunde oder Hasen, welche die Lebensmittel fressen.

Auch für die Menschen kann diese Art von Vermüllung gefährlich werden. Die Tiere die dadurch angelockt werden, können Krankheiten übertragen. Außerdem können Kinder, die unbeaufsichtigt dort spielen und sich der Gefahr nicht bewusst sind, an Spitzen oder scharfen Gegenständen verletzen oder durch das vergammelte Essen anderweitig erkranken. Nicht zuletzt ist die Situation natürlich auch für die Umwelt und die Natur alles andere als förderlich.

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Wir haben nachgefragt

Aufgrund der vielen Beschwerden haben wir an diesem Montag bei der Stadt Ginsheim-Gustavsburg schriftlich angefragt, wie es damit weiter gehen soll. Sobald unsere Redaktion eine Antwort erhält, berichten wir nach.

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Wiesbaden: Nackter Mann bedroht Polizei mit Machete

Nachrichten Wiesbaden | In dieser Sonntagnacht gegen 1:00 Uhr wurde eine Polizeistreife von einem nackten Mann mit einer Machete bedroht. Der Vorfall ereignete sich in einem Mehrfamilienhaus in der Straße „Am Schlosspark“ in Wiesbaden-Biebrich.


Die Polizei wurde zunächst wegen Ruhestörung in dem Mehrfamilienhaus alarmiert. Daraufhin machte sich eine Polizeistreife auf den Weg zur Wohnung, aus welcher der Lärm zu hören war. Die Wohnungstür wurde von einem 38 Jahre alten und völlig nackten Mann geöffnet, der offenbar kein Verständnis für das Auftauchen der Polizeibeamten zeigte. Der Mann wurde zunächst aufgefordert, sich zu bekleiden, woraufhin er wieder in der Wohnung verschwand.

Kurze Zeit später kam der Mann mit einer Badehose bekleidet und mit einer Machete bewaffnet zur Tür. Er bedrohte die Beamten mit der Waffe. Den Polizisten gelang es allerdings, ihn dazu zu bringen, die Machete wegzulegen, was allerdings an seinem aggressiven Auftreten gegenüber der Polizei noch nichts änderte. Da der Mann sich auch weiterhin nicht  beruhigen ließ, fixierten die Beamten ihn bis zum Eintreffen der zwischenzeitlich angeforderten Unterstützung auf dem Boden. Während der gesamten Festnahme soll sich der Mann heftig gegen die Beamten gewehrt haben und dabei auch in deren Richtung gespuckt sowie wüste Beleidigungen ausgesprochen haben. Durch das Verhalten des 38-Jährigen wurden zwei Polizisten leicht verletzt. Auch der 38-Jährige Mann erlitt leichte Verletzungen.

Der Mann wurde mit zur Dienststelle genommen, wo ein Atemalkoholtest durchgeführt wurde. Dieser ergab einen Wert von über 3,0 Promille. Aufgrund dessen wurde dem Mann im Anschluss durch einen Amtsarzt auch noch eine Blutprobe entnommen. Er wurde dann in Gewahrsam genommen und ein Ermittlungsverfahren wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet.

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Dringender Aufruf der Stadt Rüsselsheim

Nachrichten Rüsselsheim | Die Hitze macht nicht nur Menschen zu schaffen. Auch Bäume und Sträucher leiden unter den hohen Temperaturen, vor allem, wenn gleichzeitig Niederschläge ausbleiben. Hinzu kommen gesunkene Grundwasserspiegel und oft auch Wind. Viele Pflanzen sind daher auf zusätzliche Bewässerung angewiesen.


Bürger sind aufgerufen zu helfen

Aus diesem Grund ruft der Fachbereich Umwelt und Planung der Stadt Rüsselsheim die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die Straßenbäume in den Wohngebieten zu gießen. Angesichts der heißen Witterung sind die Straßenbäume und Sträucher für jede Wassergabe dankbar. Gegossen wird am besten in den frühen Morgenstunden, da dann der abgekühlte Boden das Wasser am besten aufnimmt. Alternativ kann auch nach Sonnenuntergang gegossen werden. Es ist besser, einmal pro Woche viel Wasser zu geben, als täglich nur wenig. Ein Baum kann 150 Liter vertragen, was etwa dem Fassungsvermögen von 15 Putzeimern oder Gießkannen entspricht.

Bäume in der Stadt sind unverzichtbar

Bäume tragen in den Städten zu einem kühleren Klima bei und sind dafür unverzichtbar. Sie reinigen die Luft, senken die Temperatur in ihrem Schatten und leisten so einen bedeutenden Beitrag zum Kleinklima. Auch für Insekten und Vögel bieten sie eine wichtige Lebensgrundlage.

Asklepios Paulinen Klinik: Modernste Endoskopie in Wiesbaden eröffnet

Nachrichten Wiesbaden | Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen und wesentlichen Erweiterungen hat jetzt die neu gestaltete Endoskopie-Abteilung an der Asklepios Paulinen Klinik (APK) ihren Betrieb aufgenommen. Ausgestattet mit den modernsten zur Zeit erhältlichen Geräten, sind nun alle endoskopischen Eingriffe auf höchstem Niveau möglich. Die Fachbereichsleitung hat als Leitender Oberarzt Dr. Jens Wetzka übernommen. Die Gesamtverantwortung der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Onkologie und Pneumologie liegt bei Chefärztin Prof. Dr. Andrea May, die auch in die Ärztebestenliste aufgenommen wurde.


Auf dem neusten Stand

Fast sechs Monate hat die Neugestaltung des Endoskopie-Bereiches in Anspruch genommen. Durch die Umbaumaßnahmen konnten mehr Endoskopieräume geschaffen und medizin-technisch mit Geräten der beiden Marktführer auf den neuesten Stand gebracht werden. Das eingesetzte ERCP Gerät (Endoskopisch retrograde Cholangiopankreatikographie) ist deutschlandweit das erste Gerät dieser Art.

Dr. Wetzka dazu

„Wir sind nun in der Lage, diagnostisch und therapeutisch alle endoskopischen Eingriffe anzubieten. Außerdem haben wir jetzt eine eigene neue Durchleuchtungseinheit, um die zum Teil sehr komplexen endoskopischen Eingriffe direkt vor Ort durchführen zu können. Die hochmoderne Technologie ermöglicht Bilder in HD-Auflösung. Auch virtuelle Färbetechniken sind möglich, um Gewebestrukturen noch besser darstellen zu können. Und unterschiedlichste Zoomtechniken lassen starke Vergrößerungen zu. So sind wir in der Lage, Veränderungen noch zuverlässiger beurteilen zu können “, so Dr. Wetzka.

Verbesserte Patientensicherheit und mehr Komfort

Um die Abläufe zu optieren und damit die Sicherheit und den Komfort für die Patienten zu erhöhen, wurde neben der bereits erwähnten Röntgenanlage auch eine größere Aufwacheinheit eingerichtet. Das bedeutet im Gegensatz zu früher sehr kurze Transportwege für die Patienten. Darüber hinaus wurden die Untersuchungsräume bewusst sehr groß angelegt, um stets genügend Bewegungsfreiheit zu haben. Dank Deckenversorgung und mobiler Endoskopie-Einheiten können alle Räume individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden.



CO2 zum Aufblasen des Darms

Nicht zuletzt bietet die Verwendung von CO2 zum Aufblasen des Darms für Untersuchungszwecke gegenüber der Nutzung der normalen Raumluft deutlich mehr Komfort für den Patienten. CO2 wird rund 150 Mal schneller vom Körper aufgenommen und kann so schnell und unbemerkt über die Lunge abgeatmet werden. So werden Blähungen und Bauchschmerzen zum Beispiel nach einer Darmspiegelung, wie sie bisher bei Verwendung von normaler Raumluft aufgetreten sind, vermieden.

Erweiterung Diagnose- und Therapiekapazitäten – weniger Wartezeiten
Die umfangreichen Umbaumaßnahmen erweitern die Diagnose- und Behandlungskapazitäten bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes und der damit verbundenen Organe deutlich. Sie garantieren auch die schnelle und sichere Behandlung von mehr Patienten – die Wartezeiten reduzieren sich signifikant.

Prof. May dazu

„Die technischen Verbesserungen erlauben große diagnostische Fortschritte, weil wir durch die hervorragende Bild-Auflösung immer mehr sehen können. Neben der Diagnose haben wir als zweiten Schwerpunkt die operative Endoskopie. Das bedeutet, wir können mit Hilfe des Endoskops viele Erkrankungen minimal-invasiv heilen oder verbessern, ohne dass im klassischen Sinne chirurgisch operiert werden muss“, sagt Prof. May. So werden die Patienten bei endoskopischen Eingriffen weniger als bei der herkömmlichen Chirurgie belastet, da natürliche Körperöffnungen wie Mund und After genutzt werden, um in den eigentlichen Behandlungsbereich vorzudringen.

„Wir alle fühlen uns in der neuen Endoskopie sehr wohl“, betont Prof. May. „Ich darf sagen, dass es sich um die schönste Endoskopie-Abteilung handelt, in der ich bisher gearbeitet habe. Das angenehme Klima führt auch dazu, dass sich die Patienten wohler fühlen und so weniger Angst haben, und das ist immer ein gutes Zeichen“, fügt Prof. May hinzu.

Hervorragende Spezialisten, die einen exzellenten Ruf

Auch Norman Westphal, Geschäftsführer der APK, freut sich sehr über den neu gestalteten Bereich: „Wir haben mit Prof. May, Dr. Wetzka und dem gesamten Team hervorragende Spezialisten an Bord, die weit über das Rhein-Main-Gebiet hinweg einen exzellenten Ruf genießen. Auch bin ich stolz auf das gesamte Team, das in den schwierigen letzten Wochen geduldig daran gearbeitet hat, die Innere Medizin in der Pauline weiter zu entwickeln und jetzt mit uns gemeinsam durchstarten möchte. Zusammen mit der state-of-the-art Ausstattung der Endoskopie-Abteilung bieten wir jetzt für Wiesbaden und Umgebung Diagnose- und Therapiemöglichkeiten an, die deutlich über das hinausgehen, was bisher möglich war. Damit stärken wir ganz bewusst den Medizinstandort Wiesbaden“.

Polizei rettet Kaninchen aus gefährlicher Situation

Kirkel. Die Polizei hat in Kirkel 38 Kaninchen gerettet. Ihr Besitzer hatte darum gebeten, weil er in die Homburger Uniklinik musste und sich sorgte, die Hitze gefährde die Tiere stark. Zurzeit sind die Kaninchen im Homburger Tierheim.

Verkehrsunfallflucht in Groß-Gerau – Polizei sucht Zeugen

Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Sonntag kam es zu einer Verkehrsunfallflucht in Groß-Gerau. Gegen 11.00 Uhr beschädigte ein noch unbekannter Verkehrsteilnehmer einen grauen Dacia. Das Fahrzeug war in der Mörfelder Straße 24 ordnungsgemäß am Fahrbahnrand abgestellt. Der Sachschaden beläuft sich auf circa 150 Euro. Bei dem Unfall wurde der Aussenspiegel des Fahrzeuges abgerissen. Hinweise auf den Unfallverursacher nimmt die Polizeistation Groß-Gerau unter der Telefonnummer 06152/1750 entgegen.

Feuerwehr Gustavsburg: Großbrand und Explosionen am Kupferwerk

Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | In dieser Montagnacht gegen 1:45 Uhr kam es zu einem Großbrand in der Straße „Am Kupferwerk“ im Stadtteil Gustavsburg. Der Brand hatte sich über drei Gartenhütten verteilt, die im Vollbrand standen.


Das Feuer hatte sich rasch ausgebreitet

Wie die Einsatzkräfte vor Ort gegenüber Boost your City mitteilten, hatte sich das Feuer aufgrund der trockenen Wetterverhältnisse rasch auf insgesamt drei Gartenhütten ausgebreitet. Beim Eintreffen der Feuerwehr gestaltete es sich für die Einsatzkräfte zunächst schwierig, die Flammen zu erreichen. Wegen auf dem dortigen Gelände gelagerten Gasflaschen, bzw. Gasgrills, kam es auch zu mehreren Explosionen.

„Durch den massiven Feuerschein und die starke Rauchentwicklung mussten die umliegenden Häuser kontrolliert werden, dass kein weiterer Brand durch die Funken ausgelöst wurde.“, erklärte ein Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg. Dies geschah über die Drehleiter der Rüsselsheimer Feuerwehr und mittels einer Wärmebildkamera. Zudem musste aufgrund der hohen Flammen der Bahnverkehr vorübergehend stillgelegt werden. Gegen 2:30 Uhr war das Feuer gelöscht. Die Feuerwehr suchte die Parzellen und umliegenden Grundstücke im Anschluss noch einige Zeit nach weiteren Glutnestern ab. Noch bis nach 4:00 Uhr am frühen Montagmorgen waren die Einsatzkräfte mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt.



Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen

Die umliegenden Häuser mussten nicht evakuiert werden, die Anwohner wurden allerdings gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Bei dem Brand wurden keine Personen verletzt. Die Rüsselsheimer Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

Vor Ort waren insgesamt 45 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Ginsheim, Gustavsburg, Bischofsheim sowie Rüsselsheim.

Interview mit einem Gartenbesitzer

Boost your City hat mit einem der Gartenbesitzer gesprochen. Er berichtet, dass er seine Gartenparzelle verlassen habe und er sich nicht erklären könne, wie der Brand bei ihm entstehen konnte.

Er habe den Garten vor rund einem Jahr übernommen und habe in diesem Zeitraum viel Geld und Arbeit in die Parzelle gesteckt. Erst vor kurzem habe er in der Parzelle und der Gartenhütte alles nach seinen Wünschen gestaltet, nun habe das Feuer diese Arbeit zerstört. Die drei Parzellen sind vollständig niedergebrannt und zerstört, was ihn sehr belastet.

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Mainz: Mann springt mit Schlagstock und Messer aus einer Hecke

Nachrichten Mainz | An diesem Samstag kam es gegen 21:45 Uhr zu einem gewalttätigen Übergriff in der Mainzer Neustadt. Ein Mitarbeiter eines Lebensmittelgeschäfts meldete der Polizei Mainz, dass sein Arbeitskollege (38 Jahre) tätlich angegriffen wurde. Der Vorfall ereignete sich in der Hattenbergstraße in der Landeshauptstadt Mainz.


Unbekannter springt aus Hecke und schlägt zu

Ein bislang unbekannter Mann sei aus einer Hecke gekommen und habe ohne Vorwarnung mit einem Schlagstock zugeschlagen. Der Mann habe in Richtung des Oberkörpers geschlagen und den Arbeitskollegen am Arm getroffen. Der 38-Jährige wurde bei dem Angriff zum Glück nur leicht verletzt. Nachdem der Unbekannte mit dem Schlagstock zugeschlagen hatte, zog er ein Messer. Das Opfer flüchtete daraufhin.

Eine Fahndung durch die Polizei Mainz nach dem Angreifer verlief bislang erfolglos.

Der Gesuchte wird wie folgt beschrieben:

  • ca. 40 Jahre alt
  • ca. 1,75 – 1,80 m groß
  • schwarze kurze Haare
  • schwarzer Vollbart
  • oberkörperfrei
  • schwarze Shorts
  • aufgrund Sprache und Erscheinungsbild eventuell türkisch-stämmig.

Zeugen melden sich bitte bei der Polizei Mainz unter der Rufnummer 06131-65-4210

Atemberaubende Drohnenaufnahme von Bingen am Rhein

Nachrichten Bingen | Die Drohnenaufnahme zeigt die Stadt Bingen am Rhein von oben und bietet damit einen beeindruckenden Ausblick auf die Stadt und ihre zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Man erhält einen ersten Eindruck vom traumhaft gelegenen Bingen und den vielen Highlights der Stadt.


Der ursprüngliche Name der Siedlung war Bingium

Bingen am Rhein ist eine große kreisangehörige Stadt im Landkreis Mainz-Bingen. Der ursprüngliche Name der Siedlung war Bingium, ein keltisches Wort mit der Bedeutung „Loch im Fels“ als Bezeichnung für die Untiefe hinter dem Mäuseturm, bekannt als Binger Loch. Bekannt ist Bingen unter anderem durch die Geschichte rund um den Binger Mäuseturm. In diesem soll angeblich der Mainzer Erzbischof Hatto von Mäusen gefressen worden sein.

Der Binger Mäuseturm, die ehemalige Stiftskirche Basilika St. Martin aus dem 15. Jahrhundert, die Burg Klopp sowie der Alte Rheinkran und die Drususbrücke sind nur einige der zahlreichen Sehenswürdigkeiten in Bingen. Zudem schließt das UNESCO-Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal die gesamte Stadt Bingen mit ein, obwohl deren Hauptteil in Rheinhessen liegt. Der Rochusberg wird nahezu vollständig vom Stadtgebiet umschlossen.

Daten und Fakten zu Bingen

Mit 25.659 Einwohnern auf einer Fläche von 37,73 Quadratkilometern befindet sich Bingen unmittelbar südöstlich des Rheinknies am Binger Wald. Die Stadt ist aufgeteilt in acht Stadtteile. Oberbürgermeister von Bingen ist seit dem 22. April 2012 Thomas Feser (CDU).

Hier im Artikel erfahren Sie 15 weitere gute Gründe, um nach Bingen zu kommen. 

Deutschland: Bierabsatz in der Corona-Krise stark rückläufig

Nachrichten Bundesweit | Der Bierabsatz ist im 1. Halbjahr 2020 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 6,6 % beziehungsweise 302,5 Millionen Liter gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, haben die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager im 1. Halbjahr 2020 rund 4,3 Milliarden Liter Bier abgesetzt. In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union (EU) eingeführte Bier nicht enthalten.


82,3 % des gesamten Bierabsatzes waren für den Inlandsverbrauch bestimmt und wurden versteuert. Der Inlandsabsatz sank im Vergleich zum 1. Halbjahr 2019 um 5,9 % auf 3,5 Milliarden Liter. Steuerfrei (als Exporte und als sogenannter Haustrunk) wurden 758,8 Millionen Liter Bier abgesetzt (-9,5 %). Davon gingen 366,8 Millionen Liter (-17,8 %) in EU-Staaten, 386,2 Millionen Liter (-0,1 %) in Nicht-EU-Staaten und 5,7 Millionen Liter (-1,9 %) unentgeltlich als Haustrunk an die Beschäftigten der Brauereien.

Biermischungen – Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen – machten im 1. Halbjahr 2020 mit 220,3 Millionen Litern 5,1 % des gesamten Bierabsatzes aus. Gegenüber dem 1. Halbjahr 2019 wurden 2,7 % weniger Biermischungen abgesetzt.

Bierabsatz in der Corona-Krise stark rückläufig

Geschlossene Bars und Restaurants, abgesagte Feste und sonstige Großveranstaltungen sorgten besonders in den Monaten April ( -17,3 %) und Mai (-13,0 %) für einen starken Rückgang beim Bierabsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Seitdem die Beschränkungen im Mai wieder gelockert wurden, erholt sich auch der Bierabsatz langsam wieder. Im Juni wurde im Vergleich zum Vorjahresmonat nur noch 1,9 % weniger Bier abgesetzt. Langfristig betrachtet geht der Bierabsatz in Deutschland seit Jahren kontinuierlich zurück.

Exhibitionist belästigt 14-jährige Mädchen in Ingelheim

Nachrichten Ingelheim | An diesem Freitagnachmittag gegen 16:15 Uhr wurden zwei junge Mädchen von einem Exhibitionisten belästigt. Der Vorfall ereignete sich im Freibad des Ingelheimer Stadtteils Frei-Weinheim.


Die beiden 14 Jahre alten Mädchen lagen bereits am Strand, als der Mann sich direkt in ihrem Sichtfeld platzierte. Sein grau-grünes Wurfzelt richtete er dann so aus, dass die Mädchen direkt herein sehen konnten. Er legte sich in das Zelt, entblößte sich und spielte dann vor den 14-Jährigen an seinem Glied. Die beiden Mädchen bekamen Angst und fuhren nach Hause zu ihren Eltern, von wo aus sie die Polizei über den Vorfall verständigten. Die Polizeibeamten konnten den Mann allerdings vor Ort nicht mehr ausfindig machen.

Beschreibung des Tatverdächtigen: 

  • ca. 50-60 Jahre alt
  • wenige, graue, kurze Haare
  • Brillenträger
  • graues T-Shirt
  • grün/graue Strandmuschel und ein dunkles Fahrrad dabei.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Ingelheim unter der Rufnummer 06132 – 65510 in Verbindung zu setzen.

Polizei Ingelheim: Zwei Radfahrer bei Unfall tödlich verletzt

Nachrichten Bubenheim | An diesem Sonntagmittag gegen 14:15 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Kreisstraße K16 von Bubenheim in Fahrtrichtung Engelstadt. Zwei Personen wurden bei dem Verkehrsunfall tödlich verletzt.


Wie Einsatzkräfte vor Ort gegenüber Boost your City mitteilten, war ein 66 Jahre alter Autofahrer aus Bubenheim auf der K16 in Richtung Engelstadt unterwegs. Zeitgleich standen eine 70-jährige Frau und ihr 70-jähriger Ehemann aus Bad Kreuznach mit ihren Fahrrädern auf dem Feldweg neben der Fahrbahn, um dort eine Pause einzulegen.

Aus bislang noch ungeklärter Ursache kam der Autofahrer dann nach links von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Dabei erfasste er die dort stehenden Radfahrer mit seinem PKW. Diese sollen dann durch den Aufprall noch gegen eine weitere, 28 Jahre alte Autofahrerin geschleudert worden sein, welche in Richtung Bubenheim unterwegs war.

Die Rettungskräfte hatten noch vor Ort versucht, die beiden vom Auto erfassten Radfahrer zu reanimieren, allerdings ohne Erfolg. Beide erlagen noch vor Ort ihren Verletzungen. Der Fahrer des PKW soll vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht worden sein. Die 28-jährige Autofahrerin wurde bei dem Unfall nur leicht verletzt und konnte nach kurzer Behandlung durch den Rettungsdienst vor Ort wieder entlassen werden.

Zahlreiche Rettungskräfte und Feuerwehrleute sowie die Polizei sind im Einsatz. Auch ein Rettungshubschrauber ist vor Ort. Alle Beteiligten, sowie Unfallzeugen und die Angehörigen der beiden Verstorbenen werden von Seelsorgern betreut. Die Kreisstraße K16 war von 14:10 bis circa 18 Uhr voll gesperrt. Zur Klärung der Unfallursache wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz ein Gutachter hinzugezogen.

Deutschland zeigt sein Grünes Herz für den Wald

Nachrichten Bundesweit | Vom 18. bis 20. September finden auf Initiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die Deutschen Waldtage 2020 statt. Unter dem Motto „Gemeinsam! Für den Wald“ wird es bundesweit mehr als 300 Veranstaltungen geben. Schon jetzt gestartet ist die „Grüne Herz Aktion“: Menschen in ganz Deutschland sind aufgerufen, ab sofort ihr Grünes Herz für den Wald zu zeigen.


Sie liefern den klimafreundlichen nachwachsenden Rohstoff Holz

Die Wälder in Deutschland leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, zur Artenvielfalt und als Erholungsort. Sie liefern den klimafreundlichen nachwachsenden Rohstoff Holz und geben Arbeit und Einkommen. Doch ihr Bestand ist durch den Klimawandel bedroht. Trockenheit, Schädlingsbefall und Stürme haben den Wald in den letzten Jahren dramatisch geschädigt. Politik und Forstwirtschaft stehen vor der Jahrhundertaufgabe, den Wald zu stabilisieren und seinen Fortbestand für künftige Generationen zu sichern. Dafür brauchen sie die Solidarität und Unterstützung aller, denen der Wald am Herzen liegt. „Gemeinsam! Für den Wald“ lautet deshalb das Motto der Deutschen Waldtage 2020. Zusätzlich haben das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Bundeswaldministerin Julia Klöckner und der Deutsche Forstwirtschaftsrat als Partner der Deutschen Waldtage das Grüne Herz als Solidarisierungssymbol gewählt. Damit können Bürgerinnen und Bürger ihr Herz für den Wald und ihre Unterstützung für die Maßnahmen zu seinem Schutz sichtbar machen.

Mitmachaktion „Grünes Herz“

Das Bundeswaldministerium ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, ihr Grünes Herz für den Wald zu zeigen. Mitmachen geht ganz einfach: Ein Foto oder Video mit einem Grünen Herzen machen, gerne ein persönliches Statement über den Wald hinzufügen und an das Organisationsbüro der Waldtage einsenden. Die Bilder und Videos werden anschließend auf der Homepage der Deutschen Waldtage veröffentlicht und in den Social-Media-Profilen vorgestellt. Weitere Informationen zu dieser Mitmachaktion gibt es unter www.deutsche-waldtage.de/gruenesherz.

Nicht nur im Rahmen dieser Aktion, sondern zu den Deutschen Waldtagen selbst und auch darüber hinaus, soll das Grüne Herz deutschlandweit sichtbar sein und so eine breite Unterstützung für die Wälder und die nachhaltige Forstwirtschaft in Deutschland dokumentieren. Alle, die den Wald lieben, ihn nutzen und ihn erhalten wollen, sind aufgerufen, das Grüne Herz sichtbar zu machen – ob beim Einkaufen, hinter Autoscheiben, als Sticker oder Pin, auf T-Shirts gedruckt oder in den Sozialen Medien geteilt.

Die Deutschen Waldtage 2020

Auf Initiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und in Partnerschaft mit dem Deutschen Forstwirtschaftsrat (DFWR) finden vom 18. bis 20. September 2020 die Deutschen Waldtage 2020 statt. Unter dem Motto „Gemeinsam! Für den Wald“ laden Forstleute und Waldbesitzende bundesweit Bürgerinnen und Bürger zu hunderten von Veranstaltungen ein. Dabei stehen die Information über die Situation und der Dialog über die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen des Waldes im Mittelpunkt.

Mit Auto über Kreisel gesprungen und in Skulptur gelandet

Nachrichten Rheinhessen | An diesem Samstag gegen 04:50 Uhr befuhr ein 53-jähriger Pkw-Fahrer aus Dorn-Dürkheim die L 425 (Rheinhessenstraße)aus Richtung Westhofen kommend in Richtung Dorn-Dürkheim.


Nach eigenen Angaben war er einen kurzen Moment unaufmerksam, fuhr daher nahezu ungebremst mit ca. 65 km/h gegen die seitliche Umrandung des erhöhten Kreisverkehrs (L 425 / L438), hob ab und kam letztlich an einer auf dem Kreisverkehr befindlichen „Weinbau-Skulptur“ zum Stehen.

Es entstand erheblicher Sachschaden (24.000 Euro). Neben dem Pkw (wirtschaftlicher Totalschaden von 8000 Euro), wurde die Skulptur stark (15.000 Euro), sowie zwei Warnhinweis-Schilder und deren Halterungen und 5 Steine (1.000 Euro) der Kreisverkehrsbegrenzung beschädigt. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und wurde auf Halterwunsch abgeschleppt.