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Mainz-Kostheim: Vollbrand an der Bundesstraße 43

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Nachrichten Kostheim | An diesem Mittwochabend gegen 21:10 Uhr kam es zu einem Feuerwehreinsatz bei der Bundesstraße B43 unter der Rampe in Mainz-Kostheim. Ein ehemaliges Pförtnerhaus der Firma Linde war in Brand geraten.


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Obdachlose halten sich dort öfter auf

Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort gegenüber Boost your City mitteilte, stand das alte Pförtnerhaus beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits im Vollbrand. Dadurch entstand ein strenger Brandgeruch, den man noch bis auf die andere Rheinseite riechen konnte. Zunächst vermuteten die Einsatzkräfte, dass sich in dem Haus Obdachlose befinden, die sich dort des Öfteren aufhalten und deren Sachen noch neben dem Haus deponiert sind. Wie der Einsatzleiter mitteilte, war dies allerdings nicht der Fall.

Die Feuerwehrleute betraten das Häuschen unter Atemschutz und konnten die Flammen zeitnah unter Kontrolle bringen. Auch die Nachlöscharbeiten waren zügig abgeschlossen, sodass der Einsatz gegen 22:10 Uhr beendet werden konnte.



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12 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort

Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Auch der entstandene Sachschaden hielt sich sehr gering und beschränkte sich zum Großteil auf ein paar Büsche, die in Mitleidenschaft gezogen wurden. Da eines der Feuerwehrfahrzeuge im Bereich der Baustelle parkte, war die Fahrspur in Richtung Mainz auf einigen Metern nicht befahrbar. Es kam dadurch allerdings zu keinen Störungen im Verkehrsfluss.

Im Einsatz waren insgesamt zwölf Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kostheim mit zwei Fahrzeugen sowie die Polizei. Die Brandursache ist zur Zeit noch unbekannt.

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Der Bundestagsabgeordnete Dr. Joe Weingarten hat das Gesundheitsamt Bad Kreuznach besucht

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Nachrichten Bad Kreuznach | Der Bundestagsabgeordnete Dr. Joe Weingarten hat das Gesundheitsamt des Kreises Bad Kreuznach besucht und sich mit dem Gesundheitsdezernenten des Kreises, Hans-Dirk Nies, dem medizinischen Leiter Dr. Ernst-Dieter Lichtenberg und dem Verwaltungsleiter Manfred Klein ausgetauscht. Themen waren unter anderem die Bewältigung der Corona-Pandemie sowie Finanzierung und künftige Herausforderungen des Gesundheitswesens.


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Auskömmliche Finanzierung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes ist notwendig – Appell an Bätzing-Lichtenthäler und Spahn

Nies und Weingarten sind sich einig, dass die Corona-Pandemie dazu geführt hat, die hohe Bedeutung des öffentlichen Gesundheitswesen deutlich zu machen: „Zwar muss auch im Gesundheitswesen sparsam gearbeitet werden“, sagt Weingarten: „Aber wir müssen den Wert einer guten medizinischen Versorgung für die Gesellschaft sehen und dann als Gesellschaft auch bereit sein, die notwendigen Mittel bereit zu stellen.“

Nies erklärte, wie der Kreis Bad Kreuznach es geschafft hat, die Infektionszahlen in den Griff zu bekommen, machte aber auch deutlich, dass die Kreise in dieser Aufgabe mehr Unterstützung benötigten. Grundsätzlich solle das Land die Gesundheitsämter finanziell besser ausstatten.

„Öffentliche Gesundheitsämter sind eine entscheidende Stelle im Gesundheitswesen“, sagt Weingarten. „Wir haben das in Berlin erkannt und unterstützen diesen Sektor nachdrücklich. Weingarten verwies auf den gerade zwischen Bund und Ländern ausgehandellten „Pakt für den öffentlichen Gesundheitsdienst“, nach dem der Bund den Ländern zwischen 2021 und 2026 vier Milliarden Euro zur Verbesserung der Personalausstattung und der Digitalisierung zur Verfügung stellen wird.

Denn die Gesundheitsämter brauchen strukturelle Hilfe, etwa im Tarif- und Besoldungsrecht. „Bei der Bezahlung setzt uns der Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes zu enge Grenzen“, sagt Nies. Das erschwere es, neue Ärzte zu finden, angesichts des kontinuierlichen altersbedingten Ausscheidens von Amtsärzten eine bedrohliche Situation für des Gesundheitsamt des Kreises Bad Kreuznach.



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Weingarten hat zeitgleich an Bundesgesundheitsminister Spahn in einem Schreiben appelliert

Weingarten hat in der Nachfolge des Gespräches Landesgesundheitsministern Sabine Bätzing-Lichtenthäler angeschrieben und sie darum gebeten, dass die Mittel des Paktes vordringlich den Kreisen und Kommunen für die Stärkung der Gesundheitsämter zu Gute kommen, dass zudem klar gestellt wird, dass solche Mittel auf Kreisebene ausschließlich für den genannten Zweck verwendet werden (und nicht im allgemeinen Kreishaushalt landen) und dass in diesem Zusammenhang die Möglichkeit zu verbesserten Bezahlung des Personals auch umgesetzt wird. Schließlich ist es Weingarten auch aus digitalpolitischer Sicht wichtig, dass die 500 Millionen Bundesmittel, die im Rahmen des Paktes zur Verbesserung der digitalen Zusammenarbeit vorgesehen werden, schnell umgesetzt werden: „Das Desaster der bayerischen Gesundheitsverwaltung bei der Datenübertragung der Corona-Testergebnisse sollte sich nicht an anderer Stelle wiederholen“, so der Bundestagsabgeordnete.

Weingarten hat zeitgleich an Bundesgesundheitsminister Spahn in einem Schreiben appelliert, den Kostenersatz für nicht durch die Kassen erstattete Corona-Tests zu erhöhen. „Derzeit legen die Kommunen bei jedem Test in den eigenen Abstrichstationen drauf, da pro Test nur ein Pauschalbetrag erstattet wird, der die tatsächlichen Kosten aber nicht vollständig deckt. Wenn ausreichend getestet werden soll, müssen die Kosten dafür aber – egal werden Test durchführt – auch kostendeckend erstattet werden.“

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Ginsheim-Gustavsburg: Mutter mit Kinderwagen attackiert und beraubt

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Nachrichten Ginsheim | (ots) An diesem Mittwoch kam es gegen 12:30 Uhr zu einem Raub an einer Bushaltestelle in Ginsheim. An der Bushaltestelle in der Friedrich-Ebert-Straße wurde eine 30 Jahre alte Mutter, die dort mit ihrem dreijährigen Sohn, der sich im Kinderwagen befand, von einer Frau zuerst mehrfach beleidigt.


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Unter Gewalteinwirkung wurde die Frau bestohlen

Anschließend trat die Angreiferin der 30-Jährigen in den Bauch, wobei auch der Kinderwagen mit dem 3-Jährigen umfiel, griff sich nach derzeitigem Ermittlungsstand das aus dem Kinderwagen herausgefallene Mobiltelefon und flüchtete.

Im Rahmen der anschließenden polizeilichen Fahndung nahmen die Ordnungshüter in der Nähe des Tatorts eine 39 Jahre alte Tatverdächtige fest. Das gestohlene Handy wurde auf dem Fluchtweg aufgefunden. Die Verdächtige hatte die Beute offenbar auf der Flucht weggeworfen. Die 30 Jahre alte Mutter wurde bei dem Angriff leicht verletzt. Ihr Sohn überstand den Vorfall nach bisherigem Kenntnisstand ohne Blessuren. Die 39-jährige Tatverdächtige erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Verdacht des Raubes.

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Live-Programm auf der Zitadelle Mainz wird verlängert

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Nachrichten Mainz | Bereits seit Monaten stehen die Kulturschaffenden vor enormen Herausforderungen. Das Kulturdezernat der Landeshauptstadt Mainz hat daher in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Hof und dem KUZ Kulturzentrum bei mainzplus Citymarketing Anfang Juli die Reihe „Kultur verbindet – Zitadelle live!“ gestartet. Damit soll Mainzer Akteuren aller Sparten neue Auftrittsmöglichkeiten in der Krise ermöglicht werden.


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Bisher 5.850 Besucher

Das Open-Air-Bühnenkonzept bespielt bereits seit dem 10. Juli an allen Wochenenden die zentrale Wiese der Zitadelle mit unterschiedlichen kulturellen Veranstaltungsformaten. Ursprünglich war die Laufzeit bis Ende August angesetzt. Doch nun haben die Veranstalter gemeinsam entschieden, das Programm um weitere drei Wochenenden zu verlängern. Grund dafür war der anhaltende Bedarf der Kulturschaffenden und der große Erfolg der Veranstaltungen.

Bislang waren die Veranstaltungen jeweils 200 bis 350 belegten Plätzen sehr gut ausgelastet. Insgesamt zählt die Reihe somit bisher 5.850 Besucherinnen und Besucher.

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Kulturdezernentin Marianne Grosse dazu

„Wie passend der Titel „Kultur verbindet“ für das Kulturprogramm auf der Zitadelle wirklich sein würde, lies sich zu Beginn des Projektes nur erahnen. Das Kulturdezernat der Landeshauptstadt Mainz sowie alle Veranstalter der Programmreihe freuten sich in den letzten Wochen sehr über das positive Feedback und freudige Gesichter auf Seiten der Kulturakteure ebenso wie bei den Besucherinnen und Besuchern“ so die Kulturdezernentin. „Daher fiel uns die Entscheidung, ‚Kultur verbindet –Zitadelle live‘ bis zum 20. September zu verlängern, sehr leicht und wir freuen uns auf die kommenden Veranstaltungen“.

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Großeinsatz und Vollbrand im Industriegebiet bei Limburg

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Nachrichten Limburg | An diesem Mittwochabend gegen 22:00 Uhr kam es in der Limburger Straße im Industriegebiet in Elz zu einem Großbrand. Die Feuerwehr, der Rettungsdienst sowie die Polizei sind mit einem Großaufgebot vor Ort.


Ein Ölfass explodierte

Das Sägewerk Eugen Reichwein hatte Feuer gefangen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die fast 3.000 Quadratmeter große Produktionshalle und das angrenzende Freilager bereits im Vollbrand. Mehrere Trupps bekämpften die Flammen unter Atemschutz und mit Hilfe von mehreren Drehleitern. Im weiteren Verlauf kam es auch zu einer kleinen Explosion, wobei es sich nach Informationen des Einsatzleiters um ein Ölfass handelte.

Schlechte Wasserversorgung vor Ort

Die Einsatzkräfte hatten außerdem mit einer schlechten Wasserversorgung vor Ort zu kämpfen. Aus diesem Grund mussten mehrere Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren im Pendelverkehr fahren, um ausreichend Wasser zur Einsatzstelle zu transportieren. Trotz der schlechten Wasserversorgung konnten die Einsatzkräfte ein Übergreifen der Flammen auf das nebenstehende Wohnhaus und eine nahegelegene Tankstelle verhindern.

Im Laufe der Nacht konnten die Flammen in der Produktionshalle weitestgehend gelöscht werden. Die Einsatzkräfte werden allerdings vermutlich noch bis in den Tag hinein mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt sein.



Bahnstrecke musste gesperrt werden

Im Rahmen der Löscharbeiten musste eine nahegelegene Bahnstrecke vorübergehend gesperrt werden, da die Wasserschläuche der Feuerwehr über die Bahngleisen verlegt werden mussten. Auch die direkt nebenan gelegene Bundesstraße B8 wurde während den Löscharbeiten gesperrt.

Große Teile des Sägewerks wurden bei dem Feuer zerstört. Über 100 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren sowie mehrere Polizeistreifen und Rettungswagen sind bei dem Großbrand im Einsatz.

Rüsselsheim: Neues Staffellöschfahrzeug für die Feuerwehr Königstädten

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Nachrichten Rüsselsheim | Schon 28 Jahre war das alte Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Königstädten im Einsatz. Nun wurde es durch ein neues ersetzt. Passend zum 90-jährigen Bestehen der Feuerwehr haben Stadtrat Nils Kraft und der Leiter der Rüsselsheimer Feuerwehr Jörg Wintermeyer an diesem Sonntag einen symbolischen Schlüssel für das Fahrzeug übergeben.


Stadtrat Nils Kraft dazu

„Damit führen wir den eingeschlagenen Weg eines neuen Fahrzeugkonzepts konsequent fort. Dies ist das nunmehr dritte Basisfahrzeug für die Freiwilligen Wehren. Im kommenden Jahr wollen wir außerdem die Ersatzbeschaffung für ein Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Haßloch angehen. Die Wehren leisten einen wesentlichen Beitrag zu der Sicherheit dieser Stadt und dafür brauchen sie die entsprechende Ausstattung“, sagte Kraft.

Kosten von insgesamt 375.000 Euro

Bei der Neuanschaffung in Königstädten handelt es sich um ein Staffellöschfahrzeug. Die Kosten dafür betrugen insgesamt 375.000 Euro. Gefördert wurde die Anschaffung vom Land Hessen mit 78.400 Euro. Beim Bau des Fahrzeugs, der rund 18 Monate in Anspruch genommen hat, haben sich die Technik-Abteilung eng mit der Freiwilligen Feuerwehr abgestimmt, um die örtlichen Belange der Königstädter Wehr besonders berücksichtigen zu können.

In dem Staffellöschfahrzeug kann eine Löschgruppe mit neun Kräften fahren. Der Löschwassertank hat ein Volumen von 2.500 Litern. Die Pumpe kann bis zu 2.000 Liter Wasser pro Minute bei 10 Bar fördern. Zum Umfang des Fahrzeugs gehören außerdem ein Überdruckbelüftungsgerät, Hydraulische Rettungsgeräte, eine Schmutzwasserpumpe, tragbare Leitern sowie ein Wassersauger.

Kreis Groß-Gerau verlängert Maskenpflicht an Schulen

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Nachrichten Groß-Gerau | An diesem Donnerstag ordnete Landrat Thomas Will die Verlängerung der Allgemeinverfügungen an. In dieser ist unter anderem die Maskenpflicht an Schulen im Nordkreis und die Höchstgrenze bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen mit 150 Personen geregelt. Die Allgemeinverfügung gilt nun bis zum 13. September.


Anhaltend hohe Infektionszahlen

„Mit den Verfügungen reagieren wir auf die anhaltend hohe Zahl von Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Kreis“, sagte Landrat Will: „Wir haben im Kreis Groß-Gerau eine sehr dynamische Lage, wie uns der Corona-Ausbruch im Zusammenhang mit einer Hochzeit schmerzlich vor Augen geführt hat. Wir müssen im Alltag achtsam sein. Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehen sind nicht schön, aber sie sind notwendig: Die Pandemie ist noch lange nicht vorbei.“

Landrat Thomas Will und der erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent Walter Astheimer riefen die Menschen im Kreis erneut auf, die Abstands- und Hygieneregeln zu beachten und Alltagsmasken zu tragen. Der Kreis Groß-Gerau reagiert damit auf die anhaltend hohe Zahl von Neuinfektionen im Landkreis. Mit Stand 26. August beträgt der vom Gesundheitsamt ermittelter Sieben-Tage-Inzidenz 28. Damit ist der Kreis weiterhin in Stufe 2 des Eskalationskonzepts des Landes.

Maskenpflicht im Unterricht bleibt bestehen

Im Unterricht gilt die Maskenpflicht auch weiterhin in:

  • Rüsselsheim am Main
  • Raunheim
  • Kelsterbach
  • Bischofsheim
  • Ginsheim-Gustavsburg
  • Mörfelden-Walldorf

„Die Pflicht gilt aber nicht, soweit die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln des Robert-Koch-Instituts, insbesondere der Mindestabstand von 1,50 Metern zu anderen Personen, eingehalten werden kann“, so Landrat Will.

„Die Rückkehr zur Regelschule mit der ursprünglichen Klassengröße halte ich angesichts der steigenden Infektionszahlen ohne weitere Schutzmaßnahmen für zu riskant“, sagte Landrat Will. „Mit der jetzigen Regelung geben wir den Schulen die Möglichkeit, zum Beispiel mit versetzten Unterrichtszeiten, angepassten Lernkonzepten oder einem geschickten System von Präsenzunterricht am Vor- und Nachmittag mit Homeschooling-Anteilen die Zumutungen, die das Tragen eines Mund-Nasenschutzes über Stunden hinweg bedeuten, zu verringern“, so Will. Da im Südkreis weniger Corona-Fälle registriert sind, gelten die Vorsichtsmaßnahmen dort nicht. Thomas Will appelliert allerdings, sich den Vorsichtsmaßnahmen freiwillig anzuschließen.



Kein Sportunterricht in Hallen

Zudem darf in den oben aufgelisteten Gemeinden auch kein praktischer Schulsportunterricht in geschlossenen Räumen und Hallen stattfinden. Im Freien ist der Sportunterricht gestattet, solange dieser kontaktfrei ausgeübt wird.

„Wir wissen, dass sich in Schulen als Ort der Begegnung Infektionen besonders schnell ausbreiten können. Deshalb müssen wir hier besondere Schutzmaßnahmen ergreifen. Wir bewerten jeden Tag anhand der aktuellen Zahlen das Infektionsgeschehen im Kreis Groß-Gerau neu. So können wir jederzeit mit entsprechenden Maßnahmen schnell auf Veränderungen reagieren“, so Will.

Öffentliche und Private Feiern weiterhin beschränkt

Weiterhin sind im gesamten Landkreis sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich nur Veranstaltungen mit maximal 150 Personen erlaubt. Außerdem muss bei Zusammenkünften und Veranstaltungen im öffentlichen Raum nach wie vor eine Alltagsmaske in allen Bereichen außer am Sitzplatz getragen werden. Auch in Gaststätten und Übernachtungsbetrieben gilt weiterhin die Maskenpflicht beim Betreten und Verlassen der Lokalität sowie für den Weg zum Tisch und zur Toilette.

Auch bei Schulungen oder Weiterbildungen für Erwachsene ist das Abstandsgebot von 1,5 Metern bindend. Auch hier muss eine Alltagsmaske getragen werden, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann.



Betreuungsverbot in der Kita VI Parkstraße

Inzwischen konnten alle Kontakte zu dem positiv getesteten Kind in der Kita VI Parkstraße ermittelt werden. Aus diesem Grund gilt das Betretungsverbot nur noch für diejenigen, die individuell unter Quarantäne gestellt wurden. Mit einem negativen Corona-Test können auch die Personen wieder die Kita betreten, die unter Quarantäne stehen – ansonsten verlängert sich das Betretungsverbot ebenfalls bis 4. September 2020.

Vor allem Reiserückkehrer ein Risiko

Vor allem durch Reiserückkehrer waren die Infektionszahlen in den vergangenen Wochen angestiegen. Unter den Rückkehrern waren auch viele Familien mit schulpflichtigen Kindern. „Das Risiko, an COVID-19 zu erkranken oder symptomlos andere anstecken zu können, möchten wir mit diesen Maßnahmen reduzieren“, betont der Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent Walter Astheimer. „Das Tragen von Mund-Nasenbedeckungen ist eines der wenigen Dinge, das wir aktiv tun können, um Infektionsgefahren zu verringern“, sagt Astheimer. „Es liegt an uns selbst, dass sich die Situation nicht weiter verschärft.“

Kreis Groß-Gerau wirbt für AHA-Regeln

Astheimer und Will fügen hinzu: „Corona bedeutet für uns alle eine ernsthafte Gefahr: Deshalb müssen wir uns weiter an die AHA-Regeln zu halten: Abstand, Hygieneregeln, Alltagsmasken – nur so werden wir gut durch diese schwere Zeit kommen.“ Der Kreis möchte zusammen mit den 14 Kommunen in der kommenden Zeit vermehrt durch Banner und Werbemaßnahmen auf die besonderen Verhaltensregeln während der Corona-Pandemie aufmerksam machen.

Warnung der Bevölkerung: Bundesweiter Großalarm im September

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Sirenenprobe in Bingen
Sirenenalarm

Nachrichten Überregional | Am 10. September findet erstmals der bundesweite Warntag statt. Ab dann wird dieser jedes Jahr immer am zweiten Donnerstag im September durchgeführt. In ganz Deutschland werden dann an dem gemeinsamen Aktionstag von Bund und Ländern sämtliche Warnmittel getestet.


Alle Warnmittel werden zeitgleich ausgelöst

Um 11:00 Uhr wird eine Probewarnung an alle Warnmultiplikatoren wie beispielsweise Rundfunksender oder App-Server geschickt, die am Modularen Warnsystem des Bundes angeschlossenen sind. Diese versenden die Probewarnung in ihren Programmen dann an Endgeräte wie Radios und Warn-Apps auf denen Sie die Warnung lesen, hören oder wahrnehmen. Zeitgleich werden auf Ebene der Länder, in den Landkreisen und in den Kommunen kommunale Warnmittel wie zum Beispiel Sirenen und Lautsprecherwagen ausgelöst.

Wozu dient der bundesweite Warntag?

Der bundesweite Warntag soll Bürgerinnen und Bürger für das Thema Warnung der Bevölkerung sensibilisieren. Darüber hinaus soll die Funktion und Ablauf der Warnungen besser verständlich und auf die verfügbaren Warnmittel aufmerksam gemacht werden.

Bürgerinnen und Bürger sollen mehr über die Warnmittel erfahren, um in Notlagen besser reagieren zu können. Auch die nun bundesweit einheitlichen Sirenensignale sollen bekannter werden.

Laubenheimer Sommerfest im Park startet am Freitag

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Nachrichten Mainz | An diesem Freitag startet das Laubenheimer Sommerfest, das vom 28. August bis zum 6. September täglich von 12:00 bis 22:00 Uhr im Laubenheimer Park stattfinden wird. Boost your City hat mit Marco Sottile, dem ersten Vorsitzenden der Interessengemeinschaft Mainzer Schausteller und Marktbeschicker (IMSM), gesprochen.


Der Eintritt ist kostenfrei

Auf dem Festplatz wird es einiges zu Erleben geben. Die kleinen Besucher werden garantiert ihren Spaß haben, wenn sie im Polizeiauto, auf dem Motorrad oder im Feuerwehrauto ihre Runden drehen können. Außerdem kann man am Greifautomaten sein Können beweisen und sich ein Spielzeug oder ein Kuscheltier angeln. Beim „Fadenziehen“ oder „Fang-den-Fisch“ kann man dann tolle Preise wie Puppen, Malstifte oder auch eine Umhängetasche gewinnen. Der Eintritt ist für alle Besucherinnen und Besucher kostenfrei.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt

„Für Speisen und Getränke ist natürlich auch gesorgt.“, so Marco Sottile. Am Imbiss hat man die Wahl zwischen vielen verschiedenen Grillspezialitäten. Für die kleinen Gäste gibt es natürlich ein extra Kinder-Menü mit Chicken Nuggets und Pommes. Außerdem warten frisch zubereitete Crepes in vielfältigen süßen und deftigen Variationen auf die Besucherinnen und Besucher. Bei der Familie Kroczek erhalten die Gäste süße Spezialitäten wie zum Beispiel Popcorn, gebrannte Mandeln, Softeis und vieles mehr.

Am Weinstand werden leckere, regionale Weine vom Weingut Möhn angeboten. Das Allgäuer Büble Bier und die Softdrinks gibt es dann am Getränkestand.



Kinderfest mit Spendenaktion für krebskranke Kinder

Am 1. September ab 16:30 Uhr findet der Kindertag statt. Unter anderem werden Glitzertattoos für die kleinen Gäste angeboten. Von 17:00 bis 18:00 Uhr findet dann das Kindersingen mit Oliver Mager statt. „Es werden noch weitere Überraschungen auf die Kinder warten. Wir möchten aber noch nicht zu viel verraten“, so Marco Sottile.

Wer möchte, kann an diesem Tag auch etwas für den guten Zweck Spenden. Die Spendeneinnahmen gehen dann zugunsten des Fördervereins für Tumor- und Leukämiekranke Kinder e.V.. Der Verein wird auch noch eine besondere Aktion für die kleinen Gäste des Festes vorbereiten. Das Kinderfest wird unterstützt von Boost your City.

„Ebenfalls am 1. September wird es ab 18:00 Uhr auch ein Leberknödel-Essen geben.“, ergänzt Marco Sottile. Eine Anmeldung für das Leberknödel-Essen ist nicht unbedingt erforderlich, würde allerdings die Planung erleichtern. Es wird daher um eine vorherige Anmeldung bei Daniela Barth unter der Telefonnummer 0160 – 8040171 gebeten.



Laubenheimer Marktfrühstück

Da das beliebte Mainzer Marktfrühstück noch immer ausfällt, haben sich die Veranstalter etwas einfallen lassen. Sie möchten das Marktfrühstück nach Laubenheim holen. An den beiden Samstagen (29. August und 5. September) wird daher ab 11:00 Uhr das Laubenheimer Marktfrühstück auf dem Festplatz stattfinden.

„Es wird heiße Fleischwurst geben und auch ein Currywurst-Auto wird dort sein. Es soll also ein richtiges Marktfrühstück werden, natürlich unter Einhaltung der aktuellen Hygienemaßnahmen.“, erklärt Marco Sottile.

Abstands- und Hygienemaßnahmen werden eingehalten

Das Gelände wird von den Schaustellern zusätzlich eingezäunt. So soll ein Eingang geschaffen werden, an dem dann die Eingangskontrollen durchgeführt werden. Die Besucher müssen natürlich auch hier zu Beginn ihre Kontaktdaten hinterlegen. Zusätzlich werden auf dem Gelände verteilt Spender mit Desinfektionsmittel für die Besucher bereitstehen. Eine Maskenpflicht besteht lediglich im Thekenbereich beim Bestellen von Speisen oder Getränken. Ansonsten muss auf dem Gelände keine Maske getragen werden.

Da aktuell die Gästeanzahl bei Veranstaltungen in vielen Städten aufgrund des Infektionsgeschehens wieder reduziert wird, haben sich die Veranstalter auch auf diese Eventualität vorbereitet. Wir werden dann entsprechende Maßnahmen ergreifen, sodass nicht gleich das ganze Fest abgesagt werden muss.“, erklärt Marco Sottile.

Hier geht es zur Facebook-Veranstaltung vom Laubenheimer Sommerfest.

 

Mainz: Krempelmarkt am Rhein bis auf Weiteres abgesagt

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Mainzer Rheinufer
Mainzer Rheinufer

Nachrichten Kurzmeldung | Aufgrund der Verlängerung der aktuellen 10. Corona-Bekämpfungsverordnung RLP bis zum 15. September 2020 und den äußerst umfangreichen Auflagen des Hygienekonzeptes für die Durchführung von Krempelmärkten kann der Mainzer Krempelmarkt am Rheinufer immer noch nicht in gewohnter Weise durchgeführt werden. Das teilte die Stadt Mainz an diesem Mittwoch mit.

Vielfältige Gründe sprechen gegen die Durchführung in dieser Saison, so zum Beispiel die derzeit steigenden Infektionszahlen und die notwendige Einhaltung der Abstandsregeln. Oberste Priorität hat weiterhin die Verlangsamung der Ausbreitungsgeschwindigkeit des Corona-Virus.


 

Lufthansa Group verzichtet auf Umbuchungsgebühren

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Lufthansa
Lufthansa

Nachrichten Frankfurt | Die Airlines Lufthansa, SWISS, Austrian Airlines und Brussels Airlines verzichten ab sofort bei allem Tarifen auf die Umbuchungsgebühr. Dafür stellen sie ihre Tickettarifstruktur bis Ende Dezember grundsätzlich um.


Mehrkosten können trotzdem entstehen

Bereits im Frühjahr hatten die Airlines der Lufthansa Group wegen der Pandemie eine einmalige gebührenfreie Umbuchung ermöglicht. Die neue Regelung gilt weltweit sowohl bei Kurz-, Mittel- als auch bei Langstrecken für alle Neubuchungen. Die Airlines wollen ihren Kunden damit eine flexiblere Reisegestaltung ermöglichen.

Mehrkosten können für den Kunden allerdings trotzdem entstehen. Beispielsweise dann, wenn bei einer Umbuchung auf ein anderes Datum oder zu einem anderen Reiseziel die ursprüngliche Buchungsklasse nicht mehr verfügbar ist. Eine mögliche Differenz wird durch Nachzahlung ausgeglichen.

Rückflugversprechen auf allen europäischen Strecken

Die Lufthansa Group Netzwerk Airlines bieten zudem auch weiterhin ein Rückflugversprechen auf allen europäischen Strecken und in Kooperation mit AXA Partners eine Reiseversicherung zum Schutz im Reiseland an. Die Absicherung vor Ort gilt im Falle einer Reisewarnung oder einer starken Ausbreitung der Pandemie. Reisende werden mit Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines nach Deutschland, Österreich oder die Schweiz zurückgeflogen – falls nötig auch per Sonderflug.

In den Tarifen Economy Classic, Business Saver, Economy Flex und Business Flex ist ein „Rundum-Sorglos Paket“ im Preis enthalten. Somit werden die Kosten für eine Quarantäne, den Reiseabbruch, eine telefonische Beratung vor und während der Reise oder auch den medizinischen Rücktransport übernommen. Im „Bring me Home NOW“ Tarif werden Kunden auf Wunsch auf dem nächsten buchbaren Lufthansa Group Flug befördert. Diese Tariferweiterungen sind für die Kunden kostenfrei und wurden nun bis Ende September verlängert.

Verschäfte Regelungen zur Maskenpflicht an Bord

Zudem schränken alle Airlines der Lufthansa Group die Ausnahmen von der Maskenpflicht an Bord ihrer Flüge ein. Ab dem 1. September 2020 ist eine Befreiung von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung während des Fluges aus medizinischen Gründen nur noch dann möglich, wenn das ärztliche Attest auf einem von der Airline vorgegebenen Formblatt vorgelegt wird. Das Dokument steht auf den Webseiten der Fluggesellschaften zum Download bereit.

Zusätzlich müssen Passagiere, die während des Fluges keine Maske tragen können, einen negativen Corona-Test vorlegen. Dieser darf beim planmäßigem Start der Reise nicht älter als 48 Stunden sein. So soll ein Höchstmaß an Sicherheit für die mitreisenden Fluggäste gewährleistet werden. Grundsätzlich ist das Risiko, sich an Bord eines Flugzeugs zu infizieren jedoch sehr gering.

Mehr begrünte Gebäude in Mainz gefordert

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Jockel-Fuchs-Platz Mainz
Jockel-Fuchs-Platz Mainz

Nachrichten Mainz | Laut Umweltbundesamt (November 2019) sind in Deutschland allein in den letzten 26 Jahren Verkehrs- und Siedlungsflächen um rund ein Viertel gewachsen. Dieses Wachstum entspricht mehr als einen Quadratkilometer verbaute Fläche pro Tag.


Teerpappe an Teerpappe

Schaut man sich gerade in Mainz die versiegelten Siedlungsflächen von oben an, so reiht sich dort oftmals Teerpappe an Teerpappe. Das kritisiert die Partei Piraten & Volt, denn die trostlosen Flächen schaden der Umwelt und dem Menschen in vielen Aspekten:

  • Sie schaden in besonderem Maße dem Mikroklima der Stadt. Sie heizen die Umgebung auf und trocknen die Umgebungsluft.
  • Sie schaden der bereits stark bedrohten Artenvielfalt, da sie das Gegenteil von einem Lebensraum bieten.
  • Sie schaden dem Wassermanagement. Da keine Versickerung stattfinden kann, sinkt der Grundwasserspiegel. Bei Starkregen sorgen diese Flächen für eine Überforderung des Abwassersystems.
  • Sie schaden der Luftqualität, weil der anfallende Feinstaub in der Stadt nicht durch Pflanzen abgebaut werden kann.
  • Sie schaden dem Menschen in seinem ästhetischen Empfinden. Der Blick auf einen Hinterhof aus Teerpappenwüste senkt unser Wohlbefinden.

Begrünung der Häuser hat viele Vorteile

Die Biologin Dr. Sacha Heerschop, die sich in der Piraten & Volt Fraktion im Bau-, Verkehr- und Klimabereich engagiert, erklärt: “Eine ambitionierte Begrünung der Häuser wirkt einer Aufheizung der Stadt entgegen, fördert die Biodiversität, entlastet die Abwassersysteme bei Starkregen, bindet Feinstaub und CO2, verbessert die Lebensqualität, mindert Lärm, dämmt und spart Energie.”



Stadtratsmitglied Maurice Conrad dazu

“Im September 2019 wurde der Klimanotstand in Mainz ausgerufen. Bisher ist leider trotz einiger Vorstöße im Stadtrat – hier ist ganz besonders der Antrag zum Ausbau autofreier Zonen hervorzuheben – noch nicht wirklich viel passiert. Dem Klimanotstand könnte man in ganz besonderem Maße Rechnung tragen, wenn man das Potential der zahlreichen zu begrünenden Dachflächen endlich konsequent nutzen würde. Vor allem in Hinblick auf die Notwendigkeit von Klimaanpassungen, siehe Klimprax-Studie, muss hier ambitioniert gehandelt werden.”

Zur bisherigen Situation:

Mainz hat lediglich in der Alt- und Neustadt seit den 90er Jahren eine Dachbegrünungssatzung. Diese sehr überschaubare Satzung wird dem Klimanotstand nicht annähernd gerecht und bedarf einer ambitionierten Überarbeitung. Beispielsweise wird in der bisherigen Satzung lediglich eine extensive Dachbegrünung eingefordert. Dies bedeutet, dass die Dächer nicht aktiv bewässert werden. Daher überleben auf diesen Dächern nur sehr monokulturelle Sedumbepflanzungen und oftmals nicht heimische Sedumarten (wie das invasive Phedimus spurius). Diese sehr resistenten Pflanzen stellen in Trockenphasen die Verdunstung komplett ein.

“Dennoch ist extensive Begrünung selbstverständlich besser als die Teerpappenwüsten,” räumt der baupolitische Sprecher der Stadtratsfraktion Piraten & Volt, Dr. Florian Köhler-Langes, ein. Er ergänzt: “Letztendlich löst die extensive Begrünung jedoch nicht annähernd die Probleme, die versiegelte Teerpappen-Flächen mit sich bringen. Daher wundere ich mich beispielsweise, dass nun auf der einen Seite das zentrale Bauprojekt an der Ludwigstraße als “Grüner Lunge” beworben wird und auf den CAD-Zeichnungen des Bauentwurfs zahlreiche Büsche und Bäume auf den riesigen Dächern zu sehen sind, und auf der anderen Seite der Investor auf der gleichen Internetseite sagt: “Sämtliche neuen Flachdächer werden extensiv begrünt…“. Wie passt extensive Begrünung und grüne Lunge mit Büschen und Bäumen zusammen? Für mich ist das nicht klar.”

Fraktionsmitglied Tilman Schweitzer dazu

“Aktuell gibt es ganz in der Nähe an der TH Bingen ein Forschungsteam, das innovative und effiziente Dachbegrünung erforscht, die deutlich ambitionierter ist als die extensive Begrünung. Wir hatten das große Glück am 9. Juni dieses Forschungsteam in einem interaktiven Onlineevent ausgiebig zu interviewen.”

Die dort untersuchte semi-intensive Dachbegrünung ist relativ günstig, ressourcenschonend und löst zu einem wesentlichen Anteil die Probleme versiegelter Flächen, indem sie die Biodiversität stärkt, ein nachhaltigeres Wassermanagement ermöglicht, Feinstaub senkt, das lokale Mikroklima verbessert und Treibhausgase reduziert. Eine der Kooperationspartnerinnen bei diesem Forschungsprojekt ist erfreulicherweise die Stadt Mainz.



Maßnahmenparket mit vier Säulen

Tim Scharmann, Fraktionsvorsitzender von Piraten & Volt erläutert die nächsten Schritte: “Wir würden nun gerne mit unserem Stadtratsantrag in der nächsten Stadtratssitzung ein Maßnahmenpaket anstoßen, welches im wesentlichen auf vier Säulen beruht.”

Auch wenn sich die Stadt Mainz seit einigen Monaten mit der Überarbeitung der Dachbegrünungssatzung beschäftigt, würden wir hier gern einige sehr wichtige Aspekte einbringen:

  • Gerade Dachflächen von öffentlichen Gebäuden sollten in Zukunft Vorbildfunktion haben und somit ambitioniert, also semi-intensiv, begrünt werden.
  • Neue Gebäude, die sehr große Dachflächen mit mehr als 200 Quadratmeter aufweisen, sollten mindestens semi-intensiv begrünt werden.
  • Die Dachbegrünungssatzung sollte endlich für das ganze Stadtgebiet gültig sein. Der baupolitische Sprecher, Dr. Florian Köhler-Langes, bemängelt: “In den letzten Bauausschussitzungen mussten wir sehr große Flachdächer unbegrünt durchwinken, weil sie außerhalb des derzeitigen Geltungsbereichs der derzeitigen Dachbegrünungssatzung liegen. Zum Beispiel in der vorletzten Ausschussitzung einmal ein über 1000 Quadratmeter Flachdach bei einer Klinikerweiterung und einmal fast 500 Quadratmeter bei einem Schnellrestaurant.”
  • Ambitionierte Forderungen zur Fassadenbegrünung sollten in die neue Dachbegrünungssatzung bzw. Gebäude-Begrünungssatzung aufgenommen werden.

Die zweite Säule besteht aus der systematischen Überprüfung sämtlicher Umweltauflagen. “Es kann nicht sein, dass beispielsweise Dachbegrünungen aufwendig angelegt werden und dann nicht mehr gepflegt werden. Hierzu bedarf es wenigstens stichprobenartig einer Überprüfung, auch nach gewissen Zeitabständen,” stellt Dr. Sacha Heerschop klar. „Als Anreiz für eine nachhaltige Investition kann dabei über eine Verknüpfung mit den Kanalgebühren nachgedacht werden.“

Die dritte Säule fußt auf einer Überprüfung der Fördermöglichkeiten für private Haushalte, wenn sie eine Gebäudebegrünung bauen. In dutzenden Kommunen in Deutschland besteht bereits diese Möglichkeit.

Die vierte und letzte Säule beschäftigt sich mit der Sensibilisierung der Bevölkerung, indem jährlich ein Wettbewerb zur “Nachhaltigsten Gebäudebegrünung” stattfindet. Primäres Ziel des Wettbewerbs ist es in regelmäßigen Abständen den öffentlichen Fokus auf diese Thematik zu lenken und für die Vorteile einer ambitionierten Gebäudebegrünung zu werben.

Kommunen müssen grundlegend umdenken

“Wir würden uns sehr freuen, wenn die anderen Stadtratsfraktionen uns in diesem Anliegen unterstützen würden, und wir gemeinsam dem Klimanotstand endlich etwas Leben einhauchen.” wünscht sich der Fraktionsvorsitzende Tim Scharmann. Dr. Florian Köhler-Langes fasst zusammen: “Leblose Wüsten aus Teerpappe können wir uns in Zeiten des Klimawandels und des dramatischen Rückgangs an Artenvielfalt nicht mehr leisten. Gerade Kommunen müssen hier grundlegend umdenken und endlich konsequent handeln.”

Vermisste Geschwister aus dem Rheingau wohlbehalten aufgefunden

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Vermisstensuche beendet
Vermisstensuche beendet

Nachrichten Rheingau | Update 26. August um 14:25 Uhr: Das Geschwisterpaar aus dem Rheingau, das seit diesem Samstag vermisst wurde, konnte gefunden werden. Die beiden sind wohlauf und wieder in der Obhut des Jugendamtes.


Erstmeldung vom 26. August um 11:20 Uhr: Seit diesem Samstag gegen 11:45 Uhr wird ein Geschwisterpaar aus einer Jugendhilfeeinrichtung in Oestrich-Winkel, Außenstelle Marienhausen, vermisst. Die beiden stehen unter der Obhut des Jugendamtes Groß-Gerau. Es handelt sich um die 12-jährige Mona B. und ihren 14-jährigen Bruder Mahmoud B..

Die beiden Geschwister haben Kontakte im Rheingau-Taunus-Kreis und im Kreis Groß-Gerau. Trotz intensiver Suchmaßnahmen der Kriminalpolizei in Wiesbaden konnte das Geschwisterpaar bislang nicht gefunden werden.

Personenbeschreibung der vermissten Mona B.:

  • 1,40 m groß
  • etwa 40 Kilogramm
  • schlanke Figur
  • braune, längere Haare, oft zum Zopf gebunden trägt
  • zuletzt bekleidet mit T-Shirt und Tarnfleckenshorts

Personenbeschreibung des vermissten Mahmoud B.:

  • ca. 1,50 m groß
  • rund 45-50 Kilogramm schwer
  • schlanke Figur
  • schwarze, sehr kurze Haare

Personen, die Angaben zum Aufenthaltsort der beiden Geschwister machen können, werden gebeten sich mit der Kriminalpolizei in Wiesbaden unter der Rufnummer 0611-3450 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch jeder anderen Dienststelle gemeldet werden.

Corona-Hilfen: Kurzarbeitergeld soll verlängert werden

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Nachrichten Überregional | Die Corona-Pandemie ist eine enorme Herausforderung für die deutsche Wirtschaft. Doch dank der Kurzarbeit während der Krise konnten zahlreiche Arbeitsstellen gerettet werden. Aus diesem Grund hat sich die Große Koalition an diesem Dienstag darauf geeinigt, die Regelungen für die Kurzarbeit zu verlängern.


Bis zu 24 Monate

Man einigte sich nach achtstündigen Verhandlungen im Kanzleramt auf eine Verlängerung der erleichterten Kurzarbeit von bislang zwölf Monaten auf bis zu 24 Monate. Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) möchte diese Pläne schon am heutigen Mittwoch ins Bundeskabinett bringen.

Die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes soll für Betriebe gelten, die bis zum 31. Dezember 2020 Kurzarbeit eingeführt haben. Längstens soll das Kurzarbeitergeld bis zum 31. Dezember 2021 verlängert werden.

Kurzarbeitergeld wird erhöht

Regulär beträgt das Kurzarbeitergeld 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns, für Berufstätige mit Kindern 67 Prozent. Dieses soll nun aber erhöht werden. Ab dem vierten Monat wird es auf 70 beziehungsweise 77 Prozent mit Kindern erhöht. Ab dem siebten Monat sogar auf 80 beziehungsweise 87 Prozent. Diese Regelung soll bis zum 31. Dezember 2021 gelten. Voraussetzung ist, dass der Anspruch auf Kurzarbeitergeld bis zum 31. März 2021 entstanden ist.

Zugang erleichtert

Zudem sollen die aktuell geltende Regelungen zum erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld sollen noch bis zum 31. Dezember 2021 bestehen bleiben. Das soll für alle Betriebe gelten, die bis zum 31. März 2020 Kurzarbeit eingeführt haben.

Minijobs bleiben länger anrechnungsfrei

Von bestehenden Hinzuverdienstmöglichkeiten wird die Regelung verlängert, dass Minijobs bis 450 Euro generell anrechnungsfrei sind. Verlängert wird die Möglichkeit, dass Beschäftigte in Leiharbeit Kurzarbeitergeld beziehen können. Dies wird bis zum 31. Dezember 2021 gewährt.

Sozialbeiträge werden erstattet

Bis zum 30. Juni 2021 sollen die Sozialversicherungsbeiträge vollständig erstattet werden. Ab dem 1. Juli 2021 bis maximal zum 31. Dezember 2021 sollen die Beiträge dann zur Hälfte erstattet werden. Das soll für alle Betriebegelten, die bis zum 30. Juni 2021 Kurzarbeit eingeführt haben. Hier kann die Erstattung unter bestimmten Voraussetzungen auch auf 100 Prozent erhöht werden.

Schwerer Raubüberfall auf Wettbüro in Mainz-Kastel

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Nachrichten Wiesbaden | An diesem Dienstagabend gegen 22:35 Uhr kam es zu einem Raubüberfall auf ein Wettbüro in der Roonstraße in Mainz-Kastel. Die Täter bedrohten den Angestellten dabei mit einer Schusswaffe und einem Messer.


Zwei unbekannte Täter hatten das Wettbüro betreten. Unter Vorhalt einer Schusswaffe und eines Messers forderten die Räuber das gesamte Bargeld. Nachdem sie mehrere Tausend Euro übergeben bekommen hatten, flüchteten sie.

Personenbeschreibung des 1. Tatverdächtigen:

  • ca. 1,60 bis 1,70 Meter groß
  • kräftige Statur
  • Kapuzenpullover mit hellem Reißverschluss
  • dunkle Hose
  • helle Sneaker getragen
  • sprach Deutsch mit Akzent

Personenbeschreibung des 2. Tatverdächtigen:

  • ca. 1,70 Meter groß
  • schlanke Statur
  • grauer Pullover mit heller Aufschrift „Everlast“
  • dunkle Jogginghose
  • dunkle Sneaker

Die umgehend eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen der Polizei blieben bislang erfolglos. Zeugen werden daher gebeten, sich unter der Telefonnummer 0611 – 3450 bei der Kriminalpolizei in Wiesbaden zu melden.