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Schaumteppich auf dem Rhein bei Eltville im Rheingau

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Nachrichten Rheingau | An diesem Donnerstag, den 17. September 2020, meldeten gegen 17:15 Uhr mehrere Passanten einen Schaumteppich auf dem Rhein. Die Verunreinigung auf dem Wasser im Bereich der Burg Eltville sei bereits auf einen halben Kilometer Länge ausgebreitet.


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Auch eine Ölspur befand sich auf dem Rhein

Kurz darauf wurde noch eine „Ölspur“ auf Höhe des Riesenrads am Rheinufer bei Eltville durch Passanten gemeldet. Durch die Wasserschutzpolizei aus Rüdesheim am Rhein wurde eine schaumartige, weißbräunliche Substanz auf der Wasseroberfläche festgestellt. Die Wasserschutzpolizei entnahm darauf eine Probe aus dem Wasser für weitere Untersuchungen.

Ein möglicher Verursacher konnte vor Ort durch die Beamten nicht festgestellt werden. Die Ermittlungen hierzu dauern an und werden von der zuständigen sachbearbeitenden Wasserschutzpolizeistation Rüdesheim fortgeführt.

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Startbahn „West“ am Flughafen Frankfurt geht bald wieder in Betrieb

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Nachrichten Frankfurt | Die Startbahn 18 „West“ am Frankfurter Flughafen wird ab dem 15. Oktober 2020 wieder in Betrieb sein. Ab diesem Tag werden wieder Flugzeuge auf der Piste 18 starten. Im Mai diesen Jahres wurde sie wegen dem geringen Flugaufkommen während der Pandemie vorübergehend außer Betrieb genommen.


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Beginn der Winterperiode am Flughafen

Da die Wintersaison am Flughafen in Frankfurt bald wieder beginnt, soll nun auch die Startbahn wieder in Betrieb genommen werden. Grund dafür ist die Enteisung der Flugzeuge, die in dieser Zeit dringend notwendig ist. Die größten und wichtigsten Flächen für die Enteisung nach der Landung befinden sich im Bereich der Startbahn 18 „West“ und können nur bei geöffneter Piste genutzt werden.

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Engpässe sollen vermieden werden

Außerdem will der Flughafenbetreiber vorsorgen. Denn wenn es im Winter aufgrund von Schneefall zu Räumungsarbeiten kommt, können möglicherweise manche Start- und Landebahnen kurzzeitig nicht genutzt werden. Die Verfügbarkeit aller Pisten ist also von größter Bedeutung, um Engpässe und Verzögerungen zu vermeiden.

Die Öffnung der Startbahn 18 „West“ wurde mit allen Systempartnern der Fraport AG sowie der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS) abgestimmt.

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Jugendämter nahmen rund 49 500 Kinder zu ihrem Schutz in Obhut

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Nachrichten Überregional | Die Jugendämter in Deutschland führten im Jahr 2019 rund 49 500 vorläufige Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, sogenannte Inobhutnahmen, durch. Das waren knapp 3 100 Fälle und somit 6 % weniger als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Weltkindertag am 20. September mitteilt.

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Hintergrund dieser Entwicklung ist ein erneuter Rückgang von Schutzmaßnahmen nach unbegleiteter Einreise aus dem Ausland

Deren Zahl sank im Vergleich zum Vorjahr um 29 % auf gut 8 600 Inobhutnahmen. Währenddessen stieg die Zahl der Schutzmaßnahmen aus anderen Gründen um 1 % auf rund 40 900 Fälle an. Langfristig setzt sich damit ein weiterer Trend fort: In den letzten zehn Jahren sind die Inobhutnahmen aus anderen Gründen mit leichten Schwankungen um 30 % angestiegen – von rund 31 500 Fällen im Jahr 2009.

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Fast jedes fünfte Kind suchte selbst Hilfe beim Jugendamt

Etwa jedes dritte betroffene Kind war jünger als 12 Jahre, rund jedes zehnte sogar jünger als 3 Jahre. Jungen wurden etwas häufiger in Obhut genommen als Mädchen (53 %), lediglich in der Altersgruppe von 12 bis 16 Jahren war das Geschlechterverhältnis umgekehrt. In etwa jedem fünften Fall (19 %) hatten die betroffenen Kinder und Jugendlichen selbst Hilfe beim Jugendamt gesucht. Am häufigsten war die Maßnahme aber von sozialen Diensten und dem Jugendamt angeregt worden (55 %), in mehr als jedem zehnten Fall kam ein Hinweis von Polizei oder Ordnungsbehörden (12 %).

Die meisten Minderjährigen waren vor der Inobhutnahme bei den Eltern (25 %), bei einem allein erziehenden Elternteil (24 %) oder einem Elternteil in neuer Partnerschaft untergebracht (14 %). Aber auch eine vorherige Heimunterbringung war nicht selten (13 %). In 23 % aller Fälle waren die Kinder oder Jugendlichen vor der Inobhutnahme von zu Hause – einschließlich Pflegefamilie und Heim – ausgerissen.

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Häufigster Grund für eine Inobhutnahme war Überforderung der Eltern

Am häufigsten wurden Kinder 2019 wegen Überforderung eines oder beider Elternteile in Obhut genommen (38 %). Mit Abstand folgte an zweiter Stelle die unbegleitete Einreise aus dem Ausland (17 %). Anzeichen für Vernachlässigung waren der dritthäufigste (14 %) und Beziehungsprobleme der vierthäufigste Anlass für eine Inobhutnahme (12 %). An fünfter Stelle standen Hinweise auf körperliche Misshandlungen (12 %). Mehrfachnennungen waren hierbei möglich.

Gut die Hälfte der Schutzmaßnahmen konnte nach spätestens zwei Wochen beendet werden. Während der Inobhutnahme wurde die Mehrheit der betroffenen Kinder und Jugendlichen in einer geeigneten Einrichtung, zum Beispiel einem Heim, untergebracht (80 %). Danach kehrte aber ein Großteil der Jungen und Mädchen an den bisherigen Lebensmittelpunkt zu den Sorgeberechtigten, der Pflegefamilie oder in das Heim zurück (38 %). Knapp ein Drittel der Betroffenen bekam dagegen ein neues Zuhause in Pflegefamilien, Heimen oder betreuten Wohnformen (30 %).

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Methodische Hinweise:

Die Jugendämter sind nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch (§§ 42, 42a SGB VIII) berechtigt und verpflichtet, in akuten Krisen- oder Gefahrensituationen vorläufige Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen als sozialpädagogische Hilfe durchzuführen. Diese können auf Bitte der betroffenen Kinder, bei einer dringenden Gefahr für das Kindeswohl oder bei unbegleiteter Einreise aus dem Ausland eingeleitet werden. Bis eine Lösung für die Problemsituation gefunden ist, werden die Minderjährigen vorübergehend in Obhut genommen und gegebenenfalls fremduntergebracht, etwa bei Verwandten, in einem Heim oder einer Pflegefamilie. Schutzmaßnahmen nach unbegleiteter Einreise werden ab dem Berichtsjahr 2017 aufgrund einer Gesetzesänderung in der Statistik differenziert nach vorläufigen Inobhutnahmen (§ 42a SGB VIII) und regulären Inobhutnahmen erfasst (§ 42 Absatz 1 Nummer 3 SGB VIII). Die Ergebnisse enthalten daher Doppelzählungen von Minderjährigen, die innerhalb eines Berichtsjahres zunächst vorläufig und später – i.d.R. nach einer Verteilung an ein anderes Jugendamt – regulär in Obhut genommen wurden. Im Jahr 2019 haben die Jugendämter knapp 4 900 vorläufige und rund 3 800 reguläre Inobhutnahmen nach unbegleiteter Einreise durchgeführt.

Bis einschließlich zum Berichtsjahr 2018 konnten in der Statistik höchstens zwei Anlässe für eine Inobhutnahme angegeben werden. Diese Beschränkung wurde ab dem Berichtsjahr 2019 aufgehoben. Die Angaben für 2019 sind daher nur bedingt mit den Vorjahresergebnissen vergleichbar. Das gilt auch für die Angaben zu körperlichen und psychischen Misshandlungen: Während sie bis zum Berichtsjahr 2018 zusammen als ein Anlass erfasst wurden, ist ab 2019 eine separate Erfassung als jeweils eigener Anlass vorgesehen.

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Drei Restaurants in Frankfurt erhalten einen Award

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Nachrichten Frankfurt | Die diesjährigen Schlemmerblock-Award-Gewinner für Frankfurt stehen fest. Seit 2010 werden die besten Teilnehmer in dem Gastronomie- und Freizeitführer basierend auf Kundenbewertungen ermittelt. Den deutschlandweit insgesamt 133 Siegern wird dann der Schlemmerblock-Award verliehen.


Platz 1 in der Kategorie 2:1-Restaurant

Den ersten Platz belegt das Meier Gustl in Frankfurt-Höchst. Auf der Speisekarte des Restaurants stehen bayerische und hessische Gerichte. Dabei darf die Grüne Soße natürlich nicht fehlen. Serviert wird diese zum Frankfurter Schnitzel oder klassisch mit Ei und Kartoffeln. Auch saisonale Speisen wie Spargel- oder Kürbisgerichte werden angeboten. Samstags gibt es Spare Ribs.

Das Restaurant zeichnet sich besonders durch die urig bayerische Gemütlichkeit aus. Passend dazu finden bayerische Abende und auch ein Oktoberfest statt. Das Meier Gustl kann außerdem für private Feiern und Feste angemietet werden.

Platz 2 in der Kategorie 2:1-Restaurant

Das Restaurant Schlossblick in Frankfurt-Fechenheim belegt den zweiten Platz. In dem Restaurant mit griechisch-deutscher Küche überblickt der Gast den Main und das Schloss Isenburg. Die griechischen Klassiker wie Moussaka und Pastitio werden nach Omas überlieferten Rezepten zubereitet und serviert. Auf der Tageskarte finden sich ein bis zwei wechselnde Tagesgerichte und je nach Saison werden auch klassische saisonale Gerichte mit Spargel, Pfifferlingen, Wild und Gans angeboten. A la Carte werden kalte und warme Vorspeisen serviert, hausgemachte Suppen, klassische Fisch- und Fleischgerichte, Gerichte vom Grill, verschiedene Salatvariationen und Desserts.



Platz 3 in der Kategorie 2:1-Restaurant

Den dritten Platz belegt das Tandoori Garden in Frankfurt-Bergen-Enkheim. Ein Besuch im Tandoori Garden fühlt sich für die Gäste wie ein Urlaub in Indien an.  Die Fleischgerichte werden mit der hauseigenen Gewürzmischung mariniert und im Tandur, dem indischen Holzkohle-Ofen, gegart. Sehr beliebt ist das bekannte Chicken Tikka Masala, ein Currygericht mit Hähnchenfleisch. Im Tandoori Garden werden aber auch Speisen aus Fisch und Meeresfrüchten angerichtet und serviert. Eine echte Besonderheit ist das selbst und frisch gebackene Brot. Das Team des Tandoori Garden veranstaltet außerdem regelmäßige Bollywood Partys, um das besondere Flair zu unterstreichen.

Ihre Meinung zählt

Für die Verleihung des Schlemmerblock-Awards werden keine Kritiker oder Tester nach ihrer Meinung gefragt sondern die Gäste selbst. Bei dem Besuch im Restaurant können in den Kategorien Essen/Trinken, Ambiente und Service Punkte vergeben werden. Bis zu vier Punkte pro Kategorie sind möglich. Da jeder Gast nur einmal Punkte für das jeweilige Restaurant vergeben kann, ist das Bewertungsverfahren fair gestaltet.

Um die 2:1 Angebote nutzen zu können, bietet es sich natürlich an, mit dem Partner gemeinsam essen zu gehen. Trotz der aktuellen Einschränkungen ist die Partnersuche in Frankfurt dank dem Internet einfach möglich. So machen die 2:1-Gutscheine noch mehr Spaß.

Möbelhaus Roller in Bischofsheim geschlossen

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Nachrichten Bischofsheim | An diesem Donnerstagmorgen kam es bei einigen Personen zu großer Verwirrung, als sie bei dem Möbelhaus Roller am Schindberg in Bischofsheim einkaufen wollten. Das Geschäft blieb entgegen der Erwartung der Kunden geschlossen.


Ein Aushang am Eingang war kaum sichtbar

Bereits um kurz vor 10:00 Uhr standen die ersten Kundinnen und Kunden vor dem Geschäft und wunderten sich, warum drinnen noch alles dunkel ist. Als sich dann um 10:00 Uhr noch immer nichts regte, bemerkten die Ersten den DIN A4 großen Aushang an der Tür. Auf diesem wird mitgeteilt, dass das Möbelgeschäft aus „betrieblichen Gründen vorübergehend geschlossen“ ist. Der Aushang ist sehr unvorteilhaft zwischen zwei großen Werbeschildern platziert. Es ist daher nicht verwunderlich, dass der Aushang von den Kunden zunächst nicht bemerkt wurde.

Auch auf der Homepage des Möbelhauses ist lediglich ein kleiner und versteckter Hinweis darauf zu finden, dass die Filiale in Bischofsheim vorübergehend geschlossen ist. Darin wird darum gebeten, dass Kundinnen und Kunden sich bitte an eine andere Roller-Filiale wenden sollen. Weitere Informationen zu der Schließung waren nicht zu finden, weshalb vermutlich viele Kunden nichts davon wussten und plötzlich vor verschlossenen Türen standen.



Corona-Fall im Geschäft

Es dauerte nicht lange, bis in den sozialen Medien die Frage aufkam, ob es in dem Geschäft zu einem Corona-Fall kam und aus diesem Grund die Türen zunächst geschlossen bleiben. Boost your City hat daraufhin beim Kreis Groß-Gerau nachgefragt.

Angelica Taubel, Pressesprecherin des Kreises Groß-Gerau, teilte gegenüber unserer Online-Zeitung mit, dass eine Mitarbeiterin des Möbelhauses positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. „Das Gesundheitsamt in Groß-Gerau hat die Schließung allerdings nicht angeordnet. Das muss also eine freiwillige Entscheidung vom Möbelhaus gewesen sein“, erklärt Taubel.

Da in Einkaufsgeschäften keine Kontaktdaten hinterlegt werden müssen, wird das Gesundheitsamt nun Befragungen nach den Kontaktpersonen durchführen, um diese zu ermitteln. Das sei wesentlich aufwendiger als in Restaurants oder anderen Geschäften, in denen die Kontaktdaten von Kunden hinterlegt werden. „Es ist ja aber auch so, dass der Mindestabstand zwischen Kunde und Mitarbeiter eingehalten wird und man Masken trägt“, so die Pressesprecherin weiter. Das verringere die Ansteckungsgefahr.

So bleiben Sie im Home-Office fit und gesund

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Arbeiten, PC, Laptop
Arbeiten, PC, Laptop

Fit und Gesund | Das Corona-Virus hat die Arbeitsweise vieler Unternehmen und Mitarbeiter vorübergehend oder sogar dauerhaft verändert. Viele Mitarbeiter sind im Home Office und so kommt es, dass der Weg zur Arbeit weg fällt, die Kollegen vier Pfoten haben und selbst gekocht wird statt in der Kantine zu essen. Doch bei der Arbeit zuhause gibt es einiges zu beachten, um mental und körperlich gesund zu bleiben.


Feste Strukturen und Routinen schaffen

Wer täglich ins Büro fährt, regelmäßig an Teammeetings teilnimmt oder in der Pause mit Kollegen spazieren geht, folgt einem festen Rythmus. Diese festen Abläufe sind wichtig, doch im Home-Office kann das schnell vernachlässigt werden. Daher ist es wichtig eine feste Tagesstruktur zu haben und sich einen Plan für den Tag zu machen. Welche Projekte stehen heute an und was muss alles erledigt werden? Wann mache ich Mittagspause? Vor allem, wenn man Kinder hat, kann ein Board am Kühlschrank helfen, dass alle Familienmitglieder wissen, wann man arbeitet und wann man Freizeit hat.

Einen festen Arbeitsplatz schaffen und für sich passend einrichten

Jeder Mensch hat individuelle Bedürfnisse an den eigenen Arbeitsplatz. so ist beispielsweise ein ergonomischer Stuhl, ein höhenverstellbarer Schreibtisch oder eine gute Internetverbindung für viele Pflicht am Arbeitsplatz. Diese Grundvoraussetzungen sollte man im Home-Office nicht vernachlässigen. Da man im Normalfall acht Stunden an diesem Arbeitsplatz verbringt, sollte er auch so eingerichtet sein, dass man sich wohl fühlt und möglichst störfrei arbeiten kann. Man kann außerdem die Vorteile des Home-Office nutzen und den Arbeitsplatz mit Pflanzen, Bildern und persönlichen Dingen gestalten.

Auch ein aufgeräumter Schreibtisch ist wichtig, um sich wohl zu fühlen und sich ganz auf die Arbeit konzentrieren zu können. Niemand mag stapelweise Unterlagen, die auf dem Tisch herum fliegen oder den altbekannten Kabelsalat. Ablagekästen oder Kabelbinder können bei diesen Problemen Abhilfe schaffen und für einen ordentlichen Schreibtisch sorgen.

Wenn Sie hin und wieder dem Home-Office entfliehen und in einer inspirierenden Umgebung arbeiten möchten, schauen Sie doch einfach bei Mindspace vorbei. Unsere Coworking Spaces in ganz Deutschland bieten flexible Schreibtischbuchungen, modernes Design und eine lebendige Community – ideal, um produktiv zu arbeiten und neue Kontakte zu knüpfen. Buchen Sie Ihren Platz noch heute und erleben Sie Coworking auf höchstem Niveau!

 

Privatleben und Job trennen

Wer täglich ins Büro fährt, hat meist dann Feierabend, wenn er die Arbeitsstelle wieder verlässt. Bei der Arbeit im eigenen Heim passiert es hingegen schnell, dass Privates und der Job ineinander übergehen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, auf die richtige Balance zwischen Job und Freizeit zu achten und geregelte Arbeitszeiten einzuhalten. Dazu gehört es auch, den Computer am Ende der Arbeitszeit auszuschalten und nicht den gesamten Tag über für Kollegen und Vorgesetzte erreichbar zu sein.

Ab an die frische Luft

Wer im Home-Office arbeitet verbringt mehr Zeit zuhause als sonst. Doch so schön die eigenen vier Wände auch sein mögen, es ist wichtig auch mal an die frische Luft zu kommen. Das ist gut für den Geist, die Seele und den Körper. An der frischen Luft fällt es auch wesentlich einfacher, abzuschalten und nicht permanent an die Arbeit zu denken, die man im Home-Office oft den ganzen Tag vor der Nase hat. Ob im Garten, auf der Terrasse oder beim Spazierengehen – Hauptsache regelmäßig raus aus den eigenen vier Wänden und den Kopf frei bekomen.

Für sportlichen Ausgleich und Bewegung sorgen

Ausreichend Bewegung ist wichtig. Spätestens, wenn der Nacken spannt oder man Rückenschmerzen bemerkt, ist es Zeit für etwas Bewegung. Nach der Arbeit Joggen gehen oder einfach ein paar Übungen mit dem eigenen Körpergewicht helfen dabei, zu Hause fit zu bleiben. Dafür braucht man oft nicht mehr als ein paar Minuten, um nicht schon nach kurzer Zeit Probleme mit dem Rücken zu bekommen.

Doch auch während der Arbeitszeit kann man etwas für seine Gesundheit tun. Wer kleine Pausen einlegt oder für etwas Ablenkung zwischendurch sorgt, kann sich danach wieder besser auf die Arbeit konzentrieren. Kleine Pausen, in denen man sich mal ein paar Minuten streckt oder dehnt, sind gut für die Gesundheit und das Wohlbefinden.

Vollsperrung der Autobahn A63 bei Klein-Winternheim

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Alzeyer Innenstadt

Nachrichten Rheinhessen | In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gingen mehrere Notrufe bei der Polizei ein. Die Anrufer meldeten ab 00:27 Uhr Geisterfahrer am Autobahnkreuz Alzey in Fahrtrichtung Mainz.


Der Fahrer flüchtete vor der Polizei

Der letzte Notruf ereignete sich in Höhe der Anschlussstelle Wörrstadt. Dank der Fahrzeugbeschreibungen und übermittelten Kennzeichenfragmente konnte ein entsprechendes Auto in Höhe Klein-Winternheim von einem Streifenwagen aufgenommen werden. Der PKW fuhr mittlerweile jedoch in die korrekte Fahrtrichtung.

Als der Fahrzeugführer anschließend in Höhe Klein-Winternheim einer Verkehrskontrolle unterzogen werden sollte, reagierte er nicht auf Anhaltesignale der Polizei und versuchte sogar noch das Polizeifahrzeug zu überholen. Erst nachdem er von einem weiteren Streifenwagen ausgebremst wurde und ein Weiterer sich direkt hinter dem Fahrzeug befand, konnte er angehalten und kontrolliert werden.



Der Falschfahrer hatte 1,51 Promille

Bei dem 37-jährigen Fahrer aus Baden-Württemberg konnte eine Atemalkoholkonzentration von 1,51 Promille festgestellt werden. Zudem gab er zu, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu stehen. Eine geringe Menge konnte hiervon auch in dem PKW aufgefunden werden.

Der Führerschein des Fahrers wurde sichergestellt und eine Blutprobe entnommen. Es wurden mehrere Strafanzeigen u.a. wegen Straßenverkehrsgefährdung, Fahren ohne Fahrerlaubnis (Ausländische Fahrerlaubnis wurde nicht umgeschrieben) und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz gefertigt.

Die Autobahn A63 in Höhe Klein-Winternheim musste zur Einsatzbewältigung kurzzeitig gesperrt werden.

Mann randaliert mit Tretroller in Rüsselsheim

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Einsatzfahrt1
Einsatzfahrt1

Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Dienstagabend gegen 23:30 Uhr hatte ein verwirrter 37-jähriger Mann mit einem Kindertretroller in der Bahnhofstraße in Rüsselsheim für Aufsehen gesorgt. Der Mann hatte mit dem Roller eine Glasscheibe der Haustür in einem Mehrfamilienhaus eingeschlagen. Außerdem beleidigte er die Anwohner und schlug mit dem Tretroller um sich.

Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Der verwirrte Mann wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten von der Polizei in Gewahrsam genommen. Er wird sich außerdem in einem Verfahren wegen Sachbeschädigung rechtfertigen müssen.


 

Interview mit Polizeipräsident Reiner Hamm und Staatssekretärin Nicole Steingaß

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Nachrichten Mainz | Die Polizei in Mainz hat ein neues Sicherheitsmobil angeschafft. Es handelt sich dabei um einen Opel Movano, der mit der entsprechenden Sonderausstattung rund 65.000 Euro gekostet hat. Mit dem Fahrzeug will die Polizei verstärkt gegen Betrug, Diebstahl und Gewalt vorgehen. Boost your City war bei der Vorstellung des Sicherheitsmobils an diesem Dienstag am Höfchen in Mainz vor Ort.


Das Fahrzeug ist individuell ausgestattet

Der Polizeipräsident Reiner Hamm erklärte im Interview gegenüber Boost your City: „Es ist ein sehr langwieriger Prozess so ein Fahrzeug zu beschaffen, weil es sehr individuell zugeschnitten werden muss.“ Das alte Fahrzeug war bereits über 20 Jahre alt. „Die Kolleginnen und Kollegen sind jetzt sehr froh, ein vernünftiges Arbeitsumfeld zu haben wo man sich auch gegenüber dem Bürger präsentieren und auf die verschiedenen Themen sehr gut eingehen kann.“, so Hamm.

Im Vordergrund liegen dabei Beratungstätigkeiten zu Themen wie Enkeltrick-Betrüger, Shoulder Surfing und falsche Polizeibeamte. Aber auch der Einbruchschutz, Diebstahlschutz sowie Gewalt gegen Frauen und Kinder werden thematisiert, sagte der Polizeipräsident. Das Fahrzeug wird in ganz Rheinland-Pfalz unterwegs sein, um über diese Themen aufzuklären und zu sensibilisieren. Die Polizei besucht mit dem Präventionsmobil auch Opfer von Einbrüchen zuhause, um sie zu beraten und unterstützen.

Die Vorfälle häufen sich

In den letzten Tagen häufen sich die Fälle von Betrügern, die sich am Telefon als Polizeibeamte ausgeben oder den Enkeltrick durchführen, berichtet der Polizeipräsident. „Es ist leider so, dass wenn es mal gelingt einen Täter zu schnappen, ganz schnell wieder andere da sind. Es ist wirklich ein großes Thema nach wie vor für uns mit dem wir uns intensiv beschäftigen müssen.“, betont Reiner Hamm weiter.

Auch aus diesem Grund wurden bereits am Tag der Vorstellung interessierte Bürgerinnen und Bürger vor Ort von der Polizei beraten. Besonders ältere Menschen aber auch viele jüngere Personen zeigten sich sehr interessiert an der Arbeit und den Maßnahmen der Polizei.



Nicole Steingaß zeigt sich erfreut

Auch die Staatssekretärin im Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz, Nicole Steingaß, war vor Ort, um sich ein Bild von dem neuen Fahrzeug zu machen. Im Interview mit Boost your City erklärt sie: „Wir fahren dahin wo wir gebraucht werden. Man kann das Mobil für Veranstaltungen anbieten. Wir sind auch immer auf den altbekannten Festveranstaltungen wie auf dem Tag der Kriminalprävention oder verschiedenen Landesfesten.“

Steingaß zeigt sich erfreut: „Das neue Präventionsmobil hat eine Besonderheit wie ich finde, denn man kann sich darin zurückziehen. Es gibt eine Sitzgelegenheit, damit man eben nicht in der Öffentlichkeit wo andere Menschen sind sein Anliegen was man gegenüber der Polizei hat oder seine Fragen, die man stellen will, in der Öffentlichkeit stellen muss. Man hat ja auch oft das Gefühl von Scham.“ Außerdem steht zahlreiches Veranschauungsmaterial, wie beispielsweise Türschlösser sowie Fahrradhelme und -schlösser in dem Fahrzeug zur Verfügung. Aber auch Infoflyer, die verteilt werden können, befinden sich in dem Sicherheitsmobil.

Oberbürgermeister Michael Ebling appelliert an Bürgerinnen und Bürger

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Michael Ebling
Michael Ebling

Nachrichten Mainz | Die aktuellen Fallzahlen seit Anfang September zeigen, dass Corona noch lange nicht vorbei ist. In den letzten sieben Tagen lag die Zahl der Neuinfektionen in der Landeshauptstadt Mainz bei mehr als 20 pro 100.000 Einwohner.


Michael Ebling appelliert deshalb an die Mainzerinnen und Mainzer

„Nach dem Ende der Sommerferien sind wir alle voller Hoffnung in den Alltag gestartet: Die Mainzer Schulen und Kitas haben gut gerüstet einen Wiederanfang gestartet und viele Berufstätige sind in den letzten Wochen aus ihrem Homeoffice wieder zurück an den Arbeitsplatz gekehrt. Auch die lokale Wirtschaft, die Geschäfte und die Gastronomie haben in den vergangenen Wochen alles dafür getan, dass die Menschen in ihrer Stadt wieder ausgehen und einkaufen können – fast so, wie sie es vor der Corona-Pandemie gewohnt waren.

Wir müssen sehr vorsichtig sein. Bei steigenden Infektionszahlen ist es unausweichlich, uns auf erneute Einschränkungen vorzubereiten. Darum setzt die Stadtverwaltung Mainz in enger Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten aus Gesundheit, Wirtschaft und Politik alles daran, sich auf denkbare Szenarien vorzubereiten.

Die wichtigste Unterstützung in unserem Kampf gegen Corona aber sind Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger!

Daher meine Bitte an Sie: Beachten Sie auch weiterhin die Abstands- und Hygieneregeln. Sie bleiben oberste Bürgerpflicht für uns alle! Denn nur so schützen wir uns selbst und unsere Familien sowie die Menschen, die aufgrund ihres Alters oder einer Vorerkrankung besonders gefährdet sind, vor einer Ansteckung. Sich an die Regeln zu halten ist also nicht nur Gesundheitsschutz, sondern auch ein Akt der Solidarität.

Nur gemeinsam können wir es schaffen, diese Zeiten so zu bewältigen, dass niemand auf der Strecke bleibt. Schließlich gefährdet die Corona-Pandemie ja nicht nur unsere Gesundheit, sie gefährdet auch unsere Wirtschaft, unser Kulturleben und unser soziales Miteinander. Wir müssen daher alles dafür tun, eine mögliche zweite Corona-Welle oder sogar einen zweiten Lockdown zu verhindern. Dafür braucht es klare Regeln und Vorgaben. Dafür braucht es aber auch kreativen Geist und ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Die Mainzerinnen und Mainzer haben schon oft bewiesen, dass sie genau das können: anpacken, füreinander da sein, den Mut nicht verlieren!

An dieses „Mainz-Gefühl“ appelliere ich jetzt wieder: Lassen Sie uns gemeinsam Verantwortung übernehmen für unsere Stadt und für unsere Mitmenschen!“

Budenheim: Großeinsatz der Feuerwehr und meterhohe Flammen

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Nachrichten Budenheim | Erstmeldung 22.30 Uhr | An diesem Mittwochabend gegen 22:00 Uhr kam es zu einem Vollbrand in der Stefanstraße in Budenheim. Dort hat zunächst ein Auto der Marke Ford in einer Hofeinfahrt gebrannt. Das Feuer breitete sich schnell aus und griff teilweise auch auf das Gebäude über. Die Feuerwehr Budenheim ist mit 16 Einsatzkräften vor Ort. Die Berufsfeuerwehr Mainz ist auf Grund der Gefahrenlage ebenfalls alarmiert worden. Boost your City ist vor Ort.


Starke Rauchentwicklung am Einsatzort

Wie Anwesende vor Ort gegenüber BoostyourCity berichten, wollte der Fahrzeugführer rückwärts mit seinem Ford aus der Hofeinfahrt rausfahren. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ein weiteres Auto die Straße entlang und verunfallte mit dem Ford. Durch den Unfall wurden bei dem Ford mit Gastank die Airbags ausgelöst.

Durch die Airbags soll es nach ersten Erkenntnissen vermutlich zu einem Kurzschluss gekommen sein. Daraufhin geriet das Fahrzeug in der Einfahrt in Brand. Die Flammen schlugen meterhoch und die Löscharbeiten gestalteten sich sehr schwierig. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der unklaren Gefahrenlage untersuchte die Feuerwehr Budenheim mit einer Drehleiter das Gebäude und überprüfte ob noch weitere Bewohner in dem Gebäude waren.

Zum aktuellen Zeitpunkt (23:25 Uhr) ist die Kriminalpolizei Mainz vor Ort und hat die Ermittlungen sowie Untersuchungen übernommen.



Update durch den Einsatzleiter um 23:10 Uhr:

Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr Budenheim gegenüber Boost your City vor Ort mitteilt, wurde die Feuerwehr gegen 22:00 Uhr zu einem Gebäude bzw. Wohnungsbrand in Budenheim alarmiert. Es gingen in kurzer Zeit mehrere Notrufe ein. Bei Eintreffen der Feuerwehr wurde dann ein Fahrzeug in der Hofeinfahrt festgestellt das im Vollbrand stand. Es wurde sofort mit den Löschmaßnahmen begonnen. Eine Anwohnerin hatte zuvor bereits versucht mit einem Gartenschlauch von der gegenüberliegenden Straßenseite die Flammen zu löschen. Ein Mitarbeiter der Gaststätte „Budenheimer Eck“ hat mit einem Feuerlöscher ebenfalls erste Löschmaßnahmen vorgenommen. Die Bewohner des Hauses konnten sich bereits vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen. Ein Hund wurde ebenfalls von dem Mitarbeiter der Gaststätte aus dem Haus evakuiert und in Sicherheit gebracht.

Die Löscharbeiten der Feuerwehr wurden als erstes mit Wasser vorgenommen und im Anschluss mit Löschschaum.

Während der Löscharbeiten sind Einsatzkräfte unter Atemschutz in das Gebäude um nach möglichen weiteren Personen zu suchen. Das Gebäude war bereits leer und die Anwohner hatten eigenständig das Gebäude verlassen. Durch die starke Rauchentwicklung und teils offene Fenster ist der beißende Qualm in die Wohnungen in den oberen Stockwerken gezogen. Die vier Wohnungen werden mit Hochleistungslüftern von der Feuerwehr nun gelüftet. Nach derzeitigem Stand sind mindestens zwei Wohnungen unbewohnbar. Die Rußpartikel haben sich auf das Mobiliar und Wände verteilt und bilden dort einen schwarzen Film. Die Bewohner der beiden unbewohnbaren Wohnungen konnten bei einem hilfsbereiten Nachbarn und im Ort wohnender Familie untergebracht werden.

Am Gebäude selbst sind größere Schäden durch die enorme Hitze und die Rauchentwicklung entstanden. Die Fassade ist zu 70% mit schwarzen Ruß bedeckt. Die Statik ist jedoch nicht beeinflusst worden. Das gerade diese Woche neu eingebaute Garagentor ist durch die starke Hitzeentwicklung zusammengeschmolzen. Die Einfahrt konnte durch das Entleihen eines Bauzaunes eines Nachbarn zeitnah gesichert werden.

Zu der Brandursache kann aktuell nichts genaues gesagt werden. Die Brandermittler der Kriminalpolizei Mainz sind am Einsatzort und übernehmen die weiteren Untersuchungen. Beim Einsatz wurde niemand verletzt.

Im Einsatz waren die Feuerwehr aus Budenheim – die Berufsfeuerwehr Mainz – Rettungsdienste und die Polizei Mainz


 

Mainz: Große Fridays For Future Demonstration zum Globalen Klimastreik

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Demo
Demo

Nachrichten Mainz | Für den 25.09.2020 hat die Klimaschutzbewegung Fridays for Future einen weltweiten Aktionstag angekündigt. In diversen Städten Deutschlands werden an diesem Tag Demonstrationen der Bewegung stattfinden.  Auch die Mainzer Ortsgruppe ruft ab 12.00 Uhr zu einer Versammlung am Adenauer-Ufer auf.  Die Veranstalter*innen fordern die Entscheidungsträger*innen damit auf, die Dringlichkeit des Klimaschutzes und einer klimagerechten, solidarischen Politik anzuerkennen und entsprechend zu handeln.


Julius Klinger, Pressesprecher FFF Mainz

„In der Corona Pandemie hat die Politik gezeigt, dass es möglich ist radikalen Maßnahmen, die notwendig sind um eine Krise in den Griff zu bekommen, umzusetzen. Damit wir mit gleicher Entschlossenheit gegen die Klimakrise vorgehen, stehen wir am 25.09. wieder auf der Straße, zwar mit Abstand und Masken, jedoch nicht weniger entschlossen”

Theresa Gemke, Organisatorin und Pressesprecherin FFF Mainz

“Wir müssen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Das bedeutet zum Einen Schutzmaßnahmen gegen das Virus zu ergreifen und Rücksicht auf unsere Mitmenschen zu nehmen. Zum Anderen bedeutet es aber auch in dieser Krise die anderen großen gesellschaftlichen Krisen nicht aus den Augen zu verlieren”

Kundgebung mit Musik und Redebeiträgen

Direkt am Rhein, links von der Theodor-Heuss-Brücke, wird die Veranstaltung mit einer Kundgebung mit Musik und Redebeiträgen beginnen. Außerdem werden Joachim Curtius, ein Atmosphärenforscher aus Frankfurt a.M. und Eckart von Hirschhausen, Arzt und Comedian, für einen Impulsdialog erwartet.

Im Anschluss wird dann ein Demonstrationszug stattfinden. Die Strecke verläuft zirkulär über die Kaiserstraße und die Große Bleiche zurück zum Adenauer-Ufer, wo eine Abschlusskundgebung geplant ist. Zu dieser wird auch der Demonstrationszug aus Wiesbaden hinzustoßen, welcher über die Theodor-Heuss-Brücke nach Mainz zieht. Gemeinsam sollen die Demonstrationen der beiden Städte hier mit Reden und musikalischen Beiträgen abgeschlossen werden.

Den Veranstalter*innen ist eine coronakonforme Durchführung der Demonstration sehr wichtig. Teilnehmende werden daher dazu angehalten eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und ausreichend Abstand zu halten. Zudem wird in Absprache mit dem Ordnungsamt ein Hygienekonzept erarbeitet, um die Kontaktzahl der Demonstrierenden möglichst gering zu halten.

Mainz: Große Ehrung und hohe Anerkennung für Dr. Stephan Scheicher

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Nachrichten Mainz | Große Ehrung und hohe Anerkennung für Dr. Stephan Scheicher (Mainz), Dr. Burkhard Zwerenz (Prüm), Dr. Rafael Hoffmann (Daun), Dr. Michael Rothländer (Buch), Dr. Fred-Holger Ludwig (Bad Bergzabern) und Dr. Achim K. Weisbrod (Haßloch). Für ihre besonderen Verdienste hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer die sechs Ärzte zu Sanitätsräten ernannt.


Eine seltene Auszeichnung der vom Land Rheinland-Pfalz

Die seltene Auszeichnung Sanitätsrat/Sanitätsrätin verleiht das Land Rheinland-Pfalz traditionell alle zwei Jahre an besonders engagierte Ärztinnen und Ärzte. Ärztinnen und Ärzte, die diesen berufsbezogenen Titel erhalten, blicken zurück auf eine langjährige berufliche und ehrenamtliche Tätigkeit. Mit diesem Engagement haben sich die geehrten Ärztinnen und Ärzte über ihr berufliches Wirken hinaus eine besondere Wertschätzung erworben.

Den Geehrten gratuliert auch Landesärztekammer-Präsident Dr. Günther Matheis: „Ärztinnen und Ärzte, die sich unermüdlich und auch in herausfordernden Zeiten ehrenamtlich für ihre Patienten und für die Ärzteschaft einbringen, verdienen unseren Respekt!“

Dr. med. Stephan Scheicher (Mainz)

Dr. med. Stephan Scheicher (61) studierte Medizin an der Universität des Saarlandes in Homburg. Nach Approbation, und mit Promotion mit „magna cum laude“ sowie entsprechender Weiterbildung erwarb er 1992 die Anerkennung als Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten. Ein Jahr später kam die Erteilung der Zusatz-Weiterbildung Allergologie hinzu. 1993 ließ er sich in Gemeinschaftspraxis mit seiner Mutter als Hautarzt in Mainz nieder und führte diese später mit einer Kollegin weiter.

Stephan Scheicher zeichnet sich in seinem beruflichen Bereich durch eine Tätigkeit aus, die man bei einem Dermatologen eigentlich nicht erwarten würde: Er betreut viele Patienten hautärztlich in Mainzer Altenheimen durch regelmäßige Hausbesuche. Gerade für pflegebedürftige und gehbehinderte Patienten ist dies von unschätzbarem Wert.

Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist Scheicher in ganz außergewöhnlichem Maße die Aus- und Fortbildung der Medizinischen Fachangestellten ein Anliegen. Er nimmt hier sowohl regelmäßig Prüfungen ab, organisiert die entsprechenden Examensfeiern und ist ein ständiger Mahner für seine Kolleginnen und Kollegen, indem er auf die immense Bedeutung gutausgebildeter Medizinischer Fachangestellte für den Praxis- aber auch Klinikbetrieb hinweist.

Hervorzuheben ist zudem auch seine Tätigkeit als Vorsitzender wie auch aktuell als Mitglied des Vorstandes des Ärztevereins Mainz. Hier organisiert er seit vielen Jahren Fortbildungsveranstaltungen sowohl für niedergelassene als auch für Klinikärzte. Durch seine kritisch konstruktive Haltung erkennt und benennt er schon sehr frühzeitig Themen, die in diesen Veranstaltungen dann entsprechend aufgearbeitet werden.

Dr. med. Burkhard Zwerenz (Prüm)

Dr. med. Burkhard Zwerenz (63) studierte Medizin an der Rheinisch-Westfälischen-Technischen Hochschule in Aachen. Nach Approbation und Weiterbildung trat er 1987 als Partner in die Praxis seines Vaters in Prüm bis Dezember 1990 ein. Die Gemeinschaftspraxis wird seit 1991 mit verschiedenen allgemeinärztlichen Kolleginnen und Kollegen fortgesetzt. 1996 erfolgte die Anerkennung als Facharzt für Allgemeinmedizin. In späteren Jahren kamen die Zusatz-Weiterbildung Diabetologie sowie die Fachkunde Geriatrie hinzu. Bereits Mitte der 90er Jahre erhielt Zwerenz die Weiterbildungsbefugnis für das Gebiet Allgemeinmedizin. Er gehört somit zu den ersten Ärzten in Rheinland-Pfalz, die sich aktiv um die Weiterbildung und somit um die Nachwuchssicherung im Bereich der Allgemeinmedizin bemüht haben.

Auch in der Selbstverwaltung war Burkhard Zwerenz aktiv: als Mitglied der Vertreterversammlung der Bezirksärztekammer Trier und der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, als stellvertretendes Mitglied im Vorstand der Bezirksärztekammer Trier, als Mitglied in der Hauptversammlung der Versorgungseinrichtung Trier und im Fortbildungsausschuss der Bezirksärztekammer Trier.

Ganz besonders engagierte sich Zwerenz im Hausärzteverband Rheinland-Pfalz.

Von 2003 bis 2007 war er stellvertretender Vorsitzender des Hausärzteverbandes, von 2007 bis Januar 2020 dessen Vorsitzender. Seitdem ist er Ehrenvorsitzender des Hausärzteverbandes.

Dr. Zwerenz ist Hausarzt mit Leib und Seele. Zwei Dinge sind ihm immer sehr wichtig gewesen: die Förderung des ärztlichen Nachwuchses und die Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung in der Fläche.

Schon früh hat er öffentlich immer wieder darauf hingewiesen, dass sich ein Mangel an Hausärzten in der Region abzeichnet. Unermüdlich hat er hierzu Gespräche mit Politikern und dem zuständigen Ministerium geführt, um die Versorgung in der Eifel und den anderen ländlichen Regionen aufrecht zu halten.

Dabei war es ihm wichtig, den ärztlichen Nachwuchs in die Region zu holen und dort zu binden. Hierfür hat er immer wieder – auch im Kollegenkreis – geworben und organisiert, dass Studierende aus Mainz mit Kost und Logis in der Region unterkommen und Famulaturen und Blockpraktika in der Eifel absolvieren können. Sein Credo: Die Jungen müssen schon in der Ausbildung in die Landarztpraxen kommen und dort den Arztalltag hautnah miterleben.



Dr. med. Rafael Hoffmann (Daun)

Dr. med. Rafael Hoffmann (57) studierte Medizin in Essen und erwarb 2005 nach seiner Weiterbildung in Trier und Mainz die Anerkennung zum Facharzt für Augenheilkunde. Seit 2005 ist er als niedergelassener Augenarzt in eigener Praxis in Daun tätig.

Schon früh engagierte sich Hoffmann beim Deutschen Roten Kreuz (DRK). 1975 trat er in das Jugendrotkreuz im Bereich des DRK-Kreisverbandes Daun ein. Dort übernahm er 1989 das Amt des Kreisbereitschaftsleiters und engagierte sich in hohem Maße um das Gesundheitswohl der Bevölkerung. Von 1992 bis 1995 hatte er gleichzeitig auch das Amt des stellvertretenden Bezirksbereitschaftsleiters im Bereich des DRK-Bezirksverbandes Trier inne. Seit 2005 hat er das Amt des Landesarztes des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz e.V. inne und ist damit für alle medizinischen Belange des Landesverbandes verantwortlich. In dieser Funktion ist er als ständiges Mitglied der Ständigen Konferenz der Landesärzte beim DRK-Generalsekretariat in Berlin tätig.

In den Jahren 1983 bis 1987 war Hoffmann ferner Soldat auf Zeit im Sanitätsdienst der Luftwaffe; von 2007 bis 2012 als Oberstabsarzt der Reserve beauftragter Sanitätsstabsoffizier für zivilmilitärische Zusammenarbeit im Gesundheitswesen beim Kreisverbindungskommando des Landkreises Daun.

Dr. med. Michael Rothländer (Buch)

Dr. med. Michael Rothländer (61) studierte Medizin in Mainz und erwarb 1989 in Rheinhessen seinen Facharzt für Allgemeinmedizin. Ferner erlangte er noch Zusatzbezeichnungen für Palliativmedizin, Notfallmedizin, Psychotherapie und Chirotherapie. Ärztlich tätig ist er seit vielen Jahren in Nastätten.

Ehrenamtlich betreut er seit 1992 verschiedene Sportgruppen. Von 1994 bis 1999 war Rothländer zudem für die DRK-Ortsgruppe Miehlen als Notarzt tätig.

Im Jahr 2008 begann er mit dem Aufbau einer Palliativstation in Nastätten. Ein Jahr später hat Rothländer eine spezielle palliativmedizinische Versorgung des Rhein-Lahn-Kreises mit aufgebaut.

Neben seiner ärztlichen Tätigkeit in verschiedenen Praxen und im Bereich der Palliativversorgung war er zudem maßgeblich am Aufbau und an der Weiterentwicklung der Bereitschaftsdienstzentrale „Blaues Ländchen“ in Nastätten – als eine der ersten Bereitschaftsdienstzentralen im nördlichen Rheinland-Pfalz – beteiligt. Dort ist er als Leiter/Obmann der Kassenärztlichen Vereinigung tätig.

Seit knapp zehn Jahren beschäftigt Rothländer sich mit der ärztlichen Weiterentwicklung des ländlichen Raumes im Rhein-Lahn-Kreis und baute eine akademische Lehrpraxis auf. Groß war sein Engagement bei der Weiterbildung junger Ärzt*innen und bei der Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung im ländlichen Raum.

Aktuell ist Rothländer als angestellter Arzt in einem Medizinischen Versorgungszentrum in Nastätten hausärztlich tätig, dessen Konstrukt er maßgeblich mitentwickelt hat.



Dr. med. Fred-Holger Ludwig (Bad Bergzabern)

Dr. med. Fred-Holger Ludwig (74) erhielt seine Approbation 1975 im Saarland. 1979 erwarb er die Anerkennung als Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und engagierte sich sehr für das Thema Onkologie. Während seiner klinischen Zeit gründete er die Frauenselbsthilfe nach Krebs in Rheinland-Pfalz mit 28 Gruppen und betreute in den späten Jahren bis zu 52 Gruppen mit etwa 5.000 Frauen. Ludwig erarbeitete den ersten onkologischen Nachsorgepass und war zudem lange Mitglied im onkologischen Arbeitskreis.

Bei der Landfrauenvereinigung Pfalz setzte Ludwig sich als Referent zum Thema „Brustkrebsvorsorge“ ein und hat viele Vorträge bei den Landfrauen gehalten, um sie über die Notwendigkeit einer Brustkrebs-Vorsorge zu informieren.

Auch beim Deutschen Roten Kreuz war er einige Jahre als Kreisbereitschaftsarzt beziehungsweise als Kreisverbandsarzt aktiv.

In seinen frühen Jahren engagierte sich Ludwig ehrenamtlich auch im Ausland. So war er Mitte der 70er Jahre mehrere Wochen in Battor (Ghana) und unterstützte die Ärzte dort im Hospital der Speyerer Dominikanerinnen; er kümmerte sich dort um etwa 100 bis 150 Patienten pro Tag. 1981 folgte ein mehrwöchiger Einsatz über die Albert-Schweitzer-Gesellschaft in Gabun in einem Hospital zum Aufbau einer patientenorientierten Geburtshilfe.

Seit vergangenem Jahr ist Ludwig als Arzt im Ruhestand. Doch kommunalpolitisch ist er immer noch aktiv. Bis zum vorigen Jahr war er Bürgermeister in Bad Bergzabern.

Dr. Achim K. Weisbrod (Haßloch)

Dr. med. Achim K. Weisbrod (55) erhielt seine Approbation 1992 in Baden-Württemberg. 1998 erwarb er die Anerkennung als Facharzt für Innere Medizin. In den Folgejahren kamen Zusatzbezeichnungen für Diabetologie, Notfallmedizin, Sportmedizin, Betriebsmedizin und Naturheilverfahren hinzu. Seit 1998 ist Weisbrod in seiner hausärztlichen Praxis in Haßloch tätig.

Neben Schulungen für Diabetes-Patienten gründete Weisbrod unter anderem auch eine Selbsthilfegruppe sowie eine Sport- und eine Walking-Gruppe für diese Patientengruppe. Außerdem betreut er als verantwortlicher Arzt den Reha-Sport in einem Fitnessstudio sowie verschiedene Herzsportgruppen und zusätzlich noch eine Diabetes-Sportgruppe.

Zudem ist Weisbrod die Ausbildung der künftigen Ärzt*innen ein wichtiges Anliegen. Seine Praxis ist als Akademische Lehrpraxis der Universitätskliniken Heidelberg und Mannheim anerkannt. Bereits 22 Hospitationen von Studierenden ermöglichte er so.

Aktiv ist Weisbrod auch als Referent von Fachvorträgen und als Prüfer bei der Bezirksärztekammer für medizinische Fachangestellte. Seit 2000 ist er darüber hinaus Weiterbildungsreferent am Zentralinstitut der Deutschen Ärzteschaft in Köln.

Landrätin Dorothea Schäfer besucht die Ausstellung „Tierisches“ im Alten Rathaus

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Nachrichten Ingelheim | „Tierisch menschlich oder menschlich tierisch?“ Diese und ähnliche Fragen stellten sich die Kunstinteressierten der Reihe „Kunst in der Mittagspause“ bei der Betrachtung der Werke des Künstlers Paul Klee. Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen besuchte Landrätin Dorothea Schäfer die Ausstellung „Tierisches“ vom Schweizer Bauhauskünstler im Kunstforum Ingelheim.

Wenn auch derzeit unter besonderen Umständen, so gab es dennoch zwei separate Führungen, bei denen die 130 Werke näher erläutert wurden. Die Unterschiede von Mensch und Tier stehen bei der Ausstellung im Vordergrund: Die Zeichnungen von menschlichen Tieren und vertierten Menschen entführen die Betrachter auf ironische und irritierende Weise in die Welt Paul Klees.

„Ich freue mich sehr, dass wir auch in dieser schwierigen Zeit ein Zeichen für Kultur und Kunst setzen können. Ausstellungen wie die von Paul Klee zeigen uns, dass Kultur ein wichtiger und nicht wegzudenkender Teil des gesellschaftlichen Lebens ist“, betonte Landrätin Dorothea Schäfer. Die 61. Ausstellung der Internationalen Tage ist noch bis zum 8. November 2020 zu begutachten. Der überwiegende Teil der Bilder stammt aus dem Zentrum Paul Klee in Bern.

Rheingau-Taunus: Vater prügelt seine Kinder und verletzt vier Polizisten

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Nachrichten Bad Schwalbach – An diesem Mittwoch gegen 16:45 Uhr wählte ein 14-jähriges Mädchen aus Bad Schwalbach den Notruf mit der dringenden Bitte um Hilfe. Ihr Vater, der alkoholisiert war, hatte auf sie eingeschlagen. Nachdem sie sich in den ersten Stock retten konnte, prügelte der Vater dann auf den 16-jährigen Bruder ein.


Die Beamten setzten Pfefferspray ein

Als die erste Polizeistreife eintraf, wurde ihnen vom hoch aggressiven 46-jährigen Vater die Tür geöffnet. Sofort beleidigte er massiv die Beamten und weigerte sich, trotz aller Ansprachen zur Seite zu gehen. Die Beamten drohten daraufhin an, Gewalt einsetzen zu müssen, da nicht ersichtlich war, wo sich die gefährdeten Kinder zu diesem Zeitpunkt befanden. Auch das Androhen von Gewalt bewegte den Mann nicht von der Tür weg, sodass er schließlich mit Hilfe einer zweiten Streifenbesatzung zu Boden gebracht und gefesselt wurde. Hierbei wehrte der 46-Jährige sich heftig, weshalb die Beamten bei der Festnahme auch Pfefferspray einsetzen mussten.

Bei der Festnahme, die den zwei Streifenbesatzungen nur mit großem körperlichem Einsatz gelang, wurde der Mann und auch die vier Polizisten leicht verletzt. Die 14- und 16-jährigen Kinder hatten glücklicherweise durch die Schläge des Vaters nur leichte Verletzungen und konnten an ihre Mutter übergeben werden, die mittlerweile hinzugekommen war. Der Vater wurde auf die Polizeistation Bad Schwalbach gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Wegen Körperverletzung gegen seine Kinder und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte erwarten den Mann nun mehrere Strafanzeigen. Seiner Familie darf er sich bis zur Entscheidung eines Gerichtes bis auf Weiteres nicht nähern.