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Ginsheim-Gustavsburg belegt den ersten Platz beim ADFC-Klimatest in Hessen

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Ginsheim-Gustavsburg
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Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | Die Stadt Ginsheim-Gustavsburg hat beim ADFC-Fahrrad­klima-Test unter 57 hessischen Kommunen mit weniger als 20.000 Einwohnern den ersten Platz belegt. Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha zeigt sich erfreut.


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„Ansporn für zu­künftige Maßnahmen“

Der Bürgermeister ist stolz, dass die Stadt Ginsheim-Gustavsburg bei einer der größten Befragungen zum Radfahr­klima weltweit, den ersten Platz belegen konnte und bedankt sich bei allen Bürgern für die Teilnahme: „Dass unsere Stadt Ginsheim-Gustavsburg bei dem Fahr­radklima-Test 2020 unter 57 hessischen Kommunen mit weniger als 20.000 Einwohnern den ersten Platz ein­nimmt, freut uns sehr. Es zeigt uns, dass wir mit unseren Maßnahmen zur Mobilitätswende den richtigen Weg eingeschlagen haben und die Menschen dies honorieren. Wir sehen diese Platzierung – und auch die bundesweite Platzierung mit einem 24. Platz von 418 teilnehmenden Kommunen in dieser Größenklasse – als Ansporn für zu­künftige Maßnahmen.“

Ginsheim-gustavsburg belegt den ersten platz beim adfc-klimatest in hessen

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Der Radverkehr soll weiter verbessert werden

Das positive Ergebnis bedeutet nicht, dass sich die Stadt auf dem Ergebnis ausruhen wird. Die Tatsache, dass die Frage nach dem Stellenwert, den der Radverkehr in Ginsheim-Gustavsburg hat, mit einer Note von 3,8 ange­geben wurde, zeigt, dass im Hinblick auf die angestrebte Verkehrswende noch einiges zu tun ist. Das Team Mo­bilität arbeitet dabei sehr eng mit dem ADFC, dem VCD und der Straßenverkehrsbehörde zusammen und führt regelmäßig gemeinsame Besichtigungstouren mit dem Fahrrad im Stadtgebiet durch, um weitere Lösungen zu erarbeiten. Auch Studenten der Hochschule Rhein-Main haben verschiedene Mobilitätskonzepte für Gins­heim-Gustavsburg entwickelt, die sich inhaltlich zum größten Teil dem Radverkehr widmen. Aus diesen soll bis zum Jahresende ein Konzept herausgearbeitet wer­den, das dann wiederum von den Studenten dem Bau- Umwelt- und Verkehrsausschuss vorgestellt wer­den soll und aus dem sich weitere Maßnahmen zur Mo­bilitätswende ableiten lassen.

Für den nächsten Fahrradklimatest wünscht sich Thies Puttnins-von Trotha, dass wieder min­destens so viele Bürger teilnehmen, wie beim letzten Mal. Auch mit der Zahl der Teilnehmenden lag Ginsheim-Gustavsburg in Hessen ganz weit vorne.

An Verbesserungen am Radfahrangebot wird weiter ge­arbeitet. Erst vor kurzem hat die Stadt Ginsheim-Gus­tavsburg mit Unterstützung des Fahrradgeschäfts Smit Sport in beiden Stadtteilen Fahrradreparaturstationen eingerichtet und damit ein weiteres Serviceangebot für Radfahrende geschaffen.

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Viele Berufspendler trotz Pandemie – Über 55.000 Pendler im Kreis Mainz-Bingen

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Pendler im Berufsverkehr e1616496337910
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Mainz-Bingen | Wenn Lebenszeit im Stau verloren geht: Auch in Zeiten von Lockdown und Homeoffice bleibt die Zahl der Pendler im Kreis Mainz-Bingen auf einem hohen Level. Im vergangenen Jahr verließen rund 55.800 Menschen auf dem Weg zur Arbeit die Kreisgrenzen. Darauf macht die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) aufmerksam.


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Zahl sank im Kreisgebiet geringfügig

Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Demnach sank die Zahl der sogenannten Auspendler im Kreis Mainz-Bingen geringfügig um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Zu den Hauptursachen für die anhaltend großen Pendelströme zählt nach Einschätzung der IG BAU Rheinhessen-Vorderpfalz der teure Wohnraum in Städten wie Frankfurt und Mainz. „Nach jahrelangen Mietsteigerungen können sich viele Beschäftigte das Leben am Arbeitsort nicht leisten. Ihnen bleibt als Alternative oft nur stundenlange Fahrerei mit dem Auto oder der Bahn“, so Bezirksvorsitzender Rüdiger Wunderlich. In der Baubranche seien weite Anfahrtswege besonders verbreitet. Es dürfe aber nicht sein, dass Bauarbeiter, die in den Ballungsräumen Wohnungen bauten, sich diese selbst nicht mehr leisten könnten.

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Forderung nach mehr bezahlbarem Wohnraum

Die IG BAU fordert deshalb mehr Anstrengungen bei der Schaffung bezahlbaren Wohnraums. „Deutlich mehr Wohnungen, die sich in den Städten auch Gering- und Normalverdiener leisten können, sind ein entscheidender Beitrag, um die Pendler-Zahlen zu verringern“, sagt Wunderlich.

Dafür müsse die Politik klare Vorgaben machen, etwa indem kommunale Grundstücke nicht an den Meistbietenden verkauft würden, sondern an Bauherren, die sich zu bezahlbaren Mieten verpflichteten. Beim sozialen Wohnungsbau müssten die staatlichen Fördermittel massiv aufgestockt werden und einmal gebaute Sozialwohnungen dauerhaft preisgebunden bleiben.

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Soziale und ökologische Frage

Dass Menschen in der Nähe ihres Arbeitsplatzes wohnen können, sei nicht nur eine soziale, sondern auch eine ökologische Frage: „Weniger Pendelei bedeutet für die Betroffenen mehr Zeit für die Familie, Freunde und Hobbys. Gleichzeitig kann ein erheblicher Teil der CO2-Emissionen im Verkehrssektor eingespart werden“, so Wunderlich weiter.

Nach Angaben der Arbeitsagentur verließen im vergangenen Jahr bundesweit vier von zehn sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf dem Weg zur Arbeit die Grenzen ihrer Stadt oder ihres Landkreises. Damit erreichte die Zahl der Fern-Pendler trotz Pandemie einen Höchststand von 13 Millionen

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Bingen öffnet auch an Ostern sein Corona Testzentrum

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Da die Nachfrage nach einer kostenlosen Corona-Testung in Bingen und dem nahen Umland groß ist, wird die Stadt Bingen sein Corona-Testzentrum auch an Teilen von Ostern offen halten.


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Testzentrum Karfreitag und Ostersamstag geöffnet

„Ich bin froh, dass wir gemeinsam mit der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe unseren Bürgerinnen und Bürgern das Angebot machen können, sich regelmäßig und kostenlos auf das Corona-Virus testen zu lassen. Da es keine Anmeldungspflicht gibt, nehmen diese Möglichkeit auch gerne Menschen aus dem Umkreis wahr“, hebt Oberbürgermeister Thomas Feser im Hinblick darauf hervor, dass das Corona-Testzentrum in der Büdesheimer Rundsporthalle an Karfreitag, 2. April, von 17 bis 19.30 Uhr sowie an Karsamstag, 3. April, von 10 bis 14 Uhr geöffnet ist.

„So können wir wenigstens einen kleinen Beitrag dazu leisten, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Daher appelliere ich an Sie, diese Möglichkeit bei Bedarf auch wahrzunehmen. Bleiben Sie aber trotzdem vorsichtig, halten Sie den Sicherheitsabstand überall ein und tragen Sie einen entsprechenden Mund-Nasen-Schutz“, so das Binger Stadtoberhaupt.

Am Ostermontag 5. April, bleibt das Testzentrum jedoch geschlossen.

Ab Mittwoch, 7. April, finden die Tests wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten (montags, mittwochs und freitags von 17 bis 19.30 Uhr) statt.

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Auch an den Grundschulen der Stadt wird getestet

„Aus gegebenem Anlass weiße ich nochmals darauf hin, dass nur die Corona-Tests für die Schülerinnen und Schüler der Grundschulen und der Realschule plus Am Scharlachberg ebenfalls von der Stadtverwaltung Bingen übernommen, mit mobilen Testteams organisiert und nach Ostern verstärkt – bis zu zweimal pro Woche – durchgeführt werden. Die Tests an den weiterführenden Schulen sowie für die Rhein-Nahe-Schule obliegen der Kreisverwaltung als Schulträger“, so Oberbürgermeister Feser abschließend.

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Vollsperrung der L419 zwischen Ingelheim und Bingen-Gaulsheim

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Ingelheim | Ab Montag (29.03.2021) kommender Woche wird die L419 zwischen dem Kreisel Rheinwelle und dem alten Wasserwerk für gut zwei Wochen bis zum 09. April 2021 wegen Bauarbeiten voll gesperrt.


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500 Meter Fahrbahndecke müssen ausgetauscht werden

Im Rahmen der Gewährleistung muss die Deckschicht der Fahrbahn auf einem rund 500 Meter langen Abschnitt ausgetauscht werden. Der Kreisel Rheinwelle selbst ist von Süden und Osten kommend befahrbar.

Der Verkehr wird ab der Anschlussstelle Bingen-Ost über die Autobahn A 60 bis zur Anschlussstelle Ingelheim-West und umgekehrt umgeleitet.

Da sich die Behinderungen im Verkehrsablauf nicht vermeiden lassen, werden die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Maßnahme gebeten.

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Wichtige Informationen zu den Corona-Selbsttests

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Nachrichten Hessen | Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) und das Hessische Sozialministerium (HMSI) betonen die Bedeutung von Selbsttests für einen erfolgreichen Kampf gegen die Coronapandemie. Denn so können Infektionen frühzeitig erkannt und Ansteckungen verhindert werden. Doch die Selbsttests führen nur dann zu richtigen Ergebnissen, wenn sie korrekt eingesetzt werden.


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Ein bisschen mehr Freiheit und Sicherheit in der Pandemie

„Die Selbsttests versprechen ein bisschen mehr Freiheit und Sicherheit in der Pandemie“, unterstreichen die Vorstandsvorsitzenden der KV Hessen, Frank Dastych und Dr. Eckhard Starke. „Allerdings darf und sollte sich niemand in falscher Sicherheit wiegen. Deshalb ist es besonders wichtig, die Menschen dafür zu sensibilisieren, dass die Tests nur gemäß den Angaben der Hersteller und sehr sorgfältig angewendet werden sollen. Sonst ist die Gefahr falscher Ergebnisse groß.“

„Sollte der Selbsttest positiv ausfallen, müssen Sie sich sofort und ohne Umwege in Quarantäne begeben. Sie sind außerdem verpflichtet, das Ergebnis durch einen PCR-Test überprüfen zu lassen. Bitte kontaktieren Sie deshalb entweder   Ihren Hausarzt, die 116 117 oder melden sich beim jeweiligen Testzentrum“, betont Sozial- und Integrationsminister Kai Klose.

Genauigkeit bei Schnelltests ist etwas geringer

Die Zahl der Stellen, an denen kostenlose Bürgertests auf das Coronavirus möglich sind, wächst Tag für Tag. Ebenso kommen immer mehr Selbsttests dazu, die Zuhause von den Bürger selbst durchgeführt werden können. Diese Selbsttests sind ein wichtiger Baustein der bundesweiten Teststrategie. Doch während die seit Beginn der Coronapandemie überwiegend eingesetzten und in Laboren ausgewerteten PCR-Tests mit hoher Genauigkeit anzeigen, ob eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegt oder nicht, ist diese Genauigkeit bei Schnelltests, den so genannten PoC-Tests, sowieso etwas geringer. Kommen dann noch Fehler bei der Handhabung dazu, ist die Gefahr falscher Testergebnisse groß. Um die Zahl falscher Selbsttests möglichst gering zu halten, weisen KVH und HMSI auf die häufigsten Fehlerquellen beim Selbsttest hin:

Falsch-positive Ergebnisse durch falsche Lagerung

Häufig wird nicht bedacht, dass die Selbsttests nur dann verlässliche Ergebnisse produzieren, wenn die Umgebungstemperatur stimmt. Die Tests benötigen allesamt eine Temperatur zwischen 15 bis 30 Grad. Das liegt nicht an speziellen Herstellern oder Produkten, sondern an den chemischen Reaktionen, die bei dem Verfahren ablaufen.

Beschafft man sich beispielsweise einen Schnelltest im Supermarkt, geht dann damit nach Hause bei einer Temperatur von 5 Grad, kommt zu Hause an und führt gleich den Test durch, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Testergebnis falsch-positiv ist. Deswegen dürfen und brauchen sie auch nicht im Kühlschrank gelagert werden. Testkits dürfen auch nicht eingefroren oder einer Temperatur unter 2 Grad ausgesetzt werden.

Falsch-negative Ergebnisse bei Spuck- und Nasen-Abstrich-Tests

Sowohl beim Spuck- als auch beim Nasen-Abstrich-Test kommt es immer wieder zu falsch-negativen Tests. Das bedeutet, dass das Testergebnis keine Infektion anzeigt, dies aber am unsachgemäßen Umgang mit dem Test liegt. Im Folgenden einige Tipps zur richtigen Verwendung:

  • Speicheltest: Je nach Spülvolumen und -technik kann es zu Verdünnungseffekten kommen. Je nach Test sollte vor Durchführung des Tests eine Karenzzeit von einer Stunde oder länger für Nahrung und Flüssigkeit eingehalten werden (siehe Beipackzettel der Hersteller).
  • Probenentnahme (alle Tests): Frisch entnommene Proben sollen sofort weiterverarbeitet werden, jedoch spätestens nach einer Stunde.
  • Nasenabstrich: Zu kurze Verweildauer in der Nase. Der Tupfer soll 2 bis 3 cm in die Nase eingeführt werden und dort 5 bis 10 Sekunden bleiben, damit ausreichend Probenmaterial absorbiert werden kann.
  • Zu kurze Verweildauer im Teströhrchen: Der Tupfer sollte mindestens 10-mal an die Wand des Teströhrchens gedrückt werden.
  • Wartezeit auf Testergebnis: Lesen Sie das Testergebnis erst nach 15 bis 20 Minuten ab. Niemals Testergebnisse nach länger als 30 Minuten ablesen!
  • Falsche Verdünnung: Benutzen Sie unbedingt die genaue Menge des Verdünnungsmediums laut Beipackzettel!
  • Störsubstanzen vermeiden: Nasentropfen / Nasensprays, Cremes bzw. Rachentherapeutika bei Speicheltests.

Entsorgt wird der Selbsttest in einem verschlossenen Plastikbeutel oder einer verschlossenen Mülltüte im Restmüll.

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Kompletter Tank mit 500 Liter Diesel in Mainz geklaut

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Zeugenaufruf 1

Mainz | Wie die Polizei am heutigen Dienstag (23.03.2021) mitteilt, kam es bereits vergangene Woche in der Mainzer Innenstadt zu einem Diebstahl, der nicht ganz unbemerkt abgelaufen sein dürfte.


Tank stand in einer Baustelle im Bleichenviertel

In den späten Abend- oder Nachstunden von Donnerstag (18.03.2021) auf Freitag (19.03.2021) entwendeten bisher unbekannte Täter von einer Baustelle im Bleichenviertel rund 500 Liter Dieselkraftstoff.

Da sie den Kraftstoff samt großen Tank und dazugehöriger Kraftstoffpumpe entwendeten, müssten die Täter ein größeres Fahrzeug für den Diebstahl eingesetzt haben. Nach Angaben des Bauleiters habe die Anlage zur Versorgung der Baumaschinen gedient und lässt sich nicht so einfach abtransportieren.

Polizei bittet um Hinweise

Der Schaden dürfte sich dabei im vierstelligen Bereich bewegen. Die Polizei bittet Zeugen, welche an diesem Tag, außerhalb der regulären Arbeitszeiten, an einer Baustelle im Bleichenviertel ungewöhnliche Beobachtungen gemacht haben, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 1, 06131-65 4110, in Verbindung zu setzen.

 

PIMS – Schwere Covid-Folge erreicht immer mehr Kinder

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Die Zahl der Covid-19 Infektionen steigt wieder rasant an und mit ihr treten auch immer mehr Komplikationen bei Kindern auf. Aktuell werden in Großbritannien bis zu 100 Kinder pro Woche in die Krankenhäuser eingeliefert.


Starke Entzündungen befallen die Organe

Grund sind starke Entzündungssymptome. In den meisten Fällen landen die Kinder auf der Intensivstation. Das sogenannte PIMS-Syndrom führt im schlimmsten Fall zum Tod der Kinder.

PIMS (Pediatric Inflammatory Multisystem Syndrome) ist sehr tückisch, da bei Kindern gleich mehrere Organe von der Entzündungserkrankung betroffen sind.

In den meisten Fällen tritt PIMS circa zwei bis vier Wochen nach der Corona-Infektion auf und kann, sofern es nicht frühzeitig erkannt und behandelt wird, tödlich verlaufen.

Überreaktion des Immunsystems

Grund ist eine Überreaktion des Immunsystems, bei der im ganzen Körper heftige Entzündungsreaktionen stattfinden.

Wie die britische Tageszeitung „The Guardian“ berichtet, ist die Häufigkeit im Vergleich zur ersten Welle der Pandemie erheblich angestiegen. So werden aktuell gut 100 Kinder pro Woche mit PIMS in Krankenhäuser eingeliefert. Im vergangenen Jahr waren es im April etwa 30 Kinder pro Woche.

Lage in Deutschland

Die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DPGI) berichtet, dass in Deutschland bisher 168 PIMS-Fälle gemeldet wurden. Die DPGI überwacht in Deutschland das Auftreten von PIMS. Glücklicherweise gibt es in Deutschland noch keine Berichte über tödliche Verläufe bei Kindern.

Die Zahlen beziehen sich auf den Zeitraum vom 27. Mai 2020 bis zum 14.Februar 2021. 60 Prozent der Kinder mussten laut DGPI auf der Intensivstation behandelt werden. Folgeschäden, zum Beispiel im Bereich Herz und Kreislauf, wurden bei sechs Prozent der Fälle bei Entlassung beobachtet.

PIMS und die Symptome?

  • hohes Fieber
  • akuter Hautausschlag
  • beidseitige Bindehautentzündung
  • geschwollene Lymphknoten
  • Bauchschmerzen, Durchfall und Erbrechen
  • Herzprobleme
  • starker Abfall des Blutdrucks

Die ersten Wildschwein-Frischlinge in Rüsselsheim sind da

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Nachrichten Rüsselsheim | Im Rüsselsheimer Ostpark wurden die ersten Wildschweine mit Frischlingen gesichtet. Die Stadt Rüsselsheim am Main weist aus diesem Anlass daraufhin, dass im Ostpark eine ganzjährige Anleinpflicht für Hunde besteht, auf die während der momentanen Brut- und Setzzeit besonders zu achten ist. So kann auch verhindert werden, dass Hunde Wildschweine mit ihrem Nachwuchs in dichtem Unterwuchs aufscheuchen.


Appell der Stadtverwaltung Rüsselsheim

Die Stadt bittet wegen der Schwarzkittel zudem Bürger, die im Ostpark spazieren, joggen oder Fahrradfahren, um erhöhte Aufmerksamkeit. Dies gilt insbesondere, wenn sie in der Dämmerung unterwegs sind.

Die Brut- und Setzzeit dauert noch bis zum 15. Juni an. Weiterhin dürfen Hunde nicht auf die Spiel- und Liegewiesen im Ostpark gelangen, um eventuelle Verunreinigungen zu vermeiden. Anfallender Hundekot ist direkt zu beseitigen. Dies ist in der Satzung zum Schutz der Öffentlichen Anlagen geregelt, Verstöße können danach mit Geldbuße geahndet werden.

Bei Rückfragen zum Thema steht Stefan Stein vom Fachbereich Umwelt und Planung zur Verfügung, telefonisch unter 06142 83-2182 oder per E-Mail unter stefan.stein@ruesselsheim.de zur Verfügung.

Unternehmen entwickelt Corona-Impfstoff in Tablettenform

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Der Piks in den Oberarm als Impfung gegen das Coronavirus könnte bald der Vergangenheit angehören. Ein US-israelisches Unternehmen hat eine Pille entwickelt, mit der der Impfstoff geschluckt werden kann. Wann die „Schluckimpfung“ angeboten werden kann, ist noch nicht klar. Im zweiten Quartal 2021 sollen auf jeden Fall die ersten Versuche an Menschen an den Start gehen.


Oraler Impfstoff mit einigen Vorteilen

In einem Gespräch mit der „Jerusalem Post“ hat der Chef des US-israelischen Unternehmens „Oramed“ bereits einige Details erklärt.

Laut Nadav Kidron, dem Chef des Unternehmens, soll der orale Impfstoff einige Vorteile mit sich bringen. Da das Vakzin gleich auf drei Strukturproteine von Sars-CoV-2 ziele, soll er im Gegensatz zu den einzelnen Spike-Protein, auf welches die Impfstoffe von Moderna und Biontech/Pfizer setzten,  besser vor unterschiedlichen Virusvarianten schützen.
Auch treten bei oralen Medikamenten tendenziell weniger Nebenwirkungen auf.

Schnelle und kostengünstige Produktion

Wie Kidron weiter erläutert, handelt es sich bei der Corona-Pille um einen Impfstoff, der auf Hefebasis basiert. Dieses wirkt sich auf jeden Fall positiv auf den Zeit- und Kostenaufwand für die Produktion aus, der damit deutlich geringer ist als bei den  bereits zugelassenen Impfstoffen.

Ein weiterer Vorteil sei auch, dass der Impfstoff bei Kühlschranktemperaturen versandt und sogar bei Raumtemperatur gelagert werden kann. „Da macht es logistisch einfacher, ihn überall auf der Welt zu verteilen“ so Kidron.

Pille kann auch zu Hause eingenommen werden

Einer der größten Vorteile hingegen könnte sein, dass das orale Vakzin möglicher Weise sogar zu Hause eingenommen werden kann. „Während die einfache Verabreichung heute entscheidend ist, um die Durchimpfungsraten zu beschleunigen, könnte ein Schluckimpfstoff sogar noch wertvoller werden, falls ein Covid-19-Impfstoff ähnlich wie die Standard-Grippeimpfung jährlich empfohlen wird“, erklärte Kidron weiter.

Wie das Unternehmen mitteilte, wurde der orale Impfstoff bisher nur in Tierversuchen getestet. Hier konnte jedoch bereits nachgewiesen werden, dass die Bildung von wichtigen Antikörpern angeregt worden ist, die sogar vor einer Virusinfektion schützten. Nach der Phase mit Tieren, soll nun im kommenden zweiten Quartal der Test an Menschen an den Start gehen.

Klinische Studien dauern mehrere Monate

Bei den nun bevorstehenden klinischen Studien, die aus drei Phasen besteht, wird in der ersten Phase bei wenige Probanden geprüft, ob durch den Impfstoff eine Immunabwehr hervorgerufen wird und wie verträglich er ist. Die Wirksamkeit wird abschließend in der dritten Phase getestet. Bis diese jedoch startet, liegen erfahrungsgemäß mehrere Monate dazwischen.

Wie der Chef des Unternehmens mitteilte, können klinische Studien in Europa, den Vereinigten Staaten, Israel oder auch Mexiko durchgeführt werden. Auch hofft Kidron darauf, dass das Vakzin in Afrika getestet werden kann, da sich dort ein oraler Impfstoff als wichtig erweisen könne.

Vermisstes Mädchen aus Wiesbaden wohlbehalten angetroffen

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Vermisstensuche beendet
Vermisstensuche beendet

Nachrichten Wiesbaden | Update vom 23. März 2021: Das 12-jährige Mädchen aus Wiesbaden, welches seit gestern Morgen um 07:00 Uhr vermisst wurde, ist wohlauf. Sie wurde am gestrigen Abend (22. März 2021) von einer Streifenwagenbesatzung in Wiesbaden angetroffen und schließlich an ihre Mutter übergeben.


Erstmeldung vom 22. März:

Seit diesem Montagmorgen (22. März 2021) um 7:00 Uhr wird die 12 Jahre alte Vivienne C. aus Wiesbaden vermisst. Das Mädchen verließ aus bislang unbekannten Gründen die Wohnung der Eltern. Wohin sie wollte, ist nicht bekannt. Seitdem wird Vivienne C. vermisst. Alle bisherigen Suchmaßnahmen und Ermittlungen der Kriminalpolizei verliefen ergebnislos.


Personenbeschreibung der Vermissten:

  • etwa 1,60 Meter groß
  • schlank
  • trägt eine Zahnspange
  • dunkelbraune Stoffjacke
  • schwarze Jeans
  • schwarze Turnschuhe
  • schwarzer Rucksack

Personen, die die Vermisste gesehen haben oder Angaben zu ihrem Aufenthaltsort machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0611 – 6450 bei der Kriminalpolizei zu melden. Hinweise nimmt alternativ auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Verkehrsbehinderungen wegen Bauarbeiten in der Mainzer Straße in Wiesbaden

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Mainbrücke Hochheim
Baustellenschild

Nachrichten Kurzmeldung | Aufgrund von Abrissarbeiten des Gebäudes Mainzer Straße 160 steht in dieser Zeit nur eine Fahrspur in der Mainzer Straße – Fahrtrichtung stadteinwärts – zur Verfügung. Die Arbeiten dauern von Freitag, 26. März, ab 22:00 Uhr bis Samstag, 27. März um 6:00 Uhr. Innerhalb dieses Zeitraumes kann es gegebenenfalls auch zu einer kurzzeitigen Vollsperrung aller Fahrspuren stadteinwärts kommen. Anlieger und Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für eventuelle Verkehrsbehinderungen gebeten. Des Weiteren wird empfohlen, den gesperrten Bereich weiträumig zu umfahren.


 

Über Ostern gibt es „Super-Lockdown“

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Die Ministerpräsidentenkonferenz hat den Lockdown bis zum 18. April verlängert. Zudem werden über Ostern Maßnahmen verschärft: Gründonnerstags bleiben alle Geschäfte zu, auch die Supermärkte und alle öffentlichen Ansammlungen sind verboten. Mallorca-Reisen bleiben möglich, Rückkehrer müssen nicht in Quarantäne – aber einen Test ablegen.


Erst in der Nacht ging Angela Merkel vor die Presse. Die Konferenz hatte über einen halben Tag gedauert. Zwischenzeitlich war sie für mehrere Stunden unterbrochen. Grund war eine Forderung von einigen Ministerpräsidenten, darunter Malu Dreyer (SPD) aus Rheinland-Pfalz, Urlaub in Deutschland zuzulassen, wenn er nicht zu vielen Kontakten führt.

Was dann folgte, war stark von politischem Denken geprägt: Ihr bliebe nichts zu präsentieren, außer dass die Beschlüsse von Anfang März auch umgesetzt werden, sagte die Kanzlerin laut der Bild. Das sei zu wenig, um es öffentlich präsentieren zu können. Die Konferenz drohte zu scheitern. Doch dann habe sich das „Team Vorsicht“ durchgesetzt, betonte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU).

Fragen und Hintertüren

Doch viele Beschlüsse sind schwammig, lassen Fragen oder Hintertüren offen: Die Bürger sollen auf Reisen verzichten. Es gelte ein Appell, teilt die Bundesregierung mit. Doch wer diesen Appell ignoriert, kann zum Beispiel nach Mallorca fliegen und zurückkehren, ohne in Quarantäne zu müssen – aber er muss sich dann einem Test unterziehen.

In Schulen und Kitas soll alle zwei Wochen auf Corona getestet werden. Aber wie schnell wird das Ziel flächendeckend erreicht? Betriebe sollen auch testen und ihre Mitarbeiter möglichst im Home Office lassen. Aber was passiert, wenn sie es nicht tun? Nach Impfungen können in Heimen Besuchsmöglichkeiten erweitert werden. Wann? Wie? Wie sehr?

Ausgangssperre ja, aber…

Über Ostern gibt es einige Verschärfungen. Sie sollen das sein, was die Kanzlerin öffentlich präsentieren kann und den Eindruck untermauern, das „Team Vorsicht“ habe sich durchgesetzt. Sieht man sich aber die Verschärfungen genau an, sind sie entweder nur bedingt hart und wie gewohnt schwammig:

Im Vorfeld hatte Kanzleramts-Chef Helge Braun (CDU) die Ausgangssperre ins Spiel gebracht, damit seine Chefin nach der Konferenz der Öffentlichkeit etwas präsentieren kann. Sie ist möglich, in Städten und Kreisen mit mehr als 100 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche. Dort sollen auch die Maskenpflicht für Mitfahrer sowie (noch) härtere Kontaktbeschränkungen möglich sein. Allerdings liegt es an Städten und Kreisen, ob und wie sie das umsetzen.

Verschärfungen an Ostern

Am Gründonnerstag müssen erstmals auch Supermärkte schließen. Dafür bleiben in den Tankstellen die Verkaufsbereiche weiter offen. Unternehmen, bei denen Sonntagsarbeit üblich sei, können dann arbeiten.

Die Außengastronomie darf von Gründonnerstag bis Ostermontag nicht geöffnet werden. Allerdings ist die ohnehin nur an wenigen Orten zugelassen und das nur unter so harten Bedingungen, dass viele Gastronomen freiwillig darauf verzichten.

Gottesdienste sollen nicht stattfinden. Aber das ist keine Vorgabe, sondern nur eine Bitte an die Gemeinschaften. Ansammlungen im öffentlichen Raum werden indes verboten.

Testweise Öffnungen

Auch in der öffentlichen Darstellung setzt sich derzeit das „Team Vorsicht“ durch. Deswegen stehen „Modellprojekte“ weniger im Vordergrund der Berichterstattung. Die hat die Ministerpräsidentenkonferenz auch beschlossen. Mit einem Testkonzept und „strengen Schutzmaßnahmen“ dürfen Regionen und auch Länder das öffentliche Leben wieder zulassen. Das werde aber zeitlich befristet.

Mit Ausnahme von Ostern gelten weiter die Beschlüsse von Anfang März. Der Öffnungsfahrplan ist weiter in Kraft. Zumindest theoretisch. Denn der ist an die Infektionszahlen gekoppelt.

Kommentar

Die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz sind nur staatliches Säbelrasseln

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Die Ministerpräsidentenkonferenz verlängert die diffuse deutsche Pandemie-Politik. Öffentlich geben sich die Verantwortlichen gerne hart, versuchen aber auch die Gegner mitzunehmen. Am Ende ist nur eine Gruppe zufrieden: Menschen, die sich an staatlichem Säbelrasseln erfreuen – ohne über Sinn und Erfolg von Politik nachdenken zu wollen.


Der Widerspruch ist der rote Faden, der sich durch die Pandemie-Politik zieht. An der sind über die Länder auch FDP, Linke und Grüne beteiligt. Zum Beispiel Urlaub: Nach Mallorca fliegen ist weiter möglich, in der Eifel oder an der Nordsee übernachten aber nicht. Die Auslandsurlauber müssen nach ihrer Rückkehr in keine Quarantäne. Aber ab jetzt gilt eine Testpflicht. Das ist der Versuch, staatliche Entschlossenheit zu zeigen. Doch es gerät zur Parodie staatlicher Entschlossenheit.

Zum Beispiel Einkaufen. Supermärkte bleiben am Gründonnerstag geschlossen. Kippen, Kaffee und Kondome gibt es aber weiterhin an Tankstellen. Entscheidend ist nicht, dass es dann halt dort zu Kontakten kommt. Sonntags sind in Tankstellen die Schlangen immer länger. Entscheidend ist die staatliche Entschlossenheit. Also sie zu zeigen.

Jede Menge Sprachmüll

Die erweiterten Ruhetage würden helfen, die Infektionswelle zu mindern. Nachts war dazu  zwischenzeitlich von „Wellenbrecher“ die Rede. Dann dürfte aber jemand klar geworden sein, dass diese Sprachregelung schon im November mit einem Projekt verbrannt wurde. Das wurde lange als großer Erfolg gefeiert, dann gab es eine kurze Phase des weggemurmelten nichtganzsoerfolgreich und seitdem ein anhaltendes Reden-Wir-Nicht-Mehr-Drüber.

Ohnehin ist der Sprachmüll ein Ärgernis, mit dem die Ministerpräsidentenkonferenz versucht, ihr Versagen zu überspielen: „Super-Lockdown“, „Team Vorsicht“, „Paradigmenwechsel“… – das klingt ein bisschen wie ein Kurs der Volkshochschule „Marketing für Anfänger“, in dem sich die Teilnehmer zu Beginn mit einem Brainstorming am Setzen von Schlagwörtern üben.

Laut stark überspielter Dilettantismus. Säbelrasseln statt Handeln. Das ist die Essenz der deutschen Pandemiepolitik. Aber die peinliche Kommunikation ist keine Ursache der deutschen Krise – sondern nur eine Begleiterscheinung.

Warn-App Luca spielt keine Rolle

Zum Beispiel Warn-App. Die App Luca des Rappers Smudo ist der staatlichen Warn-App turmhoch überlegen. Doch in den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz spielt sie keine Rolle. Das scheint wie ein Widerspruch und kein Verantwortlicher erklärt das. Das ist allerdings nicht sprachliches Unvermögen. Die Gründe für diesen Verzicht lassen sich einfach benennen:

Wir haben in den vergangenen Jahren über vieles diskutiert, aber das Zukunftsthema Digitalisierung verpennt.

Wir haben es versäumt, die Gesundheitsämter mit Software auszustatten, die die Ergebnisse der App oder anderer Apps verarbeiten können.

Wir haben dem quasi staatlichen Unternehmen Telekom einen bräsigen Ausbau des Breitbands zugestanden. Auch dass die Telekom Initiativen zu einem schnelleren Ausbau gebremst hat, weil es nicht in ihrem wirtschaftlichen Interesse lag, das Feld zu teilen. Im Gegenzug sind dann immer wieder Mitarbeiter der ersten bis dritten Reihe der Politik in guten Jobs bei der Telekom untergekommen.

Demonstrieren verboten

Einfach zu verstehende Gründe. Aber Klarheit ist nicht der Freund der Ministerpräsidentenkonferenz in der Pandemie-Politik. Der Sprachnebel, die Verkündigung der Regeln mitten in der Nacht – das ist nicht der gescheiterte Versuch einer Kommunikation. Das ist der laufende Versuch mit Säbelrasseln das eigene Scheitern zu übertönen.

Zwischen all den Kanns, Solls und Appellen gibt es eine Regelung, die eindeutig ist: Öffentliche Ansammlungen sind – vorerst – über Ostern in jeder Form verboten. Himmlische Wesen anzubeten, ist weiterhin erlaubt. Gegen die Politik der Ministerpräsidentenkonferenz dürfen die Bürger aber nicht demonstrieren. In einer Zeit der Widersprüche ist das wenigstens mal ein Moment stringenter Logik.

Am Ende einfach Willkür

Das Grundrecht auf Demonstration kann durch den Virus ausgehebelt werden. Um den Mallorca-Irrsinn zu stoppen oder wenigstens zu reglementieren aber nicht. Da verweist Merkel auf Gesetze. Passen die der Bundeskanzlerin und ihrem „Team Vorsicht“, sind sie unumstößlich. Stören die Gesetze – oder Grundrechte – lassen sie sich in einer nächtlichen Pressekonferenz wegnuscheln.

Gesetze beruhen auf Logik. Sie müssen immer gelten, um die Menschen zu schützen. Das gilt auch für Ausnahmerecht. Kann die Kanzlerin entscheiden, welche Gesetze eingehalten werden müssen und welche ausgesetzt werden können, dann ist das Willkür. Und brandgefährlich.

Das militärische Säbelasseln zu Beginn des 19. Jahrhunderts hatte lange lustige Züge. Über Preußen lassen sich herrliche Komödien schreiben. Doch dann schlug es in blutigen Ernst um. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich und der Regierung zum Beginn der Pandemie einen Blankoscheck ausgestellt: Danach werde man sich viel zu verzeihen haben. Doch jetzt passieren Fehler, die sind unverzeihlich.

Polizei löst Corona-Party auf Mainzer Rathaus-Plateau auf

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Symbolbild Polizei | Foto: BYC-News

Die Polizei hat am Wochenende eine wilde Party auf dem Mainzer Rathaus-Pleateau aufgelöst. Zuvor war es zu einem Streit zwischen einem 24 Jahre alten Mann und einer 20 Jahre alten Frau gekommen.


Ein Leser hat BYC-News drauf aufmerksam gemacht, dass es auf dem Rathaus-Plateau öfters zu wilden Partys kommt. Auf Nachfrage von BYC-News hat die Polizei mitgeteilt, dass sich dort in der Nacht zum Sonntag gegen Mitternacht eine Gruppe von über 30 Personen getroffen habe. Durch Streifenfahrten habe sich diese Gruppe zerstreuen lassen. Ihre offenen, alkoholischen Getränke habe sie dabei zurückgelassen.

„Aggressive Grundstimmung“

Gegen 5 Uhr kam es dann zu einem erneuten Polizeieinsatz: Ein 24-Jähriger hatte nach Angaben der Polizei nach einer 20 Jahre alten Frau eine Flasche geworfen, die Frau aber dabei nicht verletzt. Mit einer anderen Frau habe er auch gestritten. Ein späterer Bluttest ergab 2,48 Promille. Beim Versuch, sich dem Polizeigriff zu entziehen, stürzte er und verletzte sich an Kopf, Händen und Beinen.

Der Mann kam nach Angaben der Polizei in Gewahrsam. „Die aggressive Grundstimmung machte den Einsatz von vier Streifenteams erforderlich“, teilte die Polizei mit. Ermittlungsverfahren werden eingeleitet. Verstöße gegen die Corona-Landesverordnung und die Allgemeinverfügung der Stadt Mainz an das Rechts- und Ordnungsamt weitergeleitet.

Ob das Rathaus-Plateau ein Schwerpunkt-Ort für wilde Partys sein, bestätigte die Polizei BYC-News nicht. Allerdings sei es am Freitagabend schon einmal zu einer vergleichbaren Zusammenkunft gekommen.

Kreisstadt Groß-Gerau sagt das „Frühlingserwachen“ ab

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Nachrichten Groß-Gerau | Die ersten Frühlingsboten sind unverkennbar: die Tage werden länger, die Temperaturen steigen und vielerorts sind bereits bunte Blüten zu entdecken. Die Jahreszeit lädt förmlich zu einem entspannten Einkaufsbummel oder einem netten Restaurantbesuch in der Groß-Gerauer Innenstadt ein. Doch die Corona-Pandemie verhindert nach wie vor ein uneingeschränktes Einkaufs- und Aufenthaltserlebnis in der Innenstadt.


Bürgermeister Erhard Walther dazu

Die Pandemie ist auch Grund dafür, dass der für den 24. April 2021 geplante Einkaufsabend „Frühlingserwachen“ erneut nicht stattfinden kann. „Die aktuell wieder steigenden Inzidenzzahlen und die aktuellen Covid-19-Bestimmungen machen es uns leider unmöglich, zu einem Stadtfest mit vielen tausend Besuchern einzuladen. Nur zu gerne hätten wir den von der Pandemie mit am härtesten getroffenen Akteuren, den Einzelhändlern, Gastronomen, Künstlern und Kulturschaffenden, wie auch den Bürgern in und rund um Groß-Gerau diese Veranstaltung offeriert“, so Groß-Geraus Bürgermeister Erhard Walther.

Ungewisse und herausfordernde Zeiten

Neben dem „Frühlingserwachen“ in der Kreisstadt haben der Gewerbeverein Groß-Gerau die für April geplante Gewerbeschau wie auch der Kreis Groß-Gerau die für Mai geplante Aktion „Der Kreis rollt“ frühzeitig abgesagt. Ob im ersten Halbjahr 2021 einzelne turnusmäßige Veranstaltungen stattfinden können, bleibt weiterhin ungewiss. Vorsorglich sind im Veranstaltungskalender der Kreisstadt in den Sommermonaten dennoch zwei neue Veranstaltungen eingeplant: Open-Air-Kino und ein Stadtfest unter dem Titel „Dinner in White“.

Da sich die Absage des „Frühlingserwachens“ bereits Anfang des Jahres andeutete, haben sich Wirtschaftsförderung der Kreisstadt und der Gewerbeverein Groß-Gerau ein alternatives Konzept ausgedacht, um die lokalen Einzelhändler wie Gastronomen zu unterstützen und zugleich den Menschen vor Ort eine Freude zu machen. Daraus entstanden ist die Idee der Groß-Gerauer Osterbox, deren 250 Exemplare ruckzuck vergriffen waren. „Wir sind begeistert von der positiven Resonanz der Bevölkerung und freuen uns gleichzeitig darüber, dass zahlreiche Gewerbetreibende bei der Aktion mitgemacht haben“, so der städtische Wirtschaftsförderer, Sebastian Hauf.