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Maritime Sitzgelegenheiten zieren das Stadtbild in Nieder-Olm

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Mitgebracht hat Stadtbürgermeister Dirk Hasenfuss die Idee von einem Besuch in der Lutherstadt Wittenberg. Jetzt hat er sie in Nieder-Olm umgesetzt. Gemeint sind die Strandkörbe, die seit ein paar Tagen an verschieden Stellen im Stadtbild aufgetaucht sind und auch schon in den sozialen Netzwerken für Furore gesorgt haben.


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Fünf „Stadtkörbe“ aufgestellt

„Wir nennen sie in Nieder-Olm lieber Stadtkörbe, da es hier natürlich keinen Strand gibt“, sagt Hasenfuss schmunzelnd und nimmt mit Töchterchen Marie schon mal probehalber Platz im rot-weiß gestreiften Korb.

Insgesamt seien erst einmal fünf Stück angeschafft worden, die nun vom Bauhof an ausgewählten Plätzen aufgestellt werden, informiert der Bürgermeister. „Bisher gibt es einen auf dem Rad- und Wanderweg an der Georg-Taulke-Allee. Hier ersetzt er eine morsch gewordene Bank.

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Bürgermeister Dirk Hasenfuss und Tochter Marie sitzen schon mal Probe in einem der neuen Stadtkörbe von Nieder-Olm. | Foto: Stadt Nieder-Olm / Annette Pospesch
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Alle Körbe in Nieder-Olmer Farben gestaltet

Ein zweiter Korb steht in der Mühlstraße an der Ecke zur Ingelheimer Straße und bietet insbesondere Senioren auf dem Weg zur Residenz einen bequemen Sitzplatz. Einer befindet sich auf der Pariser Straße gegenüber der katholischen Kirche und ein weiterer am Abenteuerspielplatz am Weinbergring“, zählt er auf. Für den fünften wird noch ein geeigneter Standort gesucht.

Alle Stadtkörbe sind in den Nieder-Olmer Farben gestaltet worden und tragen auf der kleinen Markise das Stadtwappen. „Wir wollen damit ein bisschen Werbung für unsere schöne Stadt machen“, beschreibt der Stadtchef die Idee dahinter. Daher freue es ihn sehr, dass sich schon etliche Nieder-Olmer in einem der Stadtkörbe haben fotografieren lassen und dies auf Facebook und Instagram gepostet haben, so Hasenfuss.

Er hoffe nun, dass pfleglich mit den Stadtkörben umgegangen werde, denn dann bestehe die Option, dass in der Zukunft noch weitere in der Stadt auftauchen und zum gemütlichen Verweilen einladen könnten.

(Quelle: Stadt Nieder-Olm)

 

 

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Zweiradsicherheit: Live-Veranstaltung der Polizei Rheinland-Pfalz auf YouTube

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Der Frühling lockt wieder viele Menschen auf ihr Zweirad – ob in der Freizeit um Sport zu treiben oder die Landschaft zu genießen, oder zur Fahrt auf die Arbeit. Jedoch steigt dadurch wieder die Gefahr, im Straßenverkehr zu verunglücken.


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Unfallzahlen für Zweiräder weiter auf hohem Niveau

Die Unfallzahlen im Bereich Zweirad sind weiter auf einem hohen Niveau. In Rheinland-Pfalz verunglückten 2020 insgesamt 1774 motorisierte Zweirad- und 3176 Fahrradfahrende (Gesamtzahl Fahrrad, Pedelec und E-Bike).

Die Hauptunfallursachen waren überhöhte Geschwindigkeit, nicht ausreichender Sicherheitsabstand sowie Fehler beim Überholen und Abbiegen. Die Teilnahme am Straßenverkehr auf dem Zweirad birgt aufgrund der fehlenden Knautschzone ein höheres Verletzungsrisiko und ist im Vergleich zur Nutzung eines Autos um ein Vielfaches höher.

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E-Bikes und Pedelecs besonders stark gestiegen

Das Thema Verkehrssicherheit ist hier deshalb umso wichtiger. Zumal die Zulassungen von Motorrädern stetig zunehmen und die Zahl der E-Bikes und Pedelecs, wo die Unfallzahlen besonders stark gestiegen sind, im Straßenverkehr ebenfalls stark steigt.

Mit der digitalen Präventionsveranstaltung am 25. April will die Polizei Rheinland-Pfalz Tipps zur Verkehrssicherheit mit Motorrad, Fahrrad und E-Scooter geben und erreichen, dass sich die Unfallzahlen im Zweirad-Bereich reduzieren.

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Veranstaltung über YouTube

Die rund einstündige Veranstaltung „Motorrad, Fahrrad, E-Scooter – Sicher auf zwei Rädern unterwegs!“ beginnt um 11 Uhr und wird auf dem YouTube-Kanal der Polizei Rheinland-Pfalz live übertragen.

Im Vorfeld und während der Veranstaltung haben Zuschauer die Möglichkeit ihre Fragen zum Thema per E-Mail an lka.fragen@polizei.rlp.de zu senden. Ausgewählte Fragen werden von den Verkehrsexperten der Polizei Rheinland-Pfalz im Laufe der Veranstaltung beantwortet.

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Corona-Fall in Mainzer Kita: 28 Kinder und 10 Mitarbeiter unter Quarantäne

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Wie BYC-News am vergangenen Freitag (16. April 2021) berichtete, wurden Teile der Kita „Feldmäuse“ in Mainz-Ebersheim vorübergehend geschlossen. Grund hierfür war ein Corona-Ausbruch in der Kita. Seit Dienstag (20. April 2021) sind zu den Corona-Fällen in der Kita neue Details bekannt.


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Mehrere Corona-Fälle in einer Gruppe

Wie Bardo Faust, Pressesprecher der Kreisverwaltung Mainz-Bingen und somit auch des für die Stadt Mainz zuständigen Gesundheitsamtes, auf Anfrage von BYC-News mitteilte, wurde im Verlauf des Vormittags des 13.04.2021 (dienstags) bekannt, dass es zwei positive Corona-Fälle in einer Gruppe der Kita „Feldmäuse“ gibt (hierbei handelte es sich wohl um die „Grüne Gruppe“). Bei den Betroffenen handelte es sich um ein Kind sowie um einen Teilzeit-Auszubildenden der Kita. Seitens der Abteilung Kindertagesstätten der Stadt Mainz wurde daraufhin sofort das Gesundheitsamt zur Überprüfung der Sachlage informiert. Noch taggleich erfolgte am Nachmittag die Quarantäneanordnung durch das Gesundheitsamt sowie die Information an die betroffenen vier Mitarbeiter sowie die Eltern von insgesamt 13 Kindern. Am 15.04.2021 (donnerstags) wurde dann bekannt, dass ein weiteres Kind der Gruppe („Grüne Gruppe“) positiv auf Covid-19 getestet wurde. Daraufhin sei eine Verlängerung der Quarantäneanordnung vollzogen worden. Betroffen von der zusätzlichen Quarantäne waren zwei weitere Kinder sowie zwei Mitarbeiter. Wie Faust mitteilte, sind weitere positive Tests derzeit nicht bekannt.

Im Verlauf des 16.04.2021 (freitags) sei dann die Information gekommen, dass eine weitere Gruppe der Kita „Feldmäuse“ positiv getestet worden sei. Hierbei soll es sich um ein Geschwisterkind eines Kindes gehandelt haben, welches sich bereits aufgrund der Ereignisse am 13.04.2021 in Quarantäne befand. Aufgrund des positiven Corona-Falls wurde sodann die weitere Gruppe (hierbei handelt es sich wohl um die „Nestgruppe“) geschlossen, sodass es zu einer Quarantäneanordnung für weitere 13 Kinder sowie 4 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kam.

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Über 30 Personen in Quarantäne

Demnach befinden sich nunmehr wohl 28 Kinder sowie zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter häuslicher Quarantäne. Weitere Gruppen seien derzeit nach Auskunft von Pressesprecher Bardo Faust nicht betroffen. Die übrige Kita bleibe deshalb nach den Maßgaben der Notbetreuung aktuell in Betrieb. Faust wies darauf hin, dass regelmäßige Testungen des Kitapersonals bereits stattfinden und Kindertestungen derzeit in der Planungsphase sind.

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Onlineshops boomen in Krisenzeiten: Mit diesen Tricks können Händler sparen

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Onlineshops erleben in Krisenzeiten einen richtigen Boom. Im Zuge der aktuellen Corona-Pandemie haben die Online-Bestellungen enorm zugenommen – kein Wunder bei vielen geschlossenen Ladengeschäften und erschwerten Einkaufsbedingungen. Betreiber von Onlineshops dürfen sich also in der Regel auf deutlich erhöhte Umsätze freuen. In diesem Artikel erhalten Händler Tipps, mit denen sie zusätzlich bares Geld sparen.


Beim Versand Geld sparen

Häufig können Betreiber von Onlineshops beim Versand einiges an Geld sparen. Betrachten Sie zunächst mal die Versandpakete, in denen Sie Ihre Ware verschicken. Würde sich womöglich für Ihre Waren auch ein kleineres Paket eignen? Bei den Versandgebühren ist neben dem Gewicht die Größe das entscheidende Kriterium. Ein kleineres Paket kostet häufig auch weniger an Versandkosten. Verpacken Sie also die Ware so kompakt wie möglich, sonst verschenken Sie bares Geld. Bei vielen Produkten reicht statt eines Päckchens ein Maxibrief aus, der deutlich weniger Versandkosten veranschlagt. Der Maxibrief von Kartonfritze lässt sich zum Beispiel in größeren Mengen günstig online ordern.

Beim Verpackungsmaterial sparen

Auch das Verpackungsmaterial bietet enormes Einsparpotential. Allerdings sollten Sie hier unbedingt beachten, dass die Versandunternehmen bekanntlich nicht immer behutsam mit den Paketen umgehen. Deswegen muss die Ware, vor allem wenn es sich um sensible, fragile Produkte handelt, unbedingt ausreichend mit Füllmaterial wie Luftpolsterkissen gesichert sein. Geht die Ware kaputt, besteht ansonsten kein Versicherungsanspruch, wenn die Ware nicht ordnungsgemäß geschützt wurde. Auch bei der Außenverpackung sollten Sie nicht an der falschen Stelle sparen. Nehmen Sie für den Versand Ihrer Waren einen stabilen Karton und verschließen Sie ihn großzügig von allen Seiten mit Klebeband. Die Ware soll schließlich sicher beim Kunden ankommen, den Sie keinesfalls durch eine schlampige Verpackung verlieren möchten.

Dennoch können Sie beim Verpackungsmaterial sparen. Benutzen Sie Kartons und Füllmaterial aus Ihren eigenen Warenlieferungen. Die meisten Online-Händler müssen ihre Ware schließlich zunächst einkaufen und erhalten somit auch regelmäßig Pakete. Achten Sie dabei nur darauf, dass die Kartons noch in einem guten Zustand und nicht etwa eingerissen und kaputt sind. Außerdem müssen Sie sämtliche Versandetiketten abreißen oder überkleben, weil das Versandunternehmen sonst versehentlich das vorherige einscannen könnte, was unnötige Probleme verursachen würde. Benötigen Sie Kartons und Füllmaterial in größeren Mengen, kaufen Sie diese am besten bei spezialisierten Händlern ein, die Ihnen Mengenrabatt gewähren.

Warenwirtschaftsprogramm nutzen

Lagerkapazitäten kosten bekanntlich Geld. Nicht jeder Onlinehändler kann seine Produkte problemlos in den eigenen vier Wänden aufbewahren. Wer sich externe Lagerräume mieten muss, sollte unbedingt auf einen bedarfsgerechten Einkauf und eine vorbildliche Warenwirtschaft achten. Mit einem guten Warenwirtschaftsprogramm managen Sie Ihre Lagerbestände optimal und behalten stets den Überblick über alle für den Einkauf relevanten Faktoren. Wird zum Beispiel der Lagerbestand eines bestimmten Produktes knapp, werden Sie automatisch informiert. Manche Programme suchen dann sogar automatisch Lieferanten raus, bei denen Sie dieses Produkt gerade besonders günstig nachordern können.

Passende Lieferanten suchen

Sparen können Sie als Onlinehändler natürlich auch, indem Sie sich günstigere Lieferanten suchen. Doch Vorsicht: Hier muss das Gesamtpaket stimmen. Ein Lieferant, der auf den ersten Blick günstiger ist als ihr bisheriger, bringt Ihnen nur Ärger ein, wenn er sich im Endeffekt als unzuverlässig erweist. Gehen Sie bei der Wahl Ihrer Lieferanten also mit Bedacht vor und achten Sie neben dem Preis auch immer auf die Transportkosten, Mindestabnahmemengen und Lieferzeiten. Auch Zahlungskonditionen und Mengenrabatte sind Faktoren, die bei der Wahl des Lieferanten eine Rolle spielen sollten.

Reizvoll für viele Onlinehändler ist der günstige Einkauf im Ausland. Es spricht auch nichts dagegen, sich in Polen oder China einen günstigen Lieferanten zu suchen und die Produkte dann mit einer ordentlichen Gewinnspanne hierzulande zu verkaufen. Beachten Sie allerdings, dass Sie für die eingekauften Produkte die Verantwortung tragen und gegebenenfalls für Schäden haften. Die Qualität muss also stimmen. Auch der Versand aus dem Ausland kann zu Problemen führen. Achten Sie darauf, sich mit Ihren Lieferanten, zum Beispiel auf Englisch, gut verständigen zu können, um gegebenenfalls Missverständnisse und Probleme schnell zu klären.

Fahndung mit Polizeihubschrauber an der Opel-Arena in Mainz

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Mainz, 19. April 2021 um 23:45 Uhr | Aktuell kommt es zu einem Großeinsatz der Polizei an der Opel Arena in Mainz. Nach ersten Informationen von BYC-News wurde der Einbruchsalarm in der Arena aktiviert, woraufhin ein Großaufgebot der Polizei zum Einsatz ausrückte. Eine Person soll flüchtig sein.


Personenkontrollen werden durchgeführt

Sowohl die Zufahrt zur Arena als auch die Zufahrt zu dem Studentenwohnheim am Kisselberg ist zur Zeit durch die Polizei abgesperrt. Sämtliche Fahrzeuge, die dort entlang fahren wollen, werden angehalten und von der Polizei kontrolliert. Auch ein Polizeihubschrauber ist im Einsatz, der zur Zeit über dem Studentenwohnheim kreist (Stand 23:45 Uhr) Die Polizeikräfte suchen die gesamte nähere Umgebung rund um das Studentenwohnheim und die Arena ab. Auch die Strecke der Mainzelbahn wird abgesucht. BYC-News ist vor Ort und weitere Informationen folgen..

Flugroute des Polizeihubschraubers

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Bayern München verweigert kostenlosen Abgang von Hansi Flick – Kommt Van Gaal?

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Van Gaal
Van Gaal

Hansi Flick möchte den deutschen Rekordmeister am Saisonende verlassen und seinen noch gültigen Vertrag bis 2023 auflösen. Dies wird vermutlich nicht kostenlos geschehen. Wie Recherchen von Boostyourcity aus dem näheren Vereinsumfeld ergeben, pocht der FC Bayern München im Falle eines Wechsels von Hansi Flick zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf eine Millionen Entschädigung.


Bayern München könnte zwischen 10 und 15 Millionen Ablöse aufrufen

Hintergrund der Ablöse ist ein möglicher Wechsel von Trainer Julian Nagelsmann (RB Leipzig) zum FC Bayern München für geschätzte 15 Millionen Euro. In diesem Rahmen dürfte sich die Kompensationszahlung von Flick zu seinem neuen Arbeitgeber bewegen. In diesem Zusammenhang könnte der FC Bayern eine Entschädigung zwischen 10 und 15 Millionen aufrufen.

Aktuell wird als neuer Trainer für die kommende Saison Julian Nagelsmann benannt. Nach Informationen von Boostyourcity ist es jedoch nicht sicher, ob dieser tatsächlich seinen Arbeitgeber RB Leipzig um eine Freigabe bitten wird. Neben den weiteren gehandelten Favoriten Oliver Glaser und Massimilliano Allegri wird auch immer der Name Louis van Gaal zuletzt genannt.

Van Gaal war zuletzt von 2009 bis 2011 Trainer beim FC Bayern München und wäre sofort verfügbar und könnte eine Übergangszeit von 1 bis 2 Jahren einleiten, bis Julian Nagelsmann frei wäre.

Sexueller Übergriff auf 13-Jährige in Mainz-Kostheim

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Symbolbild Polizei
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Am Donnerstagnachmittag (15. April 2021) zwischen 15:30 und 16:00 Uhr kam es zu einem sexuellen Übergriff auf ein 13 Jahre altes Mädchen in der Eichstraße in Mainz-Kostheim. Die Polizei sucht nun dringend nach Zeugen.


Täter und Opfer waren verabredet

Wie die Polizei mitteilt, sollen sich die 13-Jährige und der Täter in den sozialen Medien kennengelernt und sich schließlich zu einem persönlichen Treffen verabredet haben. Dieses fand am Donnerstag auf dem Spielplatz im Bereich einer Grünanlage in der Eichstraße statt, wobei es auch zu dem sexuellen Übergriff kam.

Zum Glück der 13-Jährigen waren dort zufällig noch weitere Personen unterwegs, die sich den beiden näherten. Wegen der Zeugen und weil die Jugendliche das Treffen beendete, verließ der Täter schließlich den Spielplatz. Das junge Opfer traf anschließend an der Ecke zur Nikolausstraße in Kostheim auf Bekannte, denen sie sich anvertraute. Die Bekannten des Mädchens alarmierten daraufhin umgehend die Polizei.

Tatverdächtiger wurde festgenommen

Da das Treffen über die sozialen Medien vereinbart wurde, konnte die Polizei den mutmaßlichen Täter zeitnah identifizieren und diesen am Freitagabend (16. April 2021) in Mainz festnehmen. Es handelt sich dabei um einen 21 Jahre alten Syrer. Der Mann wurde in der Zwischenzeit einem Haftrichter vorgeführt und befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Zeugen werden dringend gesucht

Die Kriminalpolizei Wiesbaden sucht nun dringend nach Zeugen, die sich zum Tatzeitpunkt im Bereich der Eichstraße aufhielten und etwas mitbekommen haben. Gegen 16:00 Uhr soll zudem ein circa 35 – 45-jährigen Mann mit dunkelblonden, kurzen Haaren auf dem Spielplatz zusammen mit einem Jungen Fußball gespielt haben. Der Junge trug ein neongrünes T-Shirt und eine graue Hose und soll etwa 8 bis 10 Jahre alt gewesen sein. Als möglicher Zeuge wird der Mann dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Auch andere Personen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0611 – 3450 bei der Polizei in Wiesbaden zu melden.

Statement zur Kanzlerkandidatur von Annalena Baerbock

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Die Klimaliste Deutschland gratuliert Annalena Baerbock zur Kanzlerinnenkandidatur. „Wir freuen uns, dass mit Annalena Baerbock eine starke Persönlichkeit als Kanzlerinkandidatin der Grünen ins Rennen zieht.“ so Jessica Martin vom Bündnis der Klimalisten.


„Auch im Wahlprogramm endlich Farbe bekennen“

Gleichzeitig erinnert die Klimaliste Deutschland daran, dass der aktuelle Programmentwurf der Grünen mit der Einhaltung des 1,5-Grad-Limits nicht kompatibel ist. So findet sich unter anderem das notwendige Ziel der vollständigen Klimaneutralität bis spätestens 2030 nicht im Programmentwurf.

„Nach Ernennung der Kanzlerinkandidatin müssen die Grünen nun auch im Wahlprogramm endlich Farbe bekennen. Mit dem aktuellen Entwurf der Grünen wird Deutschland die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens krachend verfehlen. Wer sich Klimaschutz auf die Fahnen schreibt, sollte sich auch im Wahlprogramm zu konsequentem Klimaschutz bekennen. Für echte Klimagerechtigkeit gibt es bei den Grünen noch jede Menge zu tun. Die Grünen müssen inhaltlich nachlegen“, so Sebastian Hornschild vom Bündnis der Klimalisten.

Mehr über die Klimaliste Deutschland:

Die Klimaliste Deutschland ist das Bündnis der bundesweiten Klimalisten, die für wissenschaftsbasierte Klimapolitik und zur konsequenten Einhaltung des 1,5-Grad-Limits zu Wahlen antreten. Die Klimalisten wollen die Forderungen von Wissenschaftler*innen und Aktivisti der Klimagerechtigkeitsbewegung in die Parlamente und andere demokratische Entscheidungsgremien tragen.

Cornelia Willius-Senzer: „Der Bund greift in die Länderhoheit ein“

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Cornelia Willius-Senzer, die Vorsitzende der FDP Rheinland-Pfalz hat ihr Amt als Vorsitzende zur Verfügung gestellt. Eine Nachfolgerin steht bereits fest. Im Interview mit BYC-News erklärte Willius-Senzer, was sie zu der Entscheidung bewegt hat und was sie von den aktuellen Maßnahmen der Bundesregierung hält:


Sie haben Ihr Amt als Vorsitzende der FDP-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag zur Verfügung gestellt. Warum eigentlich? Die FDP hat doch in einer schwierigen Lage ein gutes Ergebnis geholt.

Ich will als Ehrenpräsidentin des Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverbandes Fürsprecherin des Tanzens sein. Die Bewegung, das Erlernen gesellschaftlicher Regeln vor allem aber des Respekts voreinander – das sind alles Elemente, die zum Tanzen gehören. Als Vorsitzende einer Regierungsfraktion unterliege ich Regeln, die mir verbieten, mich als Fürsprecherin für den Tanzlehrerverband einzusetzen. Ich respektiere diese Regelung, sie ist an anderer Stelle sinnvoll. Aber ich nehme mir dann auch die Freiheit, auf mein Amt zu verzichten.

Wer wird Ihre Nachfolgerin oder Nachfolger?

Die Fraktion hat unsere Spitzenkandidatin Daniela Schmitt zur Vorsitzenden gewählt.

Bleiben Sie im Landtag?

Ja. Ich will mein Mandat voll ausführen. Wobei ich mir vorgenommen habe, meinen Nachfolgern nicht mit Ratschlägen zu kommen. So halte ich es jetzt auch schon mit Frau Schmitt.

Aber in Ihrem Fachbereich werden Sie sich schon deutlich zu Wort melden?

Selbstverständlich.

Welchen Fachbereich beanspruchen Sie denn in der Fraktion?

Das entscheiden wir, wenn die Koalitionsverhandlungen abgeschlossen sind. Da möchte ich nicht vorgreifen.

In welchem Bereich nehmen Sie an den laufenden Koalitionsverhandlungen teil?

Im Sozialen. Da gehören auch Familie und gesellschaftliche Belange dazu.

Mit welchen inhaltlichen Erfolgen will die FDP aus den Koalitionsverhandlungen kommen?

Wir haben gemeinsam mit SPD und Grünen Stillschweigen über die Koalitionsverhandlungen vereinbart. Daran will ich mich halten. Was ich Ihnen sagen kann, es läuft gut. Wir werden in einigen Wochen die Ergebnisse präsentieren.

Das ist der normale Ablauf. Die neue Regierung wird traditionell zum rheinland-pfälzischen Verfassungstag gewählt. Doch leben wir nun mal nicht in normalen Zeiten. Die Pandemie überschattet alles. Haben Sie nicht Angst, dass angesichts des Infektionsschutzgesetzes im Bund, den Ländern überhaupt noch etwas zu entscheiden bleibt?

Der Bund greift in der Tat in die Länderhoheit ein. Ich kann das nicht gut finden. Es ist doch ganz klar, dass der Bund es nicht schafft, seine Arbeit zu erledigen. Das sehen Sie in vielen Punkten, vor allem im Einkauf der Impfstoffe oder der elektronischen Erfassung der Daten. Die Gesundheitsämter müssen ihre Daten immer noch mit dem Fax-Gerät an das Robert Koch Institut schicken, weil der Bund es in einem Jahr nicht geschafft hat, sie besser auszustatten. Und der Bund, der seine Arbeit selbst nicht geschafft hat, soll nun für die Aufgaben der Länder zuständig sein und diese zentral regeln?

Das Bundeswirtschaftsministerium hat ein Papier vorgelegt, in dem das Ministerium offen zugibt, dass die Lage in der deutschen Bürokratie verheerend ist. Teilen Sie diese Kritik?

Es hat schwere Versäumnisse gegeben. Auch schon vor der Pandemie. Die haben sich dann in der Pandemie entsprechend ausgewirkt. Nehmen Sie den Bereich der Digitalisierung. Ich habe als Fraktionsvorsitzende im rheinland-pfälzischen Landtag als erste die Fraktion komplett auf Digitalisierung umgestellt. Das hat zwar ein Jahr gedauert, bis alle Prozesse umgestellt waren. Aber es hat sich gelohnt. Wir haben als erste Fraktion papierlos gearbeitet.

Inwiefern ist das ein Vorteil in der Pandemie?

Wir konnten mit dem Lockdown mühelos ins Home Office gehen. Jeder Mitarbeiter hatte die nötigen Geräte und Programme, jeder konnte von jedem Platz aus weiterarbeiten. Damit ist die Fraktion von Tag eins der Pandemie an durchgängig arbeits- und handlungsfähig gewesen.

Sind Sie auch ins Home Office gegangen?

Nein. Zusammen mit meinem Geschäftsführer bin ich vor Ort geblieben, um den Laden zusammen zu halten. Es war mir wichtig, dass ein Ansprechpartner vor Ort bleibt. Und da Führen für mich heißt, voranzugehen, habe ich mich entschieden, dass ich die sein werde, die vor Ort bleibt.

Nun hat in Rheinland-Pfalz mitten im Lockdown eine Wahl stattgefunden. Die Regierungsparteien SPD, FDP und Grüne sind eben nicht abgestraft worden. Sie haben nicht nur die Mehrheit verteidigt, sondern zusammen genommen noch zugelegt. Was hat das Land besser gemacht, dass die Wähler offensichtlich mit dem Handeln zufrieden waren?

Wir haben in der Tat vieles richtig gemacht. Das heißt vor allem, dass wir Dinge ordentlich und zielgerichtet erledigt haben.

Zum Beispiel?

Nehmen Sie die Wirtschaftshilfen. Da hat uns die Opposition zu Beginn der Pandemie im vergangenen Jahr vorgeworfen, dass es in anderen Ländern schneller gegangen ist. Wir haben damals gerade mal zwei Wochen länger gebraucht. Aber als wir dann fertig waren, war Berlin schon dabei, zu unrecht ausbezahlte Hilfen wieder einzuklagen. Wir haben es also schnell gemacht, so schnell es ging – aber auch ordentlich. Sodass das Geld wirklich bei denen angekommen ist, die es brauchten, um wirtschaftliche Strukturen zu erhalten, die ohne Eigenverschuldung in Not gekommen sind.

Ist diese Linie mit dem Infektionsschutzgesetz des Bundes noch möglich?

Wir haben vernünftig gehandelt. Die Leute sind uns gefolgt. Auch weil wir mit ihnen auf Augenhöhe waren. Wir werden das auch weiter so ausführen – auch wenn es durch die Vorgaben aus Berlin schwerer wird.

Einkaufsgutscheine als Anreiz für Corona-Tests in Flörsheim und Hattersheim

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Umfassend testen, Infektionsgeschehen senken, Wirtschaft stärken: Mit dem ersten volldigitalen „Corona-Testival“ weiten die benachbarten Rhein-Main-Städte Flörsheim und Hattersheim ihre Test-Strategie konsequent aus. An den beiden Test-Drive-ins von Preventim erhalten Testpersonen von Donnerstag bis Sonntag nach jedem Abstrich Gutscheine im Wert von fünf Euro. Diese sind bis Ende Mai in heimischen Einzelhandels- oder Gastronomiebetrieben einlösbar. Ziel dieser Anreize ist die großflächige Testung der Bevölkerung. Preventim stockt die ohnehin hohen Testkapazitäten an den Tagen nochmals deutlich auf. Die Kommunen agieren dabei nach dem Motto: „Corona kennt keine Grenzen, der Zusammenhalt in unserer Region aber auch nicht.“


„Möglichst viele unentdeckte Corona-Infektionen aufspüren“

„Mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung wollen wir möglichst viele unentdeckte Corona-Infektionen aufspüren und die dritte Welle in unserer Region konsequent brechen“, erklärt Frederic Lanz, Gründer von Preventim. „Mit attraktiven Anreizen motivieren wir nicht nur zu großflächigen Testungen der Bevölkerung, sondern stärken gleichzeitig die heimische Wirtschaft.“

An den Test-Drive-ins auf den Parkplätzen der beiden örtlichen Stadthallen in Flörsheim und Hattersheim findet das erste volldigitale „Corona-Testival“ vom kommenden Donnerstag bis Sonntag, 22. bis 25. April, statt. Bisher führte Preventim im Schnitt bis zu 1000 kostenlose Schnelltestungen pro Tag und Standort durch. Diese Kapazitäten erhöht der Anbieter nochmals während der „Testival“-Phase. So sind an beiden Teststrecken an den vier Tagen rund 10.000 Testungen möglich.

Betreiber und Kommunen teilen sich Gutschein-Kosten

Damit so viele Einwohner wie möglich an der Aktion teilnehmen, gibt es einen Anreiz: Nach jedem Abstrich erhält jede Testperson einen Gutschein im Wert von 5 Euro. Diesen können bei zukünftigen Öffnungsschritten bis Ende Mai in örtlichen Geschäften eingelöst werden. Während die beiden Städte Flörsheim und Hattersheim 3 Euro des Gutscheinwerts jeweils an ihrem Standort tragen, steuern die teilnehmenden Testzentrum-Betreiber die verbleibenden 2 Euro bei.

Die sogenannten „Bürgertests“ erfolgen dabei vollkommen kostenlos für die Testpersonen. Über die Websiten flörsheim-testet.de und hattersheim-testet.de melden sie sich unkompliziert an, laden sich die App auf Ihr Handy, tragen relevante Daten einmalig auch für weitere Testungen ein, reservieren einen Termin und lassen sich vor Ort testen. Die Mitarbeiter, zum Beispiel vom Lockdown betroffene ortsansässige Angestellte aus der Gastronomie, nehmen die Abstriche nach einer Schulung durch das Deutsche Rote Kreuz vor. Nach etwa 15 Minuten erhalten Testpersonen das Ergebnis direkt auf das Smartphone. Bei einem negativen Ergebnis stellt die App ein Testzertifikat aus. Um den Ablauf effizient zu gestalten, werden für Personen ohne Termin an beiden Drive-ins Extra-Teststrecken freigehalten.



Kostenlose Testung ist täglich möglich

Ziel ist es vor allem, unerkannte Corona-Infektionen ausfindig zu machen. Positive Befunde übermittelt die App automatisch und unter Einhaltung der Datenschutzrichtlinien an das Gesundheitsamt des zuständigen Main-Taunus-Kreises. „Bisher haben wir mit den Schnelltests schon einige asymptomatische Corona-Infizierte entdeckt, wodurch wir eine weitere Ausbreitung verhindern konnten“, schildert Lanz. „Kurzfristig wird die Inzidenz zwar kurz ansteigen, weil mehr getestet wird. Wenn sich alle Einwohner aber konsequent testen lassen, erhalten wir mehr Erkenntnisse über das tatsächliche Infektionsgeschehen und können Coronainfektionen in der Fläche verhindern.“ Grundsätzlich könne sich jeder Einwohner auch jeden Tag kostenlos testen lassen.

Um Infektionsketten zu brechen und durch sinkende Inzidenzen vorsichtige Öffnungsschritte zu ermöglichen, startet Frederic Lanz einen Aufruf: „Kommt an den Tagen zu den beiden Stadthallen, lasst euch kostenlos testen, sichert euch einen Gutschein – und lasst uns gemeinsam noch zusätzlich die heimische Wirtschaft stärken. Mit unserem Team aus ortsansässigen Helfern sorgen wir während der gesamten Tage für eine herzliche Testatmosphäre.“

Die beiden Schnelltest-Drive-ins in Flörsheim und Hattersheim haben während der gesamten „Testival“-Phase täglich jeweils von 7:00 bis 20:00 Uhr geöffnet. Insgesamt vier Teststraßen stehen an beiden Standorten bereit. Ab Montag, 26. April, wechseln beide Test-Drive-ins wieder in den Regelbetrieb. Reservierungen von Terminen für das Donnerstag beginnende „Testival“ sind über die App ab Montag (19. April 2021) möglich. Weitere Informationen unter

Feuerwehreinsatz im Sertoriusring in Mainz-Finthen

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Am Montag (19. April 2021) wurde gegen 12:00 Uhr die Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand in den Sertoriusring nach Mainz-Finthen alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass im 5. Stockwerk in einer Küche in einem Verteilerkasten Feuer ausgebrochen war.


Drei Stockwerke waren betroffen

Wie der Einsatzleiter vor Ort gegenüber BYC-News mitteilte, sind die Einsatzkräfte der Feuerwehr unter Atemschutz in die Wohnung rein. In der betroffenen Wohnung gab es eine Rauchentwicklung, ebenso im 6. und 7. Stockwerk durch den Verteilerkasten hindurch. Das Feuer konnte mit einem CO2-Löscher gelöscht werden. Die Wohnungen in den drei betroffenen Stockwerken wurden anschließend belüftet. Bei dem Einsatz gab es keine Verletzten.

Vor Ort im Einsatz waren:

  • die Berufsfeuerwehr Mainz
  • die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Finthen
  • der Rettungsdienst des ASB

Einbrecher machen Beute im Industriegebiet in Gustavsburg

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Zeugenaufruf 1

In der Zeit zwischen Freitagnachmittag (16. April 2021) und Montagmorgen (19. April 2021) waren Einbrecher in der Adam-Opel-Straße im Industriegebiet in Gustavsburg unterwegs.


22 Wasserstoffflaschen gestohlen

Die Kriminellen hatten sich durch einen Zaun Zugang zu einem dortigen Firmengelände verschafft. Auf dem Lagerplatz der Firma fanden die Täter 22 Wasserstoffflaschen, welche sie mitgehen ließen. Der Gesamtschaden wird auf rund 5.000 Euro geschätzt.

Weil eine Flasche rund 80 Kilogramm wiegt, geht die Polizei zur Zeit davon aus, dass dort mehrere Täter am Werk waren. Zudem müssen die Täter mit mindestens einem Transportfahrzeug vor Ort gewesen sein. Die Kriminalpolizei Rüsselsheim hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06142 – 6960 bei den Ermittlern zu melden.

Höhere Bußgelder für Raser und Parksünder

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Die Verkehrsminister der Länder haben sich nach monatelangen Diskussionen nun in ihrer jüngsten Sitzung am Sonntag (18. April 2021) mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer auf einen Kompromiss zur StVO-Novelle geeinigt. Die Bußgelder werden Verkehrssünder teurer zu stehen kommen, als dies bislang der Fall war. Doch was bedeutet das für die Verkehrsteilnehmer und welche Änderungen für Fahrer von Kraftfahrzeugen bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht gibt es?


Bußgelder bis zu 800 Euro

Die für viele Kraftfahrer vermutlich wichtigsten Punkte sind die Regelungen zu drohenden Fahrverboten sowie die Bußgelder bei Tempoverstößen. Wer ein 30er-Schild innerorts übersieht (Augenblicksversagen) muss den Führerschein, anders als in der letzten Novelle angestrebt, in Zukunft nicht sofort abgeben. Ein Fahrverbot wird erst bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 Stundenkilometern innerorts und ab 36 Stundenkilometern außerorts fällig. Auf die erweiterte Warnschuss-Regelung wird also verzichtet. Außerorts gilt wie bisher § 4 Absatz 2 Satz 2 BKatV. Demnach wird ein Fahrverbot in der Regel im Wiederholungsfall innerhalb eines Jahres bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 26 Stundenkilometern verhängt. Auch auf die angedachte Gefahrenstellenregelung vor Schulen, Kindergärten oder Baustellen aus dem letzten Vorschlag wird scheinbar verzichtet.

Die Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen haben sich im Vergleich zum ursprünglichen Bußgeldkatalog nahezu verdoppelt, wie man auch an den Bußgeldern innerorts sieht. Punkte und Fahrverbote bleiben hingegen, wie gehabt. Bis zum Spätsommer 2021 soll der neue Bußgeldkatalog in Kraft treten.

Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen Innerorts:

  • Bis zu 10 km/h: 30 Euro
  • 11-15 km/h: 50 Euro
  • 16-20 km/h: 70 Euro
  • 21-25 km/h: 1 Punkt und 115 Euro
  • 26-30 km/h: 1 Punkt, 180 Euro (1 Monat Fahrverbot bei Wiederholung)
  • 31-40 km/h: 2 Punkte, 260 Euro und 1 Monat Fahrverbot
  • 41-50 km/h: 2 Punkte, 400 Euro und 1 Monat Fahrverbot
  • 51-60 km/h: 2 Punkte, 560 Euro und 2 Monate Fahrverbot
  • 61-70 km/h: 2 Punkte, 700 Euro und 3 Monate Fahrverbot
  • Über 70 km/h: 2 Punkte, 800 Euro und 3 Monate Fahrverbot

Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen Außerorts:

  • Bis zu 10 km/h: 20 Euro
  • 11-15 km/h: 40 Euro
  • 16-20 km/h: 60 Euro
  • 21-25 km/h: 1 Punkt und 100 Euro
  • 26-30 km/h: 1 Punkt und 150 Euro (1 Monat Fahrverbot bei Wiederholung)
  • 31-40 km/h: 1 Punkt, 200 Euro (1 Monat Fahrverbot bei Wiederholung)
  • 41-50 km/h: 2 Punkte, 320 Euro und 1 Monat Fahrverbot
  • 51-60 km/h: 2 Punkte, 480 Euro und 1 Monat Fahrverbot
  • 61-70 km/h: 2 Punkte, 600 Euro und 2 Monate Fahrverbot
  • Über 70 km/h: 2 Punkte, 700 Euro und 3 Monate Fahrverbot

Bußgelder für Parksünder

Weitere Änderungen der StVO betreffen das Parken auf Geh- und Radwegen sowie das Halten in zweiter Reihe sowie auf Schutzstreifen. Dafür werden künftig 110 Euro fällig. Weiterhin wurde auch der Rettungsgasse mehr Wichtigkeit beigemessen. Derjenige, der keine bildet, bekommt nun neben 200 Euro Bußgeld auch ein Fahrverbot aufgedrückt. Darüber hinaus wurde auch das Bußgeld für unberechtigtes Parken auf einem Schwerbehinderten-Parkplatz auf 55 Euro angehoben. Ein neuer Tatbestand für das unberechtigte Parken auf einem Parkplatz für elektrisch betriebene Fahrzeuge ist ebenfalls eingeführt worden. Das Bußgeld beträgt 55 Euro.

Die aktuellen Infektionszahlen im Kreis Groß-Gerau

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Am Freitag, den 16. April 2021, lag der Inzidenzwert im Kreis Groß-Gerau bei 155,3. Seitdem sind die Zahlen wieder angestiegen. Am Montag (19. April 2021) liegt der Inzidenzwert im Kreisgebiet wieder bei 173,4.


Stand zum Coronavirus im Kreis Groß-Gerau

Die unten genannten Zahlen entsprechen den in der Meldesoftware des Robert Koch-Instituts übermittelten laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse im Kreis Groß-Gerau.

Aktuell gibt es im Kreis Groß-Gerau insgesamt 11.999 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle, 267 Todesfälle und 10.502 genesene Fälle. 1.230 Menschen im Kreis sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. (Stand 19. April 2021)

Die aktuellen infektionszahlen im kreis groß-gerau 2
Quelle: Kreisverwaltung Groß-Gerau

Lebensmittelrückruf bei Netto wegen Pflanzenschutzmittel im Bio-Produkt

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Lebensmittelwarnung
Lebensmittelwarnung

Die DE-VAU-GE Gesundkostwerk Deutschland GmbH ruft einen Bio-Artikel zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden im Rahmen einer Untersuchung Ethylenoxid Rückstände im Sesamsamen nachgewiesen. Ethylenoxid ist giftig und krebserregend beim Einatmen. Symptome einer Vergiftung sind Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit/Erbrechen. Mit zunehmender Dosis kommt es zu Zuckungen, Krämpfen und schlussendlich zum Koma. Es ist für die Haut und die Atemwege reizend. Die Lunge kann sich Stunden nach dem Einatmen mit Flüssigkeit füllen


Folgendes Produkt ist betroffen

BioBio Basis Müsli 5-Korn Mix

  • Inhalt: 750-Gramm Packung
  • Mindesthaltbarkeitsdaten: 25.08.2021 und 16.09.2021
  • Verkaufsstätten: Bundesweit bei Netto Markendiscount
Foto: DE-VAU-GE Gesundkostwerk Deutschland GmbH

Kunden erhalten ihr Geld zurück

Der Hersteller und das Handelsunternehmen haben umgehend reagiert und das Produkt aus dem Verkauf genommen. Andere Mindesthaltbarkeitsdaten, andere BioBio-Produkte und andere Artikel der Firma DE-VAU-GE Gesundkostwerk Deutschland GmbH sind nicht von dem Rückruf betroffen.

Kunden, die das entsprechende Produkt gekauft haben, können dieses bei Netto zurückgeben. Der Kaufpreis wird ihnen dann auch ohne Vorlage des Kassenbons vollständig erstattet.