Start Blog Seite 1138

Sorge um Bäckerei-Azubis im Kreis Mainz-Bingen

0
Arbeit in der Backstube
Arbeit in der Backstube

Nachwuchssorgen im Bäckerhandwerk: Auszubildende, die im Kreis Mainz-Bingen kurz vor ihrer Abschlussprüfung zur Bäckergesellin oder zum Fachverkäufer stehen, sollen besser auf ihre Klausur vorbereitet werden. Das fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „Weil der Berufsschulunterricht pandemiebedingt über Monate ausgefallen ist oder nur digital stattfand, haben viele Azubis wichtigen Stoff verpasst und blicken mit Bauchschmerzen auf die anstehende Prüfung“, sagt Guido Noll von der NGG-Region Darmstadt und Mainz.

-Werbeanzeige-

Nachwuchskräften mehr Zeit fürs Lernen geben

Die heimischen Bäckereien sollen ihren Nachwuchskräften mehr Zeit fürs Lernen geben und einen zusätzlichen Vorbereitungskurs anbieten, so die Gewerkschaft. Nach einer neuen Förderrichtlinie werden die Kosten für solche Kurse zur Hälfte vom Bund übernommen – maximal 500 Euro. Laut Arbeitsagentur arbeiten im Landkreis Mainz-Bingen aktuell rund 680 Menschen in Bäckereien – unter ihnen 30 Azubis.

„Die Branche hat ohnehin große Schwierigkeiten, genügend Nachwuchs für die harte Arbeit in der Backstube oder am Verkaufstresen zu finden. Eine hohe Durchfallquote bei den Gesellenprüfungen würde den Fachkräftemangel weiter verschärfen“, warnt Noll. Prüfungsvorbereitungskurse werden unter anderem von den Bildungseinrichtungen des Bäckerhandwerks (ADB-Fachschulen) und von den Handwerkskammern angeboten. Bundesweit hat die Gewerkschaft NGG gemeinsam mit dem Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks Betriebe dazu aufgerufen, die Fördermittel für die Prüfungsvorbereitungskurse zu nutzen.

-Werbeanzeige-

Klare Worte von Julia Klöckner zu antisemitischen Ausschreitungen

0
Julia Klöckner
Julia Klöckner

Die rheinland-pfälzische CDU-Landesvorsitzende und stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Julia Klöckner positioniert sich klar angesichts judenfeindlicher Ausschreitungen in Deutschland und wünscht den jüdischen Gemeinden alles Gute zum Schawuot-Fest am Montag (17. Mai 2021).

-Werbeanzeige-

„Nichts mehr mit freier Meinungsäußerung zu tun“

„Wenn israelische Flaggen brennen und judenfeindliche Parolen skandiert werden, dann hat das nichts mehr mit freier Meinungsäußerung zu tun. Diese Straftaten müssen mit aller Härte des Rechtsstaats geahndet und verurteilt werden. Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz. Wer mit Terrororganisationen sympathisiert, sie unterstützt, wer antisemitische Parolen ruft und duldet, wer das Existenzrecht Israels ablehnt, der bewegt sich nicht in der Wertegemeinschaft Deutschlands. Und da dürfen wir auch nicht die Augen vor eingewandertem Judenhass verschließen. Es ist nicht entscheidend, woher jemand kommt, aber wo jemand steht, wenn er in Deutschland lebt. Und ich stimme dem deutsch-israelischen Psychologen und Autoren, Ahmad Mansour, zu, der betont: ‚Wer Deutscher sein will, wer Teil dieser Gesellschaft sein will, muss die historische Verantwortung Deutschlands mittragen.'“, sagte Julia Klöckner.

Weiter betont sie: „Der Raketenbeschuss durch die Hamas muss als das bezeichnet werden, was er ist: Ein terroristischer Anschlag. Israel hat das Recht, seine Bevölkerung und sein Staatsgebiet zu verteidigen. Hier geht es nicht um eine Gewaltspirale, wie es relativierend von Einigen heißt, sondern um Terroristen, die den Staat Israel auslöschen wollen, die Kinder und schwache Menschen als lebende Schutzschilde einsetzen. Israel hat nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, sein eigenes Staatsgebiet und die eigene Bevölkerung zu schützen. Die Sicherheit Israels ist und bleibt Teil der deutschen Staatsräson. Die Lösung der Konflikte im Nahen und Mittleren Osten bleibt eine zentrale Aufgabe für die internationale Diplomatie. Dabei sollten Deutschland und die gesamte EU sich eng mit der US-Administration koordinieren und deren Verhandlungsbemühungen unterstützen.“

-Werbeanzeige-

„Hass und Antisemitismus kennen keinen rationalen Grund“

„Sicherlich, man kann gegen den Krieg im Nahen Osten protestieren oder man kann die Politik in Israel kritisieren, zum Beispiel vor einer Botschaft. Aber nicht mit antijüdischen Parolen und dem Wunsch, Israel möge ‚ausgelöscht‘ werden. Hass und Antisemitismus kennen keinen rationalen Grund. Oft liegen die Ursachen für Rassismus und Judenhass in der Kindheit. Viele hängen auch im Erwachsenenalter Verschwörungstheorien und Antisemitismus nach. Eine größere Rolle im Kampf gegen Antisemitismus müssen auch die Schulen spielen. Wir wünschen allen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern noch ein schönes Wochenfest Schawuot, das Erntedankfest oder auch ‚Fest der Erstlinge‘ zur Einbringung des Weizens und anderer landwirtschaftlicher Produkte.“, sagt Klöckner abschließend.

-Werbeanzeige-

Beleidigungen und Gewaltandrohung bei Amazon in Bingen-Grolsheim

0
Amazon Bingen Grolsheim1 e1621151724105
Amazon Bingen Grolsheim1 e1621151724105

Am Mittwoch (12. Mai 2021) soll es auf dem Gelände des Online-Händlers Amazon in Bingen-Grolsheim zu einem Vorfall gekommen sein. Dort sollen zwei ehrenamtliche Helfer massiv beleidigt und bedroht worden sein. BYC-News sprach mit den Betroffenen, Marcio Demel und Marlon Demel über den Vorfall.

-Werbeanzeige-

Terminvereinbarung mit Amazon in Bingen

„Am 15. März hatte sich Amazon bei uns per E-Mail gemeldet und angefragt, ob wir an einer Zusammenarbeit im Rahmen einer Spendenaktion interessiert seien. Am Standort in Bingen-Grolsheim wollte das Unternehmen zwei große Behälter aufstellen, wo die Mitarbeiter dann ihr Leergut einwerfen konnten“, teilt Marcio Demel, erster Vorsitzender des Vereins Rheinhessen hilft! mit. „Die Pfandflaschen sollten dann als Spende in regelmäßigen Abständen von uns abgeholt werden“, berichtet Marcio Demel weiter. Schließlich wurde ein persönlicher Termin für die erste Abholung des Leerguts am 12. Mai 2021 auf dem Amazon-Gelände vereinbart.

-Werbeanzeige-

Unfreundlicher Sicherheitsdienst und „militärischer Tonfall“ eines Mitarbeiters

„Kurz vor dem Termin haben wir dann eine Nachricht über WhatsApp erhalten mit der Anweisung, dass wir uns am 12. Mai um 10:20 Uhr beim Sicherheitsdienst auf dem Amazon-Gelände vor den Lagerhallen melden sollen. Also sind wir, mein Bruder Marlon und ich, wie angewiesen zum Sicherheitsdienst auf das Gelände gefahren“, sagte Marcio Demel. Dort hätten sie das Fenster des Autos heruntergelassen, woraufhin man ihnen ohne Vorwarnung ein Fieberthermometer an die Stirn gehalten und das Fahrzeugkennzeichen erfasst habe. „Wir wurden in einem sehr unfreundlichen Tonfall gefragt, wo unsere Sicherheitswesten und Sicherheitsschuhe wären. Dass wir das benötigen, wurde uns vorher aber gar nicht mitgeteilt. Der Mitarbeiter vom Sicherheitsdienst sagte uns dann, wir sollen das Auto parken und warten. Wir haben gefragt, ob wir aussteigen dürfen, was er uns ausdrücklich erlaubte“, teilte Marcio Demel weiter mit.

Nachdem sie das Auto auf dem Amazon-Gelände vor den Lagerhallen abgestellt hatten, seien sie ausgestiegen und trugen dabei nach eigenen Angaben die ganze Zeit über FFP2-Masken. „Plötzlich kam ein Mann aus einer der Hallen gestürmt und hat uns in einem schon sehr militärischen Tonfall angeschrien, dass wir nicht nebeneinander stehen dürfen. Zuvor saßen wir zusammen im Auto und wir leben auch gemeinsam in einem Haushalt. Das interessierte den Mann aber nicht.“, berichtete Marcio Demel. Der Mitarbeiter habe die beiden Brüder dann förmlich zurück ins Auto gedrängt und sei dabei weiter verbal sehr ausfallend gewesen.

-Werbeanzeige-

„Unter Einsatz von Gewalt vom Gelände tragen“

Als sie wieder im Auto saßen, soll ein weiterer Amazon-Mitarbeiter auf sie zugekommen sein. In einem ebenso scharfen Tonfall soll er ihnen erklärte haben, dass er sie Notfalls auch unter Einsatz Gewalt vom Gelände tragen lassen würde, sollten sie seinen Anweisungen nicht Folge leisten. „Für diesen Umgang gab es gar keinen Grund. Wir haben uns an die Anweisungen gehalten und waren auch nicht unfreundlich. In der Zeit in der wir dort waren, konnten wir aber beobachten, dass auch mit den Fahrern so respektlos umgegangen wurde“, sagte Marcio Demel.

Kurze Zeit später soll dann auch der Amazon-Mitarbeiter, Herr Eggers, mit dem die beiden eigentlich den Termin zur Spendenübergabe gehabt haben, nach draußen zum Auto gekommen sein. Er habe sich für den Vorfall entschuldigt und darum gebeten, das Fahrzeug auf einen anderen Parkplatz vor dem Amazon-Gelände zu fahren und dort auf ihn zu warten. „Wir fuhren in Richtung Ausgang und trafen dabei erneut auf den Mitarbeiter, der uns zuvor schon angeschrien hatte. Er beleidigte meinen Bruder und mich aufs Schärfste. Wir sind daraufhin an ihm vorbei und aus dem Gelände raus gefahren und haben dort wie besprochen auf Herr Eggers gewartet“, berichtet Marcio Demel.



-Werbeanzeige-

Ein Chef, der seinen Nachnamen nicht nennt

Als Herr Eggers dann nach draußen kam, soll er ein Telefon in der Hand gehalten haben, welches er Marcio Demel reichte. Er soll erklärt haben, dass in der Leitung der Chef der beiden unfreundlichen Mitarbeiter sei. „Am Telefon meldete sich daraufhin ein „Patrick“. Ich fragte ihn nach seinem Nachnamen aber er sagte mit, dass sich bei Amazon alle duzen und er mir seinen Nachnamen nicht nennen wird. Ich habe ihm gesagt, dass ich das Telefonat nicht weiterführen werde, solange ich nicht seinen Nachnamen kenne. Weil er weiter darauf beharrte den Nachnamen nicht zu nennen, habe ich das Telefonat beendet. Ich habe Herr Eggers das Telefon zurück gegeben und ihm mitgeteilt, dass wir kein Interesse mehr an einer Zusammenarbeit mit Amazon haben und bin weg gefahren“, berichtet Marcio Demel.

-Werbeanzeige-

Strafanzeige gegen die beiden Mitarbeiter

Die beiden Brüder haben im Anschluss an den Vorfall noch taggleich Strafanzeige wegen Beleidigung, Bedrohung und Nötigung gegen die beiden unfreundlichen Amazon-Mitarbeiter gestellt. Sie baten die Polizei auch darum, die Kameraaufnahmen des Werksgeländes zu sichern und zu sichten. Bis zum heutigen Montag (17. Mai 2021) kam noch keine Rückmeldung von der Polizei zu dem Vorfall und der Anzeige.

-Werbeanzeige-

Rückmeldung von Amazon zu dem Vorfall

Ebenfalls noch am gleichen Tag verfassten sie eine Mail an Herr Eggers, in der sie ihn über die Strafanzeige gegen seine beiden Kollegen informierten. Sie baten außerdem um die Kontaktdaten der Geschäftsleitung des Standortes Bingen-Grolsheim, um mit dieser Kontakt aufzunehmen. Von Herr Eggers kam keine Antwort auf die E-Mail. Dafür erhielten sie in der in der Nacht zum Donnerstag (13. Mai 2021) eine E-Mail von dem Manager der Lieferstation in Bingen-Grolsheim, Herr Patrick I. Er schrieb: „Ihre Email haben wir mit Bedauern zur Kenntnis genommen und werden den Sachverhalt intern prüfen und aufarbeiten. Bitte geben Sie uns dazu ein paar Tage Zeit. Wir werden uns diesbezüglich wieder mit Ihnen in Verbindung setzen“

Marcio Demel sagt dazu: „Ob es sich bei dem Herr um den Patrick handelt, mit dem ich am Telefon sprach, kann ich nicht sagen. Er wollte mir seinen Nachnamen ja nicht nennen“ Bis zum heutige (17. Mai 2021) habe er allerdings noch keine weitere Rückmeldung von Amazon zu dem Vorfall erhalten.

-Werbeanzeige-

Statement von Amazon

Auf Anfrage von BYC-News äußerte sich ein Unternehmenssprecher von Amazon am Montagnachmittag (17. Mai 2021) schriftlich zu den Geschehnissen: „Die Sicherheit und Gesundheit aller Mitarbeiter:innen an unseren Standorten hat für uns oberste Priorität. Wir haben über 150 Prozesse in unserem Logistiknetzwerk maßgeblich zum Schutz der Kolleg:innen verändert. Um Mitarbeiter:innen zu schützen gelten die Regeln selbstverständlich auch für Gäste auf unserem Gelände. Wir entschuldigen uns, wenn es hier in der Kommunikation Missverständnisse gab. Wir haben bereits mit RHEINHESSEN-Hilft Kontakt aufgenommen und wollen im Interesse aller die Sache aus der Welt schaffen.“

-Werbeanzeige-

Zeuge beobachtet illegale Entsorgung von Ölfässern bei Bad Kreuznach

0
WhatsApp Image 2021 05 16 at 23.05.03
WhatsApp Image 2021 05 16 at 23.05.03

Am Sonntagmittag (16. Mai 2021) wurden Ölfässer im Bereich der Abfahrt Bundesstraße 41 und der Kreisstraße 20 bei Bad Kreuznach illegal entsorgt. Ein Augenzeuge hatte die Tat im Vorbeifahren beobachtet.

Insgesamt 11 Ölfässer wurden entsorgt

Der Augenzeuge meldete seine Beobachtung bei der Polizei und teilte mit, dass ein Autofahrer ein großes Fass aus einem älteren roten Ford Transit mit Frankfurter Kennzeichen warf.

Die Polizeibeamten machten sich daraufhin auf den Weg und konnten vor Ort insgesamt elf Mineralölfässer mit einem Fassungsvermögen zwischen 50 und 100 Litern feststellen. Wie die Polizei mitteilt, waren diese dem Gewicht nach zu urteilen noch nicht ganz leer und es befand sich noch ein Restinhalt darin. Die Fässer waren bereits stark verrostet.

Der Augenzeuge hatte sich glücklicherweise das Kennzeichen des roten Ford Transit notiert. Die Polizei ermittelt daher nun gegen den Fahrzeughalter.

-Werbeanzeige-

Förderung von Sprach-Kitas in Bad Kreuznach und Fürfeld

0
Kinder, Spielen, Hände
Kinder, Spielen, Hände

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Joe Weingarten begrüßt, dass im Rahmen des Bundesprogramms „Sprach-Kitas – weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ die Kita “Zur Klaster“ in Bad Kreuznach und die Kindertagesstätte Fürfeld finanziell gefördert werden. Die Förderung der beiden genannten Einrichtungen beläuft sich auf jeweils rund 37.500€ Euro für den Förderzeitraum von Juli 2021 bis Ende 2022.

Zur Förderung erläutert Weingarten

Mit dem Bundesprogramm unterstützt das Bundesfamilienministerium von Franziska Giffey (SPD) alltagsintegrierte sprachliche Bildung in der Kindertagesbetreuung. Dabei richtet sich das Programm vorrangig an Kitas, die einen überdurchschnittlich hohen Anteil von Kindern mit besonderem sprachlichem Förderbedarf haben. Für das Programm insgesamt stellt der Bund seit 2016 jährlich bis zu 400 Millionen Euro zur Verfügung.

„Die sprachliche Entwicklung von Kindern ist von großer Bedeutung für das spätere Lesen- und Schreiben lernen und damit Voraussetzung für Lernerfolg in Schule und Ausbildung”. Doch auch für die Gesamtentwicklung von Kindern sei die Entfaltung sprachlicher Fähigkeiten eminent wichtig, so beispielsweise in der Familie, in der Schule und später im Beruf. „Es freut mich sehr, dass in meinem Wahlkreis schon mehr als 20 Kindertageseinrichtungen gefördert worden sind und ermuntere weitere Einrichtungen, an diesem sinnvollen Programm teilzunehmen“, freut sich der Abgeornete.

Bundesverkehrsministerium soll aktiv beim CO2-Betrug von VW beteiligt gewesen sein

0
Rückruf von VW

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat nach der höchstrichterlichen Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts am 26. April 2021 die bisher geheim gehaltene Präsentation der Volkswagen AG vom 3. November 2015 zum eingestandenen CO2-Betrug bei 800.000 Pkw und Nutzfahrzeugen endlich erhalten.

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH dazu

„Anlass für die Aufforderung der DUH an den damaligen CSU-Verkehrsminister Dobrindt zur Offenlegung der Akten zur CO2-Selbstanzeige waren Whistleblower-Hinweise aus dem VW-Konzern und aus dem Verkehrsministerium, wonach VW aufgefordert wurde, seine Selbstanzeige faktisch zurückzunehmen. Wir wollten wissen, welche Verstöße VW beim Klimagasbetrug eingestanden und wie die ’schonungslose Aufklärung und maximale Transparenz‘, die der VW-Vorstandsvorsitzende Müller versprochen hatte, denn konkret aussah. Und wie es dazu kam, dass nur wenige Wochen später die Selbstanzeige durch VW zurückgezogen und alles als ein großes Missverständnis dargestellt wurde“, so Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH.

Das zwölfseitige Dokument, gegen dessen Aushändigung das Bundesverkehrsministerium im engsten Schulterschluss mit der Volkswagen AG über mehr als fünfeinhalb Jahre erbittert ankämpfte, gibt einen Einblick in die Trickkiste für das Zustandekommen getunter CO2-Werte bei VW und anderen Herstellern. Das umkämpfte Dokument zeigt zudem, dass VW am 3. November 2015 für die Zukunft ankündigte, ehrlichere Abgas- wie CO2-Messungen vorzunehmen und „Flexibilitäten“ nicht mehr einseitig auszunutzen. VW kündigte an, die falschen CO2-Angaben binnen zwei Wochen zu korrigieren, die Differenz aus steuerlichen Forderungen zu begleichen, den betroffenen 800.000 Fahrzeugbesitzern den Mehrverbrauch zu erstatten, möglicherweise „Wandlungsrechte für Kunden“ anzuerkennen. VW wies schließlich gleich mit mehreren Folien auf die 7.700 direkt und 2.300 indirekt betroffenen Arbeitsplätze unter anderem in Wolfsburg, Zwickau und Ingolstadt hin und forderte abschließend die „Unterstützung bei der Sicherstellung der Refinanzierungsfähigkeit von VW“.

„Anstatt sich über die plötzliche Ehrlichkeit von VW zu freuen, reagierten das Verkehrsministerium und das Kraftfahrt-Bundesamt wenig begeistert. Auch andere Hersteller zeigten sich nach unseren Informationen alarmiert und befürchteten Auswirkungen“, so Resch weiter.

Erneutes Treffen zwischen VW und dem Verkehrsministerium

Zwei Wochen später, am 19. November 2015, waren aber nicht wie angekündigt die CO2-Werte korrigiert. Stattdessen trafen sich erneut Vertreter von VW und deren Anwaltskanzlei Freshfields mit Vertretern des Verkehrsministeriums und des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) zu einem „Informationsgespräch“. Im Protokoll des Ministeriums wird „zustimmend zur Kenntnis“ genommen, dass VW – „entgegen ersten Darstellungen“ – seine Nachmessungen nun doch nicht nach „schärferen Vorschriften“ vornimmt.

Weitere Unterlagen, die die DUH in einem anderen gegen das Verkehrsministerium geführten Rechtsstreit erstritten hat, belasten den Autohersteller Opel sowie weitere Hersteller im Zuge des Dieselskandals schwer, da es um grundsätzliche Fragen der Rechtmäßigkeit von temperaturgesteuerten Abschalteinrichtungen geht. Aus einem vom Bundesverkehrsministerium während der „Untersuchungskommission Volkswagen“ beauftragten Gutachten von Professor Wachtmeister geht hervor, dass es erhebliche Zweifel an der Zulässigkeit der temperaturgesteuerten Abgasreinigung von Opel-Modellen gibt. In einigen Fahrzeugen gebe es ein „zu enges Betriebsfenster“ der Abgasreinigung, das so nicht erforderlich sei. Während in den in einem anderen Rechtsverfahren von der DUH gerichtlich erstrittenen Dokumenten sowohl die Zweifel des KBA an der Rechtmäßigkeit der temperaturgesteuerten Abschalteinrichtung sowie das diese Auffassung bestätigende Gutachten hervorgehoben werden, fehlen diese in dem vom Verkehrsministerium schließlich veröffentlichten Bericht der Untersuchungskommission. Hier verweist das Ministerium allein auf von Opel angekündigte freiwillige Maßnahmen.

Axel Friedrich, wissenschaftlicher Berater der DUH dazu

„Unsere Behörden lassen von unabhängiger Stelle ein Gutachten erstellen, in dem die Rechtmäßigkeit von Opels Abgasnachbehandlung eindeutig in Frage gestellt wird. Dieses Wissen wird aber nicht etwa mit zehntausenden betroffenen Fahrzeughaltern geteilt, sondern in der Schublade vergraben. Damit ist das Ministerium dafür verantwortlich, dass weiter sehr hoher Schadstoffausstoß unsere Atemluft vergiftet. Außerdem bleiben die Verbraucherinnen und Verbraucher in ihren rechtlichen Auseinandersetzungen gegen Opel allein. Das Wissen um das Gutachten und dessen Schlussfolgerungen hätten vor Gericht die Klageaussichten der Fahrzeughalter erheblich verbessert. Auch in diesem Fall war das Verkehrsministerium auf Seiten der Autohersteller und nicht der der Bürgerinnen und Bürger“, beklagt Axel Friedrich, wissenschaftlicher Berater der DUH.

Die DUH hatte bereits 2017 eine Klage gegen das Kraftfahrt-Bundesamt eingereicht mit dem Ziel, die Typgenehmigung der Modelle Opel Zafira und Opel Insignia sowie von VW-Modellen aufgrund der Verwendung illegaler Abschalteinrichtungen aufzuheben. Die Verfahren liegen zur Berufung vor dem Oberverwaltungsgericht Schleswig-Holstein in Schleswig.

65-Jähriger in Raunheim attackiert und ausgeraubt

0
Polizei Hessen
Polizei Hessen

Am Samstagmorgen (15. Mai 2021) gegen 7:40 Uhr wurde ein 65 Jahre alter Radfahrer „Am Stadtzentrum“ in Höhe eines Einkaufsmarktes in Raunheim von einem Unbekannten attackiert und bestohlen.

Die Fahndung nach dem Täter verlief erfolglos

Der 65-Jährige befuhr mit seinem Fahrrad die Straße „Am Stadtzentrum“. Plötzlich trat der Täter gegen das Fahrrad des Mannes, sodass dieser zu Boden stürzte. Der Täte prügelte dann auf sein Opfer ein und klaute sein Handy. Anschließend flüchtete der Unbekannte zu Fuß entlang der Bahngleise in Richtung Rüsselsheim.

Durch den Angriff wurde der 65-Jährige verletzt und zog sich mehrere Blessuren zu. Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung nach dem Angreifer ein, die allerdings bislang nicht erfolgreich verlief. Das Handy des Opfers konnte allerdings auf dem Fluchtweg aufgefunden werden.

Personenbeschreibung des Tatverdächtigen:

  • ca. 20 bis 25 Jahre alt
  • etwa 1,80 Meter groß
  • schlanke Statur
  • dunkle Schirmmütze
  • Sonnenbrille
  • schwarze Mund-Nasen-Maske
  • dunkler Trainingsanzug

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Rüsselsheim unter der Rufnummer 06142 – 6960 zu melden.

Rüdesheim am Rhein steht in den Startlöchern

0
Ass.1 Foto Susanne Schima
Ass.1 Foto Susanne Schima

Der Blumenschmuck ist schon eingetroffen, die Wanderwege glänzen mit perfekter Beschilderung und die Gastgeber stehen in den Startlöchern. Endlich ist Licht am Ende des Tunnels zu sehen, und der Silberstreif am Horizont wird immer breiter. Von Tag zu Tag sinken die Infektionszahlen und die Impfungen nehmen Fahrt auf. Jetzt kann der Sommer kommen und mit ihm die Gäste – ganz Rüdesheim atmet auf. Gemeinsam will man loslegen und bei Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften in die Saison starten.

Zahlreiche Blumen sorgen für Lichtblicke und positive Energie

Neben einem erprobten Hygienekonzept gibt es auch eine Neuauflage des bewährten Blumenkonzepts, mit dem man bei Einheimischen und Gästen punkten und für Lichtblicke und positive Energie sorgen möchte. Das Projekt des W.T.F. – Wirtschafts- und Tourismusförderung Rüdesheim und Assmannshausen am Rhein e.V. – wird vom Gewerbeverein, der Werbegemeinschaft Drosselgasse, und der Rüdesheimer Fremdenverkehrsgesellschaft unterstützt. In Zusammenarbeit mit der Firma „Flower and Shower“ wurde es jetzt wie bereits im vergangenen Jahr professionell in die Tat umgesetzt. Großzügige Sponsoren haben Patenschaften für drei Jahre übernommen und unterstützen das Projekt aus Überzeugung. Nun schaukeln prall gefüllte Blumenkörbe an den Laternenmastern in der Rüdesheimer Altstadt und an der Uferpromenade von Assmannshausen. Auf dem Marktplatz kann man mehrere Flower Tower, bepflanzt mit den schönsten Sommerblumen, bewundern. Mehr noch: Auch der Hafenpark wurde mit Blumenampeln geschmückt. Am Anleger der Autofähre empfangen bunte Blumen die Gäste, und in Assmannshausen wurde der Blumenschmuck planmäßig erweitert. Die Aufstockung der Blumenvielfalt in ganz Rüdesheim wurde auch durch das Engagement der Sponsoren möglich.

Rüdesheim am rhein steht in den startlöchern
Rüdesheim Flower Towers | Foto: Eric Rehwald

Die schöne Landschaft in vollen Zügen genießen

Die alten Schilder der aufgelösten Wanderwege sind mittlerweile zurückgebaut. Jetzt können Einheimische und Wanderer aus Nah und Fern auf komfortabel ausgeschilderten Wegen unterwegs sein und die schöne Landschaft in vollen Zügen genießen. Die neue Wegeführung erschließt eine Strecke von insgesamt ca. 40 Kilometern. Wegepaten kümmern sich ehrenamtlich darum, dass die Wege immer im Top Zustand sind. Neu und nützlich sind auch 15 übersichtliche Infotafeln an prominenten Standorten in der Kernstadt, den Ortsteilen und an den Wegkreuzungen der Wanderwege.

„Corona hat uns allen große Sorgen bereitet. Doch in dieser besonderen Zeit ist auch die Einsicht gewachsen, dass wir zusammenstehen müssen. Denn gemeinsam erreicht man einfach mehr“ sagt Astrid Climenti, Vorsitzende des W.T.F. in Rüdesheim.

Flächendeckender Streik bei der Deutschen Bahn droht

0
Zug, Deutsche Bahn, DB
Zug, Deutsche Bahn, DB

Die dritte Verhandlungsrunde steht an und könnte für die Deutsche Bahn entscheidend sein. Denn einigen sich die Lokführergewerkschaft GDL und das Management des Milliardenkonzerns nicht, dürfte die GDL auf Konfrontationskurs gehen.

Streik noch vor Pfingsten möglich

Der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky hat sich bisher zwar nicht zu konkreten Plänen geäußert aber er hatte erklärt: Am 17. Mai werde sich entscheiden, ob es um Lösungsansätze oder die Konfrontation gehe. Es droht also ein Streik rechtzeitig vor Pfingsten, der die durch die Coronapandemie sowieso schon gebeutelte Deutsche Bahn empfindlich treffen dürfte. Die Deutsche Bahn hat im vergangenen Jahr einen Verlust von 5,7 Milliarden Euro erlitten. Die Verschuldung im Allgemeinen wuchs auf über 30 Milliarden Euro an, bei gleichzeitig großem Investitionsdruck durch den Bund.

Die Deutsche Bahn bietet eine Lohnerhöhung von 1,5 Prozent. Die GDL verlangt stattdessen 4,8 Prozent mehr Lohn. Dies würde bedeuten, dass die Kosten um 60 Prozent bei der Deutschen Bahn steigen würden. In Zeiten der Pandemie und Milliardenverlusten kaum denkbar.

Die GDL möchte ihren Einfluss auf allen Ebenen erweitern

Doch der Tarifkonflikt zwischen der Deutschen Bahn und der GDL wird längst von einem ganz anderen und viel schwerwiegenderen Thema überlagert. Der Einfluss der GDL soll auf die ganze Bahn ausgedehnt werden. Hierbei jedoch steht die größere Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) im Weg. Denn das Tarifeinheitsgesetz (TEG) schreibt vor, dass in den Fällen, in denen zwei konkurrierende Gewerkschaften die Mitarbeiter vertreten, die größere die Tarifverhandlungen führen darf.

Nach Angaben der Deutschen Bahn wurde dieser Konflikt bisher durch ein Abkommen zwischen den Parteien GDL, EVG und dem Konzern gelöst, das TEG musste bisher nicht angewendet werden.

Doch nun lief gerade dieser Vertrag lief vor Monaten aus. Sowohl EVG als auch GDL weigern sich, diesen zu verlängern. Es bleibt abzuwarten, was bei den Gesprächen am morgigen Montag rauskommt.

Polizei und Medien – Ein Blick hinter die Kulissen in Mainz

0
BockiusDexheimerStreifenwagen
BockiusDexheimerStreifenwagen

Die Pressesprecher der Mainzer Polizei haben einen vielfältigen und vor allem einen wichtigen Job. Tagtäglich kümmern sie sich darum, dass die Bürger über die Polizeiarbeit informiert werden. Doch das ist noch lange nicht alles. BYC-News war zu Besuch bei der Pressestelle der Polizei Mainz. Unter Einhaltung der geltenden Corona-Regelungen sprachen wir mit dem stellvertretenden Leiter der Pressestelle Polizei Mainz, Matthias Bockius, und mit der Pressesprecherin der Mainzer Polizei, Anna Dexheimer, darüber, was die Arbeit in der Pressestelle ausmacht und was sie daran begeistert.

Wie wird man Pressesprecher?

Auf die Stelle eines Pressesprechers bei der Polizei Mainz muss man sich ganz normal bewerben. Dann durchläuft man wie gewohnt ein Bewerbungsverfahren, welches allerdings sehr speziell auf die Arbeit in der Abteilung abgestimmt ist, berichtet Bockius. „Da macht es natürlich Sinn, wenn ein Bewerber bereits eine gewisse Berufserfahrung mitbringt und sich bereits über den Tellerrand hinaus einen Einblick in die Polizeiarbeit verschaffen konnte“, so Bockius weiter. Denn die Arbeit ist vielfältig und schließlich hat man mit allen Bereichen der Polizeiarbeit zu tun. „Da muss man sich natürlich auch auskennen, um den Bürgern und Medienvertretern eine fachliche und verständliche Auskunft geben können“, erklärt er. In Rheinland-Pfalz sind alle Pressesprecher auch Polizeibeamte, das ist Vorschrift. Allerdings gibt es bei der Pressestelle auch andere Arbeitsplätze, wie beispielsweise der Online-Redakteur, für die keine Polizeiausbildung notwendig ist.

Eine spezielle Ausbildung für die Arbeit als Pressesprecher gibt es nicht. Allerdings gebe es auf Bundesebene ein Seminar sowie zwei landesweite Seminare in Rheinland-Pfalz. Ziel sei es, dass schließlich alle Sprecher der Polizei mal ein solches Seminar besucht haben. „Das ist aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie natürlich nicht ganz einfach. Ansonsten gilt hier wirklich der Grundsatz „Learning by doing“. Dabei wird man natürlich von erfahrenen Kollegen unterstützt“, berichtet Anna Dexheimer, die seit rund zwei Jahren bei der Pressestelle arbeitet und zuvor in der Leitzentrale tätig war.

Welche Aufgaben hat die Pressestelle?

Die Aufgaben sind sehr vielfältig. Denn in Mainz wird die gesamte Kommunikation für das Polizeipräsidium, mit den Direktionen in Mainz, Worms und Bad Kreuznach übernommen. Zur klassischen Arbeit der Pressestelle gehört es, alle Fälle zu lesen, die die Polizeikollegen im Einsatz aufnehmen und zu einem Bericht verfassen. Die Pressesprecher entscheiden dann, welche Sachverhalte veröffentlicht werden können. „Das heißt wir lesen jeden Tag alle Sachverhalte in unserem gesamten Gebiet durch. Manche kleinere oder alltägliche Pressemitteilungen werden bei den Direktionen in Worms und Bad Kreuznach oder auf den einzelnen Dienststellen selbst verfasst“, erklärt Bockius: „Oft gibt es auch Nachfragen von Medienvertretern zu Einsätzen die öffentlichkeitswirksam waren. Hier geben wir entsprechende Auskünfte oder schreiben dann auch eine Meldung.“

Doch warum ist eine solche Pressestelle überhaupt notwendig? Der Grund ist einfach erklärt: Der Vorteil ist, dass die meisten Sachverhalte gebündelt von einer Abteilung übernommen werden. So weiß jeder, welche Informationen an die Medien heraus gegeben wurden. Zudem können die Pressesprecher aufgrund ihrer alltäglichen Arbeit und Erfahrung eher einschätzen, welche Informationen überhaupt heraus gegeben werden können oder dürfen. „In manchen Fällen laufen die Ermittlungsverfahren noch. Wenn es dann beispielsweise einen Tatverdächtigen gibt, dann hat dieser sogenanntes Täterwissen. So bezeichnen wir Informationen, die nur der Täter selbst kennen kann. Solche Informationen können wir natürlich nicht rausgeben, wenn wir noch mitten in den Ermittlungen sind und den Täter noch überführen wollen“, erläutert Bockius. Ein Pressesprecher muss also gleichzeitig ermittlungstaktisch und polizeilich denken und handeln aber natürlich auch an die Zusammenarbeit mit den Medien denken.

Bei Sondereinsätzen sind die Pressesprecher ebenfalls vor Ort. Angefangen bei der kleinen Demo-Lage an einem Samstag bis hin zu einem Großeinsatz, bei dem zahlreiche Pressesprecher und -beauftragte vor Ort benötigt werden. „Bei Großeinsätzen sitzen wir dann teilweise mit 15 bis 20 Mann da und teilen uns die unterschiedlichen Arbeiten untereinander auf. Einer übernimmt beispielsweise die Kommunikation in den sozialen Medien, der andere übernimmt die Kommunikation mit den Medien vor Ort, natürlich gibt es auch immer einen Abschnittsleiter. Das ist beispielweise bei einem Schusswaffengebrauch der Fall, wie im vergangenen Jahr in Mainz-Gonsenheim“, so Bockius.

Wann fahren Pressesprecher zur Einsatzstelle?

Wann die Pressesprecher mit zur Einsatzstelle fahren, ist individuell und kommt ganz auf den Einsatz an. Bei einer größeren Einsatzlage beispielsweise werden sie direkt durch den Polizeiführer vom Dienst informiert. Zur Einsatzstelle fahren die Sprecher allerdings nur in bestimmten Situationen, beispielsweise wenn vor Ort viele Medienvertreter sind und ein Statement der Polizei benötigt wird. „Da entlastet man dann auch einfach die Kollegen draußen vor Ort. Die sind möglicherweise den Umgang mit den Pressevertretern nicht so gewohnt oder es ist ihnen unangenehm im Bild zu sein. Da ist es schon besser, wenn wir uns um die Medien kümmern und die Kollegen vor Ort ihre Arbeit machen können. Zudem haben wir auch andere Befugnisse als die Kollegen vor Ort und müssen im Zweifel nicht erstmal nachfragen was wir sagen dürfen und was nicht“, erklärt Anna Dexheimer.

Grundsätzlich haben Pressesprecher feste Dienstzeiten und eine reguläre Arbeitswoche. Eine Rufbereitschaft gibt es nachts oder an Wochenenden eigentlich nicht. Außerhalb der Dienstzeiten werden Anfragen von Medienvertretern dann durch den Polizeiführer vom Dienst entgegengenommen und beantwortet. „Allerdings sind wir trotzdem jederzeit für den Polizeiführer erreichbar, sollte es doch mal zu einer größeren Einsatzlage kommen. In einem solchen Fall würde der Polizeiführer vom Dienst uns anrufen. Wir würden dann umgehend damit beginnen, einen Abschnitt aufzubauen. Dafür haben wir eine Liste mit Personen, die eine spezielle Ausbildung haben oder bei uns schon hospitiert haben. Diese telefonieren wir dann ab und schauen, wer uns unterstützen kann. Wie groß wir den Abschnitt aufbauen, entscheiden wir selbst“, so Bockius.



Auch die Öffentlichkeitsarbeit liegt im Aufgabenbereich

Auch die Öffentlichkeitsarbeit, also die PR-Arbeit gehört zu den Aufgaben. Das beginnt schon beim Bestellen von Werbekugelschreibern und anderen Werbegeschenken. Auch bei Plakaten oder Aktionen sind die Pressesprecher mit involviert. „Zuletzt wurde beispielsweise in der Innenministerkonferenz auf Bundesebene ein Projekt zur Verbesserung des Klimas zwischen Autofahrern und Radfahrern beschlossen. Das bundesweite Konzept wird dann auf die Länder runtergebrochen und in den jeweiligen Pressestellen der Polizei umgesetzt.“, sagt Anna Dexheimer.

„Zu unseren täglichen Aufgaben gehört auch die Medienauswertung. Das bedeutet, dass wir wirklich jeden Tag schauen, was die Medien hier in der Region zur Polizeiarbeit schreiben und ob dort irgendetwas zu finden ist, was uns eventuell interessiert. Auch über welche Einsätze berichtet wurde oder auch wie wir dargestellt werden ist für uns interessant und wird täglich ausgewertet“, erklärt Dexheimer.

Generell rufen auch des Öfter Bürger bei der Pressestelle an wegen Fragen zu bestimmten Einsätzen. Diese Anfragen übernimmt allerdings die Datenschutzbeauftragte der Mainzer Polizei, die dann Auskunft nach dem Landestransparenzgesetz erteilt.

Warum entscheidet man sich für die Pressestelle?

Im Interview erklärten die beiden Polizisten, wieso sie sich für die Arbeit bei der Pressestelle der Mainzer Polizei entschieden haben. Anna Dexheimer berichtet: „Bei mir war es so, dass ich nach Jahren im Schichtdienst in der Notrufzentrale gerne einigermaßen geregelte Arbeitszeiten wollte. Das war natürlich nicht der einzige Grund, der mich zu dieser Entscheidung bewegt hat. Ich spreche gerne, bin gerne kreativ und habe gern jeden Tag andere und neue Herausforderungen. Die Arbeit hier vereint die Polizeiarbeit und die Pressearbeit. Zudem hat man die Möglichkeit, gewisse Dinge mitzugestalten. Das ist es, was mir so gut gefällt.“

„Bevor ich hier angefangen habe zu arbeiten, war ich Dienstgruppenleiter und kurzzeitig auch Polizeiführer vom Dienst. Das hieß für mich natürlich Schichtdienste. Ich habe für mich dann aber die Entscheidung getroffen, keinen Schichtdienst mehr machen zu wollen, unter anderem auch aus gesundheitlichen Gründen. Dann habe ich mich intern nach interessanten Stellen umgeschaut. Aus Zufall war hier die Stelle des stellvertretenden Leiters der Pressestelle frei. Die Aufgabenbeschreibung hat mir direkt zugesagt und die Anforderungen haben exakt auf mich zugetroffen. Für mich war also klar, wenn ich in den Tagdienst wechsele, dann genau hier auf dieser Position. Man ist hier wirklich in jeden Bereich der Polizeiarbeit mit eingebunden. Sei es die Arbeit der Kriminalpolizei, die sich auf eine ganz spezielle Kriminalitätsform bezieht oder auch die sofortige Gefahrenlage beim Schusswaffengebrauch. Die Aussage „Mittendrin statt nur dabei“ trifft hier wirklich zu 100 Prozent zu. Bevor ich bei der Pressestelle angefangen habe, hätte ich bereits behauptet, dass ich in meiner Polizei-Laufbahn viel mitbekommen habe und über einen großen Horizont verfüge. Wenn ich jetzt aber zurückblicke, muss ich sagen, dass das was ich zuvor erlebt hatte nur ein kleiner Teil des großen Ganzen war“, sagt Matthias Bockius.

Die Polizei muss während Corona viel erklären

Während der Corona-Pandemie hat sich auch die Arbeit der Pressesprecher etwas geändert. Wie die Polizisten berichten, müssen sie nun wesentlich mehr erklären als zuvor. „Wir müssen erklären, was tatsächlich unsere Aufgabe ist und was dann doch eher Aufgabe der Ordnungsbehörde. Wir müssen erklären, warum wir nicht einfach eine Versammlung auflösen dürfen, auch wenn es mal 50 Teilnehmer zu viel sind“, sagt Bockius. Besonders bei Demonstrationen sei die Mainzer Polizei in der Zwischenzeit dazu übergegangen viele Informationen in den sozialen Medien zu veröffentlichen. Das kläre Fragen der Bürger häufig, bevor sie erst aufkommen.

Folge uns auf Facebook | Rhein-Main Nachrichten

„Wir sind neutral“

Auch kämen immer häufiger kritische Rückfragen zum Thema Polizeigewalt, besonders auch im Bezug auf Demonstrationen. Das sei grundsätzlich auch gut so, denn jeder Bürger habe das Recht, polizeiliche Maßnahmen zu hinterfragen. „Wir sind zur Neutralität verpflichtet und wir sind neutral. Bei Demonstrationen interessiert uns die Meinung, die die Menschen kundtun nicht. Wir sind dafür da, das Versammlungsrecht nach Artikel 8 des Grundgesetzes zu schützen. Wir stehen für Recht und Ordnung ein und achten darauf, dass die Gesetze und Auflagen eingehalten werden. Sollte gegen Gesetze oder Vorschriften verstoßen werden, Auflagen missachtet oder Personen angegriffen werden, greifen wir natürlich ein“, so Bockius. Das habe aber immer nur etwas mit dem rechtswidrigen Verhalten der Personen zu tun und nichts mit der Herkunft, der Religion, der politischen Meinung, dem Aussehen oder der sexuellen Orientierung.

„Für den Bürger sind wir alle gleich“

Als Pressesprecher sitzt man den Großteil der Arbeitszeit im Büro. Doch wenn Matthias Bockius und Anna Dexheimer dienstlich das Gebäude verlassen, tragen sie so wie jeder andere Polizist auch eine Uniform und eine Schusswaffe. „Für die Bürger draußen sind wir alle gleich, das ist auch gut so. Wenn wir draußen beispielsweise eine Straftat mitbekommen würden, dann wären auch wir dazu verpflichtet, einzugreifen“, erklärt Anna Dexheimer.

Hinter jeder Uniform steckt ein Mensch

Die Polizei wird heutzutage nicht selten verunmenschlicht, sagt Dexheimer. Dass einige Menschen zu vergessen scheinen, dass in jeder Uniform auch ein Mensch steckt, störe sie schon etwas. So werde man als Polizist heutzutage schon schief angeschaut, wenn man sich an einem schönen Sommertag mal ein Eis holt. Bei allem Lob und aller Kritik gegenüber der Polizei, wird noch immer zu häufig vergessen, dass hinter jeder Uniform ein Mensch steckt. Und bei allem Verständnis, das die Polizei den Bürgern so oft entgegenbringt, sollte man auch etwas Verständnis für den Polizist als Mensch haben.

Stadtradeln im Kreis Groß-Gerau für den Klimaschutz

0

Radfahren im Alltag gewinnt zunehmend an Bedeutung. Im Corona-Lockdown sind viele Menschen verstärkt auf das Rad gestiegen und haben Freude an dieser Art der Fortbewegung gefunden. Neben Bewegung an der frischen Luft leistet Radfahren aber auch einen sinnvollen Beitrag zum Klimaschutz. Um Radverkehrsförderung und Klimaschutz geht es bei der Mitmachkampagne Stadtradeln des Klima-Bündnisses, die im Kreis Groß-Gerau und allen kreisangehörigen Kommunen vom 20. Juni bis 10. Juli 2021 stattfindet.

Appell der Kreisverwaltung Groß-Gerau

Im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs ruft der Kreis dazu auf, in den Kommunen wieder Teams aus Kommunalpolitikern, Schulklassen, Vereinen, Unternehmen und Bürgern zu bilden und für Radverkehrsförderung, Klimaschutz und Lebensqualität im Aktionszeitraum kräftig in die Pedale zu treten. Ziel ist es, gemeinsam viele Kilometer auf dem Rad zurückzulegen – und damit etwas für das Klima zu tun. Jeder emissionsfrei zurückgelegte Kilometer bedeutet, dass etwas weniger CO2 in die Atmosphäre gelangt. Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr, der Innerortsverkehr verursacht sogar ein Viertel der CO2-Emissionen des gesamten Verkehrs. Wenn rund 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden, ließen sich bis zu 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden.

SO funktioniert die Teilnahme:

Beim Stadtradeln mitmachen können alle, die im Kreis Groß-Gerau leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen. Wer die Kampagne unterstützen möchte, kann sich unter: www.stadtradeln.de/kreis-gross-gerau bei den teilnehmenden Kommunen aus dem Kreis registrieren oder mit den Vorjahresdaten anmelden. Jeder kann ein Stadtradeln-Team gründen oder einem bestehenden Team beitreten, um am Wettbewerb teilzunehmen. Dieses sollte allerdings aus mindestens zwei Radelnden bestehen, die dabei so oft wie möglich das Fahrrad nutzen. Für die eigene Kommune viele Kilometer zu erradeln, lohnt sich: Am Ende des Zeitraumes werden wieder die fahrradaktivsten Kommunen im Kreis Groß-Gerau ausgezeichnet.

Landrat Thomas Will dazu

„Beim Wettbewerb Stadtradeln geht es nicht nur um Spaß am Fahrradfahren und tolle Preise, sondern vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“ sagt Landrat Thomas Will. „Wir würden uns freuen, wenn sich wieder viele Menschen an der Aktion beteiligen und damit zeigen, wie wichtig Radverkehrsförderung heute ist.“

Als besonders beispielhafte Vorbilder können die Kommunen auch sogenannte Stadtradeln-Stars melden, die an den 21 Stadtradeln-Tagen kein Auto von innen sehen und komplett auf das Fahrrad umsteigen. Während der Aktionsphase berichten sie über ihre Rad-Erfahrungen in einem Blog. Der Umstieg auf das Fahrrad lohnt sich immer. Auch kurze Strecken können dem Stadtradeln-Konto gutgeschrieben – selbst die Kilometer, die außerhalb des Kreisgebiets gefahren wurden, zählen mit, denn Klimaschutz macht nicht an (Kreis-)Grenzen halt. Zudem nimmt man an einer bundesweiten Preisverlosung teil. Optimal ist es natürlich, wenn im Zeitraum tatsächlich auch die ein oder andere Autofahrt zur Arbeit oder in der Freizeit durch eine Fahrt mit dem Rad ersetzt wird, nur damit leistet man auch einen wirklichen Beitrag zum Klimaschutz.

Appell an die Schulen im Kreisgebiet

Und auch die Schulen im Kreis Groß-Gerau sind aufgerufen, sich wieder zahlreich zu beteiligen. Diese nehmen damit am hessenweiten Schulwettbewerb „Schulradeln“ teil. Ziel dieses Wettbewerbs ist es, Schülern fit für das Radfahren im Alltag und Freizeit zu machen und so die eigenständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen zu fördern (https://www.stadtradeln.de/schulradeln/). „Kohlendioxid-Emissionen vermeiden und den Radverkehrsanteil steigern – damit kann man nicht früh genug anfangen“, so Will.

Im vergangenen Jahr hatten 2.739 Radler in 179 Teams für die Kampagne Kilometer gesammelt. Mehr als 663.367 Radkilometer sind dabei im gesamten Kreis zusammengekommen – das entspricht einer CO2-Einsparung von rund 98 Tonnen. „Unser Ansporn ist es, dieses Ergebnis in diesem Jahr noch einmal zu toppen“, so Will.

Unwetter: Baum kracht auf Audi in Ober-Olm

0
WhatsApp Image 2021 05 16 at 19.22.12 1
WhatsApp Image 2021 05 16 at 19.22.12 1

Am frühen Sonntagabend (16. Mai 2021) fegte zwischen 18:00 Uhr und 19:30 Uhr ein starkes Unwetter über Mainz und Rheinhessen. Die Berufsfeuerwehr Mainz wurde gegen 18:55 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Landstraße 427 in Ober-Olm alarmiert.

Zusammenstoß zwischen Baum und PKW auf der L427 in Ober-Olm

Auf der Landstraße 427 in Ober-Olm wurde durch die Sturmböen ein Baum abgeknickt, dieser fiel auf einen in diesen Moment vorbeifahrenden Audi A3, der vom Mainzer Lerchenberg in Richtung Ober-Olm unterwegs war. Da vorerst unklar war, ob die Person im Fahrzeug eingeklemmt wurde, schickte die Berufsfeuerwehr zwei Einsatzfahrzeuge. Die Polizei Mainz und der DRK-Rettungsdienst waren jeweils mit einem Fahrzeug im Einsatz. Glücklicherweise blieb der Fahrer unverletzt und konnte sich, nachdem die Feuerwehr den Baum vom Fahrzeug räumte, selbstständig aus dem schwarzen Audi befreien. Der Fahrer wurde aber dennoch von den alarmierten Rettungsdienst untersucht. Am Audi entstand ein Sachschaden in unbekannter Höhe.

Die Mainzer Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun

In der Mainzer Gaustraße in Höhe des Gautors, blockierte ein größerer Ast die Fahrbahn. Die Feuerwehr musste kurz nachdem sie den Einsatz bei dem Verkehrsunfall in Ober-Olm beendet hatten, tätig werden und den Ast zur Seite räumen.

Gleichzeitig rückte die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Mombach aus. Die Einsatzkräfte wurden zuerst in die Erzbergerstraße in Mombach alarmiert. Eine Anruferin meldete, dass aus dem Ablauf im Keller Wasser kommen würde. Als die Feuerwehr eintraf, war das Wasser jedoch schon wieder abgelaufen. Die Feuerwehr konnte unverrichteter Dinge wieder abziehen.

Einsatz im Mombacher Ortskern

In der Oberen Bogenstraße in Mainz-Mombach musste die Freiwillige Feuerwehr Mombach allerdings dann doch tätig werden, weil ein Keller mit Wasser voll gelaufen war. Die enge Straße wurde während der Arbeit der Einsatzkräfte voll gesperrt.

Auf dem Mainzer Lerchenberg rückte die Feuerwehr mit einer Löscheinheit aus, weil eine Anwohnerin meldete, dass ein großer Baum auf mehrere Fahrzeuge gefallen sei. Glücklicherweise stelle sich nach dem Eintreffen der Berufsfeuerwehr Mainz heraus, dass der Baum doch nicht so groß wie zuerst gemeldet war. Die Berufsfeuerwehr räumte den Baum mit Muskelkraft zur Seite und benachrichtigte das Mainzer Grünamt. Im Mainzer Stadtgebiet fielen zudem mehrere Bauzäune und Mülltonnen um.

Einsätze in Budenheim und Nackenheim

Im Budenheimer Weg in Heidesheim war ein Ast auf die Fahrbahn gefallen, sodass die Freiwillige Feuerwehr Ingelheim am Rhein – Einheit Heidesheim alarmiert wurde. Parallel musst die Feuerwehr nach Heidenfahrt ausrücken, dort drückte sich in der Auxonner Straße das Wasser aus der Kanalisation nach oben. In Nackenheim war durch die starken Böen ein Baum auf den Zufahrtsweg zum Grillplatz gefallen und blockierte diesen. Die Feuerwehr Nackenheim wurde tätig und räumte den Baum aus dem Weg. In der Friedrich-Ebert-Straße in Schornsheim kippte ebenfalls ein Baum auf eine Straße. Jedoch räumten Anwohner diesen vor Eintreffen der Wehrleute aus dem Weg. Die Freiwillige Feuerwehr Schornsheim musste nicht tätig werden.

Fahrzeugbrand auf der Autobahn A60 bei Mainz-Weisenau

0
D79FE670 DE8D 455F A3E5 FAB31D48828C
D79FE670 DE8D 455F A3E5 FAB31D48828C

Am Sonntagabend (16. Mai 2021) gegen 18:00 Uhr kam es zu einem Einsatz der Feuerwehr auf der Autobahn A60. Dort stand ein silberfarbener Seat auf dem rechten Fahrstreifen kurz vor der Ausfahrt Mainz-Weisenau in Fahrtrichtung Bingen in Flammen. BYC-News war vor Ort.

Das Auto fing plötzlich Feuer

Nach Informationen von BYC-News befanden sich in dem Seat zwei Personen, als dieses während der Fahrt auf der Autobahn plötzlich Feuer fing. Beim Eintreffen der Feuerwehr begannen die Einsatzkräfte umgehend mit den Löschmaßnahmen. Kurze Zeit später konnten die Flammen gelöscht werden. Gegen 18:50 Uhr wurde der Einsatz beendet.

Durch den Einsatz kam es zu einem Rückstau bis zur Weisenauer Brücke. Vor Ort im Einsatz war die Berufsfeuerwehr Mainz mit zwei Fahrzeugen und 16 Personen sowie die Polizei Mainz und die Autobahnpolizei Heidesheim.

Ungewöhnliche Tierrettung in der Innenstadt von Bad Kreuznach

0
WhatsApp Image 2021 05 16 at 15.11.24
WhatsApp Image 2021 05 16 at 15.11.24

Am Sonntagvormittag (16. Mai 2021) gegen 10:45 Uhr wurde die Polizei zu einem ungewöhnlichen Einsatz in der Carmerstraße in der Innenstadt von Bad Kreuznach gerufen. Ein Anwohner meldete sich und teilte mit, dass sich bereits am Vorabend ein Reh auf sein Privatgrundstück verirrt hatte. Im Garten hatte es sich einige Salatpflanzen schmecken lassen, fand dann aber den Rückweg in den Wald nicht mehr. Die Polizei machte sich auf den Weg und verständigte einen Tierarzt. Dieser betäubte das Reh kurzzeitig, und sodass es in ein Waldstück transportiert und wieder ausgesetzt werden konnte.

Sachbeschädigung bei Dönerimbiss in Ingelheim

0
Holzhofstraße in Mainz
Symbolbild Polizei

Am Sonntagmorgen (16. Mai 2021) versuchten zwei Personen, die Eingangstür von dem Imbissgeschäft „My Döner“ in der Bahnhofstraße in Ingelheim einzuschlagen, wobei die Tür beschädigt wurde. Zeugen hatten die Tat beobachtet und bei der Polizei gemeldet. Polizeibeamte machten sich umgehend auf den Weg und konnten in der Nähe des Tatorts zwei Tatverdächtige antreffen und kontrollieren. Gegen die beiden Männer wurde ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet.