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Gesetzesentwurf: Einordnung von Zootieren als potenzielle Lebensmittel

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Der Verband der Zoologischen Gärten kritisiert einen aktuellen Gesetzentwurf des Bundeslandwirtschaftsministeriums massiv und weist ihn als fachlich unausgereift zurück. „Wenn das neue Tierarzneimittelgesetz so kommt, wie momentan vom Ministerium vorgeschlagen, ist das ein ganz bewusst in Kauf genommener Rückschritt für den Tierschutz“, sagt der Präsident des Verbandes, Jörg Junhold, selbst promovierter Tierarzt und Zoodirektor in Leipzig. „Angesichts der zahlreichen und über viele Jahre formulierten Hinweise seitens der Veterinäre und verschiedener Verbände fehlt mir jedwedes Verständnis für die Nichtberücksichtigung der Fachexpertise seitens der Regierung.“

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Kritik der Zoogemeinschaft an zwei entscheidenden Punkten

Bei dem Gesetzentwurf, der wahrscheinlich in der kommenden Woche in zweiter und dritter Lesung im Bundestag behandelt werden soll, entzündet sich die Kritik der Zoogemeinschaft an zwei entscheidenden Punkten.

Zum einen geht es um den Zugang zu hochwirksamen Narkosemitteln für Tiere. „Wenn wir Tiere betäuben müssen, funktioniert das generell wie bei Menschen: Die schnelle Einleitung einer Tiefschlafphase ist die schonendste Variante für den Patienten“, sagt Verbandspräsident Junhold. „Anders als in der Humanmedizin haben wir aber eine enorme Bandbreite an Spezies mit den unterschiedlichsten Rezeptoren. Das heißt, was für ein Rind zu einer sofortigen Betäubung führt, kann selbst ein kleineres Schwein noch nicht einmal verlangsamen.“ Vor dem Hintergrund von rund 200.000 Wirbeltieren allein in den Zoos des Verbandes sei es wichtig, immer genau die richtigen Mittel parat zu haben, um Tiere und Mitarbeiter nicht unnötigen Gefahren auszusetzen. Allerdings wird das neue Gesetz dies im großen Umfang verhindern, denn oft genug kommen die fachlich anerkannten Mittel aus sogenannten Drittländern – also von außerhalb der EU. Nicht wegen ihrer Eignung, die fachlich überhaupt nichts zur Diskussion steht, sondern allein wegen ihrer Herkunft dürften sie mit der Gültigkeit des neuen Gesetzes nicht nach Deutschland eingeführt werden.

„Wenn ich zum Beispiel an unsere Elefanten denke, gibt es eigentlich nur ein Mittel, was nach unserer jahrzehntelangen Expertise und evaluierter Lehrmeinung sicher wirkt – Etorphin“, sagt Jörg Junhold. „Läuft alles wie es soll, liegt der Dickhäuter je nach Dosierung nach zwei bis zehn Minuten im Tiefschlaf am Boden. Durch diese kurze Phase ist die Zeit, in der er irritiert agieren und mit seiner Masse und seiner Kraft sich oder auch die Pfleger unter Umständen in Gefahr bringen kann, überschaubar. Leider wird Etorphin in Südafrika produziert und wird für deutsche Tierärzte auch nach der Gesetzesnovelle nicht zu beschaffen sein.“

Besonders frappierend: Während es auf EU-Ebene ähnlich vorgegeben ist, wird dort aber ab dem 1. Januar der sogenannte Therapienotstand anerkannt werden. Das heißt, dass im Falle von Mitteln ohne wirksame Alternativen aus EU-Ländern dennoch auf die Produkte aus Drittländern zurückgegriffen werden darf. „Dass wir das im vorliegenden Gesetzentwurf nach jahrelangen Hinweisen nicht hinbekommen, ist in meinen Augen ein Armutszeugnis für das Zooland Deutschland“, sagt Verbandspräsident Jörg Junhold. „Statt – wie weltweit üblich – die besten und sichersten Medikamente für unsere Tiere einsetzen zu können, sollen wir es mit hohen Dosen anderer Mittel probieren? Um zu riskieren, dass das Tier nur halb betäubt ist, unter Umständen bei langwieriger Einleitung krampft oder gleich gar nicht mehr aus der Narkose aufwacht, da auch die bekannten Gegenmittel nicht importiert werden dürfen? Eine sichere und schnelle Betäubung von Zootieren ist absolut im Sinne des Tieres und hat für uns Experten einen hohen Stellenwert, der offenbar in der politischen Betrachtung keine Berücksichtigung fand.“

Die Zoogemeinschaft ist frustriert, weil der beschriebene Zustand schon ein paar Jahre anhält und mit dem neuen Tierarzneimittelgesetz – wie immer wieder in Aussicht gestellt – endlich ein Ende finden sollte. „Das heißt also, entweder handelt der Tierarzt nach bestem Wissen und Gewissen und steht damit mit mindestens einem Bein im Gefängnis oder er riskiert ganz bewusst das Wohlbefinden und Leben seiner Patienten und Mitarbeiter“, sagt Jörg Junhold. „Und ich dachte, der Tierschutz wäre seit fast 20 Jahren im Grundgesetz als Staatsziel festgeschrieben.“

Der zweite große Kritikpunkt entzündet sich an der Einordnung von Zootieren durch den Gesetzesentwurf als potenzielle Lebensmittel. „Man will verständlicherweise verhindern, dass Tiere, denen bestimmte Medikamente gegeben wurden, verzehrt werden“, sagt Sven Hammer, Präsident des Verbands der Zootierärzte und Tierparkdirektor in Görlitz. „Und natürlich sind auch unsere Wisente, Yaks und Bisons letzten Endes Rinder, aber selbstverständlich werden diese niemals auf einem Teller landen.“ Weil sie dennoch vom Ministerium als potenzielle Nahrung eingestuft werden, bleibt eigentlich nur der Rückgriff auf für Nutztiere zugelassene Mittel mit beschränkter Wirkung. „Das beeindruckt dann einen Bison eher kaum“, sagt Sven Hammer. „Was der Entwurf des Ministeriums auch negiert: Natürlich werden unsere Tiere in der Regel deutlich älter als normale Nutztiere, das heißt wir müssen auch typische Alterserscheinungen behandeln. Und es tut in der Seele weh, wenn man ein Yak mit Arthrose eben nicht behandeln darf, wie es vollkommen richtig wäre, sondern unnötiges Leiden beobachten muss.“ Vor dem Hintergrund einer bereits lange funktionierenden Ausnahmeregelung für Pferde und Kaninchen fragen sich Jörg Junhold und Sven Hammer, warum die Zootiere derartig anders behandelt werden. „Wir haben hierzulande den sogenannten Equidenpass“, erklärt Junhold. „Damit sind alle Pferdebesitzer ausgestattet und können darin festlegen, dass das Tier als nichtlebensmittelliefernd gilt. Denn natürlich wird die übergroße Mehrheit ihrer Tiere nicht verzehrt, selbst wenn es einen kleinen Markt für Pferdefleisch gibt. Und wer den Pass entsprechend ausgefüllt hat, kann sein Tier auch bestmöglich versorgen lassen, sprich: mit allen zugelassene Tierarzneimitteln. Bei Kaninchen ermöglicht die sogenannte Haltererklärung die Behandlung mit allen Medikamenten. Es gibt also schon Ausnahmen von der Lebensmittelregelung, warum nicht auch für unsere seltenen und teilweise bedrohten Tiere?“

Die Botschaft der zoologischen Gärten ist eindeutig. „Überarbeiten Sie den Entwurf bitte mit Augenmaß“, sagt Junhold in Richtung des Ministeriums. „Wir wollen nur das Beste für unsere Tiere, also lassen Sie bitte international gültige Therapiestandards auch in Deutschland zu.“

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Über den VdZ

Der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) e.V. mit Sitz in Berlin ist die führende Vereinigung wissenschaftlich geleiteter Zoologischer Gärten mit Wirkungsschwerpunkt im deutschsprachigen Raum. Der 1887 gegründete VdZ ist der weltweit älteste Zoo-Verband und gab den Anstoß zur Gründung des Weltzooverbandes (WAZA). Aktuell gehören zum VdZ 71 Mitgliedszoos in Deutschland, Schweiz, Österreich und Spanien.

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Wichtige Information zu den Wochenmärkten in Mainz

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Marktplatz Mainz
Marktplatz Mainz

Trotz rückläufiger Infektionszahlen und Aufhebung der Maskenpflicht im Innenstadtbereich schreibt die 23. Corona-Bekämpfungsordnung des Landes Rheinland-Pfalz weiterhin eine erweiterte Maskenpflicht auf Wochenmärkten vor.

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Weiterhin Maskenpflicht auf den Märkten

Auf den gesamten Flächen des räumlich entzerrten Hauptmarktes und der Stadtteil-Märkte, welche als öffentliche Einrichtung gelten, besteht daher weiterhin die Maskenpflicht mit der Maßgabe, dass eine medizinische Maske oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 getragen wird. Wer die Marktfläche ohne konkrete Kaufabsicht überquert oder sich dort aufhält, ist somit verpflichtet, eine solche Maske zu tragen.

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Appell von Ordnungsdezernentin Manuela Matz

Ordnungsdezernentin Manuela Matz appelliert an die Bürger, die geltenden Abstands- und Hygieneregelungen einzuhalten und die erweiterte Maskenpflicht auf den Wochenmärkten konsequent umzusetzen. „Gerade in beengten Situationen und im Gedränge ist es wichtig, weiter vorsichtig und umsichtig zu sein. Mit dem Tragen der Maske auf dem Wochenmarkt schützen Sie sich selbst, die Beschicker:innen und andere Kund:innen.“

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Opel schafft neue Arbeitsplätze in Rüsselsheim

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Opel Ruesselsheim 0
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Das Opel-Werk in Rüsselsheim ist umgebaut und bereit für die neue Generation des Astra. Genau genommen die zwölfte. Allerdings wird es die erste Generation unter dem neuen Eigentümer Stellantis sein. Das sorgt auch dafür, dass neue Arbeitsplätze entstehen.

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Umstellung auf die Plattform EMP2

Bevor die Fertigung des Astras von dem Werk in Gleiwitz (Polen) nach Rüsselsheim verlegt wurde, musste das Werk ordentlich umgebaut werden. Seit Sommer 2020 laufen die Arbeiten für die Umstellung auf die Plattform EMP2. Allein dadurch sind 300 neue Arbeitsplätze entstanden.

Zudem gibt es eine neue Lackiererei und die Möglichkeit, beim Verbinden von Karosserie und Fahrgestell jederzeit zwischen Elektro und Verbrenner zu wechseln.

Die Produktion des neuen Astra soll bereits im späten Herbst beginnen. Und noch vor der IAA soll der neue Astra in Rüsselsheim vorgestellt werden.

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Infoabende für werdende Eltern in der Asklepios Klinik Wiesbaden

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ak wiesbaden aussen neu
ak wiesbaden aussen neu

An den Infoabenden im Bistro der Asklepios Paulinen Klinik (APK) sind jetzt wieder Gynäkologinnen und Hebammen vor Ort, um den Besuchern alles rund um die Geburt zu erläutern.

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Viele wichtige Informationen rund um das Thema Geburt

Wie gewohnt wird sich das Geburtshilfe-Team vorstellen, alle Fragen der werdenden Eltern beantworten und auch die unterschiedlichen Entbindungsmöglichkeiten wie Wassergeburt oder Geburt per Kaiserschnitt und Ähnliches besprechen. Darüber hinaus gibt es Infos rund ums Stillen. Und auch alles Wissenswerte zur Geburt in Pandemiezeiten erfahren die Teilnehmer. Nur der obligatorische Rundgang durch den Kreißsaal und über die Entbindungsstation muss zur Zeit noch entfallen. Die Anmeldung erfolgt vorab unter Infoabend-Wiesbaden@asklepios.com.

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Diese Hygienemaßnahmen gelten:

Die besonderen Bedingungen in Coronazeiten erlauben das Kennenlernen gegenwärtig ausschließlich unter vorgeschriebenen hygienischen Bedingungen. So sind maximal 30 Personen zugelassen. Die Besucher müssen entweder vollständig genesen sein mit Nachweis einer durchgemachten Infektion mittels PCR-Test, der maximal sechs Monate und mindestens 28 Tage zurückliegt, oder sie müssen vollständig geimpft sein – 14 Tage nach der zweiten Dosis mit Impfnachweis. Darüber hinaus sind auch Getestete mit negativem Testergebnis einer offiziellen Teststelle, das nicht älter als 24 Stunden ist, willkommen.

Vor Ort muss sich jeder Teilnehmer registrieren, am einfachsten geht das mit der Luca App. Zusätzlich ist das Tragen einer FFP2-Maske erforderlich und ein Mindestabstand von 1,5 Metern muss zwischen den Teilnehmern eingehalten werden. Das gilt natürlich nicht für Paare untereinander.

Die Veranstaltungsreihe beginnt am Donnerstag, den 24.6. 2021, um 19 Uhr im Bistro der APK, Geisenheimer Straße 10, 65197 Wiesbaden. Die Infoabende finden zwei Mal im Monat, immer donnerstags, um 19.00 Uhr, statt. Weitere Termine und Infos gibt es unter www.asklepios.com/wiesbaden/experten/geburtshilfe/infoabend/

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Gemeinsame Spaziergänge am Rheinufer in Mainz

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Rheinufer Mainz
Rheinufer Mainz

Die Malteser in Mainz entwickeln Angebote für und mit Senioren, die ihr Leben gemeinsam mit anderen Menschen aktiv gestalten möchten. Im von Bundesfamilienministerium geförderten Projekt starten bei sommerlichen Temperaturen die Mainzer Stadtspaziergänge. Sie eignen sich für Alle, sind in der Regel mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, die Wegebeschaffenheit ist gut und barrierefrei.

Spaziergänge am Rheinufer und durch den Rosengarten

Am 17. Juni und 6. Juli empfängt Sibille Borger, Leiterin der Stadtspaziergänge von den Maltesern Interessierte zu einem Rundgang am Rheinufer. Sie widmet sich dabei kulturellen und historischen Objekten am Rheinufer und erzählt deren Geschichte. Ein gemeinsamer Abschluss findet mit der Einkehr in eine Außengastronomie statt. Treffpunkt ist jeweils um 15 Uhr beim Brunnen am Fischtorplatz, Haltestelle Fischtor. Am 22. Juli führt der Stadtspaziergang in den Rosengarten. Treffpunkt ist um 15 Uhr am Eingang „An der Favorite“.

Anmeldungen sind ab sofort möglich bei Sibille Borger, per Telefon unter 0176 – 88185280 oder per E-Mail: Sibille.Borger@malteser-mainz.de. Die Veranstaltungen finden unter Einhaltung der geltenden Sicherheits- und Hygienebestimmungen statt.

„Menschen mit kognitiven oder anderen Einschränkungen können oftmals nicht an Spaziergängen und Wanderangeboten teilnehmen, weil diese für sie zu anspruchsvoll sind. Wir ermöglichen jedem Teilnehmenden Wegstrecke und Dauer zu bewältigen“, erläutert Sibille Borger das Konzept.

Unterstützen Sie die Malteser ehrenamtlich

Für das Projekt „Miteinander – Füreinander: Kontakt und Gemeinschaft im Alter“ suchen wir ehrenamtlich aktive Menschen. Wünschen Sie sich neue Kontakte? Sie sind auf der Suche nach einer sinnvollen Tätigkeit in Ihrer Freizeit? Möchten Sie Ihre Ideen einbringen und gemeinsam Neues mitgestalten? Wir finden eine Aufgabe, die zu Ihnen passt: Zu Ihren Interessen und zu Ihrer Zeit, die Sie einbringen möchten. Weitere Information erteilt Beate Hecker, Referentin Besuchs- und Begleitungsdienste, Telefon: 06131 28 58-603, E-Mail: Beate.Hecker@malteser.org.

Erläuterung zum Projekt „Miteinander-Füreinander“:

Immer mehr ältere Menschen haben kaum soziale Kontakte, weil die Familien weit verzweigt wohnen und Freunde oder Bekannte oft nicht mehr leben. Vor allem die über 80-Jährigen haben ein deutlich höheres Risiko einer sozialen Isolation, insbesondere wenn Schicksalsschläge, Erkrankungen, Einschränkungen der Mobilität, Altersarmut oder ein Migrationshintergrund hinzukommen. Gegen diese zunehmende Einsamkeit wollen sich die Malteser mit dem vom Bundesfamilienministerium geförderten Projekt „Miteinander-Füreinander – Kontakt und Gemeinschaft im Alter“ einsetzen. Ziel ist es, neue Zugangswege zu älteren und hochaltrigen Menschen aufzubauen und mit dem Ausbau ehrenamtlicher Besuchs- und Begleitungsangebote ihrer Einsamkeit vorzubeugen. Zudem wollen die Malteser das Thema in der Gesellschaft etablieren und enttabuisieren, indem sie mehr Menschen dafür sensibilisieren – denn jeder kann sich für mehr Gemeinschaft und gesellschaftlichen Zusammenhalt mit seinen Möglichkeiten einsetzten.

Statement der CDU Ginsheim-Gustavsburg zur Kritik der SPD am Bürgermeister

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Die SPD-Fraktion Ginsheim-Gustavsburg hat sich für eine Ablehnung des Haushaltsplans 2021 entschieden und in einer Mitteilung eine Priorisierung der städtischen Ausgaben gefordert. Nun äußerte sich der CDU Stadtverband Ginsheim-Gustavsburg mit einer Klarstellung zu den getroffenen Aussagen der SPD:

Die CDU Ginsheim-Gustavsburg teilt mit:

1. Es waren die SPD mit Grünen und Linken, die den Haushalt abgelehnt haben. Durch diese Ablehnung gibt es keine freiwilligen Leistungen wie Realisierung der Sport- und Kulturhalle, Seniorenfahrten zu Impfzentren, Höhergruppierungen der Erzieher etc. – Freiwillige Leistungen Fehlanzeige.

2. Die ablehnende Mehrheit hat sich auf eine Ablehnung beschränkt und keine Vorgaben für Änderungen am Haushalt gemacht – politische Gestaltung Fehlanzeige.

3. Die Sozialdemokraten, obwohl größte Fraktion, wenn auch mit erheblichen Verlusten, haben in den Haushaltsberatungen keinen einzigen Antrag zu Einsparungen eingebracht – politische Gestaltung wieder Fehlanzeige.

4. Die Sozialdemokraten haben in der letzten Legislaturperiode die meisten politischen Beschlüsse wie Höhergruppierung der Erziehern, Mehrkosten MVG mein Rad, Einstellung eines Klimaschutzmanagers etc. mitgetragen. Diese Projekte hat die SPD mit dem Haushalt ebenfalls abgelehnt – politische Verantwortung Fehlanzeige.

5. Verlässliche Mehrheiten gibt es nach der Kommunalwahl nicht, da wichtige Themen quer durch die politischen Lager unterschiedlich gesehen werden. Zur Verwirklichung der Sport- und Kulturhalle bedarf es anderer Mehrheiten außerhalb einer linken Mehrheit, während bei anderen Projekten die linke Mehrheit steht. Diese offene Stadtverordnetenversammlung nötigt den Fraktionen Kompromissbereitschaft ab, die wohl offensichtlich bei der SPD nicht vorhanden ist – Kompromissbereitschaft Fehlanzeige.

6. Die SPD hatte sich im letzten Jahr zum Haushalt enthalten, obwohl die Ortsentlastungsstraße eingestellt war – stichhaltige Begründung für die Ablehnung von SPD Fehlanzeige.

Aufgabe des Verwaltungschefs (Bürgermeisters) ist es die Beschlüsse der Politik in der Realität und somit im Haushalt umzusetzen. Fordern ist einfach – Lösungen und Finanzierungsvorschläge von der SPD zu erwarten Fehlanzeige

Die Entenstube in Rüdesheim am Rhein ist wieder geöffnet

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Team Entenstube 1 e1623828714401
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Zehn Tage nachdem Ulla und Peter Häfner mit ihrem Herzensprojekt eines eigenen Hotels durchstarten wollten, kam der erste Lockdown in 2020. Nicht nur in Rüdesheim am Rhein, wo die Häfners das traditionsreiche Hotel Trapp erworben hatten, stand die Welt still. Doch Unternehmer sein, heißt etwas zu unternehmen, und so nutzte das Ehepaar die Krise und nahm beherzt sein Glück in die Hand. Nicht ohne Stolz verkünden die beiden jetzt die (Wieder-)Eröffnung des beliebten Restaurants „Entenstube“ im Herzen von Rüdesheim.

Neue Küchenphilosophie sorgt für frischen Wind

In der neuen „Entenstube“ finden die Gäste jetzt wieder eine kulinarische Heimat und dazu ein Team, das es kaum erwarten kann, sie nach allen Regeln der Kunst und mit viel Herz zu verwöhnen. Ob Coming Home oder Newcomer im Haus – alle sind herzlich willkommen. Küchenchef ist Mathias Kretschmer.

Für frischen Wind sorgt die neue Küchenphilosophie, auf die die Gäste in der „Entenstube“ treffen. Sie setzt auf den angesagten Low-Carb-Trend und damit auf die Vermeidung von Kohlenhydraten. Alle Gerichte werden von einem Tagesgemüse der Saison begleitet. Falls gewünscht, können weitere Beilagen – auch kohlenhydratreiche wie Pommes Frites, Kräuterkrapfen, Kartoffelgratin oder Bouillonkartoffeln – ergänzend bestellt werden. „Mit der ‚flexi-carb-orientierten Landhaus-Küche ohne Dogma‘ möchten wir unsere Gäste für gesunde, genussreiche Gerichte begeistern. Die Entscheidung, wie das persönliche Wunschgericht ausfällt, trifft man natürlich ganz nach Lust und Laune und genauso, wie es einem schmeckt“ – sagt Ulla Häfner.

Und natürlich geht es auch in der neuen „Entenstube“ nicht ohne den namengebenden, sympathischen Wasservogel. Die Ente ist hier nach wie vor häufig anzutreffen – als Deko und auf der Speisekarte. In der Vorspeise kommt sie „lackiert“ daher, im Hauptgang als Zweierlei von Brust und Keule oder als Barbarie- Entenbrust an Cassis-Soße. Weitere Hauptrollen „spielen“ Zanderfilet und Ochsenbäckchen, Rumpsteak, Tafelspitz und Dinkelbratlinge mit Frankfurter Grüner Soße. Glutenfreie und rein vegetarische Gerichte werden separat ausgewiesen. Die Weine kommen aus dem Rheingau und werden als „Gude Schoppe“ serviert. Und weil zu einer gesunden Ernährung auch immer ausreichend Wasser gehört, stellen die Häfners bei Bestellung einer Flasche Wein eine kostenfreie Flasche Mineralwasser mit auf den Tisch.

Das Restaurant „Entenstube“ mit 100 Quadratmetern verfügt über 50 Sitzplätze. Für den „Rollschoppen“ oder den „Absacker“ bietet sich das „Kaminzimmer“ mit 20 Sitzplätzen an. Für Feierlichkeiten steht der gemütliche „Blaue Salon“ mit 25 Sitzplätzen und 40 Quadratmeter zur Verfügung. Und wenn das Thermometer draußen in schwindelerregende Höhen steigt, sitzt man bei den Häfners bei angenehmer Temperatur. Die Klimaanlage macht’s möglich.



Drei neue Mitarbeiter zur Wiedereröffnung

Drei neue Mitarbeiter hat Ulla Häfner mit der Wiedereröffnung des Restaurants eingestellt. Küchenchef Mathias Kretschmer wird von einer Küchenhilfe unterstützt. Eine Servicekraft kümmert sich im Restaurant um die Gäste. „Mit diesem Trio freuen wir uns auf die Wiedereröffnung des Restaurants mit hoffentlich vielen zufriedenen Gästen“ sagt Ulla Häfner. Aufstockung ist mit wachsendem Geschäft geplant. Mathias Kretschmer ist in der Region kein Unbekannter. Er hat in verschiedenen Betrieben viel Erfahrung gesammelt, darunter 10 Jahre bei „Käfers“ in Wiesbaden, in „Gaul’s Restaurant“ in Mainz sowie zuletzt sieben Jahre lang im „Alten Hof“ in Hofheim-Wallau. An seinem neuen Arbeitsplatz in Rüdesheim fühlt er sich bestens aufgehoben, denn hier kann er sich einbringen und die Herzen der Gäste erobern. Bei den Häfners trifft Kretschmer auf eine komplett neugestaltete, perfekt ausgestattete Küche. Unter Einbezug der Fördermittel, die aus dem Leaderprogramm für den ländlichen Raum kamen, hat man hier investiert und von der Verkabelung über Fliesen, Boden und Ausstattung alles auf den aktuellen Stand gemäß der vorgeschriebenen Bestimmungen nach HACCP-Standard gebracht.

Ulla Häfner freut sich, mit dem „Hotel Trapp“ und der „Entenstube“ jetzt auch mitten in der Rüdesheimer Altstadt Gäste empfangen zu dürfen. An die familiäre Tradition, in der das Haus steht, und an die herzliche Gastfreundschaft knüpft sie gerne an. Sie ist überzeugt davon, dass die Wärme und Zuwendung, die sie jedem einzelnen Gast, ob Einheimischem oder Besucher, entgegenbringen möchten, die zentralen Faktoren im Gastgewerbe der Zukunft sein werden.

Öffnungszeiten und Reservierungen

Das Restaurant „Entenstube“ in der Kirchstraße 7 in Rüdesheim am Rhein ist ab 9. Juni 2021 immer Dienstag bis Samstag von 18.00 bis 22.00 Uhr geöffnet. Reservierungen werden telefonisch unter 06722 911 40 oder per E-Mail unter info@hotel-trapp.de entgegengenommen. Ab einer Gruppengröße von 30 Personen wird auf Wunsch auch außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten geöffnet.

Die Stadt Rüsselsheim soll bunter werden

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Gruenpaten
Gruenpaten

Seit der Neuauflage des Programms „Grüne Oasen in unserer Stadt“ im März hat die Stadt 25 Grünpatenschaften abgeschlossen. Außerdem berät sie noch weitere neugierige Interessierte. Die Grünflächen werden jetzt mit entsprechenden Schildern versehen.

Stadtrat Nils Kraft dazu

„Die Stadt will Rüsselsheim am Main gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern und dem Städteservice Raunheim Rüsselsheim grüner und bunter machen. Ein wünschenswerter Nebeneffekt ist, wenn sich die Patinnen und Paten stärker mit ihrem Wohnumfeld identifizieren und mit ihren Grünflächen auch bei anderen Bürgerinnen und Bürgern das Verantwortungsbewusstsein erhöhen“, sagt Stadtrat Nils Kraft.

Von den 25 Grünpatenschaften für ein buntes Lebensumfeld sind 15 neu. Stadtrat Nils Kraft ist erfreut über den Zuwachs und das ehrenamtliche Engagement. Er sagt: „Besonders beeindruckend ist, dass die Bürgerinnen und Bürger nicht nur gute Ideen haben, sondern auch selbst anpacken und Dinge verbessern. Dies kommt unserer Stadt in hohem Maße zugute“.

Weitere Patenschaften wurden wiederbelebt

Zehn Patenschaften, in denen Bürger bisher ohne gesonderte Vereinbarung aktiv waren, wurden wiederbelebt. Dazu zählt der Verein Für Bauschheim e.V., der seit 2012 gleich mehrere Beete an der Brunnenstraße auf Höhe der Hausnummer 10 pflegt. Dieses Jahr haben die Mitglieder erneut die Beete im Frühjahr mit vielen farbenfrohen und insektenfreundlichen Pflanzen neu gestaltet. Die Stadt kontaktiert zudem derzeit 64 Bürger, die schon vor längerer Zeit vor ihren Häusern Flächen gepflegt haben.

Schilder sollen die Grünflächen kenntlich machen

Um das Engagement und die Flächen der aktiven Grünpaten kenntlich zu machen, werden nun entsprechende Schilder montiert. Das erste Schild hat Stadtrat Nils Kraft an die Grünpaten vom Verein Für Bauschheim e.V., vertreten durch Horst Guthmann, überreicht. Es wurde sogleich an gut sichtbarer Stelle montiert. In den kommenden Wochen werden sukzessive in ganz Rüsselsheim Schilder auf den Patenflächen aufgestellt. Produziert haben die kleinen Tafeln Beschäftigte der Werkstätten für Behinderte Rhein-Main (WfB).

Mit dem Hinweis „Hier pflegen Grünpaten“ wird verdeutlicht, dass Bürger die Beete bepflanzt haben und nun regelmäßig wässern und pflegen. Zusätzlich befindet sich auf dem Schild ein QR-Code, über den Interessierte auf die Informationsseite der Grünpatenschaften www.ruesselsheim.de/gruenpatenschaft gelangen. Auf dieser Seite gibt es alle Informationen für Interessierte. Telefonisch können sie sich im Bereich Grünplanung der Stadt Rüsselsheim am Main unter der Nummer 83-2192, oder beim Servicecenter des Städteservice unter der Rufnummer 06142 83-2800 melden.

Person mit Schusswaffe löst Großeinsatz der Polizei in Mainz aus

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Polizei Symbolbild
Polizei Symbolbild

Am Mittwochabend (17. Juni 2021) gegen 19:00 Uhr kam es zu einem Großeinsatz der Polizei am Winterhafen in Mainz. Der Bereich rund um die Einsatzstelle wurde von der Polizei weiträumig abgesperrt.

Zahlreiche Polizeibeamte mit Tasern und Maschinenpistolen bewaffnet

Die Polizei wurde zunächst über den Notruf darüber informiert, dass es dort zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen war. Dabei soll einer der Beteiligten mit einer Schusswaffe auf einen der Kontrahenten gezielt haben. Aufgrund dieser Meldung machten sich umgehend zahlreiche Polizeibeamte mit Tasern und Maschinenpistolen bewaffnet auf den Weg zum Winterhafen. Vor Ort wurden zunächst Teilbereiche rund um die Drehbrücke weiträumig abgesperrt.

Am Winterhafen wurden die Polizisten auf eine fünfköpfige Personengruppe aufmerksam gemacht, unter denen sich laut Zeugenangaben auch der Mann mit der Waffe befinden sollte. Um jegliche Gefahr auszuschließen wurden die Personen, unter dem Vorhalt der Einsatzwaffen, angesprochen und aufgefordert sich flach auf den Boden zu legen. Um sie zu durchsuchen, wurden ihnen Handschellen angelegt. Bei der Durchsuchung konnte bei einem 24 Jahre alten Mann eine täuschend echt aussehende, schwarze Softairwaffe aufgefunden und sichergestellt werden.

Zuvor wurde der 24-Jährige mit der Waffe bedroht

Nachdem die Durchsuchungsmaßnahmen abgeschlossen waren konnte die Polizei den Sachverhalt klären: Scheinbar war es zuvor zu einer Auseinandersetzung zwischen der fünfköpfigen Gruppe und zwei Jungs im Kindesalter gekommen. Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung hat der 24-Jährige das Fahrrad der beiden Jungen in Richtung Rheinböschung geworfen. Daraufhin hat einer der beiden Jungs die Softairwaffe gezogen und auf den Kopf des 24-Jährigen gezielt.

Ein Begleiter des 24-Jährigen konnte dem Jungen die Softairwaffe jedoch abnehmen und das Magazin entfernen. Das Magazin warf er in den Rhein, behielt jedoch die Waffe. Die beiden Jungen flüchteten daraufhin vom Tatort.

Die Polizei sucht Zeugen

Die Identität der beiden Jungen ist der Polizei bislang noch nicht bekannt. Zudem wurden die Ermittlungen wegen der waffenrechtlichen und strafrechtlichen Verstöße aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich telefonisch unter 06131-654110 bei der Polizei zu melden.

Verkehrsunfall auf der Autobahn A61 bei Worms

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zerstoerterKleintransporterdes33 Jaehrigen
zerstoerterKleintransporterdes33 Jaehrigen

Am Mittwochnachmittag (16. Juni 2021) gegen 16:20 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A61 bei Worms. Eine 33 Jahre alter Mann wurde bei dem Unfall verletzt.

Zu wenig Sicherheitsabstand gehalten

In Höhe vom Wormser Zentrum kam es zunächst zu Verkehrsbehinderungen wegen Reifenteilen auf der Fahrbahn. Ein 54 Jahre alter LKW-Fahrer bremste dort ebenso wie andere Verkehrsteilnehmer. Der 33-jährige Fahrer eines Kleintransporters hielt zu wenig Sicherheitsabstand zu dem Lastwagen vor ihm und bemerkte daher zu spät, dass dieser bremste. Der Kleintransporter krachte daher von hinten in den Lastwagen des 54-Jährigen.

Der Fahrer des Kleintransporters wurde glücklicherweise nur leicht verletzt. Allerdings wurde das Führerhaus seines Wagens komplett zerstört, sodass dieser abgeschleppt werden musste. Am Auflieger des LKW-Fahrers entstand Sachschaden am Unterfahrschutz, das Fahrzeug selbst war allerdings noch fahrbereit.

Rund 13.000 Euro Sachschaden

Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die rechte Fahrspur der A61 und die Auffahrt Worms-Zentrum gesperrt werden, wodurch es zu einem Rückstau kam. Es kam zu einem Rückstau, der sich nach der Öffnung rasch auflöste. Den Schaden am Kleintransporter schätzt die Polizei auf etwa 10.000 Euro. Den am LKW entstandenen Schaden auf rund 3000 Euro.

Im Einsatz waren die Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim, die Feuerwehr Worms, das DRK Worms und der ASB Worms.

Feuer in einem Unterstand in Alsheim

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cdv photo 003

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (17. Juni 2021) gegen 2:30 Uhr kam es zu einem Feuerwehreinsatz in der Langgasse in Alsheim. Ein Anwohner hatte die Feuerwehr alarmiert, weil auf dem Nachbargrundstück ein Feuer ausgebrochen war. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf stellten sie fest, dass ein Unterstand brannte und die Flammen drohten auf das angrenzende Wohnhaus überzugreifen. Dies konnten die Einsatzkräfte allerdings verhindern und das Feuer schließlich löschen. Als Brandursache wurde entsorgte Asche in einem Mülleimer festgestellt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 2000 Euro geschätzt.

Polizeigewerkschaft: Schande für unseren Rechtsstaat

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Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) hat die heutigen Angriffe auf Polizeikräfte in der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain scharf kritisiert. Kurz bevor die Polizei eine Sperrzone um ein teilbesetztes Haus einrichten wollte, wurde sie von „Chaoten der Linken Szene“ mit Steinen beworfen, Barrikaden wurden errichtet und teilweise angezündet. Dabei wurden Einsatzkräfte verletzt.

DPolG Bundesvorsitzender Rainer Wendt

„Die Bilder aus Berlin sind eine Schande für unseren Rechtsstaat. Die brutalen Attacken auf die Einsatzkräfte der Polizei sind scharf zu verurteilen, aber in Berlin wird es vermutlich nicht einmal zu Prozessen kommen. Die Situation in der Rigaer Straße ist das Ergebnis jahrzehntelanger Politik des Nichtstuns, der Verharmlosung und der Sympathie aus weiten Teilen der Regierung gegenüber diesen linken Kiezterroristen. Berlin braucht endlich politische Klarheit und konsequentes Durchgreifen, um diesem Gewaltspuk endlich ein Ende zu machen. Die jetzige Regierung wird allerdings dazu nicht in der Lage sein.“

Stadtverwaltung Ingelheim ab sofort in Übergangsquartieren

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Ingelheim
Ingelheim

Im Zuge der Rathaussanierung sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung ab sofort in verschiedenen Übergangsquartieren untergebracht. Es folgt eine Übersicht über die Dienstgebäude der einzelnen Ämter und Dienstleistungen.

Wilhelm-Leuschner-Straße 61 („altes WBZ“)

  • Oberbürgermeister Ralf Claus
  • Büro des Oberbürgermeisters
  • Stabsstelle für Vielfalt und Chancengleichheit
  • Hauptamt mit den Aufgabenbereichen Zentrale Dienste, Personal und Informations- und Kommunikationstechnik
  • Rechtsamt
  • Rechnungsprüfungsamt
  • Finanzverwaltungsamt mit den Aufgabenbereichen Haushaltsabteilung, Stadtkasse und Finanzabteilung

Ab 22. Juni: Bahnhofstraße 2 („altes Sparkassengebäude“)

Ordnungs- und Standesamt mit den folgenden Aufgabenbereichen:

  • Allgemeine Ordnungsaufgaben, Personenstandswesen und Vollzugsdienst
  • Gewerbe-und Gaststättenrecht
  • Einwohnermeldeamt (Pass- und Meldewesen)

Das Dienstleistungsgebäude sowie die kleine Außenstelle in der alten Stadtbücherei bleiben wie gewohnt bestehen.

Gartenfeldstraße 10 (Dienstleistungsgebäude)

  • Bürgermeisterin Eveline Breyer
  • Beigeordnete Dr. Christiane Döll
  • Amt für Bauen und Planen
  • Umwelt- und Grünflächenamt
  • Amt für Familien, Bildung und Soziales
  • Amt für Demografie, Ehrenamt und Kultur

Konrad-Adenauer-Straße 2 („alte Stadtbücherei“)

  • Hauptamt mit dem Aufgabenbereich Organisation sowie Wahlbüro

Die Postanschrift sowie die Telefondurchwahlen und E-Mail-Adressen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bleiben unverändert.

Flaschenwurf von Autobahnbrücke bei Klein-Winternheim

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Polizei1
Polizei1

Am Mittwoch (16. Juni 2021) kam es auf der Autobahn A63 bei Klein-Winternheim zu einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr. Ein Autofahrer befuhr die A63 gegen 19:15 Uhr in Fahrtrichtung Nieder-Olm. Im Bereich der Brücke an der Anschlussstelle Klein-Winternheim warfen bislang unbekannte Personen eine Hartplastikflasche auf die Fahrbahn.

Der Autofahrer konnte noch ausweichen

Der Autofahrer bemerkte bereits beim Heranfahren an die Brücke, dass sich dort zwei junge Personen aufhielten. Der Mann reagierte geistesgegenwärtig und fuhr mit seinem PKW auf den Seitenstreifen und konnte dem Wurfgeschoss ausweichen. Er alarmierte über den Notruf die Polizei.

Wenige Minuten später konnten zwei 13-jährige Kinder von einer Streife der Polizei Mainz-Lerchenberg in der Nähe des Tatortes angetroffen werden, auf welche die Beschreibung des Autofahrers zutraf. Die Personalien der strafunmündigen Kinder wurden festgestellt. Anschließend wurden sie ihren Eltern übergeben und mit allen ein aufklärendes Gespräch geführt. Je nach Art des Gegenstandes und den Folgen des Wurfes können mehrere Straftatbestände erfüllt sein: Vom „Gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr“ bis hin zum „Mord“, die mit hohen Freiheitsstrafen geahndet werden können.

Feuerwehreinsatz in der IGS Oppenheim

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Polizei und Feuerwehr, Symbolbild
Polizei und Feuerwehr, Symbolbild

Am Mittwochnachmittag (16. Juni 2021) gegen 14:15 Uhr kam es zu einem Feuerwehreinsatz in der IGS in der Straße „Am Stadtbad“ in Oppenheim. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der Brand war im Lehrerzimmer ausgebrochen

Glücklicherweise konnten sich alle Personen, die sich zum Zeitpunkt des Brandes im Gebäude befanden noch vor Eintreffen der Feuerwehr nach draußen in Sicherheit bringen. Als die Polizei vor Ort eintraf stellten sie zunächst fest, dass die Flure verraucht waren. Der Mülleimer, der im Lehrerzimmer brannte, konnte zeitnah von der Feuerwehr gelöscht werden, sodass sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte. Nachdem die Flure durchgelüftet wurden, konnten diese wieder freigegeben werden. Das Lehrerzimmer wurde von der Polizei versiegelt. Der Einsatz konnte gegen 15:20 Uhr beendet werden.

Die Einrichtung im Lehrerzimmer wurde bei dem Brand beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf 5000 bis 10.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Feuerwehr Nierstein/Oppenheim wurde von einer Drehleiter der Verbandsgemeinde Bodenheim unterstützt und war mit insgesamt 32 Personen und zehn Fahrzeugen vor Ort.