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Passanten retten verunfallten Polizisten das Leben

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Am heutigen 25. Juni (Freitag), gegen 3.25 Uhr, verunglückte eine Streifenwagenbesatzung der Polizeiwache Wattenscheid bei einer Einsatzfahrt auf der Hüller Straße in Wattenscheid schwer.

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Beide Polizisten wurden schwer verletzt

Die 24-jährige Polizistin und der 30 Jahre alte Polizist waren mit Sonder- und Wegerechten auf dem Weg zu einem Einsatz „Täter vor Ort“. Nach aktuellem Ermittlungsstand der Polizei kam der Streifenwagen in Höhe der Einmündung „Am Beisenkamp“ nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Baum und ging in Flammen auf. Zum Glück gab es Passanten, die die beiden schwer verletzten Polizisten aus dem Fahrzeug befreiten.

Nach der Erstversorgung vor Ort brachten Rettungssanitäter beide in örtliche Krankenhäuser. Lebensgefahr besteht nach aktuellem Stand nicht.

Die Einsatzkräfte der Bochumer Feuerwehr konnten den brennenden Streifenwagen löschen. Während der Unfallaufnahme blieb die Hüller Straße bis 8:00 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

„Schon an dieser Stelle richten wir ein herzliches polizeiliches Dankeschön an die couragierten Ersthelfer, die noch Schlimmeres verhindert haben“, schreibt die Polizei in ihrer Mitteilung abschließend.

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Weitere Details zur Sprengung der Salzbachtalbrücke bei Wiesbaden

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Eine Woche ist es her, seit das südliche Brückenbauteil (Fahrtrichtung Frankfurt) der A 66 Salzbachtalbrücke abgesackt ist, sich ein Pfeiler verschoben hat und eine starke Rissbildung im Schadbereich auftrat. In der Folge kam es zu weitreichenden verkehrlichen Einschränkungen im Großraum Wiesbaden-Mainz durch Vollsperrungen von Verkehrswegen.

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Beide Brückenbauteile werden gesichert

Unmittelbar nach Eintritt des Schadens haben Experten der Niederlassung West der Autobahn GmbH zusammen mit einer Vielzahl weiterer Institutionen begonnen, Lösungen für die sich stellenden Probleme zu finden. Kurzfristig wurden Festlegungen entwickelt, wie beide Brückenbauteile (südliches Brückenbauwerk – Fahrtrichtung Frankfurt; nördliches Brückenbauwerk – Fahrtrichtung Rheingau) gesichert werden können. Weiterhin wurden Maßnahmen festgelegt, die zu verkehrlichen Entlastungen im Straßen- und Schienennetz führen. Für die Autobahn GmbH bedankte sich Ulrich Neuroth, Direktor der Niederlassung West, bei allen Beteiligten für die kooperative Zusammenarbeit.

Aktuell werden zur Entzerrung der Verkehrsströme im Autobahnnetz großräumige Umleitungen über dynamische Anzeigetafeln ausgewiesen. Im Bereich des Schiersteiner Kreuzes gilt künftig ein Verbot für LKW über 3,5 Tonnen, um die Anschlussstelle (AS) Wiesbaden-Biebrich zu entlasten (A66 ab Schiersteiner Kreuz bis AS Wi-Biebrich für Lkw über 3,5 Tonnen gesperrt). Für die B263 sowie die angrenzenden Geh- und Radwege wird ein Bypass in beide Fahrtrichtungen hergestellt. Die B263 wird über die Rampen der AS Wi-Mainzer Straße und die A66 über den geöffneten Mittelstreifen geführt. Die Autobahnzufahrt an der AS Wiesbaden-Biebrich wird in Fahrtrichtung Rüdesheim vereinfacht.

Im Stadtgebiet von Wiesbaden wird die wegweisende Beschilderung auf die aktuelle Situation angepasst: Nicht erreichbare Ziele werden ausgekreuzt, Ampelschaltungen werden angepasst. Im Bereich Siegfriedring / B455 soll der Wirtschaftsweg (Berliner Straße) als Zufahrt auf die B455 umgebaut werden (Rechtsabbieger), um die Linksabbieger zu entlasten.

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Die Brücke wird gesprengt

Zurzeit ist die Stabilisierung der Südbrücke das vordringliche Ziel, um weitere unkontrollierte Bewegungen des Südüberbaus zu verhindern. Es besteht derzeit eine Sicherheitszone, sodass notwendige Arbeiten nur mithilfe spezieller Techniken möglich sind. Für den anstehenden Abbruch kommen der konventionelle Rückbau auf einer kompletten Einrüstung in Frage als auch die Sprengung. Beide Varianten werden weiterhin betrachtet. Dabei steht jedoch die Sprengung von Süd- und Nordbauwerk im besonderen Fokus der weiteren Planungen.

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Ulrich Neuroth dazu

„Abzuwägen gilt es den Schutz der Verkehrsteilnehmer und aller am Bau Beteiligten zu gewährleisten sowie die Verkehre auf allen gesperrten Verkehrswegen wieder sicher zu ermöglichen – auch vor dem Hintergrund der zeitlichen Wirkung aller zu treffenden Maßnahmen.“, sagte Ulrich Neuroth bei der Pressekonferenz am Freitag (25. Juni 2021) Dies führt zur Sprengung beider Brückenbauwerke. Erwartet wird auch ein Zeitgewinn bei der Fertigstellung der Neubauten und damit eine frühere Auflösung der verkehrlichen Behinderungen im Zuge der A66. Die Vorarbeiten für die Sprengung können erst nach Abschluss dieser Sicherungsarbeiten starten.

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Maßnahmen nach der Sprengung

Die Autobahn GmbH verfolgt nach erfolgreicher Sprengung das Ziel, mit dem südlichen Neubau im Herbst 2021 zu beginnen. Die Fundamentierungen der neuen Brückenpfeiler sind bereits hergestellt. Eine Fertigstellung innerhalb eines Jahres gilt sodann als realistisch. Bis dahin bleiben die bekannten Einschränkungen im Zuge der A66 voraussichtlich bestehen.

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Die Nerobergbahn in Wiesbaden startet wieder

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Damit die 131 Jahre alte Bahn, die genau 438 Meter, mit einer Geschwindigkeit von 7,8 Kilometer pro Stunde, täglich ohne Panne bewältigt, wurden Wagen und Technik über die Wintermonate und im Frühjahr 2021 sorgsam überprüft und notwendige Reparaturen vorgenommen. Auch einige neue Fahrer wurden zwei Wochen lang intensiv geschult und eingearbeitet.

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Betrieb unter Hygieneauflagen möglich

Betriebsleiterin Sabine Füll: „Um unseren Fahrgästen einen sicheren Besuch der Nerobergbahn zu ermöglichen haben wir ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet.“ So besteht auf dem gesamten Betriebsgelände inklusive der Wartebereiche der Berg- und Talstation und in der Bahn für Fahrgäste und Mitarbeiter die Pflicht, eine medizinische Maske zu tragen. Die Auflagen zur Beförderung von Fahrgästen sind zu Beginn bewusst hoch gesetzt: Sie brauchen einen negativen Corona-Schnell- oder PCR-Test oder eine vollständige Impfschutz- oder Genesungsbescheinigung einer SARS-CoV2-Infektion. Diese recht hohen Standards werden gelockert, sobald es die allgemeine Situation aus Betreibersicht mit gutem Gewissen zulässt.

Alle Abteile der gelben Wagen wurden durch Spezialfolie voneinander abgetrennt. Desinfektionsmittelspender für die Hände stehen in den Eingangsbereichen der Bahn bereit. Schilder weisen auf die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln hin. Es wird Zugangsbeschränkungen in die Stationen und Bahnen geben. Die Nerobergbahn wird nur mit halber Fahrgastzahl fahren, das heißt, nur 20 statt 40 Personen pro Fahrt.

Die Reinigungs- und Desinfektionsintervalle werden weit über das normale Maß hinaus erhöht. Bis auf Weiteres wird es keine Technikführungen für Gruppen geben. Auch das kleine Museum in der Talstation muss vorerst geschlossen bleiben. Der Fahrscheinverkauf ist bis auf Weiteres nur an der Kasse der Talstation möglich. Dort werden die gekauften Tickets kontaktlos und direkt entwertet.

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Appell an die Fahrgäste und Mitarbeiter

„Nach einer überdurchschnittlich langen Zwangspause freuen wir uns alle, dass unsere Bahn endlich wieder fahren darf. Gleichzeitig appellieren wir an die Eigenverantwortung unserer Fahrgäste und Mitarbeiter zur Einhaltung aller hier geltenden Hygieneregeln. Wenn sich alle daran halten, kann es noch eine schöne Nerobergbahnsaison 2021 werden“, so Sabine Füll zuversichtlich.

Alle Mitarbeitenden der Bahn werden die Betriebsabläufe unter den genannten Bedingungen beobachten und bewerten. So kann jederzeit und kurzfristig nachgesteuert und sich an das aktuelle Infektionsgeschehen im Zusammenhang mit Covid-19 und behördlichen Vorgaben angepasst werden.

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Personensuche mit Hubschrauber und Booten in Nierstein und Nackenheim

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In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (25. Juni 2021) kam es zu einem Großeinsatz am Rheinufer in Nierstein und Nackenheim. Anrufer meldeten gegen 22:55 Uhr einen menschenähnlichen Gegenstand im Wasser. BYC-NEWS war vor Ort.

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Polizeihubschrauber im Einsatz

Vor Ort angekommen wurde den Einsatzkräften von Augenzeugen mitgeteilt, dass eine Person im Wasser gewesen sei, die sich an einer Kette festklammerte und kurze Zeit später im Rhein untergegangen war.

Eine sofortige großangelegte Suche mit mehreren Booten sowie dem Polizeihubschrauber Polizei Hessen wurde umgehend in die Wege geleitet. Ebenfalls waren zwei Drehleitern der Feuerwehren aus Oppenheim und Bodenheim-Nackenheim im Einsatz. Die DLRG unterstütze die Einsatzkräfte auf dem Wasser. Der hessische Polizeihubschrauber kontrollierte das westliche sowie das östliche Ufergebiet am Rhein, unter anderem mittels Wärmebildkamera, mehrmals aus der Luft.

Ebenfalls am Rheinufer in Nierstein waren die Taucher der Berufsfeuerwehr Mainz im Einsatz. Sie suchten den Uferbereich, wo die Person zuletzt gesehen wurde ab. Der Einsatz wurde gegen 01:00 Uhr beendet, es konnte keine Person gefunden werden.

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Schwerer Verkehrsunfall auf der Theodor-Heuss-Brücke

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Am Donnerstagnachmittag (24. Juni 2021) kam es zu einem Einsatz auf der Theodor-Heuss-Brücke zwischen den Landeshauptstädten Mainz und Wiesbaden. Dort war es gegen 17:15 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen gekommen. BYC-News war vor Ort.

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Zwei Personen wurden verletzt

Ein weißer Opel Corsa sowie ein grauer Seat Ateca waren an dem Unfall beteiligt. Bei einem Spurwechsel kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, woraufhin der Opel gegen den Bordstein krachte und auf die Seite kippte. Die Frau und ihre Tochter, die sich in dem Opel befanden, wurden bei dem Unfall verletzt und mussten vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Es kam zu massiven Verkehrsbehinderungen

Der Opel war nicht mehr fahrbereit und musste von der Unfallstelle abgeschleppt werden. An dem Seat entstanden nur geringere Schäden, sodass dieser noch fahrbereit war und nicht abgeschleppt werden musste.

Zeitweise kam es zu einer Vollsperrung der Brücke. Aktuell ist jeweils eine Fahrspur in beide Fahrtrichtungen befahrbar, wodurch es zu einem langen Rückstau kommt. Vor Ort im Einsatz war die Polizei, die Berufsfeuerwehren aus Mainz und Wiesbaden, der Rettungsdienst sowie ein Notarzt.

Die Feuerwehr Wiesbaden teilt mit

Durch eine Kollision mit einem anderen Fahrzeug geriet ein in Richtung Wiesbaden fahrender Kleinwagen in Seitenlage. Die Fahrerin und ihre Beifahrerin waren aufgrund des Unfallherganges im PKW eingeschlossen. Aufgrund der Örtlichkeit und der derzeitigen Verkehrssituation wurden Kräfte der Feuerwehren Mainz und Wiesbaden sowie der Rettungsdienst und die Polizei aus beiden Gebietskörperschaften entsandt.

Die Feuerwehr Mainz begann unmittelbar mit Sicherungsmaßnahmen und der Vorbereitung der technischen Rettung der beiden Patientinnen. Diese Maßnahmen wurden durch die Wiesbadener Kräfte unterstützt und intensiviert.



Fahrzeug wurde wieder auf die Räder gestellt

Nachdem die Beifahrerin mittels eines Rettungsbrettes aus dem Fahrzeugheck gerettet wurde, entschied man sich in Abstimmung mit dem Notarzt, das Fahrzeug aus der Seitenlage auf die Räder zu drehen, um die Fahrerin schonend und sicher zu retten. Diese nicht alltägliche Rettungstechnik wurde mit Hilfe von Steckleiterteilen in hervorragendem Teamwork der beiden Feuerwehren schnell und professionell umgesetzt. Im Anschluss erfolgte die Rettung der Fahrerin ebenfalls mittels Rettungsbrett aus dem Fahrzeugheck. Die beiden schwer verletzten Patientinnen wurden durch den Rettungsdienst einer Wiesbadener Klinik zugeführt.

Aufgrund der Rettungsarbeiten musste der Verkehr auf der Theodor-Heuss-Brücke durch die Polizei zeitweise auf eine Fahrspur reduziert werden. Dies führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr. Die Feuerwehr Wiesbaden war mit 13 Einsatzkräften der Feuerwache 2 vor Ort und wurde durch acht Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Mainz unterstützt.

Die Feuerwehr Wiesbaden bedankt sich herzlich für die professionelle Unterstützung und hervorragende Zusammenarbeit bei den Kräften des Feuerwehr und des Rettungsdienstes aus Mainz und natürlich auch bei den Einsatzkräften des Rettungsdienstes Wiesbaden und der Polizei.

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Große Drogenrazzia im Kreis Groß-Gerau und Frankfurt

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BTM PM
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Im Rahmen eines seit längerer Zeit intensiv geführten Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Rüsselsheimer Rauschgiftkommissariat wurden in der vergangenen Woche und darauffolgenden Tagen mehrere Wohnungen in Mörfelden-Walldorf, Rüsselsheim, Dreieich und Frankfurt durchsucht. Dabei fanden die Ermittler unter anderem kiloweise Drogen.

Unterschiedliche Drogen, Uhren und Bargeld sichergestellt

Wegen dem Verdacht auf illegalen Handel mit Betäubungsmittel durchsuchten die Ermittler Wohnungen von fünf Männern und einer Frau im Alter zwischen 22 und 54 Jahren. Bei den Ermittlungen wurde auch modernste Technologie eingesetzt.

Insgesamt beschlagnahmten die Beamten rund 85 Kilogramm Marihuana, etwa 13 Kilo Amphetamin, rund ein Kilogramm Kokain, etwa vier Kilogramm Haschisch, mehrere hochwertige Armbanduhren und fast 10.000 Euro Bargeld. Daneben fanden die Ermittler zahlreiche Utensilien, die auf einen Handel mit Drogen hinweisen.

 

Haftbefehl gegen drei der Tatverdächtigen

Im Anschluss an die Durchsuchungen wurden eine 39 Jahre alte Frau sowie zwei 28 und 39 Jahre alte Männer auf Antrag der Staatsanwaltschaft einer Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Darmstadt vorgeführt. Diese erließ Haftbefehl gegen die drei Tatverdächtigen, woraufhin diese in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurden. Die übrigen drei Verdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt. Alle sechs Tatverdächtigen erwarten nun entsprechende Strafverfahren.

Brutaler Angriff auf 50-Jährigen am Hauptbahnhof Mainz

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Am Mittwochnachmittag (23. Juni 2021) gegen 16:00 Uhr kam es zu einer Schlägerei in unmittelbarer Nähe vom Hauptbahnhof Mainz. Ein 50 Jahre alter Mann wurde dabei verletzt.

Mehrfach auf den Mann eingetreten

Wie die Polizei mitteilt, war der 50-Jährige zuvor gemeinsam mit einem 36 Jahre alten Mann unterwegs. Im Laufe des Nachmittags kam es zum Streit zwischen den beiden Männern. Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung schubste der 36-Jährige seinen Bekannten zu Boden und trat mehrfach auf ihn ein, wodurch dieser Verletzungen am Kopf erlitt.

Zeugen bekamen den Angriff mit und schritten ein. Sie hinderten den Angreifer daran, weiter auf sein Opfer einzutreten und wählten den Notruf.

Als Beamte der Polizei Mainz sowie der Bundespolizei am Tatort eintrafen, übernahmen sie  die Erstversorgung des am Boden liegenden Opfers bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Der Mann wurde in ein Krankenhaus in Mainz eingeliefert. Der 36-Jährige Angreifer wurde vorläufig festgenommen und in den Polizeigewahrsam gebracht. Die Ermittlungen dauern noch an.

Autofahrer landet in Böschung an der Landstraße L108

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Am Mittwochabend (23. Juni 2021) gegen 21:40 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Landstraße L108 kurz vor dem Ortseingang Bockenau in der Verbandsgemeinde Rüdesheim.

Von der Fahrbahn abgekommen und in der Böschung gelandet

Ein Mann befuhr die Landstraße von Waldböckelheim kommend in Richtung Bockenau. Kurz vor dem Ortseingang kam sein Auto aus bislang noch unbekannter Ursache von der Straße ab und landete in einer Böschung.

Als die alarmierten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, konnten sie glücklicherweise feststellen, dass der Fahrer nicht im Wagen eingeklemmt war und sich bereits eigenständig daraus befreien konnte. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes übernahm die Feuerwehr die Erstversorgung des Fahrers. Anschließend wurde der Mann vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr stellte zudem den Brandschutz sicher und leuchtete die Unfallstelle aus. Das Fahrzeug musste aus der Böschung geborgen und abgeschleppt werden.

Nach rund einer Stunde konnte die Feuerwehr ihren Einsatz beenden. Vor Ort im Einsatz waren der Rettungsdienst, die Polizei, die Feuerwehren aus Waldböckelheim und Rüdesheim sowie die Führungsunterstützung mit Einsatzleitwagen und Feuerwehreinsatzzentrale.

Einbahnstraßenregelung in der Max-Planck-Straße in Ingelheim

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Einbahnstraße

Wegen einer Hochbaumaßnahme ist die Max-Planck-Straße im Bereich zwischen Konrad-Adenauer-Straße (Bioscientia-Kreisel) und Getränke-Stumpf vom 30. Juni 2021 bis voraussichtlich Ende April 2022 halbseitig gesperrt.

Max-Planck-Straße in dieser Zeit als Einbahnstraße befahrbar

Die Max-Planck-Straße kann in diesem Bereich nur als Einbahnstraße vom Kreisel aus in Richtung Blumengarten befahren werden. Von der Straße „Am Großmarkt“ aus ist der Verkehr nur bis Getränke-Stumpf möglich.

Die Busse der Linie 613 bedienen die Haltestellen Max-Planck-Straße und Blumengarten (Freibad) nur in der Einbahnstraßenrichtung auf allen Fahrten von und zum Bahnhof. Die Stadtverwaltung Ingelheim bittet alle Betroffenen um Verständnis.

Plötzliche Panikattacke verursacht Verkehrsunfall bei Alzey

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Polizei Symbolbild

Am Mittwochabend (23. Juni 2021) kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Landstraße L406 bei Alzey in Fahrtrichtung Gau-Odernheim. Auslöser für den Verkehrsunfall war eine Spinne.

Von der Fahrbahn abgekommen

Ein Autofahrer befuhr die Landstraße in Richtung Gau-Ordernheim, als er plötzlich eine Spinne in seinem Fahrzeug entdeckte und in Panik geriet. Der Wagen kam nach rechts von der Fahrbahn ab und krachte durch eine Leitplanke. Schließlich kam er in einer Böschung am Zaun eines angrenzenden Grundstücks zum Stehen.

Der Fahrer blieb bei dem Verkehrsunfall glücklicherweise unverletzt. Wie die Polizei mitteilt, ist über den Gesundheitszustand der Spinne nichts bekannt. Das Auto war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Gesicherte Perspektiven für Minijobber im Nahe-Gebiet

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Zur Forderung von CDU und CSU, die Verdienstgrenzen bei Minijobs auf 550 Euro zu erhöhen und so geringfügige Beschäftigungen weiter auszuweiten, erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Joe Weingarten:

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung statt Ausweitung der Minijobs

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Joe Weingarten kritisiert Forderungen von CDU und CSU, die Verdienstgrenzen bei Minijobs auf 550 Euro zu erhöhen und diese Form der geringfügigen Beschäftigung damit weiter auszubauen: „Das ist ein Schritt in die völlig falsche Richtung.“

Weingarten spricht sich hingegen dafür aus, Minijobs in sozialversicherungspflichtige Tätigkeiten umzuwandeln. „Die Corona-Pandemie hat uns nachdrücklich gezeigt, wie krisenanfällig Minijobs sind: 870.000 Minijobber haben in den letzten anderthalb Jahren ihren Job verloren und hatten keinen Anspruch auf Arbeitslosen- oder Kurzarbeitergeld, weil sie nicht in die Sozialversicherung eingezahlt haben“, erläutert der Abgeordnete. Die Wahrscheinlichkeit, die Arbeit in der Krise zu verlieren sei bei Minijobbern zwölf Mal höher als bei regulär Beschäftigten. Betroffen seien davon vor allem Frauen, die 65 Prozent aller geringfügigen Tätigkeiten wahrnehmen.

Auch mehr als 13.600 Beschäftigten in der Nahe-Region, die ausschließlich von Minijobs leben, müsse eine gesicherte Perspektive gegeben werden: „Wir sollten diesen mehr als 8.000 Betroffenen im Kreis Bad Kreuznach und fast 5.000 Menschen im Kreis Birkenfeld den Weg in die Sozialversicherung öffnen“, fordert der SPD-Bundestagsabgeordnete.

Weingarten begrüßt dazu einen Vorschlag der Bertelsmann-Stiftung, das Prinzip der Minijobs grundsätzlich zu reformieren und zugleich die Sozialversicherungsbeiträge für untere Einkommensbezieherinnen und –bezieher zu reduzieren. Die Forscher schlagen vor, geringe Einkommen mit einem sehr kleinen Beitragssatz zu belegen, ansteigend bis auf 20,2 % bei einem monatlichen Bruttoeinkommen von 1.800 Euro. „Das ist besser als heute, wo die Belastung durch Sozialabgaben bei einem Verdienst von mehr als 450 Euro schlagartig auf zehn Prozent steigt. Bei einem Verdienst oberhalb der 450 Euro-Grenze wären beispielsweise künftig statt 45 Euro nur noch 22,50 Euro fällig – ein deutlicher Anreiz, mehr zu arbeiten, ohne Einkommensverluste“, betonte der Abgeordnete.

Den Vorschlag der Unionsparteien, stattdessen die Abgabenfreiheit auf 550 Euro zu erhöhen und die Minijobs weiter auszuweiten, nannte Weingarten einen Irrweg: „Damit haben die Betroffenen zwar ein paar Euro netto mehr in der Tasche, aber sind weiter nicht sozialversichert und damit in vielen Fällen auf dem Weg in die Altersarmut“ kritisierte der Abgeordnete.

Motorradfahrer stirbt bei Verkehrsunfall im Rheingau

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Rettungswagen Symbolbild A7
Rettungswagen Symbolbild

Am Mittwoch (23. Juni 2021) kam es gegen 17:30 Uhr zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Eine 24-jährige Frau aus der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden war mit ihrem Auto die Wallufer Straße aus Walluf kommend in Richtung Eltville am Rhein unterwegs.

Der Biker krachte in das Heck des Fahrzeuges

Kurz nach dem Ortsausgang wendete die Fahrerin ihren PKW an einer Bushaltestelle. Hierbei übersah sie den 26-jährigen Motorradfahrer aus Walluf, der aus Eltville kommend in Richtung Walluf unterwegs war. Der Motorradfahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, prallte in das Heck des PKW und kam zu Fall. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.

Für die Unfallaufnahme wurde ein Gutachter beauftragt. Während der Unfallaufnahme war die Straße bis 20:15 Uhr voll gesperrt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Schadenshöhe wird auf etwa 40.000 EUR geschätzt. Zeugen des Unfalls werden gebeten sich bei der Polizeistation in Eltville unter der Telefonnummer 06123 / 90900 zu melden.

Notruf: „Leichenfund in Nackenheim am Rhein“

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Am Mittwochmittag (23. Juni 2021) kam es gegen 13:30 Uhr zu einem Einsatz von Feuerwehr und Kriminalpolizei am Hafen in Nackenheim. Die Einsatzkräfte der Freiwillige Feuerwehr Bodenheim Nackenheim wurden um 13:39 Uhr von der Kriminalpolizei zur Bergung einer Wasserleiche alarmiert. Vor Ort stellte sich die Lage allerdings anders dar als zunächst gemeldet.

Alarmierung zur Bergung einer Wasserleiche

Vom Ufer aus konnte man zunächst nicht erkennen, ob es sich tatsächlich um eine Leiche handelte. Die Feuerwehr entfernte daher zunächst das Treibgut. Nachdem dies erledigt war, konnten die Einsatzkräfte feststellen, dass es sich nicht um eine menschliche Wasserleiche handelte, sondern um einen toten Biber.

Notruf: "leichenfund in nackenheim am rhein"
Feuerwehreinsatz in Nackenheim | Quelle: Freiwillige Feuerwehr Bodenheim / Nackenheim

Der leblose Tierkörper wurde geborgen

Nach Rücksprache mit der Polizei hatte die Feuerwehr das tote Tier aus dem Fluss geborgen. Anschließend wurde der Biber in einem verschlossenen Kunststoffsack am Leinpfad abgelegt. Die Kriminalpolizei verständigte in der Zwischenzeit den zuständigen Jagdpächter, der den leblosen Körper abholte.

Der Einsatz konnte gegen 15:15 Uhr beendet werden. Im Einsatz waren insgesamt 17 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bodenheim / Nackenheim sowie die Kriminalpolizei.

Deutsche Umwelthilfe fordert Kehrtwende bei der Wasserstoff-Politik

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Der Sachverständigenrat für Umweltfragen hat am Mittwoch (23. Juni 2021) seine „Stellungnahme Wasserstoff“ veröffentlicht und damit die wissenschaftliche Grundlage sowie Maßnahmen für eine dringend benötigte Kehrtwende der bisherigen Wasserstoff-Politik präsentiert. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert die Bundesregierung auf, Wasserstoff auf fossiler Basis eine klare Absage zu erteilen und stattdessen endlich die Produktion von nachhaltigem grünen Wasserstoff und Erneuerbaren Energien auszubauen. Kostbarer grüner Wasserstoff darf außerdem keinesfalls zur Produktion hochgradig ineffizienter E-Fuels für Pkw verschwendet werden.

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH dazu

„Wasserstoff wird zwar in der Zukunft gebraucht, ist aber kein Heilsbringer, der alle unsere Energieprobleme löst. Auch – und da unterstützt der Sachverständigenrat für Umweltfragen unsere Position – weil Wasserstoff auf absehbare Zeit ein knapper und teurer Energieträger bleibt und daher gezielt dort eingesetzt werden muss, wo es keine effizientere Alternative gibt. Die Nationale Wasserstoffstrategie der Bundesregierung basiert auf Importen und fossil erzeugtem Wasserstoff und geht damit eindeutig in die falsche Richtung. Mit Hilfe der Empfehlungen des Rats muss die Bundesregierung nun die richtigen Weichen stellen: Raus aus Wasserstoff auf fossiler Basis und keine Beimischung im Erdgasnetz. Wasserstoff wird nur dann dem Klimaschutz dienen, wenn er auf Basis Erneuerbarer Energien gewonnen wird. Deshalb muss der Ausbau schnell vorangetrieben werden: Ohne Wind- und Solarenergie wird grüner Wasserstoff ein Luftschloss bleiben. Zusätzlich brauchen wir die Wärmewende im Gebäudebereich durch mehr Energieeffizienz, Wärmepumpen, erneuerbar gespeiste Wärmenetze und ein Verbot von Gasheizungen ab 2025. Die kommende Wasserstoffpolitik wird zeigen, was der Bundesregierung wichtiger ist: Fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse oder Lobbyinteressen der Gas- und Immobilienbranche.“

Barbara Metz, Stellvertretende Bundesgeschäftsführerin der DUH dazu

„Im Verkehrsbereich bietet weder Wasserstoff, noch auf dessen Basis gewonnener Kraftstoff einen Beitrag zum Klimaschutz – das Gegenteil ist der Fall. Autobauer, die großen Zulieferer und viele Politikerinnen und Politiker nähren den Mythos der ‚grünen E-Fuels‘, um den Verbrennungsmotor künstlich am Leben zu erhalten. Dabei kehren sie unter den Teppich, dass es davon in den nächsten zehn Jahren nur verschwindend geringe Mengen geben wird. Hinzu kommt, dass mit einer Verwendung von E-Fuels im Tank nicht nur hoher Energieaufwand, sondern auch hohe Kosten für die Verbraucherinnen und Verbraucher verbunden sind. Was wir brauchen, sind ein rascher Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor und eine echte Mobilitätswende. Wir müssen den motorisierten Individualverkehr insgesamt stark reduzieren und wo nötig kleine effiziente Autos mit Batterieantrieb einsetzen.“

In einem am Mittwoch (23. Juni 2021) veröffentlichten Mythenpapier klärt die DUH die häufigsten Irrtümer rund um E-Fuels auf und verdeutlicht, warum ihr Einsatz in Pkw Klimaschutz behindern und nicht fördern würde.

Eröffnung der Bahnunterführung in Ginsheim-Gustavsburg

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Eroeffnung der Bahnunterfuehrung in Gustavsburg45
Eroeffnung der Bahnunterfuehrung in Gustavsburg45

Ein historischer Moment für die Stadt Ginsheim-Gustavsburg. Die Bahnunterführung in Gustavsburg wurde nach jahrelangen Planungen und Bauarbeiten am Mittwoch (23. Juni 2021) von Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha (Parteilos) und der Stadtverordnetenvorsitzenden Melanie Wegling (SPD) eröffnet. Zeit für einen kleinen Rückblick auf die Historie:

Beginn der Diskussionen um die Bahnunterführung

In den sechziger Jahren begann die Diskussion zur Beseitigung der beiden Bahnübergänge. Im Juli 1971 hatte das Bundesverkehrsministerium auf Anfrage mitgeteilt, dass die Deutsche Bundesbahn in der Beseitigung des Bahnüberganges eine „vordringliche Aufgabe“ sieht. Im Jahre 1987 beschloss der Vorstand der Deutschen Bundesbahn die Beseitigung aller höhengleichen Bahnüberführungen bis 1994.

Am 25. Mai 1988 erörterten Vertreter der Bundesbahndirektion Frankfurt, des Hessischen Straßenbauamtes Darmstadt und der Gemeinde, ob das Baurecht durch Planfeststellungsverfahren oder Bebauungsplanverfahren erlangt werden soll. Die Vertreter des Straßenbauamtes plädierten für das B-Planverfahren, da nur so möglich sei, „mit dem Bau Anfang der 90er Jahre zu beginnen.“ Mit dem Inkrafttreten des Bebauungsplanes „Im Wiesenfeld“ am 13. November 1992 hat die Gemeinde ihren Beitrag zur Schaffung des Baurechts geleistet. Kurz danach (16.11.1992) reichten mehrere Bürgerinnen und Bürger eine Normenkontrollklage gegen den B-Plan beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel ein. Mit Urteil vom 18.03.1999 hat der VGH Kassel die Klage der Bürger zurückgewiesen. Der Bebauungsplan ist seitdem rechtsverbindlich und unanfechtbar.

 

Erhoffte Beschleunigung der Planung und des Baubeginns blieben aus

Im Jahre 2001 wurde eine Projektgruppe, bestehend aus Vertretern des Amtes für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) Darmstadt, der Deutschen Bahn AG und der Kommune, gegründet, die die Planung vorantreiben sollte. Da die Bahn nicht über eigene Finanzmittel verfügte, erklärte sich die Gemeinde im Februar 2007 bereit, die Planungskosten der Bahn in Höhe von 430.000 Euro vorzufinanzieren. Die erhoffte Beschleunigung der Planung und des Baubeginns blieben jedoch aus. Im Jahre 2012 – nach rund zwölf Jahren Planungszeit – unterzeichneten die drei Partner die Kreuzungsvereinbarung zur Beseitigung des Bahnüberganges, die dann vom Bundesverkehrsministerium im Februar 2013 genehmigt wurde. Bis zum Jahre 2013 war der Baubeginn schon mehrmals verschoben worden, zuletzt auf das Jahr 2015, da das Baurecht der Bahn immer noch ausstand. Im November 2013 reichte die DB Netz AG zur Erlangung des Baurechts die Plangenehmigungsunterlagen beim Eisenbahnbundesamt ein, in der Hoffnung, bis Mitte 2014 diese Genehmigung zu erhalten und unmittelbar danach mit Hessen Mobil die Baumaßnahmen für die KFZ-Unterführungen

auszuschreiben. Mit der Entscheidung des Eisenbahnbundesamtes (EBA) vom 05. Februar 2014, ein Planfeststellungsverfahren durchzuführen, wurde eine Verschiebung des vereinbarten Baubeginns um zwei Jahre auf 2017 erforderlich.



Baubeginn im Jahr 2017

Der Planfeststellungsbeschluss des EBA erging am 12.Dezember 2015. Zusammen mit dem Erwerb der notwendigen Grundstücke von der MAN südlich der Gleise, der von der Hessischen Landgesellschaft (HLG) Ende November 2015 nach zweijährigen Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen werden konnte, wurden die noch vorhandenen Stolpersteine für den Baubeginn 2017 aus dem Weg geräumt.

Bereits im Jahr 2013 war das Baufeld zwischen den Gleisen geräumt und erste Ausgleichsmaßnahmen zum Artenschutz durchgeführt worden. 2014 wurden die Häuser der Pfarrer-Haus-Straße 1-3 und 2015 die alte MAN-Halle abgerissen. Außerdem wurde in dem Jahr die Landdammstraße umgebaut und die Mündung auf die Landstraße nach Süden verschwenkt. Die Trinkwasserfernleitung und der Abwasserkanal in der Hermann-Löns-Allee wurden 2015/2016 verlegt. Der erste Spatenstich für die Baumaßnahme erfolgte am 22. Dezember 2016. In einer Bürgerversammlung im Februar 2017 informierten Vertreter der Bahn, von Hessen Mobil und von der Stadtverwaltung die Bevölkerung über den Ablauf der Arbeiten. Im gleichen Jahr wurde das Bahnwärterhäuschen abgerissen, die Fläche von Kampfmitteln geräumt und mit den Bodenarbeiten begonnen. Aufgrund der Bodenbeschaffenheit und dem hohen Grundwasserstand mussten Spundwände eingesetzt werden. Der Einbau erwies sich schwieriger als die Bodenvoruntersuchungen erwarten ließen und es kam zu zeitlichen Verzögerungen im Bauablauf.

Bau für die Rad- und Fußwegunterführung beginnt

Mit gut einem Jahr Verzögerung wird die Unterführung für den Fahrzeugverkehr nun am 15. Juni 2021 geöffnet. Direkt im Anschluss – noch im Jahr 2021 – wird mit dem Bau der Rad- und Fußwegunterführung begonnen. Voraussichtlich bis Ende des Jahres 2023 soll diese Unterführung fertiggestellt sein. Bauherren der Gesamtmaßnahme sind die Hessische Straßen- und Verkehrsverwaltung und die Deutsche Bahn AG