Start Blog Seite 1104

Bad Kreuznach richtet während der Sommerferien wieder Spielstraßen für Kinder ein

0
spielstrasse rheinstrasse osterferien 2021
spielstrasse rheinstrasse osterferien 2021

Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen für Familien richtet die Stadtverwaltung Bad Kreuznach in den Sommerferien wieder temporäre Spielstraßen ein.

-Werbeanzeige-

Verschieden Angebote und Aktionen

Analog zu den vergangenen Ferien sind die Mathildenstraße sowie Abschnitte der Jungstraße und Rheinstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt und als Spielstraßen ausgeschildert. Die Stadtjugendförderung, die Alternative JugendKultur (AJK), der Kinderschutzbund und die Kunstwerkstatt Bad Kreuznach beleben die Spielstraßen mit verschiedenen Angeboten und Aktionen.

-Werbeanzeige-

Die Spielstraßen und die Angebote im Detail

Die Jungstraße wird wieder zwischen Bahnstraße und Baumgartenstraße zur Spielstraße. Ein Abschnitt wird voll gesperrt und durch Pfosten gesichert. Die Stadtjugendförderung ist in allen Ferienwochen montags und freitags jeweils zwischen 16 und 18 Uhr mit unterschiedlichen Angeboten wie Großspielen, Zirkus- und Spielmaterial vor Ort.

Die Rheinstraße wird zwischen Waldemarstraße und Mittlerer Flurweg zur Spielstraße. Der Abschnitt wird auf der Seite Mittlerer Flurweg durch mobile Poller gesichert. Die Sackgasse bleibt aus Richtung Waldemarstraße offen, es besteht Halteverbot auf beiden Straßenseiten. Am 28. Juli ab 15.30 Uhr ist das PuK-Museum mit „Mama Muh, Pettersson und Findus“ anwesend. Die Kinder dürfen sich auf eine Kurzvorstellung, Mitmachstationen und Figurenbau freuen. Außerdem kommt die Kunstwerkstatt am 4. August von 15 bis 17 Uhr mit dem Kunstbollerwagen voller Mal- und Bastelangeboten in die Spielstraße.

Die Mathildenstraße im Pariser Viertel wird zur Spielstraße: Der mittlere Bereich wird voll gesperrt und durch fest installierte Pfosten gesichert. Am 11. August von 15 bis17 Uhr ist die Kunstwerkstatt mit ihren Kunstbollerwagen da. Am 24. August von 14 bis 17 Uhr ist das Spielmobil des Kinderschutzbunds vor Ort, am 25. und 26. August jeweils von 14 bis 17 Uhr stellt die AJK Spielmaterial in der Straße bereit.

Außerdem fährt das Spielmobil des Kinderschutzbunds am 26. August, 14 bis 17 Uhr, die Richard-Wagner-Straße vor der Dr. Martin-Luther-King-Grundschule an.

-Werbeanzeige-

Polizei und Stadt äußern sich zur illegalen Rave-Party in Ginsheim-Gustavsburg

0
Party an der Weisenauer Bruecke Ginsheim15
Party an der Weisenauer Bruecke Ginsheim15

In der Nacht von Freitag auf Samstag (10. Juli 2021) feierten mehrere hundert Personen im Stadtteil Ginsheim unter der Weisenauer Brücke eine illegale Rave-Party. BYC-News war vor Ort.

-Werbeanzeige-

Zeugen meldeten sich bei der Polizei

Wie der Pressesprecher der Polizei, Bernd Hochstädter, auf Anfrage von BYC-News mitteilte, wurde die Polizei erstmals um 22:45 Uhr von Zeugen wegen der Party kontaktiert. Diese meldeten, dass dort laute Musik laufe und mehrere Menschengruppen in Richtung Rhein unter der Weisenauer Brücke unterwegs seien. Daraufhin wurde eine Streif vorbei geschickt, welche die Meldung der Zeugen bestätigen konnte. Aufgrund der größeren Menschengruppen wurden weitere Einsatzkräfte hinzugezogen.

-Werbeanzeige-

Die Feier war nicht angemeldet

Nach Einschätzung der Polizei feierten unter der Brücke rund 400 Personen. Die Veranstaltung sei zuvor weder bei der Polizei noch bei der Stadt Ginsheim-Gustavsburg angemeldet worden. Allerdings meldeten sich vor Ort recht schnell drei Personen bei der Polizei, die angaben, für die Feier verantwortlich zu sein. Dabei habe es sich um einen 21 Jahre alten Mann aus Mainz ein 18 Jahre alter Mann aus Wiesbaden und ein 23 Jahre alter Mann aus Rüsselsheim gehandelt. Diese hätten vor Ort als Ansprechpartner für die Polizei zur Verfügung gestanden und wurden zunächst aufgefordert, die Musik deutlich leiser zu drehen. Dieser Aufforderung sei man auch umgehend und ohne Diskussionen nachgekommen. Wie Bernd Hochstädter mitteilt, sei bei der Polizei auch keine Meldung wegen Ruhestörung eingegangen.

-Werbeanzeige-

Die Polizei begleitete die Feier bis zum Schluss

Die Polizeibeamten blieben trotzdem vor Ort und haben die Veranstaltung bis zum Ende, gegen 2:30 Uhr, begleitet. Aus Verhältnismäßigkeitsgründen sei die Veranstaltung nicht durch die Polizei beendet worden. Man habe Diskussionen und Ausschreitungen vermeiden wollen und habe sich stattdessen dafür entschieden, die Veranstaltung zu überwachen. Im Anschluss sei auch kontrolliert worden, dass der Müll von den Veranstaltern und Feiernden wieder weg geräumt wurde. Die Polizei war auch nach dem Ende der Veranstaltung noch verstärkt in dem Bereich unterwegs, um die Abfahrt der Feiernden zu kontrollieren. Die Veranstaltung sei aufgrund der umfangreichen Kontrollmaßnahmen ohne weitere Probleme zu Ende gegangen.



-Werbeanzeige-

Eine Person musste ins Krankenhaus, fünf Anzeigen wurden gefertigt

Lediglich eine junger Mann, der Alkohol und Drogen zu sich genommen hatte, sei vor Ort kollabiert und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Über seinen Gesundheitszustand sei der Polizei aber nichts weiter bekannt. Zudem seien fünf Anzeigen erstattet worden wegen Verstößen gegen die Corona-Vorschriften.

Im Nachgang habe man auch die Stadtverwaltung Ginsheim-Gustavsburg darüber in Kenntnis gesetzt und aufgefordert, dass diese sich nochmal mit den Verantwortlichen in Verbindung setzen.

-Werbeanzeige-

Anfrage bei der Stadtverwaltung

BYC-News hat zudem auch bei der Stadtverwaltung Ginsheim-Gustavsburg angefragt. Diese teilte mit: „Dem Ordnungsamt der Stadtverwaltung liegt keine Anmeldung des Veranstalters vor. Es wurde auch nicht im Vorfeld über diese Veranstaltung informiert. Ob eine solche Veranstaltung genehmigt werden könnte, wäre mit der Unteren Naturschutzbehörde abzuklären, da es sich bei dem Standort um ein Landschaftsschutzgebiet handelt. Wenn hierzu eine Einschätzung vorliegt, informieren wir Sie gerne.“

Im Nachgang habe sich der Servicebetrieb Bauhof den Bereich, in dem die Veranstaltung stattgefunden hat, angesehen. Dabei konnten nach Angaben der Stadt keine Verschmutzungen oder Vermüllungen festgestellt werden.

-Werbeanzeige-

Versuchtes Tötungsdelikt | 60-Jähriger sticht Kontrahenten am Kiosk mit Messer nieder

0
Polizei
Polizei

Gestern Abend (12.07.2021) kam es zwischen drei Männern, 27, 33 und 60 Jahre alt, zu einer tätlichen Auseinandersetzung. Im Zuge dessen wurde der 27-Jährige schwer verletzt. Die Frankfurter Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts des versuchten Tötungsdeliktes.

-Werbeanzeige-

Handfester Streit

Nach bisherigen Erkenntnissen trafen sich der 27- und 33-Jährige mit weiteren Personen an einem Kiosk in der Carl-Sonnenschein-Straße, um dort gemeinsam Alkohol zu konsumieren. Plötzlich gerieten die beiden in einen Streit. Aus der verbalen Auseinandersetzung wurde plötzlich eine tätliche. Hierbei kamen nicht nur die Fäuste zum Einsatz. Es wurden unter anderem Flaschen geworfen.

-Werbeanzeige-

60-Jähriger griff zum Messer

Nachdem sich beide Kontrahenten im Anschluss wieder vertragen hatten, traf der 60-jährige Vater des 33-Jährigen vor Ort ein. Dieser entfachte den Streit erneut, so dass sich der 27- und 33-Jährige wieder tätlich angingen. Im Zuge dessen griff der 60-Jährige zu einem Messer und stach damit auf den Oberkörper des 27-Jährigen ein.

-Werbeanzeige-

Mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus

Das Opfer wurde mit schweren Verletzungen umgehend in ein Krankenhaus verbracht. Der Polizei gelang es, die beiden Tatverdächtigen festzunehmen. Die Ermittlungen der Mordkommission, auch im Hinblick auf den Hintergrund der Tat, dauern an.

-Werbeanzeige-

Polizeieinsatz an Schule in Nieder-Olm wegen mutmaßlichen „Kinderansprechern“

0
Polizei Mainz
Polizei Mainz

Gegen 14:00 Uhr wurde die Polizei am gestrigen Montag (12.07.2021) darüber informiert, dass vor einer Nieder-Olmer Schule, Kinder durch zwei auffällig gekleidete Männer angesprochen worden sein sollen. Bereits wenige Minuten später konnten Einsatzkräfte der Polizei, die beiden beschriebenen Männer an ihrem Auto antreffen und kontrollieren.

Mitglieder einer Glaubensgemeinschaft

Es handelte sich hierbei um zwei Mitglieder einer Glaubensgemeinschaft, welche auf der Straße tanzend und rufend ihre Botschaft für diese Gemeinschaft verbreiten wollten. Es konnte kein Zusammenhang zu den Vorwürfen erkannt werden.

Mittlerweile teilt sich die ursprüngliche These vermeintlicher Kinderansprecher, jedoch in den sozialen Netzwerken und führt zu Verunsicherungen im Umfeld. Die Polizei Mainz ist auf Twitter, durch einen anonymen Account, dazu angeschrieben worden und es wurden weitergehende Informationen in Aussicht gestellt. Trotz Aufforderung ist jedoch durch den anonymen Schreiber kein Kontakt mit der Polizei aufgenommen worden. Vielmehr werden der Polizei nunmehr Informationen der Ursprungsmeldung nochmals als „neu“ und aus dritter Hand gemeldet. Die Herkunft der Information wurde dabei jedoch nicht mitgeteilt.

Thema hat bei Polizei Höchste Priorität

Das Thema „Kinderansprecher“ hat bei der Polizei höchste Priorität. Informationen werden jederzeit ernst genommen, bewertet und Einsatzmaßnahmen, zum Teil auch sogenannte „verdeckte“ Maßnahmen, regelmäßig sofort ausgelöst. Zur Bewertung stehen hochspezialisierte Kolleg:innen bereit und wir überlassen hierbei nichts dem Zufall. Dazu sind wir aber auf seriöse Informationen aus erster Hand oder gesicherter Quelle angewiesen.

Vom Hörensagen, aus Netzwerken oder Messengerdiensten ist meist keine gesicherte Information und führt eher zu Verunsicherungen und Interpretationen. Die Polizei fordert daher dazu auf, Beobachtungen immer zuerst der Polizei, auch über Notruf, mitzuteilen. Sollten Warnungen erforderlich sein, stehen der Polizei zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung, um die richtigen Zielgruppen zu erreichen. Verunsicherungen bei Unbeteiligten sollen dabei weitestgehend vermieden und gleichzeitig die maximale Aufmerksamkeit auf besonders schutzbedürftige Gruppen gewährleistet werden.

-Werbeanzeige-

Megastau am Wochenende auf deutschen Autobahnen erwartet

0
traffic 3460563 1920
traffic 3460563 1920

Am dritten Juli-Wochenende brauchen Autofahrer auf Deutschlands Autobahnen ganz besonders viel Geduld. Die Fernstraßen in Richtung Sommerurlaub sind jetzt häufig überlastet. Unter den Reisenden sind viele Urlauber aus Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und der Mitte der Niederlande, wo jetzt die Ferien beginnen. Aus dem Norden der Niederlande und aus Frankreich rollt die zweite, aus Nordrhein-Westfalen die dritte Reisewelle. In neun deutschen Bundesländern und den meisten Nachbarländern sind die Schulen schon geschlossen.

Ruhigere Alternativrouten wählen

Wer flexibel ist, sollte ruhigere Alternativrouten auswählen oder auf einen anderen Reisetag ausweichen, zum Beispiel Dienstag oder Mittwoch. Auch Urlaubsheimkehrer sollten sich nicht in Sicherheit wiegen. Die Spuren in Richtung Heimat füllen sich inzwischen auch.

Hauptziel der Sommerurlauber sind nach Einschätzung des ADAC die deutschen Küsten, die Alpen und der Süden. Heimat- und Campingurlaub stehen in Corona-Zeiten hoch im Kurs, was sich auf Deutschlands Fernstraßen deutlich bemerkbar macht. Die Autoschlangen wälzen sich auch über die Landstraßen und Ortsdurchfahrten in Richtung Berge und Seen. In diesen Blechlawinen befinden sich viele Tages- und Kurzurlauber, die angesichts der Corona-Situation in diesem Jahr auf einen Auslandsaufenthalt oder eine Flugreise verzichten. Das erweiterte Lkw-Fahrverbot an Samstagen im Juli und August von 7 bis 20 Uhr wird die Stausituation nur leicht lindern.

Die Staustrecken (beide Richtungen):

Die Spitzenzeiten am Wochenende: Freitagnachmittag, der Vormittag und frühe Nachmittag des Samstags und der Sonntagnachmittag.

Megastau am wochenende auf deutschen autobahnen erwartet
Quelle ADAC
  • Fernstraßen zur Nord- und Ostsee
  • A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Lübeck
  • A 2 Dortmund – Hannover
  • A 3 Frankfurt – Nürnberg – Passau
  • A 5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel
  • A 7 Hamburg – Flensburg
  • A 7 Hamburg – Hannover – Kassel – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
  • A 8 Karlsruhe – München – Salzburg
  • A 9 München – Nürnberg
  • A 19 Dreieck Wittstock/Dosse – Rostock
  • A 24 Berlin – Hamburg
  • A 45 Gießen – Hagen
  • A 49 Kassel – Gießen
  • A 60 Mainz – Rüsselsheim
  • A 61 Koblenz – Ludwigshafen
  • A66 Frankfurt – Wiesbaden
  • A 93 Inntaldreieck – Kufstein
  • A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A 99 Umfahrung München

Brennpunkte Nachbarländer

Auch in den Nachbarländern nehmen die Staus spürbar zu. Zu den Brennpunkten zählen Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken- und Gotthard-Route sowie die Fernstraßen zu den italienischen, kroatischen und französischen Küsten. Nicht viel besser sieht es auf den Zufahrtsstraßen der Ausflugsregionen im untergeordneten Straßennetz der Alpenländer aus und auf den Fernstraßen in Richtung nordeuropäische Urlaubsziele – darunter dänische, belgische und holländische Küstenregionen.

Intensive Grenzkontrollen

Bei der Ein- und Ausreise sollten Reisende ein dickes Zeitpolster einplanen. Die Aufenthalte an den Grenzen könnten aufgrund hohen Verkehrsaufkommens und intensiver Personenkontrollen mehrere Stunden dauern. Das gilt unter anderem für die Grenzen im Balkantransit. Alle Details zum Thema Grenzkontrollen unter https://bit.ly/adac_grenzen_corona.

Worms | Unbekannte werfen großen Bruchstein auf einen PKW

0
SABFSteinWindschutzscheibe
SABFSteinWindschutzscheibe

Nachdem am vergangenen Wochenende mutmaßlich Jugendliche im Wormser Stadtteil Hochheim die Windschutzscheibe eines PKWs mit einem großen Stein zertrümmerten, sucht die Polizei in Worms jetzt mit Hochdruck nach Zeugen.

Der Vorfall ereignete sich in Nacht von Freitag (09.07.2021) auf Samstag (10.07.2021) in der Rudolf-Heiligers-Straße in Worms-Horchheim. Nach ersten Ermittlungen haben offenbar zwei Jugendliche den Stein aus einem Vorgarten in der Bindseilstraße entnommen und auf einen in der Rudolf-Heiligers-Straße geparkten Opel geworfen. Nach Hinweisen von Zeugen muss sich der Vorfall am frühen Samstagmorgen (10.07.2021) um 05:00 Uhr abgespielt haben.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Worms unter der Rufnummer 06241/852-0 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter piworms@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

 

 

Erste Wingertsschaukel mit Panoramablick in Nieder-Olm

0
2021 Juli Wingertsschaukel 1
2021 Juli Wingertsschaukel 1

Wingertsschaukeln gehören inzwischen zur rheinhessischen Toscana wie ihre Hügel, der Wein und die Sonne. Man findet sie inmitten der Weinberge, an vielen Standorten mit besonders schönem Ausblick – ab sofort auch oberhalb von Nieder-Olm mit herrlichem Blick auf die Stadt.

Wunderbares Gemeinschaftsprojekt

Jetzt wurde die bequeme Sitzbank aus Holz mit Rückenlehne, die genug Platz bietet, um auch zu dritt den Ausblick zu genießen, offiziell eingeweiht. „Es ist ein wunderbares Gemeinschaftsprojekt, das zeigt, wie gut das Miteinander in unserer Stadt funktioniert“, betonte Stadtbürgermeister Dirk Hasenfuss beim Pressetermin vor Ort. Er selbst sei mit der Idee von einer Wingertsschaukel vor nur zwei Monaten auf den Winzer Max Zimmermann zugegangen.

Angetan von dem Projekt, sei dieser sofort bereit gewesen, einen geeigneten Platz zur Verfügung zu stellen. Mehr noch, er habe sogar das Material gesponsert und den Nieder-Olmer Schreiner Michael Barber gebeten, die Schaukel zu bauen, bedankte sich Hasenfuss. „Unser Bauhof hat zuletzt das stabile Fundament gesetzt, auf dem nun die Schaukelbank zum Genießen einlädt“, so der Bürgermeister. Das Alter spiele dabei übrigens keine Rolle, auf der Wingertsschaukel haben sowohl Kinder als auch Erwachsene ihren Spaß.

Erste wingertsschaukel mit panoramablick in nieder-olm 1
Von der neu aufgestellten Wingertsschaukel kann ein traumhafter Panoramablick über Nieder-Olm genossen werden | Foto: Stadt Nieder-Olm / Annette Prospesch

„Diese neue Attraktion ist ein echter Gewinn für Nieder-Olm und unsere Wiese, inmitten der Reben oberhalb des Hübrich, der ideale Platz dafür“, freuen sich Max und Anna Zimmermann vom Weingut Bischofsmühle. Die beiden haben aber eine große Bitte an alle, die fortan die Schaukel nutzen: „Bitte hinterlasst keinen Müll. Verlasst den Ort so sauber, wie ihr ihn vorgefunden habt!“ Ganz bewusst habe man sich dazu entschieden, keinen Mülleimer aufzustellen. Wer etwas mitbringe, kann es auch wieder mit nach Hause nehmen, sind sie überzeugt.

(Quelle: Stadt Nieder-Olm / Annette Prospesch)

Tuner, Raser und Poser im Visier: Polizei kontrolliert im Stadtgebiet Mainz

0
Raser Poser Kontrolle Mainz
Raser Poser Kontrolle Mainz

Am vergangenen Freitag (09. Juli 2021) kontrollierte die Polizei Mainz in den Abendstunden mit 16 Einsatzkräften das aktuell stark auftretende Klientel der Raser und Poser auf der Rheinallee in Höhe des kurfürstlichen Schlosses der Landeshauptstadt Mainz.

Immer mehr PKW und Zweiradfahrer mit auffälligen Verhalten

In den Sommermonaten kommt es immer öfter zu auffälligen Verhalten von oftmals jüngeren Pkw und Motorradfahrern, die mit ungewöhnlich PS-starken Fahrzeugen auf den Mainzer Straßen unterwegs sind. Starkes, hörbares Beschleunigen, ständiges Hin- und Herfahren, durchdrehende Reifen, laute Musik und ständiges Aufheulen des Motors führen dabei regelmäßig zu Beeinträchtigungen anderer Verkehrsteilnehmer und Anwohner in der Innenstadt. Zudem sind die Fahrzeuge oftmals technisch verändert.

Illegale technische Veränderungen in 25 Fällen festgestellt

Bei den Kontrollen wurden laut Polizei 32 Fahrzeuge kontrolliert. Bei 25 Fahrzeugen war die Betriebserlaubnis aufgrund Veränderungen an Abgasanlage, Fahrwerk oder Felgen erloschen. Zudem wurden auch Manipulationen an der Lichtanlage der Fahrzeuge festgestellt. Hier wurden die Scheinwerfer und/oder Rückleuchten der Kraftfahrzeuge so foliert oder lackiert, dass sie dunkler erscheinen und besser zum restlichen Fahrzeug passen. In diesen Fällen ist die Polizei gnädig und lässt die Fahrzeugführer mit ihren Kraftfahrzeugen weiterfahren. Es wird eine Mängelkarte erstellt und sie müssen innerhalb einer kurzen Frist nachweisen, dass der Umbau rückgängig gemacht wurde. Dies erfolgt in der Regel bei einer Polizeidienststelle oder einer niedergelassenen Prüfstelle.

Kontrollen in der Vergangenheit schreckten nicht ab

Bereits im September vergangenen Jahres fand eine große Kontrollaktion zum Thema Raser und Poser auf der Rheinachse in Mainz statt. Damals wurden 14 Fahrzeuge stillgelegt. Bei der jetzigen Kontrolle erlosch bei 25 Fahrzeugen die Betriebserlaubnis. Zwei Fahrzeuge wurden sichergestellt.

Strafverfahren wegen „Falschbeurkundung im Amt“ eingeleitet

Bei den Kontrollen wurde von den Beamten der Polizei Mainz bei drei Fahrzeugen festgestellt, dass Eintragungen in den Fahrzeugpapieren nicht hätten erfolgen dürfen, da die Umbauten nicht den vorgegebenen Vorgaben entsprachen. Hier mussten gegen die Sachverständigen der Prüfstellen Strafverfahren wegen „Falschbeurkundung im Amt“ eingeleitet werden.

Ermittlungsverfahren wegen Betrugs und Urkundenfälschung

Gegen einen 21-jährigen Oppenheimer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Betrug und Urkundenfälschung eingeleitet. Er sei in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen seines Fahrzeuges in Erscheinung getreten. Zuletzt mit einer nicht genehmigungsfähigen Abgasanlage an seinem BMW 316. Am Freitagabend fiel er erneut auf. Jedoch nicht mit seiner frisierten Abgasanlage, sondern mit gefälschten Zulassungssiegeln auf seinen Kennzeichen und gefälschten Eintragungen mit Siegel in den Fahrzeugpapieren. Sein BMW wurde sichergestellt und abgeschleppt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs und Urkundenfälschung wurde eingeleitet.

Tuner, Poser und Raser lassen sich nicht über einen Kamm scheren

Tuner seien Leute, die ihre Autos oft mit teuren Teilen „frisieren“. Tuner bauen sich einen Spoiler ans Heck, treffen sich irgendwo und trinken statt Bier lieber Red Bull, weil man ja noch nach Hause fahren will. Tuner seien die Vernünftigen.

Poser sind Leute, die oft mit stark motorisierten und sehr teuren Autos unterwegs sind. Dabei lassen sie beim Schalten ihren Motor knallen oder beim Beschleunigen laut aufheulen. Die Auspuffanlagen sind so umgebaut, dass das auch wirklich jeder mitkriegt.

Raser seien die gefährlichen Szene-Vertreter. Bei denen kommt es alleine auf Geschwindigkeit an und gefährden damit andere.

Die Polizei wird auch in Zukunft in diesem sowie im kompletten Innenstadtbereich intensive Kontrollen durchführen, denn unzulässige Umbauten an Fahrzeugen jedweder Art, das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit sowie Imponiergehabe am Steuer können nicht nur für die im Fahrzeug befindlichen Personen, sondern auch für Unbeteiligte eine Gefahr darstellen.

15-Jährige in Groß-Gerau sexuell belästigt

0
Symbolbild Polizei
Symbolbild Polizei

Am Freitagmittag (9. Juli 2021) gegen 13:00 Uhr wurde eine 15 Jahre alte Jugendliche in der Jahnstraße in Groß-Gerau von einem Mann sexuell belästigt und gegen ihren Willen angefasst. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Der Täter flüchtete mit dem Fahrrad

Die Jugendliche war zu Fuß in der Jahnstraße unterwegs, als sich ein Mann mit dem Fahrrad näherte und ihr anschließend an den Hintern gegriffen hat. Anschließend fuhr er mit dem Fahrrad weiter.

Personenbeschreibung des Tatverdächtigen:

  • ca. 40 bis 45 Jahre alt
  • „Westeuropäer“
  • kurze Haarstoppeln bzw. Glatze beschrieben.
  • kurzes Shirt mit Knopfleiste vorne
  • hellbeige, kurze Cargohose mit Seitentaschen
  • schwarze Sonnenbrille

Zeugen, die den Vorfall beobachten konnten oder Hinweise zur Identität des Täters geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06152 – 1750 bei der Polizei Groß-Gerau zu melden.

Unbekannte überschütten Blitzer auf der Autobahn mit schwarzer Farbe

0
210712 0837Blitzer e1626089050838
210712 0837Blitzer e1626089050838

In der Nacht von Sonntag auf Montag (12. Juli 2021) wurde ein Blitzer der Polizei Frankfurt mit schwarzer Farbe übergossen. Der finanzielle Schaden beläuft sich auf mehrere Tausend Euro. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Der Blitzer ist nicht mehr funktionsfähig

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei haben sich die Täter im Zeitraum zwischen 21:00 Uhr und 2:45 Uhr an dem Blitzer zu schaffen gemacht. In diesem Zeitraum haben eine oder mehrere Personen einen Enforcement Trailer, welcher auf der Autobahn A661 in einem Baustellenbereich zwischen der Anschlussstelle Frankfurt Friedberger Landstraße und Frankfurt-Ost in Fahrtrichtung Egelsbach stand, mit schwarzer Farbe überschüttet.

Der Blitzer ist dadurch nicht mehr funktionsfähig. Beim Überschütten des Anhängers, traf die Farbe zum Teil auch die angrenzende Einrichtung der Autobahnmeisterei. Der finanzielle Schaden wird derzeit auf mehrere Tausend Euro geschätzt.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Frankfurter Polizei unter der Telefonnummer 069 – 7556 4600 zu melden. Alternativ nimmt auch jede andere Polizeidienststelle Hinweise entgegen.

Mainz-Bingen: Klimaschädlichste Busflotte in Deutschland

0

Dass der Kreistag Mainz-Bingen die Gründung eines kommunalen Verkehrsunternehmens beschlossen hat, bewertet die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen grundsätzlich positiv. Im Herbst 2022 soll die neue Gesellschaft „Kommunalverkehr Rhein-Nahe“ starten, an der neben dem Kreis Mainz-Bingen auch die Stadt und der Landkreis Bad Kreuznach beteiligt sind.

Alles im grünen Bereich, könnte man meinen – doch an dem neuen Konstrukt gibt es einiges auszusetzen. So ist aus Sicht der Grünen die Quote der Subunternehmer mit 49 Prozent deutlich zu hoch. Das Outsourcing birgt die Gefahr, dass einheitliche Standards auf der Strecke bleiben. Massive Defizite gibt es obendrein beim Klimaschutz. Hier haben es die kommunalen Partner leider versäumt, klare Klimaziele zu formulieren.

Umstieg auf den ÖPNV erleichtern

Positiv sehen die Grünen, dass der Busverkehr im Landkreis Mainz-Bingen auch in Zukunft gesichert sein wird. Die Verbesserung der Fahrleistung, die unter dem Strich eine Verdoppelung der Fahrkilometer vorsieht, sei ein wichtiger Schritt, stellt die Kreistagsfraktion fest. „Wir müssen den Verkehr so organisieren, dass den Menschen der Umstieg vom Auto auf den ÖPNV erleichtert wird. Nur so können wir die Verkehrswende und damit auch den Klimaschutz voranbringen“, ist Klaus Reinheimer, Fraktionssprecher der Grünen im Mainz-Binger Kreistag, überzeugt.

Zwei-Klassen-Gesellschaft?

Mit der neu gegründeten Verkehrsgesellschaft werden hierfür zwar Weichenstellungen vorgenommen, allerdings sind im Zuge der Gründung wesentliche Aspekte unter den Tisch gefallen. „Aus finanziellen Optimierungsgründen hat man die Rahmenbedingungen leider verschlechtert“, kritisieren die Grünen. Ein Manko sei der hohe Anteil an Subunternehmern und externen Beschäftigten, mit denen die neue Gesellschaft arbeiten wird. Wenn eine Hälfte des Personals zu kommunalen Arbeitsbedingungen und Löhnen beschäftigt sei, während die andere Hälfte zu privatwirtschaftlichen Konditionen arbeite, bestehe die Gefahr einer Zwei-Klassen-Gesellschaft. Hohe Standards, gute Arbeitsbedingungen und eine gerechte Entlohnung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wären in der neuen Verkehrsorganisation nicht mehr flächendeckend gewährleistet, was sich unter anderem negativ auf das Betriebsklima auswirken würde. Zudem machten die Verträge mit den Subunternehmen die neue kommunale Gesellschaft unflexibel.

Klimaschädlichste Busflotte im Land

Für die Grünen gibt es aber noch ein weiteres gravierendes Defizit. „Der Klimaschutz wurde total vernachlässigt“, moniert Klaus Reinheimer. „Die Busflotte wird komplett aus Dieselfahrzeugen zusammengestellt werden. Auch hat man keinerlei Klimaziele festgelegt.“ Andere Kommunen und Unternehmen machen vor, wie es gehen kann. Die Stadt Augsburg etwa setzt auf eine komplett emissionsfreie Busflotte, die mit Biomethan angetrieben wird. „Selbst Unternehmen wie FlixBus haben das Ziel, bis 2030 klimaneutral zu sein“, veranschaulicht Klaus Reinheimer, dass Mainz-Bingen und seine Partner hier noch ihre Hausaufgaben machen müssen. „Unsere Busflotte wird wohl zumindest in den nächsten fünf bis sechs Jahren eine der klimaschädlichsten im Land sein“, ist die Befürchtung der Kreistagsfraktion. „Schade, dass unsere Kritik an diesen schlechten Startbedingungen ignoriert wurde. Wir werden die weitere Entwicklung dieser Verkehrsgesellschaft kritisch begleiten und auf schnellstmögliche Verbesserungen dringen.“

RheinLove: Die neue Hochzeitsmesse in Nierstein

0
RheinLove6 Fotocredit istock
RheinLove6 Fotocredit istock

Ein außergewöhnliches Ambiente! Das wünscht man sich nicht nur zur Hochzeit, sondern auch schon, wenn man den schönsten Tag im Leben plant. „RheinLove“ kann damit dienen: Die neue Hochzeitsmesse steigt am 28. August im Niersteiner Stadtpark. Auf der Bühne die Hochzeitsmodenschau mit den aktuellen Trends, im Niersteiner Stadtpark Stände der Dienstleister, die versprechen, den  Hochzeitstag unvergesslich machen zu wollen, und in der Musik-Lounge Bands und Musiker, die nicht nur „I will always love you“ trällern. So skizzieren die beiden Agenturen inMEDIA aus Oppenheim und MKon aus Nierstein die neue Hochzeitsmesse.

Die neue Hochzeitsmesse: bodenständig, locker und Open Air

„Das gibt es noch nicht in unserer Region“, sind sich Michael Köster und Markus Appelmann sicher. Daher haben die beiden Agenturchefs die Ärmel hochgekrempelt und arbeiten mit ihrem Team an RheinLove, der neuen Hochzeitsmesse in Rheinhessen. „Wir begrüßen jährlich Tausende Besucherinnen und Besucher auf unseren Events, daher freue ich mich auf eine fruchtbare Zusammenarbeit bei unserem neuen Projekt ‚RheinLove‘“, so Appelmann. Köster ergänzt: „Jeder von uns bringt sein Know-how ein und daher bin ich mir sicher, dass die neue Hochzeitsmesse besonders werden wird.“

Hochzeitsideen von A bis Z

Derzeit laufen die Planungen für das neue Event auf Hochtouren. Aussteller können sich gerne an das Orga-Team wenden, um einen Standplatz zu sichern. „Von A wie Accessoires bis Z wie Zeremonie – bei der neuen Hochzeitsmesse ‚RheinLove‘ ist an alles gedacht“, sind sich Appelmann und Köster einig. Die Tickets für die Besucherinnen und Besucher sind kostenlos. Mehr Infos unter www.rheinlove.de

Verbot von kriminellen Rocker-Strukturen in Rheinland-Pfalz

0
WhatsApp Image 2021 07 12 at 10.44.22
WhatsApp Image 2021 07 12 at 10.44.22

Weniger als zwei Wochen hat es gedauert, bis die auch in Rheinland-Pfalz durchgeführten vereinsrechtlichen Ermittlungsmaßnahmen gegen die Rockergruppierung „Bandidos MC Federation West Central“ in ein Verbot mündeten. Die bisherigen Erkenntnisse belegen, dass der Verein trotz seiner erklärten Selbstauflösung weiterhin existiert. Das Bundesinnenministerium hat die Rockergruppierung daher mit sofortiger Wirkung verboten.

Innenminister Roger Lewentz dazu

„Wer Parallelgesellschaften und rechtsfreie Räume schaffen will, muss mit der ganzen Härte des Rechtsstaates rechnen. Den kriminellen Strukturen der Rocker stemmen wir uns deutlich entgegen“, so Innenminister Lewentz. Bund und Länder arbeiteten im Sinne einer Null-Toleranz-Strategie seit Jahren eng zusammen.

Die vereinsrechtlichen Ermittlungsmaßnahmen hatten am 1. Juli auch in den Landkreisen Bad Kreuznach, Mainz-Bingen, Mayen-Koblenz und Neuwied und unter Beteiligung von 180 Kräften der rheinland-pfälzischen Polizei stattgefunden. Es waren unter anderem IT-Geräte, Speichermedien, Bargeld und Gegenstände beschlagnahmt worden, die die Vereinszugehörigkeit dokumentierten. Die Durchsuchungsmaßnahmen in Rheinland-Pfalz umfassten sechs Objekte und fünf Betroffene. Auch in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen und Thüringen hatten Ermittlungsmaßnahmen stattgefunden.

Verein und Chapter werden verboten und aufgelöst

Der Gesamtverein sowie die 38 „Chapter“ als Teilorganisationen der Rockergruppierung sind ab sofort verboten und werden aufgelöst. Das Vereinsvermögen wird beschlagnahmt und unterliegt der Einziehung. Von diesem Verbot sind nach Schätzungen des Bundeskriminalamts ungefähr 650 Rocker in Deutschland betroffen.

Die Verbotsverfügung des Bundesinnenministeriums stellt fest, dass Zweck und Tätigkeit des Vereins einschließlich seiner Teilorganisationen im Inland den Strafgesetzen zuwiderlaufen. Von dem Verein geht eine schwerwiegende Gefährdung für individuelle Rechtsgüter und die Allgemeinheit aus. Wesensprägend für den Verein ist insbesondere dessen strafrechtswidrige Selbstbehauptung gegenüber konkurrierenden Rockergruppierungen und anderen Organisationen. In der Vergangenheit kam es wiederholt zu schweren Körperverletzungs- und (versuchten) Tötungsdelikten.

Dauerhafte Einschränkungen für Ungeimpfte Personen

0

In einem aktuellen Interview mit der Rhein-Zeitung fordert der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz, Dr. Peter Heinz, massive Einschränkungen der Reisefreiheit und anderer grundgesetzlich geschützter Rechte für einmalig geimpfte oder ungeimpfte Menschen.

Der Fraktionsvorsitzende der FDP im rheinland-pfälzischen Landtag, Philipp Fernis, erteilt diesem Ansinnen eine deutliche Absage:

„Die Forderungen des KV-Vorsitzenden sind völlig indiskutabel. Ungeimpften Menschen Freiheitsrechte dauerhaft entziehen zu wollen, verstößt gegen verfassungsrechtliche Grundsätze. Dr. Heinz untergräbt das Vertrauen in die Impfkampagne, die aus guten Gründen auf Freiwilligkeit beruht. Der Vorschlag, ungeimpften Menschen den Einkauf in einem Supermarkt oder den Besuch eines Schwimmbades zu untersagen, ist autoritärer Unsinn.“

„Die FDP hat sich immer dafür eingesetzt, dass die Corona-Maßnahmen angemessen und verhältnismäßig sind. Bei steigender Impfquote und gleichzeitig sehr niedriger Inzidenz pauschal Grundrechte entziehen zu wollen, ist das komplette Gegenteil von angemessen. Es ist schlicht frech und zeugt von einem mangelnden Verständnis rechtsstaatlichen Handelns in einer Demokratie. ‚Freiheiten nur Geimpften zurückzugeben‘, so wie es der KV-Vorsitzende fordert, ist mit den Prinzipien unserer freiheitlich verfassten Demokratie nicht vereinbar.“

„In der öffentlichen Debatte wird der Freiheitsentzug viel zu häufig als das Allheilmittel gegen die Corona-Pandemie gesehen. Glücklicherweise wächst die Impfquote täglich. Voraussichtlich werden bis Ende des Sommers alle Menschen die Möglichkeit zur Impfung haben. Sobald dieser Zeitpunkt erreicht ist, an dem sich jeder und jeder impfen lassen kann, müssen bestehende Einschränkungen enden.“

72-jährige Fußgängerin verstirbt auf Parkplatz nach Verkehrsunfall

0
H135 Cockpit
H135 Cockpit

Am Samstag kam es zu einem tragischen Verkehrsunfall auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in Bad Schwalbach im Rheingau-Taunus Kreis. Eine 72-jährige Fußgängerin wurde beim Überqueren der Fahrbahn auf dem Parkplatz vom Pkw eines 52-jährigen aus Hohenstein erfasst. Die Frau wurde so schwer vom Fahrzeug getroffen, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb.

Für die weiteren Ermittlungen der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Gutachter zur Unfallstelle bestellt. Ein Hubschrauber der Polizei Hessen war für die Fertigung von Luftbildaufnahmen ebenfalls im Einsatz.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeistation Bad Schwalbach unter der Tel.: 06124-70780, in Verbindung zu setzen.