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Corona-Impfungen für Jugendliche im Impfzentrum Mainz-Bingen

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Ab sofort können sich im Impfzentrum Mainz-Bingen auch Jugendliche ab 12 Jahren impfen lassen. Nach dem Beschluss des Bundesgesundheitsministeriums werden die Impfungen vorerst nur mit dem Impfstoff von Biontech durchgeführt. Der Einsatz von Moderna ist derzeit noch in Klärung. Voraussetzung für eine Impfung der unter 18-Jährigen ist, dass eine sorgeberechtigte Person anwesend ist oder einer anderen Person zumindest eine Vollmacht erteilt hat. Erst dann erfolgt eine persönliche ärztliche Beratung sowie schließlich die Impfung.

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Impfungen ohne Termin möglich

Auch an den Sonderaktionen wie dem „offenen Impfzentrum“ können die Jugendlichen teilnehmen: Ab sofort steht das Impfzentrum montags von 10 bis 18 Uhr sowie dienstags bis Freitag von 7 bis 20 Uhr für spontane Besuche offen. Der Impfstoff kann frei gewählt werden. Wer möchte, kann aber dennoch einen Termin vereinbaren – es erleichtert die Vorbereitung und verkürzt etwaige Wartezeiten. Die Termine können nach wie vor über das Onlineportal des Landes Rheinland-Pfalz unter www.impftermin.rlp.de sowie telefonisch direkt beim Impfzentrum unter 06132 787 4433 vereinbart werden.

Durch die Sonderaktionen im Impfzentrum und in einzelnen Einrichtungen konnten in den letzten Wochen rund 3000 Impfungen mehr durchgeführt werden als ursprünglich geplant. Am häufigsten kamen hierbei die Impfstoffe von Johnson & Johnson sowie Biontech zum Einsatz. Im Falle einer Erstimpfung wird, sofern nötig, auch direkt ein Termin für eine Zweitimpfung gebucht. So können die empfohlenen Abstände weiterhin gewährleistet werden. Sollte ein Termin mal nicht passen, gilt es, frühestmöglich abzusagen, beziehungsweise den Termin innerhalb der Medikamentenzulassung rechtzeitig zu verschieben – am besten direkt vor Ort.

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Haus- und Betriebsärzte sowie die Impfbusse weiterhin eine Option

Neben dem Impfzentrum bleiben auch Haus- und Betriebsärzte sowie die Impfbusse des Landes Rheinland-Pfalz mögliche Optionen, den schützenden Piks zu erhalten.

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Termine vom Impfbus:

  • Donnerstag (5. August)
    von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr am Aldi Nieder-Olm am Giener 27
  • Montag (9. August)
    von 8 bis 12 Uhr am Aldi Heidesheim im Schäfersborn 1
    von 14 bis 18 Uhr am Penny Ingelheim in der Herrmann-Bopp-Straße 1
  • Mittwoch (11. August)
    von 8 bis 12 Uhr am Penny in Schwabenheim an der Selz
    von 14 bis 18 Uhr am Aldi Gensingen
  • Freitag (13. August)
    von 8 bis 12 Uhr am Aldi Oppenheim
    von 14 bis 18 Uhr am Aldi Nierstein

Weitere Termine erscheinen kurzfristig auf der Impfseite des Landes unter https://corona.rlp.de/de/impfen/informationen-zur-corona-impfung-in-rheinland-pfalz/.

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Mann attackiert Polizeibeamten in Rüsselsheim

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Symbolbild Polizei
Symbolbild Polizei

Am Dienstagabend (3. August 2021) gegen 18:30 Uhr kontrollierte die Polizei zwei Männer, die auf einer Bank an der Immanuel-Kant-Schule saßen. Im weiteren Verlauf schlug einer der beiden einem Polizisten ins Gesicht.

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Einer der Männer flüchtete

Als die Männer die Polizeibeamten sahen, zertrat einer von ihnen einen Joint auf dem Boden. Der Zweite warf eine Plastiktüte in ein angrenzendes Gebüsch. Die Polizisten nahmen daraufhin einen der Männer im Alter von 33 Jahren fest. Dabei schlug er einem Polizisten ins Gesicht. Währenddessen gelang seinem Begleiter die Flucht in Richtung Evreuxring. Es wurde eine Fahndung eingeleitet, welche noch andauert.

Die Polizei beschlagnahmte während des Einsatzes insgesamt 25 Gramm Haschisch und Marihuana. Zudem stellten die Beamten drei Mobiltelefone, rund 400 Euro Bargeld, ein Pfefferspray und zwei zurückgelassene Fahrräder sicher. Ob die Fahrräder Straftaten zuzuordnen sind, werden weitere Ermittlungen der Polizei zeigen.

Der 33-Jährige wird sich in Strafverfahren wegen dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie wegen dem tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

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Schwerverletzter Motorradfahrer im Straßengraben aufgefunden

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ADAC Rettungshubschrauber
ADAC Rettungshubschrauber

Am Dienstag (3. August 2021) kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Kreisstraße K47 in Eich. Ein 64 Jahre alter Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt. Die Polizei sucht nun dringend nach Zeugen.

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Ein Passant fand den Schwerverletzten

Gegen 17:15 Uhr hatte ein Passant den schwerverletzten Biker im Straßengraben auf Höhe des dortigen Sportplatzes aufgefunden und wählte daraufhin den Notruf. Wie die Polizei mitteilt, war der Motorradfahrer zuvor wohl mit seinem Kleinkraftrad von der Fahrbahn abgekommen und verunfallt.

Der Schwerverletzte wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine nahegelegene Klinik gebracht. Wie genau es zu dem Unfall kam und ob noch andere Verkehrsteilnehmer daran beteiligt waren ist bislang noch unklar.

Die Kreisstraße musste für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme für mehrere Stunden vollgesperrt werden. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Zeugen, die Angaben zum Unfall machen können werden dringend gebeten, sich unter der Rufnummer 06241 – 8520 bei der Polizei Worms zu melden.

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Mainz | Neubau der Umweltspur in der Großen Bleiche erfordert Straßensperrung

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Ab Donnerstag (05.07.2021) müssen sich die Verkehrsteilnehmer in der Mainzer Innenstadt auf weitere Verkehrsbehinderungen durch Bauarbeiten und damit verbundenen Straßensperrungen einstellen.

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Sperrung bis zum 27. August

Bis zum 27. August 2021 wird in der Großen Bleiche der rechte Fahrstreifen einschließlich des Gehweges ab dem Platz der Mainzer Republik in Richtung Peter-Altmeier-Allee gesperrt. Zudem wird in der Peter-Altmeier-Allee der rechte Fahrstreifen einschließlich des Bussonderfahrstreifens in Fahrtrichtung Weisenau ab Rheinallee 1e bis zur Kreuzung Große Bleiche/ Ecke Peter-Altmeier-Allee gesperrt. Ebenfalls betroffen von der Sperrung ist der Gehweg in Höhe des Landtages.

Der Individualverkehr aus der Großen Bleiche bzw. Flachsmarktstraße in Fahrtrichtung Peter-Altmeiner-Allee wird über Bauhofstraße – Kaiserstraße – Rheinallee umgeleitet. Der Individualverkehr aus der Bauhofstraße in Fahrtrichtung Peter-Altmeier-Allee wird über die Flachsmarktstraße und Bauerngasse geführt.

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Umleitung auch für Fußgänger und Radfahrer

Radfahrende aus der Großen Bleiche in Richtung Rhein werden über Kaiser-Friedrich-Straße und Diether-von-Isenburg-Straße geführt. Fußgänger:innen aus der Rheinstraße in Richtung Peter-Altmeier-Allee werden über die Zeughausgasse – Deutschhausplatz und Große Bleiche umgeleitet.

Grund für diese Maßnahme ist der zweite Bauabschnitt des Neubaus der Umweltspur durch den Straßenbetrieb der Landeshauptstadt Mainz.

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Benefizkonzert in Rüdesheim am Rhein zu Gunsten der Flutopfer ein voller Erfolg

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Benefizkonzert Broesmerburg Foto Ditt
Benefizkonzert Broesmerburg Foto Ditt

Die Folgen der Flutkatastrophe sind unbeschreiblich. Viele Menschen haben ihr Leben verloren, andere stehen vor dem Nichts. Auch Carlos Cachafeiro aus Eschweiler an der belgischen Grenze hat alles verloren. Der Musiker, der ein gern gesehener Gast in Rüdesheim am Rhein ist, ist jetzt mittelos. Grund genug für das Bürgerkonsortium der Brömserburg, aktiv zu werden.

16.000 Euro kamen zusammen

Schnelle Hilfe war angesagt, und so wurde mit vereinten Kräften in ein Benefizkonzert für die Flutopfer auf die Beine gestellt, das von großem Erfolg gekrönt war. Insgesamt 16.000 Euro kamen zusammen und unterstützen die Flutopfer an der Ahr und Carlos Cachafeiro, der seine Dankbarkeit kaum in Worte fassen konnte. Auch die Rheingauer Volksbank war Partner des Benefizkonzertes.

Zusammenstehen ist mehr als nur ein Wort

Beim Benefizkonzert am Freitag, den 23. Juli, im Garten der Brömserburg standen neben Carlos Cachafeiro auch Musikerkollegen wie Rick Cheyenne mit Tochter Kayla sowie auch Frank Zimmermann auf der Bühne. Sie verzichteten auf ihre Gage und spendeten sie. Auch Caterer Sébastien Loison und die beteiligten Rheingauer Winzer spendeten ihre Einnahmen. Gemeinsam schenkten sie den Gästen einen unvergesslichen Abend.

Und schließlich stand auch Sonntag, der 25. Juli, noch einmal ganz im Zeichen der Solidarität. Ab 15.00 Uhr war Carlos noch einmal zusammen mit weiteren Musikern auf der Bühne im Garten der Brömserburg und weiter flossen die Spendengelder reichlich. Das Bürgerkonsortium und die Rheingauer Volksbank freuen sich zusammen mit allen Beteiligten über die Hilfsbereitschaft und die Spendensumme. Und die Spendenaktion geht weiter. Deshalb können auch alle, die noch keine Gelegenheit hatten, einen Beitrag zu leisten, das jetzt noch tun.

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„Liebesbrücke“ in Mainz wird zur Klimawunsch-Brücke

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20210803 Klimabaender Wunschkasten
20210803 Klimabaender Wunschkasten

Brücken, an denen viele, viele Liebesschlösser hängen – auch in Mainz ein vertrauter Anblick. Da soll die Liebe für die Zukunft besiegelt und festgehalten werden; eine Zukunft, für die neben beständiger Liebe auch ein stabiles, Leben ermöglichendes Klima notwendig sein wird. Was liegt da näher, als Klimapolitik genau an diesen Brücken zu thematisieren?

Bundesweite Aktion

Die „Omas for Future“ haben die bundesweit laufende Aktion Klimabänder ins Leben gerufen und auch in Mainz sammeln seit Juni 2021 Engagierte der Parents for Future (P4F) „Klimabänder“: Stoffbänder, auf die jede und jeder einen persönlichen Klimawunsch schreiben kann.

Auch Schulen und Kitas beteiligt

Inzwischen sind in verschiedenen Aktionen zahlreiche Bänder beschriftet worden, die Mainzer Buchhandlung „Cardabela“ hat eine Sammelstelle eingerichtet, auch Schulen und Kitas haben sich an der Aktion beteiligt. Beispielhaft gut zu sehen an der Grundschule „An den Römersteinen“, wo die von den Kindern gestalteten fröhlich-bunten Bänder gut sichtbar aufgehängt wurden.

"liebesbrücke" in mainz wird zur klimawunsch-brücke
Die Schüler:innen der Mainzer Grundschule „An den Römersteinen“ haben ihre Bänder an der Straße aufgehängt. |
Fotos: Parents4Future Mainz

Bänder radeln nach Berlin

Ab Ende August werden die Bänder in einer bundesweiten, lokal organisierten Aktion nach Berlin geradelt, um dort noch vor der Bundestagswahl sowohl der Öffentlichkeit als auch den politisch Verantwortlichen präsentiert zu werden. In Mainz startet die Tour voraussichtlich am 25. August. Um die Aktion noch bekannter zu machen, werden am 6. August von 15 bis 18 Uhr die bisher in Mainz gesammelten Klimabänder auf der Fußgängerbrücke am Winterhafen aufgehängt.

An einem Stand der Mainzer Parents for Future gibt es an diesem Tag weitere Informationen zur Aktion und die selbst gestaltete Bänder können an der Brücke aufgehängt werden.

Weiter Informationen zur Aktion unter www.klimabaender.de

Falschbehauptungen und Unterstellungen – Mobile Lüftungsgeräte für Grundschulen in Bad Kreuznach

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classroom 824120 1920
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Die letzten Monate waren im Schulbereich für die Verwaltung eine besondere Herausforderung, nicht nur wegen der Corona-Krise. Die Schulstandortsuche, die Umsetzung des Digitalpaktes, die brandschutztechnischen Sanierungen und K 3.0 Förderprogramme an den Schulgebäuden wurden umgesetzt.

Falschbehauptungen und Unterstellungen kontraproduktiv

Bauamt und Schulamt arbeiten bei diesen sehr anspruchsvollen Aufgaben gut und intensiv zusammen, um das Beste für die Schulkinder und damit die Stadt zu erreichen. „Da ist es absolut kontraproduktiv, wenn aus parteipolitischer Motivation, durch Falschbehauptungen und Unterstellungen eines Stadtratsmitgliedes ganze Verwaltungsteile in Misskredit gebracht und damit auch Mitarbeiter verächtlich gemacht werden“, betont Schuldezernent Markus Schlosser als Reaktion auf eine Pressemitteilung der PBK (Progressives Bad Kreuznach).

Eine Rückfrage bei der Stadtverwaltung hätte der PBK, Stefan Butz, Klarheit verschafft, die dann aber der Veröffentlichung seiner Pressemitteilung zuwidergelaufen wäre, so der Dezernent. Die Schulträgerausschuss-Sitzung für den 28. September war bereits zu Jahresbeginn terminiert. Nur weil der Termin erst dann stattfindet, hieße das nicht gleichzeitig, dass man bis dahin untätig bliebe.

Die Fakten:

  • Die Verwaltung ist schon seit längerer Zeit intern in der Abstimmung das Richtige und Nachhaltige umzusetzen. Diese Voraussetzungen erfüllten nicht die in Selbstbauanleitung hergestellten sogenannten „Baumarkt-Anlagen“ zu Beginn des Jahres an einigen Schulen im Land.
  • Die Stadt hat mobile Geräte angeschafft und wird diese in einigen Klassen bereits nach den Schulferien in Betrieb nehmen.
  • Es wird geprüft, welche Geräte den besten Effekt für den Gesundheitsschutz haben. Hier legt die Verwaltung die vom Deutschen Städtetag vorgegebenen Kriterien zugrunde.
  • Die Verwaltung legt in erster Linie Wert auf effiziente Geräte hinsichtlich Gesundheitsschutz, lässt aber auch ökonomische (Anschaffungskosten und Betriebskosten) und damit auch ökologische (Stromverbrauch) Kriterien nicht außer Acht.

Warnung vor selbsternannten Wunderheilern

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Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz warnt vor angeblichen Wunderheilern im russischen Fernsehen und am Telefon. Anlass ist der aktuelle Fall einer Frau aus dem Landkreis Mayen-Koblenz, die auf diese Weise um mehr als 130.000 Euro betrogen wurde.

Angebliche Wunderheilerin im TV

Die 73-jährige Geschädigte sah in einem russischen TV-Sender eine Werbung einer angeblichen Wunderheilerin und meldete sich daraufhin bei einer eingeblendeten Telefonnummer. In mehreren Telefonaten wurde dem Opfer „Wunderheilung“ versprochen, wenn sie bestimmte Rituale durchführe und Stillschweigen bewahre.

Die Frau glaubte daran, woraufhin sie anfangs rund 4500 Euro für diese „Serviceleistung“ überwies und später noch deutlich höhere Geldsummen in bar an Abholer übergab.

Die Polizei warnt eindringlich davor, Geld an selbsternannte Wunderheiler zu übergeben. Betroffene sollten sich an ihre zuständige Polizeidienststelle wenden.

Innovation auf Schienen – Trams werden immer moderner

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Wiesbaden, die mondäne hessische Landeshauptstadt, hat den Bau einer Straßenbahn abgelehnt. Die hippe Bundeshauptstadt Berlin plant und eröffnet hingegen inzwischen immer weitere Strecken. Der Vergleich der beiden Städten zeigt: Es geht voran mit der Tram, wenn auch nicht immer überall. Die Innovationen, die die Straßenbahn in den nächsten Jahrzehnten beeinflussen werden, sind so spannend wie vor 140 Jahren, als die erste Tram in Berlin ihren Betrieb aufnahm.

Wiesbaden stellt Straßenbahnbetrieb 1955 ein

Wiesbaden hatte den Straßenbahnbetrieb 1955 eingestellt – wie viele westdeutsche Städte in dieser Zeit. Damit ging eine Ära zu Ende, deren Niedergang in den USA Ende des 19. Jahrhunderts begann: Wenig ÖPNV, viel Individualverkehr. Nur ein paar Jahrzehnte nachdem Werner von Siemens 1881 die erste Straßenbahn in Berlin in Betrieb genommen hatte, stand das Fortbewegungsmittel kurz vor dem frühzeitigen Ende.

Doch ab den 1980er Jahren begann in vielen europäischen Großstädten eine Renaissance der Straßenbahnen und der gesamten öffentlichen Verkehrsbetriebe. Entwicklungen laufen aber selten überall synchron: Ende letzten Jahres haben die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener per Bürgerentscheid den Wiederaufbau einer Tram abgelehnt.

Trams immer moderner

Die Renaissance führt auch dazu, dass die Trams an sich immer moderner werden und voll sind mit technischer Innovation. Zum Beispiel hat Siemens in Sacramento, der kalifornischen Bundeshauptstadt, Tram-Haltestellen mit Akkus ausgerüstet. Diese Kurzspeicher, oder SuperCaps genannt, versorgen die Straßenbahnfahrzeuge kurzfristig mit Strom, sodass die Energiezufuhr über die Oberstromleitung reduziert wird. Ein erster Schritt in Richtung Akku-Betrieb.

Bombardier stattet manche Fahrzeugtypen, wie zum Beispiel den „Talent 3“, mit einem ähnlichen System aus, dass aus E-Autos bekannt ist und sich Rekuperation nennt. Beim Bremsen der Tram wird Energie gespeichert, die beim Anfahren wiederverwendet wird und somit in der Gesamtrechnung bis zu 30% Energie sparen kann.

Unterschiedlichste Wege in unterschiedlichen Städten

Andere Städte gehen andere Wege: Osnabrück hat dem Bau des Straßenbahnnetzes zugestimmt. In München, Nürnberg und Augsburg werden neuen Linien erschlossen, wenn auch gepaart mit Kritik. Kiel steht wohl „kurz“ vor der Entscheidung den Tram-Verkehr wieder aufzunehmen . Berlin erschließt regelmäßig neue Strecken im schon jetzt umfangreichen U-Bahn- und Straßenbahnnetz, beispielsweise die Erweiterung der Linie M10 bis zum Hauptbahnhof 2015 oder die Planung für drei weitere Trassen. Und in manchen Städten wie Karlsruhe oder Kassel wird die Straßenbahn zum Bindeglied zwischen der Stadt und ihrer umliegenden Region: Dank entsprechender Stromabnehmertechnik sind die Züge in der Lage, auch die Netze der Eisenbahn zu nutzen („Tram-train-System“)

Mit dem Zug in die Zukunft

Die Nachfrage nach nachhaltiger Mobilität wird in der Zukunft steigen. Und der Zugverkehr gehört nun mal zu den nachhaltigsten Fortbewegungsmitteln: Schätzungsweise wird der Weltmarkt für Zug-Technologien von 177 Milliarden Euro bis 2025 auf 204 Milliarden Euro wachsen, so eine Studie der Unternehmensberatung Roland Berger. Die hier gezeigten Trends sind nur die zentralsten Technologien. In den kommenden Jahren wird viel auf der Schiene passieren.

Spendenlauf in Riedstadt für die Opfer der Flutkatastrophe

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Yvonne Dickler war sichtlich bewegt, als sie in der vergangenen Woche die Gruppe von  Läufern und Radlern vor dem Riedstädter Rathaus begrüßte. Die Leiterin der Kita Kinderland hat gemeinsam mit Kollegin Sandra Reisinger einen Spendenlauf der Ried-Runners zugunsten der Opfer der Unwetter-Katastrophe organisiert und ist schier überwältigt von dem Zuspruch, den ihre Initiative erfährt.

Läufergruppe der Beschäftigten der Büchnerstadt Riedstadt

Die Ried-Runners sind die Läufergruppe der Beschäftigten der Büchnerstadt Riedstadt, die in normalen Zeiten vor allem aus Erzieherinnen besteht. Doch für diesen besonderen Spendenlauf sind auch einige Kollegen aus der Verwaltung sowie Familienangehörige dazu gekommen, auch zwei Kinder laufen die Fünf-Kilometer-Strecke mit, ein paar Teilnehmer schwingen sich auch aufs Rad.

Vor allem aber finden die Ried-Runners bei den übrigen Beschäftigten der Stadt sowie bei Familienangehörigen und Freunden offene Ohren und insbesondere offene Portemonnaies – und es werden immer noch mehr Spenden. So stimmt das Plakat, das Dickler und Reisinger vor dem Start den übrigen Aktiven voller Stolz zeigen, schon kurze Zeit später nicht mehr: Es weist einen Spendenbetrag von 1.565 Euro aus, doch am Ende sind es stolze 1.670 Euro, die eingesammelt werden konnten. Hinzu kommt noch die Startgebühr der offiziell angemeldeten Läufer von insgesamt 185 Euro, sodass die gespendete Endsumme schließlich 1.855 Euro beträgt.

„Run & Help – Aktion Deutschland Hilft“

„Wir waren wie so viele andere erschüttert von den Bildern, die uns zur Flutkatastrophe erreicht haben, und wollten unbedingt etwas tun für die Menschen, die von jetzt auf gleich ihre ganze Existenz verloren haben“, erklärt Dickler. Also meldeten sich die Ried Runners beim Spendenlauf „Run & Help – Aktion Deutschland Hilft“ an, bei dem jeder Teilnehmer in der Zeit vom 16. bis 31. Juli eine gewählte Laufstrecke absolvieren und eine Startgebühr selbst festlegen kann. Die Startgebühr wird dann vom Organisator www.lauf-weiter.de an die „Aktion Deutschland Hilft“, dem Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, weitergeleitet. Die zusätzlich von den Ried-Runners eingesammelten Spenden von insgesamt 1.670 Euro überweist die Läufergruppe direkt auf das Spendenkonto von „Aktion Deutschland Hilft“.

„Egal wo wir hinkamen, alle wollten helfen und haben gerne gespendet“, sagt Dickler gerührt kurz vor dem Start. „Dafür strengen wir uns jetzt an!“ Und so geht es für die Läufer*innen auf eine fünf Kilometer Strecke um Goddelau herum, während ein paar Radler sich auf einen Rundweg durch die Stadtteile machen.

Oppenheim | Erster Abschnitt der Altstadtsanierung abgeschlossen

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Katharinenstrasse nachher quer rotated 1
Katharinenstrasse nachher quer rotated 1

Mit Beginn der Sommerferien hat auch der erste Bauabschnitt der Straßensanierung im Oppenheimer Welschdorf seinen planmäßigen Abschluss gefunden. Sowohl in der Rittergasse als auch in der Katharinenstraße wurden der Untergrund gesichert (wir berichteten), Versorgungsanschlüsse erneuert und zahlreiche Haushalte neu ans Gasnetz angeschlossen.

Altstadtcharakter unterstrichen

Die Straßenoberfläche ziert jetzt gebrauchtes Basaltpflaster, das den Altstadtcharakter unterstreicht. Für eine barrierefreie Begehbarkeit sorgen erstmals helle Laufbänder aus neuen Granitsteinen. In Kürze werden auch noch die Straßenleuchten ausgetauscht.

„Alle Beteiligten haben hier sehr gut zusammengearbeitet, so dass wir trotz der Materialengpässe beim Basalt den ersten Bauabschnitt der Maßnahme planmäßig abschließen“, freut sich die Erste Beigeordnete der Stadt Oppenheim, Silke Rautenberg (Alternative Liste).

Aus der Not eine Tugend gemacht

„Letztlich konnten wir aus der Not sogar eine Tugend machen, denn die gebrauchten Steine passen viel besser in die Umgebung als das ursprünglich geplante neue Material. Deshalb hat auch die Denkmalpflege dieser Änderung sofort zugestimmt“, so Rautenberg weiter. Auch von Seiten der Anwohner sind die Rückmeldungen zur neuen Straßengestaltung überaus positiv.

Im Februar hatten die Arbeiten für die Straßensanierung „Welschdorf“ begonnen. Auch diesmal gab es einige Neuentdeckungen bei den historischen Kelleranlagen, die jedoch aufgrund der geringen Größe und ihres Zustands fachmännisch verfüllt wurden.

Grüne Altstadt durch Pflanzbeete

Die Einbringung eines sogenannten Geogitters und das wasserdichte Verfugen der Pflastersteine sind weitere Stabilisierungsmaßnahmen, die vorgenommen wurden. „Wegen der problematischen Untergrundsituation machen wir in der Altstadt genau das, was andernorts möglichst vermieden wird – wir versuchen das Eindringen von Wasser in den Boden zu verhindern“, so die Beigeordnete, die neben dem Bereich Bauen und Stadtentwicklung auch den Bereich Umwelt bei der Stadt verantwortet.

Dass die Altstadt dennoch etwas grüner wird, dafür sorgen neue kleine Pflanzbeete im Straßenraum. Viele Anwohner haben von diesem Angebot der Stadt Gebrauch gemacht und wollen ihre Häuser begrünen. Die ersten Pflanzen sind schon gesetzt, weiß Rautenberg: „Das sieht nicht nur schön aus, sondern ist auch ökologisch sinnvoll“.

Nächster Schritt Mauersanierung in der Treibergasse

Bevor es in der zweiten Augusthälfte mit der Sanierung von Treibergasse und der Kleinen Welschdorfgasse weitergeht, steht ab dem 9. August die Mauersanierung in der Treibergasse an. „Erst wenn deren Standsicherheit hergestellt ist, können die Straßenbauarbeiten fortgesetzt werden. Die Sicherung der historischen Mauer ist äußerst aufwändig und wird von einer Fachfirma durchgeführt“, erläutert Rautenberg.

Läuft alles nach Plan, sind alle Sanierungsarbeiten im Welschdorf zum Jahresende abgeschlossen. Die Sanierung der Welschdorfstraßen ist einer der größten Investitionsposten im städtischen Haushalt. Rund 720.000 Euro sind dafür eingeplant. Mit schätzungsweise rund 475.000 Euro trägt ein Großteil davon das Land Rheinland-Pfalz. Auch die Anlieger werden bei den Grundkosten zu anteiligen Beiträgen herangezogen.

Total überladen – Urlaubsreise nach Kroatien endete auf der A61 bei Sprendlingen

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Mit dem Wohnmobil nach Kroatien wollte eine 6-köpfige niederländische Familie, als sie am vergangenen Wochenende auf der Autobahn A61 bei Sprendlingen von der Polizei angehalten wurde.

1005 Kilo zu viel

Eine Motorradbühne am Heck mit einem Motorroller darauf war schon ein deutlicher Hinweis auf eine eventuelle Überladung. 3500 Kilogramm durfte das Wohnmobil wiegen, tatsächlich jedoch waren es 1005 Kilo mehr, davon allein auf der Hinterachse durch den Roller und viel Gepäck in den Stauräumen über 800 Kilo. Nicht nur, dass damit der Bremsweg unkalkulierbar wird, es bestand zugleich die akute Gefahr für Reifenplatzer.

Zusätzliches Fahrzeug aus Holland

Die Familie ließ sich von Freunden einen zusätzlichen Pkw aus den Niederlanden bringen, um Gepäck umzuladen und dann mit zwei Fahrzeugen weiter in den Urlaub zu fahren. Bei der Rückkehr erwartet den Fahrer auch noch ein Bußgeld.

Person übergießt sich mit unbekannter Flüssigkeit in Mainz-Hechtsheim

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Mehrere Streifenwagen der Polizei und 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren am Montagabend (02. August 2021) gegen 19:15 Uhr wegen eines Randalierers im Hechtsheimer Gewerbegebiet im Einsatz. BYC-News war vor Ort.

Person verbarrikadierte sich

Gegen 19:10 Uhr gingen mehrere Anrufe über den Notruf in der Funkzentrale der Polizei Mainz ein. Offenbar hatte sich ein Mann in der Dekan-Leist-Straße mit einer zu diesem Zeitpunkt noch unbekannten Flüssigkeit übergossen. Er verbarrikadierte sich im Anschluss in einem Raum im Mainzer Kühlhaus.

Feuerwehr mit Messwagen im Einsatz

Da unklar war, um welche Flüssigkeit es sich handelte, wurde die Feuerwehr Mainz mit beiden Feuerwachen alarmiert. Unter anderem kam der „GW-Mess“ zum Einsatz. Dieses Fahrzeug verfügt über eine weitergehende technische Beladung für Erstmaßnahmen der Gefahrenabwehr. Nachdem die Feuerwehr die ersten Messungen durchgeführt hatte, konnte Entwarnung gegeben werden. Bei der Flüssigkeit handelte es sich um Maschinenöl.

Polizei überwältigte den 28-Jährigen randalierer

Die Polizei hatte die Lage nach kurzer Zeit unter Kontrolle, überwältige den 28-Jährigen Mainzer und nahm ihn fest. Wieso dieser sich mit Motorenöl übergoss und im Kühlhaus verbarrikadierte ist aktuell noch unklar. Er wurde nach Untersuchung durch einen Notarzt vor Ort in ein Mainzer Krankenhaus eingeliefert. Im Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr Mainz auch die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Hechtsheim, der Regelrettungsdienst mit einem Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug und die Polizei Mainz.

 

Statement der Deutschen Polizeigewerkschaft zu den Kontrollen von Reiserückkehrern

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Polizei Bahnhof
Symbolbild

Die Ankündigung, dass die Bundespolizei ab dem 1. August 2021 verstärkt Reiserückkehrer aus dem Urlaub hinsichtlich der Corona-Testpflicht kontrollieren soll, hat medial für viel Wirbel gesorgt. Schaut man jedoch auf die statistisch erhobenen Zahlen, sprechen diese für ein hoch professionelles Vorgehen der Bundespolizei.

16.000 Stichprobenkontrollen entlang der Binnengrenzen

„Der Aufschrei der vergangenen Tage entpuppt sich als ein Sturm im Wasserglas!“, sagt der Vorsitzende der DPolG Bundespolizeigewerkschaft, Heiko Teggatz. Am vergangenen Wochenende wurden durch die Bundespolizei rund 16.000 Stichprobenkontrollen entlang der Binnengrenzen durchgeführt. Wie viele Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung durch die Bundespolizei festgestellt wurden, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Auswertung dauert an.

Auffallend sind jedoch die Feststellungen von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten sowie die Fahndungstreffer, die aufgrund der Kontrollen erfolgten. Allein an dem zurückliegenden Wochenende wurden im Rahmen der Binnengrenzfahndung mehr als 150 Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz, rund 50 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und mehr als zehn Urkundendelikte festgestellt. Etwa 200 Fahndungstreffer führten zur Vollstreckung von 25 Haftbefehlen.

„Anhand dieser Zahlen haben die Kolleginnen und Kollegen eindrucksvoll bewiesen, dass sie es können! Trotz der verstärkten Kontrolldichte blieben die befürchteten Megastaus aus.“, betont Teggatz.

Staatsanwaltschaft prüft mögliches Ermittlungsverfahren nach Flut im Ahrtal

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Flut 21
Flut 21

Nach der verheerenden Unwetterkatastrophe im Ahrtal prüft die Staatsanwaltschaft Koblenz die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens. Grund dafür ist der Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung infolge möglicherweise unterlassener oder verspäteter Warnungen oder Evakuierungen

Die Ermittlungen sind umfangreich

Um für den Fall der Aufnahme von Ermittlungen eine möglichst fundierte Tatsachengrundlage zu haben, werden in die Prüfung zahlreiche Unterlagen einbezogen. Darunter die hierzu ergangenen umfangreichen Presseberichterstattung, Feststellungen aus anhängig gewordenen Todesermittlungsverfahren sowie allgemeine polizeiliche Hinweise aus der Katastrophennacht.

Weiterhin liegen mittlerweile polizeiliche Erkenntnisse in dem hier geführten Prüfvorgang um den Tod von zwölf Menschen in einer Betreuungseinrichtung in Sinzig vor. Diese werden daraufhin auszuwerten sein, ob sich aus ihnen der Anfangsverdacht von Straftaten ergibt. Sie sollen darüber hinaus auch in die Prüfung des Anfangsverdachts betreffend möglicherweise zu spät erfolgter Warnungen und Evakuierungen der Bevölkerung einbezogen werden.

Die Prüfungen werden wegen der Komplexität der Unwetterereignisse, des Umfangs des zu prüfenden Materials und auch des weiterhin bestehenden Vorrangs von Hilfe für die von der Katstrophe betroffenen Menschen noch einige Tage in Anspruch nehmen.