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Netto Marken-Discount spendet für Flutopfer in Rheinland-Pfalz und NRW

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Netto
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Nach der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat Netto Marken-Discount kurzfristig eine Spendenaktion zugunsten der Fluthilfe des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ins Leben gerufen.

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Über 600.000 Euro für Betroffene

In den vergangenen Wochen konnten Kunden in den 4.260 Netto-Filialen aufrunden oder ihr Flaschenpfand spenden. Mit den Worten „Einfach aufrunden“ konnten Kunden vom 20. Juli bis zum 3. August beim Bezahlen ihrer Einkäufe an der Netto-Kasse auf den nächsten 10-Cent-Betrag aufrunden. Dabei kamen 23.847,90 Euro zusammen. Außerdem wurden mit den Pfandbons an den Pfandautomaten in rund 3.800 Filialen 128.759,59 Euro gespendet. Die Gesamtsumme von 152.607,49 Euro stockt Netto nun als Unternehmensspende um das Vierfache auf 610.429,96 Euro auf.

Das Deutsche Rote Kreuz leistet in den von der Flutkatastrophe betroffenen Gebieten im Westen und Süden Deutschlands wichtige Arbeit vor Ort. Die Organisation stellt neben Decken und Verpflegung auch die notwendige gesundheitliche Versorgung zur Verfügung und richtete Notunterkünfte ein. Das DRK organisiert darüber hinaus auch die Aufräumarbeiten, die noch immer andauern. Zusammen mit seinen Kunden unterstützt Netto diese wichtige Arbeit.

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Weitere 200.000 Euro für Kindertagesstätten

Zusätzlich zu dieser Summe spendete Netto 200.000 Euro an „RTL – Wir helfen Kindern“ zum Wiederaufbau von Kitas, die durch das Hochwasser zerstört wurden. Vor Ort hat Netto in den besonders stark betroffenen Gebieten regional als Sofortmaßnahme Verpflegung und Getränke an Helferinnen und Helfer verteilt.

„Für uns war es wichtig, schnell und unbürokratisch zu helfen und solidarisch zu handeln. Darum unterstützen wir gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden und unserer Spendenaktion die Menschen in den Flutgebieten und möchten so einen Beitrag beim Wiederaufbau leisten“, so Christina Stylianou, Leiterin der Unternehmenskommunikation von Netto Marken-Discount.

Im Rahmen seiner Spendeninitiative unterstützt Netto Marken-Discount ganzjährig mit den Kundenspenden an Kassen und Pfandautomaten verschiedene Nachhaltigkeitspartner.

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Deutsche Umwelthilfe geht gegen Fast-Food-Riesen McDonald’s vor

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Juergen Resch
Juergen Resch

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert von Städten und Landkreisen ein schnelleres und entschlosseneres Vorgehen gegen die Flut von Einweg-Verpackungsmüll. Dieser erreicht in Deutschland neue Rekordwerte, was zu immer mehr Vermüllung, Ressourcenverschwendung und einem Anheizen der Klimakrise führt. Trotzdem gehen weder der Bund noch ein erheblicher Teil der Städte und Landkreise konsequent gegen Einwegmüll vor. Das zeigt die Zwischenbilanz der DUH-Aktion „Plastikfreie Städte“. Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation hatte dafür bei 130 Städten und Landkreisen formale Anträge zur Vermeidung von Einweg-Plastikmüll gestellt. Fast die Hälfte der angesprochenen Städte und Landkreise ist untätig oder war nicht einmal bereit, sich den Fragen der DUH zu stellen. Lichtblicke gibt es bei 72 Städten und Landkreisen, die effektive Maßnahmen ergreifen, damit Verwaltungen, öffentliche Veranstaltungen oder lokale Gastrobetriebe verpackungsärmer werden.



Eine Vorreiterrolle nimmt dabei Tübingen ein. Die Stadt plant ab kommendem Jahr eine Verbrauchssteuer auf Einweg-to-go-Verpackungen. 20 Cent für Einweg-Besteck und 50 Cent für Einweg-Essensboxen wären aus Sicht der DUH eine der effektivsten Maßnahmen gegen die Müllflut. Doch ausgerechnet dieses umweltpolitische Vorzeigeprojekt versucht nun der Fast-Food-Riese McDonald’s mit Hilfe seiner Anwälte zu stoppen. Andere Städte, die dem Beispiel Tübingens eigentlich folgen wollen, werden damit eingeschüchtert. Die DUH verurteilt das Verhalten von McDonald’s scharf und macht deshalb gemeinsam mit der Tübinger Umwelt-Aktivistin Flora Dirr in einer Petition mobil gegen den Konzern.

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Stellvertretende DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz

„Die Kommunen müssen selbst aktiv werden im Kampf gegen die Plastikmüllflut, denn die Bundesregierung schläft und setzt den größer werdenden Abfallbergen nichts entgegen. Eine Verbrauchssteuer ist ein sehr wirkungsvolles Mittel, um die immensen Mengen an Einweg-Verpackungen schnell zu verringern. Deshalb ist es ungeheuerlich, dass der Fast-Food Gigant McDonald’s ausgerechnet die Einführung einer solchen Steuer in Tübingen im Keim ersticken will, damit er weiterhin massenhaft Wegwerfverpackungen für Burger, Pommes und Co. einsetzen kann. Die Tübinger Verpackungssteuer soll offenkundig keine Schule machen. Statt seine jährlich über 51.000 Tonnen Verpackungsmüll deutlich zu reduzieren, versucht der milliardenschwere Konzern Umwelt- und Klimaschutz auszubremsen. Wir fordern deshalb vom Vorstandsvorsitzenden von McDonald’s Deutschland Mario Federico: Zieht Eure Klage zurück und stellt endlich auf Mehrweg-Alternativen um! Wir fordern alle Verbraucherinnen und Verbraucher auf, die Petition zu unterschreiben, um so öffentlichen Druck auf McDonald’s zu erzeugen“

Flora Dirr, Umweltaktivistin und Petitionsstarterin kommentiert: „McDonald’s versucht sich mit Werbeslogans wie ‚Wir reden keinen Müll – wir machen einfach weniger!‘ ein grünes Image zu verpassen. Das ist angesichts der Klage gegen die Verpackungssteuer in Tübingen unverschämt und dreistes Greenwashing. Ich fordere McDonald’s deshalb auf, seine Klage zurückzuziehen und wirklich einen Beitrag zur Vermeidung von Abfällen zu leisten!“

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Konzern McDonald’s versucht umwelt- und klimafreundliche Kommunalpolitik aufzuhalten und geht exemplarisch mit Anwälten gegen Tübingen vor

Bereits jetzt schreckt das Vorgehen von McDonald’s andere Städte ab, dem Beispiel Tübingens zu folgen und sich vom Einweg-Müll zu befreien. So auch die Stadt Bamberg, die aufgrund der DUH-Initiative seine Verwaltung beauftragt hat, die Einführung einer Verbrauchssteuer zu prüfen. „Wir setzen bereits seit den 1990er Jahren den Mehrweggedanken bei öffentlichen Veranstaltungen durch ein städtisches Mehrweggebot erfolgreich um. Doch die steigenden Abfallmengen des Außer-Haus-Konsums während der Corona-Pandemie stellen uns vor neue Herausforderungen, denen wir gezielt mit Aufklärungsveranstaltungen für Gastronomiebetriebe zur Mehrwegförderung begegnen. Wir wollen bis 2023 Einwegfrei werden. Eine Verbrauchssteuer auf To-go-Verpackungen kann hierfür eine sinnvolle Maßnahme sein“, erklärt Karin Köberlein, Leiterin Abfallwirtschaft, Klima und Umweltamt der Stadt Bamberg.

Die Bundesregierung ist seit Jahren untätig im Kampf gegen Einweg-Müll. Deshalb sind hier vor allem die Städte und Landkreise gefordert. Sie können effektive Maßnahmen erlassen, weil sie eine Doppelrolle haben: als rechtliche Instanz, aber auch selbst als Konsument. So können sie bei der eigenen Beschaffung, aber auch bei den Regeln für Veranstaltungen, Feste und Gastronomie direkt eingreifen. Dies ist dringend erforderlich, da auch durch die Corona-Pandemie der Verbrauch von umweltschädlichen Einweg-Plastikverpackungen im letzten Jahr um noch einmal sechs Prozent gestiegen ist.



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Landrat Matthias Neth

Auch Landkreise können einen entscheidenden Beitrag zur Lösung der Plastikmüllkrise leisten. Der Hohenlohekreis hat in Baden-Württemberg eine beispielgebende Mehrwegförderung auf den Weg gebracht. In wenigen Monaten hat der Landkreis einen Dialog-Prozess mit den ansässigen Gastronomiebetrieben organisiert und finanzielle Förderungen für das ausgewählte Mehrwegsystem zur Verfügung gestellt. „‚Hohenlohe to go‘ steht für Gemeinschaftssinn, Kundenorientierung und Klimaschutz. Deswegen freue ich mich sehr darüber, dass sich die „To Go“-Anbieter im Dialog-Forum auf die Einführung des gemeinsamen Hauptmehrwegsystems für den Hohenlohekreis geeinigt haben. Erfreulicherweise machen bereits zwölf Betriebe bei diesem sinnvollen Zukunftsprojekt mit“, sagt Landrat Matthias Neth.

Die DUH führt die Aktion „Plastikfreie Städte“ fort und überprüft bei den 130 Städten und Landkreisen in den kommenden Wochen, ob angekündigte Vorhaben zur Abfallvermeidung auch tatsächlich umgesetzt werden. Die Lösung des Müllproblems liegt dabei auf der Hand: Mehrwegsysteme vermeiden durch ihre vielfache Wiederbefüllung Abfälle, sorgen für weniger Müll im öffentlichen Raum und sind dabei besonders klimafreundlich. Allein durch die bundesweite Nutzung von Mehrwegbechern, -essensboxen und -geschirr ergäbe sich im Vergleich zu Einweg jährlich ein Einsparpotential von rund 800.000 Tonnen des Klimagases CO2.

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86-jährige Frau aus Ingelheim ist Opfer eines Betrügers geworden

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Polizei RLP / Mainz

Polizei Ingelheim. Um fast 2.000,- Euro hat ein unbekannter männlicher Täter eine 86-Jährige aus Ingelheim am Samstagvormittag, gegen 11:15 Uhr beim Geldabheben in einer Bank in der Bahnhofstraße erleichtert. Während des Abhebevorgangs tritt eine männliche Person unvermittelt an die 86-Jährige heran, spricht diese an und verwickelt sie geschickt in ein Gespräch. Anschließend gibt die 86-Jährige ihre PIN am Geldautomat ein und wundert sich, dass der Ausgabeautomat weder ihr Geld, noch ihre EC-Karte ausgibt.


Von zu Hause aus veranlasst sie umgehend die Sperrung der Karte. Nach Durchsicht der Kontoauszüge stellt die Ingelheimerin fest, dass der Täter mit der fehlenden Debitkarte einen vierstelligen Betrag an einem Automaten einer nahen gelegenen Bank unmittelbar im Anschluss abgehoben hat. Es ist anzunehmen, dass der Täter zuvor die PIN der Karte ausgespäht hat.

Beim sogenannten Phänomen „Shoulder Surfing“ stehlen Kriminelle persönliche Daten, indem sie ihre Opfer bei der alltäglichen Verwendung elektronischer Geräte wie z.B. Geldautomaten oder Bezahlterminals an Kassen beobachten. Sie schauen ihnen bei diesen Aktivitäten wortwörtlich „über die Schulter“. Die Polizei empfiehlt daher, beim Bedienen eines Geldautomaten sein Umfeld genau zu beobachten. Sollten Personen zu nah stehen, sollte die PIN-Eingabe unterbleiben und man den Vorgang unterbrechen. Bei der PIN-Eingabe sollte man unbedingt einen Sichtschutz über dem Tastaturfeld erzeugen.

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Straßeneinbruch in der Wallstraße in der Landeshauptstadt Mainz

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Mainbrücke Hochheim
Baustellenschild

Aktuell (12. August 2021) gibt es voraussichtlich bis zum Montag (16. August 2021) eine kurzfristige Vollsperrung in der Wallstraße in Höhe Hausnummer 90. Die Sperrung ist im Bereich zwischen Am Fort Gonsenheim und der Mombacher Straße/Rheingauwall.

Der Verkehr aus Fahrtrichtung Mainz-Mombach kommend wird über die Mombacher Straße und Fritz-Kohl-Straße umgeleitet und ist ausgeschildert. Der Verkehr in Fahrtrichtung Mainz-Mombach / Autobahn A643 wird über die Wallstraße in Richtung Taubertsbergbad zur Mombacher Straße geführt. Der Grund für diese Vollsperrung ist eine Notgrabung wegen eines Straßeneinbruchs.

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Landrätin Dorothea Schäfer gratuliert zum besonderen Jubiläum

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Zwei Mitarbeiterinnen der Kreisverwaltung Mainz-Bingen feiern ein besonderes Jubiläum: Simone Frohmann ist nun bereits seit 40 Jahren – Edita Golos seit 25 Jahren Teil des öffentlichen Dienstes. Landrätin Dorothea Schäfer ehrte die beiden Mitarbeiterinnen in einer kleinen Feierstunde und sprach ihnen ihre Anerkennung aus: „Ich möchte Ihnen hiermit meinen herzlichsten Dank für Ihre geleistete Arbeit aussprechen. Unser Jugendamt sowie unsere Abteilung Schulen und Gebäudemanagement profitieren sehr von Ihrem Engagement.“

Landrätin dorothea schäfer gratuliert zum besonderen jubiläum
Landrätin Dorothea Schäfer (rechts) gratuliert Simone Frohmann und Edita Golos zu ihren besonderen Dienstjubiläen. Copyright: Kreisverwaltung Mainz-Bingen.

Simone Frohmann begann ihre Karriere 1981 zunächst als auszubildende Bürogehilfin in der Kreisverwaltung Mainz-Bingen. Danach wurde die Verwaltungsangestellte in den Zentralen Schreibdienst übernommen – acht Jahre später war sie dort schließlich als stellvertretende Leiterin tätig. Nach Auflösung des Zentralen Schreibdienstes übernahm sie eine neue Herausforderung im Vorzimmer des Büroleiters. 1999 kam Simone Frohmann schließlich im damaligen Kreisjugend- und Sozialamt zum Einsatz. Auch heute noch ist sie im Jugendamt tätig und war dort unter anderen bereits mit der Planung und Grundsatzangelegenheiten sowie Vormundschaften, Pflegschaften und Tagesbetreuungsausbaugesetz betraut.

Edita Golos war nach ihrem Schulabschluss in Bosnien zunächst als Reinigungskraft im Kreisverwaltungsgebäude tätig. 1996 entschied sie sich zu einer Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte und war anschließend als Sachbearbeiterin in der Abteilung „Zentrale Dienste“ im Fachbereich „Organisation“ tätig. 2007 wechselte sie in den Fachbereich „Personal“. Seit 2008 ist die Ingelheimerin schließlich in der Abteilung „Schulen/Gebäudemanagement“ im Fachbereich „Gebäudemanagement“ eingesetzt, in der sie inzwischen 13 Jahre Erfahrung einbringt. Federführend kümmert sie sich dort um die Organisation der 150 Reinigungskräfte, die für die Eigenreinigung der kreiseigenen Liegenschaften zuständig sind.

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Zwei Schwerverletzte bei Verkehrsunfall in Bad Kreuznach

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Am Mittwochabend (11. August 2021) gegen 18:30 Uhr kam es im Schwabenheimer Weg in Bad Kreuznach zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto. Zwei Personen wurden dabei schwer verletzt.

Beim Abbiegen das Motorrad übersehen

Ein 62 Jahre alter Auto-Fahrer aus dem Landkreis Bad Kreuznach befuhr den Schwabenheimer Weg und wollte nach links in die Industriestraße abbiegen. Dabei übersah er ein heranfahrendes Leichtkraftrad, auf dem zwei 17 Jahre alte Jugendliche saßen. Es kam zum Zusammenstoß, wodurch die beiden 17-Jährigen stürzten und das Motorrad gegen ein weiteres, unbeteiligtes Fahrzeug geschleudert wurde.

Die beiden jugendlichen Männer aus der Stadt Bad Kreuznach wurden bei dem Verkehrsunfall schwer verletzt. Sie wurden nach der Erstversorgung vor Ort vom Rettungsdienst in Krankenhäuser nach Mainz und Bad Kreuznach gebracht.

Weiterer Kiesabbau am Waldsee in Langen genehmigt

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LangenerWaldsee e1628693227104
LangenerWaldsee e1628693227104

Das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt hat den Hauptbetriebsplan der Firma Sehring für die kommenden beiden Jahre zugelassen. Die Genehmigung gilt vom 1. September 2021 bis zum 31. August 2023.

Voraussetzung ist die Aufforstung von Waldflächen

Weiterhin hat das RP als zuständige Bergaufsicht die Rodung, den Abtrag von Oberboden und Abraum sowie die Gewinnung im Teilabschnitt 3a der Südosterweiterung auf einer Fläche von rund 5,8 Hektar ab Herbst 2022 zugelassen. Voraussetzung für die Inanspruchnahme dieses Abschnitts ist, dass die ebenfalls zugelassene Aufforstung von geplanten Waldflächen einschließlich der Pflanzung von Gehölzen im Bereich des Rekultivierungsgewässers in den Abschnitten 1a und 1b zuvor fertiggestellt wird. Insgesamt umfasst die Zulassung eine Fläche von rund 138 Hektar.

Für die Zulassung des Hauptbetriebsplans ordnete das RP Darmstadt die sofortige Vollziehung an. Ohne diese müssten im Falle von Klagen die Gewinnung und Aufbereitung, aber auch die Arbeiten zur Wiedernutzbarmachung vorübergehend eingestellt werden. Die derzeit gewinnbaren Rohstoffvorräte im Teilabschnitt 2b werden jedoch voraussichtlich Ende 2022 erschöpft sein. Aus diesem Grund ist der weitere Abbau im Abschnitt 3a wichtig für die ortsnahe Rohstoffversorgung des Rhein-Main-Gebiets ist.

Der Planfeststellungsbeschluss aus dem Jahr 2013 sowie alle folgenden Zulassungen von Hauptbetriebsplänen durch das RP wurden bisher vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) erfolgslos beklagt.

Hohe Viruslast trotz Corona-Impfung

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Schon längere Zeit ist klar, dass auch geimpfte Personen sich mit Covid-19 infizieren und auch ansteckend sein können. Doch wie ansteckend sind geimpfte Personen und gibt es dabei einen Unterschied zu Ungeimpften?

Viruslast bei der Delta-Variante möglicherweise gleich hoch

Wie „The Guardian“ berichtet, weisen neue Daten von der britischen Gesundheitsbehörde Public Health England (PHE) nun darauf hin, dass Patienten, die sich trotz vollständiger Impfung mit der Delta-Variante infizieren, in den ersten Tagen hoch ansteckend sind. Bei diesen Personen könnte die Viruslast ebenso hoch sein wie bei ungeimpften Delta-Infizierten. Allerdings weist die Gesundheitsbehörde darauf hin, dass hier noch weitere Untersuchungen notwendig werden, um diese Annahme auch sicher zu bestätigen.

Die US-Seuchenschutzbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) hat ebenfalls Daten zu dem Thema erfasst. Diese Daten aus der vergangenen Woche sprechen ebenfalls dafür, dass Geimpfte die Delta-Variante ebenso übertragen können wie Ungeimpfte. Im Gegensatz zur Alpha-Variante. Denn bei der ersten Variante hatten unterschiedliche Untersuchung ergeben, dass die Viruslast bei Geimpften wesentlich geringer war.

Allerdings betont die Gesundheitsbehörde PHE klar, dass Geimpfte für die epidemiologische Lage keine ausschlaggebende Rolle spielen. Die Infektiösität von Geimpften sei daher zu vernachlässigen, wenn es lediglich um die epidemiologische  Situation gehe.

Wichtig zu wissen ist aber, dass Ungeimpfte im Kontakt mit Geimpften nicht davor gefeit sind, sich bei den geimpften Personen anzustecken und einen schweren Verlauf der Krankheit zu erleiden.

Studie aus Singapur macht Hoffnung

Aber es gibt auch eine Studie, die Hoffnung macht. Untersuchungen in Singapur haben nämlich ergeben, dass die Viruslast bei geimpften Personen schneller wieder sinkt, als es bei Ungeimpften der Fall ist. Demnach ist die Ansteckungswahrscheinlichkeit zwar in den ersten Tagen für andere etwa gleich hoch, schon nach einigen Tagen kann man sich dann aber bei einem Geimpften nur noch schwerer anstecken.

Bei der Studie haben Forscher des Nationalen Zentrums für Infektionskrankheiten in Singapur die Viruslast infizierter Personen mit und ohne Impfschutz die gesamte Zeit der Erkrankung über verfolgt.

Männliche Leiche aus dem Main geborgen

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Seit dem 7. August wurde ein 21 Jahre alter Mann aus Frankfurt am Main vermisst. Dieser wurde nun am Dienstag (10. August 2021) gegen 8:40 Uhr tot in Höhe der Wörthspitze im Main gefunden.

Beim Schwimmen im Main untergegangen

Der 21-Jährige war zusammen mit fünf weiteren Personen in der Nacht von Freitag (6. August 2021) auf Samstag (7. August 2021) zum nördlichen Mainufer im Bereich der Staustufe Griesheim gegangen.

Gegen 7:30 Uhr wollte der 21-Jährige zusammen mit einer weiteren Person unterhalb der Staustufe im Main schwimmen. Während der zweite Schwimmer den Main durchschwamm und an das Ufer zurückkehrte, konnten Zeugen beobachten, wie der 21-Jährige etwa in der Mitte des Flusses unterging. Eine daraufhin von Kräften der Feuerwehr Frankfurt und des DLRG durchgeführte aufwendige Suchaktion nach dem jungen Mann blieb erfolglos und wurde schließlich abgebrochen.

Erst am Dienstag (10. August 2021) fand man den Vermissten. Die Polizei wurde zunächst von der Rettungsleitstelle Frankfurt darüber informiert, dass eine leblose Person in Höhe der Wörthspitze auf dem Main treiben solle. Daraufhin machten sich Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst auf den Weg zur gemeldeten Örtlichkeit. Der Feuerwehr gelang es, die tote Person aus dem Wasser zu bergen. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem Mann um den vermissten 21-Jährigen.

Umfrage zur Bundestagswahl: Ernüchterndes Ergebnis für die Union

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Für die Union geht es in den Umfragen zur Bundestagswahl weiter bergab: CDU und CSU kämen am Sonntag (15. August 2021) nur noch auf 23 Prozent. Die SPD kann von der Schwäche der CDU profitieren und gewinnt Prozentpunkte hinzu.

Union verliert und SPD gewinnt Prozentpunkte

In der Sonntagsfrage muss die Union einen herben Rückschlag verkraften. Die Partei fällt im „Trendbarometer“ der Sender RTL und ntv um drei Prozentpunkte auf 23 Prozent. Die SPD gewinnt drei Prozentpunkte. Damit erreicht sie mit 19 Prozent den besten Wert seit April 2018. Die FDP verliert einen und die Linke gewinnt einen Prozentpunkt. Für die Grünen, die AfD und die sonstigen kleineren Parteien ändert sich nichts.

Wenn jetzt die Bundestagswahl stattfände, wäre folgendes Ergebnis möglich:

  • CDU/CSU 23 Prozent (Bundestagswahl 2017: 32,9%)
  • SPD 19 Prozent (20,5%)
  • FDP 12 Prozent (10,7%)
  • Grüne 20 Prozent (8,9%)
  • Linke 7 Prozent (9,2%)
  • AfD 10 Prozent (12,6%)
  • sonstigen Parteien 9 Prozent (5,2%).
  • Nichtwähler und Unentschlossene 26 Prozent (23,8%)

Koalition aus Union und SPD wäre nicht möglich

Die starken Verschiebungen bei den Parteien hätten dann auch Auswirkungen auf die Regierungsbildung. Die zur Zeit regierende Koalition aus Union und SPD hätte keine regierungsfähige Mehrheit (mindestens 374 Sitze im Bundestag), ebenso wie Schwarz-Grün.

Regieren könnten stattdessen:

  • die „Jamaika-Koalition“ (Union, Grüne, FDP) mit zusammen 454 Mandaten
  • die „Deutschland-Koalition“ (Union, SPD und FDP) mit 445 Mandaten
  • die „Ampel-Koalition“ (Grüne, SPD und FDP) mit 417 Mandaten
  • das „Links-Bündnis“ (Grüne SPD und Union) mit 376 Mandaten

Olaf Scholz gewinnt Prozentpunkte

Was die Kanzlerpräferenz angeht, kann der SPD-Kandidat Olaf Scholz gegenüber der Vorwoche fünf Prozentpunkte hinzugewinnen. Unions-Kanzlerkandidat Armin Lasche hingehen verliert weitere drei Prozentpunkte und auch die Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock verliert zwei Prozentpunkte. Nach dem aktuellen Stand würden sich derzeit 26 Prozent für Scholz, 16 Prozent für Baerbock und 12 Prozent für Laschet entscheiden.

14-Jährige bei Brand in Nieder-Olm verletzt

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Feuerwehreinsatz0
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In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (11. August 2021) gegen 23:30 Uhr kam es zu einem Feuerwehreinsatz in einem Rohbau in der Rudi-Klos-Allee in Nieder-Olm. Eine 14 Jahre alte Jugendliche wurde dabei verletzt. BYC-News war vor Ort.

Die Jugendliche wurde in ein Krankenhaus gebracht

Der Hauseigentümer und seine 14-jährige Tochter befanden sich in dem Neubau, als sich plötzlich ein Feuer im Kellergeschoss entzündete. Das dort in Brand geratene Baumaterial, Styrodur, sorgte für eine große und dunkle Rauchwolke, die bereits von weitem sichtbar war. Durch die massive Rauchentwicklung erlitt die 14-Jährige eine Rauchgasvergiftung und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Mehrere Strom- und Wasserleitungen beschädigt

Die Feuerwehr konnte das Feuer zeitnah unter Kontrolle bringen und schließlich vollständig löschen. Ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude konnte glücklicherweise verhindert werden. Insgesamt hatten rund 10 Quadratmeter Styrodur gebrannt, wodurch mehrere Wasser- und Stromleitungen sowie die Kellerräume des Einfamilienhauses beschädigt wurden. Gegen 2:00 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.

Wie hoch der bei dem Brand entstandene Sachschaden ist, kann derzeit noch nicht genau gesagt werden. Vor Ort im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren Nieder-Olm und Sörgenloch, die Polizei sowie der Rettungsdienst.

SPD-Generalsekretär: „Hilfe für Flutopfer ist ein großer Verdienst von Malu Dreyer“

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„Das ist eine wichtige Nachricht und hilft den von der Flutkatastrophe betroffenen Regionen in Rheinland-Pfalz beim Wiederaufbau.“ Mit diesen Worten kommentierte SPD-Generalsekretär Marc Ruland, den Beschluss der Ministerpräsidenten-Konferenz von Dienstag (10. August 2021). Danach sollen in einem Fonds rund 30 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt werden, davon sollen 15 Milliarden Euro nach Rheinland-Pfalz fließen.

Marc Ruland dazu

„Dass dieser Betrag jetzt für unser Land bereitgestellt wird, ist ein großer Verdienst von Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Sie ist unermüdlich gemeinsam mit Innenminister Roger Lewentz in den Gemeinden an der Ahr und in der Eifel unterwegs und hat sich in zahlreichen Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern, den Einsatzkräften sowie den politisch Verantwortlichen einen Überblick über die Zerstörungen geschafft. Frühzeitig war sie auch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Olaf Scholz in der Region und konnte so vermitteln, wie groß die Zerstörung ist und welche Hilfe benötigt wird.“

Positiv bewertet Ruland auch, dass die Landesregierung Innen-Staatssekretärin Nicole Steingaß als Landes-Koordinatorin für die Flutkatastrophe berufen und Günter Kern als Vor-Ort-Beauftragten und Leiter des Krisenbüros in der Region eingesetzt hat. „Mit Nicole Steingaß und Günter Kern wurden zwei sehr erfahrene und kompetente Persönlichkeiten in diese Ämter berufen. Sie sind in der Region, im Land und auch im Bund bestens vernetzt, sie arbeiten zielorientiert und praxisbezogen an der Bewältigung der Folgen der Flugkatastrophe und beim Wiederaufbau.“

Tödlicher Motorradunfall auf der Autobahn bei Frankfurt

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Rettungswagen Symbolbild
Rettungswagen Symbolbild

Am Dienstagabend (10. August 2021) gegen 20:15 Uhr kam es auf der Autobahn A648 bei Frankfurt zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 25 Jahre alter Motorradfahrer verstarb im Anschluss daran an seinen Verletzungen.

Der Motorradfahrer verlor die Kontrolle über sein Bike

Wie die Polizei mitteilt, fuhr der 25-Jährige mit seinem Motorrad der Marke Honda von der A5 auf die A648 in Fahrtrichtung Frankfurt Innenstadt. Plötzlich verlor der Motorradfahrer die Kontrolle über seine Maschine, kam nach rechts von der Fahrspur ab und krachte dort gegen eine Betonschutzwand. Der Mann wurde daraufhin mitsamt seinem Motorrad nach Links über die Fahrbahn und gegen die dortige Schutzplanke geschleudert.

Der Fahrer erlitt bei dem Unfall so schwere Verletzungen, dass er trotz unmittelbar am Unfallort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen später in einem Krankenhaus verstarb.

Vollsperrung der Fahrbahn notwendig

Die Fahrbahn musste aufgrund der Maßnahmen an der Unfallstelle in Richtung Frankfurt vollgesperrt werden. Die Ermittlungen zur Unfallursache und zum genauen Unfallhergang dauern weiterhin an. Ein Gutachter wurde eingeschaltet und das Motorrad sichergestellt.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei unter der Rufnummer 069 – 7554 6400 in Verbindung zu setzen.

Fahrzeug geht auf der Autobahn bei Mörfelden-Walldorf in Flammen auf

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Am Dienstagabend (11. August 2021) gegen 21:25 Uhr wurde die Feuerwehr Mörfelden zu dem Parkplatz Kaiserstein auf der Autobahn A5 in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert. Dort stand ein Fahrzeug in Flammen.

Das Feuer hatte sich bereits ausgebreitet

Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort eintrafen, fanden sie einen Alfa Romeo aus dem Kreis Heilbronn vor, der in Flammen stand. Das Feuer hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits im Motorraum und im Innenraum des Wagens ausgebreitet. Ein Trupp begann daher umgehend unter Atemschutz mit den Löschmaßnahmen und konnte das Feuer schließlich löschen.

Der Wagen begann während der Fahrt zu brennen

Wie der Fahrer des Wagens gegenüber den Einsatzkräften berichtete, begann das Fahrzeug während der Fahrt im Motorraum zu brennen. Er konnte das Auto gerade noch rechtzeitig auf den Parkplatz steuern und sich selbst in Sicherheit bringen, sodass glücklicherweise niemand verletzt wurde.

Weshalb der Brand ausbrach, ist bislang noch unbekannt. An dem Fahrzeug entstand jedoch ein erheblicher Sachschaden. Für die Dauer der Löscharbeiten war eine Hälfte des Parkplatzes vollgesperrt. Vor Ort im Einsatz waren die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf mit 5 Fahrzeugen und 19 Einsatzkräften, die Polizei sowie der Rettungsdienst.

Mehr Lohn für Floristen im Kreis Mainz-Bingen

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IG BAU Floristen
IG BAU Floristen

Lohn-Plus in Blumengeschäften und Gartencentern: Beschäftigte, die im Kreis Mainz-Bingen in der Floristik arbeiten, erhalten fünf Prozent mehr Geld. Rückwirkend zum Juli steigen die Einkommen in der Branche um drei Prozent. Schon im Januar kommenden Jahres gibt es ein weiteres Plus von zwei Prozent, wie die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mitteilt.

Appell an die Beschäftigten

Die Floristen-Gewerkschaft appelliert an die Beschäftigten, ihren aktuellen Lohnzettel zu prüfen. Mit der August-Abrechnung müsse die Erhöhung zum Juli bereits auf dem Konto sein. Im Landkreis Mainz-Bingen beschäftigt die Floristik nach Angaben der Arbeitsagentur rund 60 Menschen.

„Das Geschäft mit Blumen und Pflanzen läuft trotz der Pandemie auf Hochtouren. Jetzt bekommen die Mitarbeiter einen fairen Anteil an den ‚grünen Umsätzen‘“, sagt Rüdiger Wunderlich, Bezirksvorsitzender der IG BAU Rheinhessen-Vorderpfalz. Zugleich werde die Branche für Nachwuchskräfte attraktiver: Für Azubis gibt es pro Monat und Ausbildungsjahr 30 Euro zusätzlich.

Außerdem setzen die IG BAU und der Fachverband Deutscher Floristen (FDF) in ihrem Tarifabschluss ein Zeichen der Solidarität mit den Opfern der Hochwasserkatastrophe: Für jeden tariflich bezahlten Beschäftigten verpflichten sich die Firmen, 170 Euro an die Betroffenen in den Flutgebieten zu spenden.