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Taxifahrten in Mainz werden teurer

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Die Corona-Pandemie hat in vielen Wirtschaftsbereichen für massive Umsatzeinbußen gesorgt – die Taxibranche war von dieser Situation nicht ausgenommen. Im Gegenteil: Im Zuge von Homeoffice, Lockdowns und dem Ausfall vieler Feste und Veranstaltungen entfielen auch zahllose Taxifahrten – daher hat auch diese Branche dürre Zeiten durchlebt. Darüber hinaus hat es seit dem Jahr 2015 keine Anpassung der Tarife gegeben. Hierauf hatte auch der Verband der Taxifahrer, die Allgemeine Funktaxizentrale Mainz e.G. (AFT) vor einiger Zeit vernehmlich hingewiesen – und forderte aufgrund gestiegener Betriebs- und Personalkosten bei massiv eingebrochenen Umsatzerlösen infolge der Corona-Pandemie eine Angleichung der Tarife.

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Oberbürgermeister Michael Ebling dazu

„Den verständlichen Forderungen der AFT kommt die Stadt Mainz umfänglich mit einer spürbaren Anhebung der Tarife nach, um die Branche in Mainz zukunftsfähig zu halten. Wir werden in dieser Sicht durch die Ausführungen des eingeschalteten Gutachterbüros gestützt, welches einen Blick auf die Verhältnisse der bundesweiten Taxibranche hat. Es war in Mainz dezidiert an der Zeit, die Tarife den obwaltenden Realitäten anzupassen. Die neuen Tarife werden ab dem 1. Oktober 2021 Gültigkeit erlangen“, betont Oberbürgermeister Michael Ebling.

Das von der Stadt Mainz beauftragte Gutachten hatte ausgeführt, dass die Gesamtkosten der Branche von 2015 – dem Zeitpunkt der letzten Anpassung – bis Mitte 2021 um rund 12,8 Prozent angestiegen seien. Zugleich spricht die Branche bundesweit von einem Kundenrückgang von rund 45 Prozent im Jahr 2020.

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Folgende neuen Preise gelten ab Oktober

Demgemäß wird der Grundpreis für die Anfahrt eines Taxis von derzeit 3,00 auf 3,60 Euro ansteigen. Das km-Entgelt vom 1. bis 4. km steigt um 0,10 Euro (von 2,40 auf 2,50 Euro). Bei Langstrecken steigen die km-Preise um 0,20 Euro pro Kilometer (km 5 aufwärts je km von 1,60 auf 1,80 Euro).

Vergleichsrechnungen:

  • 3 km-Fahrt alt: 10,20 Euro / neu: 11,10 Euro (+8,82%)
  • 6 km-Fahrt alt:15,80 Euro / neu: 17,20 Euro (+8,86%)
  • 10 km-Fahrt alt: 22,20 Euro / neu: 24,40 Euro (+9,91%)
  • 13 km-Fahrt alt: 27,00 Euro / neu: 29,80 Euro (+10,37%)
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Lagerhalle mit Shisha Tabak in Mainz-Hechtsheim niedergebrannt

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Feuerwehreinsatz in Mainz Hechtsheim0 1
Feuerwehreinsatz in Mainz Hechtsheim0 1

Am Samstagmittag (14. August 2021) gegen 14:00 Uhr kam es in der Nikolaus-Otto-Straße in Mainz-Hechtsheim zu einem größeren Feuerwehreinsatz. Dort stand ein rund 500 Quadratmeter großes Gebäude im Vollbrand. BYC-NEWS war vor Ort.

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Starker Rauchgeruch in der gesamten Umgebung

Durch den Brand entstand eine dunkle und dichte Rauchwolke, die bereits von weitem sichtbar war. Der Rauch war im gesamten Hechtsheimer Gewerbegebiet und in der Mainzer Oberstadt und Bretzenheim zu riechen. Anwohner wurden gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten.

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Shisha-Tabak und Zubehör im Gebäude

Wie ein Sprecher der Feuerwehr gegenüber BYC-News um 15:00 Uhr mitteilte, war das Feuer im Außenbereich von dem Gebäude entstanden. Die Flammen sind schnell auf die Fassade und in den Innenraum übergegriffen. In den Räumlichkeiten wurde Shisha-Tabak gelagert sowie Zubehör, was die Brandbekämpfung wegen der guten Brennbarkeit der Materialien massiv erschwerte. Aufgrund der starken Hitzeentwicklung und da die Räume sehr vollgestellt waren, konnte die Feuerwehr bislang noch nicht in das Gebäude. Die Flammen wurde daher zunächst über zwei Drehleitern sowie vom Boden aus bekämpft. Das dahinter befindliche Wohngebäude wurde evakuiert, war aber nicht von dem Feuer betroffen. Personen befanden sich keine mehr in dem Gebäude.

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Ein Hund wurde von der Feuerwehr gerettet

Die Feuerwehr hatte einen Hund aus dem Wohngebäude gerettet, der sich noch in einer Wohnung befand. Die Besitzerin des Hundes berichtete gegenüber BYC-News: „Von uns war niemand mehr im Gebäude, lediglich unser Hund. Zum Glück hat die Feuerwehr ihn aus dem Haus gerettet“

Im weiteren Verlauf des Einsatzes kam es zu Schwierigkeiten mit dem Wasserdruck. Aus diesem Grund wurden Zuständige hinzugezogen, die den Wasserdruck erhöhten. Im Anschluss daran wurde das Gebäude mit Schaum geflutet, um den Brand weiter zu bekämpfen.

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Der Einsatz dauert weiterhin an

Aufgrund des Einsatzes wurde die gesamte Nikolaus-Otto-Straße und die Robert-Bosch-Straße ab dem Baumarkt vollgesperrt. Rund 80 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren sind vor Ort. Der Einsatz wird noch mehrere Stunden andauern, bis alle Glutnester beseitigt sind (Stand 17:00 Uhr)

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Im Einsatz vor Ort sind:

  • Berufsfeuerwehr Mainz Wache 1
  • Freiwillige Feuerwehr Mainz-Hechtsheim
  • Freiwillige Feuerwehr Mainz-Weisenau
  • Freiwillige Feuerwehr Mainz-Drais
  • Freiwillige Feuerwehr Mainz-Bretzenheim
  • Polizei Mainz
  • Kriminalpolizei Mainz
  • Rettungsdienst
  • Notarzt
  • Technisches Hilfswerk
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Forderung: Tempolimit von 80 km/h auf engen Landstraßen

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Allee 3
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„Welche Straßen sind am gefährlichsten?“ – auf diese Frage gibt die amtliche Unfallstatistik in Deutschland eine eindeutige Antwort. Die mit Abstand meisten tödlichen Verkehrsunfälle gibt es seit Jahren konstant auf Landstraßen. Hier sind jeweils rund 60 Prozent aller im Straßenverkehr Getöteten zu verzeichnen; im Jahr 2020 waren das 1.592 Menschen. Besonders gefährlich dabei: Kollisionen mit Bäumen am Straßenrand.

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Ein Baumanprall mit 80 km/h ist auch in modernsten Fahrzeugen kaum zu überleben

Mehr als 400 Verkehrsteilnehmer starben 2020 in Deutschland an Bäumen auf Landstraßen. Der Anteil der Baumunfälle an allen Verkehrstoten auf Landstraßen liegt bei rund einem Viertel und ist ebenfalls seit Jahren fast konstant. Zwar sind die absoluten Unfallzahlen 2020 in der Pandemie zurückgegangen. Der prozentuale Anteil der Baumkollisionen blieb aber so gut wie unverändert.

„Der Anprall an einen Baum mit einer auf Landstraßen üblichen Geschwindigkeit ist unter den überhaupt denkbaren Unfallkonstellationen eine der folgenschwersten“, sagt Peter Rücker, Leiter der DEKRA Unfallforschung. „Die Kraft der Kollision wirkt auf einer sehr kleinen Fläche und setzt enorme Energie frei. Ein Baumanprall mit 80 km/h ist auch in modernsten Fahrzeugen kaum zu überleben.“

Gerade wenn Bäume in regelmäßigem Abstand dicht neben der Straße stehen, kann schon ein kleiner Moment der Unaufmerksamkeit tödlich sein. „Wenn jemand von der Straße abkommt, weicht die Fahrtrichtung ja meist nur um wenige Grad vom Straßenverlauf ab“, so der DEKRA Experte. „In dieser Konstellation wirkt eine Baumreihe wie eine Wand – die Wahrscheinlichkeit einer Kollision liegt nahe 100 Prozent.“ Anders ausgedrückt: Eine Allee verzeiht praktisch keine Fehler.

Das malerische Landschaftsbild hat also seine Schattenseiten

Ein Plädoyer für die Motorsäge leitet der Fachmann aber daraus nicht ab. „Wir reden keineswegs einer großen Abholz-Aktion das Wort“, sagt Rücker. „Es ist aber dennoch wichtig, jeweils vor Ort intensiv darüber nachzudenken, wie gerade die Seitenräume von Landstraßen sicherer gestaltet werden können.“

Erster und wichtigster Schritt ist für den Chef der DEKRA Unfallforschung der Verzicht auf die Neuanpflanzung von Bäumen an Landstraßen: „Ein Baum ist ja ökologisch gesehen nicht dadurch besonders wertvoll, dass er direkt an einer Straße steht. Wo immer es geht, sollten Seitenräume hindernisfrei sein und im Ernstfall ein vergleichsweise ungefährliches Ausrollen ermöglichen.“ Experten sprechen hier von einer Fehler verzeihenden Infrastruktur.

Darunter können auch bauliche Maßnahmen verstanden werden – dass etwa Alleen oder Einzelbäume an der Straße durch Schutzplanken abgesichert werden. Damit auch Motorradfahrer im Sturzfall gut geschützt sind, sollten diese Schutzplanken unbedingt mit einem Unterfahrschutz versehen sein.

Tempolimit 80 auf der Landstraße

Diskutiert wird auch ein Tempolimit von 80 km/h auf engen Landstraßen – empfohlen vom Deutschen Verkehrsgerichtstag schon 2015, seit Jahren auch gefordert vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR). Eine solche Regelung würde für den DEKRA Experten in die richtige Richtung gehen: „Wir treten seit jeher dafür ein, die erlaubte Höchstgeschwindigkeit situativ an die Gegebenheiten des jeweiligen Streckenabschnitts anzupassen. Es ist nicht sinnvoll, eine gut ausgebaute, breite, gerade Landstraße und eine kurvenreiche, schmale Strecke über einen Kamm zu scheren.“ Je einleuchtender eine Geschwindigkeitsbegrenzung für Verkehrsteilnehmer sei, umso größer sei auch die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich daran halten. „Schließlich können je nach Situation auch 80 km/h für manche Strecke noch zu schnell sein.“

Grundsätzlich gilt auch für die Landstraße, was allgemein als Grundregel fürs Auto- oder Motorradfahren beherzigt werden sollte: Vorausschauend und nicht zu schnell fahren, genügend Abstand halten, auf Nummer sicher gehen. „Die mögliche minimale Zeitersparnis zum Beispiel durch ein waghalsiges Überholmanöver steht in keinem Verhältnis zum Risiko für einen selbst und andere“, so Peter Rücker.

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Feuerwehreinsatz auf der Autobahn A5 bei Mörfelden-Walldorf

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Am Freitagabend (13. August 2021) gegen 18:00 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Mörfelden zu einem Fahrzeugbrand auf der Autobahn A5 in Fahrtrichtung Darmstadt alarmiert.

Motorraum fing während er Fahrt Feuer

Das brennende Fahrzeug konnte zwischen der Rastanlage Gräfenhausen West und der Abfahrt Weiterstadt aufgefunden werden. In dem Mercedes hatte der Motorraum gebrannt. Die Flammen wurden bereits zuvor mit einem Feuerlöscher bekämpft, sodass die Feuerwehr lediglich noch die Nachlöscharbeiten übernehmen musste.

Der Fahrer des Mercedes berichtete gegenüber den Einsatzkräften, dass das Feuer während der Fahrt im Motorraum ausgebrochen war. Wie hoch der bei dem Brand entstandene Sachschaden ist, ist bislang noch nicht bekannt. Die Feuerwehr Mörfelden war mit fünf Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften vor Ort.

Taxifahrer entfernt sich von Unfallort

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00 35 31 pol pdwo verkehrsunfallflucht mit abkommen von der fahrbahn
00 35 31 pol pdwo verkehrsunfallflucht mit abkommen von der fahrbahn

Am Freitag (13. August 2021) gegen 15:20 Uhr kam es in der Von-Steuben-Straße kurz vor der Einmündung zur Kurfürstenstraße in Fahrtrichtung Worms-Herrnsheim zu einer Verkehrsunfallflucht.

Wer hat etwas beobachtet?

Ein zurzeit unbekannter Taxifahrer wechselt nach Angaben der anderen Verkehrsunfallbeteiligten derart abrupt die Fahrspur nach rechts, dass eine 55-jährige Verkehrsteilnehmerin, welche sich mit ihrem Pkw bereits auf der rechten Fahrspur befindet, eine Gefahrenbremsung durchführen muss, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Eine dahinterfahrende 43-jährige Pkw-Fahrerin kann nicht mehr rechtzeitig reagieren und ihr Fahrzeug abbremsen. Um einen Auffahrunfall zu vermeiden, lenkt sie ihren Pkw nach links auf die dort befindliche Grünfläche, wodurch es zum Zusammenstoß mit einem Baum kommt. Glücklicherweise wird hierdurch niemand verletzt.

Der Baum wird durch den Zusammenstoß in Mitleidenschaft gezogen und muss durch die Feuerwehr beseitigt werden. Der Taxifahrer, welcher in diesem Fall durch sein Fahrmanöver hauptsächlich die Unfallursache gesetzt hat, entfernt sich im Anschluss unerlaubt von der Unfallstelle. Ob dieser zu diesem Zeitpunkt überhaupt Kenntnis über einen Verkehrsunfall hatte, ist zurzeit nicht bekannt.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei Worms unter der Telefonnummer 06241-8520 entgegen.

Kostheim: Verfolgungsfahrt mit 140 km/h endet in Bushaltestelle

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Kostheim1
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Am Freitagmittag (13. August 2021) kam es gegen 12:30 Uhr zu einer wilden Verfolgungsjagd durch Mainz-Kostheim zwischen der Polizei Wiesbaden und einem blauen Daimler Chrysler.



Fahrer wollte vor der Kontrolle fliehen

Eine Motorrad-Streife der Polizei wollte den Fahrer des blauen Wagens kontrollieren, der mit hoher Geschwindigkeit die Breslauer Straße in Wiesbaden-Biebrich befuhr. Der Fahrer ignorierte jedoch die Anhaltesignale, trat aufs Gas und fuhr weiter in die Kasteler Straße in Richtung Wiesbadener Landstraße. Die Polizei nahm die Verfolgung des Fahrzeugs auf.

Der Fahrer fuhr mit viel zu hoher Geschwindigkeit in Richtung Mainz-Kastel und überfuhr dabei mehrere rote Ampeln. Die Höchstgeschwindigkeit des Wagens betrug in der Spitze etwa 140 Stundenkilometer. Im weiteren Verlauf fuhr der Fahrer auf die Rampenstraße in Mainz-Kastel, den dortigen Hochkreisel und anschließend wieder zurück auf die Wiesbadener Straße. Dort streifte der Fahrer beim Wendemanöver ein entgegenkommendes Baustellenfahrzeug. Ohne sich weiter darum zu kümmern, fuhr er wieder zurück in Richtung Rampenstraße / Hochkreisel.

Die Fahrt endete mit einem Unfall

Eine Polizeistreife setzte nun die Verfolgung des Fahrzeugs fort. Auf Grund des vielen Verkehrs auf den Straßen umkurvte der blaue Wagen die übrigen Verkehrsteilnehmer immer wieder wie Slalomstangen. Auf Höhe der Hochheimer Straße setzte der Fahrer wegen der vielen Autos seine Fahrt lieber über den Gehweg fort. Hierbei wurden mehrere Passanten auf dem Gehweg massiv gefährdet. Einige Fußgänger mussten sich durch einen Sprung in eine Hofeinfahrt retten. Letzt endlich musste der Fahrer aber doch abbremsen, da ihm ein Müllfahrzeug auf dem Gehweg die Durchfahrt versperrte. Der Fahrer steuerte daher sein Auto zurück auf die Straße und verlor die Kontrolle über das Fahrzeug. Er krachte gegen ein Bushaltestellenschild, durchbrach einen Gartenzaun und kam auf dem dahinterliegenden Grundstück zum Stehen.

Die Polizei konnte den 17 Jahre alten Fahrer und den 15 Jahre alten Beifahrer vorläufig festnehmen. Einen Führerschein besaß der Fahrer nicht. Auch das Fahrzeug und die Handys wurden sichergestellt. Die Wiesbadener Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen oder mögliche Geschädigte werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0611 – 3452240 bei der Polizei zu melden.

5 Tipps für günstige Kreditkonditionen

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Viele Verbraucher denken, sie haben keinen Einfluss auf die Konditionen ihres Kreditangebots. Dabei haben sie verschiedene Möglichkeiten vor einer Kreditaufnahme die Chancen auf eine Kreditbewilligung zu günstigen Konditionen positiv zu beeinflussen. Dabei ist die Kreditwürdigkeit einer der wichtigsten Faktoren. Wer glaubt, er kann keinen Einfluss auf die Konditionen seines Kredits nehmen, liegt falsch. Ein paar Faktoren hat der Verbraucher durchaus in der Hand.

Verbraucher nehmen aus den unterschiedlichsten Gründen Kredite auf. Die einen erfüllen sich mithilfe eines Kredits den Traum vom Eigenheim, andere finanzieren sich auf diese Weise ihr erstes Auto. Schon bei Kreditarten im Vergleich ist schnell zu erkennen, dass die Konditionen für einen Kredit sehr unterschiedlich ausfallen. Ein Immobiliendarlehen wird in der Regel zu einem günstigeren Zinssatz vergeben als der Kredit für eine Waschmaschine.

Denn ein Faktor, der die Kreditkosten maßgeblich beeinflusst, ist der Verwendungszweck. Dieser sollte bei der Kreditaufnahme daher stets angegeben werden, da er zu geringeren Kreditzinsen führen kann. Dies hängt mit den Sicherheiten für die Bank zusammen. Beim Kauf einer Eigentumswohnung oder beim Hausbau hat die Bank die Immobilie als Sicherheit. Das Risiko bei einem Zahlungsausfall ist für die Bank damit geringer. Und dies wird mit einem niedrigeren Zinssatz belohnt als er für einen frei verfügbaren Kredit mit fragwürdigen Sicherheiten zu haben ist.

Der Verwendungszweck kann natürlich nur bedingt beeinflusst werden. Doch gibt es ein paar Faktoren, die einen günstigeren Kredit zur Folge haben und die vom Verbraucher durchaus gesteuert werden können.

Mit einer guten Planung steht dem Abschluss des bestmöglichen Kredits nichts im Wege.

1. Eine gute Bonität

Wer vor hat, einen Kredit aufzunehmen, sollte unbedingt seine Bonität im Auge behalten. Wie es um die eigene Bonität bestellt ist, kann leicht über die Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) in Erfahrung gebracht werden. Gegen eine Gebühr wird auf Anfrage Auskunft über den Schufa-Score und Einträge bei der Schufa erteilt. Mahnungen und nicht bezahlte Darlehen beeinflussen Zinsen für künftige Kredite negativ. Verbraucher sollten auch unbedingt darauf achten, dass keine falschen Einträge bei der Schufa vorliegen. Gegen diese sollte rechtzeitig vorgegangen und eine Löschung veranlasst werden.

Für eine gute Bonität lohnt es sich, Rechnungen stets pünktlich zu begleichen. Darüber hinaus sollten in der Vergangenheit nicht zu viele Kreditanträge gestellt worden sein. Dies lässt sich vermeiden, indem man statt eines Antrags zunächst eine unverbindliche Anfrage zu Kreditkonditionen stellt.

Ein Kreditantrag hat Auswirkungen auf den Schufa-Score. Eine Anfrage hingegen ist neutral bewertet.

2. Kreditsumme und Sicherheiten

Je höher die Kreditsumme, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass der Kreditnehmer einer Rückzahlung nicht gewachsen ist. Dies stellen Banken mit höheren Zinsen in Rechnung. Daher sollte gut überlegt werden, wie viel Geld man tatsächlich aufnehmen will. Bietet die Bank einmal einen Kredit, ist die Versuchung groß, gleich eine höhere Summe aufzunehmen, um sich endlich noch das ein oder andere mehr zu finanzieren. Dabei sollte ein Kredit im besten Fall nur dann aufgenommen werden, wenn ein Kauf dringend und anders absolut nicht zu bewerkstelligen ist.

Wer der Bank jedoch hinterlegte Sicherheiten bieten kann, auf die notfalls zurückgegriffen wird, kann auch bei höheren Kreditsummen mit niedrigeren Zinsen rechnen. Solch eine Sicherheit kann zum Beispiel ein Sparguthaben oder ein Aktienfond sein. Auch eine selbstschuldnerische Bürgschaft durch einen Dritten ist möglich. Gerät der Hauptschuldner in Zahlungsverzug, springt im Falle einer selbstschuldnerischen Bürgschaft der Bürge ein.

3. Die passende Laufzeit

Bei der Kreditlaufzeit gilt für die Banken ähnliches wie bei der Kreditsumme. Je länger die Laufzeit, umso größer das Risiko, dass der Kreditnehmer seiner Verpflichtung im Laufe der Zeit nicht mehr nachkommen kann und es zu Zahlungsausfällen kommt. Auch dies schlägt sich in einem höheren Zinssatz nieder. Daher ist es für möglichst günstige Konditionen wichtig, dass der Kreditnehmer die Laufzeit des Kredits nicht zu sehr in die Länge zieht. Auf der anderen Seite muss jedoch eine monatliche Rate gewählt werden, die gut zu stemmen ist.

Denn natürlich sinkt mit einer längeren Laufzeit die monatliche Kreditrate. Um die richtige Balance zwischen Laufzeit und monatlicher Belastung zu finden, wird im Idealfall über einen gewissen Zeitraum ein Haushaltsbuch geführt. Auch ein Kreditrechner auf einem Kreditportal kann einen ersten Überblick verschaffen. Auf diese Weise wird ersichtlich, wie hoch die monatliche Rate ausfallen darf, um einen finanziellen Spielraum zu bewahren.

4. Ein zweiter Kreditnehmer

Wer zu zweit einen Kredit aufnimmt, hat bessere Chancen auf günstigere Konditionen. Denn ein weiterer Kreditnehmer bedeutet für die Bank mehr Sicherheit. Das Risiko von Zahlungsausfällen wird verringert. Vor allem, wer ein niedriges Einkommen hat, erhöht mit einem zweiten Kreditnehmer seine Chancen, dass überhaupt ein Kredit an ihn vergeben wird.

In diesem Sinne achten manche Banken auch auf den Familienstand. Ein verheirateter Kreditnehmer mit Kindern ist den Banken oft lieber als ein lediger Kreditnehmer. Denn im Zweifelsfall wird der ungebundene Kreditnehmer vor den verheirateten Kollegen entlassen. Und wenn beide Ehepartner berufstätig sind, minimiert dies zusätzlich das Risiko von Zahlungsausfällen.

5. Vergleichsangebote einholen

Zu guter Letzt noch ein besonders wichtiger Tipp: Wer einen Kredit aufnehmen will sollte vergleichen, vergleichen, vergleichen. Angebote von mehreren Kreditinstituten oder Banken einzuholen, kostet ein wenig Zeit. Doch es lohnt sich. Denn gerade bei höheren Summen und längerer Laufzeit machen schon geringe Unterschiede im Zinssatz einen großen Unterschied. Für einen realistischen Vergleich sollte vor allem der effektive Jahreszins im Blick behalten werden. Er bietet die beste Vergleichsgrundlage, denn er beinhaltet den Zinsaufwand inklusive sämtlicher Gebühren und Kosten für ein Darlehen.

Für manch einen Kreditnehmer sind auch Zusatzoptionen wie die Möglichkeit zur Sondertilgung attraktiv. Über Vergleichsportale ist ein Vergleich der Konditionen sogar online möglich, ohne dass mehrere Termine vor Ort bei den Banken notwendig werden. Und: Vergleichsportale bieten zudem selbst nicht selten die günstigsten Kreditkonditionen an. Denn die besten Konditionen bekommt man aktuell in der Regel bei Online-Banken.

Fazit

Für einen günstigen Kredit ist es besonders wichtig, die eigene Kreditwürdigkeit im Auge zu behalten. Doch auch ein paar weitere Stellschrauben können gedreht werden, um gute Konditionen zu erhalten. Und nicht vergessen: Auch der persönliche Eindruck zählt. Ein seriöses Auftreten und gut sortierte und vollständige Unterlagen sind bei Banken und Kreditinstituten gern gesehen.

Autoknacker im Rheingau-Taunus-Kreis unterwegs

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Zeugenaufruf 1

Im Zeitraum von Montagnachmittag (9. August 2021) bis Donnerstagmorgen (12. August 2021) brachen unbekannte Täter mehrere Fahrzeuge im Rheingau-Taunus-Kreis auf. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, um die Täter zu fassen.

Fahrzeuge in Nieder-Walluf und Georgenborn aufgebrochen

Zwischen Montag und Mittwoch brachen die Täter in der Hauptstraße in Nieder-Walluf in zwei Transporter ein. Die beiden Transporter der Marken Mercedes und Peugeot parkten im Tatzeitraum in einer Parkbucht nahe beieinander. Beide Fahrzeuge wurden gewaltsam aufgebrochen und geöffnet. Aus dem Peugeot stahlen die Täter Werkzeug im Wert von etwa 5.000 Euro. Aus dem Mercedes wurden allem Anschein nach keine Gegenstände gestohlen. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden der auf etwa 2.500 Euro geschätzt wird.

In der Nacht zum Donnerstag gelang es zudem unbekannten Tätern in der Krauskopfallee in Georgenborn Bargeld aus zwei geparkte Fahrzeugen zu entwenden. Hierbei öffneten die Unbekannten auf bislang ungeklärte Art und Weise einen VW und einen Mercedes und stahlen 200 Euro Bargeld sowie die Fahrzeugpapiere. Im Anschluss flüchteten die Täter in unbekannte Richtung.

Hinweise nimmt die Polizei in Eltville unter der Telefonnummer 06123 – 90900 entgegen.

Öffentlichkeitsfahndung der Polizei Mainz: Wer kennt diesen Teddy?

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Am Freitagmorgen (13. August 2021) meldete sich eine aufmerksame Verkehrsteilnehmerin bei der Polizei. Sie hatte einen verunglückten Teddybären auf der Bundesstraße B9 kurz vor der Auffahrt zur Autobahn A61 in Fahrtrichtung Bingen aufgefunden.

Der Teddy wurde nur leicht verletzt

Die Polizei traf kurze Zeit später an der Unfallstelle ein und stellte nach eigenen Angaben glücklicherweise fest, dass der Teddy nur leicht verletzt wurde, jedoch sichtlich erschöpft war. Nachdem die Polizisten vor Ort Erste Hilfe für den Teddy geleistet hatten, versuchten sie, den Besitzer zu ermitteln. Wie die Polizei mitteilt, konnte sich der Teddy aufgrund des Sturzes leider nicht mehr an den Namen seines Besitzers erinnern.

Aus diesem Grund hat die Polizei eine Öffentlichkeitsfahndung eingeleitet. Personen, die den Besitzer kennen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06131 – 654 110 bei der Polizei Mainz zu melden.

Seniorin aus Ginsheim-Gustavsburg um 60.000 Euro betrogen

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Am Donnerstagmittag (12. August 2021) fiel eine Seniorin aus Ginsheim-Gustavsburg auf einen Schockanruf herein und wurde so um 60.000 Euro betrogen. Die Polizei klärt nun erneut auf uns stellt die häufigsten Betrugsmaschen vor.

Enkelin habe tödlichen Unfall verursacht

Die Seniorin ist gemeinsam mit ihrem über 60 Jahre alten Sohn auf den Schockanruf von Betrügern hereingefallen. In mehreren Telefonaten wurde beiden von einem angeblichen Polizisten und einem Staatsanwalt erklärt, dass die Enkeltochter und Nichte einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht hätte. Damit die Enkelin erstmal nicht ins Gefängnis müsse, sollten Mutter und Sohn bis 14:30 Uhr insgesamt 60.000 Euro bei der Gerichtskasse Frankfurt einzahlen.

Um zu verhindern, dass Mutter und Sohn zwischenzeitlich Kontakt zu ihrer Familie oder der Polizei aufnehmen konnten, wurden sie am Telefon regelrecht gebunden. Sie mussten unter anderem mehrfach eine scheinbare sichere Telefonnummer des Staatsanwaltes anrufen. Vor lauter Sorge hoben sie das geforderte Geld von der Hausbank ab. Der Sohn setzte sich dann ins Auto und fuhr in Richtung Frankfurt. In mehreren Telefonaten wurde er quer durch die Stadt geschickt, bis er im Stadtteil Bockenheim auf eine Kontaktperson traf, die das Geld entgegen nahm.

Der Schwindel flog erst auf, als die besorgte Seniorin am späten Nachmittag nach ihrer Enkeltochter schauen wollte.

Die Polizei stellt die häufigsten Betrugsmaschen vor:

Falscher Polizist/ Staatsanwalt:
Es wird über einen schweren/ tödlichen Verkehrsunfall eines nahen Verwandten berichtet. Ziel ist es, zur Abwendung einer vermeintlichen Inhaftierung des Verwandten eine Kautionszahlung zu erreichen.

Falscher Polizist berichtet über Einbrecherbanden:
Einbrecherbanden seien im Umfeld beziehungsweise wären Namenslisten im Zusammenhang mit dem Anrufer oder mit vermeintlichen Täterermittlungen aufgefunden worden. So werden Vermögenswerte erfragt, um sie später stehlen zu können.

Falscher Polizist/ Rechtsanwalt:
Mitteilung über bevorstehende Sanktionen aufgrund angeblich bestehender Zahlungsforderungen.

Gewinnbenachrichtigung:
Ziel ist eine Vermögensverfügung für vorab anfallende Gebühren zu erhalten. Dies erfolgt bei der Übermittlung von Codes zuvor erworbener Guthabenkarten oder Wertkarten.

Enkeltrick:
Verwandter oder Bekannter benötigt für eine Anschaffung, wie Eigentumswohnung, Auto eine sofortige finanzielle Unterstützung, damit das Angebot nicht verfällt. Person säße schon beim Notar/ Anwalt/ Autohaus vor dem Vertrag. Geld sei nur kurz geborgt und werde
schnellstens zurückbezahlt.

Tipps der Polizei:

  • Offenbaren Sie am Telefon niemals Ihre Vermögensverhältnisse.
  • Legen Sie den Hörer einfach auf, sobald die nach Wertsachen
    gefragt werden.
  • Fragen Sie bei der Person, um die es geht selbst nach, ob
    alles seine Richtigkeit hat. Ihre örtliche Polizei steht ihn
    ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite.
  • Übergeben Sie niemals Fremden Ihre Wertsachen

Kinder leiden immer mehr unter Corona-Pandemie und den Verordnungen

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Von Kontaktbeschränkungen bis hin zu Homeschooling und Wechselunterricht – die Corona-Pandemie hat den Alltag der Schülerinnen und Schüler massiv durcheinandergewirbelt. Mit Blick auf den psychischen Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen haben die ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie negative Spuren hinterlassen. Eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der Mobil Krankenkasse unter rund 1000 Eltern belegt das. Die Hälfte der befragten Eltern schulpflichtiger Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren gibt an, dass die Stimmung Ihres Kindes während der Corona-Situation alles in allem schlechter war als vor der Pandemie.

Kinder leiden immer mehr unter corona-pandemie und den verordnungen

Die Ergebnisse

Ein gutes Drittel (38 %) der Eltern beobachtet eine zunehmende Gereiztheit des Kindes. Jeweils ein knappes Drittel (32 %) nimmt wahr, dass das Kind sich einsamer fühlt als vor der Corona-Situation bzw. sich mehr mit den Geschwistern oder Eltern streitet (29 %). Ein Fünftel der Eltern stellt jeweils fest, dass sich ihr Kind während der Corona-Pandemie trauriger fühlt (21 %), sich mehr Sorgen macht, alles zu schaffen (20 %) bzw. erschöpfter oder müder ist als vor der Pandemie (19 %). Nur fünf Prozent der Eltern sind der Ansicht, dass ihr Kind ausgeglichener ist als vorher. Diesen negativen Trend sieht auch Julia Theeg, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und Supervisorin aus Hannover: „In meiner Praxis erlebe ich einen Ansturm auf Psychotherapie für Kinder. Anmeldegründe sind Ängste, Traurigkeit, Sorgen, die von den Eltern berichtet werden. Derzeit ist die Nachfrage so hoch, dass wir nicht ausreichend Therapieplätze zur Verfügung stellen können.“

Psychotherapeutin Theeg: „Soziale Isolation kann zu vielfältigen Symptomen führen“

Laut den Ergebnissen der forsa-Umfrage fallen die Kontaktbeschränkungen besonders stark ins Gewicht. 89 % der befragten Eltern gibt an, dass ihre Kinder unter den Beschränkungen stark oder etwas gelitten haben. Eine gefährliche Situation, wie Psychotherapeutin Julia Theeg erläutert: „Die soziale Isolation kann zu vielfältigen Symptomen, wie z. B. zu anhaltender Traurigkeit, Antriebslosigkeit, Angststörungen, Schlafstörungen und Sucht führen.“



Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass der Medienkonsum der Kinder und Jugendlichen durch die fehlenden persönlichen Kontakte in den zurückliegenden Monaten stark angestiegen ist. Gemäß den Umfrageergebnissen waren 34 % der 6- bis 10-Jährigen und sogar 65 % der 11- bis 16-Jährigen nach Einschätzung ihrer Eltern auch außerhalb des Unterrichts deutlich mehr am Handy oder am Computer. Grund zur Sorge besteht durch diesen erhöhten Medienkonsum jedoch nicht unbedingt, meint Theeg: „Ein erhöhter Medienkonsum ist während der Kontaktbeschränkungen normal. Kinder und Jugendliche nutzen Medien, um mit ihren Freunden in Kontakt zu sein. Wenn Jugendliche nicht mehr „davon lassen können“, aggressiv werden oder sogar Schlafstörungen entwickeln, sind dies indes Warnsignale. Wichtig ist, dass Eltern mit ihren Kindern ins Gespräch gehen und verstehen wollen, was z. B. hinter einem erhöhten Medienkonsum für ein Bedürfnis steht.“

Kindern die Angst nehmen: „Freude statt Leistung“

Für einen Großteil der Kinder war die Rückkehr in den Wechselunterricht laut forsa-Umfrage mit Freude (61 %) und Erleichterung (48 %) verbunden. Allerdings haben 17 % auch Sorgen geäußert, 10 % Angst vor einer Ansteckung, 8 % sogar mit körperlichen Symptomen wie Bauch- oder Kopfschmerzen und 6 % mit Verweigerung reagiert. Auch hier ist es wichtig, dass die Eltern mit den Kindern den Dialog suchen, betont die Expertin: „Eltern können ihre Kinder vor allem den Druck nehmen und den Blick auf die Ressourcen lenken – Freude statt Leistung. Freude vor allem darüber, die neuen Herausforderungen wie z. B. Homeschooling oder Wiedereinstieg geschafft zu haben. Die Noten sind in diesem Zusammenhang zweitrangig und sollten nicht so in den Fokus genommen werden.“

REWE-Markt Schelmengraben installiert Schutzstreifen

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fussweg
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Ein lang gehegter Wunsch der Bewohner des Schelmengraben in Wiesbaden hat sich erfüllt. Der Zuweg zum REWE-Markt konnte durch einen befestigten Fußgänger-Schutzstreifen sicherer gemacht werden. Durch die Initiative des Quartiersrats Schelmengraben, mit Unterstützung des Ortsbeirats Dotzheim hat man sich mit REWE Markt GmbH und dem Eigentümer der Liegenschaft geeinigt. REWE hat die Kosten für die Schutzmaßnahmen übernommen.

Sonderregelungen beim Kurzarbeitergeld werden bis Jahresende verlängert

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Alexander Schweitzer
Alexander Schweitzer

Mehrere Motorräder in Ingelheim und Gau-Algesheim gestohlen

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Zeugenaufruf 1

In der Nacht von Samstag (07. August) auf Sonntag (08. August) kam es in Ingelheim sowie in Gau-Algesheim zu mehreren Diebstählen. Die Täter haben mehrere seltene Motorräder gestohlen. Sowohl in der Stadt Ingelheim, als auch in Gau-Algesheim wurden die Zweiräder vor den jeweiligen Anwesen auf einem Parkplatz gestohlen. Eines der Motorräder konnte in unmittelbarer Tatortnähe mit einer tatortfremden Motorradplane aufgefunden werden. Der Schaden beläuft sich auf ca. 13.500,- Euro. Falls Sie Hinweise zu der Tat oder dem Diebesgut haben, melden Sie sich bitte umgehend bei der zuständigen Polizeidienststelle.

Freundschaftsfest in Ingelheim 2021 findet auf der Jungau statt

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Das Team der städtischen Stabsstelle für Vielfalt und Chancengleichheit befindet sich derzeit mitten in den Vorbereitungen für das Freundschaftsfest IngelHEIMAT. Dieses Jahr findet das Fest unter dem Motto „RESPEKT!“ am 18. September ab 10.30 Uhr auf der Jungau statt.

Dr. Dominique Gillebeert, Leiterin der Stabsstelle für Vielfalt und Chancengleichheit

„Trotz der Corona-Pandemie sind dieses Jahr genauso viele Anmeldungen eingegangen wie 2019“, freut sich Dr. Dominique Gillebeert, Leiterin der Stabsstelle für Vielfalt und Chancengleichheit. Dieses Jahr kann das Freundschaftsfest pandemiebedingt nicht auf dem Sebastian-Münster-Platz stattfinden, sondern wird auf die Jungau verlegt, sodass genügend Platz vorhanden ist. Die derzeitige Pandemiesituation fordert das Team außerdem dazu heraus, kreativ zu sein. „Die neue Situation haben wir zum Anlass genommen, das Fest so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Wir versuchen, Müll zu vermeiden, CO₂ zu sparen und noch sorgsamer mit Ressourcen umzugehen“, erklärt Gillebeert.

2021 lockt ein buntes Bühnenprogramm unter dem Motto „RESPEKT!“ die Besucherinnen und Besucher auf die Jungau. Es sind Auftritte von unterschiedlichen Vereinen, Schulen, Tanz- und Musikgruppen und Institutionen geplant, die sich ehrenamtlich und hauptamtlich für Respekt und Toleranz einsetzen. Acht Anbieter sorgen für das leibliche Wohl. Außerdem gibt es eine Aktionsfläche zum Aktiv-Sein und einen Jugendbereich zum Verweilen. Informationsstände berichten über die Angebote und Aktivitäten im Bereich Integration und Vielfalt in Ingelheim. Die Fairtrade-Meile bietet Einblicke in das Engagement für eine gerechtere Welt.

„Mit IngelHEIMAT bringen wir die Themen Vielfalt, Integration, Migration, Asyl und Fairtrade in die Öffentlichkeit und schaffen Raum für Begegnungen und Gespräche. IngelHEIMAT ist somit ein wichtiger Teil unserer Willkommens- und Anerkennungskultur. Wir hoffen, dass wir den großen Erfolg der letzten Jahre fortsetzen können“, so Oberbürgermeister Ralf Claus.

Minas Ioannidis, Vorsitzender des Beirates für Migration und Integration der Stadt Ingelheim, teilt die Vorfreude: „Unser großer Dank gebührt den über 30 Vereinen, Schulen, Kindergärten, Einrichtungen, Initiativen und Projekten, die unterschiedlichste Angebote für Jung und Alt anbieten. Trotz der Pandemie und den damit einhergehenden Einschränkungen sind sie voller Motivation und Engagement, das Fest zu ermöglichen.“

Die städtische Internetseite hält unter www.ingelheim.de/freundschaftsfest weitere Informationen bereit. Interessierte können sich auch an die Stabsstelle für Vielfalt und Chancengleichheit wenden, per E-Mail an integration@ingelheim.de oder telefonisch unter 06132 782-321 oder -322.