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Neuzulassungen bei Fahrzeugen bleiben auf niedrigem Niveau

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Autos, Fahrzeuge, Kfz

Mit etwas mehr als 193.000 Pkw-Neuzulassungen blieb der August-Wert 2021 um 23 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahresmonats. Im bisherigen Jahresverlauf wurden laut dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) etwas mehr als 1,82 Mio. Pkw neu zugelassen, ein Plus von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im letzten Vorkrisen-Jahr 2019 waren es in den ersten acht Monaten noch knapp 2,5 Mio. Pkw und damit rund 675.000 Einheiten mehr gewesen.

Nach Angaben des Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) wird die Verfügbarkeit von Neufahrzeugen nach wie vor auch durch Fertigungsunterbrechungen bei den Herstellern aufgrund der Halbleiterproblematik beeinflusst. Das führe zu weiterhin starker Nachfrage auf dem Gebrauchtwagenmarkt und einem schwindenden Angebot. So wechselten im August 2021 rund 580.000 Pkw die Besitzer, das waren 8 Prozent weniger als im August 2020 und 4,4 Prozent weniger als im August 2019. Im bisherigen Jahresverlauf wurden rund 4,565 Millionen gebrauchte Pkw verkauft. Mit minus 0,3 Prozent liegt dieser Wert fast auf Vorjahresniveau, jedoch um 6,4 Prozent unter dem Vergleichswert von 2019.

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Neue Regelungen in Kindergärten bei Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz

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Mit der neuen veröffentlichten neuen Fassung der Landesabsonderungsverordnung hat das Gesundheitsministerium neue Regeln für den Umgang mit Corona-Infektionsfällen in Kindertageseinrichtungen erlassen. Dies gilt ab Montag, den 6. September 2021. Kinder mit einer Corona-Infektion müssen weiterhin unverzüglich in Quarantäne. In der Betreuungsgruppe, in welcher eine Infektion aufgetreten ist, muss jedes Kind zunächst in Absonderung und kann aber unmittelbar einen PCR-Test durchführen, um die Quarantäne zu beenden. So können früh und effektiv weitere Infektionen erkannt werden.


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Gesundheitsminister Clemens Hoch

„Mit der neuen Verordnung geben wir jetzt eine Handlungsrichtlinie, die ein einheitliches Vorgehen ermöglicht, aber noch genug Raum lässt, um die Bedingungen vor Ort einfließen zu lassen. Der PCR-Test ermöglicht, dass für die Kinder ein frühzeitiger Kita-Besuch wieder möglich ist. Wir stellen damit sicher, dass die Kitas weiterhin ein sicherer Ort bleiben“, so Gesundheitsminister Clemens Hoch.

„Die neue Regelung schafft Sicherheit, eine einheitliche landesweite Struktur und damit klare Orientierung. Es ist gut, dass ein Verfahren festgelegt wurde, das den Infektionsschutz aller in den Kitas und das Recht unserer Kleinen auf frühkindliche Bildung bestmöglich vereinbart. Das ist wichtig für das pädagogische Personal wie für die Eltern – vor allem aber profitieren unsere Kinder, die die Gemeinschaft und das Miteinander brauchen, um sich gesund zu entwickeln“, so Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.

Bei besonderen Infektionslagen und neuen Virusvarianten lässt die neu erlassene Verordnung zu, strengere Regelungen zu treffen. Für den schulischen Bereich werden die Regelungen zu Absonderung und Quarantäne in der kommenden Woche gemeinsam mit der neuen Corona-Bekämpfungsverordnung beraten. Diese wird dann erneut angepasst.

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Schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B44 im Kreis Groß-Gerau

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Die Feuerwehr Mörfelden wurde am Freitag, den 03.09.2021 um 16:59 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Bundesstraße B44 in Höhe der Kleingartenanlage „Im See“ alarmiert.


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Mehrere Verletzte mussten in Kliniken

Nach erster Meldung sollten zwei Personen im Fahrzeug eingeklemmt sein. Bei dem Fahrer musste die Fahrzeugtür mit hydraulischem Rettungsgerät entfernt werden um diesen aus dem Fahrzeug zu befreien. Die Beifahrerin konnte so befreit werden und musste mit dem Hubschrauber nach Mainz in die Uniklinik geflogen werden. Der Fahrer des zweiten beteiligten Fahrzeug war bereits aus dem Fahrzeug befreit.

Beide Fahrer kamen ebenfalls mit erheblichen Verletzungen in die umliegende Kliniken. Von der Feuerwehr wurde der Brandschutz sichergestellt und ausgelaufene Betriebsmittel ab gestreut. Während der Rettungsarbeiten war die Bundesstraße voll gesperrt.

Im Einsatz von der Feuerwehr waren 5 Fahrzeuge mit 19 Einsatzkräften. Vom Rettungsdienst waren 5 Rettungswagen 2 Notärzte und ein Hubschrauber vor Ort. Weiterhin waren ein leitender Notarzt der organisatorische Leiter Rettungsdienst und der Brandaufsichtsdienst vor Ort. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die Unfallursache wurde noch durch einen Gutachter ermittelt.

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Mehrere Schlägereien in Worms nach Backfischfest

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Im Rahmen der Schließung des Festgeländes auf dem Backfischfest kommt es in der Nacht von Freitag (03. September 2021) auf Samstag (04 September 2021) zu mehreren Auseinandersetzungen. Die beteiligten Besucher vom Backfischfest waren alkoholisiert.

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Das Fest war friedlich abgelaufen

Nachdem das zuvor friedlich und ohne Zwischenfälle verlaufende Fest in der Nacht auf Samstag beendet und der Festplatz im Zuge dessen geräumt wurde, kommt es im Anschluss rund um das Festgelände zu mehreren Auseinandersetzungen zwischen alkoholisierten Feiernden. Um diese zu unterbinden muss die Polizei mit starken Kräften anrücken.

Hieraus resultieren insgesamt vier Strafanzeigen, davon drei wegen Körperverletzung und eine wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Zwei Störer missachten mehrfach erteilte Platzverweise und müssen die restliche Nacht auf der Polizeidienststelle verbringen.

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Mehrmonatige Baustelle auf der Autobahn A60 bei Ingelheim

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Die Niederlassung West der Autobahn GmbH saniert die Richtungsfahrbahn Darmstadt-Bingen der Autobahn A60 zwischen den Anschlussstellen Ingelheim Ost und Ingelheim-West auf einer Streckenlänge von rund zwei Kilometern.

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Vorbereitungsarbeiten sind gestartet

Ab Freitag (3. September 2021) bis voraussichtlich Montag (13. September 2021) wird zunächst die erforderliche Baustellenverkehrsführung eingerichtet. In Fahrtrichtung Mainz wird in diesem Bereich einer von drei Fahrstreifen eingezogen. In Fahrtrichtung Bingen stehen dem Verkehr wie bisher weiterhin zwei Fahrstreifen zur Verfügung.

Die Baustellenverkehrsführung sieht 2 Fahrstreifen in Fahrtrichtung Mainz und 2 Fahrstreifen in Fahrtrichtung Bingen vor. Zur Minimierung der Störung des Verkehrsablaufs wird diese Verkehrsführung über die gesamte Bauzeit beibehalten. Im Baustellenbereich wird eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 beziehungsweise 80 Stundenkilometer angeordnet.

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Bauarbeiten sollen im Dezember beendet werden

Die Bauarbeiten auf der Richtungsfahrbahn Darmstadt-Bingen sollen planmäßig bis Mitte Dezember 2021 abgeschlossen sein. Die Autobahn GmbH bittet um eine angepasste Fahrweise und um Verständnis für die während der Baumaßnahme unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen.

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Zeugen nach versuchtem Mord gesucht

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Polizei Hessen1
Polizei Hessen1

Am Ostersonntag (3. April 2021) gegen 17:00 Uhr kam es auf dem Waldweg „Thomashüttenschneise“ zwischen Offenthal und Urberach in Hessen zu einem versuchten Tötungsdelikt. Die Polizei startet nun einen erneuten Zeugenaufruf.

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Ehemann soll sein Frau angegriffen haben

Zu diesem Zeitpunkt waren ein 55 Jahre alter Mann mit seiner 51 Jahre alten Ehefrau in dem Waldstück unterwegs. Die Frau hatte eine stark blutende und schwere Kopfverletzung, die ihr vermutlich ihr Ehemann bei einem gemeinsamen Fahrradauflug zugefügt haben könnte. Wie die Polizei mitteilt wird dem Ehemann ein versuchtes Tötungsdelikt an seiner Frau vorgeworfen. Der Verdächtige befindet sich seit Ostersonntag in Untersuchungshaft.

Die Polizei sucht jedoch noch immer mit Hochdruck nach drei bislang unbekannten Zeugen, die zur Klärung des Sachverhalts beitragen könnten:

Zeuge 1: 

  • männlich
  • 60 bis 70 Jahre alt
  • etwa 1,80 groß
  • kräftige Statur
  • lichtes, graues Haar
  • mit einem dunklen Fahrrad unterwegs

Zeugin 2: 

  • weiblich
  • über 30 Jahre alt
  • sportliche Figur
  • mit einem Fahrrad unterwegs

Zeugin 3: 

  • weibliche Joggerin
  • 40 bis 50 Jahre alt

Diese Zeugen hatten mit dem Ehepaar gesprochen und Hilfe angeboten bzw. geleistet. Allerdings schienen die Zeugen die stark blutende Wunde auf einen Unfall zurückzuführen und nicht auf einen versuchten Mord. Da sich die wichtigen Zeugen bislang noch nicht bei der Polizei gemeldet haben, startet die Polizei nun erneut einen Aufruf. Diese hilfsbereiten Zeugen sowie weitere mögliche Zeugen werden gebeten sich unter der Rufnummer 069 –  8098 1234 mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.

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Wiederholte Sachbeschädigung am Altrheinufer in Ginsheim

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Altrheinufer Ginsheim

Im Rahmen eines Einsatzes am Altrheinufer hat die Stadtpolizei am Freitag (27. August 2021) in den späten Abendstunden einen 61 Jahre alten Anwohner dabei beobachtet, wie er Verkehrszeichen auf dem Parkplatz am Altrheinufer beschädigte. Der Täter wurde angesprochen und zeigte sich nach Angaben der Stadt wenig kooperativ. Bis zum Eintreffen der hinzugerufenen Polizei leistete er Widerstand und versuchte den Tatort zu verlassen. Er konnte daran gehindert und an die Beamten der Polizeistation Bischofsheim übergeben werden.



Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha dazu

„Seit Beginn der Parkplatzsperrungen an Wochenenden im letzten Jahr kam es wiederholt zu Sachbeschädigungen an den Schildern in der Form, dass diese mit Sprühlack und Paketaufklebern unkenntlich gemacht wurden“, berichtet Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha. Für diese Taten seien stets grauer Sprühlack und spezielle Aufkleber verwendet worden. Eine entsprechende Sprühdose und die Aufkleber haben jetzt bei dem Täter sichergestellt werden können. Um diesen sich wiederholenden Straftaten, die der Stadt zusätzliche Kosten verursachten, ein Ende zu bereiten, habe die Stadtpolizei über mehrere Nächte versucht, den Täter einer Tat zu überführen, was ihr schließlich gelungen sei.

Die Stadt wird Strafanzeige wegen Sachbeschädigung stellen, kündigte der Bürgermeister an. Die Polizei ermittele in gleicher Angelegenheit.

Deutsche Umwelthilfe und Greenpeace verklagen deutsche Konzerne

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Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und Greenpeace gehen ab diesem Freitag (3. September 2021) juristisch gegen deutsche Konzerne wegen mangelndem Klimaschutz vor. Sie fordern BMW, Mercedes-Benz, Volkswagen und Wintershall Dea auf, den klimagerechten Umbau ihrer Unternehmen deutlich zu beschleunigen: Bis zum Jahr 2030 sollen die drei deutschen Autohersteller unter anderem den Verkauf klimaschädlicher Verbrenner stoppen, das Öl- und Erdgasunternehmen Wintershall Dea soll spätestens ab 2026 keine neuen Öl- und Gasfelder mehr erschließen.



Maßnahmen der Konzerne widersprechen den Klimazielen von Paris

Die Enddaten für Verbrennungsmotoren und fossile Brennstoffe ergeben sich unter anderem aus Berechnungen des Weltklimarates (IPCC) und der Internationalen Energieagentur (IEA) und entsprechen den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens. Erstmals nach dem wegweisenden Klimaurteil des Bundesverfassungsgerichts gehen Umweltverbände juristisch gegen klimaschädliche Konzerne vor, Greenpeace gegen VW, die DUH gegen BMW, Mercedes und Wintershall Dea. Kläger sind die Geschäftsführenden der Verbände, bei der DUH Barbara Metz, Sascha Müller-Kraenner und Jürgen Resch und bei Greenpeace Martin Kaiser und Roland Hipp sowie die Fridays-for-Future-Aktivistin Clara Mayer.

In ihren am 3. September 2021 zugestellten Anspruchsschreiben stellen die Verbände fest, dass die aktuellen und geplanten Maßnahmen der vier Konzerne den Klimazielen von Paris widersprechen und damit rechtswidrig sind. Trotz zunehmender Extremwetterereignisse und entgegen wissenschaftlicher Erkenntnisse verkauft die deutsche Autoindustrie weiterhin weltweit Millionen klimaschädlicher Diesel und Benziner – damit verursachte sie im Jahr 2019 einen größeren CO2-Fußabdruck als ganz Deutschland. Der Öl-und Gaskonzern Wintershall Dea ist jährlich für 80 Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich und will seine fossile Produktion in den kommenden zwei Jahren um weitere knapp 30 Prozent steigern.

Um die vier Konzerne für die Folgen ihrer klimaschädlichen Geschäftsmodelle zur Verantwortung zu ziehen, nehmen DUH und Greenpeace die Verfassungsrichterinnen und Verfassungsrichter in Karlsruhe beim Wort: Im April 2021 urteilten diese, dass künftige Generationen ein Grundrecht auf Klimaschutz haben. Daran sind auch große Unternehmen gebunden. Die Klägerinnen und Kläger machen daher zivilrechtliche Ansprüche auf Schutz ihrer persönlichen Freiheits- und Eigentumsrechte geltend und knüpfen so an einen weiteren Präzedenzfall an: Im Mai 2021 stellte ein niederländisches Gericht fest, dass Großunternehmen eine eigene Klimaverantwortung haben und verurteilte Shell mit allen Tochterunternehmen zu mehr Klimaschutz.



Zitate

Roda Verheyen, Anwältin der Kläger von Greenpeace: „Wer Klimaschutz verzögert, schadet anderen, und verhält sich damit rechtswidrig. Das ist seit der Entscheidung aus Karlsruhe eindeutig und das gilt auch und gerade für die deutsche Autoindustrie mit ihrem gigantischen globalen CO2-Fußabdruck. Das Zivilrecht kann und muss verhindern, dass Konzerne unser aller Lebensgrundlagen zerstören und unseren Kindern und Enkeln das Recht auf eine sichere Zukunft nehmen.“

Remo Klinger, der die Kläger der DUH vertritt: „Klimaschutz ist Grundrechtsschutz. Mit diesem Satz sind wir zum Bundesverfassungsgericht gezogen und bestätigt worden. Mit diesem Gedanken werden nun solche Unternehmen in die Verantwortung genommen, die für mehr CO2-Emissionen verantwortlich sind als ganze Länder.“

Sascha Müller-Kraenner, Kläger und Bundesgeschäftsführer der DUH: „Wir ziehen endlich die zur Verantwortung, die verantwortlich sind für Milliarden Tonnen Treibhausgase. Diese fossilen Konzerne haben Milliarden Euro verdient mit der Zerstörung unseres Klimas – und das seit vielen Jahren in vollem Bewusstsein, was sie anrichten. Und sie sind so unverfroren, nicht einmal jetzt ausreichend umzusteuern. Der Öl- und Gasgigant Wintershall Dea ist eines der größten fossilen Unternehmen Deutschlands und Europas. Trotz Klimakrise mit Fluten und Feuern will der Konzern die fossile Produktion in den nächsten zwei Jahren noch um knapp 30 Prozent steigern und sogar neue Gasfelder erschließen. Das muss gestoppt werden.“

Jürgen Resch, Kläger und Bundesgeschäftsführer der DUH: „Den Raubtierlobbyismus gegen den Klimaschutz und die direkte Beeinflussung von Regierungspolitik durch die deutschen Autokonzerne werden wir mit unseren Klagen beenden. Gerade BMW und Mercedes-Benz haben über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg alle gegebenen Zusagen zum Klimaschutz gebrochen und stattdessen auf schmutzige Diesel und durstige Benzinantriebe gesetzt. Die größten und klimaschädlichsten SUV-Stadtpanzer aus deutscher Produktion werden aktuell von Mercedes-Benz gebaut. Mercedes Neufahrzeuge haben schließlich europaweit die höchsten CO2-Emissionen unter allen Herstellern.“

Barbara Metz, Klägerin und Stellvertretende Bundesgeschäftsführerin der DUH: „Es geht um die Zukunft unserer Kinder, wenn wir heute auf ein Ende der Produktion von Verbrenner-Pkw ab 2030 klagen. Wie kaum ein anderes Unternehmen hat BMW den Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor und einen glaubwürdigen Umstieg auf sparsame, batterieelektrische Pkw blockiert. Während wir die Folgen der Klimakrise immer deutlicher spüren, entwickelt BMW immer neue Verbrenner-SUV und Limousinen. Den gerade bei BMW notwendigen Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor wollen wir mit unseren Klagen erreichen.“

Martin Kaiser, Kläger und Geschäftsführer von Greenpeace Deutschland: „Als gemeinnützige Organisation nutzen wir geltendes Recht, um die Zukunft vor allem junger Menschen zu schützen. Wir begreifen den Richterspruch aus Karlsruhe als Auftrag, den Schutz unserer gemeinsamen Lebensgrundlagen auf allen Ebenen des Rechts schnell und wirksam durchzusetzen. Mit dem Shell-Urteil aus den Niederlanden haben wir Rückenwind – und den braucht der Klimaschutz dringend.“

Clara Mayer, Klägerin gegen VW und Fridays-for-Future-Aktivistin: „Volkswagen hindert uns maßgeblich daran, unsere Klimaziele einzuhalten und kommt seiner Verantwortung gegenüber den Menschen nicht nach. Das darf nicht sein. Momentan macht VW immense Profite damit, klimaschädliche Autos zu produzieren, die wir in Form von Klimafolgen teuer bezahlen werden müssen. Die Grundrechte kommender Generation sind in Gefahr. Dieses Unternehmen beschäftigt mit die besten Ingenieur:innen der Welt und behauptet trotzdem, sich nicht vom Verbrenner verabschieden zu können. Wir sehen schon jetzt, was für Auswirkungen die Klimakrise auf Deutschland hat. Das Bitten und Betteln hat ein Ende. Jetzt muss VW rechtlich zur Verantwortung gezogen werden.“

Verkehrsunfall mit Linienbus am Römerlager in Mainz

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Polizei Mainz
Polizei Mainz

Rettungsdienst und Polizei mussten am Donnerstagnachmittag (02. September 2021) gegen 15:15 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Kreuzung Am Römerlager/Obere Zahlbacher Straße ausrücken. Zwei Personen wurden verletzt.

Zusammenstoß im Kreuzungsbereich

Laut Polizei fuhr eine 84-Jährige aus Mainz trotz rot geschalteter Ampel mit ihrem Citroën C3 in den Kreuzungsbereich Obere Zahlbacher Straße / Am Römerlager ein. Der 41-jährige Fahrer eines Linienbusses, der ordnungsgemäß bei grün die Straßenkreuzung überquerte, konnte nicht mehr rechtzeitig Bremsen und kollidierte mit dem Kleinwagen der Mainzerin. Durch die Wucht des Aufpralls lösten die Airbags bei dem Fahrzeug der Rentnerin aus. Der PKW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Zwei Personen verletzt

Bei dem Zusammenstoß der beiden Kraftfahrzeuge wurden zwei Personen verletzt. Sie wurden nach ärztlicher Behandlung vor Ort zur Abklärung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die Insassen des Linienbusses blieben nach jetzigen Kenntnisstand glücklicherweise unverletzt. Der Kreuzungsbereich wurde während der Unfallaufnahme voll gesperrt. Im Einsatz war neben der Polizei Mainz mit drei Streifenwagen auch das DRK mit einem Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug.

Stefan Sauer: Mehr Elektromobilität im Kreis Groß-Gerau

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Um den Ausbau der Elektromobilität auch in den Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens voranzutreiben, möchte der CDU-Bundestagsabgeordnete Stefan Sauer auf das noch laufende Förderprogramm „Sozial & Mobil“ des Bundesumweltministeriums aufmerksam machen. Zuletzt konnte eine Arztpraxis in Mörfelden-Walldorf davon profitieren und eine Zuwendung von 6.500 Euro sowohl für ein Elektrofahrzeug als auch die dazugehörige Ladesäule erhalten.



Stefan Sauer dazu

„Ich freue mich, dass wir durch die verschiedenen Förderprogramme die Elektromobilität in die Fläche bringen und der Kreis Groß-Gerau auch zunehmend in einzelnen Teilbereichen wie im Gesundheitssektor davon profitiert“, betont Stefan Sauer. In den Jahren zuvor wurden bereits im Rahmen der „Förderrichtlinie Elektromobilität“ mehrfach Gelder ausgeschüttet und so Vorhaben zur Elektrifizierung der Mobilität im Kreis unterstützt.

Unterstützung für Organisationen und Unternehmen

Das Förderprogramm „Sozial & Mobil“ mit einem Gesamtvolumen von 200 Millionen Euro richtet sich parallel zu den anderen Förderprogrammen des Bundes an Organisationen und Unternehmen, die im Gesundheits- und Sozialwesen tätig sind. Diese können noch bis 2022 Gelder beantragen. Durch das Programm können z.B. Seniorenheime, mobile Pflegedienste oder Kindertagesstätten den Umstieg bei der Beschaffung rein batterieelektrischer Neufahrzeuge und dem Aufbau von Ladeinfrastruktur unterstützt werden. Aufgrund der noch kurzen Programmlaufzeit sowie den nachfragebedingten langen Lieferzeiten von Elektrofahrzeugen ist eine schnelle Beantragung der Förderung empfehlenswert. Hierzu möchte Herr Sauer noch einmal explizit aufrufen.

Auf der Homepage des Bundesumweltministeriums werden alle Förderunterlagen und Detailinformationen bereitgestellt. Weiterführende Informationen stehen bereit unter: https://www.erneuerbar-mobil.de

Zum Hintergrund: Zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise hat die Bundesregierung im Juni 2020 ein Konjunktur- und Zukunftspaket auf den Weg gebracht, das milliardenschwere Investitionen für eine ökologische Modernisierung ermöglicht. Auch die sozialen Dienste, deren Relevanz in der Corona-Krise einmal mehr deutlich geworden ist, werden unterstützt: Neben dem Programm „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ gehört hierzu auch das genannte Programm „Sozial & Mobil“.

Malle-Party für 13-jährigen leukämiekranken Luca in Flonheim

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Der 13-jährige Luca ist eines von drei Kinder der fünfköpfigen Familie aus dem rheinhessischen Wöllstein. Alle drei Kinder leiden unter Autismus-Spektrum-Störungen. Doch im August 2020 brach für die Familie eine Welt zusammen. Bei Luca wurde zusätzlich akute lymphatische Leukämie diagnostiziert.



2020 an Leukämie erkrankt

Seit einem Jahr ist an einem normalen Familientag nicht mehr zu denken. Unzählige regelmäßige Fahrten in die Universitätsmedizin, verbunden mit verschiedensten Therapien bringen die Familie nicht nur an ihre finanziellen Grenzen.

Am kommenden Sonntag (5. September 2021) findet nun bei freiem Eintritt ab 12:00 Uhr im benachbarten rheinhessischen Flonheim ein großer „Mallorca Familyday“ zu Gunsten von Luca statt.

Malle-party für 13-jährigen leukämiekranken luca in flonheim

Malle-Stars

Zahlreiche „Malle-Stars“ haben sich angekündigt, um Luca und seiner Familie zu helfen. So werden unter anderem

  • Lorenz Büffel
  • Asphalt Anton
  • Catjaoffiziell Bierkapitän
  • Björn Chili
  • ABRISSDUO
  • Dirk Fluss
  • Meiki Rakete
  • Der Meischter
  • ECKI
  • Ramonstar
  • Prinzplaya_official
  • Dominik Allwardt

auf dem EDEKA-Parkplatz, Im Baumfeld 20 in Flonheim auftreten.

German Garrison – 501st Legion

Malle-party für 13-jährigen leukämiekranken luca in flonheim 1
Luca im Kreise seine Leinwandhelden beim US-Car-Treffen am Autohof Nahetal | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Da Luca großer Star Wars-Fan ist, hat es BYC-News möglich gemacht, dass seine Kino-Leinwandhelden auch mit vor Ort sind. Mit der „German Garrison – 501st Legion hat sich ein weiteres Highlight angekündigt.

Das komplette Event, welches coronabedingt auf 500 Gäste begrenzt ist, geht planmäßig bis 18 Uhr. Um auch ganz sicher mit dabei sein zu können, ist es sinnvoll sich vorab per Mail unter: hilf-lucajoel160508@web.de anzumelden.

Selbstverständlich findet dieses Event unter den aktuellen Corona-Bedingungen statt:

  • mit der Luca App einloggen oder Kontakt Formular ausfüllen
  • in den Sanitäranlagen gilt Maskenpflicht
  • am Eingang in Warteschlange gilt Abstand von 1,5m und Maskenpflicht
  • eine Coronatest-Bescheinigung (nicht älter als 24 Stunden) ist mitzubringen egal ob geimpft oder genesen, gilt für jeden ab 14 Jahre
  • Testungen sind auch vor Ort möglich. Aber um Wartezeit zu verringern, sollte vorher schon ein Test gemacht werden

Alle Erlöse dieses Tages gehen, genauso wie gerngesehene Spenden zu 100 % an Luca.

Mehrere Schüsse in Groß-Gerau abgefeuert | Polizei fahndet nach den Tätern

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Fahndung Polizei Symbolbild
Fahndung Polizei Symbolbild

Am Donnerstagabend (2. September 2021) gegen 23:10 Uhr hatten sich mehrere Anrufer der bei der Polizei gemeldet. Sie teilten mit, dass an der Ecke Frankfurter Straße/Darmstädter Straße mehrere Schüsse abgefeuert worden seien.



Schüsse vermutlich aus einem dunklen Kombi heraus

Wie die Anrufer weiter mitteilten, seien die Schüsse von Unbekannten möglicherweise aus einem dunklen Kombi, eventuell mit einem roten Streifen auf dem Dach, abgegeben worden. Einer der Mitteiler vermutete, dass es sich möglicherweise um eine Schreckschusswaffe gehandelt haben könnte.

Die Polizei leitete daraufhin umgehend eine Fahndung ein, welche jedoch bislang erfolglos verlief. Zeugen werden daher gebeten, sich unter der Rufnummer 06152 – 1750 bei der Polizei Groß-Gerau zu melden.

Eine Tote und mehrere Verletzte bei Verkehrsunfall im Rheingau-Taunus-Kreis

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Symbolbild Rettungsdienst | Foto: Shutterstock
Symbolbild Rettungsdienst | Foto: Shutterstock

Am Donnerstagmorgen (2. September 2021) gegen 6:45 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B42 zwischen Hattenheim und Erbach. Eine Person kam dabei ums Leben, drei weitere wurden verletzt.



Gegen drei Fahrzeuge geprallt

Ein 28 Jahre alter Mann befuhr mit einem VW Kleintransporter die B42 von Wiesbaden in Richtung Rüdesheim. Zwischen Erbach und Hattenheim kam er aus bisher ungeklärten Gründen langsam auf die Gegenfahrbahn. Dort streifte er zunächst den VW eines 53-Jährigen entgegenkommenden Mannes. Anschließend prallte er seitlich gegen den Opel einer 37-jährigen Fahrerin. Schließlich krachte er frontal in den Seat einer 31 Jahre alten Frau.

Eine Frau verstarb an der Unfallstelle

Die 31 Jahre alte Frau wurde durch den Aufprall in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei eilten umgehend zur Unfallstelle, konnten die 31-Jährige jedoch nicht mehr retten. Sie verstarb noch noch an der Unfallstelle. Der 28-jährige Unfallverursacher und sein 26 Jahre alter Beifahrer wurden bei dem Unfall  schwer verletzt und auch die Fahrerin des Opel wurde verletzt.

Die B42 musste für die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten bis etwa 11:15 Uhr voll gesperrt werden. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter hinzugezogen. Zudem hatte die Polizei eine Drohne eingesetzt, um Übersichtsaufnahmen aus der Luft anzufertigen. Der Sachschaden wird auf rund 40.000 EUR geschätzt.

Zeugen des Unfalls werden gebeten sich bei der Polizei in Eltville unter der Rufnummer 06123 – 90900 zu melden.

Feuerwehreinsatz aufgrund Fahrzeugbrand in Hargesheim

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Am Donnerstagmittag (2. September 2021) wurde die Feuerwehr nach Hargesheim in die Nähe der Alfred-Delp-Schule alarmiert. Dort brannte eine Mercedes A-Klasse. Der Fahrer hatte den Brand gegen 12:00 Uhr bemerkt und den Notruf gewählt.



Der Fahrer hatte bereits Löschversuche unternommen

Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort eintrafen, hatte der Fahrer gemeinsam mit Anwohnern bereits erste Löschmaßnahmen mit einem Gartenschlauch unternommen. Der Innenraum des Wagens war jedoch noch immer stark verraucht.

Die Feuerwehr sicherte den Wagen zunächst gegen das Wegrollen, da dieser an einem Hang stand. Anschließend wurde der Brand unter Atemschutz mit Hilfe eines Schnellangriffsrohrs und eines speziellen Löschmittelzusatzes für Fahrzeugbrände bekämpft. Hierzu musste auch die Fahrzeugbatterie im Bereich des Beifahrersitzes ausgebaut und Dämmmaterial entfernt werden. Im Anschluss an die Löschmaßnahmen wurde das Fahrzeug mit Hilfe einer Wärmebildkamera kontrolliert.

Verletzt wurde bei dem Brand glücklicherweise niemand. Um den nicht mehr fahrbereiten Mercedes kümmerte sich ein Abschleppdienst. Im Einsatz waren die Feuerwehren Hargesheim-Roxheim und Rüdesheim sowie die Einsatzgruppe des Dienstleistungszentrums für Feuerwehr und Katastrophenschutz und die Polizei Bad Kreuznach.

Gleich zwei Promillefahrten auf der B44 binnen kurzer Zeit

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Polizei Hessen4
Polizei Hessen4

Gleich zweimal stoppten Beamte der Polizeistation Groß-Gerau betrunkene Autofahrer auf der Bundesstraße 44. Zunächst kontrollierten die Ordnungshüter am späten Mittwochabend (01.09.2021), gegen 23.50 Uhr, einen 44 Jahre alten Autofahrer in Höhe der Einmündung zur Kreisstraße 164.

1,7 Promille

Rasch bemerkten sie hierbei, dass der Wagenlenker unter Alkoholeinwirkung am Straßenverkehr teilnahm. Ein Atemalkoholtest zeigte anschließend rund 1,7 Promille an. Der 44-Jährige wurde vorläufig festgenommen und musste eine Blutenentnahme über sich ergehen lassen. Ihn erwartet ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr. Sein Führerschein wurde von der Polizei einbehalten.

1,5 Promille

Etwa eineinhalb Stunden später, gegen 1.30 Uhr, geriet in Höhe der Einmündung zur Kreisstraße 156 ein 38 Jahre alter Autofahrer in die Kontrolle. Ein Atemalkoholtest zeigte etwa 1,5 Promille an und zudem erkannten die Polizisten Anzeichen, die auf einen vorherigen Konsum von Drogen hinwiesen.

Dem Mann war von den Behörden bereits die Fahrerlaubnis entzogen worden und bei ihm fanden sie zudem Kleinstmengen Haschisch und Marihuana. Auch er musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Den 38-Jährigen erwarten nun Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.