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Mainz: Stadtratsfraktion DIE LINKE kritisiert Vorgehen bei der Landesgartenschau

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In der Stadtratssitzung am 29.9.2021 wird darüber abgestimmt, ob die Stadt Mainz ihre Bewerbung zur Ausrichtung der Landesgartenschau 2021 abgeben soll. Voraussetzung für die Bewerbung ist ein Vertrag zur Durchführung der Landesgartenschau (LGS) zwischen Projektgesellschaft und Stadt. Obwohl der Vertragsinhalt noch nicht feststeht, soll der Stadtrat zustimmen. Der Finanzausschuss hat dieses Vorgehen in seiner Sitzung vom 21.9.2021 mehrheitlich beschlossen.


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Die Stadtratsfraktion DIE LINKE kritisiert dieses Vorgehen und weitere Punkte

Sie fordert, dass umfassende Transparenz zur Finanzierung der LGS hergestellt wird. Insbesondere soll die Verwaltung ausschließen, dass es zu Kürzungen in anderen Bereichen der freiwilligen Leistungen oder Steuererhöhungen kommt, um die LGS zu finanzieren. Eine Bewerbung, die schon wegen fehlender Leistungsfähigkeit der Stadt keine Aussicht auf Erfolg hat, solle nicht weiter betrieben werden.

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Der finanzpolitische Sprecher der Stadtratsfraktion der LINKEN, Martin Malcherek, führt dazu aus:

  • Die Änderung des ursprünglich vorgelegten Entwurfes muss vorgenommen werden, weil die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion des Landes (ADD) bestimmte Regelungen als rechtswidrig ansieht. Ob eine Neufassung rechtskonform ergeht, kann erst beurteilt werden, wenn ein neuer Entwurf vorliegt – einen solchen wird es aber vor der nächsten Stadtratssitzung nicht geben. Den Verantwortlichen der Stadt Mainz ist nicht aufgefallen, dass die Regelung rechtswidrig ist. Wieso sollten Sie es bei Neuverhandlung besser machen? Es zeigt sich, dass Aufsicht notwendig ist – aber auch die Kontrolle durch Gremien und Stadtrat. Dieser Kontrolle will man sich hier entziehen und einen Blankobeschluss erwirken.
  • Die Verwaltung versucht in ihrer Beschlussvorlage, die Kritik der ADD darauf zu reduzieren, dass es einige wenige Angriffspunkte gibt. Demgegenüber stellt die ADD grundsätzlich fest, dass sie keine finanziellen Spielräume bei der Durchführung der LGS sieht, wenn nicht Steuererhöhungen oder Kürzungen bei den freiwilligen Leistungen der Stadt erfolgen. Dies muss den Einwohner:innen klipp und klar vermittelt werden. Stattdessen wird der Eindruck genährt, es gehe der ADD um Paragrafenreiterei.
  • Die städtischen Ämter 20 (Finanzen) und 30 (Recht) haben den Vertrag geprüft. Die Verwaltung teilt lapidar mit, dass die Anmerkungen der ADD „in wesentlichen Punkten geteilt“ werden. Die Stellungnahmen der Ämter wurden den Mitgliedern des Finanzausschusses nicht zugeleitet. Dieses Vorgehen ist intransparent und verhindert, dass die Ausschussmitglieder zu einer umfassenden Urteilsbildung gelangen können. Weiterhin stellt sich die Frage, warum die Verwaltung nicht bereits früher auf die Einschätzung der Ämter reagiert und eine Neufassung des Vertragsentwurfes vorgelegt hat.
  • Die Einschätzung der ADD ist verpflichtender Bestandteil der Bewerbung für die LGS. Die Verwaltung muss klarstellen, warum sie an dem Bewerbungsverfahren festhält, obwohl eine negative Entscheidung bereits aus finanziellen Erwägungen zu befürchten ist.
  • Weiterhin muss die Verwaltung endlich volle Transparenz über die Kosten der LGS herstellen. Auch die ADD kritisiert, dass nicht erkennbar ist, ob die bisher vorgelegte Kostenplanung alle Kosten beinhaltet, die die Stadt tatsächlich zu tragen hat. Dies ist insbesondere hinsichtlich der Personalbereitstellung und anderer Leistungen unklar, die aufgrund des Durchführungsvertrages von der Stadt geschuldet sind.
  • Bei Rechtswidrigkeit des Vertrages könnte die Durchführung der LGS selbst nach erfolgreicher Bewerbung platzen. Die Verwaltung muss deshalb transparent darstellen, wie hoch die Kosten der Bewerbung sind und welche Risiken bestehen, dass dieses Szenario eintritt.“
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Martin Malcherek abschließend

„Dass dem Stadtrat kein fertiger Vertragsentwurf zur Abstimmung vorgelegt wird, zeigt, dass die Bewerbung übers Knie gebrochen und im schlimmsten Sinn improvisiert ist. Finanzpolitische Verantwortung sieht anders aus. Es zeigt sich einmal mehr, dass DIE LINKE die Stimme der ökonomischen Vernunft ist.“

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Die umweltpolitische Sprecherin der Mainzer Linksfraktion, Carmen Mauerer ergänzt

„Wir haben von Anfang an kritisiert, dass das Mainzer Konzept zur Bewerbung unter ökologischen und städtebaulichen Gesichtspunkten an der Zielsetzung einer LGS vorbei geht. Eine LGS soll Brachflächen begrünen und nicht vorhandene Grünflächen in Beschlag nehmen. Die vorgesehenen Ausstellungsflächen Volks- und Stadtpark sind hochwertige Grünanlagen, die von der Bevölkerung gut angenommen werden. Dass sie für eine LGS gesperrt werden und damit eine Aufwertung der wohlhabendsten Wohnlagen in Mainz vorgenommen wird, könnte sich als regelrechter Schildbürgerstreich erweisen – einer ökologischen und sozial gerechten Politik in der Landeshauptstadt wird dieses Konzept jedenfalls nicht gerecht.“

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Oldtimer-Treffen am Eugenie Michels Hospiz in Bad Kreuznach

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Nach knapp einem Jahr Corona-Pause nimmt die Ehrenamtsarbeit des Fördervereins Eugenie Michels Hospiz kreuznacher diakonie e. V. wieder Fahrt auf. Bereits 2005 wurde der Verein gegründet. Seitdem tragen über 200 Mitglieder mit ihrem großen Engagement dazu bei, das stationäre Eugenie Michels Hospiz und den Palliativmedizinischen Dienst des Diakonie Krankenhauses in Bad Kreuznach zu fördern. Diese Einrichtungen betreuen rund um die Uhr schwerstkranke Menschen. Der Verein finanziert sich durch Spenden und Mitgliedsbeiträge. Ein Beispiel für ihre Arbeit: An einem Samstag besuchten 13 Oldtimer die Hospizgäste und luden sie zu einer kleinen Ausfahrt ein.


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Das Engagement des Fördervereins ist vielseitig

Neben der Anschaffung von Fernsehgeräten, Ventilatoren, Duftlampen und Musikanlagen für die Zimmer der Bewohner, errichtete der Verein zum Beispiel ein Gartenhaus direkt am Hospiz und sorgte für elektrische Wohlfühlsessel in den Zimmern der Gäste. Auch das Wohl der Angehörigen liegt den Ehrenamtlichen am Herzen: Deshalb wurde das Besucherzimmer, das für Übernachtungsgäste der Bewohner zur Verfügung steht, neugestaltet. Einen besonders hohen Stellenwert nehmen Veranstaltungen und Aktivitäten ein. Die jüngste Aktion war ein italienischer Abend mit Live-Musik für die Gäste des Hospizes. Diese Projekte kommen direkt den Bewohnerinnen und Bewohnern zugute, so auch das kürzlich veranstaltete Oldtimer-Treffen.

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Nicht nur Hospizgäste, auch Bewohner und Senioren der benachbarten Einrichtungen auf dem Campus der Stiftung kreuznacher diakonie, folgten dabei dem Sound der alten

Motoren und bestaunten die alten Schmuckstücke. 13 Oldtimer rollten über das Diakonie-Gelände und platzierten sich auf der Wiese vor dem Eugenie Michels Hospiz.
Auch der Vorstand des Fördervereins nahm im „Adenauer“, einem Mercedes 300er Baujahr 1958, Platz und genoss die gute Stimmung. Besonders der Ehrenvorsitzende des Fördervereins, Bernd Butzbach, der das Treffen ins Rollen gebracht hatte, strahlte an diesem Tag mit der Sonne um die Wette: „Der Förderverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Hospiz zu unterstützen und Menschen, die hier ihren letzten Lebensabschnitt verbringen, eine Freude zu machen. Veranstaltungen dieser Art sind immer wieder eine schöne Gelegenheit, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.“ Sein Dank galt allen Ehrenamtlichen für ihr großes Engagement. Denn das Hospiz ist nicht nur ein ‚Sterbehaus‘, sondern ein Ort der Begegnung und der Lebensfreude.

Wenn Sie die Hospizarbeit unterstützen möchten, finden Sie weitere Informationen auf der Homepage der Stiftung kreuznacher diakonie: www.kreuznacherdiakonie.de. Wer sich gerne engagieren möchte, kann sich unter Tel.: 0671 605 3150 beim Förderverein Eugenie Michels Hospiz melden.

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Marc Ruland (SPD) zur Ankündigung von Christian Baldauf (CDU)

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Die Ankündigung Christian Baldaufs, den CDU-Landesvorsitz von Julia Klöckner übernehmen zu wollen, kommentiert Marc Ruland, Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz: „Von einer Verliererin zu einem Verlierer. Dass Baldauf auf Klöckner folgen soll, kann wirklich nur ein schlechter ironischer Scherz der rheinland-pfälzischen CDU sein. Eine Bankrotterklärung wäre es allemal. Zur Erinnerung: Christian Baldauf hat die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz als Spitzenkandidat krachend verloren – das ist gerade ein halbes Jahr her. Sich jetzt als obersten Erneuerer zu inszenieren, ist wirklich absurd.“ Zur Äußerung Baldaufs, man müsse das „Bauchgefühl der Basis“ hören, sagt Ruland: „Wenn Baldauf das Bauchgefühl der Basis sein soll, ist mir um die CDU Rheinland-Pfalz wirklich angst und bange.“


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Als „Radioaktiv“ gekennzeichnete Bleibehälter beschäftigten die Feuerwehr Frankfurt

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Am Dienstagmittag (28. September 2021) entdeckte der Mitarbeiter eines Recyclingsunternehmen auf dem Firmengelände im Osten Frankfurts zwei Bleibehälter die mit einem gelben Warnschild „Radioaktiv“ versehen waren. Er alarmierte umgehend die Feuerwehr.


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Die Behälter wurden überprüft

Vom Sonderdienst Umwelt und Sicherheit der Feuerwehr Frankfurt wurden die Behälter mit speziellen Strahlenmessgeräten untersucht. So sollte festgestellt werden, ob eine Gefahr in Form radioaktiver Strahlung von den beiden Behältern ausgeht. Weiterhin wurde das zuständige Umweltamt beim Regierungspräsidium Darmstadt über den Fund informiert.

Bei den Messungen der Feuerwehr, die mit zwei unterschiedlichen Strahlennachweisgeräten durchgeführt wurden, konnte keinerlei radioaktive Strahlung nachgewiesen werden. Die Behälter wurden lediglich ursprünglich für den Transport von radioaktivem Material verwendet. Das bedeutet, dass zu keiner Zeit eine Gefahr für Mensch oder Umwelt bestand. Anschließend wurden die Bleibehälter vor Ort entlabelt, geschreddert und der Wiederverwertung zugeführt.

An dem Einsatz der Feuerwehr waren insgesamt 14 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen beteiligt. Der Einsatz konnte nach knapp zwei Stunden gegen 14:30 Uhr beendet werden.

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Mehr Flächen für Windkrafträder in Hessen

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Das Verfahren zur 1. Änderung des Sachlichen Teilplans Erneuerbare Energien (TPEE) erreicht mit der Unterzeichnung der Genehmigungsexemplare eine wichtige Etappe: Gibt die Landesregierung grünes Licht, werden weitere 0,1 Prozent der Fläche Südhessens als Vorranggebiet zur Nutzung der Windenergie festgelegt. Damit steigt die Gesamtfläche, die in Südhessen für die Windenergienutzung zur Verfügung steht, auf 11.175 Hektar.


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Genehmigungsexemplare wurden unterzeichnet

Brigitte Lindscheid (Regierungspräsidentin des Regierungspräsidiums Darmstadt), Thomas Horn (Direktor des Regionalverbands FrankfurtRheinMain), Uwe Kraft (Vorsitzender der Regionalversammlung Südhessen (RVS) und Lena Herget-Umsonst (Vorsitzende der Verbandskammer des Regionalverbands FrankfurtRheinMain (VK)) haben am 28. September 2021 die Genehmigungsexemplare der 1. Änderung des Sachlichen Teilplans Erneuerbare Energien (TPEE) 2019 im Kollegiengebäude des RP Darmstadt unterzeichnet.

Die unterschriebenen Exemplare werden am 4. Oktober 2021 mit allen erforderlichen Unterlagen dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen zur Genehmigung vorgelegt. Die hessische Landesregierung hat dann sechs Monate Zeit, über die Genehmigung der 1. Änderung des TPEE 2019 nach Hessischem Landesplanungsgesetz und für den Bereich des Regionalverbands, in welchem der TPEE auch als Regionaler Flächennutzungsplan gilt, auch nach Baugesetzbuch zu entscheiden. Wenn die Genehmigung erfolgt ist, wird die 1. Änderung des TPEE 2019 im Staatsanzeiger für das Land Hessen veröffentlicht und tritt zu diesem Zeitpunkt in Kraft.

Der TPEE 2019 ergänzt den Regionalplan Südhessen/Regionalen Flächennutzungsplan 2010 um das Thema Erneuerbare Energien. Nötig geworden war die 1. Änderung des am 30. März 2020 wirksam gewordenen TPEE 2019, da dieser neben der Festlegung von Vorranggebieten zur Nutzung der Windenergie mit Ausschlusswirkung auch Räume enthält, für die bislang noch keine Festlegungen zur Windenergienutzung getroffen wurden (den sogenannten Weißflächen).

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Vorranggebiet zur Nutzung der Windenergie oder Ausschlussraum

Im Rahmen des 1. Änderungsverfahrens werden diese Weißflächen (die etwa 0,8 Prozent der Fläche Südhessens entsprechen) entweder als Vorranggebiet zur Nutzung der Windenergie festgelegt oder dem Ausschlussraum zugeordnet. Nach einer umfassenden Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der betroffenen Kommunen, Behörden und Träger öffentlicher Belange im Jahr 2020 hatten die Regionalversammlung Südhessen (RVS) am 2. Juli und die Verbandskammer am 30. Juni 2021 den abschließenden Entwurf der 1. Änderung des TPEE 2019 beschlossen.

Seitdem haben das Regierungspräsidium und der Verband die finalen Genehmigungsexemplare ausgefertigt und alle Unterlagen, die die Landesregierung zur Genehmigungsprüfung benötigt, zusammengestellt.

Mit der 1. Änderung des TPEE 2019 werden weitere 0,1 Prozent der Fläche Südhessens als Vorranggebiet zur Nutzung der Windenergie festgelegt. Das entspricht einer Fläche von 983 Hektar. Damit steigt die Gesamtfläche in Südhessen, die künftig für die Windenergienutzung zur Verfügung steht auf 11.175 Hektar (1.5 Prozent).

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Alle Teilnehmer der Amazon-Comedyserie „LOL: Last One Laughing“ – Dritte Staffel bereits in Planung

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APV LOL S2 Gruppe c Amazon.com Inc. or its affiliates 1
APV LOL S2 Gruppe c Amazon.com Inc. or its affiliates 1

Last One Laughing Staffel 1 ist die am meisten gesehene Serie aller Zeiten bei Prime Video in Deutschland. Im Folgenden erfahrt ihr, welche Stars an der zweiten Staffel der Amazon-Comedyserie „LOL: Last One Laughing“, die am 1. Oktober 2021 startet, teilnehmen.


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Klaas Heufer-Umlauf, Bastian Pastewka & Co.

Philip Pratt, Leiter deutsche Amazon Originals bei Amazon Studios dazu: „Wir freuen uns, für die neuen Folgen im Herbst erneut eine Riege aus absoluten Superstars des lustigen Fachs gewonnen zu haben, die sich bei der Aufgabe, nicht zu lachen, an den Rand des physisch Aushaltbaren bringen werden.“

In der zweiten Staffel der Serie dürfen Anke Engelke, Bastian Pastewka, Max Giermann, Kurt Krömer, Klaas Heufer-Umlauf, Annette Frier, Martina Hill, Tommi Schmitt, Larissa Rieß und Tahnee nicht lachen. Das Ganze geschieht unter den wachsamen Augen von Michael „Bully“ Herbig.

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Es wird eine dritte Staffel folgen

Amazon hat zudem auch bestätigt, dass es eine dritte Staffel des Erfolgsformats „LOL: Last One Laughing“ geben wird. Wer lacht, verliert –  das ist das Konzept. Schon vor dem Start der zweiten Staffel steht fest: Es geht in eine dritte Runde. Bei der Premierenfeier zur zweiten Staffel kündigte ein Verantwortlicher von Amazon Prime Video eine weitere Ausgabe an. Demnach will der Streamingdienst noch dieses Jahr eine dritte Staffel der Sendung produzieren, die von Comedian Michael „Bully“ Herbig moderiert wird.

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Nieder-Olmer Charity-Radsportinitiative sammelt 9,7 Millionen Euro für schwerkranke Kinder

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Team Rynkeby Tour 1 Foto Emma Laycock Laycock Media
Team Rynkeby Tour 1 Foto Emma Laycock Laycock Media

Beim diesjährigen Charity-Radevent von Team Rynkeby wurden insgesamt 9,74 Millionen Euro für schwerkranke Kinder gesammelt. Damit konnte das Ergebnis des letzten Jahres um 11 Prozent übertroffen werden.


Nationale Touren mit bemerkenswerten Spendenergebnis

Die europäische Charity-Radsportinitiative Team Rynkeby, die seit 2016 von der Eckes-Granini Gruppe als Partner und Hauptsponsor unterstützt wird, sammelt jährlich Spenden für den guten Zweck. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Absage des Saisonhöhepunkts, einer gemeinsamen Tour nach Paris, organisierten die Länderteams auch in dieser Saison regionale Touren. 2.057 Radfahrer:innen und 457 freiwillige Helfer:innen, verteilt auf 59 lokale Teams in Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, den Färöer-Inseln, Island, Deutschland und der Schweiz konnten bei den nationalen Touren ein bemerkenswertes Spendenergebnis erzielen.

Europaweiter Einsatz für schwerkranke Kinder

Wie jedes Jahr, fließen die Einnahmen an lokale Partnerorganisationen, die sich schwerkranken Kindern und ihren Familien annehmen. Die höchste Spendensumme sammelte wie im Jahr zuvor das schwedische Team mit rund 3,5 Millionen Euro. Das Geld geht an die beiden Organisationen Barnecancerfonden (The Childhood Cancer Foundation) und Barnhjärnfonden (The Childhood Brain Foundation). In Deutschland gingen gleich zwei Teams an den Start: Team Rynkeby – hohes C Flensburg und Team Rynkeby – hohes C Nieder-Olm. Zusammen mit den deutschen Teilnehmer:innen des Team Rynkeby Europe konnten sie 281.114 Euro für die Deutsche Kinderkrebsstiftung sammeln.

Starke Leistung unter schwierigen Bedingungen

Inmitten der anhaltenden Pandemie legten die Fahrer:innen in diesem Jahr rund 60.000 Kilometer zurück. „Die Teams haben ein weiteres Jahr gezeigt, mit wie viel Engagement sie sich für schwerkranke Kinder einsetzen. Mit viel Leidenschaft und Flexibilität haben die Fahrer:innen und Unterstützer:innen ein wirklich tolles Ergebnis für den guten Zweck erzielen können“, sagt Tim Berger, CEO der Eckes-Granini Gruppe.

Nieder-olmer charity-radsportinitiative sammelt 9,7 millionen euro für schwerkranke kinder
Erfolgreicher Saisonabschluss: Charity-Radsportinitiative Team Rynkeby sammelt 9,7 Millionen Euro für schwerkranke Kinder / Europaweit sammelten 2.057 Radfahrer:innen und 457 freiwillige Helfer:innen Spenden für den guten Zweck | Foto: Eckes-Granini Group GmbH Fotograf: Emma Laycock

In 20 Jahren mehr als 75 Millionen gesammelt

Auch Jørgen H.K. Jepsen, CEO der Team Rynkeby Stiftung blickt zufrieden auf den Saisonabschluss: „Vor 20 Jahren wurde das Projekt Team Rynkeby von einem Mitarbeiter von Rynkeby Foods ins Leben gerufen, das heute zur Eckes-Granini Gruppe gehört. Seitdem wurde die Aktion zu einer internationalen Charity-Radsportinitiative und wächst stetig weiter. Jedes Jahr nehmen in unseren neun aktiven Ländern etwa 3.000 Personen an dem Projekt teil und sammeln rund 10 Millionen Euro. Unser Traum ist es, die Spendensumme weiter zu steigern und noch mehr Teilnehmer:innen an Bord begrüßen zu dürfen – zum Wohle von Kindern in ganz Europa.“ In 20 Jahren hat das Team Rynkeby etwas mehr als 75,4 Millionen Euro für den guten Zweck gesammelt.

Große Pläne für die kommende Saison

Während das Team Rynkeby sein diesjähriges Ergebnis bekannt gibt, starten die Radteams bereits in die neue Saison. In Brüssel wird in der Saison 2021/2022 ein neues Team Rynkeby Belgien an den Start gehen begleitet von zwei neuen deutschen Teams in Berlin und in der Rhein-Ruhr-Region. Im nächsten Jahr ziehen sich damit etwa 2.087 Fahrer in 65 Teams aus neun Ländern das gelbe Trikot an, um erneut ein großartiges Spendenergebnis zu erzielen.

Weitere Informationen zu Team Rynkeby finden Sie unter

Über die Eckes-Granini Gruppe:

Eckes-Granini ist der führende Anbieter von Fruchtsäften und fruchthaltigen Getränken in Europa. Für das unabhängige Familienunternehmen mit Hauptsitz in Nieder-Olm, Deutschland (Rheinland-Pfalz) liegt der Fokus auf engagierten und kompetenten Mitarbeitern, starken Marken in den Bereichen Säfte, Fruchtgetränke und Smoothies sowie auf einer langfristigen strategischen Ausrichtung mit nachhaltiger Wertschöpfung. Eckes-Granini agiert heute mit eigenen Landesgesellschaften und strategischen Partnern schwerpunktmäßig in Europa und erzielt mit insgesamt 1708 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 873 Millionen Euro. Das Fundament des Unternehmens bilden die international renommierten Premiummarken granini und Pago zusammen mit den starken nationalen und regionalen Marken für Säfte und Fruchtgetränke. Verbraucher in 80 Ländern weltweit und besonders in Europa kennen und schätzen unsere Fruchtsäfte und die Vielfalt an Fruchtgetränken.

Über das Projekt Team Rynkeby

Das Team Rynkeby ist das Leuchtturmprojekt der Eckes-Granini Gruppe. Ins Leben gerufen von Mitarbeitern der dänischen Firma Rynkeby Foods A/S ist es heute das erfolgreichste Charity-Radsport-Team Europas. Zahlreiche Helfer engagieren sich ehrenamtlich für 59 lokale Teams aus Dänemark, Schweden, Finnland, Norwegen, den Färöern, Island, Deutschland und der Schweiz. Auch von Unternehmensseite erhält die Initiative neben dem Hauptsponsor Eckes-Granini Gruppe und deren Marken Rynkeby, God Morgon und hohes C Unterstützung von namenhaften Förderern aus Wirtschaft und Industrie.

12-jähriger Junge in Wiesbadener Innenstadt am hellichten Tag überfallen und beraubt

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Polizei Hessen
Symbolbild

Am gestrigen Montagnachmittag (27. September 2021) wurde im Wiesbadener Parkhaus des Luisenforums ein 12-jähriger Junge von einem etwa 14 Jahre alten Jugendlichen beraubt.


Räuber erbeutete Brustbeutel des Jungen

Nach Angaben des Geschädigten sei er gegen 15.30 Uhr im Luisenforum, auf der Brücke über der Schwalbacher Straße, auf den späteren Räuber getroffen und mit diesem gemeinsam mit dem Aufzug auf das Parkdeck 8 des Parkhauses gefahren.

Dort sei er dann im Bereich der Auffahrt zur Ebene 9 von dem unbekannten Jungen angegriffen und schließlich beraubt worden. Der Räuber rannte mit dem erbeuteten Brustbeutel des Geschädigten davon, schnappte sich den darin befindlichen Geldschein und warf den Beutel dann im weiteren Verlauf seiner Flucht davon.

Täterbeschreibung

Der Räuber soll etwa 14 Jahre alt sowie ca. 1,55 Meter bis 1,65 Meter groß gewesen sein und eine sportliche Statur sowie schwarze, längere nach hinten gegelte Haare gehabt haben.

Bekleidet sei er mit einem dunkelblauen T-Shirt, dunkelblauer Jeans und hellen Sportschuhen gewesen und habe etwas blau-weißes am rechten Handgelenk getragen.

Hinweise nimmt das Haus des Jugendrechts unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegen.

Echte Erfolgsstory | 10 Jahre Inklusionsprojekt in Meisenheim bei Bad Kreuznach

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2021 08 30 SOZ BH WG Meisenheim Jens Mueller Frauke Haas Rainer Pukall Sascha Hecker
2021 08 30 SOZ BH WG Meisenheim Jens Mueller Frauke Haas Rainer Pukall Sascha Hecker

Der Zwetschgenkuchen ist frisch. Kaffee ist gekocht. Am Esstisch in einem der Reihenhäuser in der Bürgermeister-Schaffner-Straße in Meisenheim (Kreis Bad Kreuznach) sitzt eine lustige Runde zusammen. Hier lebt eine besondere Wohngemeinschaft der Stiftung kreuznacher diakonie, die in diesem Jahr ihr 10jähriges Bestehen feiert.


Große gut gelaunte Familie

Jens Müller, Sascha Hecker, Lara Hübner und Daisy Weidmann wohnen hier und werden von drei Mitarbeitenden aus dem Bereich Behindertenhilfe stundenweise unterstützt. Wer mit allen am Tisch sitzt, lacht, redet und isst, hat das Gefühl, als wäre er bei einer großen, gut gelaunten Familie zu Gast. Hinter ihnen an der Terrassentür hängt eine große 10, weil sie alle nun genau ein Jahrzehnt diesen Inklusionsversuch erlebt haben.

Selbstständiges Leben und Heimat

„Das ist mein Zuhause“, sagt Sascha Hecker. Hinter dem kurzen Satz versteckt sich jede Menge  Lob an die ganze Runde. Denn das war und ist das Ziel des Projektes, das die Stiftung kreuznacher diakonie 2011 in Meisenheim umgesetzt hat: „Ein selbständiges Leben und Heimat bieten.“ Der 34-Jährige ist der ruhigere der Truppe. Sein bester Freund ist Jens Müller, der Spaßvogel des Hauses, der mit trockenem Humor und Anekdoten die Tischrunde an diesem und anderen Nachmittagen unterhält.

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Sascha Hecker Jens Müller | Foto: kreuznacher diakonie

Freiheit und selbstbestimmtes Leben

Beide gehen jeden Morgen im Bodelschwingh Zentrum in der Diakonie Werkstatt arbeiten. Auch Lara und Daisy haben diesen Tagesrhythmus und sind bis 16 Uhr bei der Arbeit im benachbarten Bodelschwingh Zentrum. Wenn alle um 16 Uhr in das Reihenhaus zurückkommen, sind auch abwechselnd die drei Betreuer da und helfen, wo es Unterstützung braucht. Das können ganz persönliche Probleme sein oder schlicht die Bewältigung von Alltäglichem: Waschen, Kochen, Geburtstagsplanung.

Auch beim Urlaub in Kroatien oder auf „Malle“ wird die Gruppe begleitet. Die Grundsatzfrage ist immer: Was brauchst du, um deine Aufgabe selbst erledigen zu können? Denn hier gibt es keine Rund-um-Betreuung, sondern Freiheit und ein selbstbestimmtes Leben für Menschen, die gerne von außen als „geistig behindert“ eingestuft werden.

Wie in anderen WGs

Dabei klappt das Leben in der Wohngruppe genauso gut oder genauso schlecht wie in anderen Wohngemeinschaften etwa an der Uni: Mal gibt es Streit untereinander, den man lösen kann, wenn man Kompromisse macht. Mal fehlt ein Ei, das man vergessen hat einzukaufen und beim Nachbarn erfragen muss. Mal klappt der Küchendienst, mal nicht. Und wenn jemand traurig ist, ist man füreinander da. Feste werden gefeiert, Waschtag und Kartenabend gehören zum Wochenablauf.

Echte Erfolgsstory

Jeder hier hat Stärken und Schwächen, auf die sich die WGler einspielen mussten. 10 Jahre leben Lara, Jens, Daisy und Sascha jetzt schon zusammen. Sie wollen und können hier alt werden – im Kreis ihrer Freunde, ihrer Nachbarn und der Mitarbeitenden der Stiftung kreuznacher diakonie, für die diese Inklusionsgeschichte eine echte Erfolgsstory ist.

Ratgeber | „Laub im Herbst“ – Wer steht in der Pflicht?

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Die dunkle Jahreszeit steht vor der Tür. Ein Streitpunkt ist in diesen Monaten nicht selten die Laubentsorgung. Damit im Ernstfall keine unnötigen Kosten drohen, klärt der Verband der Immobilienverwalter Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. auf: Welche Laub-Pflichten haben Mieter und Vermieter?


Verkehrssicherungspflicht

Die regelmäßige Beseitigung von Laub und gefährlichen Ästen zählt zu den sogenannten Verkehrssicherungspflichten des Grundstückseigentümers bzw. Vermieters. Auf den öffentlichen Straßen und Wegen ist dafür eigentlich die Kommune zuständig. In der Regel gibt sie diese Aufgabe über eine Satzung jedoch direkt an die angrenzenden Grundstückseigentümer weiter. So sind neben den Wegen auf dem eigenen Grundstück auch die direkt angrenzenden Gehsteige von Laub- oder Schneemengen zu befreien.

Vermieter grundsätzlich in der Pflicht

Vermieter können diese Arbeiten zwar grundsätzlich – durch ausdrückliche Regelung im Mietvertrag oder einer beigefügten Hausordnung – dem Mieter aufgeben, jedoch entbindet ihn das selbst nicht automatisch von seinen Verkehrssicherungspflichten. Er muss gewährleisten, dass der Mieter seiner Aufgabe nachkommt, ihn notfalls abmahnen und bei wiederholter Nichterfüllung auf dessen Kosten einen externen Dienstleister für die Räumung beauftragen.

Wie oft muss das Laub beseitigt werden?

Wann ist das Laub täglich zu beseitigen? Angelika Neubauer, Vorstandsmitglied im VDIV Rheinland-Pfalz/Saarland e.V.: „Die Laubentsorgung muss natürlich zumutbar bleiben. Gerichte sprechen beim Thema Laub von einer Räumpflicht in üblichem Maß. Das  Problem ist allerdings, dass das im Streitfall von Gerichten unterschiedlich ausgelegt wird. Oft übergeben Eigentümergemeinschaften das Laubräumen an einen externen Dienstleister, dieser wird über die Jahresabrechnung verrechnet und die Bewohner müssen sich um nichts kümmern.“ Werktags ist je nach Satzung der jeweiligen Kommune zwischen ca. 06.30 Uhr und 21.00 Uhr für laubfreie Wege zu sorgen, an Sonn- und Feiertagen ab 8 Uhr.

Wenn es zu Schäden kommt

Kommt es etwa durch nasses Laub zum Sturz, entscheiden Gerichte über Mitschuld und Ansprüche des Verunglückten. Auch Fußgänger haben sich bei herbstlicher Witterung vorsichtig zu verhalten. Angelika Neubauer: „Die Haus- und Grundstückseigentümerhaftpflichtversicherung des Vermieters reguliert den Schaden, auch wenn der Mieter für das Räumen zuständig war. Die Versicherung versucht aber, sich das Geld beim Mieter zurückzuholen. Wenn er Glück hat, übernimmt seine Haftpflichtversicherung dann den entstandenen Schaden.“

Wohin mit dem Laub?

Doch wohin mit dem Laub? Eine Entsorgung über die Biotonne ist wegen der begrenzten Kapazitäten oft schwierig. In der Regel bieten Städte und Gemeinden gegen Gebühr Laubsäcke an, die von der Müllabfuhr mitgenommen werden. Das Verbrennen oder Entsorgen im Wald ist in den meisten Kommunen jedoch ausdrücklich nicht zulässig.

Über den Verband der Immobilienverwalter Rheinland-Pfalz/Saarland e.V.

Fachlich ausgebildete Wohnungseigentums- und Mietverwalter von Rheinland-Pfalz und dem Saarland haben sich im Verband der Immobilienverwalter Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. (kurz: VDIVRPS) organisiert. Die aktuell über 130 Mitglieder verwalten in beiden Bundesländern etwa 86.000 Einheiten mit einem Wert von 10,3 Milliarden Euro. Der Verband ist Mitglied im Verband der Immobilienverwalter Deutschland e.V. (Berlin). Ziel ist es u.a., Wohnungs- und Miethauseigentümer zu aktuellen Immobilienthemen zu informieren, sie bei der Wahl des richtigen Verwalters zu beraten und im Streitfall zwischen Eigentümern und Verwaltern zu schlichten.

Tragischer Unfall in Rheinhessen | 53-Jährige von eigenem Fahrzeug eingeklemmt

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Zu einem tragischen Unfall kam es am vergangenen Sonntagmorgen (26.09.2021) im rheinhessischen Gimbsheim (Kreis Alzey-Worms), bei dem eine 53-Jährige von ihrem eigenen Fahrzeug zwischen Hauswand und Fahrertür eingeklemmt wurde.


Bremse am Pferdeanhänger noch nicht gelöst

Gegen 05:30 Uhr wollte die 53-Jährige mit ihrem SUV samt Pferdeanhänger aus ihrer Hofeinfahrt fahren. Hierbei bemerkte sie, dass die Bremse am Anhänger noch nicht gelöst worden ist.

Zwischen Hauswand und PKW eingeklemmt

Ihre 23-jährige Tochter, die sich ebenfalls im Fahrzeug befand, stieg aus und löste die Bremse, damit ihre Mutter losfahren konnte. Die Mutter stieg allerdings ebenfalls aus und vergaß die Handbremse im PKW zu betätigen, weswegen das Gespann in diesem Moment nach vorne mit der Tür gegen die Hauswand rollte und die Frau zwischen Fahrertür und Auto einklemmte. Hierbei wurde sie leicht verletzt. Am PKW entstand Sachschaden von ca. 3000 Euro.

Vermisstes Mädchen aus dem Rheingau-Taunus-Kreis aufgefunden

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Vermisstensuche beendet
Vermisstensuche beendet

Update: 28.09.2021 / 13:25 Uhr

Wie das Polizeipräsidium Westhessen in Wiesbaden mitteilt, konnte die 12-Jährige durch Familienangehörige in der Schweiz aufgegriffen werden, so dass die Vermisstenfahndung zurückgenommen werden konnte.


Ursprungsmeldung

Seit dem vergangenen Samstag (25.09.2021), wird die 12 Jahre alte Janna aus einer Klinik in Idstein vermisst. Die 12-Jährige, welche ursprünglich aus Liederbach am Taunus stammt, kehrte im Laufe des Tages nicht zu der Einrichtung zurück und wurde seitdem nicht mehr gesehen.

Bisherige Suchmaßnahmen ohne Erfolg

Die bisherigen Suchmaßnahmen und die Ermittlungen der Wiesbadener Kriminalpolizei führten bislang nicht zum Auffinden der Vermissten.

Beschreibung von Janna:

  • circa 165 cm groß
  • hat eine schlanke Statur
  • dunkle Augen
  • und schwarze Haare.

Sie wurde zuletzt mit einem schwarzen Kapuzenpullover und einer hellen Jeanshose bekleidet gesehen.

Die 12-Jährige könnte sich möglicherweise im Main-Taunus-Kreis oder in Frankfurt am Main aufhalten.

Weiterhin ist denkbar, dass sie sich mithilfe des öffentlichen Personen- und Nahverkehrs auf dem Weg nach Marburg befindet.

Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort nimmt die Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-3333 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Oppenheims Bürgermeister Walter Jertz tritt zurück – Neuwahlen noch dieses Jahr

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thorsten luettringhaus oppenheim ruine landskrone katharinenkirche
thorsten luettringhaus oppenheim ruine landskrone katharinenkirche

Stadtbürgermeister Walter Jertz (parteilos) wird aus gesundheitlichen Gründen nicht ins Rathaus zurückkehren und stellt sein Amt somit zum 30. September zur Disposition. Das teilt die Stadt in enger Abstimmung mit dem in Reha weilenden Stadtchef mit.


Entscheidung schweren Herzens getroffen

„Ich habe diese Entscheidung schweren Herzens und nach eingehenden Gesprächen mit meiner Familie getroffen. Ich tue dies in tiefer Dankbarkeit und mit größtem Bedauern, jedoch lässt es mein Gesundheitszustand auf absehbare Zeit nicht zu, die Stadt in einem dem Amt angemessenen Maße zu vertreten. Ich bitte mein Team sowie alle Oppenheimerinnen und Oppenheimer um ihr geschätztes Verständnis“, so Jertz in seiner Begründung.

Neuwahlen binnen 90 Tagen erforderlich

Er bedaure vor allem die vielen Herausforderungen, derer er sich während seiner Amtszeit noch habe annehmen und die man noch gemeinsam habe stemmen wollen. „Zu gegebener Zeit hoffe ich auf die Möglichkeit, diese Entscheidung noch genauer zu erörtern und einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger den Weg ins Bürgermeisteramt der Stadt Oppenheim zu erleichtern“, so Jertz, der bereits die Aufsichtsbehörden und die VG-Verwaltung über seine Entscheidung in Kenntnis gesetzt hat.

Die Gemeindeordnung Rheinland-Pfalz sieht für diesen Fall Neuwahlen zum Amt des Bürgermeisters innerhalb von 90 Tagen vor.

Mann bei Verkehrsunfall in Gustavsburg schwer verletzt

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Unfall Gustavsburg0
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Am Montagabend (28. September 2021) gegen 21:30 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Darmstädter Landstraße in Gustavsburg. Ein Mann wurde bei dem Unfall schwer verletzt. BYC-News war vor Ort.


Über eine rote Ampel gefahren

Wie die Polizei auf Anfrage gegenüber BYC-News mitteilte, befuhr ein 68 Jahre alter Mann mit seinem Motorroller die Darmstädter Landstraße aus Kostheim kommend in Richtung Bischofsheim. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei fuhr der Mann an der Kreuzung zur Rudolf-Diesel Straße über eine rote Ampel. Zeitgleich wollte eine 23 Jahre alte Frau aus Ginsheim-Gustavsburg die Kreuzung aus der Rudolf-Diesel Straße kommend überqueren. Es kam zum Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen, wobei der 68-Jährige stürzte.

Der Mann wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Die Einsatzkräfte der Polizei, die als erstes an der Unfallstelle eintrafen, leisteten erste Hilfe bis der Rettungsdienst vor Ort war. Dieser übernahm anschließend die Erstversorgung des Patienten und brachte ihn dann in ein Krankenhaus. Die Autofahrerin blieb nach ersten Erkenntnissen der Polizei unverletzt.

Die Fahrbahn in Richtung Bischofsheim musste bis etwa 22:15 Uhr gesperrt werden. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wird insgesamt auf rund 4.000 Euro geschätzt. Im Einsatz war die Polizei und der ASB-Rettungsdienst.

US-Gericht: R. Kelly in allen Punkten schuldig gesprochen

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R Kelly Haft
R Kelly Haft

Der ehemalige US-Popstar R.Kelly wurde von einem Gericht in New York verurteilt. Das Strafmaß für den Soulsänger wird am 4. Mai 2022 jedoch erst erwartet. Der 54-jährige R. Kelly war unter anderem wegen sexueller Ausbeutung Minderjähriger Menschen, Kidnapping und Bestechung in mehreren Punkten angeklagt. Dem Verurteilten droht nun eine jahrzehntelange Haftstrafe in einem US-Gefängnis. Seit seiner Festnahme im Sommer 2019 sitzt der Sänger in Untersuchungshaft.

„Dieses Urteil brandmarkt R. Kelly für immer als Raubtier, das seinen Ruhm und seinen Reichtum genutzt hat, um junge, verletzliche und stimmlose Menschen für seine eigene sexuelle Befriedigung auszubeuten“, teilte die zuständige Staatsanwältin Jacquelyn Kasulis nach dem Schuldspruch mit.