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Erneute Auszeichnung für das GPR Klinikum Rüsselsheim

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Das GPR Klinikum hat von der AOK Hessen im Leistungsbereich Gallenblasen-Operationen die Auszeichnung „überdurchschnittlich gute Behandlungsqualität“ erhalten. Damit gehört das GPR Klinikum nach Bewertung der AOK bundesweit erneut zu den besten 20 Prozent der Kliniken in diesem Indikationsbereich. Als Bestätigung dieser herausragenden Leistung wurden dem GPR Klinikum durch die AOK Hessen zum fünften Mal in Folge die begehrten „Drei AOK-Bäumchen“ als Qualitätssiegel verliehen.


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Chefarzt Dr. med. Lars Leupolt leitet die Operationen

Gallenblasen-Operationen werden im GPR Klinikum in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Lars Leupolt durchgeführt. Der Goldstandard in der Behandlung des Gallenblasensteinleidens ist die laparoskopische Cholezystektomie, die auch im GPR Klinikum angewandt wird. Hierbei wird die Gallenblase minimal-invasiv (mittels „Schlüssellochchirurgie“) entfernt. Große Studien zeigen, dass die frühzeitige Operation, vor allem bei der Entzündung der Gallenblase, mit besserer Heilung beim Patienten einhergeht.

„Wir freuen uns sehr, dass sich unser Engagement und unsere Erfahrung in der Behandlung des Gallenblasensteinleidens erneut in der sehr guten Qualität widerspiegelt und mit den AOK-Bäumchen sichtbar wird“, so Dr. med. Lars Leupolt.

Basis der Qualitätsmessung waren die Abrechnungsdaten der AOK, die entsprechend der Qualitätssicherung mit Routinedaten (QSR-Methodik) aufbereitet wurden. Im QSR-Verfahren wird nicht das gesamte Leistungsspektrum einer Klinik beurteilt, vielmehr werden bestimmte Leistungsbereiche definiert und innerhalb dieser Leistungsbereiche Indikatoren für die Ergebnisqualität analysiert.

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GPR Geschäftsführer Achim Neyer dazu

„Über dieses erneut sehr gute Ergebnis im Bereich der Gallenblasenoperationen freuen wir uns sehr“, so GPR Geschäftsführer Achim Neyer, „denn einmal mehr belegt ein Leistungsbereich des Hauses die hohe Qualität des gesamten GPR Klinikums. Wir sind in der Lage den Bürgerinnen und Bürgern in der gesamten Region eine konstante Behandlungsqualität in diesem Bereich anzubieten und sorgen zugleich für eine stetige Weiterentwicklung der medizinischen Versorgung.“

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Gewerkschaft Verdi kündigt bundesweite Streiks für eine Million Beschäftigte an

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Nach der ergebnislosen zweiten Verhandlungsrunde für die mehr als eine Million Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder hat der Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Werneke, eine spürbare Ausweitung der Streiks angekündigt.


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„Ein solches Vorgehen lehnen wir ab“

„Wir verplempern doch nicht tagelang unsere Zeit, um zu sämtlichen Forderungen der Beschäftigten ein stoisches Nein der Arbeitgeberseite zu hören. Und als trauriger Höhepunkt wird dann trotz mehrfacher Aufforderung durch ver.di kein Angebot vorgelegt. Solche Mätzchen haben die Beschäftigten nicht verdient“, sagte Werneke in Potsdam.

Tarifverhandlungen seien dazu da, sich anzunähern und Kompromisse zu schließen. „Wer Streiks provoziert, darf sich nicht wundern, wenn er sie bekommt. Die Verantwortung für die Folgen der kommenden Streiks trägt allein die Tarifgemeinschaft deutscher Länder“, erklärte der ver.di-Vorsitzende. Die Arbeitgeberseite erklärte zuvor, sie sehe auch für eine Aufwertung der Gesundheitsberufe sowie für eine erstmalige Tarifierung der studentischen Beschäftigung keinen Handlungsbedarf.

Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) hatte Verhandlungen von der grundsätzlichen Bereitschaft der Gewerkschaften abhängig gemacht, massive Herabgruppierungen im Eingruppierungssystem möglich zu machen. „Ein solches Vorgehen lehnen wir ab“, betonte der ver.di-Chef. Vorschläge von ver.di, für den von der TdL problematisierten Justizbereich in konkrete Gespräche einzutreten, hat die TdL weggewischt.

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5 Prozent mehr Einkommen

Die Gewerkschaften fordern für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder eine Einkommenserhöhung um 5 Prozent, mindestens aber 150 Euro bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Beschäftigte des Gesundheitswesens sollen tabellenwirksam monatlich 300 Euro mehr erhalten. Die Ausbildungsvergütungen sollen um 100 Euro angehoben werden.

Verhandelt wird für rund 1,1 Millionen Tarifbeschäftigte (940.000 Vollzeitstellen) und 48.000 Auszubildende im öffentlichen Dienst der Länder (außer Hessen). Das Tarifergebnis soll zudem zeit- und inhaltsgleich auf die 1,2 Millionen Beamtinnen und Beamten sowie rund 880.000 Versorgungsempfänger im Bereich der Länder sowie 175.000 Beamtinnen und Beamte und 120.000 Versorgungsempfänger im Bereich der Kommunen übertragen werden (Angaben ebenfalls ohne Hessen).

ver.di führt die Tarifverhandlungen gemeinsam mit den DGB-Gewerkschaften GdP, GEW und IG BAU sowie in einer Verhandlungsgemeinschaft mit dem dbb beamtenbund und tarifunion.

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Verkehrsunfall auf der Autobahn A63 in Fahrtrichtung Mainz mit Vollsperrung

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Zu einem vermeintlichen Fahrzeugbrand musste die Feuerwehr Nieder-Olm am  Mittwochabend (03. November 2021) gegen 21:00 Uhr auf die Autobahn A63 zwischen den Anschlussstellen Saulheim und Nieder-Olm in Fahrtrichtung Mainz ausrücken. Auch der Rettungsdienst und die Autobahnpolizei waren im Einsatz.


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Fahrzeugbrand entpuppte sich als Verkehrsunfall

Entgegen ersten Meldungen, die über Notruf gemeldet wurden, fand die Feuerwehr nach kurzer Suche kein brennendes Fahrzeug auf der Autobahn A63, sondern einen Verkehrsunfall zwischen den Anschlussstellen Saulheim und Wörrstadt in Fahrtrichtung Mainz. Da das Trümmerfeld auf mehrere Meter auf allen Fahrstreifen verteilt war, wurde die Autobahn zur Unfallaufnahme kurzerhand voll gesperrt.

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Zusammenstoß zwischen zwei Fahrzeugen

Nach ersten Informationen war ein VW Golf auf einen VW Polo aufgefahren. Bei beiden Fahrzeugen lösten die Airbags aus. Eine Person wurde bei dem Unfall verletzt und vom Rettungsdienst in ein Mainzer Krankenhaus transportiert. Die Feuerwehr Nieder-Olm leuchtete die Einsatzstelle aus, sicherte den Brandschutz an den verunfallten Fahrzeugen und nahm ausgelaufene Betriebsstoffe auf.

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Vollsperrung nach 40 Minuten wieder aufgehoben

Bis zum Eintreffen des Abschleppdienstes schob die Feuerwehr, nach Reinigung der Fahrbahn, die Unfallfahrzeuge auf den Standstreifen, sodass zumindest eine Fahrspur für den Verkehr in Richtung Mainz wieder freigegeben werden konnte. Der Verkehr staute sich bis zur Aufhebung der Vollsperrung auf vier Kilometer.

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Großer Fastnachtsumzug in Rheinland-Pfalz abgesagt

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Fastnacht
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Am Mittwoch (3. November 2021) wurde der große gemeinsame Fastnachtsumzug von Ludwigshafen und Mannheim in der Saison 2021/22 abgesagt. Der Umzug, bei dem sich seit 60 Jahren die Narren aus den beiden Städten immer am Fasnachtsonntag zum gemeinsamen Fasnachtszug vereinen, fällt auch in der kommenden Saison wieder der Pandemie zum Opfer.


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Einstimmig die Absage beschlossen

Christoph Heller, Präsident des Großen Rats der Ludwigshafener Karnevalvereine, erklärte, dass er die Absage sehr bedauere. Aufgrund der Corona-Pandemie sei es jedoch nicht möglich, eine solche Großveranstaltung durchzuführen. Bei gutem Wetter müsse man mit 200.000 Zuschauern rechnen. Weil das Risiko zu hoch sei, hätten sich alle dem Großen Rat angeschlossenen Vereine einstimmig für die Absage entschieden. Diese Entscheidung werde auch von den Vereinen aus Mannheim unterstützt.

Der große Umzug hätte am 27. Februar 2022 auf der rheinland-pfälzischen Seite, also in Ludwigshafen, stattgefunden.

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Neuwagen brennt komplett auf der Bundesstraße B41 bei Bad Kreuznach aus

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Nur kurz währte die Freude eines Autofahrers über sein gerade neu erworbenes Fahrzeug. Frisch voll getankt fing das Auto auf der Bundesstraße B41 in Höhe der Anschlussstelle Weinsheim in Fahrtrichtung Bad Kreuznach aus unbekannter Ursache Feuer.


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Vollsperrung der Bundesstraße

Die Leitstelle alarmierte die Feuerwehren aus Waldböckelheim und Rüdesheim mit dem Stichwort Fahrzeugbrand. Bei Eintreffen an der Einsatzstelle stand das Fahrzeug bereits komplett in Vollbrand. Ein Trupp unter Atemschutz löschte den brennenden Havaristen mit einem Schaumrohr ab. Weitere Einsatzkräfte sicherten die Einsatzstelle ab und dichteten Kanaleinläufe ab.

Die Bundesstraße war in Richtung Bad Kreuznach voll gesperrt. Kurzzeitig musste auch auf der Gegenfahrbahn in Richtung Bad Sobernheim der Verkehr aufgrund der starken Rauchentwicklung angehalten werden. Die Straßenmeisterei Bad Sobernheim kümmerte sich um die Reinigung der Fahrbahn, der Abschleppdienst um das ausgebrannte Fahrzeugwrack. Der Einsatz der beiden Feuerwehren mit rund 30 Einsatzkräften unter der Leitung von Wehrleiter Christian Vollmer war nach einer guten Stunde beendet

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Opel Signum rutscht aus Kreisel und fliegt über Erdwall

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Opel Signum
Opel Signum

Am Dienstag (2. November 2021) kam ein Opel-Fahrer am Kreisel in Mörstadt im Kreis Alzey-Worms von der Straße ab. Der 19-Jährige befuhr mit seinem Opel Signum gegen 21:40 Uhr die Landstraße L425 aus Worms-Abenheim kommend in Fahrtrichtung Monsheim.


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Zu schnell unterwegs gewesen

Die Kombination von einer nassen Straße und zu hohen Geschwindigkeit führte zu dem Verkehrsunfall. Der Fahranfänger fuhr zu schnell in den Kreisverkehr und rutschte nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Opel raste über einen Erdwall und kam dahinter zum Stillstand. Der junge Fahrer und sein 46-jähriger Beifahrer konnten den Wagen selbstständig verlassen. Mit leichten Verletzungen wurden sie zur Untersuchung ins Klinikum gebracht.

An dem Auto riss die Ölwanne ab, wodurch das Erdreich verunreinigt wurde. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergung des Fahrzeugs musste die Straße für rund zwei Stunden voll gesperrt werden.

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Frauenleiche im Wald in Mörfelden-Walldorf gefunden

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Worms
Polizei Symbolbild

Update 3. November 2021: Am Montag (1. November 2021) wurde eine Frauenleiche im im Waldgebiet im Bereich des Mönchbruchs aufgefunden. Wie die Polizei berichtet, handelt es sich dabei um die seit dem 18. Oktober vermisste 56 Jahre alte Frau aus Mörfelden-Walldorf. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei nicht vor.


Update vom 20. Oktober 2021: Nachdem die seit Montag (18. Oktober 2021) vermisste Frau aus Mörfelden-Walldorf trotz intensiver Suche noch immer nicht gefunden werden konnte, wendete die Polizei sich nun erneut an die Öffentlichkeit und bittet um Mithilfe. In diesem Zusammenhang veröffentlichte die Polizei ein Bild der vermissten Karin Neumann.

Erstmeldung vom 19. Oktober 2021: Seit Montagabend (18. Oktober 2021) wird eine 56 Jahre alte Frau aus Mörfelden-Walldorf vermisst. In diesem Zusammenhang wendet sich die Polizei an die Öffentlichkeit und bittet um Mithilfe.

Umfangreiche Suchmaßnahmen mit Hubschrauber und Hunden

Die 56-Jährige wurde letztmalig von einem Familienangehörigen am Montagmorgen gegen 6:00 Uhr gesehen. Weil ihr Aufenthaltsort seitdem nicht bekannt ist, alarmierten die Familienangehörigen gegen 18:00 Uhr die Polizei. In einer mehrstündigen Suchaktion, die bis zum Dienstagmorgen (19. Oktober 2021) um 5.30 Uhr andauerte, suchte die Polizei nach der Vermissten. Die Suchmaßnahmen wurden unterstützt von mehreren Streifen, einem Hubschrauber, der Feuerwehr, dem Technischen Hilfswerk (THW) und dem „mfs“ Rettungsdienst. Auch Personenspürhunden wurden eingesetzt. Alle Maßnahmen führten jedoch nicht zum Auffinden der Frau.


Personenbeschreibung der Vermissten:

  • circa 1,70 Meter groß
  • schulterlange blonde Haare
  • Möglicherweise trägt die Frau eine hellgrüne Jacke und rote Schuhe.

Vermisste könnte sich in einer hilflosen Lage befinden

Zum jetzigen Zeitpunkt kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die 56-Jährige in einer hilflosen Lage befindet. Vor diesem Hintergrund hofft die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Personen, die die Vermisste gesehen haben oder Hinweise auf ihren Aufenthaltsort geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06142 – 6960 bei der Rüsselsheimer Kriminalpolizei zu melden.

Warum wurde kein Bild veröffentlicht?

In manchen Fällen, wie in diesem, werden zunächst keine Bilder der Vermissten veröffentlicht. Die Polizei teilte hierzu mit, dass bei Vermisstenfällen immer Einzelfallentscheidungen darüber getroffen werden, ob ein Bild veröffentlicht wird. Es gibt diverse Gründe, weshalb die Polizei sich dafür entscheidet, kein Bild zu veröffentlichen. Beispielsweise um das persönliche Recht der Vermissten zu schützen oder weil es die Gesamtumstände des Falls zunächst nicht notwendig machen.

Bundespolizeigewerkschaft: „Lasst uns endlich unseren Job an der Grenze machen!“

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grenzkontrolle deutschland oesterreich 2001 pzkhut

Aufgrund der seit Wochen permanent steigenden Zahlen an Feststellungen unerlaubter Einreisen an der deutsch-polnischen Grenze hat die Bundespolizei ihren Kräfteansatz zur Bewältigung der Lage noch einmal aufgestockt. Neben den bereits zusätzlichen acht Einsatzhundertschaften der Bundesbereitschaftspolizei werden jetzt weitere mobile Einheiten der Bundespolizei in den Einsatzraum verlegt oder für eine Verlegung bereitgehalten.


Zahl der unerlaubten Einreisen nach Deutschland steigt weiter an

Da bisher nach wie vor keine Entscheidung zur Einführung stationärer Grenzkontrollen gefallen ist, werden die Bundespolizisten zur Unterstützung bei der Abarbeitung der Fälle eingesetzt, die bereits unerlaubt nach Deutschland eingereist sind. Im Rahmen der Bearbeitung dieser Fälle werden die unerlaubt eingereisten Personen durch die Bundespolizei auch in die Erstaufnahmeeinrichtungen verbracht.

„Die Bundespolizei ist kein Transportunternehmen, sondern eine Behörde mit einem klaren, gesetzlichen Auftrag – nämlich Grenzschutz!“, mahnt der Chef der DPolG Bundespolizeigewerkschaft, Heiko Teggatz. „An stationären Kontrollstellen an der Grenze könnten unsere Kolleginnen und Kollegen ihren gesetzlichen Auftrag wahrnehmen und unerlaubte Einreisen verhindern.“, so Teggatz weiter.

Mit der Einführung stationärer Kontrollen könnte erheblich Personal gespart und gleichzeitig eine deutlich höhere Kontrolldichte erreicht werden. Dass persönliche Interessen von Berufspendlern, die möglicherweise Wartezeit bei der Einreise nach Deutschland in Kauf nehmen müssten, Vorrang vor der Inneren Sicherheit Deutschlands und Europas haben könnten, stößt bei Teggatz auf völliges Unverständnis.

„Wir werden es nicht weiter zulassen, dass professionell ausgebildete Grenzpolizistinnen und -polizisten zum politischen Spielball werden! Meine Kolleginnen und Kollegen kommen seit Wochen nicht mehr aus den Stiefeln und werden politisch missbraucht. Das macht mich schlichtweg sauer!“

Wo ist der 81-jährige Andreas Kesisoglou? Die Kriminalpolizei bittet um Mithilfe

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Wo ist der 81-jährige Andreas Kesisoglou aus der Stadt Offenbach? Die Kriminalpolizei in Offenbach bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach dem 81 Jahre alten Vermissten. Wer kann Hinweise zu dem Aufenthaltsort geben?


Personenbeschreibung

  • Herr Andreas Kesisoglou
  • 1,70 Meter groß
  • schlank
  • Gebissträger
  • Vorderzähne des Oberkiefers fehlen
  • Der Gesuchte spricht Deutsch mit Akzent
  • Herr Kesisoglou singt und pfeift meist beim Spazierengehen
  • Er kann sich nicht optimal orientieren

Hinweistelefon der Polizei 069 8098-1234

Andreas Kesisoglou besucht regelmäßig ein griechisches Lokal in der Waldstraße. Dort wurde er am Montagabend, gegen 20 Uhr, von einem Taxi abgeholt. Vermutlich aufgrund eines Verständigungsproblems wurde er in der Karlstraße 62 anstelle seiner Wohnanschrift (Kaiserstraße/Offenbach) abgesetzt. Wer Hinweise auf den Aufenthaltsort von Andreas Kesisoglou geben kann, wird gebeten, sich unter 069 8098-1234 bei der Kriminalpolizei in Offenbach oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Verbraucherwarnung Kreis Groß-Gerau: Organische Lösungsmittel im Grundwasser

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Warnung Trinkwasser GG

Dass Gartengemüse im nördlichen Teil der Stadt Groß-Gerau nicht mit Brunnenwasser gegossen werden soll, weil das Wasser mit organischen Lösungsmitteln verunreinigt ist – darüber hatten das Regierungspräsidium Darmstadt sowie Kreis und Stadt Groß-Gerau die Bevölkerung in der Vergangenheit über amtliche Bekanntmachungen sowie über Pressemitteilungen informiert.


Jetzt kommt ein digitaler Weg hinzu:

Grundwasserverunreinigungen im Kreis Groß-Gerau sollen, im Rahmen eines Pilotprojekts informativ aufbereitet und anschaulich illustriert, künftig auch auf der Homepage des Kreises abrufbar sein.

Fachleute des Regierungspräsidiums Darmstadt (RP) und der Kreisverwaltung Groß-Gerau stellten das Projekt jetzt in einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Stadt Groß-Gerau in der Stadthalle von Groß-Gerau vor. Vor allem aber informierten und diskutierten sie mit rund 60 interessierten Bürger*innen über Grundwasser-Schadensfälle im Kreis. Moderiert wurde die Veranstaltung von Birgit Schmitt-Biegel, Bereichsleiterin der HIM-ASG, die seit Jahrzehnten in der Altlastensanierung tätig ist. „22 große schädliche Grundwasserverunreinigungen in 10 von 14 Kommunen im Kreis sind bekannt und werden vom RP bearbeitet“, sagte Berthold Meise, Leiter des Dezernats Bodenschutz beim RP Darmstadt.

Rund 400 Verfahren nach dem Bundes-Bodenschutzgesetz seien aktuell beim RP Darmstadt anhängig – dabei gehe es um die Untersuchung, Bewertung und Sanierung von Boden und Grundwasser aus Altlasten, sog. Nachsorge. Das RP-Dezernat Bodenschutz überwacht bzw. veranlasst hierbei, dass die Schadstoffe im Boden und im Grundwasser, soweit es verhältnismäßig ist, entfernt werden oder zumindest so an Ort und Stelle festgehalten bzw. gesichert werden, dass keine Gefahren für die Allgemeinheit entstehen. Beispielhaft stellten die Fachleute aus dem Dezernat acht Schadensfälle aus dem Kreis Groß-Gerau vor.

„Wir wollen bei dem Thema Transparenz schaffen“, sagten der Erste Kreisbeigeordnete Walter Astheimer und der Kreisstadt-Bürgermeister Erhard Walther in ihren Grußworten. Der Kreis Groß-Gerau sei ein lange von der Industrie geprägter Kreis, so Astheimer. Doch erst in den 1980er Jahren habe man sich mit dem unsachgemäßen Umgang mit Schmierstoffen und Chemikalien befasst und darauf geachtet, dass Schadstoffe nicht mehr in den Boden und in der Folge ins Grundwasser gelangen konnten, so Astheimer. Doch zu dem Zeitpunkt waren viele Böden bereits verunreinigt.


Beispiel Groß-Gerau

Zwei Schadstofffahnen im Grundwasser liegen unter der Kreisstadt: Eine geht auf das frühere Press- und Stanzwerk Fagro zurück, das in der Nähe des Bahnhofs Groß-Gerau zwischen 1966 und 1980 eine Entfettungsanlage betrieben hatte. Die Sanierung wurde 2013 offiziell abgeschlossen, mehr als 40 Grundwasser-Messstellen waren zeitweilig eingerichtet worden, um den Schadstoff-Abstrom zu dokumentieren. 2009 wurde das Gelände des Werks 1 von Fagro – durch Bodenaushub mit öffentlichen Mitteln saniert, Kosten: rund 1,2 Millionen Euro. Der Kreis Groß-Gerau hat es dann lastenfrei übernommen und dort den Neubau der Gymnasialen Oberstufe der Prälat-Diehl-Schule realisiert. Die Belastung des Grundwassers mit leichtflüchtigen halogenierten Kohlenwasserstoffen (LHKW) war von 10.000 Mikrogramm LHKW pro Liter auf heute 28 bis 60 Mikrogramm zurückgegangen.

Südlich des früheren Fagro-Werks gibt es eine weitere Schadstofffahne, die von einer heute nicht mehr existierenden Maschinenfabrik ausging. Eine Sanierung ist bislang nicht erfolgt, weil das RP mit dem heutigen Eigentümer einen langwierigen Rechtsstreit führte. Ende 2021/Anfang 2022 will das RP Klarheit haben, wie es hier weitergeht. Erhöhte Konzentrationen von leichtflüchtigen halogenierten Kohlenwasserstoffen (LHKW) seien nun auch hier und zudem in dem Gebiet zwischen den beiden Schadstofffahnen gemessen worden, berichtete Elke Grimm, Fachdienstleitung Natur-, Wasser- und Bodenschutz bei der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises. „Die Datenlage in Groß-Gerau hat sich verdichtet“, so Grimm.

Offenbar ist das Grundwasser im westlichen Innenstadtbereich von Groß-Gerau auf einer größeren Fläche mit organischen Lösungsmitteln verunreinigt

Das haben neuere Messungen durch die Untere Wasserbehörde des Kreises Groß-Gerau ergeben. Der Kreis hatte nach einem Aufruf seit 2019 sechs private Gartenbrunnen beproben lassen. Dabei seien Werte zwischen 28 und 197 Mikrogramm LHKW pro Liter gemessen worden – die Geringfügigkeitsschwelle beträgt 20 Mikrogramm LHKW pro Liter. „Aus diesen Erkenntnissen ist eine Gefahrenpotenzialkarte entstanden, gut einen Kilometer lang und 600 Meter breit, die wir bei der Infoveranstaltung vorgestellt haben und die auf unsere Homepage eingestellt werden soll“, so Grimm: „Die Karte ist als Vorsorgemaßnahme zu sehen, da das eigentliche Ausmaß des Schadens nicht exakt zu bestimmen ist.“

Kreis und RP betonen, dass die Verunreinigungen im Grundwasser zunächst keinerlei schädliche Auswirkungen auf die Bevölkerung haben, da das gesamte Stadtgebiet von Groß-Gerau an das Trinkwassernetz angeschlossen ist. Empfehlungen zu

Nutzungseinschränkungen gibt es gleichwohl

„Sofern Grundwasser zu Brauchzwecken aus, nach dem Hessischen Wassergesetz anzeigepflichtigen, Gartenbrunnen entnommen wird, sind folgende Nutzungseinschränkungen zu beachten: Es soll kein Grundwasser zu Trinkwasserzwecken genutzt werden. Auch soll das Grundwasser nicht zum Zwecke der Gartenbewässerung genutzt werden, wenn es sich hierbei um Pflanzen handelt, die der Nahrungsaufnahme dienen (Nutzpflanzen). Sträucher, Bäume, Rasenflächen, Rabatten etc. können dagegen bedenkenlos mit dem Grundwasser bewässert werden“, so heißt es in der aktuellen Bekanntmachung. Auch zum Befüllen der Pools und Planschbecken, sagte Dr. Angela Carstens, Leiterin des Kreisgesundheitsamts auf der Veranstaltung, sollte auf Grundstücken innerhalb des gekennzeichneten Areals in Groß-Gerau Trinkwasser verwendet werden.

Schadensfälle

Vorgestellt wurden in der Stadthalle zudem Schadensfälle bei der Opel-Zentralwäscherei auf dem Altgelände in Rüsselsheim, bei Merck in Gernsheim, bei der früheren Firma Kluthe in Biebesheim, in Ginsheim-Gustavsburg und bei dem ehemaligen Ticona-Werk in Kelsterbach. Diese und weitere Schadensfälle sollen bis Ende des Jahres auf der Homepage des Kreises eingestellt werden. „Die lebhafte Diskussion hat gezeigt, dass wir bei diesem nicht einfachen Thema breit informieren müssen“, sagte Astheimer.

Einsatz von Rohrverbindungen im Städtebau

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Für ein reibungsloses Funktionieren verschiedener öffentlicher Einrichtungen und Aktivitäten ist die Verwendung geeigneter Rohrverbindungen in einer Stadt erforderlich. Die Stadt verfügt über verschiedene Rohrleitungen aus dem privaten Sektor, um den häuslichen und gewerblichen Anforderungen gerecht zu werden. Für den reibungslosen Durchfluss von Wasser und anderen Flüssigkeiten müssen die Rohrverbindungen ordnungsgemäß installiert werden.

Rohre in einer Stadt tragen zu einem effizienten und reibungslosen Funktionieren verschiedener öffentlicher Einrichtungen bei. Um diese Rohre zum Wohle der Stadt nutzen zu können, sollten die Ingenieure beim Bau dieser Rohre daher mit angemessener Sorgfalt vorgehen.

Zur Stadtentwicklung gehört auch die Bereitstellung von Entwässerungsrohren von den Dächern zum Abwassersystem der Kanalisation. Diese Rohre dienen nicht nur der ordnungsgemäßen Ableitung von Abwasser und anderen Abwässern, sondern werden auch für die Bewässerung verwendet. Bewässerungsrohre werden für die Bewässerung verschiedener Teile der Stadt verlegt. Diese Rohre tragen zu einem effizienten Wassermanagement in der Stadt bei und verhindern das Auftreten von Dürren.

Probleme in der Entwicklung

Das Hauptproblem, das bei der Entwicklung der Stadt auftritt, ist die unsachgemäße Handhabung, Installation und Verbindung der Rohre. Unsachgemäße Handhabung kann zu Verstopfungen in den Rohren oder zu Rissen an den Verbindungsstellen führen. Risse in den Rohren können die Wasserversorgung erschweren und zu Wasserverlusten führen. Andererseits führt eine unsachgemäße Installation der Rohre zu einer Verstopfung an der Verbindungsstelle und den Rohrverbindungen, die die Wasserversorgung beeinträchtigen kann.

Die Verwendung von Rohrformstücken hat zur Entwicklung der Stadt beigetragen. Diese Rohre sind in verschiedenen Durchmessern und Farben erhältlich. Der Hauptzweck der Verwendung von Rohrformstücken ist die Regulierung der Wasser- und Abwasserversorgung. Es gibt einige spezielle Rohre, die für bestimmte Zwecke in den Boden eingelassen werden.

Werfen wir einen Blick auf die Einsatzgebiete für diese Rohre

Wenn Sie einen Brunnen an die Hauptabwasserleitung anschließen wollen, dann gibt es spezielle Rohre, die oberhalb der Bodenlinie im Boden verlegt werden. Die Rohre werden aus Eisen, Kupfer, Bronze oder Messing hergestellt. Bei unterirdischen Leitungen werden diese Rohre in die Erde verlegt, damit das Wasser reibungslos abfließen kann.

In Küstengebieten gibt es speziell konstruierte Rohrformstücke, die in den Boden eingelassen werden, um die Verbindung zwischen dem Rohr und dem Meer herzustellen. Auch städtische Gebiete benötigen diese Art von Rohrverbindungen, da die Bewohner meist in den Küstengebieten wohnen. Es gibt verschiedene Unternehmen, die Rohrleitungsanschlüsse und -verdrahtungen anbieten, damit die Gebäude in den städtischen Gebieten keine Probleme mit der Verbindung haben.

Einige der Unternehmen bieten ihre Dienstleistungen sogar online an, so dass die Kunden den Auftrag online erteilen können und die Mitarbeiter des Unternehmens sich mit ihnen in Verbindung setzen oder ihre Fragen beantworten. Wenn Sie nicht wissen, welche Art von Rohrverschraubungen für Ihr Gebäude oder Grundstück von Vorteil ist, können Sie sich jederzeit an die Experten oder Fachleute wenden.

So gehen Sie kein Risiko ein

Rohrformteil- und Rohrleitungsbauunternehmen verwenden eine breite Palette von Maschinen, Technologien und Werkzeugen, um sicherzustellen, dass die in einem Gebiet verlegten Rohre perfekt ausgerichtet und wasserdicht sind. Manchmal kann sogar der kleinste Fehler zu großen Katastrophen führen, da Wasser aus den Rohrleitungen austreten kann, was zu großen Problemen bei der Wasserversorgung in dem betreffenden Gebiet führt. Die Stadtentwicklung ist ohne Wasserleitungen unvollständig, denn sie sind die Hauptquelle für die Versorgung von Häusern, Industrien, Unternehmen und anderen öffentlichen Einrichtungen mit sauberem Wasser. Darüber hinaus werden viele Wasserleitungen auch für die Bewässerung und das Abwassersystem genutzt, um die Stadtbewohner und andere Gebiete außerhalb der Stadt mit Wasser zu versorgen.

Rohrformteil- und Rohrleitungsbauunternehmen sorgen dafür, dass die in den Stadtgebieten verlegten Wasserrohre die richtige Größe haben und von bester Qualität sind, die in keinem Fall beeinträchtigt werden darf. Wasserleitungen werden unterirdisch in großen Rohrnetzen verlegt, wobei die Schwerkraft genutzt wird, um die Rohre perfekt und sicher zu verlegen. Wenn sich herausstellt, dass die Wassertransportleitung defekt ist, kann die Stadt ernsthafte Schäden erleiden, und es kann zu Verletzungen und dem Verlust von Menschenleben kommen. Daher ist es wichtig, nur seriöse Auftragnehmer und Unternehmen mit der bestmöglichen Installation von Rohrverbindungen zu beauftragen, um sicherzustellen, dass die Wasserleitungen optimal funktionieren und das Wasser in der richtigen Richtung und mit dem richtigen Druck transportieren.

Änderungen der Corona-Verordnung in Rheinland-Pfalz ab dem 8. November

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Der Ministerrat hat die 27. Corona-Bekämpfungsverordnung erörtert. Diese gilt ab Montag, den 8. November. Danach gilt ein Dreiklang: Mehr Boosterimpfungen, Testpflicht für Ungeimpfte im Bereich Pflege, Lockerungen im Außenbereich. Zwar verfüge der überwiegende Teil der erwachsenen Bevölkerung inzwischen über einen vollständigen Impfschutz. Allerdings drohe angesichts steigender Infektionszahlen eine deutliche Belastung in den Krankenhäusern. Aktuell sehe man eine Pandemie der Ungeimpften.


Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Gesundheitsminister Clemens Hoch

Der Warnstufenmechanismus der Verordnung trage dem Rechnung: Bei weiter ansteigenden Zahlen werden weitere Einschränkungen nur für ungeimpfte Menschen gelten. Im Ministerrat wurde heute zudem beschlossen, Boosterimpfungen massiv auszubauen, mit Unterstützungsangeboten für Altenpflegeeinrichtungen und der schriftlichen Aufforderung für Menschen über 70. In Rheinland-Pfalz könne außerdem jeder Erwachsene, dessen Zweitimpfung mehr als sechs Monate zurückliegt, künftig unkompliziert an den Impfbussen des Landes eine Boosterimpfung bekommen, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Gesundheitsminister Clemens Hoch am Dienstag in Mainz.

„Wir haben erneut die Leitplanken angepasst, um gut und sicher durch den Winter zu kommen.“

Wir brauchen auch weiterhin Schutzmaßnahmen – wie Masken, Abstand und 2Gplus-Regeln – auch dann noch, wenn der Deutsche Bundestag sich entscheiden wird, die ‚epidemische Lage von nationaler Tragweite‘ zum 25. November 2021 auslaufen zu lassen.  Das Ende der epidemischen Lage nationaler Tragweite heißt nicht: Ende der Pandemie. Dort, wo Menschen weiterhin besonders geschützt werden müssen, erhöhen wir die Testpflicht für Ungeimpfte und forcieren die Boosterimpfungen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Daher regele die Verordnung, dass zum Schutz der besonders vulnerablen Personen eine tägliche Testpflicht für nicht geimpftes Personal in Krankenhäusern vorgesehen ist. Dies gelte auch für Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe sowie in ähnlichen Einrichtungen.

„Wir sehen zunehmend wieder Infektionsfälle bei den vulnerablen Gruppen, insbesondere bei älteren pflegebedürftigen Menschen“, so die Ministerpräsidentin. In Rheinland-Pfalz laufen die Boosterimpfungen insbesondere über die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sowie mobile Impfteams. Bis Ende Oktober wurden bereits 107.768 Menschen drittgeimpft. Auch an das Fachpersonal in Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeeinrichtungen wird appelliert, den eigenen Impfstatus zu überprüfen. „Auch, wenn es keine allgemeine Impfpflicht gibt, so stehen wir alle in der Pflicht, Verantwortung für unsere Nächsten zu übernehmen. Meine klare Bitte: Lassen Sie sich bitte impfen“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Mit einer täglichen Testpflicht für ungeimpfte Personen in diesen Einrichtungen werden wir für zusätzliche Sicherheit sorgen.“


Gesundheitsminister Clemens Hoch kündigte in einem 5-Punkte-Papier an, die Drittimpfungen generell beschleunigen zu wollen

  1. Jede Alten- und Pflegereinrichtung wird erneut sensibilisiert,
  2. Es werden verstärkt weitere mobile Teams eingesetzt
  3. Alle Menschen in Rheinland-Pfalz über 70 Jahren werden gemeinsam mit der Ärzteschaft angeschrieben und zur Impfung eingeladen
  4. Es wird zehn Krankenhausstandorte geben, an denen wir gemeinsam mit der Krankenhausgesellschaft dezentrale Impfzentren an speziellen Impftagen öffnen. Diese sollen Mitte November an den Start gehen.
  5. Es werden 500 weitere Impfbustermine bis zum Jahresende angeboten. Das entspricht einer Verdopplung der ursprünglichen Planung.

„Nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) sind diese insbesondere für Menschen über 70 Jahre unter anderem nach sechs Monaten möglich. Dies kann und wird in Rheinland-Pfalz hauptsächlich durch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte erfolgen. Schauen wir allein auf die Impfzahlen im Mai 2021, so sollten theoretisch im November mehr als 282.241 Drittimpfungen durchgeführt werden können. Wir arbeiten hier Hand in Hand mit der verfassten Ärzteschaft und vertrauen auf die Zusage, dass dieser Bedarf gedeckt werden kann und unterstützen mit zusätzlichen Angeboten des Landes“, so die beiden Politiker.

Erleichterungen soll es im Freien geben. So können Weihnachtsmärkte und Martinsumzüge ohne Maske, Abstand und Kontakterfassung stattfinden können.


Die Änderungen in der 27. Corona-Bekämpfungsverordnung im Überblick

Allgemeines
Die Regelung zur Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum entfällt. Gleiches gilt für die Personenbegrenzung (1 Person pro 5 qm), die bislang noch in öffentlichen und gewerblichen Einrichtungen galt.

Weniger Beschränkungen im Freien
Für Veranstaltungen im Außenbereich gibt es nur noch Beschränkungen, wenn die Teilnehmer feste Plätze einnehmen und eine Einlasskontrolle oder Ticketverkauf gegeben sind. In diesen Fällen gilt die Testpflicht. Die Begrenzung auf 25.000 Zuschauerinnen und Zuschauer entfällt. Nach dieser Regelung sind Martinsumzüge und Weihnachtsmärkte ohne Einschränkungen, d.h. ohne Abstand, ohne Maske und ohne 3G-Regeln.

Klare Regeln für den Innenbereich
In den übrigen Bereichen (z.B. Sport, Freizeit, Gastronomie, Kultur) beschränken sich die Schutzmaßnahmen auf den Innenbereich. Darüber hinaus sieht die 27. Corona-Bekämpfungsverordnung in Innenräumen relativ wenig Anpassungen vor. Hier bleibt es bei Veranstaltungen vor allem bei der 2Gplus Regelung.

Hotellerie
Die erlaubte Anzahl von 25, zehn oder fünf nicht-immunisierten Personen, die zum Wegfall des Abstandsgebots und der Maskenpflicht führt, wird künftig auch in Einrichtungen des Beherbergungsgewerbes angewandt.

Matthias Zimmerer: „Ich lege viel Wert auf eine gute finanzielle Situation der Stadt“

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Die finanzielle Situation in der Stadt Ginsheim-Gustavsburg ist alles andere als einfach. Das hat man auch bei den letzten sehr zähen Verhandlungen über den städtischen Haushalt gespürt. BYC-News sprach mit Matthias Zimmerer, dem Bürgermeisterkandidaten der CDU Ginsheim-Gustavsburg, über die aktuelle Situation und seine Vorstellungen für die Zukunft.


Die Haushaltsverhandlungen waren nicht einfach

Matthias Zimmerer legt nach eigenen Angaben sehr viel Wert auf stabile Finanzen der Stadt Ginsheim-Gustavsburg. Er selbst ist seit vielen Jahren Filialleiter der Wiesbadener Volksbank, wodurch er natürlich einiges an Erfahrung in diesem Bereich hat.

Zimmerer erklärt dazu: „Die Verhandlungen über den städtischen Haushalt 2022 habe ich als Bürger intensiv verfolgt, da ich kein Stadtverordneter bin und noch nicht stimmberechtigtes Magistratsmitglied war. Anfangs war es für mich schwer nachvollziehbar, wie ausgeprägt das politische Hin und Her und die gegenseitigen Vorwürfe zwischen den Fraktionen waren. Letztendlich haben der Magistrat mit dem Bürgermeister an der Spitze und die Stadtverordneten Kompromisse und Mehrheiten für Lösungen finden müssen, die dennoch für den ein oder anderen sehr schmerzhaft sind. Ich denke hier beispielsweise an die Beteiligung und Belastung von Vereinen aus Sport und Kultur an den Kosten für die Nutzung städtischer Einrichtungen. Diesem Antrag aller Fraktionen haben auch meine beiden Mitbewerber Ende September persönlich zugestimmt.“

„Ich hoffe, dass wir künftig früher mit den Verhandlungen auf stabiler Basis anfangen und diese besser für die Bürger und Vereine laufen, wenn ich als Bürgermeister die Moderation übernehmen kann.“, erklärt Zimmerer.

„Mehrbelastungen für die Bürger zukünftig vermeiden“

Bei dem jetzt beschlossenen Haushalt gebe es viele Punkte, wo sich der Bürgermeisterkandidat eine andere Lösung gewünscht hätte. Als Beispiel hierfür nennt er neben der geplanten Belastung der Vereine den Hebesatz der Grundsteuer B.

„Die 42 Hebesatzpunkte werden die Bürger in zwei Jahren belasten, wenn wir bis dahin finanziell nicht besser dastehen. Und ich möchte auf jeden Fall vermeiden, dass die Bürger da zur Kasse gebeten werden. Deshalb werde ich daran arbeiten, Wege aufzeigen und den Stadtverordneten Vorschläge zu unterbreiten, dass der Hebesatz nicht anfassen werden muss.“, sagt er. Aber auch die im Haushalt beschlossenen Kürzungen, vor allem im sozialen Bereich, seien für Zimmerer zukünftig bestmöglich zu vermeiden. Hier wolle er gegensteuern, wenn er als Bürgermeister gewählt wird.

„Auf die Kehrwende aufbauen“

Zimmerer weiß aber auch, dass es nicht einfach ist, die finanzielle Situation einer Stadt stabil zu gestalten und stabil zu halten. Er lobt daher auch die Arbeit des aktuellen Bürgermeisters, Thies Puttnins-von Trotha: „Er hat damals, als er das Bürgermeisteramt übernahm, eine katastrophale finanzielle Situation der Stadt vorgefunden. Keine Rücklagen und 30 Mio. Minus auf dem Girokonto der Stadt. In den ersten Tagen seiner Amtszeit musste er weiteren Kredit aufzunehmen, damit den städtischen Mitarbeitern ihre Gehälter gezahlt werden konnten. Er hat es danach geschafft, Reserven aufzubauen, mit denen man tolle Projekte hätte finanzieren können. Die Corona-Pandemie hat leider auch unserer Stadt einen Strich durch die Rechnung gemacht. Uns sind Einnahmen, wie beispielsweise die Gewerbesteuer, weggebrochen.“, so Zimmerer

„Gleichzeitig sind die Ausgaben der Stadt in verschiedenen Bereichen gestiegen, zum Beispiel durch notwendige technische Ausstattungen um die Arbeit der Mitarbeiter im Homeoffice zu organisieren. Durch Mindereinnahmen und Mehrausgaben wurden aufgebaute Reserven aufgebraucht, was jetzt zu dem aktuellen Haushalt und den damit verbundenen Kürzungen geführt hat. Auf die Kehrtwende, die Thies Puttnins-von Trotha damals mit der Verwaltung und dem Magistrat geschafft hat, möchte ich weiter aufbauen, sodass die Stadt in Zukunft wieder finanziell besser aufgestellt ist.“, erklärt der Bürgermeisterkandidat. Das bedeute aber natürlich auch, dass man nicht gleich alle Projekte umsetzen könne. Zunächst müsse man erstmal die wichtigsten Themen in Angriff nehmen, bevor Wunschprojekte umgesetzt werden.

Teil 1: Matthias Zimmerer – Bürgermeisterkandidat für Ginsheim-Gustavsburg

Sechs Feuerwehren im Einsatz nach Unfall auf der Kreisstraße K50 im Kreis Bad Kreuznach

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In der Nacht von Montag auf Dienstag (2. November 2021) kam es auf der Kreisstraße K50 zwischen Sankt Katharinen und Sommerloch zu einem schweren Verkehrsunfall. Wie die Feuerwehr der VG Rüdesheim an der Nahe berichtet, war eine Autofahrerin gegen 4:20 Uhr auf der K50 mit ihrem Opel Corsa unterwegs und kam von der Straße ab.


Die Fahrerin konnte nicht aus dem Fahrzeug

Ein Ersthelfer des Medizinischen Transportdienstes setzte den Notruf ab und leistete Erste Hilfe am Unfallort. Die Frau befand sich beim Eintreffen der Kräfte noch in ihrem Auto, war aber glücklicherweise nicht eingeklemmt. Nachdem die Einsatzkräfte die Unfallstelle ausgeleuchtet und Buschwerk rund um das Fahrzeug mit der Kettensäge beseitigt hatten, konnte die Fahrerin ihr Fahrzeug selbstständig verlassen. Der Rettungsdienst kümmerte sich um die weitere Versorgung. Über die Schwere der Verletzungen und die Schadenhöhe ist nichts bekannt. Der Einsatz der 30 Wehrleute unter der Leitung von Jörn Trautmann war nach 45 Minuten beendet. 

Im Einsatz waren:

  • Rettungsdienst
  • Notarzt
  • Polizei
  • Feuerwehr Sankt Katharinen
  • Feuerwehr Braunweiler
  • Feuerwehr Sommerloch
  • Feuerwehr Wallhausen
  • Feuerwehr Rüdesheim
  • Feuerwehr Spabrücken 

Neue Ladeinfrastrukturen von ESWE in Wiesbaden mit Teilnahme der Bevölkerung

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ESWE Community Ladesaeule Bild
ESWE Community Ladesaeule Bild

Mit dem Konzept der „Community Ladesäulen“ bindet ESWE Versorgung alle Bürgerinnen und Bürger ein. Jetzt gestalten die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener ihre Mobilität von morgen! Denn ESWE Versorgung geht beim Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge völlig neue Wege und bezieht alle Bürgerinnen und Bürger mit dem Konzept der „Community Ladesäule“ in die Planung eines bedarfsgerechten und effizienten Ladesäulen-Netzwerks für die hessische Landeshauptstadt und die Region mit ein.


Nutzung umweltschonender Alternativen

„Deutschlands Energiewende geschieht vor Ort, in den Städten und Gemeinden. Hier hat das Umdenken schon längst begonnen – so wie in Wiesbaden“, erklärt Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. „Elektromobilität spielt dabei eine entscheidende Rolle. Doch die breite Nutzung umweltschonender Alternativen zu Verbrennungsmotoren ist nur möglich, wenn die entsprechende Infrastruktur aufgebaut wird. Eine Infrastruktur, die sich am tatsächlichen Bedarf der Menschen vor Ort orientieren muss.“

Deshalb hat ESWE Versorgung das neue Konzept der „Community Ladesäule“ entwickelt

Unter www.eswe-versorgung.de/cls kann jeder vorschlagen, wo in der Region eine neue E-Tankstelle errichtet werden soll. Die Experten des Wiesbadener Energiedienstleisters prüfen alle potentiellen Standorte auf Flächeneignung sowie Umsetzbarkeit und geben der Kundin bzw. dem Kunden eine direkte Rückmeldung.

Interessierte bestimmen persönlich, welches der angelegten Projekte realisiert wird. Denn mit einem Betrag zwischen 50 und 500 Euro unterstützen sie den Bau der geplanten „Community Ladesäulen“, die in die Liste aufgenommen wurden. Der aktuelle Sparstand der einzelnen Vorhaben ist dabei jederzeit auf einer Onlinekarte einsehbar.

Ist das Sparziel erreicht, beginnt ESWE mit den Bauarbeiten

Und davon profitieren alle Geldgebenden sofort: Denn der von ihnen hinterlegte Betrag wird auf ihrer ESWE Lade KARTE gutgeschrieben und kann sofort beim Aufladen ihres Fahrzeugs genutzt werden – und das nicht nur an der von ihnen unterstützten „Community Ladesäule“ um die Ecke, sondern bei mehr als 10.000 deutschlandweiten E-Tankstellen im „ladenetz.de“-Verbund und in Europa bei rund 100.000 Ladepunkten der nationalen und internationalen Roaming-Partner von ESWE. Für ESWE-Kunden ist die ESWE Lade KARTE übrigens ohne Grundgebühr.

„Mit diesem Ansatz revolutionieren wir den Ausbau der Ladeinfrastruktur“, sagt Ralf Schodlok. „Wir präsentieren uns wieder einmal als Partner vor Ort und gestalten die Stadt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern. Das ist moderne Daseinsvorsorge in der Kommune, neu gedacht.“