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Mann attackiert und schlägt drei Frauen in der Innenstadt

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Polizei Frankfurt am Main
Polizei Frankfurt am Main

Am Mittwoch (1. Dezember 2021) hat ein obdachloser Mann in der Frankfurter Innenstadt drei Frauen angegriffen und geschlagen. Eines der Opfer musste danach in ein Krankenhaus gebracht werden.


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Zeugen schritten ein und hielten den Angreifer fest

Gegen 10:00 Uhr griff der Obdachlose die erste Frau an. Er schlug der 39-Jährigen ohne Vorwarnung ins Gesicht und flüchtete anschließend. Gegen 13:30 Uhr tauchte der gleiche Mann in der Eschersheimer Landstraße auf. Auch dort suchte er sich wieder willkürlich ein Opfer aus und schlug zu. Diesmal handelte es sich dabei um eine 37-jährige Frau. Auch hier flüchtete er im Anschluss.

Um 14:30 Uhr schlug er dann einer 47-Jährigen im Bereich des Börsenplatzes ebenfalls ins Gesicht. Dieses Mal gelang ihm die Flucht allerdings nicht. Zeugen hatten den Angriff beobachtet und hielten den Mann bis zum Eintreffen der Polizei fest. Bei der Festnahme wehrte sich der Angreifer massiv gegen die Beamten.

Die 47-jährige Frau wurden bei der Attacke verletzt. Da sie ärztliche Hilfe benötigte, wurde sie vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden anderen Frauen mussten nicht medizinisch versorgt werden. Der Angreifer wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

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Einbruch in Ginsheim – Die Polizei Südhessen sucht Zeugen

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Einbrüche in Wiesbaden
Einbrecher Fenster

Am Mittwoch (1. Dezember 2021) kam es zu einem Einbruch im Stadtteil Ginsheim. Die Einbrecher hebelten in der Gerhart-Hauptmann-Straße, an einem Einfamilienhaus, in dem Zeitraum zwischen 11:30 Uhr und 20:00 Uhr eine Tür auf. Die Kriminellen durchsuchten anschließend sämtliche Zimmer in dem Wohnhaus. Ob auch etwas gestohlen wurde, ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Zeugen werden gebeten sich bei der Kriminalpolizei in Rüsselsheim unter der Rufnummer 06142/6960 zu melden.

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Die Strecke der Weihnachtstraktoren durch Rheinhessen – Von Alzey nach Mainz

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Traktor Christmas
Traktor Christmas

Am Samstagabend (4. Dezember 2021) fahren wieder zahlreiche Landwirte mit weihnachtlich geschmückten Traktoren durch Rheinhessen, um ein Funken Hoffnung zu verbreiten. Den Streckenverlauf haben wir euch unten aufgelistet und bei Google Maps verlinkt.


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Über 7 Stunden lang werden die Landwirte durch Rheinhessen fahren

Nach den sehr erfolgreichen und emotionalen Weihnachts-Traktorfahrten im vergangenen Jahr haben sich Landwirte aus ganz Deutschland dazu entschlossen, auch 2021 wieder Kinderaugen zum strahlen zu bringen. Wie bereits im vergangenen Jahr beteiligt sich der LSV Rheinhessen (Land schafft Verbindung) ebenfalls wieder an der bundesweit durchgeführten Aktion. Mit der Aktion wollen die Landwirte etwas Gutes tun und Freude bereiten, aber auch auf die weiterhin angespannte Situation der Landwirte aufmerksam machen.

Die Landwirte starten um 15:00 Uhr in Alzey und fahren dann durch zahlreiche Ortschaften in Rheinhessen. Auf ihrem Weg werden sie auch an der Uniklinik Mainz einen Stop einlegen und dort Geschenke an die Kinderklinik überreichen. Ende wird etwa gegen 22:15 Uhr wieder in Alzey sein.

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Das Video von der Traktorenfahrt im letzten Jahr:

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Durchfahrtszeiten für den 4. Dezember 2021:

  • 15:00 Uhr Start in Alzey
  • 15:30 Uhr Wörrstadt
  • 16:00 Uhr Klein-Winternheim
  • 16:55 Uhr Marienborn
  • 17:30 Uniklinik Mainz
  • 18:30 Uhr Große Langgasse/Weißliliengassse
  • 18:45 Uhr Weisenau
  • 18:50 Uhr Großberg
  • 19:00 Uhr Hechtsheim
  • 19:15 Uhr kurze Pause auf dem Messegelände
  • 19:45 Uhr Ebersheim
  • 19:55 Uhr Nieder-Olm
  • 20:20 Uhr Zornheim
  • 20:35 Uhr Mommenheim
  • 20:45 Uhr Selzen
  • 20:55 Uhr Hahnheim
  • 21:05 Uhr Köngernheim/Undehnheim
  • 21:30 Uhr Bechtolsheim
  • 21:45 Uhr Gau-Odernheim
  • 22:00 Uhr Schaffhausen
  • 22:15 Uhr Alzey, Zentrum

Die genaue Streckenführung ist auf Google Maps einzusehen.

Die Landwirte freuen sich auf zahlreiche Menschen, ob jung oder alt, die ihnen vom Straßenrand aus zuwinken. Dabei sollten größere Menschenansammlungen aufgrund der aktuellen Situation natürlich vermieden und die aktuellen Hygienemaßnahmen eingehalten werden.

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Krankenhäuser in Wiesbaden verhängen erneut Besuchsverbote

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Die Wiesbadener Akut- und Rehakliniken sehen sich angesichts erneut steigender Infektionszahlen in der Bevölkerung dazu gezwungen, erneut ein Besuchsverbot umzusetzen.


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Schutz von Patienten und Personal

Dieser in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und dem Gesundheitsdezernenten beschlossene Schritt ist erforderlich, um Patienten und Personal vor zusätzlichen Risiken aufgrund eines Vireneintrags durch Besucher zu schützen. Die Kliniken bitten die Bevölkerung um Verständnis und um Unterstützung, die Ausbreitung der Pandemie gemeinsam einzudämmen.

Das Besuchsverbot tritt ab Freitag, 3. Dezember, zunächst für sechs Wochen in Kraft. Ausgenommen vom Besuchsverbot sind:

  • eine Begleitpersonen pro minderjährigem Kind
  • eine Vertrauensperson bei Geburt und pro Tag während des stationären Aufenthalts der Mutter
  • eine Person zur Unterstützung der Verständigung und Übersetzung
  • eine Person, deren Aufenthalt aus medizinischer Sicht sinnvoll und erforderlich ist,
  • m Beispiel in einmaligen Situationen des menschlichen Lebens, wie etwa bei der Aufklärung über eine schwerwiegende Diagnose, eine besonders belastende Therapie oder zur Begleitung naher Angehöriger im Sterbeprozess
  • Betreuer, Seelsorger, Standesbeamte, Rechtsanwälte, Notare und Bestatter.

Medizinisch begründete Ausnahmeregelungen werden mit den behandelnden Ärzten abgestimmt.

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Auch 2022 kein Startschuss für den Gutenberg Marathon in Mainz

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Corona-Pandemie macht weiterhin verlässliche Neu-Planung des Laufes unmöglich / Gesundheit der Teilnehmer:innen bleibt in Mainz oberstes Gebot / Beck: „Pandemie holt uns leider wieder ein – aus Marathon-Sicht ein déjà vu.“


Absolut oberste Priorität hat bei unserem Lauf die Gesundheit der Teilnehmer

Am Sonntag, 8. Mai 2022 sollte eigentlich wieder der Gutenberg Marathon Mainz gestartet werden – nun klafft erneut eine schmerzende Lücke im Veranstaltungskalender 2022. In der gestrigen Sitzung des Stadtvorstandes kam die Stadtspitze überein, den Lauf angesichts der sich aktuell bundesweit und regional zuspitzenden „vierten Welle“ der Pandemie, vorsorglich abzusagen. Es wäre – theoretisch – die 22. Auflage des Marathon geworden, allerdings konnte der Event bereits 2020 nur in „virtueller Form“ und 2021 gar nicht stattfinden.

Nach der pandemiebedingten zweijährigen Abstinenz waren die Planungen für den Gutenberg Marathon unter Federführung von Rennleiter Dieter Ebert bereits weit gediehen – es wäre zugleich ein „Marathon mit deutlich verändertem Gesicht“ geworden, da aufgrund der laufenden Sanierung des Mainzer Rathauses, dem damit verbundenen Ausfall der Tiefgarage als Abgabebereich für Kleiderbeutel als auch der Nichtverfügbarkeit der Rheingoldhalle neue Akzente gesetzt worden wären.

Sportdezernent Günter Beck betont vor diesem Hintergrund

„Absolut oberste Priorität hat bei unserem Lauf die Gesundheit der Teilnehmer. Manche Dinge hat man aber bei aller Planungssorgfalt nicht selbst in der Hand. Ich hatte es bereits befürchtet, mit der erneut anschwellenden Pandemie erleben wir aus Marathon-Sicht leider ein déjà vu.“

Rennleiter Dieter Ebert führt aus, dass die Öffnung der Meldelisten für den Marathon im Ablaufplan eigentlich für den vergangenen Samstag, 27.11.2021 geplant gewesen sei, inklusive Öffentlichkeitsarbeit, geschalteter Anzeigen in Laufmagazinen… „Das wäre wie stets unser Start in die heiße Vorbereitung gewesen.“ Aufgrund der aktuellen pandemischen Welle mit hohen Inzidenzzahlen wurden die Planungen jedoch nach internen Beratungen kurzfristig ausgesetzt, die Werbung auf null gefahren.

Mit den Zwängen der neuerlich grassierenden Pandemie stoßen wir erneut an die Grenze des Planbaren

„Zum gegenwärtigen Zeitpunkt würde sich nachvollziehbarer Weise niemand anmelden, zugleich kann die organisatorische Detailplanung bei steigenden oder bestenfalls stagnierenden pandemischen Niveau nicht seriös und vorausschaubar vorangetrieben werden“, sieht Beck aktuell keine Chance, die erfolgreiche Mainzer Marathon-Geschichte im Jahr 2022 fortzuschreiben. „Die Öffnung der Meldelisten wäre verantwortungslos. Öffnen wir die Portale – sofern es sinnvoll erschiene – jedoch zu einem weit späteren Zeitpunkt, sind wir in den notwendigen Vorbereitungen einfach zu spät dran und im roten Bereich: ob Läufershirts, Medaillen, Läufergeschenke, Verpflegung – hier benötigen wir frühzeitig verlässliche Teilnehmerzahlen, mit denen wir planen können. Ähnliches gilt für größere Ausschreibungen wie etwa die Verkehrssicherung. Hier benötigt man Vorlaufzeit. Und letztlich gilt Gleiches natürlich auch für die Gewinnung der vielen freiwilligen Helfer:Innen. Mit den Zwängen der neuerlich grassierenden Pandemie stoßen wir erneut an die Grenze des Planbaren“, betont Sportdezernent Günter Beck, der die Laufveranstaltung seit über einem Jahrzehnt verantwortet.

„Daher komme ich – nach Rücksprache und in Übereinstimmung mit den Stadtvorstandskolleg:innen zu dem Schluss: Eine Durchführung des Marathon ist leider auch 2022 aufgrund der pandemischen Unwägbarkeiten weder seriös noch sicher umsetzbar und passt einfach gerade nicht in die Zeit. Wir werden auch 2022 in Mainz keinen Startschuss erleben – dies sehr zu meinem Bedauern.“


Veränderungen zwingend: „Essenz des Laufes geht verloren“

Der Gutenberg Marathon Mainz stehe als Synonym für ein Event der Begeisterung und Lebensfreude: Mainztypisch geprägt durch Partystimmung in vielen Bereichen der Stadt mit vielen tausenden anfeuernden Zuschauer/innen, die den Breitensport – gepaart mit ambitioniertem Leistungssport – inmitten eines umfangreichen Rahmenprogramms feiern. Ein sportbegeistertes Fest als essentieller Bestandteil der Laufveranstaltung.

Sportdezernent Günter Beck: „Der Lauf ist aktuell mit Rahmenprogramm, Marathonmesse, Pasta-Party, Startzeremonie, Zuschauer/innen und Musik an der Strecke, einem stimmungsvollen Zieleinlauf mit Verpflegungsdorf im Zielbereich in keiner Weise – oder nur unter massiven Be- und Einschränkungen – denkbar. Mit solchen Eingriffen – sofern sie überhaupt umsetzbar wären – würde die Essenz des Mainz Marathon komplett verloren gehen.“ Genau aus diesem Grunde bleibe das Vorhaben „Marathon 2022“ kaum planbar. Ein Zuwarten in der Entscheidung verursache wiederum Kosten – Geldmittel, die verloren wären.

Beck: Top geplante Veranstaltung nicht zu garantieren

Sportdezernent Beck: „Zusammengefasst: Grundlegende Punkte sind vor dem aktuellen Hintergrund nicht verlässlich zu steuern. Und da wir uns bei entscheidenden Aspekten stets im Konjunktiv bewegen, ist eine seriöse und top geplante Veranstaltung im Mainzer Sinne nicht zu garantieren. Dies war und wird aber immer unser Anspruch sein: Wir sind stolz darauf, im organisatorischen Bereich stets zu den Top Ten Deutschlands zu gehören. Und dies liegt genau daran, dass der Gutenberg Marathon in manchen Punkten schlicht einzigartig ist. Halbe Sachen machen wir nicht – weiterhin schon gar nicht auf Kosten der Gesundheit. Daher verkünden wir leider auch für 2022 die Absage. Mainz wird leider auch am 8. Mai 2022 nicht an der Startlinie stehen.“

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„Dynamischer Agroforst“ in Gau-Algesheim und Köngernheim

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Rosenstöcke, Feldahorn und Ginster – oder doch ein kurzer Abstecher in die Toskana? Der Dynamische Agrofost hat kürzlich Einzug in zwei Gemeinden im Landkreis gehalten: Bei Pflanzaktionen in Gau-Algesheim und Köngernheim entstanden unter Anleitung des Umwelt- und Energieberatungszentrums der Kreisverwaltung in Zusammenarbeit mit der Naturschutzorganisation Naturefund zwei neue Projektgärten mit verschiedensten Pflanzen.


Eine Gemeinschaft aus engagierten Bürgerinnen und Bürgern sowie dem Stadtbürgermeister Michael König kam dafür im Schlossgarten in Gau-Algesheim zusammen.

Mit dabei: Martina Schnitzler vom UEBZ und Katja Wiese von der Naturschutzorganisation Naturefund. Gemeinsam integrierten sie den Dynamischen Agroforst auf der circa 320 Quadratmeter großen Fläche. So entstanden auf der einst brachen Fläche vier etwa gleich große Areale, die nach unterschiedlichen Themen gepflanzt wurden: ein Stadtgarten mit der Möglichkeit zum eigenen Ernten und Naschen von Bürgerinnen und Bürgern, ein Schlossgarten aus Rosen und Lavendel mit Fokus auf Schönheit und Liebreiz, ein Weingarten sowie eine reservierte Fläche für Kita- und Schulkinder.

Auch in Köngernheim wurde fleißig geackert. Fast 25 Interessierte, die „Köngernheimer Grünflächenfreunde“ sowie UEBZ und Naturfund setzten mehr als 1.500 Pflanzen auf drei Themenfeldern ein. Dabei entstanden die Bereiche Toskana, Alte Sorten und „Rot-Weiss“ – nach den Farben des Wappens Köngernheims. Nun laden eine Weinwand, verschiedene Bäume, Stauden, Blumen und Kräuter auf der Fläche am Ortstrand Köngernheims zum Verweilen ein. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, zu Flanieren und sich selbst ein Bild vor Ort zu machen.

„Wir sind begeistert, wie viele Interessierte sich bei den Aktionen bisher beteiligt haben. Das zeigt uns, dass wir mit dem Projekt Menschen erreichen können, die sich für den Umweltschutz weiterbilden und sich selbst einsetzen möchten“, resümiert Martina Schnitzler vom UEBZ die Aktionen.

Hintergrund

Dynamischer Agroforst ist eine Aufforstungs- und Anbaumethode, bei der Nutz- und Beipflanzen auf derselben Fläche angebaut werden und dabei ein dynamisches Pflanzensystem entsteht. Resultat dieser Vorgehensweise sollen gesündere Pflanzen, höhere Erträge sowie Resilienz gegenüber Trockenheit oder Starkregen sein. Das Projekt „Dynamischer Agroforst in den Kommunen des Landkreises“ zählt zu den 40 ausgewählten Zukunftsprojekten, die aus 322 Bewerbungen beim Bundeswettbewerb Naturstadt Kommunen schaffen Vielfalt hervorgingen. Mit dem Preisgeld von 25.000 Euro setzt das UEBZ insgesamt vier Flächen im Landkreis um. Neben den hier beschriebenen wurde bereits Anfang Oktober eine Fläche in Trechtingshausen umgesetzt. Für das nächste Jahr wird noch eine kleine Fläche im Landkreis für eine weitere Pflanzaktion gesucht.

Mehr Informationen zum Dynamischen Agroforst gibt es bei Martina Schnitzler vom UEBZ unter der Telefonnummer 06132-787-2170 oder schnitzler.martina@mainz-bingen.de.

Das sind die Vorteile von einem Haushaltskonto in der Partnerschaft

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Gründet man in einer Partnerschaft einen gemeinsamen Haushalt, wird schnell klar, dass die finanziellen Angelegenheiten neu geregelt werden müssen. Die gemeinschaftlich entstehenden Kosten, wie Miete, Strom und Telekommunikation müssen bezahlt werden. Um Diskussionen zu vermeiden, welche Kosten von wem übernommen werden und wie dies möglichst ausgeglichen geregelt werden kann, sollte man schon von Beginn an ein zusätzliches Haushaltskonto nutzen. Auf dieses Konto kann jeder Partner einen Betrag monatlich überweisen. Rechnungen im Zusammenhang mit Kosten für den gemeinsamen Haushalt können dann von dort beglichen werden.

Kontoformen für ein Haushaltskonto

Als Haushaltskonto kann jedes Girokonto genutzt werden, das als Gemeinschaftskonto geführt werden kann. Viele Banken ermöglichen es mehreren Personen, als Kontoinhaber für ein Konto zu fungieren. Oft ist sogar egal, ob es sich dabei um eine Partnerschaft oder eine Wohngemeinschaft handelt. Beim Gemeinschaftskonto sind immer alle Kontoinhaber offiziell hinterlegt und können über das Guthaben verfügen. Ein bereits existierendes Girokonto in ein Gemeinschaftskonto umzuwandeln kann bei vielen Banken aufwendig oder unmöglich sein. Allerdings ist es bei jeder Bank möglich, es neu zu eröffnen. So bietet unter anderem die Norisbank ein Gemeinschaftskonto kostengünstig an.

Gemeinschaftskonten, die als Haushaltskonto in einer Partnerschaft geführt werden, sollten als Oder-Konten eröffnet werden. Dadurch kann jeder der beiden Kontoinhaber auf das Guthaben zugreifen. Einer der Partner kann Geld abheben und überweisen, wenn dies gerade notwendig ist, ohne die Einwilligung des anderen einholen zu müssen. Das notwendige Vertrauen hierfür sollte in jeder Partnerschaft vorhanden sein, wenn man sich für das gemeinsame Haushaltskonto entscheidet. Mit EC-Karten für beide Kontoinhaber wird das Konto sogar für Ausgaben beim Einkauf im Supermarkt alltagstauglich.

Als Alternative zum Oder-Konto bieten Banken auch Und-Konten an. Diese sind allerdings eher für Vereine und Organisationen vorgesehen. Sie unterscheiden sich vom Oder-Konto dadurch, dass beim Und-Konto immer alle Kontoinhaber zusammen die Transaktionen tätigen müssen. Beispielsweise müssten Überweisungen vom Haushaltskonto in einer Partnerschaft dann von beiden Partnern unterschrieben werden. Damit sind Und-Konten wenig praxistauglich für diesen Einsatz. Und-Konten werden nicht von jeder Bank angeboten. Sie können aber jederzeit in ein Oder-Konto umgewandelt werden.

Vorteile von Gemeinschaftskonten

Die Nutzung des Gemeinschaftskontos gestaltet sich einfach. Die Gehälter der beiden Partner werden weiterhin auf die Einzelkonten überwiesen. Von diesen Einzelkonten wird der vereinbarte Beitrag zu den Haushaltskosten monatlich auf das Gemeinschaftskonto überwiesen. Werden von diesem Guthaben die gemeinsamen Ausgaben beglichen, ist auch keine Überziehung notwendig. Sofern man keine größeren Summen auf das Haushaltskonto einzahlt, gibt es auch keine Probleme mit dem Verdacht auf Schenkungen vom Finanzamt. Man sollte auf dem Gemeinschaftskonto auch keine größeren Geldsummen lagern, um Probleme bei möglichen Pfändungen zu vermeiden. Dies ist bei einem Haushaltskonto aber in der Regel auch nicht notwendig.

Eine Alternative zum Gemeinschaftskonto für die Haushaltsausgaben sind gegenseitige Vollmachten für die jeweiligen Einzelkonten. Sie haben allerdings den Nachteil, dass ein Kontoinhaber für Überziehungen haftet, selbst wenn die Begleichung der Haushaltskosten durch den Bevollmächtigten diese Situation erzeugt.

Das gemeinsame Haushaltskonto bei einem Todesfall

Sollte einer der Partner versterben, übernehmen die Erben seinen Anteil am Guthaben auf dem Haushaltskonto. Dies spricht dafür, das Haushaltskonto nicht als Guthabenkonto, sondern für Ausgaben zu nutzen. Alternativ kann auch vorab geregelt werden, zu welchen Anteilen das Guthaben jedem Partner gehört. Und-Konten können in so einem Fall sogar zu einem größeren Problem werden, da der lebende Partner nur noch mit Zustimmung der Erben auf das Konto zugreifen kann. Sie sind auch aus diesem Grund nicht als Haushaltskonto zu empfehlen.

Sarah Heil ist neue Pressesprecherin der Landeshauptstadt Mainz

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sarah heil stadt mainz
sarah heil stadt mainz

Die dreimonatige Vakanz in der Leitungsfunktion der Pressestelle der Landeshauptstadt Mainz endet in diesen Tagen – ab Mittwoch, 1. Dezember 2021 wird Sarah Heil die Funktion der Pressesprecherin der Landeshauptstadt übernehmen

„Mit Sarah Heil gewinnen wir eine in der regionalen Medienszene bewanderte Kommunikatorin als Pressesprecherin im Stadthaus hinzu. Da wir seit geraumer Zeit überaus bewegte Zeiten erleben, wird uns Sarah Heil in der Außendarstellung und der Vermittlung wichtiger Stränge des kommunalen Handelns gemeinsam mit der Erfahrung des gesamten Teams der Pressestelle weiter voran bringen. Ich freue mich sehr auf die künftige Zusammenarbeit“, betont Oberbürgermeister Michael Ebling.

Die neue Pressesprecherin der Landeshauptstadt blickt der neuen Aufgabe gespannt entgegen: „Meine Heimatstadt Mainz liegt mir in besonderem Maße am Herzen. Umso mehr freue ich mich, gemeinsam mit dem Team der Pressestelle das kommunikative Gesicht unserer Landeshauptstadt zu stärken. Der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Medienvertreter und Kollegen der Verwaltung blicke ich mit Freude entgegen.“

Heil übernimmt den Posten der Pressesprecherin, den zuvor Marc-André Glöckner bis zum 1. September 2021 ausgeübt hatte.

Bad Kreuznach: Generelles Besuchsverbot in Kliniken verhängt

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Zum Schutz der Patienten und der Mitarbeitenden haben die beiden Bad Kreuznacher Krankenhäuser St. Marienwörth und die Krankenhäuser der Stiftung kreuznacher diakonie mit den Standorten Bad Kreuznach und Kirn ab Freitag, 3. Dezember 2021, wieder ein generelles Besuchsverbot verhängt.


Ausnahmen sind mit der Leitung abzuklären

Ausnahmeregelungen sind in Absprache mit den Leitungsteams der Stationen, also mit den pflegerisch und medizinisch Verantwortlichen, möglich. Dazu gehören etwa Besuche bei palliativ betreuten Patienten, auf den Geburtsstationen beider Kliniken oder der Kinder- und Jugendmedizin des Diakonie Krankenhauses.

„Wie schon im vergangenen Jahr sehen wir in einem Besuchsverbot die beste Schutzmöglichkeit für alle Beteiligten. Diese Entscheidung fällt uns nicht leicht, weil wir wissen wie wichtig Besuche sind, gerade jetzt in der Adventszeit. Aber in der aktuellen Situation ist diese Maßnahme die beste Alternative. Wir vertrauen darauf, dass alle gemeinsam ihr Bestes tun, zum Wohl von Patienten, Besuchern und Mitarbeitern gleichermaßen“, erklärt Dr. med. Matthias Bussmann, Medizinischer Vorstand des Krankenhauses St. Marienwörth.

Die gleiche Ansicht vertritt auch Manuel Seidel, Kaufmännischer Direktor des Diakonie Krankenhauses, und ergänzt: „Alle Krankenhäuser arbeiten in der Corona-Pandemie eng zusammen. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Patientenversorgung in der Region zu sichern und die Menschen zu schützen, die bei uns versorgt werden oder bei uns arbeiten. Sobald sich die Lage entspannt, werden wir Besuche in unseren Häusern wieder ermöglichen. Wir wissen, dass diese Maßnahme für die Patienten und Angehörigen ein schmerzlicher Einschnitt ist und danken ihnen für ihr Verständnis.“

Immer mehr Anrufe beim Opfer-Telefon in Mainz – Über 1800 Anrufe pro Monat

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Symbolbild16
Symbolbild16

In der Coronakrise hat die Arbeit beim Opfer-Telefon des WEISSEN RINGS deutlich zugenommen. Nachdem die Zahl der Gespräche bereits von 2019 auf 2020 um zehn Prozent angestiegen war, setzte sich dieser Trend auch in den ersten zehn Monaten des Jahres 2021 fort. Durchschnittlich führen die 75 Beraterinnen und Berater derzeit insgesamt 1822 Gespräche pro Monat – fast 300 Gespräche mehr als 2019.


Deshalb brauchen die Helferinnen und Helfer dringend selbst Unterstützung

Der WEISSE RING, Deutschlands größte Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer, sucht weitere ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für sein Opfer-Telefon. Wer im Rhein-Main- oder Rhein-Ruhr-Gebiet wohnt und drei Stunden in der Woche Menschen helfen möchte, die Opfer einer Straftat geworden sind, kann sich ab sofort auf www.weisser-ring.de bewerben.

Die meisten Anrufer melden sich wegen Sexualdelikten (2021: 15,6 Prozent der Fälle), dicht gefolgt von Häuslicher Gewalt und Stalking. Etwas zurückgegangen ist zuletzt der Anteil der Fälle von Körperverletzung außerhalb des häuslichen Umfelds (9,9 Prozent). Das hat vermutlich mit den Kontaktbeschränkungen während der Pandemie zu tun.

„Nach dem Schrecken einer Straftat kann und will nicht jeder sofort offen und persönlich mit anderen Menschen darüber sprechen“, sagt Bianca Biwer, Bundesgeschäftsführerin des WEISSEN RINGS. „Manchen Betroffenen fällt es leichter, zunächst am Telefon über das Erlebte zu reden, vielleicht auch anonym. Auf diesen Weg erreichen wir Menschen in Not, die sich sonst nie bei uns gemeldet hätten.“ Die Beraterinnen und Berater am Opfer-Telefon haben seit der Einrichtung 2009 fast 200.000 Gespräche geführt.

Welche Voraussetzungen sollte jemand mitbringen, der als Opfer-Telefon-Beraterin oder -Berater arbeiten möchte?

Einen bestimmten Beruf oder eine bestimmte Ausbildung müssen Bewerber um ein Ehrenamt beim WEISSEN RING nicht vorweisen. Wichtige Eigenschaften für die Aufgaben am Opfer-Telefon sind psychische Stabilität und Entscheidungsfreude, Einfühlsamkeit sowie die Fähigkeit, gut zuzuhören und sich verständlich auszudrücken. Gearbeitet wird von zu Hause aus; ein eigener Computer mit Internetanschluss sowie IT-Grundkenntnisse sollten vorhanden sein. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in einer Schulung professionell ausgebildet und auf ihre Aufgabe vorbereitet, im Anschluss finden regelmäßige Teamtreffen und Superversionen statt.

Das Opfer-Telefon kann bundesweit und kostenlos in Anspruch genommen werden. Die aktuell 75 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unter der Rufnummer 116 006 täglich von 7 bis 22 Uhr erreichbar. Die Beraterinnen und Berater verstehen sich als Lotsen, die allen Ratsuchenden die bestmögliche Hilfe für die jeweilige Situation aufzeigen.

Bewerbungen sind ab sofort über das Formular auf der Homepage des WEISSEN RINGS möglich: www.weisser-ring.de. Dort finden sich auch weitere Informationen. Rückfragen können schriftlich an die E-Mail-Adresse opfertelefon@weisser-ring.de geschickt werden.

Der WEISSE RING wurde 1976 in Mainz gegründet als „Gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten e. V.“.

Er ist Deutschlands größte Hilfsorganisation für Opfer von Kriminalität. Der Verein unterhält ein Netz von rund 2.900 ehrenamtlichen, professionell ausgebildeten Opferhelferinnen und ‑helfern in bundesweit rund 400 Außenstellen, beim Opfer-Telefon und in der Onlineberatung. Der WEISSE RING hat mehr als 100.000 Förderer und ist in 18 Landesverbände gegliedert. Er ist ein sachkundiger und anerkannter Ansprechpartner für Politik, Justiz, Verwaltung, Wissenschaft und Medien in allen Fragen der Opferhilfe. Der Verein finanziert seine Tätigkeit ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und testamentarischen Zuwendungen sowie von Gerichten und Staatsanwaltschaften verhängten Geldbußen. Der WEISSE RING erhält keinerlei staatliche Mittel.

Aktueller Stand zur Baustelle zwischen Heidesheim und Wackernheim

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Heidesheim Wackernheim Sper
Heidesheim Wackernheim Sper

Seit 07. Juni 2021 ist die Ortsdurchfahrt von und nach Heidesheim in Richtung Wackernheim wegen Bauarbeiten in der Oberdorfstraße / Wackernheimer Straße gesperrt. Auch die Buslinie 620 kann seitdem nicht den regulären Linienweg fahren. Nun ist das Ende in Sicht, denn die Vollsperrung wird aufgehoben.


Auch die Buslinie 620 wird ihre gewohnte Route wieder fahren können

Ab Samstag 04.12. wird die Ortsdurchfahrt wieder freigegeben, sodass auch der Bus wieder seine gewohnte Route von Ingelheim, über Wackernheim und Heidesheim in Richtung Mainz und umgekehrt fahren kann. Ebenfalls ab Samstag soll auch die neue Bushaltestelle „Oberdorfstraße“ in der Uferstraße freigegeben werden. (wir berichteten).

Der Grund für die Bauarbeiten waren Anschlussarbeiten an den Häusern in der Oberdorfstraße, ab dem Max-Holländer-Platz, und der Wackernheimer Straße, über eine Länge von etwa 200 Metern. Angesetzt waren die Arbeiten für voraussichtlich 5 Monate, die sich jedoch um einen Monat verzögert haben.

 

Mitarbeiter (m/w/d) für Teststation in Wackernheim gesucht

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Im Ingelheimer Stadtteil Wackernheim wird in Kürze eine Teststation eröffnen, um auch den Anwohnern direkt im Ort die Möglichkeit zu bieten, sich testen zu lassen. Vor allem in Hinblick auf die 3G-Regel  am Arbeitsplatz und in öffentlichen Verkehrsmitteln soll damit sichergestellt werden, dass sich jeder unkompliziert testen lassen kann.

Für die Teststation, die im Rathaus in Wackernheim betrieben wird, werden noch Mitarbeiter gesucht. Hierfür sind keine medizinischen Voraussetzungen nötig. Eine zertifizierte Schulung wird vorher durchgeführt. Da vor Ort Spucktests angeboten werden, müssen die Mitarbeiter keine direkte Testung an den Personen vornehmen.

Was Sie mitbringen sollten:

  • Kurzfristig verfügbar
  • Sozialkompetenz
  • Sorgfalt, Genauigkeit sowie Zuverlässigkeit
  • Selbstständigkeit
  • mindestens 18 Jahre alt
  • Freude am Umgang mit Menschen
  • Kommunikations- und Teamfähigkeit
  • Gewissenhaftes Vor- und Nachbereiten der Testproben
  • Keine medizinischen Vorkenntnisse erforderlich

Geboten werden:

  • Die Möglichkeit bei der Eindämmung der COVID-19 Pandemie zu helfen
  • Unabhängiges Arbeiten mit viel Eigenverantwortung
  • Teilnahme an einer zertifizierten Schulung zur Durchführung von Antigen-Schnelltests auf SARS-CoV2 (PoC-Test)
  • Befristete Einstellung auf Aushilfsbasis, Teilzeit, oder Vollzeit möglich
  • Gute Bezahlung

Bei Interesse Bewerbungen bitte per Mail an bewerbung@covidtestung24.de schicken oder telefonisch unter 0163 / 251 167 4 melden.

Kommunale Schnelltestzentren in Mainz-Bingen reaktiviert: Öffnungszeiten und Adressen

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Im Landkreis Mainz-Bingen sind die kommunalen Schnelltestzentren wieder geöffnet. Aufgrund steigender Infektionszahlen sowie neuer Auflagen des Landes ist die Nachfrage nach professionell durchgeführten Schnelltests sprunghaft angestiegen. Neben den kommunalen Testzentren sind PCR- und Schnelltests weiterhin bei kommerziellen Anbietern, sowie Apotheken oder Arztpraxen möglich. Mitgebracht werden muss der Personalausweis, teilweise ist es bei den kommunalen Testzentren nötig, vorab einen Termin zu vereinbaren. „Die kostenlosen Bürgertests sind ein wichtiger Baustein, um Infektionsketten zu unterbrechen und so das Pandemiegeschehen überblicken zu können“, so Landrätin Dorothea Schäfer über die Relevanz der Schnelltests.


Die Testzentren im Landkreis Mainz-Bingen:

  • In Ingelheim wird nach wie vor das ehemalige Verwaltungsgebäude der Vereinigten Großmärkte für Obst und Gemüse (VOG) als Testzentrum genutzt. Für die Testungen montags bis freitags von 16 bis 18 Uhr sowie samstags von 13 bis 15 Uhr ist eine Terminanmeldung erforderlich.
  • Die Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen hat die Teststelle der Wißberghalle in Sprendlingen reaktiviert. Getestet wird montags bis freitags von 17.30 – 20 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 9 bis 11.30 Uhr. Bürgerinnen und Bürger können Termine unter www.sprendlingen-gensingen.de oder telefonisch über die Telefonnummer 06701/201-0 vereinbaren.
  • In der Verbandsgemeinde Bodenheim wurde erneut das Testzentrum in Lörzweiler eingerichtet. Die Malteser testen hier in der Hohbergstraße 7, jeden Freitag von 17 bis 19 Uhr.
  • Die VG Rhein-Selz hat das Testzentrum in Guntersblum reaktiviert. Tests sind mittwochs von 19 und freitags von 19 bis 20 Uhr ohne Anmeldung in der Grabenstraße 5 (DRK-Ortsverein) möglich.
  • In der Gemeinde Budenheim können sich Bürgerinnen und Bürger donnerstags von 17 bis 19 Uhr im Bürgerhaus testen lassen. Anmeldungen über die Website sind möglich, aber nicht zwingend notwendig.
  • In Bingen betreiben die Malteser ihre Stelle wieder im Hindenburgpark am Ticketschalter der Bingen-Rüdesheimer. Getestet wird Dienstag, Donnerstag und Samstag von 10 bis 16 Uhr.
  • Auch in Nieder-Olm wird voraussichtlich in der Kalenderwoche 49 ein kommunales Testzentrum öffnen, die Öffnungstage sind jedoch noch nicht definitiv festgelegt. Es werden noch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gesucht.
  • In Wackernheim laufen aktuell die Planungen für eine Teststation.

Weiterhin sind PCR- Testungen bei Bioscientia möglich. An den Standorten Ingelheim wird täglich getestet, in Oppenheim Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, in Mainz von 8.30 bis 16.30 Uhr. Termine sind unter 06132/781 77 77 vereinbar.

Startschuss für schnelleres Internet in Ginsheim-Gustavsburg

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Spatenstich Glasfaserausbau in Gustavsburg0 1
Spatenstich Glasfaserausbau in Gustavsburg0 1

Alle reden von FTTH (Fiber to the Home), von Glasfaser-Anschlüssen bis ins Haus. Rund 2.600 Haushalte in Ginsheim-Gustavsburg im Stadtteil Gustavsburg haben die Chance, schon in Kürze dabei zu sein. Die Telekom wird das Netz in Ginsheim-Gustavsburg im Stadtteil Gustavsburg-West ausbauen und Anschlüsse mit bis zu 1 Gigabit pro Sekunde anbieten. Am Dienstag (30. November 2021) fand hierfür der Spatenstich in der Bebelstraße in Gustavsburg statt. BYC-News war vor Ort.


Kostenloser Glasfaser-Anschluss von der Telekom

Damit der Ausbau nicht am Haus oder der Wohnung vorbeizieht, müssen die Anwohner allerdings rechtzeitig tätig werden. Wer sich jetzt meldet, bekommt den Glasfaser-Anschluss kostenlos von der Telekom. Die Immobilie kann später immer noch angeschlossen werden, dieser Anschluss muss aber aus eigener Tasche bezahlt werden. Außerdem können notwendige Genehmigungen für Tiefbauarbeiten den Anschluss verzögern.

„Wir bauen mit Licht im Rücken“, sagt Regionalmanagerin Simone Remdisch. „Das heißt, zwischen Ausbauankündigungen, Bau und Buchbarkeit vergehen nur wenige Monate.“ Das Unternehmen plant, den Ausbau im Jahr 2022 abzuschließen. Dabei werden fünf Kilometer Glasfaser und 12 Verteiler gebaut.

Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha dazu

„Die bestehende gute Kooperation mit der Deutschen Telekom zahlt sich aus“, betont Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha. „Ich bin sehr froh darüber, dass schon kurz nach Unterzeichnung der Vereinbarung zur Verlegung von Glasfaser der Erste Spatenstich für die Bauarbeiten noch in diesem Jahr erfolgen kann“, so der Bürgermeister. Von dieser Versorgung können zunächst die Bürger im westlichen Teil des Stadtteils Gustavsburg profitieren. Angestrebt sei aber eine weitere Zusammenarbeit, mit dem Ziel in den nächsten Jahren eine flächendeckende Glasfaserversorgung im Stadtgebiet zu erreichen. „Dass die Telekom den Ausbau eigenwirtschaftlich betreibt und der Stadt sowie den privaten Eigentümern dabei keine Kosten entstehen, ist ein Angebot, das wir uns nicht entgehen lassen sollten, wenn wir für die Zukunft gerüstet sein wollen“, sagt Puttnins-von Trotha. Die von der Telekom verlegten Leitungen können auch von anderen Telekommunikationsunternehmen genutzt werden, sofern sie eine entsprechende Vereinbarung mit der Telekom getroffen haben.

Glasfaserausbau in der Region beschleunigen

Der Netzausbau der Telekom in Ginsheim-Gustavsburg ist Teil des regionalen Kooperationsprojekts „Gigabitregion FrankfurtRheinMain“. Das Projekt hat zum Ziel, den Glasfaserausbau in der Region zu beschleunigen und kosteneffizient für die beteiligten Landkreise und Kommunen umzusetzen. Durch eine möglichst enge Kooperation mit den drei beteiligten Netzbetreibern und kommunalen Unternehmen vor Ort soll der Internetausbau in einer Synchronisation von eigenwirtschaftlichen, geförderten und kooperativen Ausbauaktivitäten stattfinden.

Eigentümer im Ausbaugebiet können sich die Glasfaser-Anbindung ihrer Immobilie ab sofort sichern. Online unter www.telekom.de/glasfaser oder telefonisch 0800 2266100. Auch wer zur Miete wohnt, kann jetzt schon einen Glasfaser-Anschluss buchen. Die Telekom wird dann mit den Vermietern Kontakt aufnehmen und klären, wie die Glasfaser ins Haus kommt.

Eine Immobilie mit schnellem Internet ist für die Zukunft bestens gerüstet. Sie lässt sich einfacher vermieten oder verkaufen. Darüber hinaus bietet der Glasfaser-Anschluss alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen: Zum Beispiel Homeoffice-Anbindung, Smart Home, IP-TV, Streaming Dienste, Online Gaming oder auch Telemedizin.

Feuerwehreinsatz am Flurgraben im Stadtteil Gustavsburg

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Feuerwehr Ginsheim Gustavsburg4
Feuerwehr Ginsheim Gustavsburg4

Am Dienstag kam es gegen 19:40 Uhr zu einem Feuerwehreinsatz im Stadtteil Gustavsburg. In der Gemeinschaftsküche der Asylunterkunft „Am Flurgraben“ brach ein Feuer aus. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten die Flammen rasch löschen. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Es entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro. Nach gegenwärtigem Ermittlungsstand könnte ein technischer Defekt an einem Elektroherd zu dem Brandausbruch geführt haben. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.