Die Entwicklung des Zollhafenquartiers biegt auf die Zielgerade ein. Wie die Zollhafen Mainz GmbH & Co. KG – die gemeinsame Projektgesellschaft der CA Immo Deutschland GmbH und der Mainzer Stadtwerke AG – mitteilt, ist das Bieterverfahren für das begehrte Grundstück am bisherigen Standort des traditionellen „Schorsch“ erfolgreich abgeschlossen. Den Zuschlag erhielt ein ambitioniertes Team um den Gastronomen Jan W. Appeltrath und seinen Partner Nils Rauer.
All-in-One-Konzept: Vom Eisladen bis zur Rooftop-Bar
Die beiden Investoren überzeugten die Jury mit einem vielseitigen und innovativen Konzept. Auf einer Fläche von rund 530 Quadratmetern soll ein moderner Wohlfühlort entstehen, der unter dem Namen „Nordmole“ firmiert. Geplant ist ein gastronomischer Mix, der ein klassisches Restaurant, einen Biergarten, eine Event-Location, einen Eisladen sowie eine Rooftop-Bar miteinander verbindet. Die Betreiber betonen, dass das Projekt stark von regionaler Verbundenheit geprägt sein wird, gepaart mit moderner kulinarischer Raffinesse und einem klaren, nachhaltigen Design. Die Eröffnung ist für das Frühjahr 2028 geplant.
„Wir möchten in Mainz und für Mainz einen Ort der Begegnung schaffen, an dem man sich wohlfühlt, gut essen und trinken und sprichwörtlich die Seele baumeln lassen kann“, erklären Jan W. Appeltrath und Nils Rauer voller Vorfreude.

Strategischer Knotenpunkt für Naherholung und Pendler
Die Lage des neuen Bauwerks gilt als ideal: Direkt am Rhein, als logische Verlängerung des neu gestalteten Grünufers entlang der Nordmole des Areals. Olaf Heinrich aus der Geschäftsführung der Zollhafen-Gesellschaft sieht in dem architektonisch anspruchsvollen Gebäude eine perfekte Ergänzung für die Naherholung. Mit der Fertigstellung der Promenade und der neuen Fahrradspindel an der Kaiserbrücke avanciere der „Nordpol“ des Grünufers zu einem hochattraktiven Knotenpunkt für Spaziergänger, Sportler sowie Rad-Pendler zwischen der rheinland-pfälzsichen und hessischen Landeshauptstadt.

Breiter Zuspruch aus der Politik
Das Großprojekt stößt auch in der Landes- und Kommunalpolitik auf Begeisterung: Wirtschafts- und Tourismusminister Michael Ebling lobte die Verbindung von regionaler Kulinarik, nachhaltiger Architektur und hoher Aufenthaltsqualität: „Solche Investitionen stärken den Tourismus und die Gastronomiewirtschaft in Rheinland-Pfalz. Gerade am Rhein zeigt sich, wie kluge Stadtentwicklung wirtschaftliche Impulse setzen und gleichzeitig die Lebensqualität erhöhen kann.“
Oberbürgermeister Nino Haase hob die gelungene Transformation der ehemaligen Industrieflächen hervor und betonte, dass das neue Rheinufer von den Bürgerinnen und Bürgern bereits intensiv angenommen und geliebt werde. Er dankte allen Beteiligten im Stadtrat, Ortsbeirat und der Verwaltung für die konstruktive Zusammenarbeit.
Baudezernent Ludwig Holle bezeichnete die Vergabe an eine Mainzer Betreibergemeinschaft als starkes Signal für die lokale Wirtschaft und als den perfekten „Schlussstein“ für die gesamte Uferentwicklung zwischen der Süd- und der Nordmole.






