Am Flughafen Frankfurt wird es in den kommenden Nächten zu ungewöhnlichen Flugbewegungen kommen. Zwischen Donnerstag, 24. September, und Sonntag, 27. September 2026, ist jeweils zwischen 23 Uhr und 3 Uhr ein spezielles Messflugzeug im Einsatz. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) überprüft dabei das Landesystem der Nordwestlandebahn.
Landesignale am Frankfurter Airport werden nachts überprüft
Damit Flugzeuge sicher landen können, müssen die technischen Anlagen und die Präzision der Landesignale regelmäßig kontrolliert werden. Die Messungen finden bewusst während der Nacht statt, da zu dieser Zeit normalerweise kein regulärer Flugbetrieb stattfindet.
Dadurch sollen störende Einflüsse durch andere Flugbewegungen vermieden werden. Die DFS kann die Signale des Landesystems unter möglichst konstanten Bedingungen überprüfen.
Spezielles Messflugzeug dreht Runden
Für die Kontrolle kommt ein Turbo-Prop-Flugzeug des Typs Beechcraft Super King Air 350 zum Einsatz. Das Flugzeug führt während der Messungen entsprechende Flugbewegungen im Bereich des Flughafens durch.
Die Deutsche Flugsicherung teilte mit, dass dabei nach Möglichkeit das Überfliegen von Wohngebieten vermieden werden soll. Damit soll die zusätzliche Lärmbelastung für Anwohnerinnen und Anwohner möglichst gering gehalten werden.
An dem Flughafen gilt regulär zwischen 23 Uhr und 5 Uhr ein Nachtflugverbot. Die für die technische Überprüfung notwendigen Messflüge stellen davon eine genehmigte Ausnahme dar.
Sollten die geplanten Messungen aufgrund von Wetterbedingungen oder technischen Problemen nicht wie vorgesehen durchgeführt werden können, ist ein Ausweichtermin vom 1. bis 3. Oktober vorgesehen.







