Messerangriff – Ein gewaltsamer Zwischenfall hat am frühen Samstagmorgen, den 19. September 2026, zu einem größeren Polizeieinsatz im oberschwäbischen Bad Buchau geführt. Gegen 4:15 Uhr befand sich ein 50-jähriger Mann auf dem Heimweg, als er in der Straße Am Bahndamm auf einen ihm unbekannten 22-Jährigen traf. Nach ersten Erkenntnissen sprach der Jüngere den Passanten an und verwickelte ihn zunächst in ein Gespräch, das kurz darauf in eine blutige Tat mündete.
Unvermittelter Messerangriff mit Klappmesser
Im Verlauf des Gesprächs zog der 22-Jährige unvermittelt ein Messer und griff den 50-Jährigen an. Das Opfer erlitt durch die Attacke eine Stichverletzung im Bauchbereich. Nachdem der Angreifer von seinem Opfer abgelassen hatte und geflüchtet war, gelang es dem Verletzten, eigenständig einen Notruf abzusetzen.
Die umgehend eintreffenden Rettungskräfte versorgten den 50-Jährigen vor Ort und brachten ihn in eine nahegelegene Klinik, wo er stationär aufgenommen wurde. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte bestand für den Mann keine Lebensgefahr.
Schnellfestnahme in Tatortnähe und U-Haft
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen gelang es Beamtinnen und Beamten der Polizei Riedlingen, den 22-jährigen Tatverdächtigen noch in der Nähe des Tatorts widerstandslos festzunehmen. Bei der anschließenden Durchsuchung entdeckten die Beamtinnen und Beamten ein Klappmesser bei dem Mann und stellten dieses als mutmaßliche Tatwaffe sicher.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg wurde der 22-jährige türkische Staatsangehörige am Sonntag dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht Ravensburg vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, woraufhin der Tatverdächtige in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde. Das Kriminalkommissariat Biberach hat die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat übernommen. Nach derzeitigem Kenntnisstand der Behörden kannten sich Opfer und Täter vor dem Angriff nicht.







