Rund um den historischen Dom St. Blasii und den Burgplatz erstreckt sich auch in diesem Jahr wieder eine der stimmungsvollsten Adventslandschaften Norddeutschlands. Der Braunschweiger Weihnachtsmarkt blickt auf eine mehr als 500-jährige Tradition zurück und öffnet vom 25. November bis zum 29. Dezember seine Pforten. Unter den Augen des bronzenen Burglöwen reihen sich liebevoll geschmückte Marktstände aneinander, während unzählige Lichter den historischen Burggraben im Herzen der Innenstadt erstrahlen lassen. Der Domplatz, der Platz der Deutschen Einheit sowie die umliegenden Fußgängerzonen bieten Besucherinnen und Besuchern ein kostenloses Kinder- und Kulturprogramm. Wer die Kulisse aus der Vogelperspektive erleben möchte, kann bei einer Führung auf den Rathausturm steigen und aus 61 Metern Höhe auf das funkelnde Ensemble blicken.
Schlittschuhbahn, Wintertheater und Rooftop-Bar auf dem Weihnachtsmarkt
Über das klassische Markttreiben hinaus bietet die Löwenstadt ein vielseitiges Winterprogramm. Auf dem nahegelegenen Kohlmarkt lädt die illuminierte Schlittschuhbahn „Eiszauber“ bis zum 10. Januar zu Runden auf dem Eis bei Musik ein. Kulturbegeisterte finden an der St. Martinikirche das beliebte Wintertheater, das in diesem Jahr seine 15. Spielzeit feiert. Dort präsentiert das Staatstheater Braunschweig ab dem 6. November weihnachtliche Inszenierungen für die ganze Familie im Spiegelzelt. Für den stimmungsvollen Ausklang des Tages sorgt die Rooftop-Bar „Snodekk“ mit Panoramablick über die Dächer der Stadt, wo Braunschweiger Gastronomen Glühwein, heißen Kakao und kulinarische Spezialitäten servieren.
Jubiläum: 800 Jahre Dom St. Blasii mit 3D-Rekonstruktion am Weihnachtsmarkt
Ein besonderer Höhepunkt prägt die diesjährige Vorweihnachtszeit: Vor genau 800 Jahren wurde der Dom St. Blasii geweiht. Anlässlich dieses Jubiläums zeigt das Braunschweigische Landesmuseum ab dem 13. November in den historischen Räumen Hinter Aegidien eine große Erlebnisausstellung. Die Schau beleuchtet die Geschichte des Gotteshauses vom Mittelalter bis in die Gegenwart anhand von Originalexponaten und Mitmach-Stationen für Groß und Klein. Eine digitale 3D-Rekonstruktion macht dabei erstmals anschaulich, wie das Bauwerk um das Jahr 1226 ausgesehen hat. Ein kostenfreier Mediaguide führt Interessierte zudem direkt vor Ort durch den Dom.











