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Kurioser Einsatz der Polizei wegen Kaubonbons

Geschoss prallt an Kopfstütze ab – Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung eingeleitet

Kaubonbons als Geschoss: Ein ungewöhnlicher und zugleich gefährlicher Vorfall in Hanau (Hessen) beschwert der Polizei derzeit ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung. Unbekannte haben am Samstagabend, den 12. September 2026, aus einem fahrenden Pkw heraus ein Geschoss durch die geöffnete Fensterscheibe eines anderen Wagens gefeuert. Im Zuge der ersten Ermittlungen stellte sich der Gegenstand mutmaßlich als ein hart gewordenes Kaubonbon heraus.

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Geschoss aus Kaubonbons prallt an der Kopfstütze ab

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war der Fahrer eines schwarzen Hyundai gemeinsam mit seinem Begleiter gegen 22:40 Uhr auf der Antoniterstraße unterwegs. Auf Höhe eines dortigen Lebensmittelgeschäftes passierten die Insassen ein silbernes Fahrzeug. Genau in diesem Moment verschossen Unbekannte aus dem silbernen Wagen heraus den Gegenstand in Richtung des vorbeifahrenden Autos.

Das Geschoss flog durch das geöffnete Fenster, traf die Kopfstütze des Hyundai-Fahrers, prallte daran ab und zersplitterte schließlich in mehrere Einzelteile. Die Trümmerteile deuten darauf hin, dass es sich bei dem Geschoss um ein ausgehärtetes Kaubonbon handelte.

Keine Verletzten und Zeugenaufruf der Polizei

Glücklicherweise blieben sowohl der Fahrer als auch sein Beifahrer bei der Attacke unverletzt. Auch an dem schwarzen Hyundai konnte bei der anschließenden Überprüfung kein Sachschaden festgestellt werden. Dennoch hätte die Aktion durch die Ablenkung des Fahrers zu einem schweren Unfall führen können.

Die Polizeistation in Hanau hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeuginnen und Zeugen, die den Vorfall in Hanau beobachtet haben oder Angaben zu dem beteiligten silbernen Fahrzeug machen können. Hinweise nehmen die Beamtinnen und Beamten unter der Telefonnummer 06181/100-123 entgegen.