Rhea Ripley muss auf dem Weg zurück in den WWE-Ring einen weiteren herben Rückschlag verkraften. Nachdem die Women’s Champion zunächst inständig gehofft hatte, ihre Meniskusverletzung ohne operativen Eingriff auskurieren zu können, war nun bedauerlicherweise doch eine Operation erforderlich. Wie lange die 29-Jährige tatsächlich ausfallen wird, hängt vor allem von einem ganz entscheidenden medizinischen Detail ab, das die Liga und sie selbst bislang nicht öffentlich gemacht haben.
Die allererste Operation ihrer Laufbahn
Ihre weltweite Fangemeinde informierte die Australierin am 6. August 2026 über Instagram darüber, dass sie am verletzten rechten Knie operiert worden war. Dazu veröffentlichte sie ein ehrliches Foto, auf dem ihr Bein in einer massiven Orthese fixiert zu sehen war. Die frühere Judgment-Day-Anführerin erklärte ganz offen, dass eine Operation für sie nie die bevorzugte Lösung gewesen sei. Nach fast 14 Jahren im professionellen Wrestling und einem Leben voller extremer sportlicher Belastungen sei dieser Eingriff letztlich jedoch schlichtweg unumgänglich geworden. Zugleich stellte Rhea Ripley kämpferisch klar, dass sie ihre Genesung jetzt entschlossen angehen und so schnell wie möglich zu ihrer großen Leidenschaft zurückkehren wolle.
Es handelte sich nach ihren eigenen Angaben um die allererste Operation ihrer bisherigen Karriere. Die Ausnahmeathletin befindet sich bereits seit Anfang Juni nicht mehr im Ring. Ihr bislang letztes Match bestritt sie am 3. Juni bei einem WWE Live Event in Lissabon, bevor wenige Tage später bei SmackDown ihre medizinische Zwangspause offiziell bestätigt wurde. Im Juli räumte sie schließlich einen leichten Meniskusriss ein und schilderte, dass die Verletzung an einer ungewöhnlichen Stelle liege. Das Knie lasse sich nicht vollständig beugen, und alltägliche Dinge wie das Aufstehen oder seitliche Bewegungen bereiteten ihr massive Probleme.
Das entscheidende Detail zur Ausfallzeit
Auch nach der erfolgreichen Operation bleibt völlig offen, wann Rhea Ripley wieder für die WWE antreten kann. Weder sie selbst noch das Unternehmen haben bislang mitgeteilt, welche Art von Eingriff exakt am Meniskus durchgeführt wurde. Genau dieses Detail entscheidet jedoch in der Sportmedizin maßgeblich über die mögliche Dauer ihrer anstehenden Rehabilitation.
Wurde der beschädigte Teil des Meniskus lediglich geglättet oder teilweise entfernt, könnte die Genesung vergleichsweise schnell und unkompliziert verlaufen. In diesem günstigen Fall sehen allgemeine Rehabilitationsprotokolle eine uneingeschränkte Rückkehr zum Sport häufig nach ungefähr neun bis zwölf Wochen vor, was ein WWE-Comeback im Oktober oder November 2026 realistisch erscheinen ließe. Deutlich länger würde die Pause jedoch ausfallen, falls der Meniskus genäht und damit vollständig repariert wurde. In diesem Fall muss das empfindliche Gewebe zunächst langsam wieder zusammenwachsen. Experten gehen bei einer solchen Reparatur von einer durchschnittlichen Ausfallzeit von etwa sechs bis neun Monaten aus. Unter diesen erschwerten Voraussetzungen wäre eine Ringrückkehr frühestens im Februar 2027 realistisch, möglicherweise aber auch erst im späten Frühjahr.
Droht der Verlust der Women’s Championship?
Diese medizinische Ungewissheit hat gravierende Auswirkungen auf die kreativen Pläne der WWE. Vor dem SummerSlam hatte es laut Fightful Select noch die interne Hoffnung gegeben, dass die Titelträgerin im Herbst 2026 wieder in den Ring steigen könnte. Ursprünglich war für das große Sommer-Event eine Titelverteidigung gegen Alexa Bliss oder Jacy Jayne vorgesehen gewesen. Um ihr jedoch genügend Zeit für die vollständige Genesung zu geben, führte die WWE beim SummerSlam stattdessen einen Interim-Titel ein, den sich Chelsea Green in einem packenden Five-Way Ladder Match sicherte. Der anfängliche Plan sah vor, dass Green nach der Rückkehr der regulären Championesse in einem großen Vereinigungsmatch antritt.
Nach der nun erfolgten Operation könnte die WWE diese kreative Lösung allerdings drastisch überdenken. Der Insider Bryan Alvarez berichtet von ersten internen Andeutungen, wonach Rhea Ripley ihre Championship aufgrund der möglicherweise monatelangen Pause nun doch endgültig niederlegen müsse. Chelsea Green könnte in diesem Fall zur alleinigen und offiziellen WWE Women’s Champion ernannt werden. Weitere Informationen hierzu werden bei der aktuellen SmackDown-Ausgabe am heutigen Freitag erwartet. Für die Australierin beginnt nun erst einmal die anstrengende Phase der Rehabilitation, die im allerbesten Fall noch in diesem Jahr endet, im schlimmsten Fall aber weit ins Jahr 2027 hineinreichen wird.





