Personelle Neuausrichtung in der rheinland-pfälzischen Inklusionspolitik: Der Ministerrat hat Katja Lüke zur neuen Landesbeauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen berufen. Sie wird das Amt zum 1. September 2026 antreten und löst damit die langjährige Beauftragte Ellen Kubica ab.
Barrierefreiheit und Abbau von Sonderstrukturen im Fokus
Katja Lüke war zuletzt als Referentin für Diversity und Inklusion beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) tätig und bringt umfassende Erfahrung im Einsatz für barrierefreie Teilhabe mit. Mit dem neuen Amt übernimmt sie gleichzeitig den Vorsitz des Landesbeirates zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.
Katja Lüke übernimmt eine wichtige Position als Sprachrohr
Zu den Hauptaufgaben der Landesbeauftragten gehört es, die Anliegen von Menschen mit Behinderungen direkt in die Landespolitik einzubringen und konkrete Verbesserungen in Bereichen wie Wohnen, Bildung, Arbeit und alltäglicher Barrierefreiheit voranzutreiben.
„Rheinland-Pfalz hat bereits wichtige Schritte gemacht. Ich möchte mich dafür einsetzen, die UN-Behindertenrechtskonvention weiter umzusetzen und Sonderstrukturen Schritt für Schritt einzureißen“, betonte Lüke anlässlich ihrer Ernennung. Inklusion gelinge dort, wo Menschen mit und ohne Behinderungen im Alltag ganz selbstverständlich zusammenleben und arbeiten können.
Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler dankte der scheidenden Beauftragten Ellen Kubica für ihr jahrelanges Engagement und wünschte Katja Lüke viel Erfolg für die anstehenden Aufgaben an der Schnittstelle zwischen Verbänden, Betroffenen und der Landespolitik.





