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in.betrieb zeigt neue Wege für Menschen mit Behinderungen

Infotag „Berufliche Perspektiven“ zeigt neue Qualifizierungsangebote für Menschen mit Behinderungen

Wie kann der Übergang von der Schule in das Berufsleben für Menschen mit Behinderungen besser gelingen? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Infotag „Berufliche Perspektiven“, zu dem in.betrieb am Dienstag, 29. September 2026, nach Ingelheim eingeladen hatte. Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen, Angehörige, Lehrkräfte von Förderschulen und weitere Interessierte konnten dabei den Standort kennenlernen und sich über verschiedene Möglichkeiten der beruflichen Qualifizierung informieren.

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Fünf Bereiche für die berufliche Qualifizierung bei in.betrieb

Im Mittelpunkt des Infotags stand die Neuausrichtung der Bildungs- und Qualifizierungsangebote von in.betrieb. Künftig soll das Angebot auf fünf Bereiche ausgerichtet werden: Handwerk, Natur- und Tierpflege, Fulfillment, Digitale Services und Bürodienstleistungen sowie Soziales.

In mehreren dieser Bereiche sind Zertifizierungslehrgänge mit anerkannten Abschlüssen beziehungsweise Zertifikaten zuständiger Kammern vorgesehen. Ziel ist es, die berufliche Entwicklung breiter aufzustellen und den Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu erleichtern.

„Mit dieser Diversifizierung stellen wir unsere berufliche Weiterentwicklung breiter auf und wollen so den Eintritt in den allgemeinen Arbeitsmarkt weiter erleichtern“, sagt Michael Huber, Geschäftsführer der in.betrieb.

Zusammenarbeit mit der IHK für Rheinhessen

Bereits seit mehr als zehn Jahren arbeiten in.betrieb und die IHK für Rheinhessen beim Zertifikatslehrgang „Praktiker*in in sozialen Einrichtungen“ zusammen. Nach erfolgreichem Abschluss können Teilnehmerinnen und Teilnehmer beispielsweise über das Budget für Arbeit in Kindertagesstätten oder Altenpflegeheimen tätig werden.

„In den Lehrgängen erwerben die Teilnehmenden praxisnahe Fähigkeiten, die sie später direkt im Betrieb einsetzen können. Das Zertifikat macht diese Qualifikation auch für potenzielle Arbeitgeber sichtbar und nachvollziehbar“, sagt Karina Szwede, Hauptgeschäftsführerin der IHK für Rheinhessen. „Wir freuen uns darauf, diese erfolgreiche Zusammenarbeit mit den neuen Zertifikatsangeboten fortzusetzen und damit weitere Wege in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu eröffnen.“

Podium diskutiert über berufliche Perspektiven

Ein zentraler Programmpunkt war eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Bildungspotenziale heben – Dein Weg in ein selbstbestimmtes Berufsleben: Wie Wirtschaft, Politik und Praxis Türen für Menschen mit Behinderungen öffnen“.

Auf dem Podium diskutierten Ata Delbasteh, Dezernent für Kultur und Schule der Landeshauptstadt Mainz, Karina Szwede von der IHK für Rheinhessen sowie Michael Huber und Michael Dönges von in.betrieb. Moderiert wurde die Runde von Sarah Alt, Prokuristin und Geschäftsbereichsleitung Bildung und Beratung bei in.betrieb.

Ausgangspunkt war die Weiterentwicklung der Qualifizierungsangebote und die Frage, wie Menschen mit Behinderungen beim Aufbau beruflicher Perspektiven unterstützt werden können.

„Alle jungen Menschen, ob mit oder ohne Behinderung, bringen individuelle Interessen und Stärken mit. Bildung unterstützt Menschen dabei, ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken und weiterzuentwickeln. Aber auch nach der Schule brauchen wir unterschiedliche Wege, auf denen sie ihre Fähigkeiten weiterentwickeln und berufliche Perspektiven aufbauen können“, erklärt Ata Delbasteh, Schuldezernent der Landeshauptstadt Mainz. „Die neuen Qualifizierungswege für Menschen mit Behinderungen bei in.betrieb sind wichtige Angebote, weil sie Bildung mit praktischer Arbeit und konkreten Möglichkeiten für den Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt verbinden.“

Besucher lernen Arbeitsbereiche kennen

Vor und nach der Podiumsdiskussion konnten die Besucherinnen und Besucher den Standort von in.betrieb erkunden. Unter anderem gab es eine digitale Rallye durch die verschiedenen Fachbereiche.

Dabei bestand auch die Möglichkeit, mit Mitarbeitenden und Beschäftigten ins Gespräch zu kommen und die unterschiedlichen Arbeits- und Qualifizierungsbereiche kennenzulernen.

Der Infotag sollte damit auch zeigen, welche Rolle Werkstätten bei der beruflichen Bildung und Qualifizierung spielen können. Nach Angaben von in.betrieb können sie berufliche Entwicklung begleiten und Übergänge in den allgemeinen Arbeitsmarkt unterstützen.