Die US-amerikanische Country-Sängerin Dolly Parton ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Ihr Tod wurde am Dienstag, 25. August 2026, von ihrem Neffen und langjährigen Sicherheitschef Bryan Seaver bestätigt.
Todesursache von Dolly Parton noch nicht bekannt gegeben
Seaver veröffentlichte die Nachricht in einem Video über Partons offizielle Social-Media-Kanäle. Darin erklärte er: „Hallo zusammen, mein Name ist Bryan Seaver, Sohn von Cassie Parton, und ich spreche heute im Namen der Familien Parton und Owne, um den Tod meiner Tante Dolly Rebecca Parton Dean bekannt zu geben.“
Die genaue Todesursache wurde zunächst nicht öffentlich bekannt gegeben. Parton hatte in den vergangenen Monaten allerdings wiederholt über gesundheitliche Probleme berichtet und deshalb unter anderem geplante Auftritte abgesagt.
Karriere über sechs Jahrzehnte
Dolly Parton wurde in ärmlichen Verhältnissen im US-Bundesstaat Tennessee geboren und begann bereits als Kind mit dem Musizieren. Ihren Durchbruch in der Country-Musik schaffte sie in den 1960er-Jahren. Mit Liedern wie „Jolene“, „9 to 5“ und „I Will Always Love You“ wurde sie international bekannt.
„I Will Always Love You“ wurde später insbesondere durch die Version von Whitney Houston zu einem weltweiten Hit. Parton schrieb das Lied ursprünglich selbst und veröffentlichte es bereits in den 1970er-Jahren.
Ihre Karriere beschränkte sich jedoch nicht auf die Musik. Dolly Parton war auch als Schauspielerin, Produzentin und Geschäftsfrau tätig. Mit dem Freizeitpark Dollywood in Tennessee baute sie zudem ein eigenes Unternehmen auf. Darüber hinaus engagierte sie sich über ihre Imagination Library für die Leseförderung von Kindern.
Parton veröffentlichte im Laufe ihrer Karriere fast 50 Studioalben, verkaufte mehr als 100 Millionen Tonträger und erhielt zehn Grammy Awards. Sie wurde außerdem in die Country Music Hall of Fame aufgenommen.
Mit Dolly Parton verliert die Country-Musik eine der bekanntesten Künstlerinnen ihrer Geschichte. Ihre Lieder, Filme und zahlreichen Projekte machten sie über Jahrzehnte auch über die Grenzen des Genres hinaus bekannt.






