Bundesweite Fahndung: Ein Fall von internationalem Rauschgiftschmuggel im großen Stil beschäftigt die Justizbehörden. Die Staatsanwaltschaft Köln, das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main und das Polizeipräsidium Frankfurt am Main bitten die Bevölkerung dringend um Mithilfe bei einer großangelegten Suche. Der brisante Fall wird am Mittwochabend (03.06.2026) um 20:15 Uhr in der ZDF-Fahndungssendung „Aktenzeichen XY… Ungelöst“ bundesweit ausgestrahlt.
Der Hintergrund der Ermittlungen reicht zurück bis zum 4. Januar 2024. Damals stellten Zollbehörden im Hamburger Hafen eine verdächtige Schiffsladung Bananen sicher, die aus Ecuador importiert worden war. Bei der genauen Durchsuchung entdeckten die Beamten ein professionelles Schmuggelversteck mit über 520 Kilogramm hochreinem Kokain.
Während die Ermittler der gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift in Köln bereits einen großen Erfolg verbuchen konnten und zwischenzeitlich fünf beteiligte Personen zu langjährigen Haftstrafen verurteilt wurden, fehlt vom mutmaßlichen Kopf der Bande noch jede Spur.
Wer kennt den Gesuchten? Identität unklar
Der Hauptverdächtige befindet sich weiterhin auf der Flucht vor den Strafverfolgungsbehörden. Nach vorliegenden Erkenntnissen nutzt die Person mutmaßlich die Identität eines türkischen Staatsangehörigen und nennt sich Ihsan Usun.
Die Ermittler betonen jedoch ausdrücklich, dass zum aktuellen Zeitpunkt völlig unklar ist, ob es sich hierbei um den echten Namen des Gesuchten handelt oder ob der Mann mit gefälschten beziehungsweise gestohlenen Dokumenten operiert. Die Behörden gehen davon aus, dass sich der flüchtige Beschuldigte derzeit entweder innerhalb der Bundesrepublik Deutschland, in Belgien oder im benachbarten Frankreich aufhält.
Ein offizielles Fahndungsfoto des Verdächtigen ist den behördlichen Mitteilungen beigefügt und wird am Abend detailliert im Fernsehen gezeigt.
Bundesweite Fahndung – Ihre Mithilfe ist gefragt
Die Ermittlungsbehörden richten im Rahmen der Öffentlichkeitsfahndung folgende Kernfragen an die Bevölkerung:
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Können Sie konkrete Angaben zur tatsächlichen Identität der abgebildeten Person machen?
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Haben Sie Hinweise darauf, unter welchen weiteren Aliasnamen oder falschen Identitäten der Mann auftreten könnte?
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Können Sie sachdienliche Hinweise zum aktuellen oder früheren Aufenthaltsort des Gesuchten geben?
Hinweise gesucht:
Sachdienliche Informationen und Hinweise aus der Bevölkerung werden vertraulich behandelt. Bitte wenden Sie sich direkt an das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main unter der Telefonnummer 069 / 50775-332 oder per E-Mail an Fahndung@zfaf.bund.de.
Hinweise nimmt zudem das Studio von „Aktenzeichen XY“ während der Sendung sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.





