StartSportWWE zieht Gunther und Nick Aldis aus dem Verkehr

WWE zieht Gunther und Nick Aldis aus dem Verkehr

Eine Handgreiflichkeit mit massiven Folgen. Während Adam Pearce die absolute Macht über beide Roster übernimmt, verdichten sich die Gerüchte um ein gigantisches SummerSlam-Match

WWE-News: Die dramatischen Ereignisse bei der WWE Night of Champions haben für Gunther und den SmackDown General Manager Nick Aldis nun unmittelbare und drastische Konsequenzen. Nach ihrer heftigen körperlichen Auseinandersetzung hinter den Kulissen hat der Wrestling-Marktführer keine Zeit verstreichen lassen und beide Streithähne offiziell aus dem Verkehr gezogen. Gleichzeitig verdichten sich hinter den Kulissen die Hinweise darauf, dass diese hochexplosive Fehde in einem gigantischen Match gipfeln wird, was weitreichende personelle Veränderungen im Management mit sich bringt.

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Adam Pearce übernimmt die absolute Macht

Zu Beginn der Raw-Ausgabe am 29. Juni in Atlantic City wandte sich Kommentator Michael Cole mit einer offiziellen Mitteilung der WWE an das fassungslose Publikum. Darin wurde unmissverständlich bekannt gegeben, dass Gunther und Nick Aldis nach ihrem handfesten Vorfall vorerst nach Hause geschickt wurden. Während der österreichische Superstar vorübergehend suspendiert wurde, befindet sich der britische Funktionär bis auf Weiteres im sogenannten Verwaltungsurlaub.

In dieser brisanten Übergangszeit übernimmt Raw-General-Manager Adam Pearce zusätzlich die komplette Leitung von SmackDown. Damit trägt erstmals seit langer Zeit wieder ein einziger General Manager die alleinige Verantwortung für beide Main Shows der WWE. Die direkten Auswirkungen waren bereits bei den SmackDown-Tapings zu spüren, die im Anschluss an Raw aufgezeichnet wurden und am 3. Juli ausgestrahlt werden. Sowohl der Riese aus Wien als auch der beurlaubte SmackDown-Chef glänzten dort durch absolute Abwesenheit.

Dave Meltzer prognostiziert großes SummerSlam-Comeback

Wie lange diese erzwungene Auszeit andauern wird, ließ die WWE in ihrer Stellungnahme bewusst offen. Nick Aldis ist seit Ende 2023 der starke Mann bei SmackDown und gehörte zuvor zu den erfolgreichsten Athleten außerhalb der WWE, wo er sich unter anderem die prestigeträchtige NWA World Heavyweight Championship sowie die TNA World Heavyweight Championship sichern konnte. Nach Einschätzung des renommierten Journalisten Dave Meltzer dient die aktuelle Suspendierung jedoch in erster Linie der weiteren Ausgestaltung der Storyline.

Im Wrestling Observer Radio erklärte er, dass die WWE hinter den Kulissen ganz klar auf ein Match zwischen Gunther und dem beurlaubten Manager beim SummerSlam hinarbeitet. Meltzer erinnerte daran, dass viele Fans den Briten aufgrund seiner extrem beeindruckenden körperlichen Verfassung schon seit längerer Zeit wieder aktiv im Ring sehen möchten. Die derzeitige Suspendierungs-Storyline könnte nun den perfekten narrativen Rahmen für dieses heiß ersehnte Comeback schaffen.

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Ein einmaliges Match statt einer dauerhaften Rückkehr

Gleichzeitig betonte Meltzer jedoch, dass er Nick Aldis in seiner Rolle als Autoritätsfigur bei SmackDown extrem schätze. Er glaube nicht, dass eine dauerhafte Rückkehr als aktiver Wrestler in diesem fortgeschrittenen Studium seiner Karriere sinnvoll wäre. Für ein einzelnes, epochales Match auf der ganz großen SummerSlam-Bühne sieht die Situation jedoch völlig anders aus.

Bryan Alvarez ergänzte in diesem Kontext, dass der Verwaltungsurlaub innerhalb der laufenden Storyline eine absolut logische Erklärung für das Training liefere. Der suspendierte Manager müsse sich vorerst nicht mehr um seine bürokratischen Aufgaben kümmern und könne sich somit in seiner Freizeit vollständig auf ein mögliches Match gegen den gefährlichsten Striker der WWE vorbereiten.

Der Frust des Ringgenerals als Auslöser

Der Auslöser dieser massiven Eskalation war Gunthers bittere Niederlage im Main Event von Night of Champions. Damit scheiterte der Österreicher bereits zum dritten Mal seit Clash in Italy an dem Versuch, die Undisputed WWE Championship zu gewinnen. Aus seiner Sicht gab es bei seinen beiden vorherigen Niederlagen stets äußere Umstände, die das Ergebnis unfair beeinflussten.

Einmal übersah der Ringrichter eine entscheidende Situation am Ringseil, ein anderes Mal griff Sami Zayn massiv in das Match ein. Bei Night of Champions verlor Gunther jedoch klar und eindeutig. Dennoch machte er in seiner blinden Wut Nick Aldis für sein Scheitern verantwortlich, konfrontierte den SmackDown General Manager wutentbrannt hinter den Kulissen und löste damit genau die handgreifliche Kettenreaktion aus, die nun den gesamten Sommer der WWE dominieren dürfte.

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Wer ist eigentlich Nick Aldis?

Hinter der Rolle des vermeintlichen WWE-Bürokraten steckt in Wahrheit ein hochdekoriertrer britischer Ausnahmesportler. Nicholas Aldis wurde am 6. November 1986 in Docking, Norfolk, England geboren und blickt auf eine beeindruckende, jahrzehntelange Wrestling-Karriere zurück, bevor er im August 2023 bei der WWE zunächst als Backstage-Produzent anheuerte und im Oktober desselben Jahres vor den Kameras zum General Manager von SmackDown ernannt wurde. Fernsehzuschauern in seiner Heimat Großbritannien ist er zudem aus dem „Gladiators“-Ableger bekannt, wo er unter dem Namen Oblivion antrat.

Seine sportliche Vita im Ring ist von schwerem Gold geprägt. Viele Jahre stand er als Magnus bei Total Nonstop Action Wrestling (TNA) unter Vertrag, wo er unter anderem mit Doug Williams und Rob Terry das Stable The British Invasion gründete, später der berühmten Main Event Mafia beitrat, erfolgreiche Tag Teams mit Samoa Joe bildete und schließlich die TNA World Heavyweight Championship hielt.

Nach einem Wechsel zu Global Force Wrestling krönte er sich zum allerersten GFW Global Champion, bevor er ab 2017 die geschichtsträchtige National Wrestling Alliance dominierte. Als NWA World Heavyweight Champion hielt er in seiner zweiten Titelregentschaft das prestigeträchtige Gold über stolze 1043 Tage hinweg. Auch privat ist das Wrestling ein fester Teil seines Lebens, denn seit dem 31. Dezember 2015 ist Nick Aldis mit der namhaften Wrestlerin Mickie James verheiratet, mit der er einen gemeinsamen, im Jahr 2014 geborenen Sohn hat.

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