BYC-NewsFrankfurtPendler-Chaos am Freitag: Entschärfung einer Weltkriegsbombe

Pendler-Chaos am Freitag: Entschärfung einer Weltkriegsbombe

Evakuierung und Streckensperrung: 500-Meter-Radius am Freitag – Bahnverkehr zwischen Frankfurt und Fulda massiv beeinträchtigt

In Gelnhausen-Meerholz steht ein Großeinsatz bevor. Nachdem bei Bauarbeiten für den Bahnausbau eine 50-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt wurde, haben die Behörden nun den Termin für die Entschärfung festgelegt. Die Weltkriegsbombe in Gelnhausen wird am Freitag, den 23. Januar 2026, unschädlich gemacht – mit erheblichen Folgen für Anwohner und Pendler.

Evakuierung ab 8:00 Uhr: 600 Menschen betroffen

Rund um den Fundort in der Feldgemarkung wird ein Sicherheitsradius von 500 Metern eingerichtet. Ab Freitagmorgen um 08:00 Uhr müssen ca. 600 Anwohner ihre Häuser verlassen. Schulen, Kitas oder Pflegeeinrichtungen liegen glücklicherweise außerhalb der Zone. Für alle Betroffenen wird in der Sport- und Kulturhalle im Stadtteil Meerholz eine Sammelstelle eingerichtet.

Die Stadt betont, dass die Weltkriegsbombe in Gelnhausen im Grundwasserbereich liegt und daher vor der Entschärfung aufwendig freigelegt werden muss. Experten des Kampfmittelräumdienstes rechnen damit, dass die eigentliche Arbeit am Zünder mehrere Stunden in Anspruch nehmen wird.

Massive Streckensperrung: Frankfurt-Fulda unterbrochen

Besonders Pendler müssen sich auf starke Einschränkungen einstellen. Da die Weltkriegsbombe in Gelnhausen unmittelbar im Bereich der Bahngleise gefunden wurde, wird die wichtige Hauptstrecke Frankfurt-Fulda ab Freitag, 10:30 Uhr, komplett gesperrt.

  • Eingestellte Halte: Der Bahnhof Niedermittlau wird nicht angefahren.

  • Fahrtgrenzen: Züge aus Richtung Frankfurt verkehren nur bis Langenselbold, Züge aus der Gegenrichtung bis Hailer-Meerholz.

  • Schienenersatzverkehr: Ob Busse eingesetzt werden können, steht derzeit noch nicht final fest. Fahrgäste werden gebeten, den DB-Navigator zu nutzen.

Bürgermeister bittet um Kooperation

Bürgermeister Christian Litzinger (CDU) erklärte, dass der Fundort gesichert sei und aktuell keine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung bestehe. Um einen reibungslosen Ablauf der Entschärfung der Weltkriegsbombe in Gelnhausen zu gewährleisten, wird die Bevölkerung gebeten, den Anweisungen der Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei strikt Folge zu leisten.

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