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Vollsperrung am Schiersteiner Kreuz ab Mittwoch

Die Verbindungsrampe von Rüdesheim in Richtung Wiesbaden wird vom 26. bis 29. August 2026 vollständig gesperrt

Am Mittwoch, 26. August 2026, ab etwa 20 Uhr, wird die Verbindungsrampe am Schiersteiner Kreuz von Rüdesheim kommend in Richtung Wiesbaden vollständig gesperrt. Die Sperrung soll bis Samstag, 29. August, gegen 6 Uhr andauern.

Die Vollsperrung ist im Zuge des Umbaus und Ausbaus des Schiersteiner Kreuzes notwendig. Während der Bauarbeiten soll eine provisorische Rampe hergestellt werden, über die der Verkehr während des weiteren Neubaus der Verbindungsrampe geführt werden kann. Für die Anbindung dieser provisorischen Rampe an die bestehende Verkehrsführung muss die betroffene Verbindung vorübergehend vollständig gesperrt werden.

Umleitung über Wiesbaden-Biebrich

Für Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung Rüdesheim kommen und nach Wiesbaden möchten, empfiehlt die Autobahn GmbH folgende Umleitung: Auf der A66 soll zunächst bis zur Anschlussstelle Wiesbaden-Biebrich (4) weitergefahren werden. Dort kann gewendet und anschließend auf der A66 in Richtung Rüdesheim zurückgefahren werden.

Die Autobahn GmbH bittet Verkehrsteilnehmer, die ausgeschilderte Umleitung zu beachten und im Bereich der Baustelle besonders vorsichtig zu fahren. Die genannten Termine gelten vorbehaltlich geeigneter Witterungsbedingungen.

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Umbau des Schiersteiner Kreuzes läuft seit 2012

Die Autobahn GmbH des Bundes baut das Schiersteiner Kreuz seit 2012 um und aus. Das Großprojekt betrifft die Kreuzung der A66 und A643 und soll voraussichtlich bis 2030 abgeschlossen werden. Die Gesamtkosten werden mit rund 33,3 Millionen Euro angegeben.

Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist der Neubau einer Direktrampe für die Fahrbeziehung von Frankfurt nach Mainz. Dadurch soll die besonders stark genutzte Verbindung zwischen den beiden Städten leistungsfähiger werden.

Im Rahmen der bisherigen Arbeiten wurden bereits zwei Brücken im Bereich des Autobahnkreuzes erneuert und zwei weitere neu gebaut. Für die neue Direktrampe müssen außerdem zwei weitere Brücken sowie zwei Stützwände entstehen. Die einzelnen Verbindungsrampen werden im weiteren Verlauf schrittweise an die neue Verkehrsführung angepasst.