Umsatz Schott AG – Der internationale Technologiekonzern SCHOTT AG hat das Geschäftsjahr 2024/25 trotz eines herausfordernden globalen Umfelds mit einem stabilen Umsatz von 2,83 Milliarden Euro abgeschlossen. Während die Nachfrage in einigen Märkten schwächelte und hohe Energiekosten sowie Währungseffekte die Bilanz belasteten, konnte das Unternehmen seine Marktposition in strategischen Wachstumsfeldern wie der Halbleiterindustrie und der Gesundheitstechnologie weiter festigen.
Finanzielle Kennzahlen zum Umsatz Schott AG
Trotz des stabilen Umsatzes verzeichnete der Konzern einen Rückgang beim operativen Ergebnis (EBIT) auf 230 Millionen Euro. Belastet wurde dieses Ergebnis unter anderem durch Wertminderungen in den Bereichen Precision Materials und Home Appliances. Dennoch bleibt die finanzielle Basis von SCHOTT mit einer Eigenkapitalquote von 68 % (3,3 Mrd. Euro) äußerst robust. „Die Sicherung unserer finanziellen Stabilität hatte für uns im Geschäftsjahr 2024/25 höchste Priorität“, so CFO Marcus Knöbel. „Unsere starke Eigenkapitalquote verschafft uns die notwendige Flexibilität, um auch unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen weiterhin in Wachstum zu investieren.“
Strategische Meilensteine und Expansion
Im abgelaufenen Jahr trieb der Konzern wichtige Expansionsprojekte voran. Besonders hervorzuheben ist die Integration der QSIL GmbH, die die Kompetenzen im Bereich Quarzglas für die Chip-Produktion stärkt. Über die Tochtergesellschaft SCHOTT Pharma wurde zudem das globale Produktionsnetzwerk, unter anderem mit neuen Werken in Serbien und Ungarn, massiv erweitert. Ein technologischer Durchbruch gelang am Standort Kulim in Malaysia: Dort startete die weltweit erste Serienproduktion von Geometric Reflective Waveguides für Augmented-Reality-Brillen.
Innovationen als Treiber für zukünftiges Wachstum
Die Innovationskraft bleibt der zentrale Pfeiler der Unternehmensstrategie. „Indem wir das Innovationstempo beibehalten, verschaffen wir uns heute eine stabile Position, die zugleich eine solide Grundlage für zukünftiges Wachstum bietet. Insgesamt machen wir das Unternehmen damit fit für die nächste Phase“, betont Dr. Torsten Derr, Vorstandsvorsitzender von SCHOTT. Neben der AR-Technologie liegen die Schwerpunkte auf glasbasierten Substraten für Chips der nächsten Generation und Ultradünnglas für die Weltraumforschung, das in Kooperation mit AZUR SPACE entwickelt wurde.
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2025/26
Für das kommende Jahr rechnet das Unternehmen weiterhin mit einem schwierigen Marktumfeld, plant jedoch ein Umsatzwachstum von 4 bis 5 %. Mit Investitionen in Höhe von 400 Millionen Euro sowie einem konsequenten Effizienzprogramm will der Konzern seine Marktführerschaft behaupten. Der Fokus liegt dabei auf verstärkter Automatisierung, Energieeffizienz und gezielten Akquisitionen, um die nächste Wachstumsphase einzuleiten.
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