Auf der A67 bei Raunheim ist es in der Nacht zum Montag (5. Oktober 2026) zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein 58-jähriger Lkw-Fahrer tödlich verletzt wurde. Der Sattelzug kam aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte mit großer Wucht gegen den Pfeiler einer Schilderbrücke. Die Unfallstelle erstreckte sich anschließend über beide Fahrtrichtungen.
Sattelzug durchbricht auf der A67 die Leitplanke
Der Unfall ereignete sich gegen 2:35 Uhr zwischen dem Autobahndreieck Mönchhof und der Anschlussstelle Rüsselsheim-Ost. Nach ersten Erkenntnissen kam der aus Montabaur stammende Fahrer mit seinem Sattelzug nach links von der Fahrbahn ab.
Der Lkw durchbrach die Leitplanke und prallte anschließend gegen den Pfeiler einer Schilderbrücke. Durch den Aufprall wurde der 58-Jährige im Führerhaus eingeklemmt. Er erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb.
Stahlrollen auf Gegenfahrbahn geschleudert
Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Ladung des Sattelzuges, die aus Stahlrollen bestand, auf die Fahrbahn und auch auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Ein in nördlicher Richtung fahrender Transporter konnte den Stahlrollen nicht mehr ausweichen und wurde dadurch ebenfalls in den Unfall verwickelt.
Die beiden 34-jährigen Insassen des Sprinters blieben nach Angaben der Polizei unverletzt.
Die genaue Ursache des Unfalls ist bislang unklar. Zur Klärung des Unfallhergangs ordnete die Staatsanwaltschaft Darmstadt die Hinzuziehung eines Sachverständigen an.
Autobahn in beide Richtungen gesperrt
Für die Unfallaufnahme und die Bergung des Sattelzuges musste die A67 zunächst in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden. Die Sperrung in Richtung Süden sollte nach Angaben der Polizei voraussichtlich bis zum Mittag andauern.
Im Einsatz waren mehrere Streifen der Polizeiautobahnstation Südhessen sowie eine Streife der Polizeiautobahnstation Westhessen. Hinzu kamen Beamte der Polizeistation Rüsselsheim und eine Streife der Polizeistation Kelsterbach.
Unterstützt wurden die Einsatzkräfte von der Autobahnmeisterei Rüsselsheim, mehreren Rettungskräften sowie den Freiwilligen Feuerwehren Raunheim und Rüsselsheim. Auch die Berufsfeuerwehr Frankfurt war mit einem Großaufgebot vor Ort.
Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf mindestens 100.000 Euro beziffert.







