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Stadt Ingelheim warnt vor der Asiatischen Tigermücke

Die Stadt Ingelheim informiert über Schutzmaßnahmen und kostenlose Bti-Tabletten.

Die Asiatische Tigermücke breitet sich in Deutschland zunehmend aus und kann sich auch in Ingelheim ansiedeln. Die Stadt warnt vor der Ausbreitung ruft Bürgerinnen und Bürger deshalb dazu auf, mögliche Brutstätten rund um Haus, Garten und Balkon regelmäßig zu kontrollieren und Wasseransammlungen möglichst zu vermeiden. Bereits kleinste Mengen stehenden Wassers können der invasiven Stechmückenart zur Eiablage dienen. (Weitere Informationen zum West-Nil-Virus)

Kleine Wasseransammlungen reichen aus

Die Asiatische Tigermücke ist an ihrer schwarz-weißen Zeichnung sowie an einer hellen Linie vom Kopf bis zum Rücken zu erkennen. Anders als viele heimische Stechmücken ist sie auch tagsüber aktiv und sticht vergleichsweise häufig.

Als Brutstätten nutzt die Tigermücke bereits kleine Wasseransammlungen, die über mehrere Tage bestehen bleiben. Dazu können beispielsweise Blumentopfuntersetzer, Gießkannen, Vogeltränken, Planschbecken, offene Regentonnen oder Dachrinnen gehören.

„Die wirksamste Maßnahme beginnt direkt vor der eigenen Haustür“, erläutert Beigeordnete und Klimaschutzdezernentin Dr. Christiane Döll. „Wer Wasseransammlungen regelmäßig entfernt oder abdeckt, beugt nicht nur lästigen Mücken vor, sondern hilft auch dabei, die Ausbreitung der Tigermücke in Ingelheim einzudämmen.“

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Stadt Ingelheim empfiehlt regelmäßige Kontrollen

Die Stadt Ingelheim ist seit 1988 Mitglied der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e. V. (KABS). Sie empfiehlt, mögliche Brutstätten regelmäßig zu kontrollieren und Wasseransammlungen möglichst zu beseitigen.

Regentonnen sollten mit einem dicht schließenden Deckel oder einem engmaschigen Netz abgedeckt werden. Gießkannen, Eimer und andere Gefäße sollten möglichst trocken und umgedreht gelagert werden. Untersetzer, Vogeltränken und Planschbecken sollten mindestens einmal pro Woche vollständig geleert und gereinigt werden.

Auch Dachrinnen, Hofabläufe und andere Stellen, an denen sich Wasser sammeln kann, sollten regelmäßig überprüft werden.

Bti-Tabletten kostenlos erhältlich

Wenn sich Wasseransammlungen nicht vermeiden oder regelmäßig entleeren lassen, können Bti-Tabletten eingesetzt werden. Sie enthalten einen biologischen Wirkstoff, der gezielt die Larven von Stechmücken in stehenden Gewässern bekämpft.

Die Tabletten können derzeit kostenlos an mehreren Stellen in Ingelheim abgeholt werden. Dazu gehören das Interimsrathaus in der Wilhelm-Leuschner-Straße 61, die KlimaWerkstatt Ingelheim in der Gartenfeldstraße 8 sowie das Ortsvorsteherbüro Heidesheim und das Ortsvorsteherbüro Wackernheim. Pro Person werden bis zu zwei Packungen ausgegeben.

Die Anwendung sollte entsprechend der Hinweise auf der Verpackung erfolgen. Die Stadt weist zugleich darauf hin, Bti-Tabletten bewusst und nur dort einzusetzen, wo Wasser nicht entfernt oder zuverlässig abgedeckt werden kann, da auch andere im Wasser lebende Insekten betroffen sein können.

Sichtungen der Tigermücke melden

Die Asiatische Tigermücke kann grundsätzlich Krankheitserreger übertragen. Das Risiko einer Übertragung in Deutschland ist derzeit allerdings gering. Dennoch soll eine weitere Ausbreitung möglichst frühzeitig eingedämmt werden.

Wer eine verdächtige Mücke entdeckt, sollte nach Möglichkeit Fotos aus verschiedenen Perspektiven aufnehmen und die Sichtung an die KABS melden. Weitere Informationen zur Asiatischen Tigermücke sowie zur Meldung von Sichtungen gibt es auf der Internetseite der KABS.